 Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann Konservengläser und -krüge in Europa und deren Marken Eine Bestandsaufnahme aus drei Sammlungen mit Ergänzungen aus verschiedenen Quellen Manuskript erstellt im Jahr 2021 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 1 Vorwort Leicht verderbliche Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, sind heutzutage dank eines globalen Handels zumindest in Europa fast das gesamte Jahr verfügbar. Die Lebensmittelindustrie sorgt überdies mit vielfältigen Angeboten dafür, dass eine individuelle Vorratshaltung in den letzten Jahrzehnten weitgehend zurückgedrängt wurde. In der Bevölkerung wird daher einem ehemals sehr wichtigen Haushaltsgegenstand,- dem Haushaltseinkochglas - kaum noch Beachtung geschenkt. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war dies Verfahren der Konservierung jedoch Grund und Notwendigkeit zur vielfältigen Beschäftigung in den Haushalten, wovon beim Deutschen Patent- und Markenamt noch Dokumentationen von etwa 500 Patenten und Gebrauchsmustern zeugen. Darüber hinaus ist mit einer Vielzahl von Gebrauchsmustern vor 1934 zu rechnen, deren Beschreibungen vernichtet sind. Im Jahr 2000 widmeten die Freunde des Museumsvereins aus Essen-Kettwig unter dem Titel „Obst und Glas“ dem Haushalteinkochglas eine Sonderausstellung. Angeregt durch Deponiefunde und der Existenz mehrerer Glashütten im Raum Essen und Dortmund wurde eine Vielzahl von Objekten zusammengetragen. Ergänzend dazu hatte der Leiter dieses Heimatvereins, Herr Dr. Hans Gerd Engelhardt, bis zum Jahr 2006 einen Katalog mit den vorhandenen Beständen zusammengestellt und veröffentlicht. Einige Museen und Privatpersonen lieferten hierzu wertvolle Hinweise. Leider müssen die Sammlungsbestände und insbesondere die Zuarbeiten zum Katalog als verschollen gelten. Von etwa 1900 bis in die 1960er Jahre wurden Einkochgläser vor allem in vielen deutschen Haushalten genutzt. Ab 1936 wurde die Selbstversorgung der Bevölkerung staatlich gefördert und in einer mehrjährigen Kampagne beworben. Es ist überliefert, dass nach 1945 Werksangehörige von Glashütten mit einem Deputat von einem Glas pro Werktag bedacht wurden, die auf dem Schwarzmarkt eingetauscht werden konnten. Aber auch Glashütten einiger Nachbarländer haben nachweislich ihre Bevölkerung mit diesem Produkt versorgt. Im Gegensatz zu anderem Hohlglas war die Form der Konservengläser als Aufbewahrungsbehältnis schon immer auf den Zweck reduziert, weitestgehend ohne Anspruch auf gefällige Gestaltung. Beschriftungen dienten nur einem Zweck- der Werbung beziehungsweise dem Markenschutz für die Herausgeber dieses Behälterglases. Millionenfach hergestellt, sind diese Stücke inzwischen zu großen Teilen wieder der Wiederverwertung zugeführt oder auf Deponien verbracht worden. Trödelmärke und Internetplattformen bieten heute die historischen Stücke als Dekorationsobjekte an. Durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges, politische Umbrüche 1949 und 1989, Werksstilllegungen oder Besitzerwechsel wurden viele ehemals vorhandene Archivalien vernichtet. So können heute nur noch in wenigen Fällen die Glashütten als Hersteller und Haushaltswarenhändler als Herausgeber identifiziert werden. In vielen Fällen nur als einzelnes Exemplar bekannt, sind die vorgestellten Deckel und Gläser Beleg eines ehemals umfangreichen Handels. Mit dieser Ausarbeitung soll versucht werden, zumindest dokumentarisch den auffindbaren Bestand zu sichern. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 109 H & M → siehe unter „HANSA“ H & HH Abb. H 1 Abb. H 1 H: Hörhager und Hagenbusch GmbH, Hamburg (Im- und Export von Waren jeglicher Art, Glasvertrieb) Wz. 325856, Marke ab 1923 Signet: auf der Ecke stehendes Quadrat, im Quadrat ein Kreis mit dem „&“-Zeichen, umgeben von 3 „H“ (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon 10388; RA 1921/77 p.22: Eintrag ins Handelsregister Hamburg 19.02.1921; Geschäftsführer: Franz Hörhager, Kaufmann, Bremen H.B. (und 3 Kronen) → siehe unter Skandinavien H.W.Z. / Hade Abb. H 2 Abb. H 3 Abb. H 2 GH und H bisher unbekannt: Deckel: Umschrift H.W.Z. / CONSERVENGLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 2185 Abb. H 3 GH und H bisher unbekannt: Deckel: Umschrift QUALITÄTS / CONSERVENGLAS, unterbrochen durch Schriftzug HADE (Signet: HDB) HADE Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 2173; (H) H 01 Hageh → siehe unter „Hausperle“ HAKONS / Hallberg → siehe unter Skandinavien www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 110 HG (= Hage) / Haideglas (siehe auch unter INKO, Ostglas, Mittelglas) Abb. H 4 Abb. H 5 Abb. H 6 Abb. H 7 Abb. H 8 Abb. H 9 Abb. H 10 Abb. H 11 Abb. H 12 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 111 GH: Haidemühler Glashüttenwerke GmbH, Haidemühl / Kreis Spremberg Gegr.: 1891 als Haidemühler Glashüttenwerke D.H. Apelt & Sohn; ab 1907 GmbH 1913 Übernahme der Glashütte durch Baurat Adolf Schiller aus Berlin (Inhaber zahlreicher Gebrauchsmuster und Patente) 1946 Verstaatlichung als VEB Glaswerk Haidemühl, Juli 1948-Juni 1952: siehe auch unter „Ostglas“ bzw. unter „Mittelglas“ 1990 Umfirmierung zu Haideglas GmbH; 1992 Konkurs Abb. H 4 Warenzeichen Wz. 375725, Marke ab 1927 für „Hage“-Einkochgläser Nachweise: RWZR; pk 2001-5-5 Glashütten und Glaswerke in der Lausitz …; Adressbuch Deutscher Glashütten 1930/31 Abb. H 5 Bodenprägung eines „Hage“-Einkochglases mit Hinweis auf 2 Patente von Baurat Adolf Schiller ab 1925 Bodenprägung: Umschrift D.R.P. / 434484 u. 435773 Form: Fl; D = 95 mm Nachweise: (H) G 19.2 Abb. H 6 Warenzeichen Wz. 462429, Marke ab 1934 Nachweise: RWZR Abb. H 7 Deckel: Signet ( H auf Glasmacherzeichen), darunter Schriftzug HAIDEGLAS Form:M, R; D = 85, 95 mm Nachweise: (T) 0389, 0752 (H) H 02.3 Abb. H 8 Variante zu Abb. H 7: Schriftzug 2-zeilig HAIDEGLAS / D.R.P. ang. Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 2120; (H) H 02.1 Ohne Abb. Variante zu Abb. H 7, Schriftzug 2-zeilig HAIDEGLAS / DRP Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0797; (M) 4443; (H) H 02.2 Ohne Abb. Deckel: zwischen 2 Kreisringen Umschrift RILLENGLAS / HAIDEGLAS; mittig kleines Signet Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0376 Abb. H 9 Deckel: zwischen 2 Kreisringen Umschrift RILLENGLAS / HAIDEGLAS; mittig kleines Signet Trennung der Umschrift durch Punkte; im Feld 3-zeilig GH / Signet / Ziffer 18 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0422; (M) 5934; (H) H 02.4 Abb. H 10 Variante zu Abb. H 9:Signet geändert: in 6-eckigem Rahmen eckiges Monogramm OG 6 für „VEB Ostglas – Werk Haidemühl“ Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0804; (M) 7200; (H) H 02.5 Abb. H 11 Variante zu Abb. H 9: Signet geändert: Monogramm MG 09 für „VEB Mittelglas – Werk Haidemühl“ Form:R; D = 95 mm Nachweise: (M) 9606; (H) H 02.6 Abb. H 12 Variante zu Abb. H 9: im Feld 3-zeilig DIN / Signet (H auf Glasmacherzeichen) / VEB Form:R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0802; (M) 4453; (H) H 02.7 HANNFRIED ohne Abb. GH: Schott & Gen. Jena, (Einkochgefäße und Deckel aus Glas) Wz. 227811, Marke ab ? (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise; RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 112 HALLORE / HANNA Abb. H 13 Abb. H 14 Abb. H 13 GH: Hallesche Pfännerschaft Aktiengesellschaft, Halle / Saale; Abt. Magdalenenhütte in Großräschen / Niederlausitz, ab 1921 Ab 1946 VEB Pfännerglashütte Großräschen Wz. 274253, Marke ab1921 Deckel: Umschrift (Kreissegment) HALLORE (Kreissegment) / Signet: stilisierter Hut der Halleschen Pfännerschaft (= Salzwirkergenossenschaft) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 9896; (H) H 04 Abb. H 14 GH und H bisher nicht bekannt H: (?) W. Metzschewald & Wilmes GmbH, Neheim (Haus- und Küchengeräte); Wz. 280202, Marke ab 1920 Deckel: Umschrift HANNA / KONSERVENGLAS, mittig Signet LK Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0761; (M) 0322; (H) H 06 HAMMER (Einkochkrug) → siehe unter Nachträge Hamster / Hannovera → siehe unter „ERBEHA“ Hamster Abb. H 15 Abb. H 15 H: Hans Berger – Glas-, Porzellan- und Steingut Aktiengesellschaft, Berlin-Friedenau, Rheinstr. 10 Wz. 375906, Marke ab 1927 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweis: RWZR HANA → siehe unter Österreich-Tschechoslowakei-Ungarn www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 113 HANSA / HEMÜ Abb. H 16 Abb. H 17 Abb. H 18 Abb. H 19 Abb. H 20 Abb. H 21 Abb. H 22 Abb. H 23 Abb. H 24 Abb. H 25 Abb. H 26 GH: (?) Glaswerke Ruhr Ag, Essen-Karnap H: Held und Müller, Bremen Neustadt, Grünenstr. 111/112 (Großhandlung in Porzellan und Steinzeug) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 114 Abb. H 16 Deckel: Umschrift (Punkt) HANSA-EINKOCHGLAS (Punkt) / ENG, mittig Signet: in einem Perlkreis ein Henkelkrug mit Initialen H & M Form: N; D = 75 mm Nachweise: Engelhardt s. 75; (M) 9269 Abb. H 17 Variante zu Abb. H 16: statt ENG Schriftzug WEIT Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0217, 0806; (M) 4457; (H) H 07.2 Abb. H 18 Variante zu Abb. H 16: statt ENG Ziffer 95 zwischen Sternen Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0216, 0808 Abb. H 19 Variante zu Abb. H 16: statt ENG Ziffern 110 m/m zwischen Punkten Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 1058 Abb. H 20 Variante zu Abb. H 16: Statt ENG Schriftzug 2-zeilig zwischen Sternen STURZ / 120 Form: M; D = 120 mm Nachweise: (T) 1190; (M) 1007 Abb. H 21 Deckel: Umschrift (Stern) NUTEN-EINKOCHGLAS (Stern) / WEIT, mittig Signet Form: N; D = mm Nachweise: (T) 0818 Abb. H 22 Deckel: Umschrift (Punkt) HANSA – KONSERVEN – GLAS (Punkt) / WEIT, mittig Signet Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0807 Abb. H 23 Behälter: Prägung zu den H & M Hansa-Gläsern Nachweise: (T) 0587, 1221 Abb. H 24 Deckel: Umschrift (Punkt) HEMÜ – EINKOCHGLAS (Punkt) / WEIT Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (T) 0307, 0588, 0590, 0810; (M) 6418 Abb. H 25 Behälterprägung zu den „Hemü“-Gläsern Nachweise: (T) 0810 Abb. H 26 Behälterätzung zu den „Hemü“-Gläsern Nachweise: (T) 0590 HANSA Abb. H 27 Abb. H 28 Abb. H 27 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift HANSA / DIN – 110 / GLAS, in einem Kreis das Hamburger Wappen Behälter (Prägung ): Schriftzug Hansa nach rechts steigend Form: M; D = 110 mm Nachweise: (H) H 07.5 Ohne Abb. Variante zu Abb. H 27: Umschrift zwischen 2 Ringen HANSA / DIN – 95 / GLAS, Wappen Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0811; (M) 4422 Abb. H 28 Deckel: Umschrift HANSA / DIN – 95 / RILLENGLAS, mittig Wappen im Ring Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 4457; (H) H 07.6 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 115 HANSEATENSTERN / Hara / Hasselt Abb. H 29 Abb. H 30 Abb. H 31 Abb. H 29 GH: Glasfabrik Maximilian Hoffmann, Neupetershain / Niederlausitz H: Walter Grewe & Behrens, Hamburg (Großhandlung in Pharmaziebedarf, Blech- und Glaswaren) Wz. 214365, Marke ab 1916 Deckel: Umschrift CONSERVENGLAS / HANSEATENSTERN; getrennt durch 3 Sterne Form: N; D = 95 mm, 115 mm Nachweise: RWZR; Menke; (T) 0675; (M) 6399; (H) H 08 Abb. H 30 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) „Hara“ (Stern) / KONSERVENGLAS, im Feld Größenangabe 95 m/m Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1125; (M) 7-0401 Abb. H 31 GH und H bisher unbekannt Deckel: gekröntes viergeteiltes Wappen, umgeben von Lorbeerzweigen, im 1. Und 4. Feld: Feuer und Kochtopf / Hammer und Zange; im 2. Und 3. Feld: Buchstaben L / F; unter dem Wappen im Rahmen Schriftzug HASSELT Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0560; (M) 0355 Hausfreund → siehe unter „Siemens“ Hausmarke Abb. H 32 Abb. H 33 Abb. H 32 GH und H bisher unbekannt Deckel: 3-zeilig Schriftzug HAUSMARKE / GARANTIE / GLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 0192 Abb. H 33 Variante zu Abb. H 32, Umschrift HAUSMARKE / GARANTIEGLAS, mittig ein Signet: W darüber ein Hammer Form: M; D = 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0724; (H) H 11.2 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 116 Hausperle (Hageh) / Haweko Abb. H 34 Abb. H 35 Abb. H 36 Abb. H 34 H: Hermann Gerngross (GmbH), Mannheim, Rheinstr. 12 (Konservengefäßfabrik) „Hageh“- Wz. 209590, Marke ab 1915 „Hausperle“- Wz. 423230, Marke ab 1930 Deckelprägung: 3-zeilig Schrift Hausperle / 209590 / Hageh Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (T) 0328; (M) 4427; (H) H 12 Abb. H 35 GH und H bisher unbekannt Deckel: 2-zeilig Schriftzug Haweko / Garantie Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6395 Abb. H 36 Variante zu Abb. H 35: 2-zeilig Schriftzug HAWEKO / GARANTIE, das Wort Garantie ist im Stirnband einer Krone Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0153 HB /HD /Alster Abb. H 37 Abb. H 38 Abb. H 39 Abb. 37 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift HB / KONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4413; (H) H 14 Abb. 38 „Alster“ H: Fa. H. Dammann, Itzehoe (Großlager für Steingut, Porzellan, Glas, Braungeschirr, Einkochgläser und Apparate) Wz. 218808, Marke ab1917 Deckel: Umschrift (Stern) Alster (Stern), mittig Signet: HD (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Abb. H 39 H. Dammann, Itzehoe Deckel: innerhalb mehrerer Kreisringe Signet: HD Form: R, D = 95 mm Nachweise: (T) 0676; (M) 0489 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 117 HECA Abb. H 40 Abb. H 41 Abb. H 40 GH: Heckert & Co., Glasraffinerie, Halle / Saale (gegr. 1878, 1930/31 im Adressbuch der Deutschen Glasindustrie nicht mehr vertreten) Wz: 221305, Marke ab 1917; Wz 218334, Marke ab 1917; Wz. 246203, Marke ab 1919 Deckel: Umschrift HECA / HHH, unter HHH Schriftzug Ges. gesch. im Feld Wappen von Halle / Saale und zweimal P.I. Behälterprägung: in Schreibschrift diagonal Heca Form: N; D = 78 mm Nachweise: (T) 0431; (M) 0112 Abb. H 41 Behälterprägung „Heca“ Nachweis (T) 0431; (H) H 15 Heiga / HEINEMANN´S Abb. H 42 Abb. H 43 Abb. H 42 GH und H bisher unbekannt Deckel: 4-zeilig Schriftzug MASSIVRANDGLAS / Heiga / D / DIN Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 6411 Abb. H 43 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) HEINEMANN‘S CONSERVENGLAS (Stern) / JDEAL , mittig Signet im Kreis: G.H. Form: N; D = 75 mm Nachweise: (H) H 17 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 118 Heison ohne Abb. ohne Abb. Deckel HEISON Reform-Rillenglas DRGM (Bisher kein Belegexemplar) Form: R, D = 95 mm Nachweise: Engelhardt S. 78 HEJAH / HEJAH PROGRESS Abb. H 44 Abb. H 45 H: Dr. Georg Jacoby Halle / Saale, Forster Str. 3 Wz. 417248, Marke ab 1930 Abb. H 44 GH: Hirsch, Janke & Co, Weißwasser / Oberlausitz Deckel: Umschrift HEJAH / CONSERVENGLAS, mittig Signet der Glashütte (Hirsch) Form: N; D = 85 mm Nachweise: RWZR; (H) H 18.1 Abb. H 45 GH: Glasfabrik Brockwitz AG Deckel: Umschrift „HEJAH“-PROGRESS – CONSERVENGLAS / Glashüttensignet (gekreuzte Schwerter und B), im Feld C / DIN Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 4794 HELIOS Abb. H 46 Abb. H 47 GH: Glasfabrik Müller & Schwarz, Niederhartmannsdorf (Kreis Sagan) Abb. H 46 Warenzeichen Wz. 354427, Marke ab 1925 Deckel: Umschrift Helios / MÜLLER & SCHWARTZ, HARTMANNSDORF; mittig eine Sonne Nachweise: RWZR Abb. 47 Deckel: 5-zeilig Schriftzug KONSERVENGLAS / (aufgehende Sonne) / Helios / D / DIN / 95mm Form: M; D = 95mm Nachweise: (T) 0809; (M) 4416 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 119 HELLWEG / HELVETIA Abb. H 48 Abb. H 49 Abb. H 48 GH: bisher unbekannt H: Fa. Schmitz, Werl (Glashandel) Deckel: Umschrift Hellweg / Die gute Qualität ; mittig ein Bündel sich kreuzender Ähren Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0748, 1119; (M) 6684 ohne Abb. GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke; vorm Ferd. Heye (Auftrag Nr.54381+383) für H: Fa. Schmitz,Werl Form: Fl; D = 90 mm, 120 mm (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise : Menke Abb. H 49 H: Helvetia Conservenfabrik Groß Gerau (Deutsche Abteilung der Conservenfabrik Lenzburg / Schweiz); um 1940: Helvetia Conservenfabrik Groß Gerau Aktiengesellschaft Wz: 86184-86, Marke ab 1906; Wz.154983, Marke ab 1911; Wz. 519495, Marke ab 1940 Deckel: Umschrift (Kreuz) HELVETIA (Kreuz) / CONSERVENGLAS; in der Mitte eine Armbrust, eingerahmt in Umschrift EINGETRAGENE SCHUTZMARKE Bodenprägung: Signet: Weinglas in TURM/ SIEGWART Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0073, 1144; (M) 4417 HENGSTENBERG /HERKULES / Hermann Richter Abb. H 50 Abb. H 51 Abb. H 52 Abb. H 50 H: Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen / Württemberg (gegr. 1876) (Produktion von Essig, Senf, Sauerkonserven) Marke ab 1913: über Berg springendes Pferd Marke ab 1926: Schriftzug Hengstenberg Deckel: Schriftzug Hengstenberg Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 1223; (M) 6414; (H) H 24 Abb. H 51 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) HERKULES EINKOCHGLAS (Stern) WEIT Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 4416 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 120 Abb. H 52 H: Hermann Richter, Schkeuditz Deckel: Umschrift (Punkt) HERMANN RICHTER (Punkt) SCHKEUDITZ Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 0188; (H) H 26 HEMÜ → siehe unter „HANSA - H&M“ HENGA → siehe unter Beneluxstaaten HERBA → siehe unter „Frauengold“ - Egon Oelemann, Düsseldorf HERMET / HERTHA Abb. H 53 Abb. H 54 Abb. H 53 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke vorm. Ferd. Heye (Auftrag Nr 54223 + 225) H: Fa. Ludwig Mohren, Aachen, Weststr. 