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Konservergläser und -krüge in Europa Teil 2 von 4
Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Konservengläser und -krüge in Europa
und deren Marken
Eine Bestandsaufnahme aus drei Sammlungen
mit Ergänzungen aus verschiedenen Quellen
Manuskript erstellt im Jahr 2021
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Teil 2 von 4
1
Vorwort
Leicht verderbliche Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, sind heutzutage dank eines globalen Handels zumindest in Europa
fast das gesamte Jahr verfügbar. Die Lebensmittelindustrie sorgt überdies mit vielfältigen Angeboten dafür, dass eine
individuelle Vorratshaltung in den letzten Jahrzehnten weitgehend zurückgedrängt wurde. In der Bevölkerung wird daher
einem ehemals sehr wichtigen Haushaltsgegenstand,- dem Haushaltseinkochglas - kaum noch Beachtung geschenkt.
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war dies Verfahren der Konservierung jedoch Grund und Notwendigkeit zur
vielfältigen Beschäftigung in den Haushalten, wovon beim Deutschen Patent- und Markenamt noch Dokumentationen von
etwa 500 Patenten und Gebrauchsmustern zeugen. Darüber hinaus ist mit einer Vielzahl von Gebrauchsmustern vor 1934
zu rechnen, deren Beschreibungen vernichtet sind.
Im Jahr 2000 widmeten die Freunde des Museumsvereins aus Essen-Kettwig unter dem Titel „Obst und Glas“ dem
Haushalteinkochglas eine Sonderausstellung. Angeregt durch Deponiefunde und der Existenz mehrerer Glashütten im Raum
Essen und Dortmund wurde eine Vielzahl von Objekten zusammengetragen. Ergänzend dazu hatte der Leiter dieses
Heimatvereins, Herr Dr. Hans Gerd Engelhardt, bis zum Jahr 2006 einen Katalog mit den vorhandenen Beständen
zusammengestellt und veröffentlicht. Einige Museen und Privatpersonen lieferten hierzu wertvolle Hinweise.
Leider müssen die Sammlungsbestände und insbesondere die Zuarbeiten zum Katalog als verschollen gelten.
Von etwa 1900 bis in die 1960er Jahre wurden Einkochgläser vor allem in vielen deutschen Haushalten genutzt. Ab 1936
wurde die Selbstversorgung der Bevölkerung staatlich gefördert und in einer mehrjährigen Kampagne beworben. Es ist
überliefert, dass nach 1945 Werksangehörige von Glashütten mit einem Deputat von einem Glas pro Werktag bedacht
wurden, die auf dem Schwarzmarkt eingetauscht werden konnten. Aber auch Glashütten einiger Nachbarländer haben
nachweislich ihre Bevölkerung mit diesem Produkt versorgt.
Im Gegensatz zu anderem Hohlglas war die Form der Konservengläser als Aufbewahrungsbehältnis schon immer auf den
Zweck reduziert, weitestgehend ohne Anspruch auf gefällige Gestaltung. Beschriftungen dienten nur einem Zweck- der
Werbung beziehungsweise dem Markenschutz für die Herausgeber dieses Behälterglases.
Millionenfach hergestellt, sind diese Stücke inzwischen zu großen Teilen wieder der Wiederverwertung zugeführt oder auf
Deponien verbracht worden. Trödelmärke und Internetplattformen bieten heute die historischen Stücke als
Dekorationsobjekte an.
Durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges, politische Umbrüche 1949 und 1989, Werksstilllegungen oder
Besitzerwechsel wurden viele ehemals vorhandene Archivalien vernichtet. So können heute nur noch in wenigen Fällen die
Glashütten als Hersteller und Haushaltswarenhändler als Herausgeber identifiziert werden.
In vielen Fällen nur als einzelnes Exemplar bekannt, sind die vorgestellten Deckel und Gläser Beleg eines ehemals
umfangreichen Handels.
Mit dieser Ausarbeitung soll versucht werden, zumindest dokumentarisch den auffindbaren Bestand zu sichern.
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109
H & M
→ siehe unter „HANSA“
H & HH
Abb. H 1
Abb. H 1 H: Hörhager und Hagenbusch GmbH, Hamburg (Im- und Export von Waren jeglicher Art, Glasvertrieb)
Wz. 325856, Marke ab 1923
Signet: auf der Ecke stehendes Quadrat, im Quadrat ein Kreis mit dem „&“-Zeichen, umgeben von 3 „H
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon 10388; RA 1921/77 p.22: Eintrag ins Handelsregister Hamburg 19.02.1921; Geschäftsführer: Franz
Hörhager, Kaufmann, Bremen
H.B. (und 3 Kronen)
→ siehe unter Skandinavien
H.W.Z. / Hade
Abb. H 2 Abb. H 3
Abb. H 2 GH und H bisher unbekannt:
Deckel: Umschrift H.W.Z. / CONSERVENGLAS
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 2185
Abb. H 3 GH und H bisher unbekannt:
Deckel: Umschrift QUALITÄTS / CONSERVENGLAS, unterbrochen durch Schriftzug HADE (Signet: HDB) HADE
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 2173; (H) H 01
Hageh
→ siehe unter „Hausperle“
HAKONS / Hallberg
→ siehe unter Skandinavien
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110
HG (= Hage) / Haideglas (siehe auch unter INKO, Ostglas, Mittelglas)
Abb. H 4 Abb. H 5
Abb. H 6 Abb. H 7 Abb. H 8
Abb. H 9 Abb. H 10 Abb. H 11
Abb. H 12
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111
GH: Haidemühler Glashüttenwerke GmbH, Haidemühl / Kreis Spremberg
Gegr.: 1891 als Haidemühler Glashüttenwerke D.H. Apelt & Sohn; ab 1907 GmbH
1913 Übernahme der Glashütte durch Baurat Adolf Schiller aus Berlin (Inhaber zahlreicher Gebrauchsmuster und Patente)
1946 Verstaatlichung als VEB Glaswerk Haidemühl, Juli 1948-Juni 1952: siehe auch unter „Ostglas“ bzw. unter „Mittelglas“
1990 Umfirmierung zu Haideglas GmbH; 1992 Konkurs
Abb. H 4 Warenzeichen Wz. 375725, Marke ab 1927 für „Hage“-Einkochgläser
Nachweise: RWZR; pk 2001-5-5 Glashütten und Glaswerke in der Lausitz …; Adressbuch Deutscher Glashütten 1930/31
Abb. H 5 Bodenprägung eines „Hage“-Einkochglases mit Hinweis auf 2 Patente von Baurat Adolf Schiller ab 1925
Bodenprägung: Umschrift D.R.P. / 434484 u. 435773
Form: Fl; D = 95 mm
Nachweise: (H) G 19.2
Abb. H 6 Warenzeichen Wz. 462429, Marke ab 1934
Nachweise: RWZR
Abb. H 7 Deckel: Signet ( H auf Glasmacherzeichen), darunter Schriftzug HAIDEGLAS
Form:M, R; D = 85, 95 mm
Nachweise: (T) 0389, 0752 (H) H 02.3
Abb. H 8 Variante zu Abb. H 7: Schriftzug 2-zeilig HAIDEGLAS / D.R.P. ang.
