 Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann Konservengläser und -krüge in Europa und deren Marken Eine Bestandsaufnahme aus drei Sammlungen mit Ergänzungen aus verschiedenen Quellen Manuskript erstellt im Jahr 2021 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 1 Vorwort Leicht verderbliche Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, sind heutzutage dank eines globalen Handels zumindest in Europa fast das gesamte Jahr verfügbar. Die Lebensmittelindustrie sorgt überdies mit vielfältigen Angeboten dafür, dass eine individuelle Vorratshaltung in den letzten Jahrzehnten weitgehend zurückgedrängt wurde. In der Bevölkerung wird daher einem ehemals sehr wichtigen Haushaltsgegenstand,- dem Haushaltseinkochglas - kaum noch Beachtung geschenkt. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war dies Verfahren der Konservierung jedoch Grund und Notwendigkeit zur vielfältigen Beschäftigung in den Haushalten, wovon beim Deutschen Patent- und Markenamt noch Dokumentationen von etwa 500 Patenten und Gebrauchsmustern zeugen. Darüber hinaus ist mit einer Vielzahl von Gebrauchsmustern vor 1934 zu rechnen, deren Beschreibungen vernichtet sind. Im Jahr 2000 widmeten die Freunde des Museumsvereins aus Essen-Kettwig unter dem Titel „Obst und Glas“ dem Haushalteinkochglas eine Sonderausstellung. Angeregt durch Deponiefunde und der Existenz mehrerer Glashütten im Raum Essen und Dortmund wurde eine Vielzahl von Objekten zusammengetragen. Ergänzend dazu hatte der Leiter dieses Heimatvereins, Herr Dr. Hans Gerd Engelhardt, bis zum Jahr 2006 einen Katalog mit den vorhandenen Beständen zusammengestellt und veröffentlicht. Einige Museen und Privatpersonen lieferten hierzu wertvolle Hinweise. Leider müssen die Sammlungsbestände und insbesondere die Zuarbeiten zum Katalog als verschollen gelten. Von etwa 1900 bis in die 1960er Jahre wurden Einkochgläser vor allem in vielen deutschen Haushalten genutzt. Ab 1936 wurde die Selbstversorgung der Bevölkerung staatlich gefördert und in einer mehrjährigen Kampagne beworben. Es ist überliefert, dass nach 1945 Werksangehörige von Glashütten mit einem Deputat von einem Glas pro Werktag bedacht wurden, die auf dem Schwarzmarkt eingetauscht werden konnten. Aber auch Glashütten einiger Nachbarländer haben nachweislich ihre Bevölkerung mit diesem Produkt versorgt. Im Gegensatz zu anderem Hohlglas war die Form der Konservengläser als Aufbewahrungsbehältnis schon immer auf den Zweck reduziert, weitestgehend ohne Anspruch auf gefällige Gestaltung. Beschriftungen dienten nur einem Zweck- der Werbung beziehungsweise dem Markenschutz für die Herausgeber dieses Behälterglases. Millionenfach hergestellt, sind diese Stücke inzwischen zu großen Teilen wieder der Wiederverwertung zugeführt oder auf Deponien verbracht worden. Trödelmärke und Internetplattformen bieten heute die historischen Stücke als Dekorationsobjekte an. Durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges, politische Umbrüche 1949 und 1989, Werksstilllegungen oder Besitzerwechsel wurden viele ehemals vorhandene Archivalien vernichtet. So können heute nur noch in wenigen Fällen die Glashütten als Hersteller und Haushaltswarenhändler als Herausgeber identifiziert werden. In vielen Fällen nur als einzelnes Exemplar bekannt, sind die vorgestellten Deckel und Gläser Beleg eines ehemals umfangreichen Handels. Mit dieser Ausarbeitung soll versucht werden, zumindest dokumentarisch den auffindbaren Bestand zu sichern. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 3 "Koche auf Vorrat" - Anmerkungen zu Einmach- und Konservengläsern KOCHE AUF VORRAT - dieses Schlagwort und Titel eines Handbuches zur Lebensmittelkonservierung ist wohl jeder älteren Hausfrau geläufig. Das Buch wurde ein Bestseller und fand bald zahlreiche Nachahmer. Es geht hier um ein Verfahren, dass in den letzten 120 Jahren in Haushalten millionenfach angewandt wurde. Die hierzu benutzten Aufbewahrungsgefäße verliehen der Hohlglasindustrie an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert enormen Aufschwung. Wir reden vom Einkochglas; landschaftlich unterschiedlich auch als Einmachglas, Weck- Einweck- oder Einsiedeglas bezeichnet. Bereits 1853 wurden in einem Nachschlagewerk die Begriffe "Einmachen" und "Einmachglas" erläutert, wobei es um eingesüßte oder eingesäuerte Früchte oder Gemüse ging und das Einmachglas ein Zubindeglas mit Schweinsblasenabdeckung war. Die Haltbarmachung von Lebensmitteln in Dosen aus Weißblech wurde da schon seit etwa 40 Jahren praktizierti. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen Versuche hinzu, Lebensmittel in gläsernen Behältern durch Einkochen zu sterilisieren und unter Luftabschluss haltbar zu machen. Die einzelnen physikalischen Entwicklungsstufen sind auf der Internetseite der Firma J. Weck GmbH u. Co. KG unter http://www.weck.de/geschichte bestens beschrieben. Nachfolgend sollen einige Aspekte der Entwicklung dieses Konservierungsverfahrens beschrieben werden. In Cottbus fand 1894 eine "Internationale Ausstellung für Gewerbe, Nahrungsmittel und Volksernährung" statt, die auch von Glashütten mit Ihren verschiedenen Produkten beschickt wurde. Im Ausstellungskatalog sind Anzeigen der Glashüttenwerke Adlerhütten - H.Mayer in Penzig /Schlesien und von Poncet Glashüttenwerke in Friedrichshain / Lausitz abgebildet, die für "Einmach-“ bzw. "Conserven"-gläser warben. Für die Art des Verschlusses führten die Adlerhütten eigene Patente unter der Bezeichnung "Perfekt" ii an. Diese "Perfekt"-Einmachgläser waren noch bis mindestens 1912 in Gebrauch. Bild 1: Anzeige im Cottbuser Katalog von 1894, rechts 1-Literglas mit Patenthinweis auf das Jahr 1891 Bei der Anzeige von von Poncet sind es wohl eingeriebene Glasstopfen mit einem Metallhebel bzw. Schraubverschlüsse aus Blech. Eine weitere Firma, die "Konservengläser mit mechanischem Verschluss nach eigenen Patenten" anbot, war die Aktiengesellschaft für Glasindustrie, vormals Friedrich Siemens, Dresden iii Diese waren aus Porzellan und mit einem Hebelverschluss versehen, wie aus einem einer Preislisteiv von 1914 beigefügten Anschreiben zu entnehmen ist. Die Dresdener Glashütten waren eine der größten Produzenten für Bier- und Mineralwasserflaschen mit 100 Millionen Stück Ausstoß im Jahr. Die Firma hatte zwischen 1890 und 1907 6 Patentev für Flaschenverschlüsse einschließlich eines Patentes für eine Drahtbiegemaschine erhalten, die zwar vornehmlich für Flaschenstöpsel genutzt wurden, aber auch für Weithalsflaschen verwendbar waren. Eine der Dresdener Glashütte angeschlossene Fabrik konnte die Verschlüsse automatisiert herstellen. Seit 1914 wurden dann von der Firma Glasdeckel angeboten. Das Einmachglas Während in den USA oder In England bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Patente zu Konservengläsern erteilt wurden, ist dies im Deutschen Reich erstmals 1877 erfolgt. Am 01. Juli 1877 trat in Deutschland das Patentgesetz in Kraft. Bereits am 28. August 1877 wird die Patentschrift Nr. 1527 für einen „Verschluß für Conserve-Gläser, Flaschen und Büchsen“ registriert. In der Patentbeschreibung wird hervorgehoben, dass die Lösung sich wesentlich von bisherigen Formen wie Metalldeckel mit Kautschukring, Bajonett- und Schraubverschluss unterscheidet und auch die Form des Glases wird www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 4 vorgegeben (Bild 8 links), da diese in einem Chlorkalziumbad erwärmt werden sollen. Diese Lösung hat offensichtlich keine Interessenten gefunden, da trotz eines Zusatzpatentes (DRP 8228 vom 10. Juni 1879) beide Patente 1891 gelöscht wurden, weil die jährlich fälligen Patentgebühren nicht bezahlt wurden. Am 14.10.1890 wird einem Dr. Alfred Stelzner aus Wiesbaden ein Patent für einen "Verschluß für Einmachgläser"vi vom Kaiserlichen Patentamt zuerkannt. Als Begründung für seinen Antrag führt er an, dass "trotz aller Versuche zur Herstellung eines luftdichten Verschlusses von Conserve gläsern ...Früchte, Gemüse u.s.w. gegen Verderbnis (zu schützen), ... denn die bisher bekannt gewordenen Verschlüsse gewähren ein luftdichtes Abdichten der Einmachgläser nicht, oder sie sind in ihrer Einrichtung zu unpraktisch"... Bild 2: Auszug aus der Patentschrift DRP 56715: doppelter Deckel sowie luftdichtes Netz, durch Rollring fixiert Weiter in der Begründung wird angeführt, dass das eingefüllte Gut zum Kochen gebracht wird, um Keime zu zerstören. Bei diesem Patent sollte über den Rand des Glases eine undurchlässige Haut (Schweinsblase oder ähnliches gezogen werden und beim Schließen eines innen geriffelten Deckels zwischen Deckel und einem Rollring aus Gummi eingespannt werden (Bild 2). Der aus der Nähe von Wien stammende Ferdinand Baumer hatte auf der Landwirtschaftsausstellung in Wien 1893 bereits eine Schauvitrine mit eingemachtem Obst stehen. Neben Vorführungen des Konserviervorganges hatte er bereits eine etwa 80 Seiten umfassende Anleitung herausgegeben. Er bewarb damit die Herstellung der „vorzüglichsten Compote“. Es gab also schon mehrere Lösungen, Einmachgläser zu verschließen. Anfang der 1890er Jahre experimentierte auch der Gelsenkirchener Chemiker, Dr. Rudolf Rempel, mit einer Methode, Lebensmittel durch Einkochen zu sterilisieren und durch Luftabschluss dauerhaft zu konservieren. Seine Idee war es, einen Verschlussdeckel mittels Federkraft so zu steuern, dass beim Erhitzen Luft und Wasserdampf entweichen aber nicht wieder in das Gefäß gelangen können. 1892 erhielt er ein Patent auf einen "Apparat zum selbstthätigen Schließen und Entlüften von Sterilisirgefäßen" vii Den Erfolg konnte er jedoch nicht mehr nutzen. An Tuberkulose erkrankt, starb Dr. Rempel bereits 1893. Nach dem Tod übernahm zunächst sein ehemaliger Chef, Herr Hüssener viii aus Bulmke das Patent; 1895 erwarb es der Essener Kaufmann Johann Carl Weckix. Anfang 1898 übersiedelte dieser nach Öflingen an die Schweizer Grenze. Die Apparatur war umständlich in der Bedienung, konnten doch zunächst nur Gläser gleicher Größe in einem Arbeitsgang eingekocht werden. Auch Verbesserungen der Nachfolger Dr. Rempels brachten keine spürbare Erleichterung. Erst um 1909 ist ein Gläserhalter konstruiert mit mittig angebrachten senkrechten Schienen, in die Federn individuell eingeklemmt werden konnten. Noch später wurden die Schienen durch ein Stangensystem ersetzt. In (Bild 3) x sind einzelne Entwicklungsstufen angezeigt. Die eigentliche Erfolgsgeschichte des Einkochglases ist jedoch Georg van Eyckxi zu verdanken, mit dem Johann Weck am 01.01.1900 die Handelsfirma J. Weck & Co. gründete, die sich mit "Herstellung und Vertrieb von Sterilisiergefäßen und - apparaten, ... Konservenbehälter(n) aus Glas, Steingut oder Blech, ferner Gemüse-, Frucht-, Fleisch und Fischkonserven, sterilisierte Milch und Milchprodukte" betätigte. Bereits Ende des Jahres 1900 erfolgte eine Umwandlung der Firma in eine GmbH und 1903 zog sich Johann Weck aus dem Geschäft zurück. Er hatte jedoch verfügt, dass das Geschäft unter seinem Namen weiterbetrieben wird. Van Eyck gelang es, durch eine ebenso geschickte wie massive Werbung (Bild 4) das Publikum anzusprechen. Begleitend zum Verkauf wurden jedem Einkochapparat gratis Anleitungen für das Einkochen und Rezepte mitgeliefert (sonst Erwerb für 20 Pfg möglich). Außerdem legte er 1901 eine periodisch erscheinende Zeitschrift - die "Frischhaltung" - auf, die Tipps für den Haushalt lieferte und heute noch als Zeitschrift (seit 1978 unter anderem Namen) erhältlich ist. Aber besonders hervorzuheben - weil bis dahin wohl erstmalig - ist, dass eine Anzahl von Hauswirtschafterinnen im Außenvertrieb tätig waren, die den potentiellen Käufern den Gebrauch der Geräte und Gläser vorführten. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Für Kinder wurden werbewirksam Miniaturgläser mit 1/5 l bzw. 1/10 l hergestellt Spielzeugmuseum von Nürnberg sind mehrere Exponate von Mini andere Firmen wie "LINN" oder "KIEFFER" nutzten diese Werbemethode. Bild 3: Die Entwicklung der Einkochapparaturen zwischen 1893 und 1912 Abb. 1: Apparatur von Rudolf Rempel, 1893, massiver Stab auf Bodenplatte befestigt, mit Schraubenfeder Abb. 2: Verbesserungen durch Hüssener, 1894 Abb. 3: erste durch Johann Weck fortentwickelte Variante, für unterschiedlich hohe Gläser Abb. 4: Vereinfachung unter Georg van Ey Abb. 5: ab ca. 1909 angeboten Bild 4: Werbestand in einem Hildesheimer Lokal für Fa. Weck GmbH (vor 1915) 5 Für Kinder wurden werbewirksam Miniaturgläser mit 1/5 l bzw. 1/10 l hergestellt , die voll funktionsfähig waren Spielzeugmuseum von Nürnberg sind mehrere Exponate von Mini - Einkochapparaturen für Puppenküchen vorhanden. Auch andere Firmen wie "LINN" oder "KIEFFER" nutzten diese Werbemethode. Bild 3: Die Entwicklung der Einkochapparaturen zwischen 1893 und 1912 Abb. 1: Apparatur von Rudolf Rempel, 1893, massiver Stab auf Bodenplatte befestigt, mit Abb. 2: Verbesserungen durch Hüssener, 1894 -95, Schraubspindel Abb. 3: erste durch Johann Weck fortentwickelte Variante, für unterschiedlich hohe Gläser Abb. 4: Vereinfachung unter Georg van Ey ck, bis 1909 Bild 4: Werbestand in einem Hildesheimer Lokal für Fa. Weck GmbH (vor 1915) , die voll funktionsfähig waren . Im Einkochapparaturen für Puppenküchen vorhanden. Auch www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 6 Gefäße und Deckel der Einkoch- bzw. Konservengläser Die von Dr. Rempel genutzten Glaskörper waren zunächst Gefäße für chemische Laboratorien bzw. Schaugläser für biologische Präparate, bei denen Rempel die Mündungsränder plangeschliffen hatte. Auch seine Nachfolger ließen diese in der Glashütte so bearbeiten. Dieser Schliff war arbeitsintensiv und wurde wohl ebenso wie die Herstellung der Gläser im Mundblasverfahren manuell hergestellt. Für die Form der Gläser mit Schleifrand, wie wir sie kennen, wurde 1901 vom Kaiserlichen Patentamt ein Gebrauchsmusterschutz erteilt. Die von Rudolf Rempel sowie seinem Nachfolger benutzten Verschlussdeckel waren zunächst aus Weißblech bzw. lackbeschichtet. Im Museum von Wehr-Öflingen steht ein gefülltes Konservenglas aus dem Jahr 1898. Dieses ist offensichtlich mit einem derartigen Verschluss versehen, wie auf einer Abbildung bei http://www.weck.de/geschichte ersichtlich ist. Wann der Übergang zu einem aus Glas bestehenden Deckel erfolgte, kann nicht eindeutig nachvollzogen werden. In der Schweizer Patentschrift Nr. 17992 (vom 31.10.1898) für Johann Weck ist beispielhaft ein leicht kugeliger Glasdeckel ohne den inneren, kreisrunden Steg dargestellt, welcher ein Verschieben des Deckels auf dem Behälter verhindert. Ebenso können die Glasfabrik(en), die das Hohlglas für die Konservengläser lieferte(n), nicht eindeutig bestimmt werden. Angenommen werden kann, dass Rudolf Rempel diese zunächst aus der näheren Umgebung bezog. 1895 wird in Schalke, ein Nachbarort von Bulmke (heute beide Stadtteile von Gelsenkirchen) eine Glas- und Spiegelmanufaktur erwähntxii, bzw. die Westfälischen Glashüttenwerke, 1874 gegründet, die Hohlglas fabrizierten. Ab 1900 wurden die Gläser aus Friedrichshain/ Niederlausitz bezogenxiii. Auf den Abbildungen in Bild 3 ist ein Gemisch aus Blech- und Glasdeckeln erkennbar. Jedoch sind für die Firma Weck seit 1901 Glasdeckel nachweisbar.xiv Federbügel und Gummiringe Wichtiges Element zur Erzielung der Dichtigkeit der Gläser ist eine flexible Zwischenlage. In dem bereits erwähnten Patent von 1877 übernahm ein mit Guttapercha beschichteter Leinwandring die Dichtung, der durch Auflegen einer heißen Metallplatte ausvulkanisierte. Der Österreicher Ferdinand Baumer nutzte einen leicht schmelzbaren Lack, einem Siegellack vergleichbar. Wann Gummi als Zwischenlage erstmals verwandt wurde, ist nicht ermittelbar. Die Gummiringe wurden wohl zu Anfang aus größeren Platten ausgeschnitten. Mitte des Jahres 1900 erhielt Johann Weck einen Gebrauchsmusterschutz für Ringe mit einer angeformten Nasexv, wie wir sie heute kennen. Damit in den Einkochgläsern ein Vakuum entstehen kann, muss der Deckel des Glases beim Abkühlen des Einkochgutes mit Druck auf der flexiblen Unterlage fixiert werden. Neben der von Rudolf Rempel erfundenen Apparatur war es vor allem ein federnder Bügel, der in vielfältigen Formen auf den Markt kam. Bereits am 31.10.1898 wurden Johann Weck mit dem Schweizer Patent CH 17817 sowie 1901 in Deutschland die ersten Gebrauchsmusterxvi für Klammern erteilt (Bild 5), die unabhängig von der Form des Sterilisierapparates jeweils für ein Glas eingesetzt werden. In der beim Kaiserlichen Patentamt eingetragenen Wort-Bild-Marke der Öflinger Firma, die sich 1904 den Spruch "Koche auf Vorrat" schützen ließ, bildet eine derartige Klammer das "C" (siehe Bild 5, Nr. 23). Bild 5: Federbügel der Nr. 23 bzw. 25 (links) waren wohl die ersten mit Gebrauchsmuster geschützten Klammern Jedoch war er nicht der Erste, der hierfür einen Musterschutz erhielt. Ein Hugo Martin aus Berlin hatte sich bereits 1894 für einen „Gefäßverschluß“ Patentrechte erworben (DRP 81444 vom 07.Januar 1894). Hierbei greift eine Klammer aus Metall, die auf dem Deckel platziert wird, unter die Randausformung eines Massivrandglases. Durch Federwirkung wird der Deckel auf den flexiblen (Gummi)ring gedrückt. Im Patent wird er nur beschrieben mit „aus einem geeigneten Stoff“ (Bild 8 rechts). Öflingen liegt in der Nähe der schweizerischen Grenze. und so ist es nicht verwunderlich, dass dort auch Einmachgläser aus Deutschland im Umlauf waren. Diese wurden wohl bis zum Ende des 1. Weltkrieges von der Fa. Weck geliefert (Bild 6a). auf diesem Bild sind Gläser mit Bügeln eines Schweizer Patentes abgebildet. Infolge Lieferschwierigkeiten entwickelten die Schweizer ab 1920 eine eigene Produktion. In den Glaswerken Bülachxvii und Wauwil wurden "Einkochflaschen" aus grünem Glas mit anderen Arten von Federbügel- bzw. Drahtbügelverschlüssen gefertigt (Bild 6b). In der Folgezeit entwickelten sich metallverarbeitende Firmen, die sich auf die Vielfalt von Bügelmustern einstellten. Eine dieser Firmen war die Spezialfabrik für Einkochapparate, Federn und Konservenglasverschlüsse, Gebr. Dingerkus aus Atten- dorn in Westfalen. Einer überlieferten Preisliste ist zu entnehmen, dass dort auch Bügel in der oben beschriebenen Form (Bild 5, Nr. 23) hergestellt wurden. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 7 Bild 6a: links- Gläser in einem Bestand aus der mittleren Schweiz ("WECK"- Glas nach 1913) mit Bügeln nach einem Schweizer Patent von 1899. Bild 6b: rechts- Einkochflaschen aus Bülach (mit 8 cm Öffnung nach 1948 und Bügel nach Patent von 1952 und mit 6 cm Öffnung ab 1939) Die Form des Mündungsrandes und die Herstellung Die in Dresden gefertigten Konservengläser der ersten Generation waren im eigentlichen Sinne Flaschen, wie sie auch für Bier und Limonaden hergestellt wurden, jedoch mit einer erweiterten Öffnung. Auch andere Länder wie etwa Frankreich oder die Schweiz produzierten nach diesem Prinzip Einkochgläser bzw. -flaschen. Deckel aus Porzellan oder Glas waren mit dem Behälter im Regelfall durch Bügelverschlüsse fest miteinander verbunden. Hier war die Mündung aus produktionstechnischen Gründen abgerundet. Bild 7: Siemens-Konservenglas vor 1914; Höhe 28cm; Durchmesser 8,5cm und Zeitungsanzeige ca. 1905 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 8 Bild 8: links: Darstellung des Glasbehälters aus dem ersten deutschen Patent von 1877 (DRP 1527) rechts: Massivrandglas (Ausschnitt aus dem Patent DRP 81444- „Patent Martin“) Bereits 1894 ist ein Glas mit Massivrand und Spannklammer dargestellt (DRP 81444-„Patent Martin“, siehe Bild 8). Davon unabhängig gab es Ideen und Lösungen zu anderen Formen der Randausbildung. In den nächsten Jahrzehnten wurden durch das Patentamt etliche Patente und Gebrauchsmuster vergeben, die sich mit der Ausformung des Glaskörpers und dem zugehörigen Deckel beschäftigten. Davon durchgesetzt haben sich im Wesentlichen 2 Ausführungen; das Massivrandglas (mit einem umlaufenden Glasrand unterhalb der Gefäßmündung) und das Nutenglas (eingezogener Gefäßrand und Einbuchtungen im Gefäß zur Aufnahme der Klammern). Auch bei diesen Varianten wurden die Ränder von Deckel und Glaskörper plan geschliffen um die Dichtigkeit beim Vakuumieren zu verbessern. Die Adlerhütten in Penzig bevorzugten den Massivrand. Die AG für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens bot ab 1914 Einkochgläser in den Ausführungen ‚Nut‘ und ‚Massivrand‘ an, ebenso wie die "Rex-Conservenglas-Gesellschaft". Etwa ab 1932 kam die Form der Rillengläser auf. Seit dem 01.04.1943 wurden diese im Habitus vereinheitlicht als Einheits- Rillengläser.xviii Rillengläser hatten den Vorzug, dass durch die spezielle Randausformung das zeit- und kostenintensive Schleifen entfiel. Die Firma Weck ließ dagegen bis in die 1950er Jahre zylindrisch oder konisch sich nach oben erweiternde Gläser (Sturzgläser) mit einem breiten, flachen und geschliffenen Rand produzieren. Die Gläser wurden hier mit einem flach ausgeformten Deckel verschlossen. Erst ab etwa 1956 wurde das Sortiment erweitert um Massivrand- und Rillengläser. Ab etwa 1982 hatte die Firma ein Patent auf das Rundrandglas inne. Die gängigsten Lösungen sind nachfolgend dargestellt. Bild 9: obere Reihe: Flach-, Massivrand- und Nutenglas untere Reihe: Rillenglas und Rundrandglas www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 9 Eine Variante eines Massivrandglases mit einer zusätzlichen Feder und Nut in Deckel und Rand brachten 1935 die Glashüttenwerke Anton Greiner GmbH Drebkau mit dem "Glasruhm Patent"-Glas heraus. Da die Deckel auch auf anderen Gläsern einsetzbar waren, sind Belegstücke vorhanden. Die Gläser selbst hatten wegen der Aufstülpung zu wenig Dichtmöglichkeit und wurden wohl schon vor Jahrzehnten entsorgt. Konservenglasdosen Hinzu kamen in Deutschland ab Ende der 1930er Jahre auch sogenannte „Konservenglasdosen“, bei denen ein Schraubdeckel aus Blech die Funktion des Federbügels übernahm. Der Vorteil dieser Verschlussart war, dass die Gläser beim Einkochen besser im Topf stapelbar waren und auch durch den glatten Rand vor Beschädigungen besser geschützt waren (siehe Bild 17). Im Deutschen Reichsanzeiger vom 9. Juni 1944 steht hierzu folgende Definition: „Unter Konservenglasdosen … sind Konservengläser zu verstehen, die mit Blechdeckeln oder mit zweiteiligen Deckeln (Zwischendeckel aus Blech oder Glas und Überdeckel aus Blech) geschlossen werden“. Diese Gläser und Überdeckel hatten ein Schrauben- bzw. Bajonettgewinde. Die eigentliche Erfindung der Konservenglasdose geht auf ein amerikanisches Patent zurück. Am 30. November 1858 hatte sich der Blechschmied John Landis Mason (1832-1902) aus New York ein 4-kantiges Glas mit Außenschraubgewinde patentieren lassen, bei dem ein Blechdeckel auf dem Glas durch einen weiteren Blechring mit Gewinde fixiert wurde (US Patent 22186). Nach diesem Prinzip wurden in den nächsten Jahrzehnten in den USA die „Mason“-Gläser und in Großbritannien die „Kilner“-Gläser nach dem dortigen Erfinder und Glashersteller John Kilner fabriziert. Die Brüder Ball (heute Ball Corporation in Westminster, Colorado) hatten 1880 in Buffalo, New York eine Firma für Blechbüchsen gegründet. Da das darin eingefüllte Kerosin das Zinnblech korrodierte, ersetzten sie später dies durch Glas. Ab 1884 wurden dort nach dem abgelaufenen „Mason“-Patent Obstgläser hergestellt (1894 waren es bereits 22 Millionen Gläser).xix Heute werden in Deutschland neben „Kilner“-gläsern unter anderem Einmachgläser der Firma „Leifheit“ nach diesem Funktionsprinzip vertrieben. Bild 10: Auszüge der John Landon Mason in den Jahren 1858 und 1870 erteilen US-Patente Auf Konservengläser mit Schraubverschluss Auch um die Herstellung des Hohlglases gab es umwälzende Neuerungen. Die ersten Hohlgläser waren wohl noch mundgeblasen. Noch 1917 bewarb der Glashändler Adolf Andreesen aus Hannover mit seinem "Andreasglas" die Vorzüge des mundgeblasenen Glases. Dem setzten die Glashüttenwerke "Adlerhütten" aus Penzig / Schlesien ab 1902 bereits mechanisch im Pressblasverfahren hergestelltes Hohlglas nach 2 eigenen Patenten gegenüber. Ab 1914 war diese Hütte in der Lage, nahtlose Glaskörper herzustellen. Hermann Heye, Geschäftsführer der Gerresheimer Glashüttenwerke hatte 1908 die Patentrechte auf das amerikanische Patent einer vollautomatischen Flaschenblasmaschine für Europa erworben (Owens-Patent), mit der nicht nur Flaschen, sondern auch anderes Hohlglas hergestellt werden konnte. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 10 Aus einer anderen Ecke Deutschlands kam der Baurat Adolf Schiller. Ab Anfang der 1890er Jahre trat der aus Godesberg am Rhein Stammende mit Gebrauchsmustern und mindestens 26 Patenten in Erscheinung. Etwa um 1900 nach Berlin/Schöneberg verzogen, übernahm Adolf Schiller 1913 in der Lausitz die Haidemühler Glashüttenwerke GmbH. Das hierfür notwendige Kapital hatte er aus der "Fabrik Schiller‘scher Verschlüsse Aktien Gesellschaft Godesberg".xx Er ließ dort die Technik teilweise von Mundblasbetrieb auf Halbautomaten umstellen - den "Schiller-Preßblasmaschinen" xxi Ab 1914 werden dort Konservengläser mit der Bezeichnung "Schillerglas" hergestellt, ab 1932 dann wohl auch das "Goetheglas". Andere Konservierungsverfahren In der Folgezeit gab es noch weitere praxistaugliche Lösungen, um Lebensmittel zu konservieren. Die offizielle Benennung des beschriebenen Verfahrens war das "Frischhalten". Umgangssprachlich setzten sich in den nächsten Jahrzehnten in Norddeutschland das "Einwecken", in Süddeutschland und Österreich das "Einrexen" durch. Eine weitere Wortbildung war das "Einsaxen". Hier wurde mittels einer Luftpumpe die Luft aus dem Glas abgesaugt. Der Begriff "Einsaxen" rührt von der produzierenden Firma, dem "Saxonia-Werk vormals Insam & Co. Spezialfabrik für Schnell- Konservierungs-Apparate" aus Schwarzenberg / Sachsen" her (Bild 11). Diese Geräte wurden von verschiedenen Generalvertretern und teils unter anderen Markennamen angeboten. So hieß es in Hamburg "Triumph", in Berlin "Beco" oder in Nürnberg "MAFRA". Bild 11: "Saxonia"- Werbung der 1930er Jahre (links) und aus einer "Beco"-Werbung (rechts) Das Herstellen eines Vakuums mittels Pumpe war auch vielfältig in Patenten angeregt, bei denen oftmals Ventile im Deckel angeordnet werden sollten. 1902 erhielt ein Martin Seliger aus Breslau, Schweidnitzer Str. Gebrauchsmusterschutz für ein "Einmachgefäß mit Anschlußstutzen für eine Luftpumpe (RA1902/76 p.19, Klasse 53b Nr 171408 vom 01.04.1902; erteilt am 26.02.1902). Zumindest eine Lösung hat es in die Produktion geschafft. Bei dem in Bild 12 gezeigten Glas ist im Glasdeckel ein Stutzen angeformt mit 2 seitlich liegenden kleinen Löchern. Eine Gummimanschette war eng um diesen Stutzen gezogen, so dass beim Ansetzen einer Saugpumpe die Manschette wie ein Ventil wirkte. Ob das Glas mit dem im Musterschutz beschriebenen übereinstimmt, kann nicht bewiesen werden. Das Warenzeichen Wz. 408774 wurde am 14.10.1929 für Ernst Otto Weller aus Dresden-Heidenau beim Reichspatentamt registriert) Bild 12: Einmachglas mit Bügelverschluss und Ventilstutzen (unbekannter Herausgeber, eventuell „Wellers Konservenglas mit Ventil“. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 11 Eine andere Möglichkeit bestand darin, Wasserdampf in das Sterilisiergerät zu leiten. Der sich abkühlende Dampf erzeugte dann ein Vakuum. Eine Düsseldorfer Firma erhielt 1933 auf ein Gerät dazu ein Patent (Bild 13).xxii Die 1909 gegründete Firma ist heute noch in Mettmann ansässig unter dem Namen "PEFRA" und beliefert Gastronomiebetriebe mit Küchentechnik. Andere Firmen, auch später in der DDR, nutzten dieses Prinzip und stellten der Bevölkerung ähnliche Geräte zur Verfügung. Bild 13: Anzeige von 1942, Dampfkonservierer der Firma Peter Franken (oben) Verpackung eines Dampfkonservierers der Firma Peter Franken (PEFRA) mit Thermometer und Bakelithandgriff nach DRGM 1428864 von 1938 (hier wohl Produktion in den 1950er Jahren) Eine weitere Methode, einen Unterdruck im Konservenglas zu erzeugen, war nachweislich ab Mitte der 1930er Jahre gebräuchlich. Auf die Innenseite des Verschlußdeckels wurden einige Tropfen einer brennbaren Flüssigkeit aufgetragen und diese angezündet. Der noch brennende Deckel wurde auf das Glas gestülpt; durch den Verbrennungsvorgang wurde der Luftsauerstoff entzogen und dadurch das Glas verschlossen. Einige Patente wurden für diese Art des Verschlusses eingereicht. Bei einem sollte ein Asbestplättchen in den Deckel geklebt werden, auf die der Alkohol geträufelt wurde. Eine andere Lösung waren etwa daumennagelgroße Schälchen, die mit brennbarer Flüssigkeit versehen, auf dem Einkochgut platziert wurden. Die Glasfabrik A. Greiner aus Drebkau versah ihre Deckel mit konzentrischen Rillen, damit der Spiritus beim Umstülpen des Deckels nicht so schnell weglief. Während in der Bundesrepublik ab 1954 unter der Marke "Frauenstolz" eine kleine Brennlanze mit einer Gummiballpumpe reinen Alkohol in das Glas spritzte, gab es in der DDR je eine Firma in Leipzig und Erfurt, die ein brennbares Gemisch aus Benzoesäure und PHB Äthylester über die Drogerien vertrieben. In Bild 14 werden von der Erfurter Firma Glasfläschchen mit „Einmachtropfen“ aus etwa 25 Jahren Bestand gezeigt. Die Firma Gebrüder Strasser aus Erfurt, Schmidtstedter Str. 30a hatte beim Patentamt im Mai 1937 Markenschutz für ihre Marke „Original Blitz“ erhalten (Wz. 501977). www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 12 Die Leipziger Firma Henke & Co. (gegr. 1932) produzierte unter der Marke "Hermekon" ebenfalls Einmachtropfen. Nach Verstaatlichung im April 1972 wurde das Produkt unter der Firmierung des VEB Klarofix Leipzig vertrieben. Nach dem 2. Weltkrieg wurde „Hermekon“ auch in einer Firma aus Freising/Bayern produziert. Nach 1989 wurde die Firma in Leipzig von der Treuhand abgewickelt. Die Freisinger Betriebsstätte kam 1977 in Schweizer Besitz und wurde 1999 aus dem Markenregister gelöscht Nachfolgefirmen sind heute die Marken „Geko“ aus Gotha seit 1991 und die EDEKA(?)-Marke „Eka“ sowie die Fa. „Vierka“. Bild 14: 3 Stück Fläschchen mit 10ml Inhalt des Konservenverschlussmittels "Blitz" der Firma Strasser, Erfurt links: zweite Hälfte 1950er Jahr, Mitte: 1964-1968, rechts: nach Verstaatlichung 1972 (als VEB DHB Rodleben, Betrieb Herbacin, BT (= Betriebsteil) Fleur, Erfurt Bild 15: rechts : „Hermekon“ - Rezeptheft und Tropfen aus Freising; links: „Hermekon“ – Tropfen aus Leipzig (nach 1972) unter VEB Klarofix unten: Werbeaufsteller aus Pappe, 1950er Jahre (Henke & CO., Leipzig C 1) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 13 Warenzeichen und Gebrauchsmuster Der Erfolg des neuen Konservierungssystems rief sehr schnell Nachahmer hervor und erforderte Schutz vor Plagiaten. Die ersten Signets im betrachteten Zeitraum für Glashütten tauchten ab 1875 auf. Die Firma Noelle & von Campe aus Boffzen / Weser hatte beim Herzoglichen Amtsgericht Braunschweig Werksmarken eintragen lassen. Im Jahr 1900 hatten zwei Lausitzer Glashütten Handelsnamen bzw. Firmenzeichen beantragt und erhalten. Die Oberlausitzer Glashüttenwerke Schweig & Co. Weißwasser hatten erstmals die Marke "Monopol" in Frakturschrift schützen lassenxxiii Bereits kurz nach dem Umzug von Johann Weck nach Öflingen / Baden hatte er am 14.01.1898 beim Kaiserlichen Patentamt um Markenschutz ersucht. In den folgenden 15 Jahren zierten das Herz mit der Erdbeerranke und unterschiedlicher Beschriftung die Wandungen der Einkochgläser und Apparate, bis 1919 die "Erdbeere" an dessen Stelle trat. Der Begriff "Koche auf Vorrat" prägte den Einband der Broschüren dieser Firma für die nächsten Jahre. Anzumerken ist, dass bei diesem Markenzeichen die einzelnen Buchstaben aus den Gerätschaften zusammengesetzt waren, die von der Firma vertrieben wurden (das "C" ist ein Bügel, der Anstrich vom "V" eine Saftflasche usw.) Offensichtlich große Konkurrenten für die Öflinger Firma erwuchsen mit der Gründung anderer Großhändler, die mit Haushaltsgegenständen, Glas und Keramik handelten. Das waren unter anderem die Gebrüder Boehringer aus Zuffenhausen bei Stuttgart (Markeneinträge ab 1907), Hermann Bade aus Hildesheim (Markeneintrag 1908), Emil Kieffer aus Kaiserslautern (Markeneintrag 1909), oder die "Rex-Conservenglas-Gesellschaft" Bad Homburg im Jahr 1908. Diese Firmen versahen auch ihre Gläser mit einem Firmenlogo. Die "Rex-Conservenglas-Gesellschaft" belieferte hauptsächlich den süddeutschen und österreichischen Raum mit Einkochgläsern. Bild 16: Markeneinträge für die Firma J. Weck GmbH von 1904; die Marken wurden im Juni 1914 mit der Bezeichnung „Frischhaltung“ aus dem Markenregister des Reichspatentamtes gelöscht und ersetzt durch „Conservator“ bzw. „Original“ Wie wichtig der Markenschutz wurde, kann man am augenfälligsten daran erkennen, dass die vorgenannten Handelsfirmen selbst die Form von den Saftflaschen übernahmen. 1899 hatte Johann Weck ein Gebrauchsmuster für eine Kindermilchflaschexxiv erhalten (Bild 17). Diese wahrscheinlich schon in der Urform kegelförmige Flasche mit breitem geschliffenen Rand wurde von allen anderen Anbietern kopiert. Wahrscheinlich wurden die Gläser auch in den gleichen Glashütten gefertigt. Die Anzahl der für diese Herstellung ausgerüsteten Hütten war sehr übersichtlich. In Adressbüchern für die Glasindustrie in Deutschland sind die Glashütten unter anderem mit ihrem Produktionsprofil enthalten. Danach fertigten Einmach- bzw. Konservengläser: Konservengläser Einmachgläser Anzahl Glashütten in Deutschland 1904 17 1 335 1907 23 5 370 1936 31 7 307 Die Driburger Glashüttenwerke, Bad Driburg, boten 1907 unter beiden Rubriken ihr Hohlglas an. Die Öflinger Firma sah sich bereits 1908 gezwungen, in ihrer Broschüre " Koche auf Vorrat" die Verbraucher auf den Markenschutz ihrer Produkte hinzuweisen (Bild 18). Bis nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kamen noch einige Einträge beim Patentamt hinzu. Hier handelte es sich überwiegend um Wortmarken. Die heute noch gebräuchliche Wort-Bildmarke www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 14 „WECK“ in einer Erdbeere wurde am 12.12.1919 erstmals angemeldet und mit einigen stilistischen Veränderungen bisher letztmalig am 18.11.2019 verlängert. Bild 17: Kindermilchflasche mit aufgeprägter Millilitereinteilung und Zeichnung für einen Transportverschluß für diese Flaschen Bild 18: Verweis auf geschützte Marken in der Broschüre "Koche auf Vorrat", 1908 Insbesondere die Deckel der Einkochgläser waren eine ausgezeichnete und dauerhafte Werbung für den Vertrieb dieser Artikel, während die überwiegende Zahl der Gläser unbeschriftet blieben. Dadurch konnte von den Glashütten schneller und kostengünstiger auf unterschiedliche Kunden eingegangen werden. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 15 In den nächsten Jahrzehnten führten viele Glashütten Namen für Eigenmarken ein wie "Adler Progress" von den Adlerhütten in Penzig / Schlesien, "Monopol" von den Vereinigten Lausitzer Glasfabriken in Weißwasser, "OGA" von der Oldenburger Glashütte oder "Siemens-Glas" aus den Dresdener Glashütten. Aber auch viele Groß- und Einzelhändler von Glas- und Porzellanwaren für den Haushalt führten eigene Marken ein. Großhandelsgesellschaften wie die "geg" (= Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine 1894-1933; Hauptsitz: Hamburg, mit 47 Konsumvereinen, 1933 von Nationalsozialisten verboten und 1934 umbenannt in „Reichsbund der deutschen Verbrauchergenossenschaften GmbH“), "EWELI", "GROHAG" oder der "Nürnberger Bund" hatten eigene Pressmarken auf den Deckeln. Bis 1945 gab es in Deutschland etwa 450 unterschiedliche Bezeichnungen auf den Einkochglasdeckeln. 1942 hatte der Leiter der Gerresheimer Glashütte, Herr Menke, zur Findung neuer Markennamen den Auftrag erteilt, die Namen und Hersteller vorhandener Namen zusammenzutragen; was aber bereits damals nicht für jede gelang. Der Markenvielfalt setzte ein Ulmer Bürger ab 1937 die Marke "Namenlos" entgegen. Der Ulmer Glashändler Josef Wick wollte ursprünglich seine Einkochgläser "Wick-Glas" nennen. Wegen der Namensähnlichkeit zu den Produkten der Firma Weck gab es einen Markenrechtsstreit, den Josef Wick verlor. Die „Namenlos“-Gläser waren bis 1945 mit dem Signet der Versuchsstelle für Hauswirtschaft des Deutschen Frauenwerkes, Leipzig (DFW in Strahlenkranz) versehen. Nach 1945 fehlen die Buchstaben im Sonnensymbol. Josef Wick gründete 1946 in Bad Wurzach die „Oberland-Glashütte“. Bild 19: Rückseite einer Werbebroschüre aus den 1950er Jahren Links eine Konservenglasdose, rechts eine "Glastüte" für die übersichtliche Aufbewahrung von Zucker, Salz, Gewürzen usw. xxv Viele Firmen ließen sich die Marken im Reichswarenzeichenregister (RWZR) oder als "Deutsches Reichs- Gebrauchsmuster" (D.R.G.M.) beim Kaiserlichen Patentamt, später Reichspatentamt eintragen. Spätestens ab 1938 war vorgeschrieben, dass Glasbehälter und Deckel mit der herstellenden Firma zu kennzeichnen sind (lt. DIN-Normen). Mitte 1944 wird das Aussehen dieser Marken noch einmal in einer Anordnung des Reichskriegsministeriums präzisiert. In einem eingeprägten Quadrat war eine Zahl anzugeben. Diese Kennzeichnungsnummer wurde nach Antrag von der Geschäftsführung der Wirtschaftsgruppe Glasindustrie vergeben. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Werbemarken von Glashütten und Händlern waren nur noch erlaubt, wenn die Jahresproduktion der Hütten im Vorja (1943) mehr als 500 000 Gläser bzw. bei Händlern der Verkauf von mehr als 1 Million Gläsern erfolgte. Bereits Mitte 1933 wurden die deutsche Wirtschaft, der Handel und das Handwerk mit einem Gesetz über die Einführung von Zwangskartellen zu Zusammensch lüssen gezwungen. Firmen, die Einkochgläser produzierten, gehörten danach zum Hohlglaskartell. Zunächst beim Wirtschaftsministerium angesiedelt, wurde die Produktion als kriegswichtige zivile Produktion 1943 dem Reichskriegsministerium untergeordnet. Die Eigentümer der Großh sich dem bestehenden Handelsdiktat zu entziehen. In einem Sonderprozess wurden sie 1943 zu 5 Jahren Haft verurteilt und ihr Eigentum eingezogen. Unter der neuen sowjetischen Militärmacht wurde die Firma und als ´Volkseigentum´ den Arnstadt" zugeordnet Bild 20: Ausschn itt aus einem Deckel der Glashütte der Halleschen Pfännerschaft Großräschen. Im Quadrat ist zusätzlich zum Markennamen und dem Firmenlogo die Genehmigungsnummer der Hütte verzeichnet. Der Punkt bezeichnet (nach Forderung der DIN- Norm) die Herstellung im Jahr 1941 In der Zeitschrift "DIE GLASHÜTTE" folgender Passus zu lesen: "Am 01.Oktober 1949 tritt im Vereinigten Wirtschaftsgebiet der britischen und amerik in Kraft, das grundsätzliche Änderungen Deutschlands (bringt). Ab 30.Juni können in Berlin für Alt werden, wenn bis zum 30.06.1950 vom Anmelder oder von ihm beauftragt wird, sie aufrechtzuerhalten. Das neue Westzonen- Patentamt nimmt seine Geschäftstätigkeit am 1.Oktober 1949 in München auf." Damit war praktisch die Trennung des Markenrechts in Dies dürfte vor allem alle im Bereich der sowjetischen Besatzungsmacht gelegenen Nutzer getroffen haben, denn ab 1948 wurden viele Industriebetriebe enteignet und in ´Volkseigentum´ überführt. Die dort eingeführten ne brachten auch neue Markenzeichen hervor. Auf die alten Warenzeichen wurde kein Wert gelegt, diese wurden weitgehend abgeschafft. In der DDR entstanden mit den VVB (= Vereinigung Volkseigener Betriebe) Ostglas bzw. Mittelglas im Lausitz Dresd ener Raum sowie Westglas im Thüringer Raum Einheiten, in denen die Glashütten nur noch an einer Zahl Allgemeinbezeichnung ‚OG‘, ‚MG‘, oder ‚WG‘ Hüttenzeichen verwandt werden. Öffnungsgrößen, DIN 1907 sind im Adressbuch für die Deutsche Glasindustrie bereits 28 Glashütten aufgeführt, die Konservengläser herstellten. Jede Firma hatte jedoch andere Größen und andere Formen der Mündungsausgestaltung im Angebot. Eine undatierte Preisliste xxviii (vor 1920) einer Bremer Gummiwarenfabrik, die "Frischhaltungsringe für alle Sorten Konservengläser und Krüge" herstellte, listete 23 verschiedene Ringgrößen auf in einem Bereich von 57 mm bis 110 mm. Die Halsweiten variierten dabei größtenteils um je für Fleisch- und Puddinggläser (Angebotsliste 1914) Adlerhütten in Penzig hatten Gläser mit ca. 180 mm Mündungsweite im Sortiment. Für ein dichtes Schließen ist es jedoch notwendig, zu jeder Glasöffnungsweite den richtigen Gummiring einzusetzen. Fabrikate konnten untereinander nicht gemischt werden. es für Hausfrauen sch wierig, bei Nutzung unterschiedlicher Marken das Passende zusammenzufinden. Auch für die Lagerhaltung großer Glas- und Porzellanwarenhändler wie Gebr. Böhringer 16 Werbemarken von Glashütten und Händlern waren nur noch erlaubt, wenn die Jahresproduktion der Hütten im Vorja (1943) mehr als 500 000 Gläser bzw. bei Händlern der Verkauf von mehr als 1 Million Gläsern erfolgte. Bereits Mitte 1933 wurden die deutsche Wirtschaft, der Handel und das Handwerk mit einem Gesetz über die Einführung lüssen gezwungen. Firmen, die Einkochgläser produzierten, gehörten danach zum Hohlglaskartell. Zunächst beim Wirtschaftsministerium angesiedelt, wurde die Produktion als kriegswichtige zivile Produktion 1943 dem Reichskriegsministerium untergeordnet. für Haushaltswaren "Linn" aus Arnstadt hatten Anfang der 1940er Jahre versucht, sich dem bestehenden Handelsdiktat zu entziehen. In einem Sonderprozess wurden sie 1943 zu 5 Jahren Haft verurteilt und Unter der neuen sowjetischen Militärmacht wurde die Firma 1948/49 dann vollständig enteignet -Genossenschaften e.G.m.b.H. - Erfurt, Hausstand und Spielwaren itt aus einem Deckel der Glashütte der Halleschen Pfännerschaft Großräschen. Im Quadrat ist zusätzlich zum Markennamen und dem Firmenlogo die Genehmigungsnummer der Hütte verzeichnet. Der Punkt bezeichnet Norm) die Herstellung im Jahr 1941 von Dez. 1949 ist unter der Rubrik "NEUES PATENTGESETZ IN DER WESTZONE" "Am 01.Oktober 1949 tritt im Vereinigten Wirtschaftsgebiet der britischen und amerik anischen Besatzungszone ein Gesetz in Kraft, das grundsätzliche Änderungen ... auf dem Gebiet des wirtschaftlichen Rechtsschutzes in der Westzone Deutschlands (bringt). Ab 30.Juni können in Berlin für Alt -Patente ... und Warenzeichenanmeldungen werden, wenn bis zum 30.06.1950 vom Anmelder oder von ihm beauftragt wird, sie aufrechtzuerhalten. Das neue Patentamt nimmt seine Geschäftstätigkeit am 1.Oktober 1949 in München auf." Damit war praktisch die Trennung des Markenrechts in beiden Teilen Deutschlands vollzogen. Dies dürfte vor allem alle im Bereich der sowjetischen Besatzungsmacht gelegenen Nutzer getroffen haben, denn ab 1948 wurden viele Industriebetriebe enteignet und in ´Volkseigentum´ überführt. Die dort eingeführten ne brachten auch neue Markenzeichen hervor. Auf die alten Warenzeichen wurde kein Wert gelegt, diese wurden weitgehend abgeschafft. In der DDR entstanden mit den VVB (= Vereinigung Volkseigener Betriebe) Ostglas bzw. Mittelglas im Lausitz ener Raum sowie Westglas im Thüringer Raum Einheiten, in denen die Glashütten nur noch an einer Zahl Allgemeinbezeichnung ‚OG‘, ‚MG‘, oder ‚WG‘ erkennbar waren. Ab Ende der 1950er Jahre durften wieder eigene 1907 sind im Adressbuch für die Deutsche Glasindustrie bereits 28 Glashütten aufgeführt, die Konservengläser herstellten. Jede Firma hatte jedoch andere Größen und andere Formen der Mündungsausgestaltung im Angebot. Eine undatierte (vor 1920) einer Bremer Gummiwarenfabrik, die "Frischhaltungsringe für alle Sorten Konservengläser und Krüge" herstellte, listete 23 verschiedene Ringgrößen auf in einem Bereich von 57 mm bis 110 mm. Die Halsweiten variierten dabei größtenteils um je 1mm. Dabei waren noch nicht einmal Ringe der Firma "Rex" dabei, die und Puddinggläser (Angebotsliste 1914) Halsweiten von 148 mm bzw. 185 mm benötigten. Auch die Adlerhütten in Penzig hatten Gläser mit ca. 180 mm Mündungsweite im Sortiment. Für ein dichtes Schließen ist es jedoch notwendig, zu jeder Glasöffnungsweite den richtigen Gummiring einzusetzen. Fabrikate konnten untereinander nicht gemischt werden. Da die Glaskörper in den meisten Fällen unbeschriftet waren, war wierig, bei Nutzung unterschiedlicher Marken das Passende zusammenzufinden. Auch für die und Porzellanwarenhändler wie Gebr. Böhringer (Stuttgart), Bade Werbemarken von Glashütten und Händlern waren nur noch erlaubt, wenn die Jahresproduktion der Hütten im Vorja hr (1943) mehr als 500 000 Gläser bzw. bei Händlern der Verkauf von mehr als 1 Million Gläsern erfolgte. xxvi Bereits Mitte 1933 wurden die deutsche Wirtschaft, der Handel und das Handwerk mit einem Gesetz über die Einführung lüssen gezwungen. Firmen, die Einkochgläser produzierten, gehörten danach zum Hohlglaskartell. Zunächst beim Wirtschaftsministerium angesiedelt, wurde die Produktion als kriegswichtige zivile hatten Anfang der 1940er Jahre versucht, sich dem bestehenden Handelsdiktat zu entziehen. In einem Sonderprozess wurden sie 1943 zu 5 Jahren Haft verurteilt und dann vollständig enteignet Erfurt, Hausstand und Spielwaren itt aus einem Deckel der Glashütte der Halleschen Pfännerschaft Großräschen. Im Quadrat ist zusätzlich zum Markennamen und dem Firmenlogo die Genehmigungsnummer der Hütte verzeichnet. Der Punkt bezeichnet von Dez. 1949 ist unter der Rubrik "NEUES PATENTGESETZ IN DER WESTZONE" anischen Besatzungszone ein Gesetz ... auf dem Gebiet des wirtschaftlichen Rechtsschutzes in der Westzone ... und Warenzeichenanmeldungen ... weiterbehandelt werden, wenn bis zum 30.06.1950 vom Anmelder oder von ihm beauftragt wird, sie aufrechtzuerhalten. Das neue Dies dürfte vor allem alle im Bereich der sowjetischen Besatzungsmacht gelegenen Nutzer getroffen haben, denn ab 1948 wurden viele Industriebetriebe enteignet und in ´Volkseigentum´ überführt. Die dort eingeführten ne uen Strukturen brachten auch neue Markenzeichen hervor. Auf die alten Warenzeichen wurde kein Wert gelegt, diese wurden weitgehend abgeschafft. In der DDR entstanden mit den VVB (= Vereinigung Volkseigener Betriebe) Ostglas bzw. Mittelglas im Lausitz - ener Raum sowie Westglas im Thüringer Raum Einheiten, in denen die Glashütten nur noch an einer Zahl neben der erkennbar waren. Ab Ende der 1950er Jahre durften wieder eigene 1907 sind im Adressbuch für die Deutsche Glasindustrie bereits 28 Glashütten aufgeführt, die Konservengläser herstellten. Jede Firma hatte jedoch andere Größen und andere Formen der Mündungsausgestaltung im Angebot. Eine undatierte (vor 1920) einer Bremer Gummiwarenfabrik, die "Frischhaltungsringe für alle Sorten Konservengläser und Krüge" herstellte, listete 23 verschiedene Ringgrößen auf in einem Bereich von 57 mm bis 110 mm. 1mm. Dabei waren noch nicht einmal Ringe der Firma "Rex" dabei, die 185 mm benötigten. Auch die Für ein dichtes Schließen ist es jedoch notwendig, zu jeder Glasöffnungsweite den richtigen Gummiring einzusetzen. Da die Glaskörper in den meisten Fällen unbeschriftet waren, war wierig, bei Nutzung unterschiedlicher Marken das Passende zusammenzufinden. Auch für die oder Koch in Bad www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 17 Driburg war eine derartige Zerstückelung nicht sinnvoll. Deshalb setzten sich Vertreter des Handels und der Industrie Anfang der 1920er Jahre zu einer Vereinheitlichung der Systeme zusammen. In dem 1917 gegründeten "Normenausschuss der deutschen Industrie" wurden diese Ergebnisse in mehreren Normen als freiwilliger Standard festgelegt. Im Normenverzeichnis von 1948xxix sind für "Haushalt-Konservengläser" die DIN 5070 - DIN 5076 noch gültig. Diese Normen wurden im April/Mai 1940 ausgegeben und zwischen April 1958 und 1970 ersatzlos zurückgezogen. Frühere Ausgaben konnten nicht ermittelt werden, weil der für die Ausgabe der Normen zuständige Verlag keinen Zugang zu den Archivalien gewährt. Für die dazugehörigen Gummiringe können mit der heute noch gültigen Norm DIN 5083 (03.1978) Einkochringe/ Gummi-Dichtringe für Haushalt-Konservengläser und Konservenflaschenxxx Rückschlüsse auf die Erstveröffentlichung im Januar 1928 gezogen werden. Auch in einem „Weck“-Einkochbuch, das von der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe in das Jahr 1928 datiert wird, taucht bei der Darstellung der Gläser erstmals die Bezeichnung DIN auf. Bild 21: Postkarte zur Einführung der DIN-Normen zum Ende der1920er Jahre Text: Nein, nur noch Einkochgläser nach Din!! Ich will keinen Ärger mit dem Beschaffen der Ersatzteile haben! Text auf der Rückseite: In Zukunft stellen alle Fabrikanten Gläser, Deckel und Ringe in gleichen Größen her, sodaß Ersatzteile immer passen. Verlangen Sie deshalb Einkochgläser nach Din! Hierzu ein Zitat: (Die Normung ...) geriet den Ingenieuren von VDI und NDI 1928 mit der Ausstellung "Heim und Technik" für die Hauswirtschaft ins Blickfeld. Ein spezieller Ausschuss Hauswirtschaft legte bis 1929 4 statt 100 Größen von Deckeln, Gummiringen und Halsabmessungen sowie Größen für Honiggläser etc. fest.xxxi Da die Zuständigkeiten für die Normung in der Glasindustrie 1948 noch zersplittert waren, finden wir Konservenglasdosen und andere Industriekonservengläser hier nicht. 