30-34 (Glashütte und Hartglasfabrik (techn. Gläser und Armaturen)) 1908 erstmals im Reichsanzeiger erwähnt - ein Wilhelm Mohren (Glashändler), nach dem Tod von Ludwig Mohren (Glasfabrikant) 1912 Fortführung durch dessen Witwe, Eintrag ins Handelsregister 03.02.1912; nach dem Tod des Gesellschafters Caspar Mohren (09.11.1938) wird die Gesellschaft aufgelöst (Handelsregisterlöschung 06.02.1939) Deckel: Schriftzug HERMET; gekreuzte Zweige von Weinreben Form: N + M; D = 75 mm, 85 mm, 95mm Nachweise: RA 1908/148p.22, 1912/35p.11, 1938/268p.5, 1939/36p.6; Adressbuch Glasindustrie Deutschland 1930/31; Menke; (T) 0683; (M) 6389 Abb. H 53 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Blatt) HERTHA (Blatt) GLAS , mittig Signet: G Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 0721 HERMETIC → siehe unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn Abb. H 55 wurde umsortiert www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 121 Hermetik Abb. H 56 Abb. H 57 Abb. H 58 Abb.H 56 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Original Hermetik, mittig Signet: B in einem Kreis Form: sonstige; D = 95 mm Nachweise: (M) 6386 Abb. H 57 Behälter zu Abb. H 56 Behälterprägung: 2-zeilig Schriftzug Original / Hermetik Form: Fl, D = 95 mm Nachweise: (H) H 29 Abb. H 58 Detail zu Abb. H 57: Ausformung des Behälterrandes Der Gummiring liegt innerhalb des aufgestülpten Glasrandes und der Deckel liegt mit dem inneren Steg auf dem Ring. Nachweise: (H) H 29 HERTIE Abb. H 59 Abb. H 60 H: Hermann Tietz OHG (gegr. 1882; Warenhauskette mit 135 Filialen) Ab 24.07.1933: HERTIE - Kaufhaus Beteiligungs-Gesellschaft mbH Abb. H 59 Deckel: Umschrift HERTIE / Konserven-Glas Form: M; D = 75mm, 95 mm Nachweise: (T) 0805; (M) 5135; (H) H 31.1 ohne Abb. Variante zu Abb. H 59: Deckel: Schriftzug KONSERVENGLAS ohne Bindestrich und in Großbuchstaben Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0795 Abb. H 60 Variante zu Abb. H 59: mittig 4 Sterne Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0695 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 122 Herz Abb. H 61 GH: August Walter & Söhne Pressglaswerke AG, Ottendorf-Okrilla (gegr. 1865) Ab 1903: GmbH, ab 1915 Aktiengesellschaft 1932 Zusammenschluss mit Sächsische Glasfabrik AG Radeberg zu Glasfabrik A.Walther & Söhne AG Sitz Radeberg, 1940 Umfirmierung zu Sachsenglas AG Ottendorf / Okrilla (siehe auch unter Sachsenglas) Fabrikation von Honig- und Einkochgläsern ab etwa 1916 Abb. H 61 Deckel: Umschrift HERZ / CONSERVENGLAS, mittig Signet: Herz aus Perlen, darüber Kreuz und 2-zeilig A.W. / S. Form: N + M; D = 85mm, 110 mm Nachweise: (M) 2082; (H) H 27 Hestia ohne Abb. H: Schöck & Co. Nachf. Adolf Gabriel, Stuttgart Nord, Rosensteinstr. 35-37 (Fabrik neuzeitlicher Einkochgeräte) Wz. 553397, Marke ab 1943 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR HET OOSTEN → siehe unter Beneluxstaaten Heureka ohne Abb. GH: Aktiengesellschaft für Glasfabrikation vorm. Gebr. Hoffmann, Bernsdorf/ Oberlausitz Wz. 230860, Marke ab 1919 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 123 Heye-Glas (Elite / Famos / Gloria / Heyburg / HHG / HORA / Mars / Optima / Trix (siehe unter Buchstabe “T”) /Victoria) Abb. H 62 Abb. H 63 Abb. H 64 Abb. H 65 Abb. H 66 Abb. H 67 Abb. H 68 Abb. H 69 Abb. H 70 Abb. H 71 Abb. H 72 Abb. H 73 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 124 Abb. H 74 Abb. H 75 Abb. H 76 Abb. H 77 Abb. H 78 Abb. H 79 Abb. H 80 Abb. H 81 Abb. H 82 Abb. H 83 Abb. H 84 Abb. H 85 GH und H: Hermann Heye, Sitz: Hamburg, Admiralitätsstr. 59 (ab 1823 Glasfabrik in Obernkirchen - „Glashütte Schauenstein“) Mit Glashütten in Bremen(1821-1970er), Obernkirchen (1842-2001), Wendthöhe / Stadthagen (1855-1932), Steinkrug / Deister (1859-1928), Nienburg (1871-1931), Annahütte / Lausitz (1884-1945), Flensburg (1913-1939) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 125 Abb. H 62 Warenzeichen Wz. 110464, Marke ab 1908 Signet: „Dreiblatt“ Nachweise: RWZR Abb. H 63 Deckel: Signet , darunter Schriftzug SCHUTZMARKE Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 7-8380 Abb. H 64 „Heyburg“ - Wz 203127, Wz. 203220 , Marken ab 1914 Deckel: Umschrift HEYBURG / 3 Sterne Form: Fl; D = 65 mm, 75 mm Nachweise: RWZR; Menke; (T) 0450, 1211; (M) 4468; (H) H 32 Abb. H 65 „Mars“ - Wz.208771, Marke ab 1916 Deckel: oben Schriftzug MARS, unten ein Zierstrich Form: M; D = 95 mm Nachweise: RWZR; (M) 2057 Abb. H 66 „Elite“ Wz. ??? Deckel: 2-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Elite Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 4297; (T) 0793 Abb. H 67 Variante zu Abb. H 66: unter dem Wort „Elite“ zusätzlich 3-zeilig B / DIN / 120 mm (nach Menke: GH: AG Gerresheimer Glashüttenwerke Auftrag 54291 (120mm) und GH: H.Heye, Schauenstein / Annahütte für Gebr. Boehringer in Stuttgart / Zuffenhausen (hierzu siehe auch Abb. B 39 „Boehringer“ und E 28 „Eksta“) Form: Fl; D = 120 mm Nachweise: Menke; (H) E 17.2 Abb. H 68 „HORA“ - Wz. 375724, Marke ab 1926 Deckel: 5-zeilig Schriftzug: Schutz (Signet) Marke / Hora / 95 mm / D / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 9606 Abb. H 69 „HORA“- Variante nach 1945 (?) Deckel: Schriftzug HORA in Umrahmung eines Ausrufezeichens, flankiert von 2 Sternen; darunter Qualitätsglas in einem Rahmen Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0718; (M) 6429 Abb. H 70 Variante zu Abb. H 69: statt Qualitätsglas steht im Rahmen Konservenglas Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 5161 Abb. H 71 „HHG“ - Wz. 369188 + 369189, Marke ab 1926 Darstellung der alten Glashütte in Obernkirchen Nachweise: RWZR Abb. H 72 Deckel: Signet im Kreis: HHG Form: M; D = 85 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0518; (M) 4449; (H) H 34 Abb. H 73 „Juwel“ - Wz. ??? (eventuell für einen anderen Herausgeber hergestellt) Deckel: Umschrift (Heye-Dreiblatt) Juwel (Heye-Dreiblatt) / Konservenglas, mittig 95 mm Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 1699 Abb. H 74 „Eksta“ - für die Firma Gebr. Böhringer aus Stuttgart / Zuffenhausen hergestellt Beschreibung siehe unter Abb. E 28 Abb. H 75 „Famos“ - für die Firma Gebr. Boehringer in Stuttgart / Zuffenhausen hergestellt Deckel: 3-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Famos / 105 mm Form: M; D = 105 mm Nachweise: Menke; (M) 2102 Abb. H 76 „Optima“ - Wz. ??? (eventuell für einen anderen Herausgeber hergestellt) Deckel: 3-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Optima / 75 mm bzw. 95mm Form: N + M; D = 75mm, 95 mm Nachweise: (T) 0260; (H) O 09 Abb. H 77 „Trix“ - Wz. 373181, Marke ab 1926 Deckel: 5-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Trix / 95mm / D / DIN Form: M; D = 95mm Nachweise: (M) 6671 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 126 Abb. H 78 „Victoria“ - Wz. ??? Deckel: 3-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Victoria / 95 mm bzw. 103mm oder 110 mm Form: M; D = 95 mm, 103 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0391, 0478; (M) 4859 Ohne Abb. Varianten zu Abb. H 78 Deckel: 5-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Victoria / D / DIN / 85 mm Deckel: 5-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Victoria / 95 mm. / D DIN Form:M; D0 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0298, 0341 Abb. H 79 Varianten zu Abb. H 78: ohne Schutz - Marke und Dreiblatt Deckel: nur Schriftzug Victoria Deckel: Schriftzug Victoria, 1 Stern unten seitlich Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) H 33 versch. Var. Abb. H 80 Varianten zu Abb. H 78 Deckel: Schriftzug Victoria / 95mm bzw. 110 mm, 4 Sterne Form: M; D = 95mm, 110 mm Nachweise: (H) H 33 versch. Var. Abb. H 81 Warenzeichen Wz. 513499, Marke ab 1938, Signet: Dreiblatt im Kreis und Schrift Heye Nachweise: RWZR Abb. H 82 Deckel: Signet von 1938, darunter Schriftzug Victoria Form: M; D = 105 mm Nachweise: (H) H 33.5 Ohne Abb. Deckel: unter dem Signet die Ziffern 85 bzw. 95 Form: M; D = 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0384, 0799 Abb. H 83 Deckel: unter dem Signet von 1938 2-zeilig die Ziffer 55 im Quadrat / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0337, 0800, 0801 Abb. H 84 Deckel: 3-zeilig RILLENGLAS / Signet von 1938 / Ziffern 28 bzw. 55 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0050, 0232, 0447, 0459, 0703, 0704, 0803 Abb. H 85 nur Signet von 1938 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0123, 0125 HILDA / HILDEBRAND‘S Abb. H 86 Abb. H 87 Abb. H 86 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift HILDA / DAS GUTE EINKOCHGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6368 Abb. H 80 GH und H bisher unbekannt Deckelprägung: Umschrift (Punkt) Hildebrandt‘s Konservenglas (Punkt) Fortschritt; mittig Signet: G.H. Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0798 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 127 HILDESIA → siehe unter „SCHMIDT´S HILDESIA“ Hoeg Abb. H 88 Abb. H 88 H: Willi Battke, Berlin-Friedenau, Kaiserallee 64/65 (Herstellung und Vertrieb von Einkochgläsern) Wz.256493, Marke ab 1920 Deckelprägung: Umschrift Hoeg / D.R.G.M. Form: N; D = 95 mm Nachweise: RWZR; (M) 4441 HJCO („Hico“-Konservengläser) Abb. H 89 Abb. H 90 Abb. H 91 Abb. H 92 Abb. H 93 GH: Glashüttenwerk Hirsch, Janke und Co. AG, Weißwasser Abt. Malky, Bartsch, Müller (gegr. 1884, ab 1907 AG) GH: Glashüttenwerk Hirsch, Janke & Co., Ruhland / Oberlausitz, Dresdener Str. 1 (1906-1930) GH: Bartsch, Quilitz & Co. AG, Hauptsitz Berlin NW 40, Döberitzer Str. 3-4 (ab 1930) Abb. H 89 Warenzeicheneintrag Wz. 196130, Marke ab 1914 „Glashirsch“ („Hirsch im stilisierten Apfel“) mit HJ&C, seitlich in Bändern WEISSWASSER und BERLIN SO Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 128 Abb. H 90 Deckel: Umschrift (Stern) „HJCO“ (Stern) / CONSERVENGLAS, mittig Signet „Glashirsch“ Form: M: D = 85 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0519; (H) H 38.1 ohne Abb. Variante zu Abb. H 90: ohne Sterne und Anführungsstriche, Schrift in Druckschrift Form: N; D = 75 mm, 85 mm Nachweise: (T) 0231, 0813 Abb. H 91 Deckel: durch eine Binde getrennte Umschrift HJCO / 2-zeilg D.R.G.M. / KONSERVENGLAS, mittig Signet: BQC in wabenförmigen Rahmen Form: M; D = 85 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0812; (H) H 38.3) Abb. H 92 Deckel: Durch Kreuzbinde getrennte Umschrift HJCO / GLAS / HJCO /GLAS, mittig Signet: BQC, darunter D.R.G.M. Form: M; D = 95 mm, 115 mm Nachweise: (H) H 38.4 Abb. H 93 Variante zu Abb. H 92: mittig 4-zeilig Schrift D.R.G.M. / Signet: BQC / Ziffer 22 im Quadrat, / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0796; (M) 4425; (H) H 38.5 Holthaus Garantieverschluß ohne Abb. H: Maria Holthaus, Berlin-Friedenau, Elsastr. (Vertrieb von Konservengläsern und Verschlußmitteln) Wz 225718, Marke ab 1918 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Hora → siehe unter „Heye“ HUDEK / HUNUS / Hüllmantel Abb. H 94 Abb. H 95 Abb. H 96 Abb. H 94 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift HUDEK / CONSERVENGLAS Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T) 1179) Abb. H 95 GH: Glasfabrik Meissner & Kleinert H: Fa. Hermann Hunecke, Kassel-Bettenhausen (Haus- und Küchengerätehandlung); um 1940: Salzuflen Wz. 177942, Marke ab 1913 Deckel: Schriftzug HUNUS, 2-mal über Kreuz Form: M; D = 110 mm Nachweise: RWZR; Menke; (T) 0670; (M) 4433 Abb. H 96 GH: AG für Glasindustrie, vorm. Fried. Siemens, Dresden H: Fa. Hüllmantel, Frankfurt / Main, Königsteiner Str. 3c (Einzelhandel in Haus- und Küchengeräten, Glas und Porzellan) (In den Adressbüchern von Frankfurt / Main von 1940 bis 1942 nachweisbar) Deckel: Schriftzug 4-zeilig SIEMENS-GLAS / HÜLLMANTEL / FRANKFURT/ MAIN-HÖCHST / B III Form: M; D = 95 mm Nachweise:http:// www. Sammlungen.ub.uni-frankfurt.de; (M) 22-8579177 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 129 Husgro Abb. H 97 Abb. H 91 H: Philipp Husmann, Gronau (Fabrikation und Vertrieb von hauswirtschaftlichen Geräten) Wz. 226884, Marke ab 1918 (DRP 300548 (DRGM ?) für Einkochapparat, Nutengläser HUSGRO) (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Ideal / IDEAL → siehe unter „Adlerhütten“ → siehe unter Österreich-ČSR-Ungarn → siehe unter Skandinavien Ideal (MW & Co) Abb. I 1 Abb. I 2 Abb. I 3 Abb. I 1 GH und H bisher unbekannt Deckel: spitz zulaufendes Dreieck mit 3-zeiligem Schriftzug Ideal / 95 / m/m Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0643 Abb. I 2 Variante zu Abb. I 1 Deckel: spitz zulaufendes Dreieck mit Signet: MW & Co / 1888; über dem Dreieck Ideal, unter dem Dreieck 2-zeilig D / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4477; (H) I 01 Abb. I 3 GH: AG für Glasindustrie, vorm. Friedr. Siemens, Dresden Deckel: Schriftzug SIEMENS-GLAS, darunter Signet: spitz zulaufendes Dreieck mit: MW & Co / 1888; unter dem Dreieck Größenangabe: BIII Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4477; (H) I 0 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 130 Ideal Abb. I 4 Abb. I 5 Abb. I 6 GH: (eventuell von Poncet, Friedrichshain / Lausitz) Fa. Becker & Co. Boffzen / Weser H: J. Weck & Co., Öflingen, später von der Tochterfirma „NORMA“ genutzt Wz. 405285, Marke ab 1929 Abb. I 4 Deckel: Schriftzug Ideal Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: RWZR; Menke; (T) 0242; Abb. I 5 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Ideal / A /DIN Form: Fl; D = 60 mm Nachweise: (T) 0794 Abb. I 6 Behälter mit Firmenprägung Ideal Nachweise: (M) ohne Nr.; (H) I 01 Idoglas / IGRO Abb. I 7 Abb. I 8 Abb. I 7 GH und H bisher unbekannt Deckel: 3-zeilig Schriftzug Jdoglas / DIN / JG Form: M; D = 90 mm Nachweise: (M) 4481 Abb. I 8 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Punkt) MASSIV (Punkt) / GLAS, mittig in einem Rahmen IGRO Form: (M); D = 95 mm Nachweise: (M) 7-8392 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 131 ILGE Abb. I 9 Abb. I 10 Abb. I 11 H: Bayrische Messerfabrik Joh. Leupold, Gefrees/Bayern (Fabrikation: Einkochgeräte und Konservengläser) Wz. 208650, Marke ab 1915 Abb. I 9 Deckel: Umschrift Ilge Glas / D.R.G.M. 640715 Form: Fl; D = 90 mm, Opalglas Nachweise: RWZR; (H) I 06.2 Abb. I 10 Deckel: Umschrift (Stern) ILGE (Stern) / GLAS Form: M; D = 75mm, 95 mm Nachweise: (M) 9990; (H) I 06.1 Abb. I 11 Eintrag des Gebrauchsmusters für „ILGE“-Gläser im Deutschen Reichsanzeiger von 1915 Nachweise: RA 1915/ Iłowa / IRENA / IRENE → siehe unter Polen Ilonka → siehe unter „Germania“ IMA → siehe auch unter „Rex“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 132 IMA Abb. I 12 Abb. I 13 Abb. I 12 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug IMA Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 1199 Abb. I 13 Variante zu Abb. I 12 Deckel: Umschrift (Stern) IMA (Stern) Conservenglas; mittig Signet: RZ Form: M; D = 95mm, 110 mm Nachweise: (T) 1197; (M) 6425 Imme → siehe unter „Biene-Glas“ Immerfertig Ohne Abb. GH und H bisher unbekannt Form: ???; D = 82mm, 110 mm (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: undatierte Angebotsliste (vor 1920) der Bremer Gummiwarenfabrik H. Lahl & Co. Bremen („Haelco“-Frischhaltungsringe) Immerfrisch Abb. I 14 Abb. I 15 Abb. I 16 GH: Glasindustriegesellschaft mbH, Allendorf bei Marburg / Lahn H: Conservenglas-Gesellschaft Jahn & Seifert, Berlin (Herstellung und Vertrieb von Konservengläsern) Abb. I 14 Warenzeichen Wz. 172662, Marke ab 1912 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Abb. I 15 Warenzeichen Wz. 198376, Marke ab 1914 Darstellung: Verschließen von Massivrandgläsern durch Erhitzen des Deckels (mit/ohne Spiritus ?) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 133 Abb. I 16 GH: Glasindustriegesellschaft mbH, Allendorf bei Marburg/Lahn H: Zuweisung zu Fa. Jahn und Seifert unsicher Deckel: Umschrift QUALITÄTS / FLACHRANDGLAS; im Feld 3-zeilig DIN / Immerfrisch / Signet: GA (= Fabrikzeichen) Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 6917 Imperator / Inwald → siehe unter Österreich-Tschechoslowakei-Ungarn Imperial Abb. I 17 Abb. I 18 GH: Akt.