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 2120; (H) H 02.1
Ohne Abb. Variante zu Abb. H 7, Schriftzug 2-zeilig HAIDEGLAS / DRP
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0797; (M) 4443; (H) H 02.2
Ohne Abb. Deckel: zwischen 2 Kreisringen Umschrift RILLENGLAS / HAIDEGLAS; mittig kleines Signet
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0376
Abb. H 9 Deckel: zwischen 2 Kreisringen Umschrift RILLENGLAS / HAIDEGLAS; mittig kleines Signet
Trennung der Umschrift durch Punkte; im Feld 3-zeilig GH / Signet / Ziffer 18 im Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0422; (M) 5934; (H) H 02.4
Abb. H 10 Variante zu Abb. H 9:Signet geändert: in 6-eckigem Rahmen eckiges Monogramm OG 6 für „VEB Ostglas – Werk
Haidemühl“
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0804; (M) 7200; (H) H 02.5
Abb. H 11 Variante zu Abb. H 9: Signet geändert: Monogramm MG 09 für „VEB Mittelglas – Werk Haidemühl“
Form:R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 9606; (H) H 02.6
Abb. H 12 Variante zu Abb. H 9: im Feld 3-zeilig DIN / Signet (H auf Glasmacherzeichen) / VEB
Form:R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0802; (M) 4453; (H) H 02.7
HANNFRIED
ohne Abb.
GH: Schott & Gen. Jena, (Einkochgefäße und Deckel aus Glas)
Wz. 227811, Marke ab ?
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise; RWZR
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HALLORE / HANNA
Abb. H 13 Abb. H 14
Abb. H 13 GH: Hallesche Pfännerschaft Aktiengesellschaft, Halle / Saale; Abt. Magdalenenhütte in Großräschen /
Niederlausitz, ab 1921
Ab 1946 VEB Pfännerglashütte Großräschen
Wz. 274253, Marke ab1921
Deckel: Umschrift (Kreissegment) HALLORE (Kreissegment) / Signet: stilisierter Hut der Halleschen Pfännerschaft
(= Salzwirkergenossenschaft)
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 9896; (H) H 04
Abb. H 14 GH und H bisher nicht bekannt
H: (?) W. Metzschewald & Wilmes GmbH, Neheim (Haus- und Küchengeräte); Wz. 280202, Marke ab 1920
Deckel: Umschrift HANNA / KONSERVENGLAS, mittig Signet LK
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0761; (M) 0322; (H) H 06
HAMMER (Einkochkrug)
→ siehe unter Nachträge
Hamster / Hannovera
→ siehe unter „ERBEHA“
Hamster
Abb. H 15
Abb. H 15 H: Hans Berger – Glas-, Porzellan- und Steingut Aktiengesellschaft, Berlin-Friedenau, Rheinstr. 10
Wz. 375906, Marke ab 1927
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweis: RWZR
HANA
→ siehe unter Österreich-Tschechoslowakei-Ungarn
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HANSA / HEMÜ
Abb. H 16 Abb. H 17 Abb. H 18
Abb. H 19 Abb. H 20 Abb. H 21
Abb. H 22 Abb. H 23
Abb. H 24 Abb. H 25 Abb. H 26
GH: (?) Glaswerke Ruhr Ag, Essen-Karnap
H: Held und Müller, Bremen Neustadt, Grünenstr. 111/112 (Großhandlung in Porzellan und Steinzeug)
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Abb. H 16 Deckel: Umschrift (Punkt) HANSA-EINKOCHGLAS (Punkt) / ENG, mittig Signet: in einem Perlkreis ein Henkelkrug
mit Initialen H & M
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: Engelhardt s. 75; (M) 9269
Abb. H 17 Variante zu Abb. H 16: statt ENG Schriftzug WEIT
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0217, 0806; (M) 4457; (H) H 07.2
Abb. H 18 Variante zu Abb. H 16: statt ENG Ziffer 95 zwischen Sternen
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0216, 0808
Abb. H 19 Variante zu Abb. H 16: statt ENG Ziffern 110 m/m zwischen Punkten
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (T) 1058
Abb. H 20 Variante zu Abb. H 16: Statt ENG Schriftzug 2-zeilig zwischen Sternen STURZ / 120
Form: M; D = 120 mm
Nachweise: (T) 1190; (M) 1007
Abb. H 21 Deckel: Umschrift (Stern) NUTEN-EINKOCHGLAS (Stern) / WEIT, mittig Signet
Form: N; D = mm
Nachweise: (T) 0818
Abb. H 22 Deckel: Umschrift (Punkt) HANSA – KONSERVEN – GLAS (Punkt) / WEIT, mittig Signet
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0807
Abb. H 23 Behälter: Prägung zu den H & M Hansa-Gläsern
Nachweise: (T) 0587, 1221
Abb. H 24 Deckel: Umschrift (Punkt) HEMÜ – EINKOCHGLAS (Punkt) / WEIT
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (T) 0307, 0588, 0590, 0810; (M) 6418
Abb. H 25 Behälterprägung zu den „Hemü“-Gläsern
Nachweise: (T) 0810
Abb. H 26 Behälterätzung zu den „Hemü“-Gläsern
Nachweise: (T) 0590
HANSA
Abb. H 27 Abb. H 28
Abb. H 27 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift HANSA / DIN – 110 / GLAS, in einem Kreis das Hamburger Wappen
Behälter (Prägung ): Schriftzug Hansa nach rechts steigend
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (H) H 07.5
Ohne Abb. Variante zu Abb. H 27: Umschrift zwischen 2 Ringen HANSA / DIN – 95 / GLAS, Wappen
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0811; (M) 4422
Abb. H 28 Deckel: Umschrift HANSA / DIN – 95 / RILLENGLAS, mittig Wappen im Ring
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4457; (H) H 07.6
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HANSEATENSTERN / Hara / Hasselt
Abb. H 29 Abb. H 30 Abb. H 31
Abb. H 29 GH: Glasfabrik Maximilian Hoffmann, Neupetershain / Niederlausitz
H: Walter Grewe & Behrens, Hamburg (Großhandlung in Pharmaziebedarf, Blech- und Glaswaren)
Wz. 214365, Marke ab 1916
Deckel: Umschrift CONSERVENGLAS / HANSEATENSTERN; getrennt durch 3 Sterne
Form: N; D = 95 mm, 115 mm
Nachweise: RWZR; Menke; (T) 0675; (M) 6399; (H) H 08
Abb. H 30 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) „Hara (Stern) / KONSERVENGLAS, im Feld Größenangabe 95 m/m
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1125; (M) 7-0401
Abb. H 31 GH und H bisher unbekannt
Deckel: gekröntes viergeteiltes Wappen, umgeben von Lorbeerzweigen, im 1. Und 4. Feld: Feuer und Kochtopf / Hammer
und Zange; im 2. Und 3. Feld: Buchstaben L / F; unter dem Wappen im Rahmen Schriftzug HASSELT
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0560; (M) 0355
Hausfreund
→ siehe unter „Siemens“
Hausmarke
Abb. H 32 Abb. H 33
Abb. H 32 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 3-zeilig Schriftzug HAUSMARKE / GARANTIE / GLAS
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 0192
Abb. H 33 Variante zu Abb. H 32, Umschrift HAUSMARKE / GARANTIEGLAS, mittig ein Signet: W darüber ein Hammer
Form: M; D = 85 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0724; (H) H 11.2
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Hausperle (Hageh) / Haweko
Abb. H 34 Abb. H 35 Abb. H 36
Abb. H 34 H: Hermann Gerngross (GmbH), Mannheim, Rheinstr. 12 (Konservengefäßfabrik)
„Hageh“- Wz. 209590, Marke ab 1915
„Hausperle“- Wz. 423230, Marke ab 1930
Deckelprägung: 3-zeilig Schrift Hausperle / 209590 / Hageh
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (T) 0328; (M) 4427; (H) H 12
Abb. H 35 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 2-zeilig Schriftzug Haweko / Garantie
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 6395
Abb. H 36 Variante zu Abb. H 35: 2-zeilig Schriftzug HAWEKO / GARANTIE, das Wort Garantie ist im Stirnband einer Krone
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0153
HB /HD /Alster
Abb. H 37 Abb. H 38 Abb. H 39
Abb. 37 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift HB / KONSERVENGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4413; (H) H 14
Abb. 38 „Alster“
H: Fa. H. Dammann, Itzehoe (Großlager für Steingut, Porzellan, Glas, Braungeschirr, Einkochgläser und Apparate)
Wz. 218808, Marke ab1917
Deckel: Umschrift (Stern) Alster (Stern), mittig Signet: HD
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Abb. H 39 H. Dammann, Itzehoe
Deckel: innerhalb mehrerer Kreisringe Signet: HD
Form: R, D = 95 mm
Nachweise: (T) 0676; (M) 0489
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117
HECA
Abb. H 40 Abb. H 41
Abb. H 40 GH: Heckert & Co., Glasraffinerie, Halle / Saale (gegr. 1878, 1930/31 im Adressbuch der Deutschen Glasindustrie
nicht mehr vertreten)
Wz: 221305, Marke ab 1917; Wz 218334, Marke ab 1917; Wz. 246203, Marke ab 1919
Deckel: Umschrift HECA / HHH, unter HHH Schriftzug Ges. gesch. im Feld Wappen von Halle / Saale und zweimal P.I.