1944 werden in der AO II/44 (vgl. Endnote 28) die Herstellung angeordnet nach DIN E 6042 Haushaltkonservengläser 5 l Nenninhalt DIN E 6187 (Juli 1944) Konservenglasdosen DIN E 6043/1 (Juli 1944) Industriekonservenflaschen 90 cl Nenninhalt DIN E 6046 (Juli 1944) Industriekonservengläser (Gurkengläser) und weitere wie Gelee-, Honig- und Milchkonservengläser In der DDR galten die DIN-Normen zunächst weiter, wurden dort dann aber bis etwa 1957 durch TGL (= Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen)xxxii ersetzt. Bis zum Ende der DDR waren für Rillengläser und Industriekonservengläser (INKO) die Halsweiten der DIN weiter gültig. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 18 von Poncet-Glashüttenwerke Ein Großteil der Glashütten, die Hohl- und Behälterglas erzeugten, befand sich bereits vor 1900 entlang der Neiße im Bereich des Muskauer Faltenbogens; einer Geländeformation aus der Eiszeit, sowie im Dresdener Raum. Hier gab es mit der Braunkohle und mit reichen Sandvorkommen die Voraussetzung für den Betrieb von Glasfabriken. Wie bereits zu Anfang des Artikels angeführt, waren die von Poncet Glashüttenwerke Friedrichshain mit Verkaufsbüro in Berlin bereits 1894 in Cottbus mit einer Ausstellung von "Conservengläsern" vertreten. Am 16.12.1905 wurden mit Wirkung vom 01.04.1905 die von Poncet-Werke in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Der Erfolg der Öflinger Firma mit dem Handel von Einkochgläsern war so groß, dass sie 1911 als Großaktionär Anteile der Gesellschaft übernahm und ab diesem Zeitpunkt selbst in die Produktion einstieg. Die „von Poncet“ Glashüttenwerke AG übernahm später in Wiesau (polnisch: Wymiarki) eine Glasfabrik - wahrscheinlich die " Zylinderhütte" Hadrian & Co Glasfabrik, von 1914-1921 als Hadrian Co, vorm Wild & Wessel´s tätig xxxiii. Die 1887 gegründeten Glashüttenwerke Adlerhütten in Penzig (polnisch: Pieńsk) wurden 1896 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Hier wurden die von Poncet Glashüttenwerke AG Friedrichshain Großaktionärxxxiv. Diese Werke produzierten in großem Maße das Behälterglas für die Einkochgläser. Von Poncet wurde auch bekannt durch die Herstellung von Wirtschaftsglas, wie z. B. die Glasschütten für Zucker, Salz, Mehl etc. die wohl ab den 1930er Jahren in den Küchen Gebrauch fanden. 1945 gingen mit der Oder-Neisse-Grenze die Wiesauer und die Penziger Glashütte in polnische Hoheit über. Das Glaswerk in Friedrichshain wurde 1948 enteignet und produzierte als VEB Glaswerk Friedrichshain unter dem Markenzeichen "Fried-Glas" weiterhin Konservengläser und Wirtschaftsglas. 1961 als Fernsehkolbenwerk Zulieferer für die DDR-Fernsehproduktion wurde es 1990 stillgelegt. Das "INKO"-Glas (Industriekonservenglas) Über das Industriekonservenglas - kurz INKO-Glas genannt -, gibt es kaum Quellenangaben, obwohl der Begriff in der DDR bis 1990 zum allgemeinen Sprachgebrauch gehörte. Der Unterschied zum normalen Einkochglas war die Verwendung eines nicht vulkanisierten Gummiringes, der beim Erhitzen anschmolz und so die Dichtigkeit erzeugte. Dieser Ring war nur einmal nutzbar. In den Haushaltswarenläden konnte man die Deckel und passenden Ringe zu einem geringen Preis erwerben. Glasdeckel in 3 Weiten wurden rollenweise, zu 25 Stück in Folie eingeschweißt, angeboten. Auch die Ringe bekam man rollenweise. Die Hallesche Pfännerschaft hatte bereits 1936 ein Patent xxxvzu einem "Industriekonservenglas" erhalten. Die Abbildung hierzu ähnelt jedoch nicht den später produzierten Weithalsflaschen. 1940 wird für einen Blechverschluss ein Patent beantragt, bei dem auf den beigefügten Zeichnungen die typische Form des Glasgefäßes dargestellt ist. Wohl erstmals taucht diese Form als „Einsiedeglas“xxxvi in einem Katalog der Firma Schreiber & Neffen von 1932 auf. Bild 22: Industriekonservenflasche mit Darstellung des umgebördelten Blechdeckels (bei Patenterteilung aber schon aus Schwarzblech (vgl. Endnote 38) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 19 Um die Standsicherheit beim industriellen Befüllen und spätere Handhabung des Glases zu verbessern erhielten die Glashüttenwerke in Dresden 1943 ein Patentxxxvii für eine gekörnte Oberfläche des Glaskörpers, wie es auch später ausgeführt wurde. Diese Gläser hatten am Boden eine Pressmarke mit der Aufschrift: "NORMALKONSERVE / 90 cl (bzw. 900 CCM) / sowie ein Werkszeichen" Es sind verschiedene Firmen bekannt, die diese Gefäße herstellten, wie die "Bayrischen Flaschenglaswerke Wiegand und Söhne GmbH in Steinbach am Wald", die "Wilhelmshütte Bad Driburg" oder unter der Marke "Gerrix" die AG der Gerresheimer Glashüttenwerke. Im Freilichtmuseum Lindlar (Rheinland) wird eine derartige Einkochflasche archiviert, bei der auf dem Deckel die Markenbezeichnung "Weck" und auf dem Bügel die Marke "Weck Haushalt" aufgeprägt sindxxxviii. Da nach eigenem Bekunden dieser Firma erst wieder ab 1950 in Bonn-Duisburg Glas und erst nach 1960 Industriebehälterglas hergestellt wird, ist zu vermuten, dass dieses Exemplar im Glaswerk Friedrichshain zwischen 1943 und 1948 hergestellt wurde. Nach Aussagen des ehemaligen Prokuristen der Nienburger Glashütte, Herrn Godehardxxxix, wurde von der britischen Militärverwaltung nach 1945 zur Versorgung der Bevölkerung in dieser Glashütte die Herstellung der Konservenflaschen zur Pflichtproduktion gemacht. Davon abhängig war die Versorgung der Hütte mit der benötigten Kohle. Offensichtlich wurde die Produktion dieser Glasform vom Reichswirtschaftsministerium über das `Hohlglaskartell´ xlangewiesen. Für die industrielle Konservenproduktion wurde üblicherweise Weißblech verwandt. Stahl und vor allem Zinn sind im 2. Weltkrieg kriegswichtig und sollten nach Möglichkeit durch andere Materialien ersetzt werden. Bereits im März 1939 wurde ein Verbot für die Verzinnung von Konservendosen erlassen xli. Anfang der 1940er Jahre gab es auch ein Verbot, Ringe für Einkochgläser aus Gummi herzustellen. So kommt es, dass als Verschlüsse statt der Weißblechdeckel Glas verwandt wurde, zumindest für den Mehrfachgebrauch der Gläser in den Haushalten sowie der Einsatz unvulkanisierter Latexdichtringe Auf den ersten Deckeln sind Pressmarken aufgeführt. dreizeilig: D.R.W.Z. / INKO / D.R.P. ang. 22.8.43 (Als Variante gibt es auch den 23.8.43) oder: Wz-DRP angem. 22.8.43 / -INKO- / nur mit dem / INKO-Spezialring / verwendbar. Bild 23: links Deckel für Industrieeinkochflaschen mit dem Hinweis D.R.P. ang. 22.8.1943 rechts Ausschnitt aus dem Patent DE 843493B für Adolf Radzuhn, Bremen In den Archivalien des Bundespatentamtes findet sich ein am 22.03.1951 veröffentlichter maschinegeschriebener Brief xlii für eine Patentanmeldung vom 22.08.1943, in der die Aufrechterhaltung der Anmeldung beantragt wurde. Der Erfinder wollte ungenannt bleiben. Es war ein Keramikingenieur aus Büderich bei Düsseldorf, der bis 1945 in Dresden wohnhaft war. Die Patentanmeldung lautete "Konservierungsverschluss und Verfahren zur Wiederverwendung entleerter Industrie-Konservengläser zur Haushaltkonservierung" Ob dies im Bundespatentamt zu einem weiteren Eintrag führte, ist nicht untersucht. Zwischen 1943 und 1948 gab es 3 ähnliche Patentanmeldungen. Der Erfinder, in der Nähe von Düsseldorf wohnend, hatte noch Kontakt nach Dresden. Wo diese Deckel jedoch hergestellt wurden ist wohl nicht mehr nachweisbar; jedoch erwähnt Herr Exner in der Pressglaskorrespondenzxliii für 1946 den VEB Glaswerk Haidemühl als Hersteller von INKO-Gläsern und -Deckeln. In der DDR wurden nach diesem Verfahren in den meisten Hohlglas herstellenden Werken, die mit Rotations- Pressglasmaschinen ausgerüstet waren, Gläser und Verschlussdeckel gefertigtxliv. Dieser Typ Einkochflaschen hatte eine Öffnungsweite von 54mm. Als flexible Zwischenlage gab es auch passende Ringe aus Latex. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 20 In der Zeitschrift "Die Glashütte" von Mai 1950 ist folgende Anzeige abgedruckt: Die hier beschriebenen Konservengläser hatten einen Füllinhalt von 0,9l bzw 0,45l, eine gekörnte Oberfläche und einen flachen, gerillten Rand. Auch die ersten in Gebrauch befindlichen Deckel hatten im Bereich des Auflagerringes eine gekörnte Oberfläche. Wiederzuführung zur Industrie Die Industriekonservengläser, zur Wiederverwendung in der Industrie mit einem einmal zu gebrauchenden Weißblechdeckel versehen, der um den Mündungsrand gebördelt wurde, konnten dem Altstoffhandel zugeführt oder mit oben benannten Glasdeckeln in den Haushalten weiterverwendet werden. In den Ländern der Bundesrepublik war der Einsatz von Deckeln aus Blech bald wieder gebräuchlich. Der Altstoffhandel mit Glas war in der DDR bereits 1951 durch eine gesetzliche Anordnungxlv reglementiert, was die Art der Gebinde und den Ankaufpreis betraf. 1952 wird in einer folgenden AO der Begriff Industriekonservenglas präzisiert. Angekauft werden Gläser mit 0,3 l, 0,45l und 0,90l; auch mit den Schriftzeichen "H" und "K" (für Kaltkonservierung). Eine weitere Aufschlüsselung wurde 1955 veröffentlichtxlvi. Aufgekauft wurden Industriekonservengläser (nach Waren-Nr. 52115140) mit 0,3l, 0,45l und 0,9l mit einer Mündungsweite von 68mm sowie Weithalskonservengläser mit 0,3l, 0,45l, 0,6l, 0,9l mit einer Mündungsweite von 85mm. Der Aufkaufpreis lag 1951 bei 0,12 DM / Stück; der Altstoffhändler erhielt für seine Tätigkeit einen Abschlag von 0,05 DM / Stück. Bei einem Bruttodurchschnittsverdienst (1949) von 290 DMxlvii war der Aufkaufpreis recht hoch. Dieser Aufkaufpreis wurde später auf 0,05 DM gesenkt und bis zum Ende der DDR beibehalten. Während die Produktion der 0,9 l- Behälter gegen Ende der 1950er Jahre auslief, wurden die kleineren Größen weiter hergestellt und später durch "Universalkonservengläser" ersetzt. Bild 24: Werbeaufsteller aus Pappe, hergestellt von einer Dresdener Plakat- und Kalenderfabrik, Mitte der 1950er Jahre www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Bild 25: INKO- Konservenflaschen nach DIN mit Bodenpressmarken links: KONSERVE / DIN / 90 cl / OG 15 (Stralauer Glashütte Berlin, um 1950 ) rechts: KONSERVE /TGL 45 cl (VEB Glaswerk Waldau) Der Phönix-Verschluss Ab etwa 1968 wurden die im vorigen Abs Gleichzeitig wurden Frucht- und Gemüsekonserven vermehrt aus den Balkanstaaten eingeführt, speziell aus Ungarn (siehe Endnote 43). Während hierzulande w die Ungarn den sogenannten „Phönix“- Verschluss, bei dem ein Spannband um den Rand des Glas Weißblechdeckel in Position hielt. Dieser Verschluss wurde 1889 in Frankreich ers Jahren ebenfalls schon in Gebrauch Da die Mündungsgrößen der Industrieverpackungen denen der früheren Industriekonservenflaschen entsprachen, konnten diese weiterhin im Hausgebrauch für Einmachzwecke mit den „Inko“ Bild 26: links- Wz. 443264 von 1931. Phönix rechts- Ausschnitt aus einem Werbeheft von 1970 21 Konservenflaschen nach DIN mit Bodenpressmarken links: KONSERVE / DIN / 90 cl / OG 15 (Stralauer Glashütte Berlin, um 1950 ) rechts: KONSERVE /TGL 45 cl (VEB Glaswerk Waldau) Ab etwa 1968 wurden die im vorigen Abs chnitt behandelten Konservengläser in der DDR durch „Universal“ und Gemüsekonserven vermehrt aus den Balkanstaaten eingeführt, speziell aus Ungarn (siehe bördelten Deckel aus Weißblech im Einsatz kamen, nutzten Verschluss, bei dem ein Spannband um den Rand des Glas Dieser Verschluss wurde 1889 in Frankreich ers tmals patentiertxlviii . In Deutschland war dieser Verschluss in den 1930er . Da die Mündungsgrößen der Industrieverpackungen denen der früheren Industriekonservenflaschen entsprachen, konnten Hausgebrauch für Einmachzwecke mit den „Inko“ - Deckeln verschlossen werden. Wz. 443264 von 1931. Phönix -Verschluss als „Walkhoff- Aufreißband“ markenrechtlich geschützt Ausschnitt aus einem Werbeheft von 1970 der ungarischen Fruchtexportfirma „Globus“ chnitt behandelten Konservengläser in der DDR durch „Universal“ -Gläser ersetzt. und Gemüsekonserven vermehrt aus den Balkanstaaten eingeführt, speziell aus Ungarn (siehe Deckel aus Weißblech im Einsatz kamen, nutzten war, welches den . In Deutschland war dieser Verschluss in den 1930er Da die Mündungsgrößen der Industrieverpackungen denen der früheren Industriekonservenflaschen entsprachen, konnten Deckeln verschlossen werden. Aufreißband“ markenrechtlich geschützt der ungarischen Fruchtexportfirma „Globus“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 22 Während sich ab den 1960er Jahren in Westdeutschland der „Twist-off“ Verschluss etablierte, war dies in der DDR aus Devisenmangel nicht möglich. Die 1926 von William P. White und seinen Brüdern in Chicago, Illinois gegründete Firma „White Cap Inc.“ hatte diesen Verschluss in den 1950er Jahren entwickelt. Die Firma expandierte nach England und Westdeutschland und nach 1960 europaweit im Bereich der EWG. Die DDR versuchte, schon aus politischen Gründen, nur mit dem englischen Lizenznehmer zu kooperieren. Dies scheiterte jedoch. Öffner für Einmachgläser Die älteste Methode, Einmachgläser wieder zu öffnen, ist bereits 1901 in einem Patent für Johann Weck ersichtlich. Der Gummiring hatte eine angeformte Lasche, an der am Ring gezogen werden konnte, um Luft ins Glas zu lassen. Nicht immer führte dies zum Erfolg. So wie es vielfältige Lösungen für den Verschluss der Einkochgläser gab, gab es auch für die Öffnung die verschiedensten Erzeugnisse. Hier einige Beispiele: Bild 27: aus einer Händlerpreisliste eines Hannoveraner Großhändlers, undatiert (etwa 1940-42). Hier auch der Hinweis, sich wegen eines Produktionsverbotes von Gummiringen mit vorhandenen Beständen für die Marken "Bade" und "Rex" einzudecken Der in Bild 28 dargestellte Öffner wurde mit minimalem Materialaufwand produziert, weil mit einer Anordnung vom März 1943 ein umfassendes Verbot für die Herstellung von Gegenständen aus Stahl in Kraft trat (RA 1943/60 vom 13.03.1943) Unter der Rubrik Haushaltsgegenstände betraf dies neben den meisten Küchengeräten auch Einmach- und Sterilisiergeräte. Bild 28: Öffner (ca. 1943-44) für Einheits-Rillengläser, ausgegeben von der Gerresheimer Glashütte (natürliche Größe) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 23 Mit DRGM 1524388 hatte die Firma J. Weck & Co. Öflingen i. B. Musterschutz am 09.10.1942 für einen Konservenglasöffner erhalten. In der Beschreibung wird betont, dass dieser fast ausschließlich aus Holz besteht; auch die Schraube, um den Druck auf den Einkochglasdeckel zu erzeugen, besteht aus gedrechseltem Holz. Nach 1945 entwickelten sich in Deutschland zwei Wirtschaftssysteme, die auch Auswirkungen auf die Herstellung der Konservenglasöffner hatten. In den westlichen Besatzungszonen dominierten die Fabrikate der Firmen Gebr. Schlingmann aus Bremen und der Firma Becker aus Brilon / Sauerland. Im östlichen Teil Deutschlands war die Fa. Vogt Metallbau aus Seligen-thal / Thüringen erfolgreich. Die Firma Schlingmann hatte 1917 ein Patent (DRP 315359) und 1941 ein Gebrauchsmuster (DRGM 1501245) für einen Öffner mit Drahtschlaufe erhalten. Dem fügte die Firma Becker 1948 eine zweite Drahtschlaufe mit dickerem Draht für Rillengläser hinzu (DBP 8104768). Die Firma Vogt hatte auch zwei Bundespatente inne. Zunächst fast vollständig aus Holz produziert und unter der Marke „Havolit“ vertrieben, kamen ab 1960 Öffner aus Metall der Marke „Havose“ hinzu. Bild 29: oben: „Gummischützer“ der Fa. Gebr. Schlingmann / Bremen (Anfang 1950er Jahre) Unten: „Havolit - angemeldet in allen Zonen“, Fa. Vogt / Seligenthal (DBP 821315B von 1948) Es gibt aber auch andere Beispiele, in der patentierte Ideen in die Praxis umgesetzt wurden. Die in Triebel ansässige Firma "Hohlglashüttenwerke Hübner & Co." erhielt 1924 eines für eine Lösung, in dem am Deckel zwei ‘Ohren‘ angeformt waren. Das dazugehörige Nuten-Einkochglas war unterhalb der Mündung etwas oval ausgeformt. Bei richtiger Stellung von Glas und Deckel konnte man einen Löffelstiel als Hebel ansetzen. Bild 30: Werbung Für Einkochglas, Marke "Trebam" und Deckel für ein Nutenglas Marke "Trebam" mit seitlichen ‘Ohren‘ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 24 Eine weitere Lösung wurde durch die "Conservenglasfabrik Bott & Co, Frankfurt / Main" nach 1922 realisiert. Im Glasdeckel befindet sich ein Loch, welches durch eine Lasche aus einem flexiblen Material abgeklebt war. Durch Abreißen der Lasche konnte Luft in das Glas gelangen und so dieses problemlos geöffnet werden (siehe Bild 31). Bild 31: Konservenglasdeckel System "Bott" (nach DRP 400988 vom 01.12.1922) Eine größere Anzahl von Patenten, die teilweise kurios wirken, betrafen den Einbau von Ventilen, von Schrauben oder Ausnehmungen im Gefäßrand, um mit Münzen, Löffeln und ähnlichen Gegenständen die Gläser zu öffnen. Nachfolgend zwei Beispiele, die nicht in die Praxis umgesetzt wurden: Bild 32: links: Schraube als Öffner (DRP 401859 von 1923) rechts: Ventilkonstruktion (DBP 851159B von 1949) Andere Materialien Nicht unerwähnt bleiben soll ein anderer Werkstoff für die Konservierung. Neben dem Glas wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in großen Stückzahlen Konservenkrüge aus Steinzeug hergestellt, die fast ausschließlich aus Westerwälder Werkstätten stammten. Die Steinzeugfirma WEKARA aus Ransbach / Westerwald hatte sich 1901 ein Schutzrecht auf „Krumeichs Konservenkrüge“ eintragen lassen. Auch die aus dem benachbarten Mogendorf stammende Töpferdynastie Ströder fertigte verschiedene Formen von Einmachkrügen. Während hier salzglasiertes Steinzeug produziert wurde, hat es offensichtlich andere Hersteller gegeben, die ihre Produkte mit einer hellen Zinnglasur lieferten. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 25 Aber auch Haushaltswarengroßhändler wie die Firma Bade in Hildesheim oder Boehringer in Stuttgart vertrieben das Westerwälder Steinzeug. In den meisten Fällen wurde das Gefäß mit einem Deckel aus Blech verschlossen. Für die Mogendorfer Töpferei sind Steinzeugkrüge mit Glasdeckel bekannt. Bild 33: links: Konservenkrug der Fa. WEKARA aus Ransbach - Krumeich 3/4l, D.R.G.M. rechts: Zeitungswerbung 1911 Im Lausitzer Raum war es die Muskauer Firma Carl Lehmann, welche Gefäß und Deckel aus Steinzeug herstellte und mit einer braunen Lehmglasur versah. Bild 34 links: Einkochkrug aus Muskau mit Bügelverschluss (DRGM 181144 vom 16.07.1902 für Carl Lehmann / Muskau) Mitte: Trockenstempel: Boehringer‘s Einkochkrug / FAMOS / 1 1/2 Ltr rechts Trockenstempel: Bade Duplex / (Ge)setzlich Geschützt / 2 Ltr Anderes Verpackungsglas für Fischkonserven, Marmelade und Gelee oder Honig soll hier nicht weiter betrachtet werden. Andere Konservierungshilfsmittel bzw. -verfahren Bis in die 1950er Jahre wurden noch Zubindegläser hergestellt. Diese konnten nicht hermetisch verschlossen werden. Auch war es nicht in jedem Falle notwendig, aus Obst hergestellte Konfitüren und Gelees derart zu behandeln. Hier bot sich Zellglas als Verschlussmittel an. Zellglas oder auch "Cellophan" war 1908 von dem Schweizer Chemiker Jacques Edwin Brandenberger entwickelt worden und wurde zuerst ab etwa 1914 in Frankreich produziert. In Deutschland beschäftigte sich die Chemische Fabrik Kalle & Co www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 26 AG (gegr. 1869 in Wiesbaden / Biebrich) in den 1920er Jahren mit der Cellulosegewinnung und ließ sich u.a. 1929 auf die Herstellung von künstlichen Wursthüllen ein Patent erteilen. Neben anderen Produkten stellte sie für den Hausgebrauch Einmachfolien her. Andere Firmen wie etwa die Marke "Heliozell" der Firma Feldmühle oder "Frauenlob" folgten mit ihren Produkten. Bild 35: Einmachfolie der Firma Kalle (Packung Mitte 1930er Jahre) Eine weitere Lösung war die Verwendung von Salizylsäure. Diese wirkt keimhemmend und wurde ab den 1920er Jahren als Konservierungsmittel eingesetzt. Dies ist heute nach den Vorschriften des Lebensmittelrechtes verboten wegen vermuteter Gefahr für die Gesundheit. Die Firma "Frauenlob" aus Bonndorf im Schwarzwald brachte ein mit Salizylsäure versetztes Pergamentpapier heraus. Die "Reese-Gesellschaft m.b.H."xlix aus Hameln war eine Nährmittelfabrik, in der um 1910 neben Farben, Seifen, Backzutaten auch Backpulver hergestellt wurde. Diese Firma brachte ein Produkt auf den Markt, das vor dem Zubinden auf ein Cellophanblättchen gegeben, das zu konservierende Obst abdeckte. Die Firma WEGNER & CO. KG aus Dortmund brachte 1934 unter der Bezeichnung "Friko" ein ähnliches Produkt auf den Markt. In den Rezepten der Reese-Gesellschaft wird auf die Bedeutung des Pektins für die Gelierfähigkeit des Obstes hingewiesen. Hierzu hatte eine Lebensmittelfirma aus Köln ab 1928 eine Lösung geschaffen mit der Herstellung von Obstpektin aus Äpfeln. Daraus entstand das Kunstwort und die Marke "Opekta" der danach benannten Opekta GmbH (s. wikipedia.de). Bild 36: Anleitung für den Einsatz von Reese-Salizyl (undatiert) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 27 Bild 37: links: „Opekta“-Werbung in Form eines Nähnadelsets, rechts: Gebrauchsanweisung Zuletzt soll noch auf eine andere Methode hingewiesen werden, das Eindosen. Wie eingangs erwähnt, war das Haltbarmachen in Konservendosen seit etwa 1813 in Gebrauch. Ab 1889 gab es automatische Dosenverschlussmaschinen. In den nächsten Jahren wurde über Warenhäuser die Konserve einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Das Eindosen im Privathaushalt war eine ebenso gängige Methode, wie das Einkochen in Gläsern. Auch hier waren verschiedene Geräte im Einsatz. Noch im Januar 1945 (18.01.1945) wird mit AO 29/44 vom 11. 12.1944 geregelt, dass bestimmte Betriebe Konservendosen nach DIN herstellen dürfen. Bild 38: Links- Broschüre zum Gebrauch einer Dosenverschlussmaschine aus Nürnberg (die „Hammonia-Metallwarenfabrik Wilhelm Rost“ aus Hamburg, Bramfelder Str 56-58, hatte für diese Konstruktion mit DRGM 1358977 im Jahr 1935 Schutzrechte erworben und vertrieb diese unter der Marke „Hummel“) Rechts Zeitungsinserate von zwei Firmen mit größeren Konstruktionen (Mitte 1930er Jahre) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 28 Verschiedene Verschlussmaschinen hatten eine Möglichkeit, die Dosenränder zu beschneiden, so dass diese mehrfach verwendet werden konnten, während der Deckel mit dem umgebördelten Rand nur einmal verwendbar war. Auch hier gab es Lösungen wie z.B. mit „Bauer´s Dauerdose“. Im Deckel ist ein Gummiring integriert und eine Gummikappe auf einem Dampfauslassstutzen wirkt wie ein Ventil (siehe Bild 39). Später kam eine weitere Lösung hinzu, bei der Dose und Deckel mit einem Spannring verschlossen wurden. Ein dünner Gummiring sorgte hier für die Dichtigkeit. Diese Dauerdosen wurden unter anderem von der Firma Reese vertrieben. Die Marke „Silidur“ ist heute noch im Handel erhältlich. Bild 39: „Bauer´s Dauerdose Pat.angem.