-Ges. für Glasproduktion vorm. Gebr. Hoffmann, Bernsdorf / Oberlausitz Abb. I 17 Deckel: Schriftzug (Stern) Jmperial (Stern); mittig Signet: Anker Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0426; (M) 4486; (H) I 13 Abb. I 18 Deckel: Umschrift (Stern) Jmperial (Stern) / Progress Form: N; D = 85 mm; Glas weiß und grün Nachweise: (T) 0868, 0869 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 134 INKO (Industrieeinkochflaschen) Abb. I 19 Abb. I 20 Abb. I 21 Abb. I 22 Abb. I 23 Abb. I 24 Abb. I 25 Abb. I 26 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 135 Abb. I 27 Abb. I 28 a) b) c) Abb. I 29 Abb. I 30 Abb. I 31 a) b) c) d) e) f) Abb. I 31 g) Abb. I 32 Abb. I 33 Abb. I 34 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 136 Abb. I 35 Abb. I 36 Abb. I 37 Abb. I 38 Abb. I 39 GH: verschiedene Glashütten Die „Industriekonservenflaschen“ (kurz: „INKO“) nach DIN E 6043/1 mit 90 cl Inhalt wurden wohl ab etwa 1940 in verschiedenen deutschen Glashütten hergestellt, vorwiegend für die Verpflegung der Wehrmacht. Diese Flaschen wurden zunächst mit Blechdeckeln, vergleichbar mit Kronkorken, verschlossen. Wegen des Metallbedarfes für die Kriegsproduktion wurde 1943 ein weitreichendes Herstellungsverbot von Metallerzeugnissen erlassen (AO III/43 der Reichsstelle für techn. Erzeugnisse vom 11. März 1943). Ersatz bildeten die ab August 1943 eingeführten Deckel aus Glas. Nach 1945 wurden die Industriekonservenflaschen auf Geheiß der Alliierten weiter für die Bevölkerung produziert. In der Bundesrepublik wurden in den 1950er Jahren auch Gläser mit 1 l Inhalt, glatter Oberfläche und teilweise mit einer Behälterprägung (Banderole eines erhabenen Fruchtreliefs z. B. von der Glashütte Gerresheim) hergestellt. In der DDR wurden auch nach dem Wechsel der Glasform zu „Omnia“-Gläsern (Ende der 1950er Jahre) bzw. zu Universalkonservengläsern („Uni“-Gläser) diese Glasdeckel wegen der drei genormten Öffnungsweiten für den mehrfachen Gebrauch der Industriegläser im Privatbereich der Bevölkerung bis etwa 1990 produziert. Abb. I 19 Industriekonservenflasche mit 0,9 l Inhalt, gekörnte oder glatte Oberfläche, Glas: weiß, grün, braun Bisher nachgewiesene Werksmarken von: Amberger Flaschenhütten, Gerresheim, Heye, Mühlig-Union, Nienburg, Großräschen, Siemens, Weck, OG12 (Ostglas - Sachsenglas Ottendorf-Okrilla), OG15 (Ostglas - Stralauer Glashütte Berlin), WG07 (Westglas- ???) Nachweise: (T) 0059, 0084, 0090, 0097, 0098,0149, 0171, 0455, 0551, 0538, 0815, 0980; 1038 (H) I 14 Abb. I 20 Variante zu Abb. I 19, mit 0,45 l Inhalt, Herstellung ab etwa 1952, gekörnte, später glatte Oberfläche, Glas weiß Nachweise: (H) I 14; (T) 0657 (Waldau) Abb. I 21 Bodenprägung: Umschrift NORMALKONSERVE / 900 CCM oder 90 cl; mittig Herstellermarke (hier: Amberger Flaschenhütten) Nachweise: (H) I 14 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 137 Abb. I 22 Deckel ohne Marken: Ziffern ohne oder im Quadrat (etwa 1943-1945 produziert) Bisher nachgewiesen: Ziffer 23 - von Poncet Glashüttenwerke AG, Friedrichshain; D = 68 mm (H) I 14.15 v1 Ziffer 52 - Glasfabrik Heye, Annahütte; D = 68 mm (H) I 14.15 Abb. I 23 3-zeilig Schriftzug D.R.W.Z. / INKO / D.R.P. ang. 22.8.43, glatter Rand D = 52 mm (T) 0378; (M) 4498; (H) I 14.1 ohne Abb. Varianten zu Abb. I 23 a) geändertes Datum: D.R.P. ang. 23.8.43, gekörnter Rand D = 52 mm (H) I 14.1 var b) - W.Z. - / INKO / D.R.P. ang 22843, gekörnter Rand D = 52 mm (T) 0112 c) 1-zeilig Schriftzug INKO, glatter Rand, Glas hell grünlich D = 52 mm (T) 0184 Abb. I 24 Wort „INKO“ zwischen Bindestrichen a) 5-zeilig Wz-DRP angem 22 8 43 / -INKO- / nur mit dem / INKO-SPEZIALRING / verwendbar D = 52 mm (H) I 14.1 var b) 6-zeilig Wz. u. Patente angemeldet / -INKO- / für Vollrandglas 95 / nur mit dem / INKO- Spezialring / verwendbar D = 85 mm (M) 4492 Abb. I 25 kleines Signet: INKO über einem Dreieck 6-zeilig Normalglasdeckel / kleines Signet / Wz. u. Patente angemeldet / für Rillenglas / und Vollrandglas / DIN 95 D = 85 mm (H) I 14.2 var.1 Variante: ohne DIN 95 D = 85 mm (H) I 14.2 Abb. I 26 Großes Signet und Umschrift Nur mit dem INKO Spezialring verwendbar / D.P.a. D = 52 mm (T) 0059 Abb. I 27 großes Signet und „Eingetragene Schutzmarke“ EINGETRAGENE (Signet) SCHUTZMARKE / nur mit dem / D = 52 mm, (T) 0248, 0815; (H) I 14.3 INKO Spezialring / verwendbar D = 68 mm (H) I 14.5 Abb. I 28 Varianten zu Abb. I 27: zusätzlich Werksmarken a) Glashütte Haidemühl (neben dem Dreieck) D = 52 + 68 mm (T) 0098; (M) 4504; (H) I 14.7 b) Glaswerk Carlsfeld (im Dreieck des Signets) c) Glaswerk Coswig (Signet unter der Schriftzeile „nur mit dem“) D = 85 mm (H) I 14.8 Abb. I 29 GH: Pfännerhütte Großräschen mit Herstellzeitraum: Mai 1955 PFÄNNERGLAS / Werkzeichen mittig 5 / VEB / 55 D = 68 mm (H) I 14.16 var.1 Abb. I 30 : GH: VEB „Fried-Glas“ Friedrichshain Werksmarke: Globus mit F-G D = 68 mm (H) I 14.12 Abb. I 31 weitere Werksmarken von Anfang 1950er Jahre bis 1979 a) Glaswerk Carlsfeld D = 52+68+85 mm (T) 0249, 0250, 0656; (M) 4494; (H) I 14.9 b) Glaswerk Coswig D = 68 mm (H) I 14.10 c) Glaswerk Freital D = 52 + 68 mm (M) 4942; (H) I 14.11 d) MG 08 = Mittelglas Werk VEB Haidemühl D = 68 mm (H) I 14.14 e) Glaswerk Großräschen (Herstelldatum: August 1956) D = 68 + 85 mm (H) I 14.16 f) Glaswerk Tschernitz D = 68 mm (H) I 14.17 g) Glaswerk Waldau D = 68 mm (M) 4941; (H) I 14.18 Abb. I 32 Werksmarke: segelförmiges Dreieck in einem Kreis VEB Kombinat Verpackungs- und Behälterglas Bernsdorf, ab 01.01.1979 mit den Betriebsteilen: Bernsdorf, Drebkau, Großräschen, Haidemühl Deckelprägung: Umschrift um Signet, Ziffer für Glashütte Umschrift: EVP 0,11 M D = 52 mm (M) 4197; (H) I 14.19 Umschrift: EVP 0,12 M D = 68 mm (M) 7196; (H) I 14.19 var.1 Umschrift: EVP 0,14 M D = 85 mm (M) 7197; (H) I 14.19 var.2 Abb. I 33 GH: Glashütte Nienburg D = 52 mm (T) 0733, 1040 Abb. I 34 GH: Gerresheim, Schriftzug GERRIX D = 52 mm (T) 0084, 0094, 0097 Variante zu Abb. I 34: Werksmarke - gekröntes G D = 52 mm (T) 0149 Abb. I 35 Metalldeckel auf einem INKO-Glas der Fa. Heye (50er Jahre) Bügel mit Einprägung herad – DBP ang D = 52 mm (H) I 14.22 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 138 Abb. I 36 Gummikappe für INKO-Flaschen (DDR: 50er Jahre) D = 52 mm (M) ohne; (H) I 14.21 Abb. I 37 Industriekonservenflasche der Marke „Gerrix“ Behälterprägung im unteren Bereich: Markenzeichen im Rechteck: gekröntes G und Unterschrift GERRIX, umlaufend Band mit Früchten Form: INKO; D = 52 mm, glatte Oberfläche, Glas: weiß, Inhalt: 1,0 Liter Nachweise: (T) 0084, 0097, 0149, 0980 Abb. I 38 Industriekonservenflasche ohne Markenzeichen (Bundesrepublik 1950er Jahre) Deckel mit Rille für einen Bügel Form: INKO, D = 52 mm, glatte Oberfläche, Glas: weiß, Inhalt 1,0 Liter Nachweise: (T) 0077 Abb. I 39 Industriekonservenflasche mit kyrillischer Beschriftung (für die Sowjetische Armee in der DDR (?)) Deckel: Original nicht vorhanden Behälterprägung: Schriftzug ТЕРМИЧНИ (Termichni = Thermisch, Thermal) Bodenprägung: БДC 1101-52 (Produktion: 1952 (?)) Form: INKO, D = 52 mm, strukturierte Oberfläche, Glas: weiß, Inhalt 0,956 Liter Nachweise: (H) I 14.24 0hne Abb. Variante zu Abb. I 39: mit kyrillischer Schrift Deckel: Original nicht vorhanden Behälterprägung: 2-zeilig КОНСЕРВПРОМ / ТЕРМИЧНИ (Konservprom termichni = Konservenindustrie Thermal) Bodenprägung: zentral ВК (= WK), Umschrift 1101 БАС (= BAS)52r / 956-31r (52г = steht für Jahr 1952; r.= god - Jahr) Form: INKO, D = 52 mm, glatte Oberfläche, Glas: weiß, Inhalt 0,956 Liter Nachweise: (T) 1022 (Behälterprägung: КОНСЕРВПРОМ ТЕРМИЧНИ); (H) I 14.25 J.L. Tiedemann → siehe unter Skandinavien J. Blumenkrohn / J.L.L. & Co. / Jab Abb. J 1 Abb. J 2 Abb. J 3 Abb. J 4 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 139 Abb. J 1 H: Kaufmann Joseph Blumenkrohn, Göttingen (ab 1907 ?) Im Oktober 1927 Eröffnung einer Zweigniederlassung in Northeim; am 11.09.1933 ausgeschlossen wegen Arisierung, Nachfolger: Ernst Jacobson Marke etwa 1927 – 1933 Deckel: auf Ecke stehendes Quadrat, mittig Pflanze in 3-gezacktem Topf, in 3 Ecken Sterne, Schrift 3-zeilig J / BLUMENKROHN / GÖTTINGEN Form: M; D = 110 mm Nachweise:RA 1927/271 p.8 v.19.11.27; RA 1933/216 p.8 v.15.09.33; (H) J 01 Abb. J 2 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) Konservenglas (Stern) J.L.L. & Co. Form: M; D = 80 mm Nachweise: (M) 6434 Abb. J 3 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift KONSERVENGLAS JAB Form: N; D = 75 mm Nachweise: (T) 0763, 1079, (H) J 13 Abb. J 4 Behälterprägung zu Fabrikat JAB Nachweise: (T) 0763, 1079, (H) J 13 JADEGLAS / JASA / JEL Abb. J 5 Abb. J 6 Abb. J 7 Abb. J 5 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schrift JADEGLAS Form: N; D = 80 mm Nachweise: (M) 4513 Abb. J 6 H: Jantzen und Saebeler, Hamburg (Vertrieb von Lebensmitteln) Wz. 210937, Marke ab 1916 Deckelprägung: Umschrift „JASA“ / CONSERVENGLAS Form: M; D = 85 mm Nachweise: (M) 4507 Abb. J 7 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schrift kreuzweise in Ring JEL, darunter Größe: 1 Form: M; D = 75 mm, Glas grün Nachweise: (T) 0342; (M) 4517 ohne Abb. Variante zu Abb. J 7: Größe: 3 Form: M; D = 85 mm, Glas weiß Nachweise: (T) 0348 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 140 Jajag Abb. J 8 Abb. J 8 GH und H bisher unbekannt Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: Ätzung Schriftzug Jajag Form: M; D = 85 mm Nachweise: (H) J 15 JFK / JEVEKA Abb. J 9 Abb. J 10 Abb. J 8 GH und H bisher unbekannt Deckel: Signet JFK Form: N; D = 75 mm, 100 mm Nachweise: (T) 0860; (H) J 07 Abb. J 9 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift ORIGINAL / „JEVEKA“ Form: Fl, D = 55 mm Nachweise: (T) 0128 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 141 JOBENE / JOST / Josef Hogg Abb. J 11 Abb. J 12 Abb. J 13 Abb. J 10 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift JOBENE Qualitätsglas, mittig Größenangabe 95 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 9877 Abb. J 11 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) JOST‘S MASSIVRANDGLAS Form: M; D = 95mm Nachweise: (M) 9122 Abb. J 12 H: Josef Hogg, Pforzheim, Leopoldplatz (Handel mit Glas, Porzellan, Haus- und Küchengeräten) Deckel: Umschrift Josef Hogg / Pforzheim Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) J 14 JUWEL →siehe auch unter „Heye“ →siehe auch unter „Matador“ Juwel Abb. J 14 Abb. J 15 Abb. J 16 Abb. J 13 GH: eventuell Fa. Hermann Heye (siehe auch unter Heye) H: bisher unbekannt Deckel: 6-zeilig Schriftzug Juwel / bürgt für beste / seit /Signet: HSt / 1645 / Qualität / Konservenglas / 110 mm Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 1129 Abb. J 14 Variante zu Abb. J 13 Deckel: 4-zeilig Schriftzug JUWEL / Signet: HSt / 95 / KONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 7-8892 Abb. J 15 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift ORIGINAL / JUWEL Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T) 1132 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 142 K Original →siehe unter „E.G.e. Keramik“ KaBe / KBL / HAMMONIA Abb. K 1 Abb. K 2 Abb. K 3 Abb. K 4 Abb. K 5 H: Karl Baxmann, Lüneburg, Bardowicker Str. 27/28 (Großhandlung in Glas, Porzellan, Steingut und Haushaltswaren) Wahrscheinlich auch Herausgeber der Marke → „Sülfmeister“, Vertrieb auch von „Adler-Progress“-Gläsern Abb. K 1 Ka Be Deckel: Umschrift Ka Be / Conservenglas, in der Mitte Wappen von Lüneburg, unterhalb Schriftband mit Lüneburg Form: N; D = 95 mm Nachweise: (M) 9904 ohne Abb. Variante zu Abb. K 1: Schriftband unterhalb des Wappens ohne Lüneburg Form: N; D = 95 mm Nachweise: (H) K02.2 Abb. K 2 Ausschnitt aus einer Broschüre, undatiert (zwischen 1914 und 1921 nach Darstellung eines „Adlerhütten“-Signets) Form: N; D eng = 85 mm, weit = 105 (!) mm (bisher keine Belegexemplare) Nachweise: (H) K 02 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 143 Abb. K 3 „KBL“ Deckel: Signet in einem Doppelkreis: KBL unter einem Kelchglas Form: M; D = 95mm Nachweise: (M) 4581 Abb. K 4 Ausschnitt aus dem Einbanddeckel des Lüneburger Adressbuches von 1930 Nachweise: http:\\wiki-de.genealogy.net, Inserat 1925 und 1930 auf den Einbanddeckeln der Adressbücher nachweisbar Abb. K 5 „HAMMONIA“ Deckel: Umschrift HAMMONIA / CONSERVENGLAS, mittig Signet: KBL Form: M; D = 110 mm (bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Abbildung aus einer undatierten Broschüre (zwischen 1914 und 1921) Ka De We / KA KA /KALTHOFF Abb. K 6 Abb. K 7 Abb. K 8 Abb. K 6 H: Kaufhaus des Westens, Berlin W 50, Tauentzienstr. 21-24 (Warenhaus, eröffnet 27.03.1907) Wz. 118080, Marke ab 1909 Deckel: Umschrift Ka De We / KONSERVENGLAS Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: RWZR; (M) 6252; (H) K 03 Abb. K 7 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) KONSERVENGLAS (Stern) / KA KA Form: M; D = 85 mm Nachweise: (M) 4576 Abb. K 8 GH und H bisher unbekannt Deckel: Dreieck und 2-zeilig Schriftzug KALTHOFF / Schutzmarke Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0651; (M) 5374 KAISER / Karls Abb. K 9 Abb. K 10 Abb. K 11 Abb. K 9 H: Wetzel & Hirsch Nachfolger, Radeberg Deckel: Umschrift (Punkt) KAISER (Punkt) / CONSERVENGLAS , mittig Signet: W.&H.N. Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 4571; (H) K 05.1 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 144 ohne Abb. Variante zu Abb. K 9 Deckel: Umschrift ohne Trennpunkte Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 4572 Abb. K 10 Variante zu Abb. K 9 Deckel: Umschrift WETZEL & HIRSCH NACHF. RADEBERG / KAISER=GLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 37-6822979 Abb. K 11 Karls Erdbeerhof, verschiedene Standorte (Obstanbau und Vergnügungsparks) Deckel: 2-zeilig Schriftzug in einer Umrahmung Karls / 1921, darüber eine Erdbeere Form: R; D= 95 mm Nachweise: (M) 6454 Keller Abb. K 12 Abb. K 13 Abb. K 14 Abb. K 15 H: O. & H. Keller, Frankfurt/Main ((Fabrikation und Vertrieb von Steriliergefäßen und Konservengläsern) Warenzeichen Wz 335132, Marke ab 1925 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 145 Abb. K 12 Deckel: Schriftzug in Druckschrift Keller Behälterprägung: nach rechts aufsteigend in Schreibschrift Keller Form: M; D = 85 mm Nachweise: (T) 1098 Abb. K 13 Deckel: 2-zeilig Schriftzug über und unter einem Wappen SCHUTZ - MARKE / Wappen / O. & H. K. Form: Fl: D = 55 mm Nachweise: (H) K 10.1 Abb. K 14 Glas zum Deckel aus Abb. K 13 Behälterprägung: wie auf dem Deckel der Abb. K 13, darunter Füllangabe des Glases Nachweise: (H) K 10.1 Abb. K 15 Darstellung des Warenzeichens Wz. 335132 Ein 4-feldiges Wappen, von einem Spangenhelm gekrönt als Helmzier ein Arm, der einen Schlüssel trägt Wappen: erstes und drittes Feld: Rose auf silbernem Grund, zweites und viertes Feld: silberner Schlüssel auf blauem Grund Nachweise: RWZR Klauer (Konservenkrug) → siehe unter Nachträge KASTRUP →siehe unter Skandinavien Kilner → siehe unter Großbritannien KLUR / KOLONIA Abb. K 16 Abb. K 17 Abb. K 18 Abb. K 16 H: Karl Klur GmbH, Köln-Kalk (Glasraffinerie, Vertrieb von Haus- und Wirtschaftsbedarfs-Gegenständen) Wz. 346600, Marke ab 1925 Deckel: mittig Signet im Doppelkreis KK; Umschrift KLUR‘S / FRISCHHALTUNG Form: M; D = 95 mm Nachweise: RWZR; (M) 4558 Abb. K 17 Darstellung des Warenzeichens Wz 340378; Marke ab 1925 Nachweise: RWZR Abb. K 18 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) KONSERVENGLAS (Stern) KOLONIA Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1228 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 146 Kieffer / Eki / Paradies Abb. K 19 Abb. K 20 Abb. K 21 Abb. K 22 Abb. K 23 Abb. K 24 Abb. K 25 Abb. K 26 Abb. K 27 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 147 H: Emil Kieffer, Kaiserslautern, Theaterstr. 25 (gegr. 1869, Glasgroßhandlung) „Kieffer“ - Wz.114872, Marke ab 1908 Abb. K 19 Deckel: Umschrift Beste u. luftdichte Conservierung, im Feld Schriftzug „Kieffer“ Form: Fl, D = 55mm, 90mm Nachweise: RWZR; (T) 0052, 0067, 0096, 0329; (M) 9068; (H) K 11.1 ohne Abb. Variante zu Abb. K 19, Konservierung mit „K“ Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (H) K 11.1 var. Abb. K 20 Deckel: 4-zeilig Schriftzug „Kieffer“ / Beste / Conservierung / A /DIN Form: Fl; D = 60 mm Nachweise: (T) 0349 ohne Abb. Variante zu Abb. K 20, statt A/DIN: B / DIN Form: Fl; D = 85 mm Nachweise: (T) 0361, 0362 ohne Abb. Signet: im Perlkreis ein Einmachglas mit Birne, umgeben von Lorbeerlaub, Schrift Kieffer Wz.250526, Marke ab 1920 Abb. K 21 Deckel: Schriftzug Kieffer / A/DIN bzw. B /DIN, unter der Marke „Kieffer ein Signet: im Perlkreis ein Einmachglas mit Birne, umgeben von Lorbeerlaub Form: Fl; D = 60mm, 90 mm Nachweise: (T) 0333, 0334, 0497, 0498, 0504, 0710; (M) 4564 Abb. K 22 „Eki“ - Wz. 414919, Marke ab 1929 Deckel: Schriftzug Eki Form: N; D = 80 mm Nachweise: (T) 0338, 1046 Abb. K 23 Variante zu Abb. K 22; Zusatz D / DIN Form: N; D = 95 mm Nachweise: (M) 6291 Abb. K 24 Behälterprägung für Flachrandgläser bis etwa 1920 Vorderseite: Schriftzug Kieffer / Füllmenge; Rückseite: „Unerreicht“ / Bestes Conservenglas / für Frischhaltung Variante nur Vs: Beste Conservierung / „Kieffer“ / Füllmenge Nachweise: (T) verschiedene; (H) K 11.1 Abb. K 25 Behälterprägung für Flachrandgläser ab etwa 1920 Vorderseite: Schriftzug Kieffer Bodenprägung: Füllmenge Nachweise: (T) verschiedene; (H) K 11.1 Abb. K 26 „Paradies“ - Wz.472119, Marke ab 1935 Deckel: 5-zeilig Schriftzug Paradies / Konservenglas / C / DIN / 3 Punkte Form: N; D = 85 mm Nachweise: Menke; (T) 0936 ohne Abb. Variante zu Abb. K 26: 2-zeilig nach rechts steigende Schrift Paradies / Konservenglas, darunter Stern und D / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4675 Abb. K 27 Variante zu Abb. K 26: zusätzlich unter dem Stern Ziffer 24 im Quadrat Form: M; D= 95 mm Nachweise: (T) 1045 Koch → siehe unter „Glaskoch“ KÖNIG / KÖNIGIN → siehe unter „REX“ KÖWI → siehe unter „Siemens“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 148 Konsumos Abb. K 28 Abb. K 28 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag Nr. 54264+65) H: Leonhard Tietz Aktiengesellschaft, Stammhaus: Köln, Hohe Str./Gürzenichstr. (gegr: 1878 in Stralsund, AG ab 1905, Warenhäuser in mehreren Städten, 1933 „arisiert“ und umgewandelt in Westdeutsche Kaufhof AG, nach 1945 zu Galeria Kaufhof GmbH umgewandelt) Deckel: Umschrift (Stern) Konsumos (Stern) Einkochglas, in der Mitte Ziffer 95 Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: Menke; (T) 0585; (M) 1440 Konserven-Flaschen-Verschluss Abb. K 29 Abb. K 30 Abb. K 29 H: bisher unbekannt Deckel: Inschrift KONSERV.FL.