Behälterprägung: in Schreibschrift diagonal Heca
Form: N; D = 78 mm
Nachweise: (T) 0431; (M) 0112
Abb. H 41 Behälterprägung „Heca“
Nachweis (T) 0431; (H) H 15
Heiga / HEINEMANN´S
Abb. H 42 Abb. H 43
Abb. H 42 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 4-zeilig Schriftzug MASSIVRANDGLAS / Heiga / D / DIN
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (M) 6411
Abb. H 43 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) HEINEMANN‘S CONSERVENGLAS (Stern) / JDEAL , mittig Signet im Kreis: G.H.
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (H) H 17
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Heison
ohne Abb.
ohne Abb. Deckel HEISON Reform-Rillenglas DRGM
(Bisher kein Belegexemplar)
Form: R, D = 95 mm
Nachweise: Engelhardt S. 78
HEJAH / HEJAH PROGRESS
Abb. H 44 Abb. H 45
H: Dr. Georg Jacoby Halle / Saale, Forster Str. 3
Wz. 417248, Marke ab 1930
Abb. H 44 GH: Hirsch, Janke & Co, Weißwasser / Oberlausitz
Deckel: Umschrift HEJAH / CONSERVENGLAS, mittig Signet der Glashütte (Hirsch)
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: RWZR; (H) H 18.1
Abb. H 45 GH: Glasfabrik Brockwitz AG
Deckel: Umschrift „HEJAH“-PROGRESS – CONSERVENGLAS / Glashüttensignet (gekreuzte Schwerter und B), im Feld C / DIN
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 4794
HELIOS
Abb. H 46 Abb. H 47
GH: Glasfabrik Müller & Schwarz, Niederhartmannsdorf (Kreis Sagan)
Abb. H 46 Warenzeichen Wz. 354427, Marke ab 1925
Deckel: Umschrift Helios / MÜLLER & SCHWARTZ, HARTMANNSDORF; mittig eine Sonne
Nachweise: RWZR
Abb. 47 Deckel: 5-zeilig Schriftzug KONSERVENGLAS / (aufgehende Sonne) / Helios / D / DIN / 95mm
Form: M; D = 95mm
Nachweise: (T) 0809; (M) 4416
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119
HELLWEG / HELVETIA
Abb. H 48 Abb. H 49
Abb. H 48 GH: bisher unbekannt
H: Fa. Schmitz, Werl (Glashandel)
Deckel: Umschrift Hellweg / Die gute Qualität ; mittig ein Bündel sich kreuzender Ähren
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0748, 1119; (M) 6684
ohne Abb. GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke; vorm Ferd. Heye (Auftrag Nr.54381+383)
für H: Fa. Schmitz,Werl
Form: Fl; D = 90 mm, 120 mm
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise : Menke
Abb. H 49 H: Helvetia Conservenfabrik Groß Gerau (Deutsche Abteilung der Conservenfabrik Lenzburg / Schweiz); um 1940:
Helvetia Conservenfabrik Groß Gerau Aktiengesellschaft
Wz: 86184-86, Marke ab 1906; Wz.154983, Marke ab 1911; Wz. 519495, Marke ab 1940
Deckel: Umschrift (Kreuz) HELVETIA (Kreuz) / CONSERVENGLAS; in der Mitte eine Armbrust, eingerahmt in Umschrift
EINGETRAGENE SCHUTZMARKE
Bodenprägung: Signet: Weinglas in TURM/ SIEGWART
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0073, 1144; (M) 4417
HENGSTENBERG /HERKULES / Hermann Richter
Abb. H 50 Abb. H 51 Abb. H 52
Abb. H 50 H: Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen / Württemberg (gegr. 1876)
(Produktion von Essig, Senf, Sauerkonserven)
Marke ab 1913: über Berg springendes Pferd
Marke ab 1926: Schriftzug Hengstenberg
Deckel: Schriftzug Hengstenberg
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (T) 1223; (M) 6414; (H) H 24
Abb. H 51 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) HERKULES EINKOCHGLAS (Stern) WEIT
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (M) 4416
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120
Abb. H 52 H: Hermann Richter, Schkeuditz
Deckel: Umschrift (Punkt) HERMANN RICHTER (Punkt) SCHKEUDITZ
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 0188; (H) H 26
HEMÜ
→ siehe unter „HANSA - H&M“
HENGA
→ siehe unter Beneluxstaaten
HERBA
→ siehe unter „Frauengold“ - Egon Oelemann, Düsseldorf
HERMET / HERTHA
Abb. H 53 Abb. H 54
Abb. H 53 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke vorm. Ferd. Heye (Auftrag Nr 54223 + 225)
H: Fa. Ludwig Mohren, Aachen, Weststr. 30-34 (Glashütte und Hartglasfabrik (techn. Gläser und Armaturen))
1908 erstmals im Reichsanzeiger erwähnt - ein Wilhelm Mohren (Glashändler), nach dem Tod von Ludwig Mohren
(Glasfabrikant) 1912 Fortführung durch dessen Witwe, Eintrag ins Handelsregister 03.02.1912; nach dem Tod des
Gesellschafters Caspar Mohren (09.11.1938) wird die Gesellschaft aufgelöst (Handelsregisterlöschung 06.02.1939)
Deckel: Schriftzug HERMET; gekreuzte Zweige von Weinreben
Form: N + M; D = 75 mm, 85 mm, 95mm
Nachweise: RA 1908/148p.22, 1912/35p.11, 1938/268p.5, 1939/36p.6; Adressbuch Glasindustrie Deutschland 1930/31; Menke; (T) 0683;
(M) 6389
Abb. H 53 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Blatt) HERTHA (Blatt) GLAS , mittig Signet: G
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 0721
HERMETIC
→ siehe unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn
Abb. H 55 wurde umsortiert
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121
Hermetik
Abb. H 56 Abb. H 57 Abb. H 58
Abb.H 56 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift Original Hermetik, mittig Signet: B in einem Kreis
Form: sonstige; D = 95 mm
Nachweise: (M) 6386
Abb. H 57 Behälter zu Abb. H 56
Behälterprägung: 2-zeilig Schriftzug Original / Hermetik
Form: Fl, D = 95 mm
Nachweise: (H) H 29
Abb. H 58 Detail zu Abb. H 57: Ausformung des Behälterrandes
Der Gummiring liegt innerhalb des aufgestülpten Glasrandes und der Deckel liegt mit dem inneren Steg auf dem Ring.