“; für einen Schraubverschluß mit 3-gängigem Gewinde erhielt die Firma Müller & Bauer KG, Blechdosenfabrik, aus Metzingen / Württemberg 1950 Patentschutz (DBP 815752) Kosten für die Eintragung von Erfindungen beim Patentamt Bild 40: Ausschnitt aus dem „Patentblatt“ vom Nov. 1923 mit Gebührenordnung www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 29 Im Brockhaus Konversationslexikon von 1896 ist eine Statistik enthalten, wie viele Patente ab 1877 eingereicht und auch, wie viele kurz nach Anerkennung wieder gelöscht wurden, weil die Inhaber die fälligen Gebühren nicht entrichten konnten oder wollten. Diese Quote lag bei etwa 35%. Als Anmelde- und Bearbeitungsgebühr waren innerhalb von 6 Wochen 50 Mark zu zahlen und jedes Jahr darauf weitere Gelder. Im Laufe der Schutzfrist von 15 Jahren waren insgesamt 5300 Mark zu entrichten. Da die Deutsche Mark bis 1918 eine auf Gold basierende Courantwährung war, entsprach diese Menge etwa 1,8 kg Feingold. Bis 1945 wurden im Deutschen Reichspatentamt über 850000 Patente und über 1,5 Millionen Gebrauchsmuster registriert. Da die Sichtung nicht allein von den dort beschäftigten Beamten geleistet werden konnte, hatten sich schon frühzeitig außerhalb Anwälte als Patentanwälte darauf spezialisiert. Für diesen Kundenkreis und andere Interessierte wurde periodisch eine Zusammenfassung erstellt und im „Patentblatt“ publiziert. Eine Ausgabe aus der Zeit der Hochinflation im November 1923 zeigt die Gebühren zu dieser Zeit an. Bemerkenswert ist der Vorsatz zu den Gebühren, der hier mit „Milliarden“ angegeben wird. Anmerkungen Nachfolgend in den Endnoten: RA 19XX/XX = Deutscher Reichsanzeiger, Jahrgang + Ausgabe; Der Deutsche Reichsanzeiger kam bis 1945 täglich außer sonntags heraus und beinhaltete alle offiziellen Benachrichtigungen des Deutschen Reiches: In der Beilage des Zentralhandelsregisters des Deutschen Reiches wurden Bekanntmachungen zu Handels-, Genossenschafts-, Zeichen-, Muster- und Börsenregistern erfasst, ebenso wie Patente, Gebrauchsmuster usw. Das Warenzeichenregister: Beim Patentamt geführtes Register, hier in der Fassung des Reichsgesetzes vom 14. Mai 1894 In dem neben Bildmarken auch Wortmarken erfasst werden. Patente und Gebrauchsmuster: Die Patente und Gebrauchsmuster wurden für eine bessere Übersicht in Klassen eingeteilt (z.B. Klasse 53: Aufbewahrung und Erzeugung von Lebensmitteln; Kasse 64: Schankgerätschaften). Ab dem 01.Juni 1900 wurde dieses System durch beigefügte Buchstaben weiter untergliedert. Während des II. Weltkrieges wurden große Teile der Patentunterlagen aus Berlin nach Schlesien ausgelagert. Bei Kampfhandlungen verbrannten dort große Teile. Unterlagen zu Gebrauchsmustern sind erst ab etwa 1934 überliefert. Im Brockhaus Konversationslexikon von 1896 ist eine Statistik enthalten, wie viele Patente ab 1877 eingereicht und auch, wie viele kurz nach Anerkennung wieder gelöscht wurden, weil die Inhaber die fälligen Gebühren nicht entrichten konnten oder wollten. Diese lag bei etwa 35 %. Als Anmelde- und Bearbeitungsgebühr waren innerhalb von 6 Wochen 50 Mark zu zahlen und jedes Jahr darauf weitere Gelder.Im Laufe der Schutzfrist von 15 Jahren waren insgesamt 5300 Mark zu entrichten. Da die Deutsche Mark eine auf Gold basierende Courantwährung war, entsprach diese Menge etwa 1,8 kg Feingold (nach heutigem Wert 77800 €; aber Vergleiche können stark hinken). Für Gebrauchsmuster galt ein Gesetz vom 01.06.1891; eine Anmeldegebühr war mit 15 Mark angesetzt und für 60 Mark wurde ein Schutzrecht für 3 Jahre ausgesprochen. Für Verlängerungen wurden jeweils 60 Mark fällig, die das Patentamt als Entgelt bekam. i Der britische Kaufmann Peter Durand hatte am 25.08.1810 ein Patent auf Konservendosen aus Blech erhalten, 1813 wurde die erste Konservenfabrik durch die Briten Donkin und Hall eröffnet, die die britische Armee belieferten. ii DRP 60689 - Abnehmbare Verschlußbefestigung für Gefäße, für Albin Lasch, Löbau (01.05.1891); CH 4830 Flaschen-und Büchsenverschluß, für Glashüttenwerke Adlerhütten, Penzig (22.12.1893). Deutsches Gegenstück nicht auffindbar iii Deutschlands Glasindustrie-Adressbuch sämtlicher deutschen Glashütten, Verlag die Glashütte Dresden, (1907; Standort Harvard- Universität) iv Preisliste der Aktien-Gesellschaft für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens, Dresden 1914 v Technikgeschichte, Band 65 (1998) Heft 3, vom VEREIN DEUTSCHER INGENIEURE, Dr. P. Franke zitiert werden die DRP 58602, 59915, 60816, 156470,178594, 190086 vi Patent DRP 56715 - Verschluss für Einmachgläser, vom 14.Oktober 1890, ausgegeben am 25.Mai 1891 für Dr. Alfred Stelzner, Wiesbaden vii Das Patent DRP 66898 wurde am 23.04.1892 beim Kaiserlichen Patentamt angemeldet, im Deutschen Reichsanzeiger 1892/306 vom 27.12.1892 veröffentlicht und am 01.02.1893 durch die Reichsdruckerei ausgegeben. Der Schutz wurde rückwirkend ab dem 24.04.1892, einem Sonntag, erteilt. viii Albert Hüssener war Direktor der Actien-Gesellschaft für Kohlendestillation in Bulmke bei Gelsenkirchen (nördlich des Gelsenkirchener Hauptbahnhofes, heute im Stadtteil Bulmke-Hüllen von G..). Hüssener übernahm das Patent (RA 1894/64 vom 15.03.1894) und reichte am 21.02.1894 einen Zusatz zum Patent beim Kaiserlichen Patentamt ein (RA 1894/129 vom 04.06.1894) ix Johann Weck betrieb zusammen mit dem Kaufmann Carl Hufeisen einen Handel für Haushaltswaren(?). Nach der Wohnortsverlagerung nach Öflingen / Baden wurde die Firma am 11.02.1898 aus dem Essener Handelsregister (Nr. 1333) gelöscht. RA 1898/43 p.15 x Die Abbildung ist einer Zeitschrift "Das Hausgerät - vormals die Porzellan- und Glashandlung" Febr. 1942 entnommen (Stadtmuseum Cottbus) xi Georg van Eyck (Lebensdaten siehe Wikipedia.de) war ein aus Emmerich am Niederrhein stammender Händler für Haushaltswaren, der bereits Ende der 1890er Jahre größeren Erfolg mit dem Vertrieb der von J. Weck angebotenen Einkochgläser erzielt hatte. Nachdem auch er nach Öflingen verzogen war, war er zunächst Kompagnon in der Fa. J. Weck und Co. Die Umwandlung in eine GmbH mit 150000 RM Stammkapital, welches von beiden Partnern zu je 50 Prozent eingebracht wurde (RA 1901/7 p.11 vom 09.01.1901) erfolgte am.29.12.1900. Beide besaßen Einzelprokura außer bei Fragen zu Patenten. xii Alte Glashütten in Westfalen (wiki-de. genealogy.net) xiii laut Aussage des Historikers und Prokuristen der Firma J. Weck GmbH & Co KG, Herr Jürgen Mengel xiv Patente CH 24440 vom 03.08.1901 Einrichtung zum Sterilisieren von Nahrungsmitteln und DRP 154731 Verschluß für Sterilisiergefäße, Konservenbüchsen. u. dgl. vom 16.07.1903 für J. Weck G.m.b.H. xv RA 1900/143 (vom 18.06.1900) Erteilung Gebrauchsmuster am 23.05.1900 Kl. 53 Nr. 135600 - für Sterilisiergefäße dienender, aus www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 30 elastischem oder weichem Material bestehender Dichtungsring mit über dem Deckel hervorragender, einen Griff bildender Öse für Johann Weck (W.9937) xvi RA 1902/304 vom 29.12.1902: Gebrauchsmuster ab 10.11.1902 für Kl. 53b Gebrauchsmuster 189446 und 189678 - Klammern zum Entlüften .... xvii wikipedia.de: Einmachglas; Verweis auf Museum für Gestaltung, Zürich xviii Beipackzettel für Gerrix-Rillengläser xix Ball Corporation / en.m.wikipedia. org) xx Gebrauchsmustereintrag Kl. 64a Nr 271137 - Gefäßverschluß (RA 1905/55 vom 17.05.1905) xxi Glashütte Haidemühl in: „Zur Entwicklung der Glasindustrie im Bezirk Cottbus“ (Pressglas-Korrespondenz pk-2001-5w-6) Die Entwicklung des Pressblasverfahrens ist in Artikeln in der Pressglas-Korrespondenz abgehandelt (pk-2008-3w-kutzscher- Flaschenblasmaschine (pk-2015-1w-springer-glastechnik-1925 mit Abbildungen der Maschinen) xxii DRP 579071 vom 16.06.1933 (Fa. Peter Franken, Düsseldorf) - Einrichtung zum sterilen Verschließen von Einmachgläsern. xxiii Markenschutz wurde erteilt mit Nummer 43688 für die Schönborner Glasfabrik Johannhütte Ernst Jähde und Adolph Hübner in Schön- born bei Dobrilugk für Gläser aller Art außer Kindersaugflaschen (RA1900/130) sowie mit Nummer 45495 für die Oberlausitzer Glashüt tenwerke Schweig & Co. Weißwasser für gläserne Konservenbüchsen mit Patentverschluß und Hohlglaswaren (RA 1900/246) xxiv RA 1899/184 p.9 (vom 07.08.1899): Erteilung Gebrauchsmuster am 06.07.1899 Kl. 53 Nr. 119397 für Kinder dienende Milchflasche mit breitem, glatten zur Aufnahme und Abdichtung des Sterilisierverschlusses geeigneten Rande. für Johann Weck (W.8743) xxv Die Einkochdose, oder auch Konservenglasdose genannt, wurde mit DRGM 1408330 am 15.05.1937 dem Ulmer Bürger Josef Wick als Gebrauchsmuster zuerkannt. Die "Glastüte" wurde mit DRP 767493 für Josef Wick mit Wirkung vom 03.04.1941 patentiert gemäß VO vom 12.05.1943 (RGBl II, S.150) und erst am 03.07.1952 bekanntgemacht. xxvi Anordnung II/44 des Produktionsbeauftragten für Glas des Reichsministers für Rüstung und Kriegsproduktion über die Herstellung von Konservenglas vom 07.06.1944 (RA1944/129 vom 09.06.44) xxvii Die Glashütte, Zeitschrift für die Glas- Email- und Keramische Industrie, Dresden, Heft 6 vom 15.12.1949 xxviii Bremer Gummiwaren-Fabrik H. Lahl & Co. Bremen; Eingetragene Schutzmarke "Haelco" xxix Normblattverzeichnis des Deutschen Normenausschusses (DNA) Berlin, Sept. 1948, Gruppe VII Einkochgläser in "Die Glashütte" Heft 4, Sept.1948 xxx frühere Ausgaben der DIN 5080 beziehen sich auf die DIN 4571 (01.28 + 07.39), DIN 4572 (01.28; 10.32; 12.63) und DIN 5050 (07.43; 12.56; 12.63) xxxi Jürgen Bönig: Die Einführung der Fließbandarbeit bis 1933 (Sozial- u.Wirtschaftsgeschichte, Bd 1; 1993, S.163) xxxii Kurz nach Gründung der DDR setzte der Staat dem DNA das "Deutsche Amt für Material- und Warenprüfung" (= DAMW) entgegen (2.Durchführungsbestimmung vom 16. 02.1950, GBl 1950, S.136 zur VO zur Verbesserung der Qualität vom 24.11.1949, Gbl1949, S.73) xxxiii Jochen Exner, Glashütten und Glaswerke in der Lausitz und im ostelbischen Raum , in Pressglas-Korrespondenz, pk-2001-5-5 xxxiv Angaben nach verschiedenen Auktionshäusern für historische Wertpapiere (dwalide.de; Antiquariat schöne Aktien; gutowski.de) xxxv Seit dem 10. Jhd war die Gewinnung von Speisesalz in Halle / Saale von einer Salzsiedergenossenschaft (= der Pfännerschaft) betrieben worden. 1912 als AG umfirmiert, besaß die Pfännerschaft Kohlebergwerke im Halleschen Raum und Glashütten in Senftenberg und Großräschen, 1926 mit der Mansfeld AG (Kupfergewinnung aus dem Mansfelder Kupferschieferabbau) verschmolzen. Hier: Patent DRP 683992 vom 31.12.1936, veröffentlicht 26.10.1939 xxxvi Musterbuch Fa. Schreiber und Neffen 1932, Tafel 45. in pk 2003-4-13/013 xxxvii DRP 743880, veröffentlicht 11.11.1943 - Konservenglas, Inhaber: Aktiengesellschaft für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens in Dresden. xxxviii Portal Alltagskulturen im Rheinland, Sammlung LVR-Freilichtmuseum Lindlar, Inv.Nr: 2006-1179/1-12 xxxix Katalog Glas- und Flaschensammlung Werner D. Godehard xl Nach dem Erlass eines Gesetzes über Errichtung von Zwangskartellen vom 15.07.1933 (RGBl I, S.488) war die gesamte Wirtschaft des Deutschen Reiches gezwungen, für ihren Wirtschaftsbereich Kartelle zu bilden. Im Glasbereich gab es das Flaschen- und das Hohlglas- kartell. Dem "Kartell der Deutschen Hohlglasindustrie" mit Sitz in Dresden gehörten mit Stand 05.12.1934 (Adressbuch der Glasindu- strie, Coburg 1936, S. 609- 613) 162 Glashütten an. Zweck dieser Kartelle war die Regulierung des Preissystems, der Absatzmärkte, somit Ausschaltung von Konkurrenz; und die Steuerung von Belieferung mit Rohstoffen. Am 18.03.1939 (RA 1939/67 v. 18.03.39) wird eine Anordnung erlassen, was unter der Warenart Konservenglas zu verstehen ist. Die Hersteller dieser Warenart werden am 23.02.1940 vom Reichswirtschaftsministerium mit einer Anordnung aufgefordert, mit der Bildung einer "Gemeinschaft Hohlglas" dieser Gruppe beizutreten. Als Vertretung dieser Gemeinschaft wurde die "Glas-Treuhand GmbH" bestimmt mit Sitz in Berlin. Mit der "Anordnung über die Gemeinschaft Hohlglas vom 13.11.1942" (RA1942/270 v. 17.11.42) wurde die Treuhandgesellschaft umfirmiert. Unter §2 –Aufgaben wurde neben den oben beschriebenen Regelungen auch die gemeinsame Nutzung von Schutzrechten vorgegeben (RA 1940/47 vom 24.02.40). In gleicher Ausgabe des Reichsanzeigers ist ein Erlass zu den seit August 1939 eingeführten Lebensmittelkarten abge- druckt. Danach war nach Pkt. 3 die Möglichkeit eingeräumt, als Ersatz für 250g Nährmittel Konserven, Trockenpflaumen oder Kondens- milch zu beziehen. Ende 1940 musste eingeräumt werden, dass die Bevölkerung nicht ausreichend mit Konserven versorgt werden kann und diese wegen der Verwendung von Schwarzblech nicht lange haltbar waren. Eine Lebensmittelkarte zum Bezug von Obst- und Gemüsekonserven wurde eingeführt für Städte über 35000 Einwohner und für industrielle Ballungsräume. (Erlass über Ausgabe von Gemüse- und Obstkonserven in RA 1940/286 vom 05.12.40) xli Bereits ab 1937 gab es in der Hohlglasindutrie Einschränkungen mit Verboten, neue Fertigungslinien auf zubauen bzw. diese zu erwei- tern. Per Anordnung wurde Im Jahr 1939 die Herstellung von Konservengläsern als wichtiger Wirtschaftsartikel deklariert. Diese durften fernerhin gefertigt werden. Mit der AO 39a der Reichsstelle für Metalle vom 09.03.1940 (RA 1940/62 vom 13.03.40) wurde ein Verbot erlassen, Gegenstände mit Zinn zu belegen. Konservendosen aus Blech wurden explizit benannt. xlii DEPATISnet Recherche: DE000P0019736DAZ xliii Jochen Exner, Glashütten und Glaswerke in der Lausitz und im ostelbischen Raum ..., in Pressglas-Korrespondenz, pk-2001-5-5 xliv Dietrich Mauerhoff - Die INKO-Gläser der DDR- Industrie in Pressglas-Korrespondenz pk-2003-1-2, xlv Preisanordnung Nr. 154 vom 24.05.1951 - Verordnung über Festsetzung von Höchstpreisen für gebrauchtes Getränke- und Ver- packungsglas Gesetzblatt DDR (Gbl Nr.65 S.508 vom 31.05.1951) xlvi Preisanordnung (PAO) Nr. 424 vom 14.07.1955; (GBl Teil I Nr. 60 vom 23.07.1955, S 495) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 31 xlvii www.statista.de xlviii Quelle sha.org- closure types. Sha. Org ist eine US-amerikanische Archäologieseite, die sich mit dem Hohlglas in den USA beschäftigt. xlix Diese Firma war großer Konkurrent des Bielefelder Apothekers Dr. August Oetker, der seit 1891 ebenfalls Backpulver in Tüten anbot. Einem Artikel in der Zeitschrift "Der Spiegel - Nr. 51/1957 vom 18.12.57 mit dem Titel OETKER - Der Puddingprinz" ist folgendes Zitat entnommen: "1912 war noch nicht entschieden, wer künftig Deutschlands größter Backpulverhersteller sein würde, Oetker oder die Hamelner Firma Reese. Dr. August Oetker löste das Problem, indem er den Reese-Gesellschaftern ihre Kapitalanteile abkaufte, bis die Firma ihm ganz gehörte. Offiziell als Konkurrenten auftretend, wird z.B. das gesamte Verpackungsmaterial für Reese in der Oetkerschen Druckerei hergestellt." Die Herangehensweise war ähnlich der der AG "Adlerhütten"Penzig und der J. Weck GmbH & Co KG. Der Glashütte wurden die eigenen Marken belassen und die Öflinger Firma lenkte im Hintergrund (vgl. auch Endnote 32). Die Aktiengesellschaft Adlerhütten Penzig siedelte nach Verlust ihres Glaswerkes auf der polnischen Seite 1949 nach Fürstenhagen bei Kassel um. 1951 in eine GmbH umgewan- delt, verschmolz diese Firma mit der Firma J. Weck GmbH & Co. KG 1958 (Quelle: Erläuterung zu einer Aktie der "Adlerhütten"; Auktionshaus Benecke & Rehse) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 32 Allgemeine Vorbemerkungen zum Katalogteil Die angeführten Warenzeichen und Beschreibungen stellen einen Arbeitsstand dar. Die Markennamen sind zunächst in alphabetischer Reihenfolge aufsteigend aufgeführt. Abweichungen können auftreten, wenn die Seiten dadurch besser ausgefüllt werden. Exemplare, die eindeutig einer bestimmten Region in Europa zugeordnet werden können, werden zusammengefasst und dort beschrieben. Dies gilt auch bei deutschen Glasgroßhändlern bzw. Glashütten, bei denen mehrere Marken einem Emittenten zugeordnet werden können. Die auf den (Glas-)Deckeln enthaltenen Namen sind Werbung für den Herausgeber und Schutzmarke gegenüber Nach- ahmungen zugleich. Hierfür haben die Länder Europas unterschiedliche Regelungen erlassen. Für Deutschland gilt im betrachteten Zeitraum ab 1895 das beim „Reichspatentamt“ und nach 1945 das beim „Deutschen Patent- und Markenamt“ geführte zentrale Warenzeichenregister. Da nach deutschem Markenrecht erst seit 1967 ein Eintragungszwang gilt, können viele Herausgeber von Haushalts-Konservengläsern nicht mehr ermittelt werden. Die Abbildungen bei einzelnen Firmen (z.B. Adlerhütten, Siemens u.a.) sind nach vermuteten aufsteigenden Zeiträumen sortiert. Eine besondere Datierung nehmen Deckel deutscher Firmen ein mit Marken, bei denen zusätzlich oder nur zwei- oder dreistellige Ziffern in einem Quadrat vorhanden sind. Ab 1934 wurden in Deutschland Sortimente von Glaswaren den Glashütten vorgeschrieben und mengenmäßig kontingentiert. Von etwa 1938 - 1945 waren die Hütten, die Einkochgläser herstellen wollten, verpflichtet, sich eine Genehmigung dafür einzuholen. Die Zahl gibt die Nummer der jeweiligen Glashütte an. Nach einer Anweisung des deutschen Reichskriegsministerium von 1944 durften Eigenmarken nur noch verwendet werden, wenn private Händler mindestens 500000 Stück und Glashütten mindestens eine Million Gläser pro Jahr produzierten und absetzten. Die Zuteilung dieser Kennzeichennummer erfolgte auf Antrag durch die Geschäftsführung der Wirtschaftsgruppe Glasindustrie, die ab 1943 dem Reichskriegsministerium unterstellt war. Ein Dokument mit einer kompletten Aufstellung der beteiligten Firmen wurde bisher nicht gefunden. Randgestaltung und Öffnungsgrößen Haushalt-Einkochgläser werden nach der Form ihrer Ränder unterschieden in Flachrand-, Massiv-, Nut-, Rillen- und Rundrandgläser. Daneben gibt es noch weitere Formen wie Schraub-, Bügel- oder Bajonettverschluss. Die Öffnungsweiten der Gläser können dabei stark variieren. Für deutsche Einkochgläser, die nach Industrienorm (DIN) hergestellt wurden, galten seit etwa 1928 festgelegte Größen. Ab Frühjahr 1940 bzw. 1944 waren folgende Nenndurchmesser festgeschrieben: Flachrandgläser = 90, 120 und 155mm (Innendurchmesser der Glasöffnung: 65, 90 bzw. 140mm) Vollrand- (Massivrand-)gläser = 95, 110 und 145mm (Innendurchmesser des Deckels = Nenndurchmesser) Nutengläser: = Form wie Massivrand; hier pauschal geführt bei Nenndurchmesser kleiner 95mm (Nutengläser sind in den DIN-Normen von 1940 nicht mehr aufgeführt) Rillengläser = 95mm (Innendurchmesser der Glasöffnung: 85mm) Industriekonservenflaschen = „INKO“, 68, 84 und 106mm (Innendurchmesser der Glasöffnung 52, 68 und 85mm) Glaskonservendosen = sind Gläser mit Schraubgewinde und Blechschraubring, mit Deckeln aus Glas oder Blech Eine unbekannte Anzahl von Einkochgläsern, die den Normvorgaben nicht entsprachen und für die keine Gummiringe mehr geliefert werden konnten, sind wohl seit Jahrzehnten vernichtet. Verwendete Abkürzungen Kürzel für Mündungsausführung des Behälters: Fl = Flach-o. Schleifrandglas; M = Massiv- oder Vollrand; N = Nutenglas; R = Rillenglas; Ru = Rundrandglas; Bü = Bügelverschluss; so = sonstige Randgestaltung D = Innendurchmesser des Deckels bei Massiv-und Nutengläsern; Behältermündung bei Flachrandglas D (Halsweite) = Innendurchmesser der Behältermündung bei Bügelgläsern und Steinzeug GH, H = Glashütte (soweit bekannt); Herausgeber (soweit bekannt) RWZR; Wz. = Reichswarenzeichenregister; eingetragene Warenzeichen (bis 1945) RA/…/… = Deutscher Reichsanzeiger/ Jahr/ Ausgabe (T); (M); (H) = Nachweis in den Sammlungen Tiemann, Müller, Hartmann Menke = Heinz Menke, Direktor und Leiter der Abt. Hohlglas in der AG der Gerresheimer Glashüttenwerke hatte eine Liste mit Markennamen erstellen lassen in der, soweit bekannt, die Hersteller (Glashütten) sowie der Auftraggeber (Händler) verzeichnet waren sowie eine Reihe von Namensvorschlägen für neue Marken. Diese Liste mit sieben Schreibmaschinenseiten ist datiert auf den 21.05.1942. Die Liste konnte bei Abrißarbeiten der Gerresheimer Glashütte geborgen werden. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 33 Alphabetische Auflistung A-Glas / A. Anthes / A.Bertuch Abb. A 1 Abb. A 2 Abb. A 3 Abb. A 1 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift RILLENGLAS; mittig in Doppelkreis ein A Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0684, 0999;(M) 0291; →(H) A 01 Abb. A 2 H: Fa. Anton Anthes, Alzey Anton Anthes verstorben 24.09.1902, Fortführung des Geschäftes durch die Söhne Philipp und Karl Anton; Philipp verstorben 15.10.1931, Nachfolger im Geschäft die Schwestern Eva und Magdalena nach 1937) Deckel: 2- zeilig Schrift A. ANTHES / ALZEY, darüber im Dreieck 3mal A Form: M; D = 95 mm Nachweise: RA 1902/234 p.10 v.04.10.1902; RA 1937/100p.11 v. 04.05.1937; (T) 0729; (M) 6559 Abb. A 3 H: Fa. A. Bertuch, Berlin Mohrenstr. 59 (Klempnerei und Magazin für Haus- und Küchengeräte) Wz. 57733, Marke ab 1903 Deckel: Umschrift (Stern) A. BERTUCH (Stern) BERLIN W.8. Form: M; D = 95 mm Nachweise: RWZR; (H) B 09 A. Kalla Abb. A 4 Abb. A 5 H: Anton Kalla: Erzgebirgische Fischkonserven-Groß-Industrie Schmiedeberg, Regierungsbezirk Karlsbad, Fischkonserven, hauptsächlich Blechdosen, ab 1888; „Kalla“-Fischkonservenfabriken in Oderberg in Schlesien, Temesvar und Konstanza in Rumänien sowie eine Handelsniederlassung in der Prager Innenstadt. Abb. A 4 Deckel: Zwei Fische auf einem Netz, Schrift A. Kalla Form: M; D = 95 mm Nachweise: http://komotauarchiv.de/die-fischkonservenfabrik-kalla.html -; (T) 0715; (M) 6471 Abb. A 5 Zeitungsanzeige der Fa. Kalla Nachweise: (T) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 34 A.B. Alsterbro / A B. Flygsfors / A.B. Idesjö / A.B. Målerås / A.B. Garanti / A.B.L. GARANTI → siehe unter Skandinavien ABO → siehe auch unter „Bott“ ABO / Achenbach Abb. A 6 Abb. A 7 Abb. A 8 H: Glasfabrik und Glasraffinerie Anna Bose, Bad Driburg (Press-, Hohl-, Wirtschafts- und Verpackungsglas) 1930: Fa. Anna Bose, Bad Driburg, Langestraße 92 (Inh.: Josef Bose und Frau Therese Bose, beide in Detmold) Hohlglas, Preßglas. Gegr. 1867. Wz. 377344, Marke ab 1927 Abb. A 6 Deckel: innerhalb eines Perlkreises in Perlkreuz Schrift - ABO (kreuzweise) Form: N; D = 75 mm Nachweise: RWZR; Adressbuch Deutschlands Glasindustrie 1930-31; (H) A 05.2 Abb. A 7 Variante zu Abb. A 6l: innerhalb eines Kreises Umschrift (Perlraute) ABO (Perlraute) ABO Form: N + M; D= 75 mm, 95 mm Nachweise: (M) 6139; (H) A 05.1 Abb. A 8 GH und H bisher unbekannt Deckel: 3-zeilig Schriftzug Achenbach / Garantie / 95 mm Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) A 06 ADA /Alleen Bruikbar → siehe unter Beneluxstaaten Albi → siehe unter Frankreich Adel / adina Abb. A 9 Abb. A 10 Abb. A 11 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 35 Abb. A 9 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift ADEL / KONSERVENGLAS, mittig Signet AK, darunter 95 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4156 Abb. A 10 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift RILLEN / GLAS, mittig Kontur eines Hauses mit Schrift adina Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0680; (H) A 28.2 Abb. A 11 Variante zu Abb. A 10 Deckel: Umschrift MASSIV / RAND Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6167 Adlerhütten (ADLER / AGA / Ideal / PERFEKT / PROGRESS / STRATEGE / UNIVERSAL) Abb. A 12 Abb. A 13 Abb. A 14 Abb. A 15 Abb. A 16 Abb. A 17 Abb. A 18 Abb. A 19 Abb. A 20 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 36 Abb. A 21 Abb. A 22 Abb. A 23 Abb. A 24 Abb. A 25 Abb. A 26 Abb. A 27 Abb. A 28 Abb. A 29 Abb. A 30 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 37 GH und H: Glashüttenwerke Adlerhütten H. Mayer & Co., Penzig / Schlesien (heute Piensk /Polen; gegr. 1887) Ab 02.12.1896 umfirmiert in Aktiengesellschaft Glashüttenwerke „Adlerhütten“ (Produktion von Medizinglas, später Erweiterung auf Hohl-, Press- und Schleifglas; größte von 5 Glashütten in Penzig (1200 Arbeitnehmer), in den 1940er Jahren Aktienmehrheit von Fa. J. Weck GmbH); 1945 enteignet und unter polnischer Kon- trolle; 1949 Sitzverlegung nach Fürstenhagen bei Kassel, 1951 Umwandlung in GmbH und 1958 in der Fa. J. Weck GmbH & Co KG aufgegangen) Abb. A 15 „Perfekt“ Deckel: Umschrift PERFEKT / GEBRAUCHSMUSTERSCHUTZ, im Feld Schriftzug D.R.P. 60689 Form: Bü, D = 70 mm Nachweise: (H) A 08.16 var. ohne Abb. Variante zu Abb. A 15: statt D.R.P. 60689 der Schriftzug PATENT Nachweise: ebay.de (Verkäufer: vintage_retro_style, Okt 2021) Abb. A 16 Variante