-VERSCHL. / DRPA Form: Deckel und Halsmanschette aus Aluminium; Deckel durch Gewindestangen mit Feingewinde an den Flaschenhals anpassbar, Halsweite der Flasche ca. 20 mm Nachweise: ehemals Sammlung Schwietzer; (H) ohne; Abb. K 30 Vierkantflasche ½ l, ehemals Schnapsflasche (Korn) mit dem Verschluss nach Abb. K 26 Dieser Verschluss könnte in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre hergestellt worden sein, als es noch keine Beschränkungen wegen des benutzten Materials gab. Eine auf dem Deckel aufgeführte Patentanmeldung konnte bisher archivmäßig nicht nachgewiesen werden. Die Flasche wurde laut erhaltenem Etikett gefüllt mit „Sauerkirschen / für Marmelade / 1946“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 149 Kongress Ohne Abb. GH: Haidemühler Glashüttenwerke, Haidemühl Wz. 466787, Marke ab 1920 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR KORSU → siehe unter „Edelweiss“ KOSTA → siehe unter Skandinavien KOSMOS Abb. K 31 Abb. K 32 Abb. K 33 GH: Hadrian & Co. Glasfabrik, Wiesau / Schlesien „Zylinderhütte“ ab 1921 (ab 1945: Wymiarki/Polen) Eigenmarke für Wild & Wessel in Wiesau; ab 1937 unter der Führung von „von Poncet“ Produktion für Fa. Weck als deren Marke Wz. 424344, Marke ab 1930 Abb. K 31 Deckel: um einen blumenähnlichen Stern herum 2-zeilig Umschrift KOSMOS / CONSERVENGLAS // bürgt für beste / Qualität Form: Fl; D = 65 mm Nachweise: RWZR; (H) K 20.1 Abb. K 32 Variante zu Abb. K 31 Form: M; D= 95mm, 115mm Nachweise: (T) 0145; (H) K 20.2 Abb. K 33 Variante zu Abb. K 32; zusätzlich Ziffer 47 im Quadrat / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0858 KOX ohne Abb. GH: Glashüttenwerke Holzminden GmbH, Holzminden Wz. 216328, Marke ab 1917 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 150 Kraft Abb. K 34 Abb. K 35 Abb. K 36 H: bisher nicht bekannt Abb. K 34 Deckel: Umschrift „KRAFT“ / KONSERVENGLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) K 22.1 Abb. K 35 Variante zu Abb. K 29, zusätzlich Signet: Anker (GH: Aktienges. für Glasproduktion, vorm. Gebr. Hoffmann, Bernsdorf / Oberlausitz) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0867; (M) 9303 Abb. K 36 Variante zu Abb. K 29, Signet: Krone mit SG (GH: Sächsische Glasfabrik, vorm. Berthold & Hirsch A.G., Radeberg; 1932 Zusammenschluß mit August Walther & Söhne A.G., Ottendorf / Okrilla; ab 1940 Sachsenglas AG, Ottendorf / Okrilla) Form: M; D = 80 mm Nachweise: (M) 9364 KROMER (Ulmer Einmachgefäß) / Kronprinz Abb. K 37 Abb. K 38 Abb. K 37 H: Fa. Johann Kromer, Ulm, Golschenhof 5 (Vertrieb von Haus- und Küchengeräten, Einmachgefäße aus Glas, Steinzeug, Ton, Porzellan) Wz.519972, Marke ab 1939 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Abb. K 38 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Einkochglas / Kronprinz; mittig Ordensstern (dem Bruststern des preußischen Adlerordens nachempfunden) Form: N; D= 75 mm Nachweise: (M) 8482 Krumeich´s Konservenkrug → siehe unter Nachträge www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 151 KRONENGLAS / Sachsenglas (bis 1945) (Sachsenglas - siehe unter „Sachsenglas VEB“ Abb. K 39 Abb. K 40 Abb. K 41 Abb. K 42 Abb. K 43 Abb. K 44 Abb. K 45 Abb. K 46 Abb. K 47 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 152 GH: Sächsische Glasfabrik, vorm. Berthold & Hirsch A.G., Radeberg, Güterbahnhofstr. 16 gegr: 1872, ab 1886 Aktiengesellschaft 1932 Zusammenschluß mit August Walther & Söhne A.G., Ottendorf / Okrilla; ab 1940 Sachsenglas AG, Ottendorf / Okrilla); nach 1945 VEB Sachsenglas Schutzmarke: „dreiarmige Perlenkrone mit SG“ - Wz. 26556, Marke ab 1897 „Kronen-Glas“ - Wz 103495, Marke ab 1906 „eckige Krone mit/ohne SG“ - Wz.547325, Marke ab 1942 Nachweise: RWZR; A.Becker: Zwischenbericht aus dem Patentamt (pk 2001-03, S.74); Abb. K 39 Darstellung des Warenzeichens von 1897 im Reichswarenzeichenregister Abb. K 40 Deckel Umschrift Konserven. / Kronen-Glas, mittig Schutzmarke Form: M; D = 75 mm, 95 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0866; (M) 4578; (H) K 23.1 ohne Abb. Variante zu Abb. K 40: hinter dem Wort „Konserven“ kein Punkt Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0864 ohne Abb. Variante zu Abb. K 40: zwischen den Worten „Konserven.“ und „Kronen-Glas“ jeweils 2 übereinanderstehende Punkte Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T) 0870 ohne Abb. Variante zu Abb. K 40: Konserve. Ohne ‚n‘ Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 1443 Abb. K 41 Deckel: Umschrift KRONEN / QUALITÄTS-GLAS, mittig große Schutzmarke Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0212 Abb. K 42 Deckel: Schriftzug KRONENGLAS , unten Darstellung der Schutzmarke, mittig Signet: P.H.N. (Signet bisher nicht aufgelöst) Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) K 23.2 Abb. K 43 Deckel: Umschrift KRONEN / QUALITÄTS-GLAS , mittig Schutzmarke, darunter 2-zeilig Ziffer 38 im Quadrat / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1051; (M) 4574; (H) K 23.3 ohne Abb. Produktion für Schweden Deckel: Umschrift Konservglas / Original ; mittig das Signet „Krone mit SG“ Form: N, D= ? mm Nachweise: Smalands Museum M 44870; glasbruks samling (…..) Abb. K 44 Darstellung des Warenzeichens Wz. 547325, ab 1940 Nachweise: RWZR Abb. K 45 Deckel: Umschrift KRONEN / QUALITÄTS-GLAS , mittig Schutzmarke, darunter 2-zeilig Ziffer 38 im Quadrat / DIN Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0865; (M) 4574; (H) K 23.5 Abb. K 46 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Schriftzug RILLENGLAS / Schutzmarke ; im Feld 2-zeilig MLG / Ziffer 38 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0483, 1174 Abb. K 47 Deckel: Umschrift SACHSEN / GLAS , mittig Signet: H.S. / C. (Signet bisher nicht aufgelöst) Form: N, M; D = 85 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0905; (M) 4784; (H) S 03 KROON → siehe unter Beneluxstaaten www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 153 Küchenchef Abb. K 48 Abb. K 49 Abb. K 50 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag: 54639, 54640, 54647) H: Glasfabrik und Glasraffinerie Anna Bose, Driburg (Handel mit Press-, Hohl und Verpackungsglas, Konservengläser) Wz. 187193, Marke ab 1914 Abb. K 48 Deckel: Schriftzug 2-zeilig Küchenchef / D.R.W.Z. Form: N; D = 85 mm Nachweise: RWZR, Engelhardt S: 37; (M) 7231 ohne Abb. Variante zu Abb. K 48: Schriftzug 3-zeilig Küchenchef / 85 / D.R.W.Z. Form:M; D = 85 mm Nachweise: (T) 0369 Abb. K 49 Deckel: Schriftzug 4-zeilig KÜCHENCHEF / 95 / KONSERVENGLAS / D.R.W.Z. Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) K 26.3 ohne Abb. Variante zu Abb. K 49: Schriftzug 3-zeilig KÜCHENCHEF / CONSERVENGLAS / D.R.W.Z. Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0863 Abb. K 50 Deckel: Darstellung eines Kochs mit Kochlöffel, darunter Schriftzug Küchenchef Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0649; (M) 4587 KÜCHENFREUND ohne Abb. GH: Aktiengesellschaft für Glasindustrie, vorm. Friedr. Siemens, Dresden A1, Freiberger Str. 91 Wz. 471827, Marke ab 1934 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Küchenmeister ohne Abb. H: Fa. Anna Bose, Driburg / Westfalen (Herstellung und Vertrieb von Konservengläsern und Einkochapparaten) Wz. 204396, Marke ab 1915 (Bisher kein Belegexemplar – siehe auch unter „ABO“) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 154 KÜCHENFREUND / RIXI Abb. K 51 Abb. K 52 GH und H: Marsberger Glasfabrik, Niedermarsberg (gegr. 1904) März 1934: Einführung des Markenzeichens M.G.M. (= Marsberger Glasfabrik Marsberg) Dezember 1934: Eintritt des Glasgroßhändlers Heinrich Ritzenhoff aus Driburg in das Unternehmen Nach 1935 Fa. Heinrich Ritzenhoff, Essen und Marsberg ist Eigentümer der Glashütte Marsberg Ab 1957 Glaswerk Heinrich & Klaus Ritzenhoff KG; 1968 Marsberger Glaswerke Ritzenhoff GmbH „Küchenfreund“ - Wz. 116569, Marke ab 1909 „M.G.M.“ - Wz. (Nr. nicht bekannt), Marke ab 1934 Abb. K 51 Deckel: Umschrift 2-zeilig KÜCHENFREUND / M.G.M. // Eingetragene / Schutzmarke Form: M; D = 80 mm, 105 mm Nachweise: (T) 0578, 0694; (M) 9146 Abb. K 52 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke (Auftrag Nr. 54295, -296, -443, -444, -545) Deckel: Umschrift (Stern) „RIXI“ (Stern) / QUALITÄTS-GLAS, mittig Signet: innerhalb eines Kreises Andeutung eines zylinderförmigen Körpers mit den Schriftzeichen H R und Beistriche (= Heinrich Ritzenhoff) Form: M; D = 95 mm (auch 75 mm, 85 mm, 110 mm, 120 mm) Nachweise: Menke; (T) 1025; (M) 4718 KÜCHENSCHATZ / Küchenstolz Abb. K 53 Abb. K 54 Abb. K 53 H: Carl Huge, Minden, Bäckerstr. 11 (Großhandlung in Porzellan, Steingut, Glas, Kurzwaren, Braun- und Emailgeschirr) Wz. 441052, Marke ab 1932 (Marke bereits 1926 nachweisbar) Deckel: 3-zeilig Schriftzug GARANTIERT / „KÜCHENSCHATZ“ / LUFTDICHT Form: M; D = 110 mm Nachweise: RWZR; Rechnung 1926; (T) 0711; (M) 8349 Abb. K 54 GH und H bisher unbekannt Deckel: Darstellung eines Frauenkopfes mit Einkochglas in der Hand, darunter Schriftzug Küchenstolz Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6090 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 155 KÜCHENGLÜCK Abb. K 55 Abb. K 56 Abb. K 57 Abb. K 58 Abb. K 59 Abb. K 60 Abb. K 61 GH: Lüner Glashüttenwerke vorm. Schulze-Berge & Schulz GmbH, Lünen / Westfalen Wz. 466468, Marke ab 1934 Abb. K 55 Deckel: Umschrift RILLENGLAS / KÜCHENGLÜCK Form: R; D = 95 mm Nachweise: RWZR; (M) 4582 Abb. K 56 Deckel: zwischen 2 Ringen Umschrift RILLENGLAS / KÜCHENGLÜCK; mittig ein Kleeblatt Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 1121 Abb. K 57 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Einkochglas / Küchen / Glück , Kleeblatt mit kurzem Stiel Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0030, 0045, 0393, 0861; (M) 4584 Abb. K 58 Deckel: Variante zu Abb. K 55: Stiel vom Kleeblatt lang als Unterstreichung des Wortes „Glück“ Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0022 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 156 Abb. K 59 Deckel: Variante zu Abb. K 50; zusätzlich im Feld DIN / Ziffer 46 im Quadrat Form: M; D= 95 mm Nachweise: (T) 0150, 0862; (M) 6464 Abb. K 60 Deckel: Umschrift GH / RILLENGLAS / Ziffer 46 im Quadrat / KÜCHENGLÜCK; mittig Kleeblatt Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0596 Abb. K 61 Deckel: zwischen 2 Ringen Umschrift RILLENGLAS / KÜCHENGLÜCK; im Feld 3-zeilig DIN / Signet: LG im Doppelkreis / Ziffer 46 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) =0701; (H) K 28.3 L (Lamprecht) Abb. L 1 Abb. L 2 Abb. L 3 GH: Hermann Lamprecht GmbH, Zentrale: Kassel, Rühlstr. 3 (gegr.: 1876; Herstellung vorwiegend Pharmazeutisch- technischer und Kosmetikbedarf; Medizinglas; Patent 36587 für Tropfengläser ab 1885) Werke in: Gnarrenburg bei Bremen (ab 1876) Breitenstein bei Stolberg / Harz (ab 1890) Immenhausen bei Kassel (ab 1907) Abb. L 1 Schutzmarke der Firma Lamprecht Abb. L 2 und L 3: Werksmarken für die „J-Einkochgläser“ (Bisher keine Belegexemplare im Sammlerbestand) Nachweise: Bestand des Glasmuseums Immenhausen (Ausstellung); Adressbuch Deutsche Glasindustrie 1930/31 La Facile / La Lorraine / La Lyonnaise / La Reine / L’Idéale / → siehe unter Frankreich Lahn / Lampe’s Wertglas Abb. L 4 Abb. L 5 Abb. L 4 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag Nr. 54211 + 219) H: bisher unbekannt Deckel: Umschrift LAHN / KONSERVENGLAS, mittig Signet: HK Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: Menke; (M) 7-9913 → siehe auch unter Nachträge (Abb. NT 30) Abb. L 5 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) LAMPE‘S (Stern) / WERTGLAS Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0686; (M) 8997 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 157 Lasch System / LEDA Abb. L 6 Abb. L 7 Abb. L 6 GH und H: Hermann Gerngross, Mannheim, Büro: Rheinstr. 12 (Engros in Glas, Porzellan, Steingut) Deckel: Umschrift D.R.G.M. / SYSTEM LASCH Form: N; D = 70 mm (halbkugelförmiger Deckel) Nachweise: ebay Okt 2021: Werbung von 1929; http://steinmarks.co.uk (Postkarte 1. Weltkrieg - Fabrik von Conservengefäßen System Lasch und System Badenia); (M) 0416 Abb. L 7 GH und H bisher unbekannt Deckel: 4-zeilig Schriftzug im Kreis Leda-Glas / Signet HB / MASSIVRANDGLAS / BÜRGT FÜR QUALITÄT Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4524 LE MEILLEUR / LE PARFAIT / Le Pratique / Les ECO → siehe unter Frankreich LEERDAM → siehe unter Beneluxstaaten Leifheit Abb. L 8 H: Günter Leifheit KG, Nassau / Lahn Gegr. 1959, von 1959-1984 KG, ab 1984 AG Marke ab 1959 ohne Abb. Deckel: Blech bedruckt: Schriftzug LEIFHEIT in einer Umrahmung, Darstellung verschiedener Früchte als Kranz Behälterprägung: in einem Rahmen aus dem Schriftzug LEIFHEIT aus einer Früchtegirlande der Schriftzug Einkoch / Spaß Form: Konservenglasdose mit Blechdeckel und Blechschraubring bzw. Twist Off-Verschluss, verschiedene Behälterformen Nachweise: Handel Abb. L 8 Variante Deckel: Blech bedruckt schwarz oder farbig wie in der Vorposition, auch mit Schriftzug Frucht & Fun Behälterprägung: statt des Schriftzuges Einkochspaß stehen der Schriftzug Frucht & Fun oder Confiture Form: Twist-Off oder als Glaskonservendose mit Schraubring Nachweise: Handel www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 158 LEINESTOLZ / LEIPZIGER NEUTRAL Abb. L 9 Abb. L 10 Abb. L 11 Abb. L 9 GH und H bisher unbekannt Deckel: 3-zeilig Schriftzug LEINESTOLZ / das / QUALITÄTS-KONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4540 Abb. L 10 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift LEIPZIGER NEUTRAL FLEISCHGLAS.; mittig Signet: W.S. / H. Form: N: D = 80 mm, 100 mm Nachweise: (M) 00-445352 Abb. L 11 Variante zu Abb. L 9: Umschrift. LEIPZIGER NEUTRAL KONSERVENGLAS, mittig Signet: W.S. / H. Form: N: D = 80 mm Nachweise: (T) 0969; (M) 0839 Legra / LEMA / Leu Abb. L 12 Abb. L 13 Abb. L 14 Abb. L 12 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Legra / Einkochglas, mittig Größenangabe: 110 mm. Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 0820 Abb. L 13 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) LEMA (Stern) / Einkoch-Glas, mittig Signet: im Kreis geflügelte Figur über L-M / H Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0975; (M) 0431 Abb. L 14 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift LEU / GLAS; von 2 Löwen gehaltene runde Kartusche mit den Buchstaben HL Form: M; D = ??? mm Nachweise: Bestand der Sammlungen Stadt Peitz Libs → siehe unter Österreich-Tschechoslowakei-Ungarn www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 159 LIMMARED → siehe unter Skandinavien LIMBURGIA / LIPPIA Abb. L 15 Abb. L 16 Abb. L 15 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift LIMBURGIA / CONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) L 16 Abb. L 16 GH: Glashüttenwerk Anton Greiner & Co. GmbH, Drebkau / Niederlausitz (um 1936). H: Heinrich Damm, Lippstadt Deckel: Umschrift (Stern) LIPPIA (Stern) / EINKOCHGLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: Menke; (M) 0208 Löwen Abb. L 17 Abb. L 18 Abb. L 17 GH und H bisher unbekannt Deckel: 2 Löwen als Schildhalter mit dem Wappen von Bayern, darunter 2-zeilig Ziffer 455598 (= Gebrauchsmusternummer) / Löwen Conservenglas Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 34-829574 Abb. L 18 Deckel: von 2 Löwen gehaltenes Schild- Darstellung des Wappens des Freistaates Bayern (1923- 1933); darunter 2-zeilig (Gebrauchsmuster) No. 455598 / LÖWEN CONSERVENGLAS Darstellung im Uhrzeigersinn: 4-Feld-Wappen mit Rauten (Altbayern), dem Löwen (Pfalz), 3 Löwen aus Stauferwappen (Schwaben), 3 Spitzen (Franken) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M)34-1150227 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 160 LORENZ / LORMA Abb. L 19 Abb. L 20 Abb. L 19 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) LORENZ (Stern / KONSERVENGLAS Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 9909 Abb. L 20 H: Paul Lohrmann GmbH, Lübeck, Hundestr.95/101 (Fischkonservenfabrik) Warenzeichen Wz.469287, Marke ab 1934 Deckel: Original nicht vorhanden Behälter Bodenprägung: ein trinkender Kranich mit 2-zeilig Schriftzug GES. / GESCH.; Umschrift PAUL LOHRMANN LÜBECK FISCHKONSERVEN & FEINKOST / MARKE / LORMA Form: ovales Fischglas, 159 x 85 mm Nachweise: (T) 1203 Louis Hirschberg → siehe unter Nachträge Lotte Abb. L 21 Abb. L 22 H: Robert Fröhlich, Leipzig (Glas- und Porzellangeschäft) Abb. L 21 Warenzeichen Wz. 214606, Marke ab 1916 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Abb. L 22 Warenzeichen Wz. 220185, Marke ab 1917 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 161 LINN / LUNA / WELA Abb. L 23 Abb. L 24 Abb. L 25 Abb. L 26 Abb. L 27 Abb. L 28 Abb. L 29 Abb. L 30 Abb. L 31 Abb. L 32 Abb. L 33 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 162 GH: Glaswerke Ruhr AG, Essen-Karnap GH: Glaswerke Schleusingen H: Wilhelm Linn sen., Arnstadt, Wachsenburgallee 12a (Haushaltswarengroßhandel, Vertrieb von Einkochgläsern und Zubehör; gegr. 1924) ;heute Linn GmbH in Burgthann / Bayern (Großhandelsunternehmen) Wz. 335851, Marke ab 1925 Form: Sturz- und Fleischgläser: D = 120 mm; Inhalt: 1/4, 3/4, 1, 1 ½und 2 Liter Obstgläser: D = 90 mm; Inhalt: 1/4, 1/2, 3/4, 1 und 1 ½Liter Normalglas: D = 85 mm; Inhalt: 1/4, 1/2, 3/4, 1 und 1 ½ Liter Nachweise: Linn-Einkochbuch (ohne Jahr); Abb. L 23 Darstellung des Warenzeichens Wz. 335851von 1925 Abb. L 24 Darstellung des Warenzeichens Wz. 349600 von 1926 Abb. L 25 Darstellung des Warenzeichens Wz. 349601 von 1926 Nachweise: RWZR Abb. L 26 Deckel: Schriftzug Linn Form: Fl; D = 60mm, 90 mm Nachweise: (T) 0065, 0330, 0976; (M) 4529 ohne Abb. ..Variante zu Abb. L 25: Schriftzug LINN Form: Fl; D = 33mm (für Puppenküche, 1/5 L, 1/10 L); 70mm, 90 mm Nachweise (T) 0327, 0583, 0773; (H) L 18.1 Abb. L 27 Deckel: 2-zeilig Schriftzug LINN / Patent Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 8477; (H) L 18.2 Abb. L 28 Deckel: Umschrift LINN-QUALITÄT / Massivrandglas-geschliffen; im Feld 2-zeilig DIN / 95 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4518 Abb. L 29 Deckel: Umschrift LINN – QUALITÄT / RILLENGLAS; im Feld innerhalb eines Kreises DIN / 95 Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0970 Abb. L 30 Deckel: Innerhalb von 2 Kreisen Umschrift RILLENGLAS / LINN; im Feld 3-zeilig GH / Signet: Ruhrglas / Ziffer 40 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 4535 Abb. L 31 Deckel: 3-zeilig Schriftzug LINN / DIN / Ziffer 40 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0126 Abb. L 32 „LUNA“ Deckel: Umschrift LUNA / KONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: Menke; (T) 0193; (M) 4539 Abb. L 33 „WELA“ Deckel: Umschrift WELA / KONSERVENGLAS Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm Nachweise: Menke; (T) 0408, 1048, 1093; (M) 4888; (H) W 08 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 163 LUCULLUS / Lügder Stolz Abb. L 34 Abb. L 35 Abb. L 34 GH: (?) AG der Gerresheimer Glashüttenwerke (Namensvorschlag von Dir. Menke, 1942) H: Fa. P. Schmahl, Mainz ( Eisenwaren, Haus- und Küchengeräteverkauf) Wz. 188786, Marke ab 1914 Deckel: um einen Kopf mit Lorbeerkranz Schriftzug LUCULLUS / KONSERVENGLAS / (3 Sterne verteilt im Feld) Form: N; D = 85 mm Nachweise: RWZR; Menke; (M) 7221 Abb. L 35 H: Konsumverein Eintracht Lügde e.G.m.b.H. (Verschmelzung mit gleichnamigem Konsumverein in Bad Driburg nach Satzung vom 17./18.12. 