Nachweise: (H) H 29
HERTIE
Abb. H 59 Abb. H 60
H: Hermann Tietz OHG (gegr. 1882; Warenhauskette mit 135 Filialen)
Ab 24.07.1933: HERTIE - Kaufhaus Beteiligungs-Gesellschaft mbH
Abb. H 59 Deckel: Umschrift HERTIE / Konserven-Glas
Form: M; D = 75mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0805; (M) 5135; (H) H 31.1
ohne Abb. Variante zu Abb. H 59: Deckel: Schriftzug KONSERVENGLAS ohne Bindestrich und in Großbuchstaben
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0795
Abb. H 60 Variante zu Abb. H 59: mittig 4 Sterne
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (T) 0695
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122
Herz
Abb. H 61
GH: August Walter & Söhne Pressglaswerke AG, Ottendorf-Okrilla (gegr. 1865)
Ab 1903: GmbH, ab 1915 Aktiengesellschaft
1932 Zusammenschluss mit Sächsische Glasfabrik AG Radeberg zu Glasfabrik A.Walther & Söhne AG Sitz Radeberg,
1940 Umfirmierung zu Sachsenglas AG Ottendorf / Okrilla (siehe auch unter Sachsenglas)
Fabrikation von Honig- und Einkochgläsern ab etwa 1916
Abb. H 61 Deckel: Umschrift HERZ / CONSERVENGLAS, mittig Signet: Herz aus Perlen, darüber Kreuz und 2-zeilig A.W. / S.
Form: N + M; D = 85mm, 110 mm
Nachweise: (M) 2082; (H) H 27
Hestia
ohne Abb.
H: Schöck & Co. Nachf. Adolf Gabriel, Stuttgart Nord, Rosensteinstr. 35-37 (Fabrik neuzeitlicher Einkochgeräte)
Wz. 553397, Marke ab 1943
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
HET OOSTEN
→ siehe unter Beneluxstaaten
Heureka
ohne Abb.
GH: Aktiengesellschaft für Glasfabrikation vorm. Gebr. Hoffmann, Bernsdorf/ Oberlausitz
Wz. 230860, Marke ab 1919
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
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123
Heye-Glas (Elite / Famos / Gloria / Heyburg / HHG / HORA / Mars / Optima / Trix (siehe
unter Buchstabe “T”) /Victoria)
Abb. H 62 Abb. H 63 Abb. H 64
Abb. H 65 Abb. H 66 Abb. H 67
Abb. H 68 Abb. H 69 Abb. H 70
Abb. H 71 Abb. H 72 Abb. H 73
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124
Abb. H 74 Abb. H 75 Abb. H 76
Abb. H 77 Abb. H 78 Abb. H 79
Abb. H 80 Abb. H 81 Abb. H 82
Abb. H 83 Abb. H 84 Abb. H 85
GH und H: Hermann Heye, Sitz: Hamburg, Admiralitätsstr. 59 (ab 1823 Glasfabrik in Obernkirchen - „Glashütte
Schauenstein“)
Mit Glashütten in Bremen(1821-1970er), Obernkirchen (1842-2001), Wendthöhe / Stadthagen (1855-1932), Steinkrug /
Deister (1859-1928), Nienburg (1871-1931), Annahütte / Lausitz (1884-1945), Flensburg (1913-1939)
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125
Abb. H 62 Warenzeichen Wz. 110464, Marke ab 1908 Signet: „Dreiblatt“
Nachweise: RWZR
Abb. H 63 Deckel: Signet , darunter Schriftzug SCHUTZMARKE
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 7-8380
Abb. H 64 „Heyburg“ - Wz 203127, Wz. 203220 , Marken ab 1914
Deckel: Umschrift HEYBURG / 3 Sterne
Form: Fl; D = 65 mm, 75 mm
Nachweise: RWZR; Menke; (T) 0450, 1211; (M) 4468; (H) H 32
Abb. H 65 „Mars“ - Wz.208771, Marke ab 1916
Deckel: oben Schriftzug MARS, unten ein Zierstrich
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: RWZR; (M) 2057
Abb. H 66 „Elite“ Wz. ???
Deckel: 2-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Elite
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (M) 4297; (T) 0793
Abb. H 67 Variante zu Abb. H 66: unter dem Wort „Elite“ zusätzlich 3-zeilig B / DIN / 120 mm
(nach Menke: GH: AG Gerresheimer Glashüttenwerke Auftrag 54291 (120mm) und GH: H.Heye, Schauenstein / Annahütte
für Gebr. Boehringer in Stuttgart / Zuffenhausen (hierzu siehe auch Abb. B 39 „Boehringer“ und E 28 „Eksta“)
Form: Fl; D = 120 mm
Nachweise: Menke; (H) E 17.2
Abb. H 68 „HORA“ - Wz. 375724, Marke ab 1926
Deckel: 5-zeilig Schriftzug: Schutz (Signet) Marke / Hora / 95 mm / D / DIN
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 9606
Abb. H 69 „HORA“- Variante nach 1945 (?)
Deckel: Schriftzug HORA in Umrahmung eines Ausrufezeichens, flankiert von 2 Sternen; darunter Qualitätsglas in einem
Rahmen
Form: M; D = 115 mm
Nachweise: (T) 0718; (M) 6429
Abb. H 70 Variante zu Abb. H 69: statt Qualitätsglas steht im Rahmen Konservenglas
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 5161
Abb. H 71 „HHG“ - Wz. 369188 + 369189, Marke ab 1926
Darstellung der alten Glashütte in Obernkirchen
Nachweise: RWZR
Abb. H 72 Deckel: Signet im Kreis: HHG
Form: M; D = 85 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0518; (M) 4449; (H) H 34
Abb. H 73 „Juwel“ - Wz. ??? (eventuell für einen anderen Herausgeber hergestellt)
Deckel: Umschrift (Heye-Dreiblatt) Juwel (Heye-Dreiblatt) / Konservenglas, mittig 95 mm
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 1699
Abb. H 74 „Eksta“ - für die Firma Gebr. Böhringer aus Stuttgart / Zuffenhausen hergestellt
Beschreibung siehe unter Abb. E 28
Abb. H 75 „Famos“ - für die Firma Gebr. Boehringer in Stuttgart / Zuffenhausen hergestellt
Deckel: 3-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Famos / 105 mm
Form: M; D = 105 mm
Nachweise: Menke; (M) 2102
Abb. H 76 „Optima“ - Wz. ??? (eventuell für einen anderen Herausgeber hergestellt)
Deckel: 3-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Optima / 75 mm bzw. 95mm
Form: N + M; D = 75mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0260; (H) O 09
Abb. H 77 „Trix“ - Wz. 373181, Marke ab 1926
Deckel: 5-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Trix / 95mm / D / DIN
Form: M; D = 95mm
Nachweise: (M) 6671
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126
Abb. H 78 „Victoria“ - Wz. ???
Deckel: 3-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Victoria / 95 mm bzw. 103mm oder 110 mm
Form: M; D = 95 mm, 103 mm, 110 mm
Nachweise: (T) 0391, 0478; (M) 4859
Ohne Abb. Varianten zu Abb. H 78
Deckel: 5-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Victoria / D / DIN / 85 mm
Deckel: 5-zeilig Schriftzug Schutz (Signet) Marke / Victoria / 95 mm. / D DIN
Form:M; D0 85 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0298, 0341
Abb. H 79 Varianten zu Abb. H 78: ohne Schutz - Marke und Dreiblatt
Deckel: nur Schriftzug Victoria
Deckel: Schriftzug Victoria, 1 Stern unten seitlich
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) H 33 versch. Var.