zu Abb. A 15 Deckel: 2-zeilig PERFEKT / D.R.G.M. Form: Bü; D = 70 mm Nachweise: (H) A 08.16 Abb. A 17 Verschlusskonstruktion der „Perfekt“-Gläser nach Patent DRP 60689 - „Abnehmbare Verschlussbefestigung für Gefäße“ für Albin Lasch, Löbau vom 01.05.1891 Abb. A 18 Deckel: Umschrift ADLER - CONSERVENGLAS / D.R.G.M. 144209 (D.R.G.M. 144209 = Deutsches Reichs-Gebrauchsmuster für einen Federbügelverschluß, ab 1900) Form: N; D = 70 mm Nachweise: RA 1900/ 299 v. 17.12.1900; (H) A 08.03 Abb. A 19 Variante zu Abb. A 18 Deckel: Umschrift ADLER / CONSERVEGLAS, mittig kleiner Adler Form: N; D = 70 mm Nachweise: (H) A 08.02 Abb. A 20 Deckel: Umschrift UNIVERSAL / CONSERVENGLAS, mittig kleiner Adler Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 1181, 1184, 1198; (H) A 08.01 Abb. A 21 „PROGRESSADLER“ = Wz. 190935; Marke ab 1914 Deckel: 3-zeilig Schrift ADLER / PROGRESS / CONSERVENGLAS, mittig kleiner Adler Behälterboden Prägung: mittig Literangabe und umlaufend D.R.P. 142251 & 261889 bzw. D.R.P. 261889 ADLER PROGRSS Form: M + N; D = 85 mm, 95 mm, 115 mm Nachweise: RWZR; (T) 0023, 0086, 0142, 0175, 0221, 0291, 0295, 0516, 0567, 0767, 0768,0993, 1069; Abb. A 22 „Adlerhütten“ = Wz.190915, Marke ab 1914 Deckel: zusätzlich unter dem kleinen Adler das Wort Adlerhütten, darunter B bzw. C Form: N + M; D = 85 mm, 115 mm Nachweise: RWZR; (H) A 08.06; Ohne Abb. Variante zu Abb. A 22, ab etwa 1928 Deckel: Schrift wie vor, unter dem Adler 2-zeilig DIN / C-bzw. DIN / D Form: N + M; Größe C= 85 mm, Größe D= 95 mm Nachweise: (H) A 08.08 Abb. A 23 ab etwa 1932 Deckel: Umschrift ADLER / PROGRESS, stilisierter Adler Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0023, 0567; (M) 4142 Abb. A 24 Variante zu Abb. A 23 Deckel: ADLER PROGRSS und stilisierter Adler in Kreis, darunter RILLENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) Abb. A 25 „großer Adler im Doppelkreis“ mit Umschrift Glashüttenwerke Adlerhütten = Wz 271911; Marke ab 1921 Deckel: 3-zeilig Schriftzug ADLER / PROGRESS / CONSERVENGLAS, geänderte Schutzmarke Form: M; D = 115 mm Nachweise: RWZR; (H) A 08.07 Abb. A 26 „IDEAL“ Deckel: Umschrift IDEAL KONSERVENGLAS, mittig Signet der Adlerhütten Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 0205 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 38 Abb. A 27 „STRATEGE“ Deckel: Schriftzug STRATEGE, darunter Adler mit weit ausgebreiteten Schwingen, darunter 3 Quadrate aus Punkten Form: M, D = 95 mm Nachweise: (M) 9901 Abb. A 28 „AGA“ = Wz. 414343 und 414344, Marke ab 1930 Deckel: Umschrift im Kreis AGA / Nuten- Konservenglas, mittig Signet, darunter Jahreszahl 1932 Form: N; D =75 mm Nachweise: (M) 6143 Ohne Abb. Variante zu Abb. A 28, ohne Jahreszahl Form: N, D = 75 und 95 mm Nachweise: (T) 0987, 0996; (H) A 09.1 Abb. A 29 Deckel: kreuzweise die Buchstagen AGA im Kreis, darunter RILLENGLAS Form: R, D = 95 mm Nachweise: (T) 0331; (M) 6158; (H) A 09.2 Abb. A 30 Deckel: 5-zeilig Schrift AGA / UNIVERSAL / DIN / Ziffer 54 im Quadrat / PENZIG SCHLESIEN / CONSERVENGLAS, mittig Signet der Adlerhütten Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0331; (M) 4695; (H) A 09.4 Abb. A 31 Variante zu voriger Deckel: 7-zeilige Schrift NEUES / AGA / UNIVERSAL / DIN / Ziffer 54 im Quadrat / PENZIG SCHLESIEN / CONSERVENGLAS / D.R.P. u. D.R.G.M. angem. Form: R; D = 95 Nachweise: (M) 4148 Abb. A 32 Deckel: in Doppelkreis Umschrift RILLENGLAS / PENZIG SCHLESIEN, mittig Signet AGA, darunter GH / 54 (im Quadrat), darunter 3 bzw. 4 Punkte für Jahreszahl (1943, 1944) Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0213, 0290; (H) A 09.3 Abb. A 33 „Adlerhütten und Adler im Doppelkreis“ = Wz.508485 ab 1939 und Wz. 555705 ab 1943 Deckel: Schrift ADLER / PROGRESS / DIN / Ziffer 54 (im Quadrat) CONSERVENGLAS, mittig Signet der Adlerhütten, darunter PENZIG SCHLESIEN Form: M; D = 115 mm Nachweise: (H) A 08.12 Ohne Abb. Variante zu Abb. A 33 (andere Glashütte) Deckel: Signet ohne PENZIG Schlesien, DIN / Ziffer 40 (im Quadrat) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 5929 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 39 AFA Abb. A 31 Abb. A 32 Abb. A 33 GH: Amberger Flaschenhütten AG, Amberg/ Oberpfalz Im August 1926 aus der in Konkurs geratenen Amberger Glashütte hervorgegangen 1972 wurde die mittlerweile entstandene Amberger Flaschenhütten GmbH von der Gerresheimer Glas AG übernommen und Ende 1980 wurde das Zweigwerk geschlossen. Produktion: hauptsächlich Grünglas-Flaschen, daneben auch goldgelbes Glas. Nachweise: Carolin Wenkmann: Die Amberger Flaschenhütten A.G. vom Zweiten Weltkrieg bis zum Konkurs Abb. A 34 Einkochflasche bis etwa 1938 Deckel und Behälter noch ohne Prägung, keine Bodenmarke Form: Ru, Drahtbügelflaschen verschiedene Füllgrößen, Grünglas, schlanke Form, D= 39 mm Nachweise: (H) A 42 Abb. A 35 Draufsicht auf eine AFA-Flasche nach 1945 Deckel: ohne Nachweise: (T) 1092 Abb. A 36 AFA Glas nach 1945 Deckelprägung: ohne Behälter: AFA kreuzweise in auf der Spitze stehendem Quadrat Form: Ru; Drahtbügelflasche (gedrungene und schlanke Form vorhanden), Grünglas, verschiedene Füllgrößen, D=60 mm Nachweise: (T) 1091, 1092; (H) A 42.2 AGA → siehe unter „Adlerhütten“ AGfG → siehe unter „Siemens“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 40 AGH / ALMA / AMH Abb. A 34 Abb. A 35 Abb. A 36 Abb. A 12 GH und H bisher unbekannt Deckel: eine Ährengarbe und die Buchstaben A- G- H Form: M, D = 110 mm Nachweise: (M) 6552; (H) A 11.1 Abb. A 13 H: Flensburger Steingut- Großhandlung, Flensburg Deckel: 3 Zeilen Schrift ALMA / QUALITÄTS / CONSERVENGLAS, mittig Signet FSG (= Flensburger Steingut- Großhandlung) Form: M + N; D = 75 mm, 95 mm, 110 mm Nachweise (M) 6147 Abb. A 14 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Qualitäts- Konservenglas, mittig im Perlkreis Signet AMH Form: N + M; D = 75 mm 95 mm Nachweise: (T) 0211, 0275; (M) 4134 ALPHA → siehe unter „SAARGLAS“ Alster → siehe unter „HD“ →siehe unter Nachträge, Firma „ E.Ge.Keramik“ Altonia / Amelia ohne Abb. „Altonia“ H: Walter Greve, Hamburg-Altona, Gerichtsstr. 49 (Großhandlung in Glaswaren und Haushaltgegenständen) Wz. 223896, Marke ab 1918 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise:RWZR ohne Abb. „Amelia“ H: F.A. Ammelounx, Münster / Westfalen, (Vertrieb und Herstellung von Haushalts- und Küchengeräten, insbesondere Einkochapparate und –gläser) Wz. 216941, Marke ab 1917 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 41 Aller / Allerkönig Abb. A 37 Abb. A 38 Abb. A 39 Abb. A 40 Abb. A 41 Abb. A 42 Abb. A 43 Abb. A 44 GH: Gerresheimer Glashütte vorm. Fr. Heye; Ruhrglas AG Essen; Haideglas Haidemühl (?) H: Fa. Schultzen & Hesse, Verden/Aller (Großhandlung für Porzellan, Glas, Steinzeug, Haus- und Küchengeräte) Wz. 195542, Marke ab 1914 Abb. A 37 Deckel: Umschrift ALLER EINKOCHGLAS, mittig Niedersachsenpferd Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0990, 1081; (M) 8877 Abb. A 38 mit Warenzeichen Wz. 195542 Deckel: Umschrift ALLER EINKOCHGLAS, mittig: E.W.Z. 195542 2 bzw 3 Sterne Form: N + M; D = 75mm, 95 mm Nachweise: (T) 0256, 0396, 0981, 0983 ; (M) 4132; Abb. A 39 Variante zu Abb. A 38 Deckel: Umschrift zwischen 2 Ringen Form: M; D = 115 mm Nachweise.(T) 0986 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 42 Abb. A 40 Variante zu Abb. A 38 Deckel: Umschrift (Stern) ALLER (Stern) BREITRANDGLAS. mittig E.W.Z. / 195542 Form: Fl; D = 120 mm Nachweise: (T) 0988 Abb. A 41 Variante zu Abb. A 38 Deckel: Umschrift (Stern) ALLER (Stern) STURZGLAS, mittig E.W.Z. / 195542 Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0046 Abb. A 42 Behälterprägung: ALLER in Rahmen mit abgerundeten Ecken Nachweise: (M) Abb. A 43 „ ALLERKÖNIG“ Wz. 206053, Marke ab 1915 Deckel: Umschrift (Stern) ALLERKÖNIG (Stern) EINKOCHGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1000; (M) 4129 Abb. A 44 Variante zu Abb. A 43 Deckel: Umschrift (Stern) ALLERKÖNIG (Stern) EINKOCHGLAS, mittig in einem Kreis EWZ / 206053 Form: N; D = 75 mm Nachweise: (M) 1848 AMBERTS Gross- Konservenkrug → siehe unter Nachträge ANDREAS Abb. A 45 Abb. A 45 H: Adolf Andreesen, vorm. Carl Sartorius, Hannover, Theaterstr. 14 (Großhandel in Einkochgläsern und – apparaten) Wz. 215684, Marke ab 1919 Deckel: Umschrift (Punkt) ANDREAS (Punkt) GLAS, mittig Signet AHA Form: M; D= 85 und 100 mm, Glas weiß und grün Nachweise: RWZR; Engelhardt; (T) 0991, 0992, 0993; (M) 4154 ohne Abb. Variante zu Abb. A 45 Form: Fl; D = 60 mm Nachweise: (T) 0984 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 43 ANKERGLAS/ Heureka (→Erläuterungen auch unter OG - Ostglas und MG - Mittelglas) Abb. A 46 Abb. A 47 Abb. A 48 Abb. A 49 Abb. A 50 Abb. A 51 Abb. A 52 Abb. A 53 Abb. A 54 Abb. A 55 Abb. A 56 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 44 Abb. A 57 GH und H: Aktiengesellschaft für Glasproduktion vorm. Gebr. Hoffmann Bernsdorf / Oberlausitz (gegr.1872, ab 1906 AG) 1942 umbenannt in Ankerglas Bernsdorf/ Oberlausitz AG für Glasfabrikation; ab 1946 VEB Ankerglas Bernsdorf; ab 1979 VEB Kombinat Behälter und Verpackungsglas Bernsdorf, Leitbetrieb Bernsdorf (siehe auch dort) Abb. A 46 Deckel: Umschrift (Stern) ANKER (Stern) PROGRESS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 6148 Abb. A 47 Deckel: Umschrift ANKER / KONSERVENGLAS Form: Fl; D = 95 mm Nachweise: (H) A 18.2 var. Abb. A 48 Deckel: Umschrift ANKER EINMACHGLAS / Gesetzlich geschützt, mittig Anker (Schutzmarke) Form: N; D = 75 mm Nachweise: (H) A 18.1 Abb. A 49 Deckel: Umschrift ANKER / CONSERVENGLAS, mittig Anker Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) A 18.2 Abb. A 50 Deckel: Umschrift zwischen 2 Ringen ANKER / KONSERVENGLAS; mittig Anker in gedrungener glockenförmiger Umrandung Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) A 18.3 Abb. A 51 Deckel: Umschrift zwischen 2 Ringen (Var.: ohne, Punkt, Raute) RILLENGLAS / ANKERGLAS (Var.: wie vorige), mittig Anker in gedrungener Umrahmung Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) A 18.4 + var. Abb. A 52 Deckel: wie Pos A 51: mittig GH (ohne/ mit angehängtem Punkt = Jahreszahl 1940, 1941), darunter Anker in gedrungener Umrahmung und Ziffer 37 im Quadrat Form: R; D = 95 mm, Glas in weiß und braun Nachweise: (M) 4968; (H) A 18,5 Abb. A 53 Ausschnitt aus Angebotskatalog; Deckel: Umschrift zwischen 2 Ringen ANKER / KONSERVENGLAS, mittig Anker in gedrungener Umrahmung Form: M; D = 95 mm Drahtbügelverschluß Nachweise: Angebotskatalog VEB Bernsdorf 1951; ohne Abb. Deckel Umschrift ANKER / KONSERVENGLAS für Massivrandglas und RILLENGLAS / ANKERGLAS für Rillengläser Bodenprägung der Behälter (noch 1951) DIN / Literangabe / Zahl 37 im Quadrat Form: R + M; D = 95 mm Nachweise: Angebotskatalog VEB Ankerglas 1951 Abb. A 54 Deckel: Umschrift RILLENGLAS / ANKERGLAS Form: R; D= 95 mm Nachweise: (H) A 18.6 Abb. A 55 Deckel: Umschrift ANKER / SPEZIAL-KONSERVENGLAS Form: Bü; D = 95 mm Nachweise: (H) A 18.6 Abb. A 56 Verschlusskonstruktion zur Vorposition. Abb. A 58 „Heureka“- Warenzeichen Wz. 230860, Marke ab 1919 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 45 ANKERSTERN Abb. A 58 Abb. A 59 Abb. A 60 Abb. A 61 Abb. A 62 Abb. A 63 H: Schocken Kommanditgesellschaft auf Aktien, Zwickau, Werdauer Str. 7 Warenhäuser in Zwickau und 16 weiteren Städten. Gegr. 1901, Im Dezember 1921 Umwandlung in KG auf Aktien und im November 1933 in Aktiengesellschaft. Nach „Arisierung“ Ende 1938 ab Januar 1939 „Merkur Aktiengesellschaft“ Ankerstern = Wz. 459548, Marke ab 1933 Abb. A 58 Deckel: ANKERSTERN MASSIVRAND, Umschrift um Schutzmarke Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0997; (M) 6181 Abb. A 59 Deckel: ANKERSTERN KONSERVENGLAS, Umschrift um Schutzmarke, Trennzeichen in Umschrift: kl. Ringe Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 6183; (H) A19.1 Abb. A 60 Deckel: wie Abb. A 60; zusätzlich Schrift: EXTRA WEIT , Trennzeichen Kl. Ringe oder „Schocken-Signet“ = „S“ Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) A19.3, A 19.3 var. Abb. A 61 Deckel: ANKERSTERN / C / DIN (oder) D DIN Form: M + N; D = 85mm, 95 mm Nachweise: (T) 0400, 0484; (M) 4140; (H) A19.5 Abb. A 62 Deckel: mittig die Schutzmarke, darüber die Zahl 333, darunter D DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 0429; (H) A19.4 Abb. A 63 Deckel: Umschrift ANKERSTERN RILLENGLAS, mittig Schutzmarke Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 6179; (H) A19.4 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 46 ANNAHÜTTE (→Erlauterungen auch unter OG – Ostglas und MG - Mittelglas) Abb. A 64 Abb. A 65 Abb. A 66 Abb. A 67 Abb. A 68 Abb. A 69 GH und H: H. Heye, Glasfabrik Annahütte, Annahütte / Lausitz (gegr. 1872) ab 1884 H. Heye - Glasfabrik Annahütte, ab 1936 Glasfabrik Heye, ab 1946 VEB Glaswerk Annahütte, 1948 - 1952 zur Vereinigung „Ostglas“ bzw. „Mittelglas“ gehörig (siehe auch dort) Abb. A 64 Deckel: Umschrift (Stern) KONSERVENGLAS (Stern) ANNAHÜTTE Form: Fl; D = 95 mm Nachweise: (H) A 20.1 Abb. A 65 Deckel: zwischen 2 Ringen Umschrift (Stern) RILLENGLAS (Stern) ANNAHÜTTE, mittig Zahl 52 Im Quadrat (= Betriebsnummer ca. 1940- 1945) Form: R; D= 95 mm Nachweise: (H) A.20.2 Abb. A 66 Deckel: innerhalb von 2 Ringen Signet OG 3 (= VVB Ostglas Betrieb 3 - Annahütte) Form: R; D = 95 mm Nachweise: M) 7202 Ohne Abb. Variante zu Abb. A 66: ohne Ringe Nachweise: (H) O 03.1 Abb. A 67 Deckel: Umschrift (Stern) RILLENGLAS (Stern) ANNAHÜTTE, mittig in einem Ring Signet MG 01 (= VVB Mittelglas Betrieb 01 - Annahütte) Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 4972; (H) A 20.3 Abb. A 68 Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift wie vor, mittig Signet: Steuerrad mit kleinen Griffen Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0020, 0047, 0479,0774, (H)A 20.4 Abb. A 69 Variante: Steuerrad mit langen, großen Griffen Nachweise: (T) 0283; (M) 5073; (H) A 20.4 arc → siehe unter Frankreich www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 47 A R.G.L. (Signet) Abb. A 70 Abb. A 70 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift BESTES / CONSERVENGLAS, mittig Signet: A / R.G./ L. Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 9890 ARISTO Abb. A 71 Abb. A 72 Abb. A 73 Abb. A 71 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Adler) ORIGINAL (Krone) „ARISTO“, mittig Signet HDS Form: N; D = 85 Nachweise: (T) 1142; (M) 4138 Abb. A 72 Deckel: Umschrift ORIGINAL / „ARISTO“ / Form / W, mittig Signet HDS Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 4136 Abb. A 73 Deckel: Umschrift ORIGINAL / „ARISTO“ / Form: / R, mittig Signet HDS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1216; (H) A 22.3 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 48 ASA / AUHLO Abb. A 74 Abb. A 75 Abb. A 74 GH und H bisher unbekannt Deckel: 3-zeilig Schrift DIN / Ges. - Gesch. / KONSERVENGLAS, mittig im Kreis Signet ASA Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0744; (M) 7210 Abb. A 75 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schrift im Ring AUHLO Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 9886 Assindia ohne Abb. wahrscheinlich ein Herausgeber aus Essen, sonstige Daten unbekannt (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Engelhardt ASUCO / Severin (→ siehe auch unter Frauenlob) Abb. A 76 Abb. A 77 GH: Adlerhütten Penzig / Schlesien und Heye Schauenstein / Obernkirchen H: A. Severin & Co., Bünde / Westfalen (Porzellan- und Glaswaren-Großhandel) Abb. A 76 Wz. 210370, Marke ab 1916 Deckel: Umschrift (Stern) SEVERIN´S EINKOCHGLAS (Stern) „ASUCO“, mittig Signet AS & Co. Form: M; D = 95 mm Nachweise: RWZR; Engelhardt S. 139; (T) 0403; ohne Abb. Variante zu Abb. A 77, ohne Unterstrich beim „U“ Form: N + M; D =85 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0931, 1001; (M) 4146 Abb. A 77 Wz. 416167 + 68, Marke ab 1930 Deckel: Schrift Severin und gekrönter Pfau auf Note (?) Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0774; (M) 2917 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 49 Bade Duplex Abb. B 1 Abb. B 2 Abb. B 3 Abb. B 4 Abb. B 5 Abb. B 6 Abb. B 7 Abb. B 8 Abb. B 9 Abb. B 10 Abb. B 11 Abb. B 12 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 50 GH: Aktiengesellschaft der Gerresheimer Glashüttenwerke vorm. Ferd. Heye, Werk Hildesheim (?) H: Glashandel Hermann Bade, Hildesheim, Schelenstr. 10 (Handlung von hauswirtschaftlichen Geräten; gegr. 1868) Wz. 107914, Marke ab 1908 Abb. B 1 Deckel: Umschrift BADE DUPLEX / HILDESHEIM , im Feld 2-zeilig DRGM / 85 m/m Form: Fl; D = 60 mm Nachweise: (M) 3265 Abb. B 2 Deckel: Umschrift BADE DUPLEX 100 m/m Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T) 0363; (H) B01.06 Abb. B 3 Deckel: Umschrift (Stern) BADE DUPLEX (Stern) 100 m/m; im Zentrum Größe 310 Form: M; D = 100 mm Nachweise: (H) B01.02 Abb. B 4 Deckel: Umschrift ORIGINAL BADE DUPLEX; im Zentrum: 100mm oder 120 / m/m Form: M; D = 100 mm 120 mm Nachweise: (H) B 01.03 Abb. B 5 Deckel: 4-zeilig Schrift 50 / Bade / Duplex / 120 m/m Form: Fl; D = 120 mm Nachweise: (T) 1226 Abb. B 6 Deckel: Schrift Bade Duplex in Schreibschrift; im Feld zweizeilig: 300 / 85m/m Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) B 01.01 Abb. B 7 Variante zu Abb. B 6, im Feld oberhalb zweizeilig: C / DIN; unterhalb 310 / 100 m/m Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0252; (M) 4163; (H) B 01.02 Ohne Abb. Variante zu Abb. B 6, im Feld oberhalb zweizeilig: 1 / DIN; unterhalb 350 / 95 m/m Form: N; D = 95 mm Nachweise: (T) 0364 Abb. B 8 Variante zu Abb. B 6, im Feld oberhalb: No. 350; unterhalb 3-zeilig: DIN / 95 m/m / 2 Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) B01.03 Ohne Abb. Variante zu Abb. B 6, im Feld oberhalb No. 370, unterhalb DIN / 110 mm Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0438; (H) B01.05 Abb. B 9 GH: (?) Glashüttenwerke Anton Greiner GmbH Drebkau (konzentrische Ringe nach DRGM 1422000 von 1937) Deckel: Umschrift Bade Duplex; im Feld links zweizeilig: 0 / 350; rechts: DIN / 95 m/m Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) B 01.03 var. Ohne Abb. Variante zu voriger, im Feld links 360, rechts 105 mm Form: M; D = 105 mm Nachweise: (H) B01.04 Abb. B 10 GH: (?) Glashüttenwerke Anton Greiner GmbH Drebkau (konzentrische Ringe nach DRGM 1422000 von 1937) Deckel: Umschrift Bade / Duplex; im Feld links zweizeilig: Ziffer 39 im Quadrat / DIN; rechts 2-zeilig: 380 / 110 m/m Konzentrische Ringe und Umschrift D.R.G.M. / 142200 Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 3223 Abb. B 11 Behälter zu den Vorpositionen Behälter Prägung oder Ätzung auf der Wandung: 3-zeilig Bade / Duplex / (Füllmenge) L. Abb. B 12 Variante zu voriger, Prägung: Rahmen in Form eines Gummiringes mit Bade / Duplex / Füllangabe Badenia ohne Abb. GH: Louis Meyer-Gerngroß, Mannheim, Akademiestr. 5 (Konservengefäßfabrik) Wz. 109604; Marke ab 1908 (Bisher kein Belegstück) Nachweise: RWZR Bavaria → siehe unter „Epa“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 51 Bär, M. / BaKa / BAVARIA Abb. B 13 Abb. B 14 Abb. B 15 Abb. B 13 GH und H: bisher unbekannt Deckel: (Stern) GARANTIEGLAS (Stern) / M. BÄR; mittig Bär nach rechts schreitend Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0857; (M) 6204; (H) B 02 Abb. B 14 GH und H bisher unbekannt Deckel: BaKa / Qualitätsglas Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) B 03 Abb. B 15 GH und H bisher unbekannt Deckel Umschrift BAVARIA KONSERVENGLAS; mittig Signet: S.G Form: N; D = 75 mm Nachweise: (T) 0122, 0417; (M) 4174 BEBO / BEBU / Bergglas Abb. B 16 Abb. B 17 Abb. B 18 Abb. B 16 GH und H: (?) Georgshütte Becker & Co., Boffzen / Weser gegr. 1872, geschlossen: 1989 Produktion von Einkochgläsern: ab 1906 Deckel: Umschrift BEBO / FRISCHHALTUNG; im Feld zweizeilig: D / DIN Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 4167 Abb. B 17 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift BEBU / CONSERVENGLAS; mittig 8-strahliger Stern Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0339; (M) 8440 Abb. B 18 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Bergglas 95; mittig Signet: RSt Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 8440 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 52 Beauce → siehe unter Frankreich BECO Abb. B 19 Abb. B 20 Abb. B 21 Abb. B 22 GH und H: Georgshütte Becker & Co., Boffzen / Weser existierte: 1872 - 1989, Produktion von Einkochgläsern ab 1906 Abb. B 19 Deckel: Schrift zwischen 2 Linien - BECO Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0853 Abb. B 20 Variante zu voriger, BECO, umgeben von 2 Ringen Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0668; (M) 4182; (H) B 06.1 Abb. B 21 Deckel: Umschrift BECO / FRISCHHALTUNG, über Frischhaltung 2-zeilig C bzw. D / DIN Form: N und M; D = 85 und 95 mm Nachweise: (T) 0856, 0848; (M) 6207 Abb. B 22 Deckelprägung: zwischen 2 Ringen Umschrift RILLENGLAS / BECO, im Feld MLG bzw. GH und Ziffer 132 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0854 BERGHEM / BG / BODA → siehe unter Skandinavien Berndt‘s Dauereinkochglas → siehe unter „ERBEHA“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 53 Beer / Berolina / BICO Abb. B 23 Abb. B 24 Abb. B 25 Abb. B 23 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Kreuz) / DIE MARKE (Kreuz) / BÜRGT FÜR BESTE QUALITÄT; mittig (in Schreibschrift) Beer Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 3505 Abb. B 24 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift MASSIVRAND / EINKOCHGLAS; mittig (in Schreibschrift) Berolina Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6194 Abb. B 25 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift BICO / CONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 1031 Blitz Abb. B 26 Abb. B 27 Abb. B 28 Abb. B 26 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift in Schreibschrift: Blitz Einkochglas, mittig ein auf der Ecke stehendes Quadrat mit CBN, darunter 95 m/m Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 7344 Abb. B 27 GH und H unbekannt, eventuell Raetsch und Co, Neu Tschöpeln Deckel: Schrift zwischen 2 gezackten Rahmenlinien Blitz Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) B 11.2 Abb. B 28 GH: Raetsch & Co., Hohlglashüttenwerke Neu Tschöpeln / Oberlausitz Wz. 462190, Marke ab 1933 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 54 Biene / Imme / Quil / D.R.G.M. 171698 Abb. B 29 Abb. B 30 Abb. B 31 Abb. B 32 Abb. B 33 Abb. B 34 Abb. B 35 H: Gottfried Quitmann, Lünen, Ecke Münster- / Cappenberger und Erzberger Str. (Haushaltswarenfabrik, 1842 - 1933?) Abb. B 29 Deckel: Schriftzug D.R.G.M. 171698; darunter Signet: GLQ in Einkochtopf, (Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf einen „Konservenbüchsenverschluß, bestehend aus 2 bis 3 c-förmig gebogenen Stahlklammern“, erteilt am 06.03.1902) Form: M; D = 85 mm Nachweise: RA 1902/81 v. 08.04.1902; (H) D 26.1 Abb. B 30 Konservenkrug zur Vorposition Behälter: Trockenstempel mit Schriftzug D.R.G.M. 171698 / Füllangabe / Signet: GLQ in Einkochtopf Form: Steinzeug, graue Salzglasur Nachweise: (H) D 26.2 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 55 Abb. B 31 Deckel: Schrift „Biene“-Glas; mittig Signet: GLQ in Einkochtopf, unten eine Biene Form: N; D = 85 mm 115 mm Nachweise: (T) 0024, 0574, 0739, 1101; (M) 5016(H) B 10.1 Ohne Abb. Variante zu Abb. B 31: Schrift „Biene“- ohne bzw. mit einem Anführungszeichen Form: N; D= 85 mm, 115 mm Nachweise: (T) 1100, 0850; (H) B 10.1 Abb. B 32 Variante zu Abb. B 31; zwischen Signet und Biene Zahl 24 im Quadrat (= Nummer der Glashütte, etwa 1940 - 1945) Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) B 10.2 Abb. B 33 Umschrift IMME / 3 Sterne; mittig Signet: GLQ im Einkochtopf Form: M; D = 100 mm Nachweise: (M) 5060 Abb. B 34 Deckel: Schrift Quil; mittig Signet: GLQ in Einkochtopf Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 9016 Abb. B 35 Behälter Ätzung: Bienendarstellung, Füllgröße und: GLQ in Topf Nachweise: (H) Blumenthal Abb. B 36 Abb. B 36 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Punkt) BLUMENTHAL (Punkt) KONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1214 Blumenkrohn → siehe unter „J. Blumenkrohn“ BMA Abb. B 37 Abb. B 38 Abb. B 39 H: Bernhard Müller GmbH, Augsburg, Stettenstr. 