1930) oder Kaufmann Heribert Hasse (Haushaltungsgeschäft; Konkursanmeldung 07.09.1931) Deckel: Schriftzug Lügder Stolz Form: M; D = 110 mm Nachweise: RA 1931/83 p.12; RA 1931/213 P.6 (Amt Steinheim/Westfalen); (M) 9322 LUNA → siehe unter „LINN“ Lusatia → siehe unter „Monopol“ Lutter / LUX Abb. L 36 Abb. L 37 Abb. L 36 GH und H bisher unbekannt Deckel: 3-zeilig Schriftzug LUTTER / QUALITÄTS- / EINKOCHGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4527 Abb. L 37 GH und H bisher unbekannt. Deckel: Schriftzug LUX doppelt in Umrandung eines Eisernen Kreuzes Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1218; (M) 4532 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 164 M (Signet im Dreieck) / M.B. Abb. M 1 Abb. M 2 Abb. M 1 GH und H bisher unbekannt Deckel: innerhalb mehrerer Ringe Signet: M im Dreieck Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0784; (M) 5368; (H) M 01 Abb. M 2 H: Fa. M. Brandstetter, Königsberg/ Ostpreussen, Kneiphöfsche Langgasse 39 (Vertrieb von Wirtschaftsartikeln, Konserven-, Zubindegläser) Wz. 479005, Marke ab 1935 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR MU Dr. J. Bares → siehe unter Österreich-ČSR-Ungarn M & vH INMAAKGLAS → siehe Beneluxstaaten MÄDI / Mafra Abb. M 3 Abb. M 4 Abb. M 3 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift „MÄDI“ / Einkochglas Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0132; (M) 4621; (H) M 04 Abb. M 4 H: Offene Handelsgesellschaft Ph. Mayfarth & Co; Frankfurt am Main (Fabrik von Landwirtschaftsmaschinen und -geräten) Wz. 156119, Marke ab 1912 Deckel: Umschrift ORIGINAL EINKOCHGLAS / Mafra, im Feld Signet: Frauengestalt mit Besen und Zahnrädern, Schrift MA – FRA Form: R; D = 95 mm Nachweise: RWZR; (M) 6495 MAGNEET → siehe unter Beneluxstaaten www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 165 Målerås → siehe unter Skandinavien Manegold / MARGA Abb. M 5 Abb. M 6 Abb. M 7 Abb. M 5 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug Manegold Form: M; D = 95 mm Nachweise: Sammlung Michl (Raum Paderborn) Abb. M 6 GH und H: Menke & Co GmbH, Glasmanufaktur, Weißwasser / Oberlausitz Wz. 221341 und 221342, Marke ab 1917 Deckel: Umschrift (Stern) MARGA (Stern) / EINKOCHGLAS Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm (weißes und grünes Glas) Nachweise: RWZR; (M) 6499; (H) M 08 Abb. M 7 Darstellung des Warenzeichens Wz. 221341 für Glashütte Menke & Co. (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Maria / MARKTSCHLOSS / MARO Abb. M 8 Abb. M 9 Abb. M 10 Abb. M 8 GH und H: Glasfabrik Tietze & Seidensticker Penzig / Oberlausitz Wz. 424533; Marke ab 1930 Auch H: O. Sörgel, Hamburg Deckel: Umschrift MARIA / CONSERVENGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: Menke; (T) 0562; (M) 4616 Abb. M 9 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Blüte) MARKTSCHLOSS (Blüte) / KONSERVENGLAS Form: N; D = 75 mm Nachweise: (H) M 10 Abb. M 10 GH und H bisher unbekannt Deckel: 3-zeilig Schriftzug „MARO“ / weltbekannt / CONSERVENGLAS Form: N, M; D = 85 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0646; (M) 4977 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 166 MARTHA / Martin Abb. M 11 Abb. M 12 Abb. M 13 Abb. M 11 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Zweig, 5 Blätter) MARTHA (Zweig, 5 Blätter) / QUALITÄTSGLAS Form: M; D = 115 mm Nachweise: (H) M 12 Abb. M 12 GH: Glasfabrik Dr. Martin Schweig, Weißwasser/ Oberlausitz gegr. 1894 als Tafelglashüttenwerk Thormann & Maschke, ab 1907 „ Doktorhütte“ - Dr. Martin Schweig; 1910 Schweig'sche Glas-und Porzellanwerke AG; 1920 Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG- Werk H „DRP 81444“ Patent für Hugo Martin, Berlin, 1894 für einen Gefäßverschluss (Klammer aus 2 Bügeln bestehend, in der Mitte vernietet und drehbar) „MARTIN-GLAS mit Hammer und Schlägel“- Wz. 140981; Marke ab 1910 „Martin-Glas“ in Schreibschrift - Wz. 138814; Marke ab 1910 „Martin-Glas“ – Wz. 462232, Marke ab 1933 (VLG AG- Hauptsitz: Berlin SO 36, Lausitzer Str. 10/11) Deckel: Umschrift DRP. Martin / No. 81444, im Feld Schriftzug D.R.G.M. Form: M; D = 70 mm (Massivrandglas, siehe Leitartikel: Bild 8); oberseitig Rille für den Verschlussbügel Nachweise: Pressglas-Korrespondenz pk-2001-5-5; (T) 0713; (M) 6130 Ohne Abb. Variante zu Abb. M 12 Deckel: ohne D.R.G.M. Form: M; D = 70 mm Nachweise: DPMA; RWZR; PK -2001-5-5; (H) M 13.1 Abb. M 13 Variante zu Abb. M 12: statt D.R.G.M. nun Schriftzug D.R.GebrauchsMuster Form: M; D = 85 mm Nachweise: (M) 6257 Mars →siehe unter „Heye“ MASSIV / Massiv Abb. M 14 Abb. M 15 Abb. M 14 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) MASSIV (Stern) / DAS QUALITÄTSGLAS; im Feld Größenangabe 95 mm Variante: ohne Sterne; im Feld Größenangabe 110 mm Form: M; D = 95 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0271, 0276; (M) 3190; (H) M 16 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 167 Abb. M 15 GH und H bisher unbekannt Deckel: im Feld ein Ring mit Schriftzug Massiv, Umschrift GARANTIERT / ZUVERLÄSSIG Form: M; D = 95mm Nachweise: (M) 0695 MATADOR / DEUTSCHLANDS STOLZ / FELSEN / ORIGINAL JUWEL Abb. M 16 Abb. M 17 Abb. M 18 Abb. M 19 GH: (für Original Matador gesichert) Glasfabrik Tietze & Seidensticker Penzig / Oberlausitz Wz. 424534, Marke ab 1930 H: W. Fels & Sohn, Wuppertal-Elberfeld, Hofaue 15 (Großhandel in Porzellan, Glas, Steingut und Einkochartikeln) Abb. M 16 Deckel: Umschrift ORIGINAL / MATADOR, im Feld DIN , darunter Signet: in einem Kreis Landschaft mit Felsen und aufgehender Sonne und dem Schriftzug FELS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0223; (M) 4615 Abb. M 17 „Deutschlands Stolz“ Wz. 478731; Marke ab 1935 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise:RWZR Abb. M 18 H: W. Fels & Sohn (nicht gesichert) Deckel: Umschrift FELSEN / EINKOCHGLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 0040 Abb. M 19 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag Nr. 54270+ 272) Deckel: Umschrift ORIGINAL / JUWEL Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: Menke; (T) 1132 Menlos →siehe unter „Wick“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 168 Mercedes Abb. M 20 Abb. M 21 Abb. M 20 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift MERCEDES / GARANTIE-GLAS , im Feld Signet: R Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6029 Abb. M 21 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift MERCEDES / EINKOCHGLAS , im Feld Signet: JRM Form: N; D = 80 mm Nachweise: (T) 0556 Mercur → siehe unter Frankreich Metal Abb. M 22 Abb. M 22 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug METAL Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) M 20 METEOR Abb. M 23 Abb. M 24 Abb. M 25 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 169 H: Fa. Bertram & Co. Haus= und Küchengeräte= Großhandlung, Celle (Großhandel mit haus-und Küchengeräten aller Art, Waren: Einkochgläser Warenzeichen Wz. 271297, Marke ab 1921 Abb. M 23 Deckel: Umschrift METEOR / CONSERVENGLAS Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 7-8390 Abb. M 24 Deckel: Umschrift (Stern) METEOR / GES.GESCH. (Stern) KONSERVENGLAS , im Feld Signet: B.W. Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) M 21.2 Abb. M 25 Deckel: Umschrift ORIGINAL METEOR CONSERVENGLAS / GES.GESCH. / No. 271297 Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) M 21.1 Metropol →siehe unter „Monopol“ MG (Mittelglas) / MGS Abb. M 26 Abb. M 27 GH: VVB (Z) Mittelglas, Sitz Cottbus (VVB (Z) = Vereinigung Volkseigener Betriebe (Zentalgeleitet)) Die Vereinigung existierte von Jan./März 1951 bis Jan./Juni 1952. Ihr gehörten 20 Firmen an. Die Unterscheidung der Glashütten ist durch eine Zahl in/über dem Signet MG gegeben Abb. M 26 Deckel mit dem Signet MG sind zu finden unter: MG 01 Siehe Annahütte ( Abb. A 65) MG 08 Siehe INKO – Pfännerhütte (Abb. I 31 d) MG 08 Siehe Pfännerglas (Abb. P 14) Abb. M 27 GH und H bisher unbekannt Deckel: zwei zu einem Stern gefügte Dreiecke, in den Ecken des einen die Buchstaben M G S im anderen Rankwerk und ein Wappenschild, bekrönt mit einem Wikingerhelm. Im Schild eine weibliche Figur mit Kranz und Spiegel auf der Erdkugel stehend, Blitz als Beiwerk Form: M; D = ??? mm Nachweise: Sammlungsbestand der Stadt Peitz MIRA → siehe unter Frankreich Moll‘s Reformglas ohne Abb. H: Rudolf Moll & Co., Hamburg (Herstellung und Vertrieb von Konservengläsern und Gefäßverschlüssen) Wz. 296515, Marke ab 1923 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 170 Mosella / Mühle / Münchener Kindl Abb. M 28 Abb. M 29 Abb. M 30 Abb. M 28 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Conservenglas / Mosella, im Feld Ges. –Darstellung Porta Nigra- Gesch. Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T) 1227; (M) 4608 Abb. M 29 GH und H: (?) Glasfabrik Gebr. Müllensiefen, Witten-Crengeldanz (gegr. 1825) Deckel: Darstellung einer Windmühle ( die Darstellung hat große Ähnlichkeit mit der Schutzmarke „Windmühle“ dieser Glasfabrik) Form: N; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: Adressbuch der deutschen Glasindustrie 1930/31 S. 75; (H) M 32 Abb. M 30 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug KONSERVENGLAS; im Feld Darstellung des „Münchener Kindls“ Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) M 28 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 171 Monopol (VLG) / LUSATIA / METROPOL / TET / UTILA / WEG Abb. M 31 Abb. M 32 Abb. M 33 Abb. M 34 Abb. M 35 Abb. M 36 Abb. M 37 Abb. M 38 Abb. M 39 Abb. M 40 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 172 Abb. M 41 Abb. M 42 Abb. M 43 Abb. M 44 Abb. M 45 GH: Vereinigte Lausitzer Glaswerke, Weißwasser (Hauptsitz: Berlin, Lausitzer Str. 10) Hervorgegangen 1909 aus der Übernahme der „Glashüttenwerke Warmbrunn Quilitz & Co - Elisenhütte“, Tschernitz / Oberlausitz (gegr. 1829) durch die „Neue Oberlausitzer Glashüttenwerke Josef Schweig & Co. AG“, Weißwasser (gegr. 1899) Übernahme der Werke: Glashüttenwerke Weißwasser AG (1920), ehemals Oberlausitzer Glashüttenwerke Otto Hirsch; Glashüttenwerke Weißwasser, Abt. Germania (1929), ehemals Glashüttenwerke „Germania“ Josef Schweig, bis 1933 Werk H (1920), ehemals Schweigsche Glas- und Porzellanwerke AG, bis 1933 Werk U (1927), ehemals Glashüttenwerk Janke, Mudra & Co., „Union“; bis 1945 Nach 1945 Enteignung und ab 1947 VEB Oberlausitzer Glaswerke (OLG); 1948 VVB-(Z) Ostglas (siehe auch unter OG-Ostglas) Nachweise: pk-2001-5-5 Jochen Exner, Glashütten und Glaswerke in der Lausitz … Abb. M 31 „Monopol“- erstmalige Eintragung des Warenzeichens für „Konservenbüchsen mit Patentverschluß“ Wz 45495, Marke ab 1900 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Abb. M 32 „WEG“ - Wz. 193761, Marke ab 1914 für Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG Schrift WEG in Rechteck mit abgeschrägten Ecken Nachweise: Glasmarkenlexikon Nr. 10559; RWZR Abb. M 33 Deckel: Schriftzug WEG 2-mal kreuzförmig angeordnet Form: M; D = 95mm Nachweise: (T) 0685 Abb. M 34 Variante zu Pos M 33 Deckel: Schriftzug WEG kreuzförmig in einem Blatt Form M; D = 95mm Nachweise: (H) W05.1 Abb. M 35 „VLG in alter Raute“ - Wz. 150207, Marke ab 1911 Zunächst Übernahme der Raute aus der Marke von Warmbrunn, Quilitz & Co. (siehe obere Darstellung) Nachweise: Glasmarkenlexikon 10541, 1951; RWZR Abb. M 36 (?) Zuordnung nicht gesichert; Wz. 392134 (1927) und Wz.428902 (1930) für VLG wurden als Schriftzug in Druckschrift beantragt Deckel: Schriftzug MONOPOL Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1008 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 173 Abb. M 37 Deckel: Schriftzug in Schreibschrift Monopol Form: N; D = 75 mm Nachweise: (T) 1015; (H) M 25.1 Abb. M 38 Deckel: Schriftzug wie Abb. M 37: zusätzlich Signet: „alte“ VLG-Raute Form: N + M; D = 75mm, 95 mm Nachweise: (H) M 25.2 Abb. M 39 Deckel: Schriftzug wie Abb. M 37: zusätzlich 3-zeilig B / DIN / Signet; „alte“ Raute Form: Fl, D = 90 mm Nachweise: (H) M 25.3 ohne Abb. Variante zu Abb. M 39: D/ DIN / Signet „alte“ Raute Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0007, 0183, (M) 4611 Abb. M 40 Behälterprägung zu Monopol-Gläsern Form: M - Massivrandglas; N - Nutenglas Nachweise: (T) 0017,0095,0108, 0177,0464,0537 ; (H) M 25 Abb. M 41 „VLG in neuer Raute“ - Wz. 501680, Marke ab 1936 Nachweise: Glasmarkenlexikon 1952; RWZR ohne Abb. Deckel: Schriftzug wie Abb. M 39, zusätzlich 3-zeilig D / DIN / Signet; „neue“ Raute Form: M, D = 95 mm Nachweise: (T) 0017,0108,0241, 0464,0537, 0586, Abb. M 42 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Umschrift RILLENGLAS / Monopol , im Feld 3-zeilig GH / Signet: „neue“ Raute / Ziffer 48 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0507; (M) 4628; (H) M 25.5 Ohne Abb. Variante zu Abb. M 42: statt GH: DIN Nachweise: (H) M 25.6 Abb. 43 „LUSATIA“ - Wz. 346416, Marke ab 1925 Deckel: Schriftzug LUSATIA / Signet: „alte“ Raute Form: N + M; D = 75mm, 95 mm Nachweise: Glasmarkenlexikon 4583, RWZR; (T) 0788; (M) 8403; (H) L 24 Abb. M 44 „UTILA“ - Wz. 350584, Marke ab 1925 Deckel: Schriftzug UTILA / Signet: „alte“ Raute Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm Nachweise: Glasmarkenlexikon 5684; RWZR; (T) 0935; (M) 4846 ohne Abb. „TET“- Wz. 372140, Marke ab 1926 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise:Glasmarkenlexikon 5670; RWZR Abb. M 45 „METROPOL“ Wz. 462081, Marke ab 1932 Deckel: Umschrift (Stern) METROPOL (Stern) / EINKOCHGLAS Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm Nachweise:RWZR; (T) 0229; (M) 6914 Monopol → siehe auch unter Beneluxstaaten → siehe auch unter „Ruhrglas“ MQ-Union → siehe unter „Garantie für…“ MÜHLIG-UNION → siehe unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 174 Münzner, Warenhaus Abb. M 46 Abb. M 47 H: Gebrüder Münzner, Bingen am Rhein Gegr. vor 1890; 1890 im Deutschen Reichsanzeiger erstmalig erwähnt, ab 1891 Gustav Münzner alleiniger Inhaber; als jüdisches Kaufhaus am 30.03.1939 aus dem Handelsregister in Bingen gelöscht Abb. M 46 Deckel: Umschrift (Stern) Warenhaus Münzner (Stern) / Bingen a/Rh.; Mittig Signet M Form: M; D = 95 mm Nachweise: RA 1890/141 p.9; RA1939/76 p.13; (T) 0648; (M) 4605 Abb. M 47 Variante zu voriger mit Glashüttenangabe Deckel: geänderter Schrifttyp; mittig alte VLG-Raute (Vereinigte Glashütten AG Weißwasser) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4602 N & S = Nord & Süd → siehe unter „Schiller-Glas“ Namenlos → siehe unter „Wick“ Narus ohne Abb. H: Leypold‘sche Blechemballagenfabrik Gebr. Barth, Stuttgart-Bad Cannstadt (Herstellung von Blechemballagen, Konservendosen und –gläsern) Wz. 562230, Marke ab 1943 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR NEUTRAAL → siehe unter Beneluxstaaten NIEDERRHEIN / NIEDERSACHSEN / Nimbus Abb. N 1 Abb. N 2 Abb. N 3 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 175 Abb. N 1 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift ORIGINAL / NIEDERRHEIN, mittig Signet: HGI Form: Fl; D = 85 mm Nachweise: (T) 1219 Abb. N 2 AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Gerresheim + Lünen, Auftrag Nr. 54575 - 54577) H: Einkaufsverband Niedersachsen Deckel: Umschrift NIEDERSACHSEN / QUALITÄTSGLAS, mittig Signet in Form eines menschlichen Körpers mit EVN (= Einkaufs-Verband Niedersachsen) Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm, 110 mm, 120 mm Nachweise: (M) 6527 Abb. N 3 GH und H bisher