Abb. H 80 Varianten zu Abb. H 78
Deckel: Schriftzug Victoria / 95mm bzw. 110 mm, 4 Sterne
Form: M; D = 95mm, 110 mm
Nachweise: (H) H 33 versch. Var.
Abb. H 81 Warenzeichen Wz. 513499, Marke ab 1938, Signet: Dreiblatt im Kreis und Schrift Heye
Nachweise: RWZR
Abb. H 82 Deckel: Signet von 1938, darunter Schriftzug Victoria
Form: M; D = 105 mm
Nachweise: (H) H 33.5
Ohne Abb. Deckel: unter dem Signet die Ziffern 85 bzw. 95
Form: M; D = 85 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0384, 0799
Abb. H 83 Deckel: unter dem Signet von 1938 2-zeilig die Ziffer 55 im Quadrat / DIN
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0337, 0800, 0801
Abb. H 84 Deckel: 3-zeilig RILLENGLAS / Signet von 1938 / Ziffern 28 bzw. 55 im Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0050, 0232, 0447, 0459, 0703, 0704, 0803
Abb. H 85 nur Signet von 1938
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0123, 0125
HILDA / HILDEBRAND‘S
Abb. H 86 Abb. H 87
Abb. H 86 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift HILDA / DAS GUTE EINKOCHGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 6368
Abb. H 80 GH und H bisher unbekannt
Deckelprägung: Umschrift (Punkt) Hildebrandt‘s Konservenglas (Punkt) Fortschritt; mittig Signet: G.H.
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0798
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127
HILDESIA
→ siehe unter „SCHMIDT´S HILDESIA“
Hoeg
Abb. H 88
Abb. H 88 H: Willi Battke, Berlin-Friedenau, Kaiserallee 64/65 (Herstellung und Vertrieb von Einkochgläsern)
Wz.256493, Marke ab 1920
Deckelprägung: Umschrift Hoeg / D.R.G.M.
Form: N; D = 95 mm
Nachweise: RWZR; (M) 4441
HJCO („Hico“-Konservengläser)
Abb. H 89 Abb. H 90
Abb. H 91 Abb. H 92 Abb. H 93
GH: Glashüttenwerk Hirsch, Janke und Co. AG, Weißwasser Abt. Malky, Bartsch, Müller (gegr. 1884, ab 1907 AG)
GH: Glashüttenwerk Hirsch, Janke & Co., Ruhland / Oberlausitz, Dresdener Str. 1 (1906-1930)
GH: Bartsch, Quilitz & Co. AG, Hauptsitz Berlin NW 40, Döberitzer Str. 3-4 (ab 1930)
Abb. H 89 Warenzeicheneintrag Wz. 196130, Marke ab 1914
„Glashirsch“ („Hirsch im stilisierten Apfel“) mit HJ&C, seitlich in Bändern WEISSWASSER und BERLIN SO
Nachweise: RWZR
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128
Abb. H 90 Deckel: Umschrift (Stern) „HJCO“ (Stern) / CONSERVENGLAS, mittig Signet „Glashirsch“
Form: M: D = 85 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0519; (H) H 38.1
ohne Abb. Variante zu Abb. H 90: ohne Sterne und Anführungsstriche, Schrift in Druckschrift
Form: N; D = 75 mm, 85 mm
Nachweise: (T) 0231, 0813
Abb. H 91 Deckel: durch eine Binde getrennte Umschrift HJCO / 2-zeilg D.R.G.M. / KONSERVENGLAS, mittig Signet: BQC in
wabenförmigen Rahmen
Form: M; D = 85 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0812; (H) H 38.3)
Abb. H 92 Deckel: Durch Kreuzbinde getrennte Umschrift HJCO / GLAS / HJCO /GLAS, mittig Signet: BQC, darunter
D.R.G.M.
Form: M; D = 95 mm, 115 mm
Nachweise: (H) H 38.4
Abb. H 93 Variante zu Abb. H 92: mittig 4-zeilig Schrift D.R.G.M. / Signet: BQC / Ziffer 22 im Quadrat, / DIN
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0796; (M) 4425; (H) H 38.5
Holthaus Garantieverschl
ohne Abb.
H: Maria Holthaus, Berlin-Friedenau, Elsastr. (Vertrieb von Konservengläsern und Verschlußmitteln)
Wz 225718, Marke ab 1918
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Hora
→ siehe unter „Heye“
HUDEK / HUNUS / Hüllmantel
Abb. H 94 Abb. H 95 Abb. H 96
Abb. H 94 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift HUDEK / CONSERVENGLAS
Form: M; D = 100 mm
Nachweise: (T) 1179)
Abb. H 95 GH: Glasfabrik Meissner & Kleinert
H: Fa. Hermann Hunecke, Kassel-Bettenhausen (Haus- und Küchengerätehandlung); um 1940: Salzuflen
Wz. 177942, Marke ab 1913
Deckel: Schriftzug HUNUS, 2-mal über Kreuz
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: RWZR; Menke; (T) 0670; (M) 4433
Abb. H 96 GH: AG für Glasindustrie, vorm. Fried. Siemens, Dresden
H: Fa. Hüllmantel, Frankfurt / Main, Königsteiner Str. 3c (Einzelhandel in Haus- und Küchengeräten, Glas und Porzellan)
(In den Adressbüchern von Frankfurt / Main von 1940 bis 1942 nachweisbar)
Deckel: Schriftzug 4-zeilig SIEMENS-GLAS / HÜLLMANTEL / FRANKFURT/ MAIN-HÖCHST / B III
Form: M; D = 95 mm
Nachweise:http:// www. Sammlungen.ub.uni-frankfurt.de; (M) 22-8579177
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129
Husgro
Abb. H 97
Abb. H 91 H: Philipp Husmann, Gronau (Fabrikation und Vertrieb von hauswirtschaftlichen Geräten)
Wz. 226884, Marke ab 1918 (DRP 300548 (DRGM ?) für Einkochapparat, Nutengläser HUSGRO)
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Ideal / IDEAL
→ siehe unter „Adlerhütten“
→ siehe unter Österreich-ČSR-Ungarn
→ siehe unter Skandinavien
Ideal (MW & Co)
Abb. I 1 Abb. I 2 Abb. I 3
Abb. I 1 GH und H bisher unbekannt
Deckel: spitz zulaufendes Dreieck mit 3-zeiligem Schriftzug Ideal / 95 / m/m
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0643
Abb. I 2 Variante zu Abb. I 1
Deckel: spitz zulaufendes Dreieck mit Signet: MW & Co / 1888; über dem Dreieck Ideal, unter dem Dreieck 2-zeilig D / DIN
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4477; (H) I 01
Abb. I 3 GH: AG für Glasindustrie, vorm. Friedr. Siemens, Dresden
Deckel: Schriftzug SIEMENS-GLAS, darunter Signet: spitz zulaufendes Dreieck mit: MW & Co / 1888; unter dem Dreieck
Größenangabe: BIII
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4477; (H) I 0
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130
Ideal