10 (Filialen-Großbetrieb für Lebensmittel und Kolonialwaren) Wz. 447446, Marke ab 1932 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 56 Abb. B 37 Deckel: auf der Ecke stehendes Viereck mit 4 Zeilen Schrift Die Marke / BMA / DER GUTEN / QUALITÄT, darüber MASSIVRANDDECKEL (BMA= Bernhard Müller Augsburg) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0473 Abb. B 38 Variante zu Abb B 37: statt Massivrand Schrift RILLENDECKEL Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0849; (M) 4181 Abb. B 39 Variante zu Abb B 37 Deckel: Umschrift QUALITÄTS-KONSERVENGLAS / Signet Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 0849 BOCAL SIEMENS → siehe unter Frankreich Bosco ohne Abb. GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke vorm. Ferd. Heye, Düsseldorf-Gerresheim Auftrags-Nr. 54286 H: Bossard & Co., Zürich (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Engelhardt BOEHRINGER / BÖHLER / BORMA Abb. B 40 Abb. B 41 Abb. B 42 Abb. B 40 H: Gebrüder Boehringer, Stuttgart-Zuffenhausen (Großhandel für Geschirr und Haushaltsartikel) Gegr. 1879 als Zweigniederlassung der Glashütte Buhlbach (errichtet 1753) in Baiersbronn / Schwarzwald. Seit 1801 im Familienbesitz von Boehringer. 1909 Aufgabe der Glasproduktion in Buhlbach und Konzentration auf Handel mit Glas, Steingut und Porzellan in Stuttgart / Zuffenhausen Deckel: 3-zeilige Schrift RILLENGLAS / DIN – 95 / BOEHRINGER (in Umrandung, mittig Signet: punktiertes B Form: R; D= 95 mm Nachweise: Werbung der Fa. Gebrüder Boehringer 1926; (T) 0671; (M) 6200; (H) B 14 Abb. B 41 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) QUALITÄTS (Stern) KONSERVENGLAS, mittig Signet Böhler Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 0708 Abb. B 42 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift BORMA / KONSERVENGLAS Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0855; (M) 4169 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 57 Bott Abb. B 43 Abb. B 44 Abb. B 45 H: Conservenglasfabrik Bott & Co., Frankfurt / Main (1922) Anton Bott, Frankfurt / Main, Waldschmidtstr. 49 (1928) Abb. B 43 „ABO“ - Wz. 295478, Marke ab 1922 Deckel: Umschrift zweimal ABO zwischen Sternen; innen 2 Perlkreise (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Abb. B 44 „Bott“ = Wz. 229116, Marke ab 1919; „Patent“ = D.R.P. 400988 Deckel: Umschrift „Bott“ / Patent, mittig eine Vertiefung zur Aufnahme einer Verschlusslasche und eine Lochung des Deckels Form: N; D = 75 mm Nachweise: (H) B 17.1 Abb. B 45 Variante zu Abb. B44 Deckel: Umschrift „Bott“ / Verschluss, mittig Vertiefung und Lochung Form: N; D = 95 mm Nachweise: (M) 6209 Abb. B 46 Abb. B 46 Behälter zu den Vorpositionen Behälter Ätzung: Schriftzug „Bott“, darüber ein Halbkreis, darunter Feld für Beschriftung Form: N; D = 75 mm Nachweise: (H) B 17.3 BOVO Waarborg → siehe unter Beneluxstaaten www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 58 Brabantia Abb. B 47 Abb. B 47 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (4 Punkte) BRABANTIA (4 Punkte) / GARANTIE Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0446, 1156; (H) B 31 BRESILIA → siehe unter Frankreich Brillant / BRILLANT Abb. B 48 Abb. B 49 Abb. B 50 Abb. B 51 Abb. B 48 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift BRILLANT / EINKOCHGLAS, mittig Signet R.K. und Größenangabe 95 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1065 Abb. B 49 GH: Glasindustriegesellschaft m.b.H. Allendorf bei Marburg / Lahn (siehe auch Abb. S 76 „Solid“) Deckel: Umschrift QUALITÄTS / VOLLRANDGLAS, im Feld 3-zeilig DIN / Brillant / (Signet) GA Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4171 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 59 Abb. B 50 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug 2-zeilig BRILLANT / MASSIV, im Feld von Strahlen umgebene Rhomben Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 5380 Abb. B 51 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug Brillantglas in einem Rahmen, im Feld ein Stern und Größenangabe 85 mm Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 0667 Bru-We / Brühler / Bueronia Abb. B 52 Abb. B 53 Abb. B 54 Abb. B 52 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift - Bru – We - Form: wie INKO; D= 53 mm Nachweise: (T) 0852; Abb. B 53 GH und H: Brühler Glasindustrie GmbH, Brühl bei Köln (gegr. 1906/07, 1925 Bankrott) Im April 1914 Erhalt von zwei Gebrauchsmustern (DRGM 599958 - Gefäß mit Deckel; DRGM 600912 - Gefäß mit Blechdeckel) Deckel: Umschrift (Stern) BRÜHLER (Stern) CONSERVENGLAS Form: Fl; D = 85 mm Nachweise: (M) 6215 Abb. B 54 H: Bünck & Sohn, Buer / Westfalen, Essener Str. 9 (Fachgeschäft für Eisen- und Haushaltswaren) Wz. 479178, Marke ab 1935 Deckel: Schriftzug 4-zeilig Bueronia / ges.gesch. / Das / Qualitätsglas Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 6196 BÜLACH → siehe unter Schweiz BVB → siehe unter Frankreich C. Geiseler (Konservenkrüge) → siehe unter Nachträge C.J. SVENSSONS / CONRAD LANGAARD → siehe unter Skandinavien C.H. LINKE ohne Abb. H: C.H. Linke, Vetschau / Spreewald, Markt 33/34 (Geschäft für Haus- und Küchengeräte) Marke ab 1929 (?) Nachweise: Sammlung Siegfried Lachmann, Potsdam; Adressbuch Kreis Calau 1929 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 60 CAMERCO / CARLI ELASTIC Abb. C 1 Abb. C 2 Abb. C 3 Abb. C 1 H: Carl Mayer & Co, Hamburg (Exportgeschäft) Deckel: Umschrift CAMERCO / KONSERVENGLAS, mittig Schutzmarke mit Umschrift EINGETR. / SCHUTZMARKE Form: N; D = 75 mm, 85 mm Nachweise: (M) 8196; (H) C 01 Abb. C 2 Schutzmarke zu Vorposition Wz. 162659, Marke ab 1912 Nachweise:RWZR Abb. C 3 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift – CARLI – ELASTIC-; mittig: gesetzl. gesch. Form: wie INKO; D = 51 mm Nachweise: (T) 0251; (M) 8475 Carl Lehmann (Konservenkrüge) → siehe unter Nachträge Carlsfeld, VEB Abb. C 4 Abb. C 5 GH und H: Glashüttenwerke Carlsfeld GmbH, Carlsfeld (Stadt Eibenstock / Erzbebirge) gegr: 1840, ab 1887: hauptsächlich Produktion von Parfümflakons, Milchglas (ODOL-Flaschen), 1972 verstaatlicht (VEB), ab 1973 zugeordnet dem VEB Glaswerk Olbernhau, 1990 abgewickelt Abb. C 4 Deckel: Fabrikmarke: „GW / C“ im Dreieck“, darüber Werkzeichen, Deckel geriffelt Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0385, (H) C 04.1 Abb. C 5 Deckel: Umschrift RILLENGLAS CARLSFELD zwischen 2 Ringen, mittig Fabrikmarke Form: R; D = 95mm (siehe auch unter INKO) Nachweise: (T) 0654; 0719, 0823, 0836, 0840; (M) 9179; (H) C 04.2 Cecilie ohne Abb. H: Haak & Belza, Radeberg / Sachsen (Vertrieb von Glaswaren, Einkochgläser) Wz. 210505, Marke ab 1916 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 61 CENTRAGLAS Abb. C 6 Abb. C 7 GH und H bisher unbekannt (Herausgeber aus Hessisch Lichtenau?) Abb. C 6 Deckel: Umschrift CENTRAGLAS zwischen 2 Ringen, mittig monogrammierte Marke C-G , darunter DIN Form: M; D = 95 mm, 115 mm Nachweise:(T) 0883, 0884 Abb. C 7 Deckel: Umschrift (Punkt) CENTRAGLAS (Punkt) HESS.-LICHTENAU zwischen 2 Ringen, mittig Marke C–G und NORMAL / DIN Form:M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0080; (M) 0326 CERES / Cherry Abb. C 8 Abb. C 9 Abb. C 8 GH: (?) Glashütte am Deister mbH, Münder am Deister (Glas-und Tonwaren, Haus- und Küchengeräte) Wz. 213517, Marke ab 1916 Deckelprägung: Umschrift REFORM-CERES / + Ges. Gesch. + Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 5032 Abb. C 9 GH und H bisher unbekannt Deckelprägung: 2 Kirschen mit Stiel, Schrift CHERRY Form:Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 6231 CF → siehe unter Frankreich Claas (Konservenkrüge) → siehe unter Nachträge ČMS Perla → siehe unter Österreich- Tschechoslowakei- Ungarn www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 62 COLDITZ / CONTI / CONTINENT Abb. C 10 Abb. C 11 Abb. C 12 Abb. C 10 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift COLDITZ / CONSERVENGLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 1452 Abb. C 11 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug kreuzweise CONTI und EINKOCHGLAS Form M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6234 Abb. C 12 GH und H: Kunkel & Co., Glashüttenwerke Radeburg / Sachsen, Bahnhofstr. 199c (gegr. 1914) Deckel: Umschrift CONTINENT / CONSERVENGLAS, mittig Buchstabe K. Form: N; D = 85 mm, 110 mm Nachweise: Adressbuch Deutschlands Glasindustrie 1930/31 Nr. 175; http:// glas-musterbuch-werbung; (T) 0404, 1145; (M) 4199; (H) C 12var. ohne Abb. Deckel: wie Abb. C 14, Buchstabe „K ohne Punkt“ Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0882; (H) C 12 Concurrent Ohne Abb. GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke vorm. Ferd. Heye, Düsseldorf / Gerresheim (Auftrag Nr. 54249 (vor 1942)) H: bisher unbekannt - „Export“ (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Menke Coop → siehe unter Schweiz Coswig, VEB GH: VEB Glaswerk Coswig (Firmierung ab 1967, abgewickelt 1990/91) → siehe unter „INKO“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 63 D(T)A → siehe unter Skandinavien DAGMAR / DANA ohne Abb. „DAGMAR“ H: Konservenglas „Gummilos“ GmbH, Berlin (Herstellung und Vertrieb von Konservengläsern und Dichtungsmasse) Wz. 216762, Marke ab 1917 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR ohne Abb. „Danaglas“ GH und H bisher unbekannt Form: M; D= ??? mm Nachweise: Heimatverein Essen-Kettwig - ein 1 Liter Spargelglas mit diagonaler Prägung auf dem Behälter war in der Sammlung dokumentiert Danubia / DAS QUALITÄTSGLAS Abb. D 1 Abb. D 2 Abb. D 1 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) MARKE (STERN) Danubia, mittig monogrammiertes Signet JWH Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4218 Abb. D 2 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) DAS QUALITÄTS (Stern) GLAS, Form: N + M; D = 80 mm, 100 mm, 115 mm Nachweise: (T), 0741, 0751, 1062 Ohne Abb. Variante zu Abb. B 2, Umschrift zwischen Ringen Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0700 Ohne Abb. Variante zu Abb. b 2, Umschrift zwischen Ringen, im Feld 2-zeilig DIN / Ziffer 46 im Quadrat Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 1126 „DE BETUWE“ → siehe unter Beneluxstaaten Deutschland RBH → siehe unter „Erbeha“ Deutschlands Stolz → siehe unter „MATADOR“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 64 DBGM / D.B.P. Abb. D 3 Abb. D 4 Abb. D 3 GH und H bisher unbekannt Deckel: zwischen 2 Ringen 8 Sterne und D- B- G- M (= Deutsches Bundes- Gebrauchsmuster), mittig 2 Zeilen: DIN / 95 m/m Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0225, 0716; (M) 6255; (H) D 03 Abb. D 4 GH und H bisher unbekannt Deckel: in einem Ring 5 Sterne und ein Fisch, darunter Schrift D.B.P. (= Deutsches Bundespatent) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0664; DECHER / DELTA / DELECTA Abb. D 5 Abb. D 6 Abb. D 7 Abb. D 5 H: Porzellanhaus E. Decher GmbH, Frankfurt / M; Reineckestr. 9 (ab 29.03.1937: „Porzellanhaus E. Decher Kommanditgesellschaft) Deckel: Schrift: DECHER´S FRAUENSTOLZ, mittig Signet: D Form: M; D = 75 mm Nachweise: RA 1937/86 p.10 + 96 p.10; (M) 4222 Abb. D 6 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) DELTA (Stern) Einkochglas Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0630 Abb. D 7 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug 2-zeilig DELECTA / 1930 Form: Bü; D = 75 mm Nachweise: (T) 0512 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 65 DIETRICH / DLH Abb. D 8 Abb. D 9 Abb. D 10 Abb. D 8 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schrift DIETRICH, 3 Sterne Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 9897; (H) D 07 Abb. D 9 GH: AG für Glasproduktion, vorm. Gebr. Hoffmann, Bernsdorf/Oberlausitz H: Fa. Diedr. Lindemann, Hildesheim, Kruppstr., 1933: Hoher Weg 15/Scheelenstr. 18 (gegr. 1826, Großhandel in Glas, Porzellan, Geschenkartikel) Deckel: Umschrift ORIGINAL-STANDARD / KONSERVENGLAS, mittig in Ring Signet: DL / H Form: M; D = 95 mm Nachweise: Menke; Adressbücher Hildesheim 1933+39; (M) 0701; (H) D 08.1 Abb. D 10 Variante zu Abb. D 9 Deckel: Umschrift ORIGINAL-STANDARD / KONSERVENGLAS, innerhalb eines Ringes DEUTSCHE / WERTARBEIT, Signet: in 4-teiliger Raute Baum, Kopf und DL, Schriftband: SEIT / 1826 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 3240; (H) D 08.2 Doppel Progress Abb. D 11 Abb. D 12 Abb. D 11 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift DOPPEL PROGRESS / GARANTIE / CONSERVENGLAS; mittig Signet in Perlkreis DPG Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 9188 Abb. D 12 Variante zu Abb. D 11 Deckel: Umschrift DOPPEL PROGRESS / GARANTIE Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0750 Doulton & Watts → siehe unter Nachträge www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 66 Doppelstern / Driburgia / Dr. Krieger Abb. D 13 Abb. D 14 Abb. D 15 Abb. D 13 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schrift 3-zeilig Konservenglas / (Stern) F (Stern) / Doppelstern; (das Wort Doppelstern ist unterstrichen Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6261 ohne Abb. Variante zu Abb. D 13 Deckel: Schriftvariante, Doppelstern nicht unterstrichen Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1060 Abb. D 14 GH und H: Glasfabrik und Glasraffinerie Anna Bose, Bad Driburg (gegr. 1875; Press- Hohl- Wirtschafts- und Verpackungsglas) Wz. 115767, Marke seit 1909 (Bose siehe auch unter ABO) Deckel: Umschrift (Stern) Conservenglas (Stern) Driburgia, mittig D.R.G.M. Form: N; D = 75 mm Nachweise: Bestand Museum Stadt Peitz; (H) D 11 Abb. D 15 GH: Noelle und von Campe Glashütten GmbH, Boffzen H: Dr. Wilhelm Krieger´s Bienenhonig GmbH und Co. KG, Magdeburg, Porsestr. Deckel: Signet NC im Dreieck Behälterprägung: Dr. Krieger Bodenprägung: NC / Ges. gesch. / 2 Form: Bü; D = 90 mm Nachweise: (T) 0687; D.R.G.M. Abb. D 16 Abb. D 16 H: Carl Merkelbach III., Grenzhausen / Westerwald (Kannenbäckerei) Deckel: 2-zeilig Schriftzug D.R.G.M. / 210461 Das Gebrauchsmuster vom 03.10.1903 galt für eine “Verschlußvorrichtung für Konservenkrüge, bestehend aus einem über die Verschlußplatte nebst Dichtungsring federnd angeordneten Stahlbandbügel“ Form: Fl; D = 64 mm ( Schrift verkehrt herum, das heißt, von innen aus lesbar) Nachweise: RA 1903/81 p.10; (H) D 26 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 67 Dreikronen / DÜLKENIA / DURAX Abb. D 17 Abb. D 18 Abb. D 19 Abb. D 17 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug 2-zeilig Dreikronen / Einkochglas, darüber Abbildung von 3 Kronen Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 2176 Abb. D 18 GH und H bisher unbekannt (Händler in Dülken, einem Ortsteil von Viersen) Deckel: zwischen 2 Perlkreisen Umschrift (Ornament) DÜLKENIA (Ornament) DÜLKENIA Form:M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4212 Abb. D 19 Glasfabrik Schott & Gen, Jena Deckel: Umschrift JENAer GLAS / DURAX, mittig Signet Schott & GEN JENA im Kreis und Quadrat Form: Fl; D = 110 mm Nachweise: (H) D 14 DURAX / Duralex / DURFOR → siehe unter Frankreich DURIT → siehe unter Österreich-Tschechoslowakei-Ungarn DUX / „Original“ DUX Abb. D 20 Abb. D 21 Abb. D 20 GH: Adlerhütten Penzig H: bisher unbekannt Deckel: Schriftzug DUX kreuzweise in einem Partenkreuz Form: M; D = 95 mm Nachweise: Menke; (H) D 15.2 Abb. D 21 GH: Glasfabrik G. Mayer & Co. Kohlfurt / Schlesien, „Paulinenhütte“ (ab 1906) H: Glasgroßhandel G. Mayer & Cie., Stuttgart Deckel: Schriftzug 2-zeilig „Original“ / DUX Form: N; D = 85 mm Nachweise: Engelhardt S.38; (T) 0874; (M) 4216 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 68 E & K Abb. E 1 Abb. E 2 Abb. E 3 Abb. E 4 Abb. E 5 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke vorm. Ferd. Heye, Düsseldorf-Gerresheim und Fa. Heye- Schauenstein H: Endler & Kumpf, Minden (Großhandelsgeschäft) Gegr: 1759 als Marketenderei, 1804: Eintrag ins Mindener Handelsregister als „Grossiers in kurtzen Waaren“, bis etwa 1885 Fabrik für Hornspitzen und Tabakspfeifen; Lager und Handel mit Haushaltswaren en gros (Bunzlauer und Witteburger Steinzeug, Glas, Kristall, Metall- und Galanteriewaren, nach 1945 Umstrukturierung auf Elektroartikel für die Industrie, Maschinen- und Anlagenbau; Betriebsschließung: 31.12.2019 Nachweise: wikipedia, Rechnungen vom 07.03.1884 und 21.08.1913 Abb. E 1 Deckel: 2-zeilig: E & K in Frakturschrift; unten eng Form: N; D = 85 mm Nachweise: Menke; (M) 8473 Ohne Abb. Deckel: wie Abb. E 1; unten weit Form M; D = M 110 mm Nachweise: (T) 0948; (M) 5038; (H) E 01.4 Ohne Abb. Deckel: wie Abb. E 1, unten extra weit Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0960; (M) 6265; (H) E01.5 Abb. E 2 Deckel: 3-zeilig: E & K in Frakturschrift; mittig Schriftband: 1804 – 1934, unten: weit Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0950; (M) 6276 Ohne Abb. Deckel: wie Abb. E 2, unten: normal; Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T) 0952 Abb. E 3 Deckel: 3-zeilig Schrift mit Serifen: oben E & K Glas, mittig in verziertem Rahmen E&K, unten im Schriftband weit Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0672, 0709; (M) 6271; (H) E01.4 Ohne Abb. Deckel wie Abb. E 3, im Schriftband normal Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T) 0972 Ohne Abb. Deckel wie Abb. E 3, im Schriftband extra weit Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0964; (M) 6268 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 69 Abb. E 4 Deckel: 2-zeilig: E & K / CONSERVENGLAS Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) B-8873; (H) E 01.1 Abb. E 5 Deckel: 2-zeilig in Raute: E & K / EINKOCHGLAS Form: M; D = 110 mm Nachweise (M) 9905 E.G.e. Keramik / ROLAND Abb. E 6 Abb. E 7 Abb. E 8 Abb. E 9 GH: AG für Glasfabrikation vorm. Gebr. Hoffmann, Bernsdorf / Lausitz H: Einkaufsgenossenschaft Keramik e.G.m.b.H., Bremen (Versandgeschäft) Nachweise: books.google.de: Konkurrenzmöglichkeiten der Dtsch. Feinkeramik am Weltmarkt, in „Kölner Studien zum Staats- und Wirtschaftswesen, Heft 6, Bonn, 1914 Zusammenschluss der Keramikhändler im Reichsverband deutscher Spezialgeschäfte in Porzellan, Glas Haus-und Küchengeräten, Einkaufsgenossenschaft „Nord & Süd“ Eisenach (siehe unter N&S), Verband deutscher Porzellan-, Glas- und Luxuswarenhändler GmbH, Nürnberg (siehe unter Nürnberger Bund), und Einkaufsgenossenschaft Keramik GmbH, Bremen Wz. 183187, Marke ab 1913 Abb. E 6 Deckel: Umschrift: (Stern) E.Ge. KERAMIK (Stern) EINKOCHGLAS , mittig ORIGINAL Form: N; D= 85 mm Nachweise: (M) 0861 ohne Abb. Variante zu Abb. E 6 mit E.GE. KERAMIK Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0732 Abb. E 7 Deckel: Umschrift: (Stern) E.GE. KERAMIK (Stern) / EINKOCHGLAS, mittig ROLAND Form: N; D = 75 mm Nachweise: (T) 0595 Abb. E 8 Deckel: Umschrift: (Stern) ORIGINAL (Stern) CONSERVENGLAS, mittig Signet: K auf Mauerwerk , umgeben von 2 durchbrochenen Ringen Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0859; (H) K 01 ohne Abb. Variante zu Abb. E 8, ohne Sterne, D = 95mm Nachweise: (T) 0871; (M) 1826 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 70 Abb. E 9 Deckel: Umschrift: (Stern) ROLAND (Stern) CONSERVENGLAS, mittig Signet wie Abb. E 8 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 9381; (H) R 20 E.G.e. Keramik-Alster → siehe unter Nachträge E. Schildknecht → siehe unter Schweiz ECKHARDT & ENGLER Abb. E 10 Abb. E 11 Abb. E 12 H: Eckhardt & Engler, Höhr / Westerwald, Schützenstr. 22 (Handelsfirma mit Zinngießerei und Veredlungsbetrieb) Gegr. 1898 durch Peter Eckhardt und Ernst Johann Engler; ab 1900 P.Eckhardt alleiniger Firmeninhaber 1914: Kauf der Eulerei (= Töpferei) August Löhr, Beginn Keramikproduktion 1922: Handel mit Steinzeug und Glaswaren 1971: Firmenschließung Nachweise: www. delibri.de (Adressbuch Westerwald 1922); www. steinmarks.co.uk; www.rlp.museum-digital.de Abb. E 10 Deckel: Umschrift: ECKHARDT´S / KONSERVENGLAS Form: N; D = 95 mm Nachweise: (M) 9138) Abb. E 11 „Verbesserter Eckhardt´s Konservenkrug“ Ausschnitt aus einer undatierten Verkaufsbroschüre (um 1920); Verkaufsstelle Math. Hoelzer, Barmen, Wupperstr. 15 Form: braun glasiertes Steinzeug, Öffnungsweiten: 85 mm, 105 mm Nachweise: (H) ohne Nummer Abb E 12 Werbung der Firma Eckhardt & Engler mit Darstellung von Konservenglas und -krug um 1921 Nachweise: www.steinmarks.co.uk www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 71 Edelgard / Edehag Abb. E 13 Abb. E 14 Abb. E 13 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift: Edelgard / Conservenglas Form: N; D = 80mm Nachweise: (M) 0827 Abb. E 14 GH: VLG Weißwasser H: Einkaufsvereinigung Deutscher Haushaltsgeschäfte eGmbH (EDEHAG), Leipzig Gegr. 1929, Marke ab 1929 Deckel: Umschrift: Edehag / Diese Marke bürgt für Qualität; mittig in 6-eckigem Rahmen das Leipziger Stadtwappen, darüber Kochtopf und Inschrift EDEHAG Form: N + M; D = 85 mm, 115 mm Nachweise: Menke; (T) 0326; (M) 4302 EDA / EDSONS / ELME / EXAKT → siehe unter Skandinavien EDELPERLE / EDELSTEIN Abb. E 15 Abb. E 16 Abb. E 17 Abb. E 15 H: Hermann Gerngroß GmbH, Mannheim (Vertrieb von Konservengläsern) Wz. 429856, Marke ab 1915 Deckel: Schriftzug EDELPERLE Form: N, M; D = 75 + 95 mm Nachweise: (T) 0243, 0311; (M) 4307 Abb. E 16 H: Paul Fettke, Dresden (Glaswarengroßhandel) Wz. 202153, Marke ab 1915 Deckel: Umschrift (Stern) KONSERVENGLAS (Stern) EDELSTEIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0949; (M) 9193; (H) E 06.2 Abb. E 17 Variante zu Abb. E 16 Deckel: Umschrift EINKOCHGLAS / EDELSTEIN Form: M; D = 115 mm Nachweise: (H) E 06.1 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 72 EDELWEISS / KORSU Abb. E 18 Abb. E 19 Abb. E 20 GH: Gebr. Malky Hohl- und Preßglashüttenwerke Freital-Deuben Wz. 248821, Marke ab 1920 Abb. E 18 Deckel: EDELWEISS, mittig Signet (Edelweiss), unten Punkte Form: N, M; D = 80+ 95 mm Nachweise: Glasmarkenlexikon 9771; (T) 0644, 1072; (M) 5048; (H) E 07.1 Abb. E 19 Variante zu Abb. E 16: EDELWEISS, ohne Signet, unten S Form: N, M; D = 100 mm Nachweise: (T) 0965 Ohne Abb. Variante zu Abb. E 19: EDELWEISS, ohne Signet, unten leer Form: N; D = 80 + 100 mm Nachweise: (T) 0350, 1209 Abb. E 20 Deckel: Umschrift KORSU GLAS, mittig Signet (Edelweiss) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 0197; (H) K 19.1 EGGE / Eico Abb. E 21 Abb. E 22 Abb. E 23 Abb. E 21 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug (in Schreibschrift) Egge; Umschrift (in Druckschrift): QUALITÄTS EINKOCHGLAS, im Feld Signet: HR und Durchmesserangabe 85 bzw. 95 Form: M, R; D = 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0224, 0246, 1074; (H) E 08.2 Abb. E 22 Variante zu Abb. E 21: Durchmesserangabe 110 Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 4304 Abb. E 23 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug (in Schreibschrift) Eico; Umschrift (Druckschrift). GARANTIE-KONSERVENGLAS, im Feld Signet: Glasbläser Form: N, R; D = 85 mm, 95 mm Nachweise: (M) 4310; (H) E 09 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 73 Einheits… → siehe unter „Ruhrglas“ → siehe unter „Siemens“ Einheits-Rillenglas Abb. E 24 Abb. E 25 Rillengläser waren ab dem 01. 04.1943 nach einheitlichem Muster zu fertigen. Zu diesem Zeitpunkt unterstand die „Gemeinschaft Hohlglas“ als kriegswichtige Zivilproduktion dem Reichskriegsministerium Abb. E 24 Deckel: zwischen 2 Ringen Umschrift Einheits- / Rillenglas; im Feld DIN-Zeichen, Kreuz und Ziffer 95 Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0411; (M) 5042; (H) E 10.2 Abb. E 25 Variante zu Abb. E 24, ohne Durchmesserangabe Nachweise: (H) E 10.1 Eisen-Kahl / EISEN-RIEG Abb. E 26 Abb. E 27 Abb. E 28 Abb. E 26 H: Fa. Otto Kahl, Saalfeld; Geschäft am 05.12.1929 umbenannt in Eisen-Kahl, Inh. Otto Kahl (Eisenwaren- und Hausgerätehandlung). 1939 Übernahme des ehemaligen Kaufhauses Becker und Salinger in der Saalstr. 