unbekannt Deckel: 4-zeilig Schriftzug Nimbus / D / DIN / 95mm Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6504 NOGA → siehe unter Frankreich NÖLKEN / NORDEN / NORDWEST Abb. N 4 Abb. N 5 Abb. N 6 Abb. N 4 H: Nölken & Co. GmbH, Niederndorf, Kreis Geldern (1927: Senffabrik und Ölmühle; 1943: umfangreiches Warensortiment einschl. Konserven) Wz. 372348, Marke ab 1927; Wz. 560819 ab 1941 Deckel: Darstellung Fuchs mit Trauben, darunter Schriftzug NÖLKEN Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 4642 Abb. N 5 H: Fa. H.C. Carstens, Elmshorn (Engrosgeschäft in Steingut, Porzellan, Glas, Email) Wz. 246609, Marke ab 1920 Deckel: Schriftzug NORDEN Form: M; D = 110 mm Nachweise: Menke; (M) 6521 Abb. N 6 GH: Paulinenhütte H: Einkaufsgenossenschaft Nordwest e.G.m.b.H., Bremen Wz. 335331, Marke ab 1924 Deckel: Umschrift „NORDWEST – STANDARD“ / KONSERVENGLAS, im Feld Signet: auf Spitze stehendes Dreieck mit Waage, darum halten 3 Hände einen Ring Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm, 110 mm Nachweise: Menke; (T) 0113, 0899, 0904; (M)3678 Ohne Abb. Deckel: Variante zu Abb. N 6: Umschrift NORDWEST – STANDARD ohne Anführungsstriche Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0021, 0079, 0901 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 176 NORDGLAS Abb. N 7 Abb. N 8 Abb. N 9 Abb. N 10 Abb. N 11 GH: (?) Glaswerk Maximilian Hoffmann, Neupetershain, Kr. Calau H: bisher unbekannt Abb. N 7 Deckel: 3-zeilig Signet: Strahlenbündel über Kristallen (Nordlicht?) / NORDGLAS / 110 mm Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0913; (M) 9953 Abb. N 8 Deckel: 4-zeilig Signet: wie vorige / NORDGLAS / DIN / 95 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0336 Abb. N 9 Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift (Stern) QUALITÄTS (Stern) / RILLENGLAS, im Feld 4-zeilig Signet / NORDGLAS / DIN / 95 Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0416; (H) N 07.2 Abb. N 10 Variante zu Abb. N 9: innerhalb von 2 Ringen Umschrift (Stern) MASSIVRAND (Stern) / QUALITÄTSGLAS, im Feld 4-zeilig Signet / NORDGLAS / DIN / 95 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0912; (M) 9881 Abb. N 11 Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift (Punkt) RILLEN (Punkt) / EINKOCHGLAS, im Feld 3-zeilig DIN / Signet / NORDGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 4648 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 177 Noelle & von Campe (FORTSCHRITT, Gloria, NOELLCA, SIEGER) Abb. N 12 Abb. N 13 Abb. N 14 Abb. N 15 Abb. N 16 Abb. N 17 Abb. N 18 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 178 Abb. N 19 Abb. N 20 Abb. N 21 Abb. N 22 GH: Noelle & Campe, Glashütte Brückfeld (Boffzen / Weser) 1866: Gründung einer Glashütte durch die Unternehmer Heinrich Schmidt (Zimmermeister aus Boffzen), Friedrich Bartling (Bauunternehmer aus Werste) und Heinrich Witte (Porzellanproduzent aus Magdeburg) 1866 - 1874: mehrfacher Wechsel der Besitzer; die Familie Witte verkauft ihre Geschäftsanteile 1870 an August von Campe Ab 01.10.1874: die Brüder Heinrich und August Noelle übernehmen die Geschäftsanteile von Heinrich Schmidt und Umbenennung in „Glasfabrik Noelle & Campe“ 31.10.1931: Die Glashütte wird geschlossen (Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise 1929) 22.05.1934: Wiederaufnahme der Produktion durch die Noelle & Campe GmbH Nachweise: www. nuvc.de/unsere Geschichte; www. glas-in-boffzen.com : Artikel „Wagemut und Kapitalmangel. 1866-1874 von Uwe Spiekermann und Stefanie Waske, Nov.2020 Abb. N 12 Notiz im „Deutschen Reichsanzeiger“ über den Eintrag der Firma „Noelle & von Campe“ ins Handelsregister des Amtsbezirkes Holzminden Nachweise: DRA 1875 / 3 p.6 vom 05.01.1875 Abb. N 13 Ausschnitt aus dem Patent DRP 8373 „Verschluss für Conservenbüchsen“ erteilt am 25.06.1879 Nachweise: Archiv Deutsches Bundespatentamt; DRA 1879/265 p.6 vom 11.11.1879 Ohne Abb. weitere Patente und Gebrauchsmuster a) DRP 11782 „Verschluss von Senfbüchsen“, Zusatz zu DRP 8373 erteilt 15.02.1880 Nachweise: DRA 1880/106 vom 07.05.1880 und DRA 1880/149 vom 27.06.1880 b) DRP 63849 „Glasblasemaschine“ erteilt am 04.09.1891 Nachweise: DRA1892/149 vom 27.06.1892 c) DRP 66918 „Glaspreß- und Blasform“ erteilt 15.11.1891 Nachweise: DRA1893/1 p.8 vom 02.01.1893 d) DRGM 365089 „Konserven u dgl. Gefäß“ Nachweise: DRA1909/39 p.18; DRA 1911/279 p.15 e) DRGM 427756 „Konservengefäß“ erteilt 18.06.1910 Nachweise: DRA1910/160 p.14 f) DRGM 454159 „Saugflasche“ erteilt am 01.02.1911 Nachweise: DRA1911/62 p.19 Abb. N 14 Eintrag der ersten Warenzeichen (NC bzw. B im Dreieck, schräger Anker mit Seil) beim Herzoglichen Amtsgericht Braunschweig (Anmeldung: 25.10.1875) Wz. 37141 „Anker“ zweite Anmeldung 12.08.1898, erteilt 12.04.1899 Nachweise: RWZR; DRA1876/22 p.8+9 vom 25.01.1876; DRA 1899/103 p.13 vom 02.05.1899 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 179 Abb. N 15 „Steuerrad“ Warenzeichen (Ausschnitt) Wz. 132222 und 133681, Marke ab 1910 Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon 11083 Abb. N 16 Deckel: Umschrift E.Wz. / No. 133681, im Feld Signet: Steuerrad Form: Fl, D = 90 mm Nachweise: (M) 6057 Abb. N 17 Deckel: Umschrift E.Wz. / D.R.G.M. 427756, im Feld Signet: Steuerrad Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (H) N 05.1 Abb. N 18 Deckel: Umschrift FORTSCHRITT C:V.H. / E.W.Z.; im Feld Signet: Steuerrad Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 4259 Abb. N 19 Deckel: Umschrift „Sieger“ / E.Wz., im Feld Signet: Steuerrad Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 9426 Abb. N 20 Deckel: von Halbkreisen eingerahmter Schriftzug NOELLCA, im oberen Halbkreis Signet: NC im Dreieck, im unteren Schriftzug RILLENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0267; (M) 0847 Abb. N 21 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Gloria / Signet: NC im Dreieck / MASSIVRAND Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0254 Abb. N 22 Variante zu voriger, Deckel: 3-zeilig Schriftzug Gloria / Signet: NC im Dreieck / 110 Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0833; (M) 4330; (H) G 25.4 NORMA Abb. N 23 Abb. N 24 Abb. N 25 Abb. N 26 GH: Glashüttenwerke von Poncet, Friedrichshain und Adlerhütten, Penzig H: NORMA Konservenglasindustrie Gesellschaft m.b.H. Öflingen (Vertrieb und Herstellung von Artikeln und Einrichtungen zur Selbstbereitung von Konserven) Tochterunternehmen der Fa. J.Weck & Co. Nachweise: Handelsregistereintrag Amt Säckingen am 04.04.1932 (DRA 1932/85 vom 12.04.1932) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 180 Abb. N 23 Deckel: Schriftzug NORMA kreuzweise in kreuzförmigem Rahmen Form: Fl, D = 90 mm Nachweise: (T) 0902; (H) N 09.1 Ohne Abb. Variante zu vor, als Nuten- /Massivrandglas Form: N + M; D = 75mm, 95 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0247, 0388; (M) 4636; (H) N 09.2 Abb. N 24 Deckel: Schriftzug NORMA kreuzweise im Rahmen, in den unteren Ecken des Kreuzes DIN / Ziffer 40 im Quadrat Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0418 Abb. N 25 Deckel: zwischen 2 Kreisen Umschrift – NORMA - / RILLENGLAS, im Feld 3-zeilig MLG / Ziffer 40 im Quadrat / 95 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0900 Abb. N 26 Deckel: Umschrift RILLENGLAS / 4 Punkte (= 1944) , innerhalb eines Kreises kreuzförmig der Schriftzug NORMA im Rahmen, in den unteren Ecken des Kreuzes Ziffer 23 im Quadrat / GH Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0888 Norge → siehe unter Skandinavien NORMAL LUFTDICHT / NORIS / NRVA Abb. N 27 Abb. N 28 Abb. N 29 Abb. N 27 GH: Aktiengesellschaft Glashüttenwerke Adlerhütten, Penzig / Schlesien H: Glasgroßhandel G.Mayer & Cie., Stuttgart (ab 1932) Deckel: 3-zeilig Schriftzug GARANTIERT / NORMAL / LUFTDICHT Form: Fl; D = 55 mm, 65 mm, 75 mm, 90 mm Nachweise: (T) 0218, 0903, 1160; (M) 3258; (H) N 11 Abb. N 28 H: (?) Fa. Chr. Harrer, Nürnberg-Altstadt, Karlstr. 15 (Konservenfabrik) Wz. 444280, Marke ab 1932 Deckel: Umschrift NORIS / 2 Bogensegmentstreifen Form: N; D = 75 mm Nachweise: (M) 9336; (H) N 12 Abb. N 29 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift NRVA / RILLEN-KONSERVENGLAS, Mittig ein 5-zackiger Stern Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) N 14 NOTHUNG Ohne Abb. H: Hans Grünewald, Hannover, Osterstr. 83 (Herstellung von Konservendosen und –gläsern) Wz. 469520, Marke ab 1934 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 181 Nürnberger Bund Abb. N 30 Abb. N 31 Abb. N 32 Abb. N 33 Abb. N 34 GH: VLG - Vereinigte Lausitzer Glashüttenwerke, Weißwasser H: Nürnberger Bund Großeinkaufsverband e.G.m.b.H., Essen / Ruhr gegr: 1901 in Nürnberg als „Verband Deutscher Glas-, Porzellan- und Luxuswarenhändler e. G.m.b.H. 1917 Aufspaltung in die Abteilungen Eisenwaren und Haus- und Küchengeräte Abb. N 30 Deckel: Darstellung Nürnberger Wappen, darüber oval 2-zeilig.∙V∙D∙G∙P∙L∙H / NÜRNBERG und 5-fach Bergfried der Nürnberger Burg Form: Fl; D = 60 mm Nachweise: (M) 4937 Abb. N 31 Variante zu Abb. N 30: oval 2-zeilig Schriftzug NÜRNBERGER / . BUND . Form: Fl, D = 65 mm Nachweise: (T) 0652; (M) 6518 Abb. N 32 Warenzeichen Wz. 383297, Marke ab 1926 - der „Nürnberger Trichter“ Der „ Nürnberger Trichter“ bezeichnet ein scherzhaft gemeintes geflügeltes Wort zum mechanisierten Lernen, dem ‘Eintrichtern‘ und geht auf einen Titel eines Poetiklehrbuches des Nürnberger Dichters Georg Philipp Harsdörffer (1607- 1658) zurück Nachweise: RWZR; Wikipedia Abb. N 33 Deckel: Umschrift TRICHTER-GLAS / QUALITÄTSGEWÄHR, mittig Signet: Trichter und NB Form: N, M, R; D = 85mm, 95 mm Nachweise: (T) 0140, 0568, 1047; (M) 5093; (H) N 15.2 Abb. N 34 Deckel: mittig Signet: Trichter und NB Behälterprägung: in einem Kreis Trichter mit darüberstehendem NB Form: M; D = 75mm, 95 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0896, 0909, 1161; (H) N 15.1 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 182 Oberland öl.pppppppppppppppppppp, Abb. O 1 Abb. O 2 Abb. O 3 GH: Oberland Glas GmbH, Bad Wurzach (gegr. 1946) Ab 1986 Oberland AG und ab 1991 Aktienmehrheit bei der Compagnie de Saint Gobain / Frankreich Im Jahr 2000: Umbenennung in Saint Gobain-Oberland und 2016 Umfirmierung von Firma und Marke in „verallia“ Abb. O 1 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Umschrift Oberland / Massivrand ; im Feld 2-zeilig DIN / Signet: (O im Kreis) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0353; (M) 4662; (H) O 01.1 Abb. O 2 Variante zu Abb. O 1: statt Massivrand Schriftzug Rillenglas Form: R; D = 95 mm Nachweise (T) 0934; (M) 4656; (H) O 01.2 Abb. O 3 Deckel: Schriftzug 2-zeilig : Oberland / GLAS AUS DEM ALLGÄU Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 0318 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 183 OGA – Oldenburger Glas Abb. O 4 Abb. O 5 Abb. O 6 Abb. O 7 Abb. O 8 GH: Oldenburgische Glashütte (gegr. 1845 in Osterburg, Orsteil von Oldenburg) Ab 1885 Aktiengesellschaft, 1957: Konkurs und Übernahme durch Gerresheimer Glas AG Am 31.05.1983: Schließung der Glashütte Abb. O 4 Deckel: Umschrift innerhalb eines Kreises und eines Halbkreises SCHLEIFRANDGLAS / Signet: die 3 Türme des Oldenburger Stadtwappens mit OGA , im Feld ein `P´und zwei stilisierte gegenständige Pferdeköpfe Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 0727 Abb. O 5 Deckel: Variante zu voriger, ohne Pferdeköpfe, großes Signet: OGA mit Türmen Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0373; (M) 4667; (H) O 02.2 Abb. O 6 Deckel: Umschrift innerhalb eines Kreises und eines Halbkreises STURZSCHLEIFRANDGLAS , im Feld großes Signet wie vorige Form: M; D = 95 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0372, 0383; (M) 5113 Abb. O 7 Deckel: Umschrift in Kreis und Halbkreis RILLENGLAS, Signet wie vorige Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0485; (H) O 02.4 Abb. O 8 Deckel: Umschrift innerhalb eines Kreises und Halbkreises OLDENBURGER – GLAS , Signet wie vorige Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0031, 0303, 0430, 1183, 1164; (M) 4669; (H) O 02.5 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 184 OG (Ostglas) Abb. O 9 Abb. O 10 Abb. O 11 Abb. O 12 GH: VVB (Z) Ostglas, Sitz Weißwasser (Juli 1948 - Juni 1952) VVB (Z) = Vereinigung Volkseigener Betriebe (zentralgeleitet) Nach der Enteignung und Überführung in Volkseigentum nach 1945wurde ein zentral verwalteter Hohlglasverbund gegründet. Der Vereinigung gehörten 19 Firmen an und von März 1951 - Juni 1952: 23 Firmen Unterscheidung der Firmen durch eine Zahl in/über dem Signet OG Abb. O 9 „OG 1“ – VEB Pfännerglashütte Großräschen (ab 1946) Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Umschrift (Stern) RILLENGLAS (Stern) / PFÄNNERGLAS, im Feld Signet: 1 / OG (die Ziffer 1 steht oberhalb von OG) Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) P 12.4 Ohne Abb. Variante zu Abb. O 9: die Ziffer 1 steht innerhalb der sich kreuzenden Buchstaben Nachweise: (M) 4704, (H) P 12.4 var. Abb. O 10 „OG 3“ – VEB Glasfabrik Annahütte (ab 1946) Deckel: in 6-eckigem Rahmen die Zeichen OG und 3 innerhalb der beiden Buchstaben Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) O 03.1 Ohne Abb. Variante zu Abb. O 10: Signet umgeben von 2 Ringen Nachweise: (M) 7202; (H) O 03.1 var. Abb. O 11 „OG 6“ – VEB Glashütte Haidemühl (ab 1946) Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift (Punkt) RILLENGLAS (Punkt) / HAIDEGLAS, im Feld Signet: OG 6 im 6-eckigen Rahmen Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0804; (M) 7200 Ohne Abb. „OG 17“ – VEB Siemens-Glas Dresden (ab 1947), Variante des Signet: OG ohne Ziffer Form: R; D= 95 mm, Glas grün Nachweise: (T) 0370; (H) S 21.11 var Abb. O 12 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Umschrift (Stern) RILLENGLAS (Stern) / SIEMENS-GLAS , mittig Signet: im 6- eckigen Rahmen OG 17 Nachweise: (M) 4843; (H) S 21.11 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 185 OGW / OSTE / OSTFRIESLAND Abb. O 13 Abb. O 14 Abb. O 15 Abb. O 13 GH und H bisher unbekannt Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Signet: im Dreieck O / G W Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) O 04 Abb. O 14 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift EINKOCHGLAS / „OSTE“ Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 7-8460 Abb. O 15 GH: Vereinigte Lausitzer Glashütten, Weißwasser und Glasfabrik Hoffmann, Neupetershain H: Adolf Hibben, Leer Deckel: Umschrift OSTFRIESLAND / MASSIVRAND, im Feld Signet: im Dreieck AH (= Adolf Hibben) Behälterprägung: in viereckigem Rahmen von links nach rechts steigend OSTFRIESLAND Form: Fl; D = 110 mm Nachweise: Menke; (T) 0053; (M) 4659 Olympia → siehe unter „Saarglas“ OLCO → siehe unter Frankreich ONLY GLASS → siehe unter Italien „Bormioli“ OPTIMA → siehe unter Frankreich → siehe unter „Heye“ „Original“ Dux → siehe unter „DUX“ ORTELT → siehe unter „G-O / GODEA / Ortelt“ ORZESZE → siehe unter Polen www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 186 ohne Marke Abb. O 16 Abb. O 17 Abb. O 18 Abb. O 19 Abb. O 20 Abb. O 21 Abb. O 22 Abb. O 23 GH/H: verschiedene Glashütten ab etwa 1943 mit einer Produktion/Vertrieb von unter 1 Million Stück Einkochgläsern / Jahr Mit dem Vierjahresplan der NSDAP ab 1936 wurde die Industrie zunehmend auf eine Kriegsproduktion zugeschnitten mit Einschränkungen für die Fertigung bestimmter Artikel. Die in Zwangskartellen zusammengefassten Hersteller von Getränkeflaschen bzw. Hohlgläsern (Konservenglas) wurden beauflagt, ihre Produkte mit Werkzeichen zu versehen. Für Haushaltskonservengläser wurde die Herkunftsbezeichnung durch ein Kennzeichennummer in einem Quadrat geregelt, die auf Antrag durch die Wirtschaftsgruppe Glasindustrie beim Wirtschafts-, später Kriegsministerium vergeben wurde. Ab 1944 war die Verwendung von Fabrik- oder Abnehmermarken verboten, die obige Produktionszahlen nicht erreichten. Für Glasgroßhändler lag diese Grenze bei einem Absatz unter 500000 Stück / Jahr (Einige abgebildete Deckel können auch vor 1940 / nach 1945 entstanden sein) Nachweise: DIN-Normen ab Frühjahr 1940; AO II/44 des Prod.beauftragten für Glas beim Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion vom 07.06.1944 (RA 1944/129 S.1+2) Abb. O 16 GH und H unbekannt Deckel: Ziffer „1“ in Feld mit geriffelter Oberfläche Form: R, D = 95 mm Nachweise: (H) O 05.1 Abb. O 17 GH und H bisher unbekannt Deckel: Stern www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 187 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) O 05.6 Abb. O 18 GH und H bisher unbekannt Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift CONSERVENGLAS , im Feld 2-zeilig DIN / 95 mm Form: M; D = 95mm Nachweise: (T) 1194 Abb. O 19 GH und H bisher unbekannt Deckel: ohne jegliche Darstellung oder Beschriftung Form: Fl; D = 90 mm, R; D = 95 mm Nachweise: (H) O 05.8; (T) 0105 Abb. O 20 GH bisher nicht bekannt Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift RILLENGLAS , im Feld 2-zeilig GH / Ziffer 25 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0765 Abb. O 21 GH bisher nicht bekannt Deckel: 2-zeilig Ziffer 33 im Quadrat / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 7197 Ohne Abb. GH bisher nicht bekannt Deckel: 2-zeilig Ziffer 48 im Quadrat / DIN bzw. Ziffer 66 im Quadrat / DIN Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) O 05.4 Abb. O 22 Varianten zu voriger, GH bisher nicht bekannt Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Ziffer 41 im Quadrat Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1054 Abb. O 23 GH bisher nicht bekannt Deckel: Ziffer 92 im Quadrat Form: M D = 95 mm Nachweise: (H) O 05.2 P-Glas (Fabrikation Belge) → siehe unter Beneluxstaaten PARADIES → siehe unter „Kieffer“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 188 P-Glas / PARI / PARMA Abb. P 1 Abb. P 2 Abb. P 3 Abb. P GH und H bisher unbekannt Deckel: Signet: in auf einer Ecke stehendem Quadrat in einem Kreis ein P und 2 gegenläufige E (?) Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: (T) 1088, 1141; (H) P 01 Abb. P 2 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (4 Punkte) PARI ((4 Punkte) / CONSERVENGLAS , mittig Signet: Buchstabe R als schreitende Figur mit Schüssel Form: M; D = 75 mm, 100 (?) mm, Nachweise: (T) 0591; (M) 4688 Abb. P 3 Variante vom gleichen Herausgeber Deckel: Umschrift PARMA / MASSIVRANDGLAS , mittig Signet wie vor, im Kreis Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 9362 Pauerglas / PAUL HEILEMANN Abb. P 4 Abb. P 5 Abb. P 4 H: Otto Schick, Köln, Hohenzollernring 83 (Hohlglasvertrieb- Konservengläser) Wz. 211505, Marke ab 1915 Deckel: Schriftzug Pauerglas / S, (das S = Schick umgeben von 3 Sternen) Form: N; D= 80 mm Nachweise: RWZR; (M) 9374 Abb. P 7 H: Paul Heilemann, Stuttgart, Furtbachstr. 18 (1930: Spezialhaus für Großküchen- und Anstaltsbedarf) Deckel: Umschrift PAUL HEILEMANN / STUTTGART Form: M; D=110 mm Nachweise: Adressbücher Stuttgart: bis 1928 Bankvorstand, ab 1929 Lebensmittel-Textil und Küchenart.,1939; (M) 0283 PAX → siehe unter Schweiz „Weck“ → siehe unter Frankreich PEBECO → siehe unter Skandinavien www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 189 PECO Abb. P 6 Abb. P 7 Abb. P 6 GH: Glashüttenwerke Hirsch, Janke & Co., Weißwasser (ab 1907 Aktiengesellschaft Hirsch, Janke & Co.) H: bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) „PECO“ (Stern) / CONSERVENGLAS , mittig Signet: Hirsch innerhalb von 2 Schrift-bändern Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 1034; (H) P 08.1 Abb. P 7 GH: (?) Penziger Glashüttenwerke Meißner, Kleinert & Co., (Meißnerhütte) Deckel: Umschrift PECO / CONSERVENGLAS , mittig ein sternförmiges Gebilde mit Umschrift bürgt für beste / Qualität Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 0849 Perfekt → siehe unter „Adlerhütten“ PERLA- ČMS → siehe unter Österreich-Tschechoslowakei- Ungarn Peter Lauf Abb. P 8 Abb. P 10 H: Peter Lauf, Brand bei Aachen Deckel: 2-zeilige Umschrift PETER LAUFS Jr. / BRAND b. AACHEN / LANDMASCHINEN / TRIERERSTRASSE 128 Behälter: Ätzung, in einem Rahmen die Wiederholung der Deckelbeschriftung Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0308 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 190 Pfänner (siehe auch INKO, Ostglas, Mittelglas) Abb. P 9 Abb. P 10 Abb. P 11 Abb. P 12 Abb. P 13 Abb. P 14 GH und H: 1889 gegründet als Eibenstein & Co. Glashüttenwerke, Großräschen Ab 1906: Glasfabrik „Magdalenenhütte“ GmbH Ab 1921: Hallesche Pfännerschaft AG, Abt. Magdalenenhütte 1946: Verstaatlichung, VEB Pfännerglashütte Großräschen, ab 1973 umbenannt in VEB Glaswerk Großräschen 1990: Stillegung Abb. P 9 Deckel: Umschrift (Zierstrich) PFÄNNER (Zierstrich) / Signet: stilisierter Hut der Halleschen Pfännerschaft = Salzsieder Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0233, 0277; (H) P 12.1 Abb. P 10 Deckel: Umschrift zwischen 2 Ringen (Stern) RILLENGLAS (Stern) PFÄNNERGLAS, mittig 3-zeilig -GH- / Signet / Ziffer 53 im Quadrat Form: R: D = 95 mm Nachweise: (T) 0037 ohne Abb. Variante zu Abb. P 10: Mittelteil ohne -GH- Nachweise: (T) 0702; (H) P 12.2 var. Abb. P 11 Deckel: Umschrift ohne Ringe, (Signet) PFÄNNER (Signet) / Ziffer 53 im Quadrat / RILLENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 4699; (H) P 12.2 var. Abb. P Variante zu Abb. P 11: ohne RILLENGLAS Nachweise: (H) P 12.2 Abb. P 12 Deckel: Umschrift wie Abb. P 10, im Mittelteil Signet: OG 1 (= Ostglas, Ziffer zwischen bzw. über den Buchstaben) Nachweise: (M) 4704; (H) P 12.4 Abb. P 13 Deckel: Umschrift wie Abb. P 10: im Mittelteil Signet MG 8 (= Mittelglas) Nachweise: (T) 1067; (M) 4703; (H) P 12.5 Abb. P 14 Deckel: Umschrift zwischen 2 Ringen (Zierstreifen) PFÄNNERGLAS (Zierstreifen) / Signet: Pfännerhut, mittig In einem Kreis Buchstaben VEB und/ohne Ziffern (= Produktionsdatum) Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0781; (M) 4707; (H) P 12.6 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 191 Pfingst - Heinzelmännchen Abb. P 15 Abb. P 16 H: (1931) Fa. „Einheitspreise Alfred Pfingst“, Minden, Markt 3 (Handelsregistereintrag 17.02.1931) (1932) Fa. „Küche und Haus Siegfried Pfingst“ (Konkursvergleichsverfahren- Handelsreg. 08.10.1932) (1934) Fa. „Küche und Haus Heinrich Becker“ ( Arisierung der Fima, Handelsreg. 11./16.04.1934) Nachweise: Deutscher Reichsanzeiger Abb. P 15 Deckel: Umschrift (Punkt) Küche u. Haus Minden (Punkt) / Heinzelmännchen , mittig Schriftzug Pfingst Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0717; (M) 9358 Abb. P 16 Deckel: Umschrift 2-zeilig Frischhaltungsglas / Heinzelmännchen // Siegfried Pfingst / Minden i/W Form: M; D = 115 mm Nachweise: (T) 0723 PHÖNIX Abb. P 17 Abb. P 18 Abb. P 19 Abb. P 20 Abb. P 21 Abb. P 22 GH: Glashüttenwerke Phönix GmbH, Penzig / Schlesien (ab 1936: Meißnersche Erben) „ 2 stilisierte „P“ für Phönix Penzig untereinander- Wz. 401951, Marke ab 1929 Nachweise: RWZR, Glasmarkenlexikon 11164 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 192 Abb. P 17 Deckel: Umschrift (kometenförmiger Stern) PHÖNIX (kometenförmiger Stern) / CONSERVENGLAS, mittig ein Vogel (Phönix) For: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 1010 Abb. P 18 Varianten zu vor, in der Mitte keine Darstellung, bzw. die Ziffern 85 oder 95 Form: N + M: D = 85 mm, 95 mm, 110 mm Nachweise: (T) 1193, (M) 4677; (H) P 14.1 Abb. P 19 Deckel: Umschrift (veränderter Schrifttyp) PHÖNIX / KONSERVENGLAS , mittig Signet: Wz. ab 1929 Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0415, 1009 Abb. P 20 Deckel: 6-zeilig Schriftzug PHÖNIX / DIN / RILLE –Signet- D.R.P. / Ziffer 85 im Quadrat / PENZIG – SCHLESIEN / 3 Punkte (1943) Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 1004 Abb. P 21 Variante zur Vorposition, DIN und Ziffer 85 in Rechteck Form: R; D = 95 mm, 110 mm Nachweise: (T) 1003; (M) 6049; (H) P 14.3 Abb. P 22 Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift RILLENGLAS / PHÖNIX-PENZIG-SCHLESIEN , im Feld 3-zeilig GH im Rechteck / Signet / Ziffer 85 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) P 14.4 PIENSK (Penzig) → siehe unter Polen PLATANIA → siehe unter „Frauengold“ P.M.S. / Polar Abb. P 23 Abb. P 24 Abb. P 25 Abb. P 23 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift QUALITÄTS - GARANTIE / EINKOCHGLAS, mittig Signet: stilisierte Darstellung eines Drachens und eines Drachentöters, Umschrift um Darstellung GEGR. 1887 / P.M.S. Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 1659 Abb. P 24 GH und H: Fa. Paul Mohrmann, Bielefeld, Bollbrinkersweg 50 (Glashüttenniederlage) Wz. 469913, Marke ab 1934 Deckel: Umschrift (Ziffer 5 bzw. 5 Punkte) Einkochglas (Ziffer 5 bzw. 5 Punkte) / Polar , mittig Signet HF Form: Fl; D = 85 mm Nachweise: RWZR; (T) 0520; (M) 6251 Abb. P 25 Variante zu Abb. P 24: Deckel: Umschrift EINKOCHGLAS / POLAR Form: Fl; D = 60 mm Nachweise: (T) 0728 Plein-Wagner (Konservenkrüge) → siehe unter Nachträge www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 193 POMONA → siehe unter Beneluxstaaten Porzellanbär / POSENER Glashütte Abb. P 26 Abb. P 27 Abb. P 28 Abb. P 26 H: M(oritz). Bär & Co. GmbH, Frankfurt/ Main, Stiftstr. 8-10 und Brönner Str. 5-9 ( Vertrieb von Glas, Porzellan, Haus- und Küchengeräten gegr. 1897 1914- 1918 als GmbH eingetragen, ab 1929: Inhaber Otto Bonwit 1938-1942: Johann Handel, vorm. Porzellanbär (Einzelhandel für Haus- und Küchengeräte) Wz. 206588 + 204980, Marke ab 1914 Deckel: Umschrift (Stern) PORZELLANBÄRS (Stern) / KÜCHENFEE Form: N; D = 85 mm Nachweise: http:// sammlungen.ub.uni-frankfurt.de (Adressbücher 1903-1942); (H) P 18 Abb. P 27 GH und H: Posener Glashütte, Posen (ehemals Netzekreis Provinz Pommern, heute Stadt Piła /Polen) Deckel: Umschrift (Strich) POSENER (Strich) / GLASHÜTTE Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) P 29.2 Abb. P 28 Variante zu Abb. P 27: Deckel: Umschrift POSENER- GLASHÜTTE / Ziffer 87 im Quadrat / DIN Form: R; D = 95 mm Glas grün Nachweise: (T) 0772 PREMIER → siehe unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn PRESTO → siehe unter „Siegfried“) PRIMA SVENSKT → siehe unter Skandinavien PRIMUS → siehe unter Frankreich → siehe unter „Rex“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 194 Prima / PRIMA Abb. P 29 Abb. P 30 Abb. P 31 Abb. P 29 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Prima / D.R.G.M. Form: Fl, D = 90 mm Nachweise: (T) 1011; (H) P 20 Abb. P 30 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift PRIMA / CONSERVENGLAS , mittig Signet: G.G. Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1202; (M) 9367 Abb. P 31 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift PRIMA QUALITÄTS- / KONSERVENGLAS Form: N; D = 75 mm Nachweise: (H) P 21 PRINZESS → siehe „Ferdinand Baumer“ unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn PRINZESS Abb. P 32 Abb. P 33 H: Glasfabrik, Glasraffinerie Anna Bose, Bad Driburg, (Herstellung und Handel von Press-, Hohl-, Wirtschafts-, Verpackungsglas, gegr: 1875) Wz. 194877, Marke ab 1913 Abb. P 32 Deckel: Umschrift PRINZESS / CONSERVENGLAS / D.R.W.Z. Form: N; D = 75 mm Nachweise: (T) 1196; (M) 4673; (H) P 25.1 Abb. P 33 Deckel: 4-zeilig Schriftzug PRINZESS / 95 / KONSERVENGLAS / D.R.W.Z. Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0316; (H) P 25.2 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 195 PRODUKTION HAMBURG / PROPAGANDA / Prüfke Abb. P 34 Abb. P 35 Abb. P 36 Abb. P 34 H: Konsum-, Bau- und Sparverein „Produktion“ GmbH, Hamburg (gegr. 1899) Unterhielt 1930 15 Eigenbetriebe ( z.B. Mühlen, Bäckereien,.Molkereien, Fleischwarenfabrik u.a.) Mai 1933: im Nationalsozialismus gleichgeschaltet und der „geg“ angegliedert (siehe auch unter „geg“) Nach 1945 weitergeführt; in den 60iger Jahren als PRO-Markt, später unter „co-op“ AG geführt. 1989 Konkurs Deckel: Umschrift (Quadrat) PRODUKTION (Quadrat) HAMBURG Form: M; D = 95 mm Nachweise: www. wikipedia.de (unter Gewerkschaft); (T) 1006; (M) 4682 Abb. P 35 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Punkt) KONSERVENGLAS (Punkt) / PROPAGANDA Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 1006; (M) 4682 Abb. P 36 GH und H bisher unbekannt Deckel: 2-zeilig Schriftzug Prüfke / KONSERVENGLAS Form: M; D = 110 mm Nachweise: (M) 7-8375 PROGRESS → siehe unter „ADLER PROGRESS“ → siehe unter „DOPPEL PROGRESS“ → siehe unter „SCHWERTER PROGRESS“ Progress Walküre - Konservengläser Ohne Abb. H: Fa. Alt & Wolfram, Bayreuth (Steingut-, Glas- und Porzellangroßhandel) Wz. 345204, Marke ab 1925 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Pyrex → siehe unter Frankreich – „Verre Pyrex“ Das Qualitätsglas → siehe unter Buchstabe D „DAS Qualitätsglas“ Qualitäts-Einkochglas → siehe unter „HJCO“ → siehe unter „Siemens“ → siehe unter „Trebula“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 196 QUALITÄTS- EINKOCHGLAS Abb. Q 1 Abb. Q 2 Abb. Q 3 Abb. Q 1 GH und H bisher nicht bekannt (eventuell Aktiengesellschaft für Glasindustrie, Dresden Deckel: (Umschrift (Stern) QUALITÄTS (Stern) EINKOCHGLAS Form: N; D= 85 mm Nachweise: (T) 0127 Abb. Q 2 Variante zu Abb. Q 1 Deckel: (Umschrift (Stern) QUALITÄTS (Stern) EINKOCHGLAS, mittig Ziffer 75 Form: N; D = 75 mm Nachweise: (T) 1057 Abb. Q 3 Variante zu Abb. Q 1 Deckel: Umschrift ohne Sterne, mittig Ziffer 95 Form: M; D= 95 mm Nachweise: (H) Q 02.var.2 QUALITÄTS-GLAS → siehe unter „Gerrix“ → siehe unter „Saarglas“ QUALITÄTSGLAS / Qualitäts-Konservenglas Abb. Q 4 Abb. Q 5 Abb. Q 6 Abb. Q 4 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift unterhalb von Sonnenstrahlen QUALITÄTSGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1016 Abb. Q 5 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift in Schreibschrift Qualitäts- Konservenglas Form: M; D = 110 mm Nachweise: (H) Q 06 Abb. Q 6 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift QUALITÄTS - KONSERVENGLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (H) Q 01 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 197 Qualitäts-Konservenglas →siehe unter „Siemens“ Quil → siehe unter „Biene-Glas“ R.K. → siehe unter „Brillant“ RAC / Rapid → siehe unter Frankreich RECORD / REKORD → siehe unter „ORTELT´S RECORD-GLAS“ → siehe unter Frankreich → siehe unter Skandinavien → siehe unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn Reforma Abb. R 1 Abb. R 2 GH: Stralauer Glashütte AG, Berlin- Stralau Wz. 257501, Marke ab 1920 Abb. R 1 Deckel: Schriftzug Reforma in Schreibschrift Form: Fl, Bügelverschluss; D= 75 mm Nachweise: Menke; (H) R 02 Abb. R 2 Behälter zu Abb. R 1: keine Behälter-oder Bodenprägung Nachweise: (H) R 02 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 198 REFORM → siehe unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn REFORM (Einkochapparat) ohne Abb. ohne Abb. H: Emaillier- und Stanzwerke vorm. Gebrüder Ullrich, Maikammer /Rheinland-Pfalz DRGM 493462 vom 29.12.1911 für einen Dampfeinkochapparat Gebrauchsanleitung und Rezeptbuch Nachweise: www. zvab.com REFORM Abb. R 3 Abb. R 4 H: F.G. Zieger, Roßwein/ Sachsen (Lackier-und Metallwarenfabrik) Gegr. vor 1879 (Einreichen von Blechdosen für Zahnpasta beim Musterregister des königlichen Gerichtsamtes in Dresden) 1906: Bestätigung des Gebrauchsmusters DRGM 284679- für Konservenglasdichtung mit ovalem inneren Ausschnitt 1936: die Handelsgesellschaft OHG wird am 17.06.1936 in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt Nachweise: DRA 1879/138. P.7 (16.06.1879), DRA 1906/190 p.11 (13.08.1906), DRA 1936/138 p.10 (17.06.1936); insgesamt 106 Einträge im Deutschen Reichsanzeiger Abb. R 3 Warenzeichen der Firma F.G. Ziegler ab 1886; registriert unter Nr.13 des Königlich Sächsischen Amtsgerichts Roßwein für Blech- und Metallwaren Das Warenzeichen ist eines der ersten registrierten Marken und wurde in der Nummer 3 des „Central=Handels=Register(s)“ im Deutschen Reichsanzeiger veröffentlicht Nachweise: DRA 1886/ 13. p.9 (15.01.1886); nach dem Reichsgesetz über den Markenschutz vom 30. 11. 1874 Abb. R 4 Deckel: Zusammenstellung von Formen der durch die Firma F.G. Zieger vertriebenen Einmachgläser rechts mit Bügeln für Einzelgläser; viertes Glas von links kegelstumpfförmig (Spargelglas „1 Pfund- Büchse“) Deckel: bisher nicht vorhanden Gefäß: Bodenprägung REFORM und Füllmenge Form M; D Einzelverschluß-Glas = Serie A und B: 62 mm, Serie C und D: 90 mm D Apparatverschluß-Glas = Serie G: 110 mm, Serie H: 85 mm Nachweise: Rezeptbuch für „Reform-Einmachgläser“, undatiert, (etwa um 1920); (H) R 33 REITER ohne Abb. ohne Abb. H: Engel und Mitterhusen, Lübeck (Haushaltswaren) → Siehe auch unter „ENGUMIT“ (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Menke www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 199 RECORD / REGELER / REKA Abb. R 5 Abb. R 6 Abb. R 7 Abb. R 5 GH und H bisher unbekannt Deckel: 2-zeilig Schriftzug RECORD / 100 Form: N; D = 90 mm !! Nachweise: (T) 1021 Abb. R 6 GH und H bisher unbekannt Deckel: 3-zeilig Schriftzug QUALITÄTS / REGELER / EINKOCHGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4713 Abb. R 7 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) REKA (Stern) / CONSERVENGLAS , mittig Signet: REKA Form: N + M; D = 85 mm, 115 mm Nachweise: (T) 1087; (H) R 06 Reichsadler Abb. R 8 Abb. R 8 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift REICHS- (Darstellung Reichsadler) -ADLER / Qualitäts= / Garantie Form: M; D = 95 mm Nachweise: Foto: Vladen Marlenov, Rußland 2015 veröffentlicht im Forum www. ReviewDetektor.net ; Fundort an Stellen, in denen deutsche Truppen 1945 südlich von Königsberg eingekesselt waren ( Heiligenbeiler Kessel, Halbinsel Belga, Frische Nehrung ) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 200 Reichsglas / SONNEN- Glas Abb. R 9 Abb. R 10 Abb. R 11 Abb. R 12 Abb. R 13 Abb. R 14 Abb. R 15 Abb. R 16 GH: Thüringer Glasmanufaktur Friedrich Christ, Meiningen (Herstellung von Einkochgeräten und –gläsern) Wz. 246782 und 256105, Marken ab 1920; Wz. 398418, Marke ab 1929 Nachweise: RWZR; Abb. R 9 Deckel: 2-zeilig Schriftzug Reichs- / Glas Form: Fl; D = 65 mm, 85 mm Nachweise: (T) 0082, 0087, 0199-0202, 1151; (H) R 03.1 Abb. R 10 Deckel: Umschrift (Reichsadler) / Reichs-Glas Form: N,M; D = 75 mm, 115 mm Nachweise: (T) 1147; (H) R 03.2 Abb. R 11 Deckel 3-zeilig Schriftzug ORIGINAL / Reichs / EINKOCHGLAS: www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 201 Form: N; D = 95 mm Nachweise: (T) 1140; (H) R 03.3 Abb. R 12 Deckel: 3-zeilig Schriftzug DEUTSCHES / Reichs / EINKOCH-GLAS Form: N; D = 85 mm Nachweise: (T) 1139 Abb. R 13 Deckel: Umschrift Deutsches Reichs Einkoch-Glas / F.C.M. (F.C.M.