Abb. I 4 Abb. I 5 Abb. I 6
GH: (eventuell von Poncet, Friedrichshain / Lausitz)
Fa. Becker & Co. Boffzen / Weser
H: J. Weck & Co., Öflingen, später von der Tochterfirma „NORMA“ genutzt
Wz. 405285, Marke ab 1929
Abb. I 4 Deckel: Schriftzug Ideal
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: RWZR; Menke; (T) 0242;
Abb. I 5 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Ideal / A /DIN
Form: Fl; D = 60 mm
Nachweise: (T) 0794
Abb. I 6 Behälter mit Firmenprägung Ideal
Nachweise: (M) ohne Nr.; (H) I 01
Idoglas / IGRO
Abb. I 7 Abb. I 8
Abb. I 7 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 3-zeilig Schriftzug Jdoglas / DIN / JG
Form: M; D = 90 mm
Nachweise: (M) 4481
Abb. I 8 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Punkt) MASSIV (Punkt) / GLAS, mittig in einem Rahmen IGRO
Form: (M); D = 95 mm
Nachweise: (M) 7-8392
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131
ILGE
Abb. I 9 Abb. I 10
Abb. I 11
H: Bayrische Messerfabrik Joh. Leupold, Gefrees/Bayern (Fabrikation: Einkochgeräte und Konservengläser)
Wz. 208650, Marke ab 1915
Abb. I 9 Deckel: Umschrift Ilge Glas / D.R.G.M. 640715
Form: Fl; D = 90 mm, Opalglas
Nachweise: RWZR; (H) I 06.2
Abb. I 10 Deckel: Umschrift (Stern) ILGE (Stern) / GLAS
Form: M; D = 75mm, 95 mm
Nachweise: (M) 9990; (H) I 06.1
Abb. I 11 Eintrag des Gebrauchsmusters für „ILGE“-Gläser im Deutschen Reichsanzeiger von 1915
Nachweise: RA 1915/
Iłowa / IRENA / IRENE
→ siehe unter Polen
Ilonka
→ siehe unter „Germania“
IMA
→ siehe auch unter „Rex“
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132
IMA
Abb. I 12 Abb. I 13
Abb. I 12 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Schriftzug IMA
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (T) 1199
Abb. I 13 Variante zu Abb. I 12
Deckel: Umschrift (Stern) IMA (Stern) Conservenglas; mittig Signet: RZ
Form: M; D = 95mm, 110 mm
Nachweise: (T) 1197; (M) 6425
Imme
→ siehe unter „Biene-Glas“
Immerfertig
Ohne Abb.
GH und H bisher unbekannt
Form: ???; D = 82mm, 110 mm
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: undatierte Angebotsliste (vor 1920) der Bremer Gummiwarenfabrik H. Lahl & Co. Bremen („Haelco“-Frischhaltungsringe)
Immerfrisch
Abb. I 14 Abb. I 15 Abb. I 16
GH: Glasindustriegesellschaft mbH, Allendorf bei Marburg / Lahn
H: Conservenglas-Gesellschaft Jahn & Seifert, Berlin (Herstellung und Vertrieb von Konservengläsern)
Abb. I 14 Warenzeichen Wz. 172662, Marke ab 1912
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Abb. I 15 Warenzeichen Wz. 198376, Marke ab 1914
Darstellung: Verschließen von Massivrandgläsern durch Erhitzen des Deckels (mit/ohne Spiritus ?)
Nachweise: RWZR
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133
Abb. I 16 GH: Glasindustriegesellschaft mbH, Allendorf bei Marburg/Lahn
H: Zuweisung zu Fa. Jahn und Seifert unsicher
Deckel: Umschrift QUALITÄTS / FLACHRANDGLAS; im Feld 3-zeilig DIN / Immerfrisch / Signet: GA (= Fabrikzeichen)
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (M) 6917
Imperator / Inwald
→ siehe unter Österreich-Tschechoslowakei-Ungarn
Imperial
Abb. I 17 Abb. I 18
GH: Akt.-Ges. für Glasproduktion vorm. Gebr. Hoffmann, Bernsdorf / Oberlausitz
Abb. I 17 Deckel: Schriftzug (Stern) Jmperial (Stern); mittig Signet: Anker
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (T) 0426; (M) 4486; (H) I 13
Abb. I 18 Deckel: Umschrift (Stern) Jmperial (Stern) / Progress
Form: N; D = 85 mm; Glas weiß und grün
Nachweise: (T) 0868, 0869
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134
INKO (Industrieeinkochflaschen)
Abb. I 19 Abb. I 20 Abb. I 21
Abb. I 22 Abb. I 23 Abb. I 24
Abb. I 25 Abb. I 26
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135
Abb. I 27 Abb. I 28 a) b) c)
Abb. I 29 Abb. I 30
Abb. I 31 a) b) c) d) e) f)
Abb. I 31 g)
Abb. I 32 Abb. I 33 Abb. I 34
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136
Abb. I 35 Abb. I 36
Abb. I 37 Abb. I 38 Abb. I 39
GH: verschiedene Glashütten
Die „Industriekonservenflaschen“ (kurz: „INKO“) nach DIN E 6043/1 mit 90 cl Inhalt wurden wohl ab etwa 1940 in
verschiedenen deutschen Glashütten hergestellt, vorwiegend für die Verpflegung der Wehrmacht. Diese Flaschen wurden
zunächst mit Blechdeckeln, vergleichbar mit Kronkorken, verschlossen. Wegen des Metallbedarfes für die Kriegsproduktion
wurde 1943 ein weitreichendes Herstellungsverbot von Metallerzeugnissen erlassen (AO III/43 der Reichsstelle für techn.
Erzeugnisse vom 11. März 1943). Ersatz bildeten die ab August 1943 eingeführten Deckel aus Glas. Nach 1945 wurden die
Industriekonservenflaschen auf Geheiß der Alliierten weiter für die Bevölkerung produziert.
In der Bundesrepublik wurden in den 1950er Jahren auch Gläser mit 1 l Inhalt, glatter Oberfläche und teilweise mit einer
Behälterprägung (Banderole eines erhabenen Fruchtreliefs z. B. von der Glashütte Gerresheim) hergestellt.
In der DDR wurden auch nach dem Wechsel der Glasform zu „Omnia“-Gläsern (Ende der 1950er Jahre) bzw. zu
Universalkonservengläsern („Uni“-Gläser) diese Glasdeckel wegen der drei genormten Öffnungsweiten für den mehrfachen
Gebrauch der Industriegläser im Privatbereich der Bevölkerung bis etwa 1990 produziert.
Abb. I 19 Industriekonservenflasche mit 0,9 l Inhalt, gekörnte oder glatte Oberfläche, Glas: weiß, grün, braun
Bisher nachgewiesene Werksmarken von: Amberger Flaschenhütten, Gerresheim, Heye, Mühlig-Union, Nienburg,
Großräschen, Siemens, Weck, OG12 (Ostglas - Sachsenglas Ottendorf-Okrilla), OG15 (Ostglas - Stralauer Glashütte Berlin),
WG07 (Westglas- ???)