16, nachdem das Kaufhaus des jüdischen Inhabers Eugen Salinger boykottiert wurde. Marke ab 1929 Deckel: Umschrift Eisen-Kahl / Saalfeld; im Feld Signet: in quadratischer Umrahmung Arbeiter mit Doppel-T-Träger auf der Schulter Form: M; D = 110 mm Nachweise: RA 1929/290 p.8; (M) 8345 Abb. E 27 H: Eisen-Rieg Kommanditgesellschaft, Darmstadt, vormals: Gebr. Trier (ab 02.05.1933) ab 29.12.1934 Aktiengesellschaft Eisengroßhandel; ab 1950 Sortimentserweiterung mit Glas und Porzellan Deckel: Umschrift EISEN-RIEG / MASSIVRANDGLAS; im Feld Signet: im Kreis ERI Form: M; D = 95 mm Nachweise: RA 1933/120 p.8, RA 1935/84 p.10; (M) 9125 Abb. E 28 Variante zu Abb. E 25: Umschrift mit RILLENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 1118 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 74 EKA / Eksta Abb. E 29 Abb. E 30 Abb. E 29 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift EKA / CONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0335; (M) 4322 Abb. E 30 GH: Fa. Heye, Gerresheim (Auftrag-Nr. 54252+53) H: Gebrüder Boehringer, Stuttgart-Zuffenhausen (Großhandel für Geschirr und Haushaltsartikel) Siehe auch Nr. B 39 und H 74 Deckelprägung: 3-zeilig Schriftzug Schutz—Marke und Signet: Heye-Dreiblatt / Eksta / 95 mm Form: N; D = 95 mm Nachweise: Menke; (T) 0310; (M) 4292 Eki → siehe unter „Kieffer“ ELGA Abb. E 31 Abb. E 32 GH und H: Lüner Glasmanufaktur GmbH, Lünen (gegr. 1907) Wz. 439382, Marke ab 1931 Abb. E 31 Deckel: Schriftzug Elga, darunter Signet: LG im Doppelkreis Form: Fl; D = 60 mm Nachweise: Glasmarkenlexikon 3200, 9922; (T) 0958 Abb. E 32 Variante zu Abb E 29 Deckel: Schriftzug und Signet innerhalb einer Umschrift - QUALITÄTS - / EINKOCHGLAS Form: Fl; D = 60, 90 mm Nachweise: (T) 0961; (M) 6289; (H) E 16 ELITE → siehe unter „Heye“ ELLY Garanti → siehe unter Beneluxstaaten www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 75 ELTAG / EMPECO Abb. E 33 Abb. E 34 Abb. E 33 H: Leonhardt Tietz Aktien-Gesellschaft, Köln, Hohe Str. (Warenhäuser) 1891 Eröffnung eines Geschäftes, ab 1905 Aktiengesellschaft, Filialen in verschiedenen Städten. 1933 nach Arisierung in die „Westdeutsche Kaufhof AG“ umfirmiert. Nach 1945: Kaufhof und ab 2008 Fusion zu „Galeria-Kaufhof“ Wz. 355632, Marke ab 1926 Deckel: Umschrift ELTAG / CONSERVENGLAS Form: M + N; D = 75, 85 und 95 mm Nachweise: RWZR; (T) 0449, 0953; (M) 4282; (H) E 19 Abb. E 34 GH und H: Baldermann & Co. GmbH, Döbern / Niederlausitz (gegr. 1901) ab 1905: Übernahme der Hütte durch G. Müller, Poeschmann & Co. ab 1930: Müller, Poeschmann & Co. Glashüttenwerke, „Apostelhütte“ (da 12 Arbeitskräfte zusammen arbeiteten) Wz. 462738, Marke ab 1934 Deckel: 3-zeilig, Schriftzug innerhalb eines Kreises EMPECO / DÖBERN N.L. / GLÄSER Form: R; D = 95 mm Nachweise: RWZR; pk 2001-5-5; (H) E 20 EMPIRE / EMWEMA / ENGUMIT . Abb. E 35 Abb. E 36 Abb. E 37 Abb. E 35 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift EMPIRE GARANTIE / CONSERVENGLAS Form: R, D = 95mm Nachweise: (T) 1165; (M) 9940 Abb. E 36 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift: (Stern) KONSERVENGLAS (Stern) EMWEMA Form: M; D = 95mm Nachweise: (T) 0954 Abb. E 37 GH: Glaswerk Maximilian Hoffmann, Neupetershain / Lausitz (ab 1916) H: Engel und Mitterhusen, Lübeck (Haushaltswaren) Deckel: Umschrift ENGUMIT / EINKOCHGLAS Form: M, D = 95 mm Nachweise: Katalog Engelhardt, S. 42; (T) 0955; (M) 4315 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 76 Epa Abb. E 38 Abb. E 39 H: „Epa“-Einheitspreis Aktiengesellschaft, Hamburg, Steinstr. 10 (gegr. 17.07.1926 durch Rudolf Karstadt AG). Niedrigpreiskette von Karstadt mit einem gestaffelten Einheitspreissystem (1932: 52 Filialen). Nach Verbot des Einheitspreissystems 1937 umbenannt in „KEPA“ (= kein Einheitspreissystem); existierte bis 1980 Wz: 375915 (ab 1927) und Wz: 447166 (ab 1932) Abb. E 38 Deckel: 2-zeilig Schreib- und Druckschrift: Epa / CONSERVENGLAS Form: N; D = 75mm Nachweise: RWZR; wikipedia.de (KEPA-Kaufhaus); RA 1926/219 p.9 + 231 p.8, RA1930/157 p.10; (T) 0274; (H) E02 Abb. E 39 „BAVARIA“ Wz. 447166, Marke ab 1932 Darstellung: gekrönte umgekehrte „O“-Rune (bzw. Zange) und „BAVARIA“; GH: (?) Saarglas Saarbrücken (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Erbeha / RBH (Dauereinkoch…, Deutschland, Hamster, Hannovera) Abb. E 40 Abb. E 41 Abb. E 42 Abb. E 43 Abb. E 44 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 77 H: Reinhard Berndt, Hannover, Sonnenweg 7 (Großvertrieb von Einkochgläsern) ohne Abb.: Signet „RBH“ in Raute- Wz.216570 (ab 1917) Nachweise: RWZR Abb. E 40: „Erbeha Dauereinkochglas“ - Wz. 216569 (ab 1917) Deckel: Signet und 3 zeilig Schreibschrift: Erbeha / Dauer- / Einkochglas Form M; D = 95mm Nachweise: RWZR; (M) 8387 Abb. E 41: „Einkochglas Deutschland“ - Wz.210571 (ab 1916) Deckel: Signet und 2-zeilig Schreibschrift: Einkochglas / Deutschland Form M; D = 95 mm Nachweise: RWZR; (T) 0682; (M) 0856 Abb. E 42: „Hamster“, Wz. ?, nach 1917 Deckel: Signet und 2-zeilig Schreibschrift: Hamster / Einkochglas Form N; D = 75mm Nachweise: RWZR; (H) H05 Abb. E 43: „Berndt´s Dauer-Einkochglas“ - Wz.216569 (ab 1917) (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Abb. E 44: „Hannovera-Einkochglas“ - Wz. 218335 (ab 1917) (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Erft / ERNTEDANK / ERNTESEGEN Abb. E 45 Abb. E 46 Abb. E 47 Abb. E 45 GH und H bisher unbekannt (nach dem Fluß „Erft“ bei Kerpen/Türnich, nahe Köln benannt) Deckel: Umschrift innerhalb von 2 Kreisen (Stern) Massivrand (Stern) / QUALITÄTSGLAS; im Feld 3-zeilig DIN / Erft / 95 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0972 (M) 8-9608 Abb. E 46 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift ERNTEDANK / DAS QUALITÄTSGLAS, im Feld Signet: EDE in spitzem Dreieck Form: R, M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0502, 0879; (M) 5045 Abb. E 47 H: Ehape Aktiengesellschaft für Einheitspreise, Köln, Hohe Pforte 9-11 Wz. 478699, Marke ab 1935 Deckel: Umschrift (Punkt) ERNTESEGEN (Punkt) GUTE / QUALITÄT Form: M; D = 95 mm, 110 mm Nachweise: (M) 4286; (H) E 29 Ero → siehe unter „Ruhrland“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 78 ERWEGE Abb. E 48 Abb. E 49 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag Nr. 54145 - 148) H: „Erwege“ - Einkaufsgenossenschaft der Rheinisch-Westfälischen Kaufhäuser, Düsseldorf, Adolfstr. 85/87 (seit 1921) Abb. E 48 Deckel: 2-zeilig Schriftzug Erwege / KONSERVENGLAS Form: N + M; D = 75mm, 85 mm, 95 mm, 105 mm Nachweise: Menke; (T) 0963 Abb. E 49 Deckel: Umschrift ERWEGE / EINKOCHGLAS, im Feld Signet: stilisierter Mensch in 3 Kreisen und RWG Form: N; D = 75 + 105 mm Nachweise: (T) 0043, 0526; (M) 7226 ERIKA Abb. E 50 Abb. E 51 Abb. E 52 Abb. E 53 Abb. E 54 Abb. E 55 GH: Maximilian Hoffmann, Glasfabrik Neupetershain / Lausitz (ab 1916) 1957-1972: Maximilian Hoffmann KG Produktion von Einkochgläsern: 1917-1956 Wz. 217131 Marke ab 1917 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 79 Abb. E 50 Deckel: 2-zeilig Schriftzug Erika / GES. GESCH.; darunter sich kreuzende Zweige (= Erika) Form: M; D = 95 mm Nachweise: Glasmarkenlexikon 9131+ 9132; T 1138 Abb. E 51 Deckel: Umschrift (Stern) DIE MARKE (Stern) / BÜRGT FÜR BESTE QUALITÄT, im Feld Schriftzug Erika Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 4309 Abb. E 52 Deckel: Umschrift in Doppelkreis RILLENGLAS / ERIKA, im Feld MHG Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0959; (M) 4320; (H) E 27.3 Abb. E 53 Deckel: Umschrift ERIKA / DAS QUALITÄTS-EINKOCHGLAS, im Feld 2-zeilig GES.GESCH. Form: N + M; D = 75 + 95 mm Nachweise: (T) 0194 ; (H) E 27.4 Abb. E 54 Variante zu Abb. E 53: zusätzlich Ziffer 24 im Quadrat Form: M; D = 95 + 115 mm Nachweise: (T) 0160, 0971 Abb. E 55 Variante zu Abb. E 52: im Feld - GH- / Ziffer 24 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise (T) 0344; (H) E 27.6 Ohne Abb. Variante zu Abb. E 55: im Feld Ziffer 24 im Quadrat Form: R; D = 95 mm, Glas grün Nachweise (T) 0966 Ernst Oberwinter → siehe unter Nachträge ESSER Abb. E 56 Abb. E 56 H: Fa. J. Esser, Bergisch Gladbach (Fabrikation und Vertrieb von Konservengläsern) Wz. 311197, Marke ab 1924 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Eudo ohne Abb. H: Fa. Eugen Dowald, Wuppertal/ Elberfeld, Jägerhofstr. 21 ( Import-, Exportgeschäft) Beschwerungsplatten für den Inhalt von Einkochgläsern, Stützvorrichtungen für diese Beschwerungsplatten, Haus- und Küchengeräte (eventuell für die von den Glashütten. AG Gerresheim und Glaswerke Ruhr AG herausgegebenen Einkochgläser Marke „Füllreform“ (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 80 Essigkühne / ETERNA / EVA Abb. E 57 Abb. E 58 Abb. E 59 Abb. E 57 Carl Kühne KG, (Essig- und Feinkostfabrikation ab 1888; gegr. 1772 in Berlin) Deckel: Schriftzug Essigkühne, darunter Schild mit Ritterkopf Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 7457 Abb. E 58 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug ETERNA Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6281; (H) E 33 Abb. E 59 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Rosenzweig) EVA (Rosenzweig) / BESTES EINKOCHGLAS Form: ???; D= ??? mm Nachweise: Sammlung Museumsbestand Peitz ETOILE / EXCELSIOR (-BVB oder KB) → siehe unter Frankreich Excellenta / EXTREEM → siehe unter Beneluxstaaten EWELI /EXQUISIT Abb. E 60 Abb. E 61 Abb. E 60 GH: Glashütte Lünen H: Einkaufsverband Westfalen Lippe; ab 10. 03. 1931: Eweli Großeinkaufsverband eGmbH, Bielefeld Deckel: Umschrift EWELI / EINKOCHGLAS; im Feld Verbandssignet: im Dreieck Merkurstab und Schriftzug GROSSEINKAUF / EWELI Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm, 110 mm Nachweise: RA 1931/74 p.15; Menke; (T) 0424,0956; (M) 4313; (H) E 35 Abb. E 61 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift zweimal EXQUSIT Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0660; (M) 6295 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 81 Färe Glasbruk → siehe unter Skandinavien Familia Wiss → siehe unter Frankreich Famos garanti / FIDO / Floral → siehe unter Italien F.F. / Famos Abb. F 1 Abb. F 2 Abb. F 1 H: (?) Firma Heinr. Herm. Fastrich, Duisburg, Bismarckstr. 72/74 (Essigfabrik und Gurkenkonserven) Wz. 494109, Marke ab 1937 Deckel: 2-zeilig Schriftzug CONSERVENGLAS / „F.F.“ Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 5377 Abb. F 2 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) Konserven-Glas (Stern) / Famos; mittig Signet GB Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0351 Famos → siehe unter „Heye“ Fameux → siehe unter Frankreich Favorit Tokod → siehe unter Österreich-Tschechoslowakei-Ungarn Favorita / FG Abb. F 3 Abb. F 4 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 82 Abb. F 3 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift FAVORITA / kreissegmentförmige Linie Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 8648 Abb. F 4 GH und H bisher unbekannt Deckel: Signet FG Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) F 04 Fels / Felsen → siehe unter „MATADOR“ FIX / Simplex Abb. F 5 Abb. F 6 Abb. F 7 Abb. F 8 GH: Rietschener Hohlglashüttenwerk Berthold Greiner, Rietschen / Lausitz (gegr. 1901) 1929 Greiner & Co. R., GmbH „Herminenhütte“ 1937 Glaswerk Rietschen, H. Eckert KG (siehe auch unter „GR“) 1953 vorübergehend VEB 1954-1972 Glaswerk Rietschen H. Eckert KG 1972 VEB Glaswerk Rietschen „Greiner‘s Fix Einkochglas“- Wz. 203858, Marke ab 1915 „Greiner‘s Simplex Einkochglas“- Wz. 203727, Marke ab 1915 Evtl. GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag 54201 + 02) H: (?) Emil Oelemann, Düsseldorf, Platanenstr. 7 (siehe auch unter Frauengold) Abb. F 5 Deckel: Schriftzug kreuzweise FIX, darunter Signet F.T.A. Form: M; D = 100 mm Nachweise: Engelhardt S. 37;pk- 2001-5-5 Glashütten in der Lausitz; (T) 0725 Abb. F 6 Deckel: Schriftzug kreuzweise in sternförmigem Rahmen FIX Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0617; (M) 8869; (H) F 06 Abb. F 7 Deckel: 3-zeilig Schriftzug D.R.G. / Simplex / 73838 Form: Bü, D = 75 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0706, 0916; (M) 6230; (H) S 24 Abb. F 8 Eintrag des bestätigten Gebrauchsmusters DRGM 73838 beim Kaiserlichen Patentamt, Berlin Nachweise: RA 1897/ 109 vom 10.05.1897 FIX → siehe auch unter Nachträge www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 83 Fölsch Ventil-Konservengläser ohne Abb. H: Friedrich Fölsch, Wernigerode, (Herstellung und Vertrieb von Haus- und Küchengeräten) Wz. 260328, Marke ab 1921 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Flaggen / Flut Abb. F 9 Abb. F 10 Abb. F 9 GH und H bisher unbekannt Deckelprägung: Umschrift, teilweise 2-zeilig (Stern) FLAGGEN (Stern) / EINKOCHGLAS / NAME GESCHÜTZT, mittig Signet BW Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 7233 Abb. F 10 GH und H bisher unbekannt DBGM 1652071 erteilt am 12.03.1953 für Adolf H. Radzuhn. Die Deckelunterseite liegt unterhalb der Kante des Glasbehälters (das Prinzip wird heute von der Fa. Weck für Rundrandgläser genutzt) Deckelprägung: Umschrift DGM 1652071 / W.Z.-ges.gesch.; mittig Schriftzug FLUT in wellenförmigem Rahmen Form: Ru; D = 85 mm Nachweise: (T) 0621; (M) 6313 FORSTER → siehe unter Großbritannien Fortschritt → siehe unter „Noelle und von Campe“ Frank / Frankenstolz Abb. F 11 Abb. F 12 Abb. F 13 Abb. F 11 GH Vereinigte Lausitzer Glashüttenwerke, Weißwasser H: bisher unbekannt Deckel: 2-zeilig Schriftzug „Frank“ / Einkochglas, Mittig Signet (alte VLG-Marke) Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T) 0665; (M) 2926 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 84 Abb. F 12 H: Heinrich Unser, Würzburg, Wörther Str.23 (Glas-, Porzellan- und Steingutgroßhandlung) Wz. 386155, Marke ab 1928 Deckel: in einem Zierrahmen Umschrift „FRANKENSTOLZ“ Form: M; D = 100 mm Nachweise: RWZR; (M) 7-9911 Abb. F 13 Variante zu Abb. F 12: zusätzlich GES. GESCH Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T) 0873 Frauenlob / Frauenlob ohne Abb. Nr.1: H: J.L. Knötgen, Ransbach / Westerwald (Kannenbäcker, Herstellung von Konservenkrügen) Wz. 117991, Marke ab 1909 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Nr. 2: H: A. Severin und Co., Bünde in Westfalen (Porzellan- und Glaswaren-Großhandel) Wz. 132136, Marke ab 1909 (Bisher kein Belegexemplar; siehe auch unter Asuco / Severin) Nachweise: RWZR FRAUENGOLD / GERMANEN / HERBA / PLATANIA / VOLKS- Abb. F 14 Abb. F 15 Abb. F 16 Abb. F 17 Abb. F 18 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye, Düsseldorf, Schadowstr. 30 H: Egon Oelemann, Düsseldorf, Platanenstr. 7 (Großhandel in Lampen, Elektroartikeln, Glaswaren und Haushaltsartikeln) Warenzeichen für Egon Oelemann „Frauengold“- Wz. 420504, Marke ab 1930 „HERBA“- Wz. 442928, Marke ab 1932 „Volks-Con.“ Wz.463806, Marke ab 1934 Abb. F 14 GH Gerresheim (Auftrag Nr. 54274+75) Deckel: Umschrift (Stern) KONSERVENGLAS (Stern) / FRAUENGOLD, mittig Signet E.O.D. (für Egon Oelemann Düsseldorf) Form: M; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: Menke; RA 1938/122 p.13; (M) 0109 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 85 Abb. F 15 GH Gerresheim (Auftrag Nr. 54456, 57, 59 + 62) Deckel: Umschrift (Punkt) CONSERVENGLAS (Punkt) / PLATANIA, mittig Signet E.O.D. Form: N; D = 85 mm, 95 mm, 105 mm, 110 mm Nachweise: Menke; (T) 0427; (M) 4681 Abb. F 16 GH Gerresheim (Auftrag Nr. 54253, -55, -58) Deckel: Umschrift (Stern) VOLKS (Stern) KONSERVENGLAS; mittig Signet EOD Form: M; D = 75mm, 85 mm, 95 mm Nachweise: Menke; (T) 1220 Abb. F 17 GH: Glasfabrik Paulinenhütte Kohlfurt, G. Mayer & Co. (lt Prospekt 1932) Variante zu Abb. F 16: Konservenglas mit „C“, ohne Signet Form: M; D = 85 mm, 110 mm Nachweise: Spezialpreisliste Mayer & Cie., Stuttgart (1932); (M) 4876 ohne Abb. Variante zu Abb. F 17: Konservenglas mit „K“, ohne Signet Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 1056 ohne Abb. HERBA (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Abb. F 18 GERMANEN GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftragsnummer 54214 + 215) Deckel: Umschrift GERMANEN / GLAS Form: N; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: Menke; (T) 0371 Frauenlob / FRAUENSTOLZ Abb. F 19 Abb. F 20 Abb. F 21 Abb. F 19 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, Werk Wittekind / Minden Wz.495552, Marke ab 1936 Deckel: 5-zeilig Schriftzug (Produktionskennzahl) / Frauenlob / DIN / 95 bzw. 110 (= Größe) / QUALITÄTSGLAS Form: M; D = 95, 110 mm Nachweise: Engelhardt S. 54; (T) 0114, 0119, 0174 ,0192, 0318,1002; (M) 4244, 4248; (H) F 14.1 Abb. F 20 Variante zu Abb. F 19: statt QUALITÄTSGLAS hier RILLENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0116, 0179, 0638; (M) 3261; (H) F 14.2 Abb. F 21 GH und H bisher unbekannt (Herstellung vor 1927 gesichert) Deckelprägung: 2-zeilig CGSB (in Kreisen und Perlumrandung) / FRAUENSTOLZ Form: M; D = 95 mm Nachweise: Engelhardt S.54; (T) 0689 Frauenstolz ohne Abb. H: Glas- und Porzellan-Gesellschaft Hofmeister & Co. GmbH, Frankfurt/M Wz. 335637, Marke ab 1925 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 86 Freia Chokolade → siehe unter Skandinavien FREYA / FRIEDRICHSWERK Abb. F 22 Abb. F 23 Abb. F 25 H: H.W. Appel, Feinkost AG, Hannover (Feinkostfabrik und -großhandlung) Wz. 391245, Marke ab 1928 Deckel: Umschrift FREYA / CONSERVENGLAS Form: N; D = 75 mm Nachweise: RWZR; (T) 0740; (M) 7-0393 Abb. F 26 GH: (?) Glashütte Neuwerk AG, Friedrichswerk 7 GH: Fa Heinz Adam, Friedrichswerk, Schleusingen (1930) Deckel: 3-zeilig Schriftzug FRIEDRICHSWERK / D.R.P. / Ziffer 30 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: RA 1934/253; Adressbuch Deutschlands Glasindustrie 1930/31; (T) 0488; (M) 4256 Freital (VEB) (siehe auch unter INKO) Abb. F 24 Abb. F 25 Abb. F 26 GH: als Friedrichshütte in Döhlen / Sachsen (heute Freital) 1818 gegründet. 1871-1945 zu den Glashütten von Friedrich Siemens / Dresden gehörig. Am 17. 04 1948 wurden die Siemens-Werke in Dresden, Freital und Copitz verstaatlicht (VEB = Volkseigene Betriebe) 1952-1956: Der VEB Ostglas Siemens, Glas Freital / Sachsen wird Teil der VVB Glasindustrie Ost / Sitz Weißwasser (siehe OG - Ostglas) 1956-1958: VEB Glaswerk Freital 1958-1964: VVB Glas Dresden, Werk Freital; 1964-1979 zur VVB Haushalt- und Verpackungsglas gehörig 1979: Werk wird mit dem Glaswerk Coswig-Sörnewitz als Betriebsteil dem VEB Kombinat Behälter- und Verpackungsglas Bernsdorf zugeordnet (siehe unter Verpackungs- und Behälterglas) 1985 Betrieb im VEB Kombinat Lausitzer Glas, Weißwasser; 1989 privatisiert als Glaswerk Freital GmbH Abb. F 22 Zeitraum 1956 – 1979 (?) Deckel: innerhalb von zwei Kreisringen Umschrift (Punkt) RILLEN- (Punkt) / KONSERVENGLAS; mittig Hüttenmarke (Flasche mit GWF) Form: R; D = 95 mm Nachweise: http:// www.chemie.de (Geschichtsdaten); (H) F 16.1 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 87 Abb. F 23 Deckel: innerhalb von zwei Kreisringen Umschrift (Stern) RILLENGLAS (Stern) / FREITAL; mittig Hüttenmarke Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0377, 1050; (M) 4242; (H) F 16.2 Abb. F 24 Deckel: innerhalb von zwei Kreisringen Umschrift 2-mal RILLENGLAS zwischen Sternen, mittig Hüttenzeichen Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) F 16.3 FRISCO / Fritz Steiger Abb. F 27 Abb. F 28 Abb. F 27 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug FRISCO Form: FL; D = 90 mm Nachweise: (T) 0506; (M) 4269; (H) F 21 Abb. F 28 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Fritz Steiger Glas / 1893-1933 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0929; (M) 6306 Friedglas (siehe auch INKO) Abb. F 29 Abb. F 30 Abb. F 31 Abb. F 32 Abb. F 33 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 88 GH: Glashütte in Friedrichshain / Niederlausitz (gegr. 1766); seit 1837 im Besitz der Brüder von Poncet Ab 1903: von Poncet Glashüttenwerke und ab 1905 Aktiengesellschaft 1948 VEB Glaswerk Friedrichshain 1961 VEB Fernsehkolbenwerk Friedrichshain (1990 Stillegung) Abb. F 29 Deckel: 3-zeilig Schriftzug in Dreieck Fried Glas / VE / B Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0381; (M) 4232; (H) F 18.3 Abb. F 30 Deckel: Schriftzug 2-zeilig in Globusdarstellung FRIEDGLAS / VEB Form: Fl und R; D = 90 + 95 mm Nachweise: (T) 0055; (M) 4228; (H) F 18.2 Abb. F 31 Deckel: in einem geperlten Untergrund RILLENGLAS / DIN, mittig Signet: kleiner Globus mit den Buchstaben F G Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0881; (M) 4230; (H) F 18.1var. Ohne Abb. Variante zu Abb. F 31: ohne DIN-Zeichen Form: R; D = 120 mm Nachweise: (H) F 18.1 Abb. F 32 Fischkonservenglas 280 / 320 g Inhalt Deckel: in ovalem, geperlten Rahmen 2-zeilig: Pfeil und ZUM - ÖFFNEN / HIER – EINDRÜCKEN , mittig Signet: kleiner Globus mit Buchstaben F G Form: INKO; oval 135 x 90 mm Nachweise: Angebotsliste Fa. Friedglas 1950; (T) 0035, 0161, 0162, 0436; (H) F 14.4 Abb. F 33 Fischkonservenglas 220 g Inhalt Deckel: Deckelprägung in rundem geperlten Rahmen 2-zeilig: Pfeil und ZUM - ÖFFNEN / HIER – EINDRÜCKEN Form: INKO; D= 90 mm Nachweise: Angebotsliste Fa. Friedglas 1950; (H) F 18.5 FRUCTIDOR / FRUCTUS Abb. F 34 Abb. F 35 Abb. F 34 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift FRUCTIDOR / CONSERVENGLAS, mittig Signet: Krug mit Buchstabe K Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0099, 0109; (M) 4265 Abb. F 35 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift FRUCTUS / CONSERVENGLAS, mittig strahlenförmiges Gebilde Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) F 24 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 89 Fürst‘s Rhönperle / Füllreform / FUTURUM Abb. F 36 Abb. F 37 Abb. F 38 Abb. F 36 GH und H bisher unbekannt Deckel: 3-zeilig Schriftzug Fürst‘s / „Rhönperle“ / Einkochglas Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0453; (M) 4976 Abb. F 37 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye, Schadowstr. 30 GH: Glaswerke Ruhr Aktiengesellschaft, Essen-Karnap Gemeinschaftswerbung beider Glashütten 1936 Besonderheit: Einsatz einer Fruchtniederhalteplatte auf dem Füllgut Deckel: Umschrift SPAR – EINKOCHGLAS / Füllreform (in ovaler Umrandung); mittig Deckelgröße 110 Form: M; D = 110 mm Nachweise: Engelhardt S.56; Preisliste und Werbeblatt Fa. Gerresheim; (M) 4262 Abb. F 38 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug FUTURUM Form: M; D = 95mm Nachweise: (M) 4268 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 90 G-Glas Abb. G 1 Abb. G 2 Abb. G 3 Abb. G 4 Abb. G 5 GH und H bisher unbekannt Abb. G 1 Deckel: Umschrift zwischen 2 Lorbeerzweigen „G“ / Glas Form: M; D = 95mm Nachweise: (T) 0830; (M) 4337 Abb. G 2 Variante zu Abb. G 1 Deckel: 3-zeilig Schrift zwischen 2 Lorbeerzweigen „G“ / Ziffer 36 im Quadrat / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0482; (H) G 01.2 Abb. G 3 Deckel: 5-zeilig Schriftzug RILLENGLAS / -MLG- / 2 Punkte (= Jahr 1942) / Ziffer 36 bzw. 46 im Quadrat / „G“ Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0829; (M) 4340 Abb. G 4 Variante zu Abb. G 3 Deckelprägung: 5-zeilig Schrift RILLENGLAS / -HLG- / 3 Punkte (= Jahr 1943) / Ziffer 46 im Quadrat / „G“ Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) G 01.4 Ohne Abb. Variante zu Abb. G 4: -HG- statt –HLG- Nachweise: (H) G 01.3 Abb. G 5 Deckel: Umschrift (Zweig) G.G.W. (Zweig) QUALITÄTSGLAS, mittig Signet G Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0834 Gätcke-Glas ohne Abb. H: C.E. Gätcke´s Glas KG, Hamburg 1, Steinstr. 