= Friedrich Christ Meiningen) Form: N; D = 95 mm Nachweise: (T) 0051, 0486, 0663, 1148 Abb. R 14 „SONNENGLAS“ Wz. 399491, Marke ab 1929 Deckel: Schriftzug 3-zeilig SONNEN / GARANTIE / GLAS Form: M; D = 95mm Nachweise: (T) 0924 Abb. R 15 Behälterätzung bzw. sandgestrahlt 4-zeilig nach rechts steigend Original / Reichs / Einkochglas / Füllangabe Nachweise: verschiedene Vorpositionen Abb. R 16 Behälterprägung , nach rechts steigend Reichsglas Nachweise: verschiedene Vorpositionen Reico → siehe unter Polen REKORD / REKORD HORTENSJA → siehe unter Skandinavien Rekord / RENATA Abb. R 17 Abb. R 18 Abb. R 19 GH: Glaswerke Ruhr AG, Essen- Karnap H; Fa. Christian Bollweg, Neuenkirchen Abb. R 17 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Rekord / 85 m/m bzw. 110 m/m / Einkochglas , mittig ein Stern Form: N; D = 85mm, 110 mm Nachweise: Menke; (T) 1224; (M) 4724 Abb. R 18 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Rekord / 85 m/m bzw. 110 m/m / Einkochglas , mittig ein auf der Ecke stehendes Quadrat mit CBN (= Christian Bollweg Neuenkirchen) Form: M; D = 110 mm Nachweise: Menke; (M) 1829 Abb. R 19 GH und H bisher unbekannt, eventuell H: „BIOCHEMA“ Landwirtschaftliche Chemische Werke Aktiengesellschaft, Mödritz bei Brünn (Gemüsekonserven) Wz. 543109, Marke ab 1941 Deckel: Umschrift (Punkt) EINKOCHGLAS (Punkt) / RENATA, mittig Signet D.L. / H. Behälterprägung nach rechts steigend Renata Form: N; D= 95mm, 115 mm Nachweise: (T) 0708; (M) 9113 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 202 REX / IMA / König / PRIMUS Abb. R 20 Abb. R 21 Abb. R 22 Abb. R 23 Abb. R 24 Abb. R 25 Abb. R 26 Abb. R 27 Abb. R 28 Abb. R 29 Abb. R 30 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 203 Abb. R 31 Abb. R 32 Abb. R 33 Abb. R 34 Abb. R 35 GH: verschiedene, überwiegend Mähren; um 1920: Glashüttenwerke Germania GmbH, Finsterwalde H: Friedrich Kleemann, Homburg vor der Höhe, Louisenstr. 21 (Vertrieb von Konservengläsern) H: REX Conservenglas Gesellschaft Leonhardt & Kleemann, Bad Homburg (Großhandels- und Produktionsunternehmen) gegr. 1908 1926 Verkauf an Firma J. Weck & Co., Öflingen; der Markenschutz wird heute noch von der Fa. Weck gehalten 1926- 1982: Produktion der „Rex“- Einkochgläser durch Fa. J. Weck, davon von 1950 - 1975 in Österreich 2015: Wiederbelebung der Marke Vertrieb in Österreich hauptsächlich durch: Österreichische Konservenglas- Kommanditgesellschaft Bräuer & Co., Wien, Stadiongasse 5 bzw. Bartensteingasse 5 (Generaldependence der Marken „Rex“, „Weck“, „Ultreform“ und „PONCET“); gegr. 1919 von Walther Bräuer Die Lieferung der „REX“-Gläser erfolgte bis 1932 komplett aus Deutschland, danach in Lizenz in Österreich; von 1941- 1946 Liefervertrag mit den Glasfabriken Oberdorf-Voitsberg / Steiermark (S. Reich); ab 1940 sind die Firmen „REX“ und „WECK“ aus Öflingen Kommanditisten der Firma bis zum 19.05.1947 Nachweise: fold3.com- Aufzeichnungen der deutschen Außenstelle der US- Amerikanischen Alliierten Kommission (USAKA) für Österreich 1945- 1950; RWZR; Badische Zeitung vom 13.06.2018 Abb. R 20 Warenzeichen Wz. 82077 von 1905 für Friedrich Kleemann Nachweise: RWZR Abb. R 21 Warenzeichen Wz. 212565, Marke ab 1914 für die Rex –Konservenglasgesellschaft Leonhardt und Kleemann Für die Prägung auf den Glasbehältern genutzt, Anmeldung: 06.04.1914 und Eintrag: 20.09.1916 Nachweise: RWZR Abb. R 22 Deckel: Umschrift (Stern) REX-CONSERVEN-GLAS (Stern) / GESETZLICH GESCHÜTZT Form: N; D = 80 mm Nachweise: (T) 1032 Abb. R 23 Deckel Variante zu Abb. R 19: Umschrift REX = CONSERVEN = GLAS / GESETZLICH GESCHÜTZT Form: M; D = 75 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0515, 0517 Abb. R 24 Variante zu Abb. R 21: Umschrift REX = CONSERVEN = GLAS / GESETZLICH GESCHÜTZT; zusätzlich über der Zeile gesetzlich geschützt D.R.G.M. Form: N; D = 75 mm Nachweise: (T) 0511 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 204 Abb. R 25 Warenzeichen Wz. 203387 von 1913 Rex (kreuzweise, in einem kreuzförmigen Rahmen Anmeldung des Warenzeichens: 05.06.1913, Eintrag ins Register: 12.05.1915) Nachweise: RWZR, Deutsches Patent- und Markenamt Abb. R 26 Ausschnitt aus einer Preisliste der Firma „REX“ von 1914 Darstellung eines Pudding-Glases; auch Fleischgläser waren mit überdurchschnittlichen Halsweiten möglich Form: M; D Halsweite (1913) = 135 mm, 180 mm Form: M; D Halsweite (1914) = 148 mm, 185 mm Nachweise: (H) Preislisten von 1913 und 1914 Abb. R 27 Deckel: in einem von einem Kreis umgebenden kreuzförmigen Rahmen doppelt Schriftzug REX Form: N; D = 75 mm, 85 mm, 115 mm Nachweise: (T) 0038, 0136, 0437, 0599, 1071 Abb. R 28 Deckel: Schriftzug REX kreuzweise in einem questenkreuzförmigen Rahmen Form: N + M; D = 75 mm, 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0049, 0340, 0510, 0514,1235; (H) R 09.04 Abb. R 29 Deckel: Schriftzug REX kreuzweise in einem questenkreuzförmigen Rahmen (keltenkreuzähnlich), außerhalb des Rahmens beidseitig die Ziffern XIX-XIX (= Jahreszahl 1919 ?), unten Schriftzug ORIGINAL Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4999; ohne Abb. Varianten zu Abb. R 29 Umschriften außerhalb des Rahmens a) beidseitig die Ziffern 19-19, oben und unten der Schriftzug ORIGINAL D = 95 mm Nachweise: (T) 1019, 1031; (H) R 09.08 b) unter die Ziffer (16) (= Jahr 1916?), oben Schriftzug ORIGINAL D = 95 mm Nachweise: (T) 1234 (H) R 09.06var c) oben Schriftzug ORIGINAL D = 45 mm, 75 mm Nachweise: (T) 0692; (H) R 09.06 d) oben und unten Schriftzug ORIGINAL D = 75 mm, 95 mm Nachweise: (T) 1019,1031; (H) R09.05 Abb. R 30 Variante zu Abb. R 29 Deckel: oberhalb des Rahmens der Schriftzug RILLENGLAS, unterhalb des Rahmens Ziffer 23 im Quadrat und -GH. 4 Punkte hergestellt im Glaswerk Friedrichshain (= 23- Firma von Poncet) im Jahr 1944 (= 4 Punkte) Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) R 09.09 Ohne Abb. oberhalb des questenförmigen Rahmens der Schriftzug RILLENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0592, 0593, 0597 Abb. R 31 Deckel: in kreuzförmigem Rahmen Schriftzug REX kreuzweise; unter dem senkrechten X ein Punkt. unterhalb des Rahmens Schriftzug MASSIVRANDGLAS Form: M; D = 95 mm, Nachweise: (T) 0141, 1020 Abb. R 32 Variante zu Abb. R 31: statt MASSIVRAND der Schriftzug RILLENGLAS Form: R; D 95 mm Nachweise: (T) 0033, 0487 ohne Abb. Variante zu Abb. R 32: der Schriftzug RILLENGLAS oberhalb des Rahmens Form: R; D 95 mm Nachweise: (T) 0598, 0600 Abb. R 33 Marke „IMA“, Warenzeichen Wz. 187829, ab 1913 für die „Rex=Conservenglas=Gesellschaft Leonhardt & Kleemann“ (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR Abb. R 34 Marke „König“, Warenzeichen Wz. 256107, ab 1919 für die „Rex=Conservenglas=Gesellschaft Leonhardt & Kleemann“ (Bisher kein Belegexemplar) Form: N; D = ??? mm Nachweise: RWZR; Abb. R 35 Marke „Primus“, Warenzeichen Wz. 256107, ab 1930 für die „Rex=Conservenglas=Gesellschaft GmbH “ in Öflingen ( Tochter der Firma J. Weck & Co.) In der „Menke“-Liste von 1942 ist von der AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye unter der Auftragsnummer 54262 ein Exportauftrag (ohne Nennung von Auftraggeber und Land) vermerkt mit D = 95 mm (Ein mögliches Belegexemplar ist unter Frankreich aufgeführt) Nachweise: RWZR; Menke www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 205 Rhein → siehe unter „Trumpf“ Rheingold / Rheingold=Kronen Abb. R 36 Abb. R 37 Abb. R 36 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Punkt) RHEINGOLD (Punkt) / QUALITÄTSGLAS Form: M; D = 95 mm Nachweise: Menke (Vorschlag 1942 mit Hinweis auf“ geschützte ?“ andere Marke); (M) 9063 Abb. 37 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Rheingold=Kronen / Einkochglas Form: M; D = 95 mm Nachweise (T) 1217 Rheinland / Rheinperle Abb. R 38 Abb. R 39 Abb. R 40 Abb. R 38 GH Und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift RHEINLAND / EINKOCHGLAS , mittig Signet im Perlkeis: EuSt Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 16-9245144 Abb. R 39 GH und H bisher unbekannt Deckel: (8-strahlige Blüte) Rheinperle (8-strahlige Blüte) EINGETR. SCHUTZMARKE, mittig Signet: Perlkreis mit CSG Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4725; (H) R 12.1 Abb. R 40 Variante zu Abb. R 34: zusätzlich neben den Blüten DIN – Ziffer 46 im Quadrat Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0496 Ria-Rillenglas ohne Abb. H: Norma Konservenglasindustrie Gesellschaft m.b.H. Öflingen (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Menke www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 206 RICHARD SCHWAN /RIFIX / RIKNO Abb. R 41 Abb. R 42 Abb. R 43 Abb. R 44 Abb. R 41 H: Handelsgeschäft Waldemar Sparr, Inh. Richard Schwan, Pritzwalk (30.09.1919-30.05.1940) Deckel: Umschrift RICHARD SCHWAN / PRITZWALK , mittig ein Schwan Form: M; D = 95 mm, 110 mm Nachweise: (RA 1919181 p.10, RA 1940/ 130 p.13; (T) 0908; (M) 6152; (H) R 13 Abb. R 42 Variante zu Abb. R 41: Deckel: Umschrift (Stern) SCHWAN (Stern) / Konservenglas, mittig ein Schwan Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 3148 Abb. R43 GH und H bisher unbekannt Deckel: kreuzweise der Schriftzug RIFIX Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6606 Abb. R 44 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Keil) RIKNO (Keil) / QUALITÄTSGLAS , mittig Sonnensymbol Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1024; (M) 4719 Rhönperle → siehe unter „Fürst“ Riwero Ohne Abb. GH: Anton Greiner & Co. GmbH, Glashüttenwerke „Elisabethhütte“, Drebkau (gegr. 1908) Ab 1958: Anton Greiner & Co. Glashüttenwerk KG 1972: VEB Behälterglas Drebkau und 1974 Zusammenschluss mit VEB Glaswerk Drebkau (ehemals Opitz, Mudrack & Co.) zu VEB Glaswerk Drebkau Eigenmarke ab etwa 1936 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Glasmarkenlexikon 5260; pk-2001-5-5 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 207 RILLEN… Abb. R 45 Abb. R 46 Abb. R 47 Abb. R 48 Abb. R 49 Abb. R 50 Abb. R 51 GH: verschiedene Glashütten von 1932-1949 (?) Form; R; D= 95 mm, Abb. R 45 Deckel: 2-zeilig Schriftzug 95 / RILLENGLAS Nachweise: (T) 1026 Abb. R 46 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Schriftzug RILLENGLAS / mittig GH / Ziffer 25 bzw. 37 im Quadrat Nachweise: (T) 0765; (H) R 17.5 Ohne Abb. Variante zu Abb. R 46: Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Schriftzug RILLENGLAS / mittig MLG / Ziffer 37 im Quadrat Nachweise: (M) 9492 Abb. R 47 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen RILLEN / GLAS , mittig GH / Ziffer 53 im Quadrat (= Pfännerhütte Senftenberg) Nachweise: (H) R 17.7 Abb. R 48 Deckel: 2 konzentrische Kreise mit Schriftzug RILLENGLAS , mittig DIN / schräg geteiltes Rechteck Nachweise: (M) 6770 Abb. R 49 Deckel: 2 konzentrische Kreise mit Schriftzug RILLENGLAS Nachweise: (T) 0154 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 208 Abb. R 50 Deckel: 5 konzentrische Kreise und Umschrift (Karo) RILLEN- (Karo) / KONSERVENGLAS Nachweise: (T) 0386; (H) R 17.1 Abb. R 51 Deckel: ein rundes strukturiertes Feld mit Buchstaben V , darunter Ziffer 95 Nachweise: (M) 0386; ROLAND → siehe unter „E.G.e Keramik“ R – K / RONNA / ROTE ERDE Abb. R 52 Abb. R 53 Abb. R 54 Abb. R 52 GH und H bisher nicht bekannt Behälter (Ätzung): Buchstaben R K in einem wabenförmigen Rahmen, darunter Füllangabe Form: Fl, Öffnung D = 57 mm, (Bisher nur ein Glas und eine Saftflasche bekannt) Nachweise: (T) 0640; (H) ohne Abb. R 53 H: Radeberger Glasniederlage Kunkel & Co., Dresden-Altstadt Wz. 135020, Marke ab 1910 Deckel: Umschrift „RONNA“ / CONSERVEGLAS Form: N oder M; D = ??? mm Nachweise: Museumsbestand Stadt Peitz Abb. R 54 H: (?) eventuell Werbung der Bochumer nationalsozialistischen Zeitung „Rote Erde“ bzw. „Rote Erde am Sonntag“, (gegr. 1933) im Rahmen der deutschlandweiten Werbekampagne „Kampf dem Verderb“ ab Mitte 1936; siehe auch ´RUHRLAND´(Verlag in Bochum) Deckel: Umschrift ROTE ERDE / QUALITÄTSGLAS , mittig Signet: R E Form: M; D = 95 mm Nachweise: Deutscher Reichsanzeiger, (T) 0736; (M) 0182 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 209 Ruffia Abb. R 55 Abb. R 56 Abb. R 57 H: Fa. G. Ruff, Stuttgart-Degerloch ( Vertrieb von Konservengläsern und –apparaten) Wz. 116386, Marke ab 1909 Abb. 55 Deckel: Umschrift (Stern) Conserven-Glas (Stern) / Ruffia , mittig Ges.gesch Form: N; D = 85 mm Nachweise: RWZR; (T) 1023 Abb. R 56 Behälter (Ätzung) Schriftzug Ruffia / (Füllangabe) Nachweise: (T) 1023 Abb. 57 Deckel: Umschrift (Stern) RUFF`S KONSERVIERUNG Form: FL; D = 75 mm Nachweise: (T) 0627 RUHRLAND / Ero Abb. R 58 GH: bisher nicht bekannt H: (?) Fa. Ruhrland- Importgesellschaft mbH OHG, Gelsenkirchen (Veränderung der Geschäftsform am 01.08.1929, veröffentlicht im Handelsregister am 26.10.1929) H: (?) Ruhrland-Verlag in Bochum (siehe unter Rote Erde) Nachweise: RA 1929/251 p.5; im Katalog Engelhardt S. 156 zusammen mit der Marke „Ero“ (von Gerresheim produziert) aufgeführt Abb. R 58 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Umschrift RUHRLAND / Öffnungsweite: 75, 85 bzw. 95 Form: N+ M; D = 75 mm, 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0268; (M) 4742; ohne Abb. „Ero“ GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke (Auftrag Nr. 54213 und 54217) H: Fa. Ruhrland Form: N + M; D = 75mm 95 mm (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Menke www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 210 Ruhrglas / GLÜCKAUF /Monopol Abb. R 59 Abb. R 60 Abb. R 61 Abb. R 62 Abb. R 63 Abb. R 64 Abb. R 65 Abb. R 66 Abb. R 67 Abb. R 68 Abb. R 69 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 211 Abb. R 70 Abb. R 71 Abb. R 72 Abb. G GH: Glaswerke Ruhr AG, Essen-Karnap (ab 1923) 1988 Übernahme der Ruhrglas GmbH durch die Oberland Glas AG, Bad Wurzach 2007 GmbH Gesellschafter Saint-Gobain- Oberland AG 2011 Verschmelzung der Ruhrglas GmbH mit Saint Gobain-Oberland AG 2016: Umbenennung in Verallia Deutschland AG Schriftzug „RUHRGLAS“ – Wz. 404561, Marke ab 1929 Signet „Schlegel und Schwert“ – Wz. 496567, 496568, und 498057, Marke ab 1937 Nachweise: RWZR Abb. R 59 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RUHRGLAS / 75 bzw. 85 bzw. 95(= Weitenangabe) Form: N; D = 75 mm, 85 mm, 95 mm Nachweise: (T) 0227,0263; (M) 4748; (H) R 24.1, R 24.2 Abb. R 60 Warenzeichen Wz. 496567, die Anmeldung des Warenzeichens erfolgte am 11.06.1937 Nachweise: RWZR ohne Abb. Variante zu Abb, R 59: mittig zusätzlich das DIN-Zeichen und das Signet Form: M; D = 95 mm, 110 mm Nachweise: (T) 0205, 0524; (H) R 24.3 var Abb. R 61 Variante zu Abb. R 59: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RUHRGLAS / 95 bzw. 110 (Weitenangabe), zusätzlich in der Mitte 2-zeilig DIN / Signet Form: M; D = 95 mm, 110 mm, Nachweise: (T) 0016, 0048, 0083; (M) 4744 ohne Abb. Variante zu Abb. R 59: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RUHRGLAS / 90 bzw. 120, zusätzlich in der Mitte 2-zeilig DIN / Signet Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (T) 0273; (H) R 24.03 ohne Abb. Variante zu Abb. R 59: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RUHRGLAS / 120, zusätzlich in der Mitte 2-zeilig DIN / Ziffer 40 im Quadrat Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (T) 0495 Abb. R 62 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RILLENGLAS / RUHRGLAS, mittig 3-zeilig DIN / Signet / Ziffer 95 Form: R, D = 95 mm Nachweise: (T) 0104, 0120, 0144, 0159; (H) R 24.5 Abb. R 63 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift Ruhrglas / 95, mittig 2-zeilig DIN / Ziffer 23 im Quadrat, oberhalb des Doppelkreises Schriftzug RILLENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) R 24.7 ohne Abb. Variante zu Abb R 63; ohne Schriftzug Rillenglas Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 4746; Abb. R 64 Variante zu Abb. R 62: statt der Ziffer 95 die Ziffer 40 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T9) 0134, 0259, 0589 ohne Abb. Varianten zu Abb. R 64: statt des DIN- Verbandszeichens -GH- bzw. MLG Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0631; (H) R 24.10, R 24.11 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 212 Abb. R 65 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift EINHEITSGLAS / RUHRGLAS, mittig 3-zeilig DIN / Ziffer 40 im Quadrat / 95 Diese Gläser wurden zwischen dem 01.04.1943 und 1945 hergestellt Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0420 Abb. R 66 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift GLÜCKAUF / 95, mittig 2-zeilig DIN /Signet: Schlegel und Schwert Form: M; D= 95 mm Nachweise: (T) 0891 Abb. R 67 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RILLENGLAS / GLÜCKAUF, mittig 3-zeilig DIN /Signet: Schlegel und Schwert / 95 Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 8892 Abb. R 68 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift Monopol / 95, mittig 2-zeilig DIN /Signet: Schlegel und Schwert Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0177, 1017 Abb. R 69 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RILLENGLAS / Monopol, mittig 3-zeilig DIN /Signet: Schlegel und Schwert / 95 Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0196, 0611; (M) 4629 Abb. R 70 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift 25 JAHRE / 1923 - 1948 / RUHRGLAS, mittig 3-zeilig RILLENGLAS / Signet / DIN Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0500, 1158; (H) R 24.13 Abb. R 71 Warenzeichen Wz. 708959, Marke ab 1957 Nachweise: Deutsches Bundespatentamt Abb. R 72 Deckel: 2-zeilig Signet von 1957 / RILLENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0937 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
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