Nachweise: (T) 0059, 0084, 0090, 0097, 0098,0149, 0171, 0455, 0551, 0538, 0815, 0980; 1038 (H) I 14
Abb. I 20 Variante zu Abb. I 19, mit 0,45 l Inhalt, Herstellung ab etwa 1952, gekörnte, später glatte Oberfläche, Glas weiß
Nachweise: (H) I 14; (T) 0657 (Waldau)
Abb. I 21 Bodenprägung: Umschrift NORMALKONSERVE / 900 CCM oder 90 cl; mittig Herstellermarke (hier: Amberger
Flaschenhütten)
Nachweise: (H) I 14
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Abb. I 22 Deckel ohne Marken: Ziffern ohne oder im Quadrat (etwa 1943-1945 produziert)
Bisher nachgewiesen:
Ziffer 23 - von Poncet Glashüttenwerke AG, Friedrichshain; D = 68 mm (H) I 14.15 v1
Ziffer 52 - Glasfabrik Heye, Annahütte; D = 68 mm (H) I 14.15
Abb. I 23 3-zeilig Schriftzug
D.R.W.Z. / INKO / D.R.P. ang. 22.8.43, glatter Rand D = 52 mm (T) 0378; (M) 4498;
(H) I 14.1
ohne Abb. Varianten zu Abb. I 23
a) geändertes Datum: D.R.P. ang. 23.8.43, gekörnter Rand D = 52 mm (H) I 14.1 var
b) - W.Z. - / INKO / D.R.P. ang 22843, gekörnter Rand D = 52 mm (T) 0112
c) 1-zeilig Schriftzug INKO, glatter Rand, Glas hell grünlich D = 52 mm (T) 0184
Abb. I 24 Wort „INKO“ zwischen Bindestrichen
a) 5-zeilig Wz-DRP angem 22 8 43 / -INKO- / nur mit
dem / INKO-SPEZIALRING / verwendbar D = 52 mm (H) I 14.1 var
b) 6-zeilig Wz. u. Patente angemeldet / -INKO- / für
Vollrandglas 95 / nur mit dem /
INKO- Spezialring / verwendbar D = 85 mm (M) 4492
Abb. I 25 kleines Signet: INKO über einem Dreieck
6-zeilig Normalglasdeckel / kleines Signet /
Wz. u. Patente angemeldet / für Rillenglas / und
Vollrandglas / DIN 95 D = 85 mm (H) I 14.2 var.1
Variante: ohne DIN 95 D = 85 mm (H) I 14.2
Abb. I 26 Großes Signet und Umschrift
Nur mit dem INKO Spezialring verwendbar / D.P.a. D = 52 mm (T) 0059
Abb. I 27 großes Signet und „Eingetragene Schutzmarke“
EINGETRAGENE (Signet) SCHUTZMARKE / nur mit dem / D = 52 mm, (T) 0248, 0815; (H) I 14.3
INKO Spezialring / verwendbar D = 68 mm (H) I 14.5
Abb. I 28 Varianten zu Abb. I 27: zusätzlich Werksmarken
a) Glashütte Haidemühl (neben dem Dreieck) D = 52 + 68 mm (T) 0098; (M) 4504; (H) I 14.7
b) Glaswerk Carlsfeld (im Dreieck des Signets)
c) Glaswerk Coswig (Signet unter der Schriftzeile „nur mit dem“) D = 85 mm (H) I 14.8
Abb. I 29 GH: Pfännerhütte Großräschen mit Herstellzeitraum: Mai 1955
PFÄNNERGLAS / Werkzeichen mittig 5 / VEB / 55 D = 68 mm (H) I 14.16 var.1
Abb. I 30 : GH: VEB „Fried-Glas“ Friedrichshain
Werksmarke: Globus mit F-G D = 68 mm (H) I 14.12
Abb. I 31 weitere Werksmarken von Anfang 1950er Jahre bis 1979
a) Glaswerk Carlsfeld D = 52+68+85 mm (T) 0249, 0250, 0656;
(M) 4494; (H) I 14.9
b) Glaswerk Coswig D = 68 mm (H) I 14.10
c) Glaswerk Freital D = 52 + 68 mm (M) 4942; (H) I 14.11
d) MG 08 = Mittelglas Werk VEB Haidemühl D = 68 mm (H) I 14.14
e) Glaswerk Großräschen (Herstelldatum: August 1956) D = 68 + 85 mm (H) I 14.16
f) Glaswerk Tschernitz D = 68 mm (H) I 14.17
g) Glaswerk Waldau D = 68 mm (M) 4941; (H) I 14.18
Abb. I 32 Werksmarke: segelförmiges Dreieck in einem Kreis
VEB Kombinat Verpackungs- und Behälterglas Bernsdorf, ab 01.01.1979 mit den Betriebsteilen: Bernsdorf, Drebkau,
Großräschen, Haidemühl
Deckelprägung: Umschrift um Signet, Ziffer für Glashütte
Umschrift: EVP 0,11 M D = 52 mm (M) 4197; (H) I 14.19
Umschrift: EVP 0,12 M D = 68 mm (M) 7196; (H) I 14.19 var.1
Umschrift: EVP 0,14 M D = 85 mm (M) 7197; (H) I 14.19 var.2
Abb. I 33 GH: Glashütte Nienburg D = 52 mm (T) 0733, 1040
Abb. I 34 GH: Gerresheim, Schriftzug GERRIX D = 52 mm (T) 0084, 0094, 0097
Variante zu Abb. I 34: Werksmarke - gekröntes G D = 52 mm (T) 0149
Abb. I 35 Metalldeckel auf einem INKO-Glas der Fa. Heye (50er Jahre)
Bügel mit Einprägung herad – DBP ang D = 52 mm (H) I 14.22
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138
Abb. I 36 Gummikappe für INKO-Flaschen (DDR: 50er Jahre) D = 52 mm (M) ohne; (H) I 14.21
Abb. I 37 Industriekonservenflasche der Marke „Gerrix“
Behälterprägung im unteren Bereich: Markenzeichen im Rechteck: gekröntes G und Unterschrift GERRIX, umlaufend Band
mit Früchten
Form: INKO; D = 52 mm, glatte Oberfläche, Glas: weiß, Inhalt: 1,0 Liter
Nachweise: (T) 0084, 0097, 0149, 0980
Abb. I 38 Industriekonservenflasche ohne Markenzeichen (Bundesrepublik 1950er Jahre)
Deckel mit Rille für einen Bügel
Form: INKO, D = 52 mm, glatte Oberfläche, Glas: weiß, Inhalt 1,0 Liter
Nachweise: (T) 0077
Abb. I 39 Industriekonservenflasche mit kyrillischer Beschriftung (für die Sowjetische Armee in der DDR (?))
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälterprägung: Schriftzug ТЕРМИЧНИ (Termichni = Thermisch, Thermal)
Bodenprägung: БДC 1101-52 (Produktion: 1952 (?))
Form: INKO, D = 52 mm, strukturierte Oberfläche, Glas: weiß, Inhalt 0,956 Liter
Nachweise: (H) I 14.24
0hne Abb. Variante zu Abb. I 39: mit kyrillischer Schrift
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälterprägung: 2-zeilig КОНСЕРВПРОМ / ТЕРМИЧНИ (Konservprom termichni = Konservenindustrie Thermal)
Bodenprägung: zentral ВК (= WK), Umschrift 1101 БАС (= BAS)52r / 956-31r (52г = steht für Jahr 1952; r.= god - Jahr)
Form: INKO, D = 52 mm, glatte Oberfläche, Glas: weiß, Inhalt 0,956 Liter
Nachweise: (T) 1022 (Behälterprägung: КОНСЕРВПРОМ ТЕРМИЧНИ); (H) I 14.25
J.L. Tiedemann
→ siehe unter Skandinavien
J. Blumenkrohn / J.L.L. & Co. / Jab
Abb. J 1 Abb. J 2 Abb. J 3
Abb. J 4
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139
Abb. J 1 H: Kaufmann Joseph Blumenkrohn, Göttingen (ab 1907 ?)