23 (gegr. 1876) 1907: Glasfabrik in Hamburg-Ottensen, Fabrikate u.a. Flaschen für Pasteurisation; 1928/29 außer Betrieb Wz.563354, Marke ab 1944 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR; Adressbuch der Deutschen Glasindustrie 1907 + 1930/31 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 91 Gabor Abb. G 6 Abb. G 6 GH und H bisher unbekannt Deckel: kreuzförmiger Schriftzug in kreuzförmigem Rahmen GABOR, darunter EINKOCHGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 8412 Garantie für… Abb. G 7 Abb. G 8 Abb. G 9 Abb. G 7 GH: (?) Glashütte Seidl & Co., Gablonz / Böhmen Deckel: 3-zeilig Schriftzug Garantie für / absolutes / Dichtschliessen, darunter Signet: senkrechter Anker mit s-förmigem Seil Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 4144 ohne Abb Variante zu Abb. G 7: ohne Signet Form: Fl; D = 55 mm Nachweise: (H) G 03.2 Abb. G 8 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Garantie für absolutes Dichtschliessen (Stern) Form: Fl; D = 60 mm (die Form entspricht den frühen Deckeln der Fa. Weck bis 1919) Nachweise: (H) G 03.4 Abb. G 9 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Garantie / für absolutes Dichtschliessen, im Feld 3-zeilig M / Union / Q Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) G 03.3 GARANTIERT … → siehe unter „WOLFF“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 92 GARANTIE Abb. G 10 Abb. G 11 Abb. G 10 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) GARANTIE (Stern) KONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) G 04 Abb. G 11 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift EINKOCHGLAS / GARANTIE, mittig Signet: WPT Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4352; (H) G 05 Gartenernte ohne Abb. GH: Aktiengesellschaft für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens, Dresden, Freiberger Str. 91 Wz. 473274, Marke ab 1935 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR GEB / GEDELAG Abb. G 12 Abb. G 13 Abb. G 12 GH: Gebrüder Eibenstein Glashüttenwerke GmbH, Bischofswerda/Sachsen Deckel: Umschrift G .E B / 69 / D.R.P (DRP bezieht sich auf Patent 551881 vom 08.07.1930 für Paul Eibenstein für „Vorrichtung zum Absprengen von Hohlgläsern“) Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 7-8367; (H) G 06 Abb. G 13 H: Gemeinschaft Deutscher Lebensmittel-Großhändler AG, Berlin (am 12.10.1929 umbenannt in „GEDELAG“ - Gemeinschaft Deutscher Lebensmittel-Großhändler AG Deckel: Umschrift 95 (Ziffer im Quadrat) DAS GUTE 95 (Ziffer im Quadrat) / EINKOCHGLAS, im Feld Schriftzug GEDELAG als Segelschiff auf Wellen gestaltet Form: M; D = 95 mm Nachweise: DRA 1929/ 240 p. ??; (M) 8-9610 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 93 geg Abb. G 14 Abb. G 15 Abb. G 16 Abb. G 17 Abb. G 18 H: Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine, Hauptsitz Hamburg mit 47 Konsumvereinen (1894-1933) Mai 1933: im Nationalsozialismus gleichgeschaltet mit anderen Konsumgenossenschaften unter „Reichsbund der deutschen Verbrauchergenossenschaften GmbH“, Hamburg, Besenbinderhof 52. Wz. ???, Marke ab 1904 Wz. 463324, Marke ab 1934 (Fahne mit R über geg) Abb. G 14 Deckel: Umschrift (Stern) geg (Stern) / CONSERVENGLAS , darunter Größenangabe: C Form: M; D = 95 mm Nachweise: http://de.wikipedia; (T) 0749, 0967 (H) G 08.1 Ohne Abb. Varianten zu Abb. G 14-mit Größenangaben: B I; B II (hergestellt bei Siemens AG, Dresden) Schraffur-und Formvarianten bei „geg“ bzw. Punkt über und unter „geg“ Form: N + M; D = 85 mm, 105 mm Nachweise: (T) 0889, 1187 (H) G08.1 var. Abb. G 15 Varianten zu Abb. G 14: Schriftzug in Fraktur Deckel: Umschrift (Stern) geg (Stern) / KONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0394 (H) G 08.3 Abb. G 16 Deckel: Umschrift 2-zeilig GROSSEINKAUFS-GESELLSCHAFT / DEUTSCHER CONSUMVEREINE m.b.H. / CHEMNITZ, mittig das Signet in Hausform: geg Form: M; D = 95 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0641, 1073; (M) 4335; (H) G08.5 Abb. G 17 Signet: Fahne mit R über dem geg (= Reichsbund) Form: N + M; D = 80 mm, 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0076, 0608, 0753, 0828; (H) G 08.4 Ohne Abb. Variante zu Abb. G 17: Mittig Schriftzeichen KVI (bisher nicht aufgeklärt) Form: M; D = 110mm Nachweise: (M) 3251 Abb. G 18 Variante zu Abb. G 15: Im Feld sind 2-zeilig die Ziffern 22 bzw. 42 im Quadrat und das DIN-Zeichen Form:N + M; D = 80mm, 95 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0445, 0841; (H) G 08.6, G 08.7 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 94 GeKaWe / GELRIA Abb. G 19 Abb. G 20 Abb. G 21 Abb. G 19 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift GeKaWe / CONSERVENGLAS Form: N, M; D = 85 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0714, 0832; (M) 4355; (H) G 09 Abb. G 20 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift GELRIA / CONSERVENGLAS, im Feld monogrammiertes Signet: TS und Kreuz Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) G 10 Abb. G 21 Variante zu Abb. G 20: „GELRIA“ mit Anführungsstrichen; Signet veränderte Schriftform Nachweise: (T) 1176 GERMANEN →siehe unter „Frauengold - Egon Oelemann“ GERAGLAS / GERZ (Konservenglas) / GFR Abb. G 22 Abb. G 23 Abb. G 24 Abb. G 22 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift zwischen 2 Kreisen (Karo) RILLENGLAS (Karo) / GERAGLAS, mittig Signet: G und Dreieck Form: R; D = 110 mm Nachweise: (M) 0836 Abb. G 23 H: 1906: Westdeutsche Patent-Vertriebsgesellschaft m.b.H., Altenkirchen / Westerwald 1908: Gerz & Söhne, Höhr / Westerwald, Steingutwaren- und Röhrenwerk (Fabrikation und Vertrieb von Konserve-krügen und Konserve-gläsern; → siehe auch unter Nachträge)) Wz. 91960, Marke ab 1906 Wz. 119046, Marke ab 1908 Deckel: Umschrift (Punkt) GERZ (Punkt) / KONSERVENGLAS Form: M; D = 85 mm Nachweise: RWZR; (M) 9915 Abb. G 24 GH und H bisher unbekannt Deckel: 2-zeilig Schriftzug GFR / Qualitätsware! Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) G 17 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 95 GERMANIA / ILONKA Abb. G 25 Abb. G 26 Abb. G 27 Abb. G 28 Abb. G 29 Abb. G 30 GH: gegr. 1907 G. Herbst & Co, „St.Georgshütte“; 1908-14: Bohrisch & Ringel „Germania“ 1919 „REX“- Konservenglasgesellschaft, ab 1920 Glashüttenwerke Germania, GmbH Finsterwalde 1930: Zentrale in Berlin: Bartsch, Quilitz & Co. AG, Berlin NW 40, Heidestr. 55-57 (1924) bzw. Döberitzer Str. 3-4 Ab 1936: Bartsch, Quilitz & Co. AG Werk Germania Ab 1946: Bartsch, Quilitz & Co in Verwaltung Kostebrau-Finsterwalde (1955) 1969 VEB Glaswerk Stralau Berlin, BT Finsterwalde; 1990 Stillegung „GG/F“ - Wz. 305610, Marke ab 1920 „B/QC“ in wabenförmiger Umrandung: Wz. ? „G/FK“ in wabenförmiger Umrandung: Wz. nach 1946 Abb. G 25 Deckel: Umschrift GERMANIA / KONSERVENGLAS, mittig Signet: GG/F Form: N, D = 75mm, 80 mm, 95 mm Nachweise: Glasmarkenlexikon 3735; Engelhardt S. 13; (T) 0838,1102, 1103; (M) 5361; (H) G 12.1 Abb. G 26 Deckel: Umschrift (Stern) GERMANIA (Stern) / KONSERVENGLAS, im Feld Perlkreis mit Größenangabe 85 m/m bzw. 95 m/m Form: N; D = 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0117; (M) 4344; (H) G 12.1 Abb. G 27 Deckel: Umschrift GERMANIA / KONSERVENGLAS, im Feld 3-zeilig NUTEN / 75 / DIN Form: N; D = 75 mm Nachweise: (T) 0824; (M) 9999 Abb. G 28 Deckel: Umschrift GERMANIA / KONSERVENGLAS , im Feld 3-zeilig Signet: BQC / Ziffer 22 im Quadrat / DIN Form: M; D= 95mm Nachweise: (M) 4345 Abb. G 29 Deckel: Umschrift RILLENGLAS / GERMANIA , im Feld 3-zeilig MLG bzw. GH / Signet: BQC / Ziffer 22 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0779, 0839; (M) 5060; (H) G13.1, G 13.2 Abb. G 30 „Ilonka“ Wz. 246871, Marke ab 1920 Deckel: Umschrift ILONKA / (3 Sterne) Form: ???; D= ??? mm Nachweise: RWZR; Museumsbestand Stadt Peitz www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 96 GERRIX (siehe auch unter INKO) Abb. G 31 Abb. G 32 Abb. G 33 Abb. G 34 Abb. G 35 Abb. G 36 Abb. G 37 Abb. G 38 Abb. G 39 Abb. G 40 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 97 GH: Actien-Gesellschaft der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye, Düsseldorf-Gerresheim (gegr.1864) 1930 Werke in Brackwede (GF Teutoburg), Büdingen, Hörstel, Kreuznach / Nahe, Lippstadt, Loitz / Pommern, Minden (GF Wittekind), Porta-Westfalica, zwischen 1898 und 1971 Erwerb und Schließung verschiedener anderer Glashütten (vgl. Engelhardt S 36 ff.) Hauptaktionäre ab 1964 Owens Illinois, 1997 VIAG, 1999 Danone, 2000 BSN Glasspack Geschlossen: 2005 Produktion von Einmachgläsern: 1932 - 1970 Abb. G 31: Signet des Warenzeichens Wz. 361678, Marke ab 1926 Nach Engelhardt S. 61 Hohlglas auch mit GFH (Gerresheim - Ferd.Heye) oder mit G im Sechseck signiert Nachweise: RWZR Abb. G 32 Deckel: Umschrift (Stern) GERRIX (Stern) Einkochglas Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0890; (M) 9998 Ohne Abb. Deckel: Umschrift (Stern) GERRIX (Stern) Einkochglas, im Feld Größe 120 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4388 Abb. G 33 Deckel: Umschrift Gerrix – Wunder / Rillen-Einkochglas ; im Feld Schriftzug D.R.G.M. 95 D.R.P. Form: R; D= 95 mm Nachweise: (T) 0493; (M) 5056; (H) G 15.3 Abb. G 34 Signet des Warenzeichens Wz.492796, Marke ab 1937; Wz. 514878, ab 1938 für Österreich (ohne Umrandung) Nachweise: RWZR Abb. G 35 Deckel: 4-zeilig Gerrix / Signet / (Größe) 95 / Qualitätsglas Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0238, 0579, 1212; (M) 9997 Abb. G 36 Deckel Kreisring durchbrochen von 4-zeilig Schriftzug Signet / GERRIX / DIN / (Größe) 85 bzw. 95 oder 110: Form: M; D = 85mm, 95 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0156, 0187, 0209, 0281, 0282, 0463, 0847 Abb. G 37 Deckel: Variante zu vor, statt Größenangabe Schriftzug SCHLEIFRAND Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0058, 0423, 0603; (M) 4385 Abb. G 38 Deckel: 5-zeilig Signet / GERRIX / RILLENGLAS / DRP / Ziffer 19 im Quadrat Form: R / D = 95 mm Nachweise: (T) 0203; (M) 9996 Abb. G 39 Deckel: innerhalb von 2 Kreisringen Umschrift (Punkt) RILLENGLAS (Punkt) / GERRIX , im Feld 3-zeilig DIN oder - G.H.- oder –MLG– / Signet / Ziffer 19 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0003, 0101, 0130, 0155, 0409, 0457; (M) 4395 Abb. G 40 Deckel: innerhalb mehrerer Kreisringe 5-zeilig Schriftzug Gerrix-Signet / GERRIX / DIN / GES. GESCHÜTZT / RILLENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0609, 1012,1149, 1150, 1152 Ohne Abb. ähnlich der Nr. G 35, Deckel: 4-zeilig Gerrix / Signet / Ziffer 19 im Quadrat / Qualitätsglas Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0827 Germania ohne Abb. GH: Glasmanufaktur Menke & Co. GmbH, Weißwasser /Oberlausitz (Waren: Konservengläser) Wz. 218919, Marke ab 1916 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Gerz (Konservenkrug) / George Skey (Konservenkrug) → siehe unter Nachräge G.G. Inmaakglas → siehe unter Beneluxstaaten „De Betuwe“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 98 GH ( nicht verwechseln mit HG - siehe unter Haidemühl ) Abb. G 41 Abb. G 42 GH: Glasfabrik Germaniahütte Bienefeld & Co. GmbH, Welzow / Niederlausitz (gegr. 1891) Ab 1948 VEB Beleuchtungsglaswerk Fabrikation von Einkochgläsern ab etwa 1914 Abb. G 41 Wz. 434552, Marke ab 1931 Nachweise: RWZR Abb. G 42 Deckel: Schriftzug KONSERVENGLAS, darunter Signet: GH und angedeuteter Adlerflügel Form: N; D = 65 mm, 95 mm Nachweise: (M) 9899; (H) G 19.1 Gira Abb. G 43 Abb. G 43 GH: (?) Glashütte Hermann Heye, Obernkirchen Deckel: Rahmen in Form eines Ausrufezeichens mit Schriftzug GIRA, flankiert von 2 Sternen; darunter 4-zeilig Das / Qualitätsglas / (Unterstriche) / Größenangabe 95 (Vergleiche Abb. H 69 und Abb. H 70) Form: M; D = 95mm Nachweise: (T) 0466; (M) 0855 Glatt ohne Abb. GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke vorm. Ferd. Heye, Düsseldorf- Gerresheim Auftragsnummern: 54025, 54107, 54120, 54133, 54122 Form: ???; D = 75 mm, 85 mm, 95 mm, 105 mm, 110 mm,120 mm (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Menke Glimma Glasbruk → siehe unter Skandinavien www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 99 Glaskoch Abb. G 44 Abb. G 45 Abb. G 46 GH: unbekannt, (lt. Menke eventuell Ewert) H: Glashüttenniederlage B. Koch jr. G.m.b.H. Bad Driburg (Glas-Engrosgeschäft, Press- und Hohlglas) Gegr. 1859 Abb. G 44 Wz. 330578, Marke ab 1925 Nachweise: RWZR Abb. G 45 Deckel: Umschrift KOCH´S / CONSERVENGLAS Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 0711 Abb. G 46 zum 75-jährigen Firmenjubiläum Deckel: Ziffer 75 zwischen Lorbeerzweigen, darunter 1859 – 1934; darunter 2-zeilig Glaskoch / Ges.Gesch. Form: M; D = 85 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0269, 0280, 0636; (M) 4358 GLOBUS Abb. G 47 Abb. G 48 Abb. G 49 GH: (?) Vereinigte Lausitzer Glashüttenwerke, Weißwasser H: Warenhaus Fa. A. Wertheim, Berlin, Leipziger Str. 132-137 (ab 1896) Mehrere Filialen in Berlin und Stralsund 1937: Georg Wertheim wird im Nationalsozialismus enteignet und das Warenhaus in AWAG (Allgemeine Warenhaus Gesellschaft AG) umfirmiert Abb. G 47 „Globus auf W ruhend“ - Wz. 48277, Marke erstmals ab 06.04.1899/20.03.1901, mehrfach erneuert Nachweise: RWZR Abb. G 48 Deckel: Umschrift Signet (Globus auf W) / KONSERVENGLAS-GLOBUS Form: M; D = 95 mm, 110 mm Nachweise: Berlin.museum-digital (Domäne Dahlem; (H) G 24.1 Abb. G 49 Deckel: Umschrift (Stern) „GLOBUS“-KONSERVENGLAS (Stern) / Signet Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0878; (M) 9217; (H) G 24.2 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 100 GLASRUHM Abb. G 50 Abb. G 51 Abb. G 52 Abb. G 53 Abb. G 54 Abb. G 55 Abb. G 56 Abb. G 57 Abb. G 58 Abb. G 59 Abb. G 60 Abb. G 61 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 101 Abb. G 62 Abb. G 63 Abb. G 64 GH: Glashüttenwerke Drebkau Greiner & Co. GmbH, Drebkau (gegr. 1908) Ab 1936: Anton Greiner & Co. GmbH, „Elisabethhütte“ 1958: Anton Greiner & Co. Glashüttenwerke KG Ab 1972 VEB Behälterglas Drebkau, 1992 geschlossen H: wegen unterschiedlicher Signets ist von mehreren Herausgebern auszugehen ( unter anderem für Anna Bose, Driburg lt. Menke) Abb. G 50 Deckel: Umschrift (Punkte) GLASRUHM (Punkte) / GARANTIE, im Feld EXTRA Form: Fl; D = 65 mm Nachweise: (H) G 21.7 Abb. G 51 Variante zu Abb. G 50: ohne EXTRA Form: N; D = 75 mm Nachweise: (H) G 21.1 Abb. G 52 Deckel: Umschrift (Punkte) GLASRUHM (Punkte) / GARANTIE, im Feld Kreis mit 2-zeilig C / DIN oder D / DIN Form: N, M; D = 85mm, 95 mm Nachweise: (T) 0015, 0061, 0575; (H) G 21.7+8 Abb. G 53 hergestellt für bisher unbekannten Herausgeber Deckel: Umschrift GLASRUHM / GARANTIE; im Feld Signet in Perlkreis: CAG Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0368; (H) G 21.5 Abb. G 54 Variante zu Abb. G 53: im Feld ein Kreis mit Signet CFK; statt GARANTIE hier der Fehldruck GARAИTIE Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0820; (M) 7-8614 Abb. G 55 Variante zu Abb. G 53: im Feld Signet: HF Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 9211 Abb. G 56 Variante zu Abb. G 53: im Feld ein Kreis mit Signet WFK Form: N; D = 75 mm Nachweise: (T) 1064 Abb. G 57 Deckel 4-zeilig Schriftzug GLASRUHM / 1364338 / GES. ( Kreis und linsenförmiger, Rahmen, ohne Inschrift) GESCH. / PATENT (Patent = DRGM 1364838 vom 23.12.1935: in der Auflagefläche des Schleifrandes beim Glas war eine zusätzliche ringförmige Erhöhung angebracht und im Deckel eine entsprechende Nut um die Dichtigkeit des Gummiringes zu erhöhen) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6362 Abb. G 58 Umschrift GLASRUHM / GARANTIE, im Feld ein Kreis und ein linsenförmiger Rahmen mit Signet J.B.B. Form: N; D = 95 mm Nachweise: (T) 0688 Abb. G 59 Variante zu Abb. G 58: Signet J.B.B. in einem Feld konzentrischer Ringe (Nach dem von A. Greiner eingereichten Gebrauchsmuster DRGM 1422000 vom 28.10.1937 sollte dieses Feld von Kreisen die Oberfläche vergrößern, wenn zum Vakuumieren Einmachtropfen (Alkohole) benutzt wurden. Die brennende Flüssigkeit sollte beim Umdrehen des Deckels nicht auf das Einmachgut tropfen können.) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0886; (H) G 21.4 Abb. G 60 Deckel: Umschrift GLASRUHM / GARANTIE unterbrochen durch D.R. -- G.M.; im Feld Fläche konzentrischer Ringe, darüber Nummer des Gebrauchsmusters 1422000 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0894; (M) 6912; (H) G 21.3 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 102 ohne Abb. Variante zu Abb. G 60: in der Ringfläche zusätzlich 2-zeilig D / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0637 Abb. G 61 Deckel: Schriftzug 3-zeilig GLASRUHM / Ges. – Gesch. / Patent, mittig Feld konzentrischer Ringe (Patent = DRGM 1364838 vom 23.12.1935, wie bei Abb. G 57) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) G 21.6 Abb. G 62 Deckel: Umschrift 2-zeilig GLASRUHM / GARANTIE / D.R.G.M: / 1422000; Umschrift durchbrochen von DIN – Ziffer 39 im Quadrat und Feld konzentrischer Ringe Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1133; (H) G 21.9 Abb. G 63 Deckel: Umschrift zwischen Kreisen GLASRUHM / RILLENGLAS, im Feld DIN und Ziffer 39 im Kreis Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0380; (H) G 21.10 ohne Abb. Variante zu voriger, Schriftzug ohne Ringe Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) G 21.10 var. Abb. G 64 Deckel: Umschrift zwischen Kreisen GLASRUHM / RILLENGLAS , im Feld 2-zeilig MLG / Ziffer 39 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0842; (M) 4365; (H) G 21.12 GLORIA Abb. G 65 Abb. G 66 Abb. G 67 Abb. G 65 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift GLORIA / CONSERVENGLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 4342 Abb. G 66 Deckel: Umschrift CONSERVENGLAS / „GLORIA“ Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) G 25.2 Abb. G 67 Deckel: Schriftzug GLORIA / 2 Kreisringsegmente Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0324 Gloria → siehe auch unter „Heye“ → siehe auch unter „Noelle & von Campe“ GLÜCKAUF → siehe auch unter „Ruhrglas“ Göbber ohne Abbildung GH: Glaswerke Ruhr AG, Essen-Karnap (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Engelhardt www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 103 GLÜCKAUF / GLÜCKSTERN / GMG Super Abb. G 68 Abb. G 69 Abb. G 70 Abb. G 68 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag Nr. 54269 + 271) H: Barthel Decker, Duisburg, Krummacherstr. 30 (Vertrieb von Glaswaren) Wz. 205178, Marke ab 1915 Deckel: Umschrift (Stern) GLÜCKAUF (Stern) / GESETZLICH GESCHÜTZT, in der Mitte Deutscher Reichsadler mit D im Schild Form: M, N; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: RWZR, Engelhardt S. 37; (H) G 26 Abb. G 69 H: Fa. B. Koch jr., Driburg (Glasgroßgeschäft) Wz. 211095, Marke ab 1916 Deckel: Umschrift (Stern) CONSERVENGLAS (Stern) / GLÜCKSTERN Form: N; D = 75 mm Nachweise: RWZR; (M) 0880 Abb. G 70 GH und H bisher unbekannt Deckel: in einem auf der Ecke stehenden Quadrat 3-zeilig SUPER / GARANTIE / GMG Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 6038; (H) G 28 Goethe-Glas ohne Abbildung GH: Haidemühler Glashüttenwerke GmbH, Haidemühl / Lausitz Wz. 443557, Marke ab 1932 für Waren: Porzellan, Ton, Glas, Glimmer und Waren daraus (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR GOLD Abb. G 71 Abb. G 72 Abb. G 71 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift GOLD / EINKOCHGLAS Form: N + M; D = 85mm, 95 mm Nachweise: (T) 0893; (M) 4350 Abb. G 72 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Gold / Öffnungsgröße 95 / MASSIVRAND Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0846; (M) 9077 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 104 G-O / Godea / Ortelt Abb. G 73 Abb. G 74 Abb. G 75 Abb. G 76 Abb. G 77 Abb. G 78 H: Gustav Ortelt, Oels / Schlesien (Eisenwarengeschäft) Am 25.04.1899 Eintrag ins Handelsregister, Hoflieferant des Kronprinzen von Preußen; 1927 Firma erloschen und Anteile an G. Ortelt GmbH verkauft. Mehrere Gebrauchsmuster Nachweise: RA 1899/100 p13; RA 1927/172 p10 Abb. G 73 Warenzeichen der Firma G. Ortelt von 1907 Nachweise: RWZR Abb. G 74 „Godea“-Gläser Deckel: (?) evtl D.R.G.M.; auch kleine „Rekord“-Deckel passend Behälter Prägung (?): Schriftzug Godea in Schreibschrift Form: N; D = 80mm (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Auszug aus Broschüre zwischen 1912 und 1918 Abb. G 75 „Ego“-Gläser Deckel: (?) Schriftzug D.R.G.M. Behälter Ätzung: Warenzeichen G - O Form: Fl; Sturzglas, D = 80 mm, 100 mm Nachweise: Auszug aus Broschüre zwischen 1912 und 1918 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 105 Abb. G 76 Deckel: Umschrift Ortelt´s Dauerhaltung / Nr 21 Form: Fl; D = 80 mm Nachweise: (M) 7-8487 Abb. G 77 „Rekord“-Gläser Deckel: Umschrift ORTELT´S (unleserlich) Form: M; D = 80 und 100 mm Nachweise: Auszug aus Broschüre zwischen 1912 und 1918 Abb. G 78 Deckel: Umschrift ORTELT´S / RECORD-GLAS Form: M; D = 115 mm Nachweise: (H) O 10.1 GPK Garant Abb. G 79 Abb. G 80 Abb. G 81 Abb. G 82 GH: Glasfabrik Paulinenhütte G. Meyer & Co., Kohlfurt / Schlesien Abb. G 79 Deckel: 4-zeilig Schriftzug Original / Garant / Signet (Schutzmarke) GPK / CONSERVENGLAS Form: M, N; D = 85mm, 95 mm Nachweise: (T) 0822; (H) G 30.1 Abb. G 80 Variante zu Abb. G 79: unter dem Signet zusätzlich D.R.G.M. Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0787; (M) 6593 Abb. G 81 Deckel: 6-zeilig Schriftzug Original / Garant / mit RILLE (Signet GPK) D.R.P. / Ziffer 31 im Quadrat / DIN / KONSERVENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0835, 0880; (M) 7236; (H) G 30.2 Abb. G 82 Deckel: zwischen 2 Kreisringen Umschrift RILLENGLAS / GARANT , im Feld 3-zeilig -GH- / KOHLFURT (Signet) i/SCHLESIEN / Ziffer 31 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 9486; (H) G 30.3 Greiners Fix-Einkochglas / Greiners Simplex-Einkochglas → siehe unter „Fix“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 106 GR Abb. G 83 Abb. G 84 GH: Rietschener Hohlglashüttenwerk, Inh. Anna Bose, Bad Driburg, Rietschen Gegr. 1900: Rietschener Hohlglashüttenwerk B.Greiner GmbH, „Transvaal-Hütte“ 1929: Glaswerk Rietschen GmbH 1937: Glaswerk Rietschen H. Eckert KG 1972 VEB Glaswerk Rietschen Wz. 429627 Marke ab 1931 Abb. G 83 Deckel: Signet GR Behälter Prägung: Signet GR Form: N, M; D = 75mm, 95 mm Nachweise: (T) 0443, 1127; (H) G 31.1 Abb. G 84 Variante zu Abb. G 83: unterhalb des Signets No.2 bzw. No.4 Form: M; D = 95 mm, 115 mm Nachweise: (M) 9230; (H) G 31.2 Grohag / Growo Abb. G 85 Abb. G 86 GH: Vereinigte Lausitzer Glaswerke, Weißwasser H: „Grohag“ Großhandelsgesellschaft mbH, Berlin / Leipzig, Harkortstr. 1 (Ein- und Verkauf für Waren- und Kaufhäuser) Abb. G 85 Wz. 274512, Marke ab 1921 Deckel: Umschrift Grohag / Einkochglas; in der Mitte Signet: alte VLG-Raute Form: N, M; D = 85 mm, 95mm, 110 mm Nachweise: RWZR; (T) 0301, 0503, 0821; (M) 4346; (H) G 32 Abb. G 86 Wz. 446569, Marke ab 1932 Deckel: Umschrift Growo / Einkochglas Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0451, 0674; (M) 5051 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 107 GRO-MI-HA / GRÖTZSCH, Otto / GRUNO Abb. G 87 Abb. G 88 Abb. G 89 Abb. G 87 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift GRO-MI-HA / CONSERVENGLAS Form: N, D = 85 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0769; (M) 0696 Abb. G 88 H: Otto Grötzsch, Magdeburg Deckel: Umschrift (3 Sterne) OTTO GRÖTZSCH (3 Sterne) / MAGDEBURG Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0843 Abb. G 89 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift GRUNO / CONSERVENGLAS, mittig Signet: W.P.D: Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 0377 Gundelsheim Abb. G 90 Abb. G 91 H: (?) Schwäbische Konservenfabrik Gundelsheim-Neckar GmbH Abb. G 90 Deckel: in rechteckiger Umrahmung Schriftzug Gundelsheim Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0460; (M) 7351 Abb. G 91 Variante zu Abb. G 90: oberer Rahmen abgeknickt Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0461 Günther´s Konservenkrug → siehe unter Nachträge www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 108 GUZ Abb. G 92 Abb. G 93 Abb. G 92 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift GUZ / EINKOCHGLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) G 39.1 Abb. G 93 Variante zu Abb. G 92: Deckel: Umschrift (Stern) SPEZIAL (Stern) / KONSERVENGLAS , mittig Signet GUZ Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) G 39.2 Gu-Ro-Glas / GWA Abb. G 94 Abb. G 95 Abb. G 94 GH und H bisher unbekannt Deckel: 2-zeilig Gu-Ro-Glas / QUALITÄTSGLAS, Schriftzüge eingerahmt, Marke nach rechts aufsteigend Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1117; (M) 7-8467 Abb. G 95 GH und H bisher unbekannt Deckel: Signet GWA, über dem W ein Glasrömer (Weinpokal) Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0837 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
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