Im Oktober 1927 Eröffnung einer Zweigniederlassung in Northeim; am 11.09.1933 ausgeschlossen wegen Arisierung,
Nachfolger: Ernst Jacobson
Marke etwa 1927 – 1933
Deckel: auf Ecke stehendes Quadrat, mittig Pflanze in 3-gezacktem Topf, in 3 Ecken Sterne, Schrift 3-zeilig
J / BLUMENKROHN / GÖTTINGEN
Form: M; D = 110 mm
Nachweise:RA 1927/271 p.8 v.19.11.27; RA 1933/216 p.8 v.15.09.33; (H) J 01
Abb. J 2 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) Konservenglas (Stern) J.L.L. & Co.
Form: M; D = 80 mm
Nachweise: (M) 6434
Abb. J 3 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift KONSERVENGLAS JAB
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (T) 0763, 1079, (H) J 13
Abb. J 4 Behälterprägung zu Fabrikat JAB
Nachweise: (T) 0763, 1079, (H) J 13
JADEGLAS / JASA / JEL
Abb. J 5 Abb. J 6 Abb. J 7
Abb. J 5 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Schrift JADEGLAS
Form: N; D = 80 mm
Nachweise: (M) 4513
Abb. J 6 H: Jantzen und Saebeler, Hamburg (Vertrieb von Lebensmitteln)
Wz. 210937, Marke ab 1916
Deckelprägung: Umschrift „JASA“ / CONSERVENGLAS
Form: M; D = 85 mm
Nachweise: (M) 4507
Abb. J 7 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Schrift kreuzweise in Ring JEL, darunter Größe: 1
Form: M; D = 75 mm, Glas grün
Nachweise: (T) 0342; (M) 4517
ohne Abb. Variante zu Abb. J 7: Größe: 3
Form: M; D = 85 mm, Glas weiß
Nachweise: (T) 0348
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140
Jajag
Abb. J 8
Abb. J 8 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: Ätzung Schriftzug Jajag
Form: M; D = 85 mm
Nachweise: (H) J 15
JFK / JEVEKA
Abb. J 9 Abb. J 10
Abb. J 8 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Signet JFK
Form: N; D = 75 mm, 100 mm
Nachweise: (T) 0860; (H) J 07
Abb. J 9 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift ORIGINAL / „JEVEKA“
Form: Fl, D = 55 mm
Nachweise: (T) 0128
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141
JOBENE / JOST / Josef Hogg
Abb. J 11 Abb. J 12 Abb. J 13
Abb. J 10 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift JOBENE Qualitätsglas, mittig Größenangabe 95
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 9877
Abb. J 11 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) JOST‘S MASSIVRANDGLAS
Form: M; D = 95mm
Nachweise: (M) 9122
Abb. J 12 H: Josef Hogg, Pforzheim, Leopoldplatz (Handel mit Glas, Porzellan, Haus- und Küchengeräten)
Deckel: Umschrift Josef Hogg / Pforzheim
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) J 14
JUWEL
→siehe auch unter „Heye“
→siehe auch unter „Matador“
Juwel
Abb. J 14 Abb. J 15 Abb. J 16
Abb. J 13 GH: eventuell Fa. Hermann Heye (siehe auch unter Heye)
H: bisher unbekannt
Deckel: 6-zeilig Schriftzug Juwel / bürgt für beste / seit /Signet: HSt / 1645 / Qualität / Konservenglas / 110 mm
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (T) 1129
Abb. J 14 Variante zu Abb. J 13
Deckel: 4-zeilig Schriftzug JUWEL / Signet: HSt / 95 / KONSERVENGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 7-8892
Abb. J 15 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift ORIGINAL / JUWEL
Form: M; D = 100 mm
Nachweise: (T) 1132
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142
K Original
→siehe unter „E.G.e. Keramik“
KaBe / KBL / HAMMONIA
Abb. K 1 Abb. K 2
Abb. K 3 Abb. K 4
Abb. K 5
H: Karl Baxmann, Lüneburg, Bardowicker Str. 27/28 (Großhandlung in Glas, Porzellan, Steingut und Haushaltswaren)
Wahrscheinlich auch Herausgeber der Marke → „Sülfmeister“, Vertrieb auch von „Adler-Progress“-Gläsern
Abb. K 1 Ka Be
Deckel: Umschrift Ka Be / Conservenglas, in der Mitte Wappen von Lüneburg, unterhalb Schriftband mit Lüneburg
Form: N; D = 95 mm
Nachweise: (M) 9904
ohne Abb. Variante zu Abb. K 1: Schriftband unterhalb des Wappens ohne Lüneburg
Form: N; D = 95 mm
Nachweise: (H) K02.2
Abb. K 2 Ausschnitt aus einer Broschüre, undatiert (zwischen 1914 und 1921 nach Darstellung eines „Adlerhütten“-Signets)
Form: N; D eng = 85 mm, weit = 105 (!) mm
(bisher keine Belegexemplare)
Nachweise: (H) K 02
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143
Abb. K 3 „KBL“
Deckel: Signet in einem Doppelkreis: KBL unter einem Kelchglas
Form: M; D = 95mm
Nachweise: (M) 4581
Abb. K 4 Ausschnitt aus dem Einbanddeckel des Lüneburger Adressbuches von 1930
Nachweise: http:\\wiki-de.genealogy.net, Inserat 1925 und 1930 auf den Einbanddeckeln der Adressbücher nachweisbar
Abb. K 5 „HAMMONIA“
Deckel: Umschrift HAMMONIA / CONSERVENGLAS, mittig Signet: KBL
Form: M; D = 110 mm
(bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: Abbildung aus einer undatierten Broschüre (zwischen 1914 und 1921)
Ka De We / KA KA /KALTHOFF
Abb. K 6 Abb. K 7 Abb. K 8
Abb. K 6 H: Kaufhaus des Westens, Berlin W 50, Tauentzienstr. 21-24 (Warenhaus, eröffnet 27.03.1907)
Wz. 118080, Marke ab 1909
Deckel: Umschrift Ka De We / KONSERVENGLAS
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm
Nachweise: RWZR; (M) 6252; (H) K 03
Abb. K 7 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) KONSERVENGLAS (Stern) / KA KA
Form: M; D = 85 mm
Nachweise: (M) 4576
Abb. K 8 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Dreieck und 2-zeilig Schriftzug KALTHOFF / Schutzmarke
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (T) 0651; (M) 5374
KAISER / Karls
Abb. K 9 Abb. K 10 Abb. K 11
Abb. K 9 H: Wetzel & Hirsch Nachfolger, Radeberg
Deckel: Umschrift (Punkt) KAISER (Punkt) / CONSERVENGLAS , mittig Signet: W.&H.N.
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (M) 4571; (H) K 05.1
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144
ohne Abb. Variante zu Abb. K 9
Deckel: Umschrift ohne Trennpunkte
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 4572
Abb. K 10 Variante zu Abb. K 9
Deckel: Umschrift WETZEL & HIRSCH NACHF. RADEBERG / KAISER=GLAS
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 37-6822979
Abb. K 11 Karls Erdbeerhof, verschiedene Standorte (Obstanbau und Vergnügungsparks)
Deckel: 2-zeilig Schriftzug in einer Umrahmung Karls / 1921, darüber eine Erdbeere
Form: R; D= 95 mm
Nachweise: (M) 6454
Keller
Abb. K 12 Abb. K 13 Abb. K 14
Abb. K 15
H: O. & H. Keller, Frankfurt/Main ((Fabrikation und Vertrieb von Steriliergefäßen und Konservengläsern)
Warenzeichen Wz 335132, Marke ab 1925
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145
Abb. K 12 Deckel: Schriftzug in Druckschrift Keller
Behälterprägung: nach rechts aufsteigend in Schreibschrift Keller
Form: M; D = 85 mm
Nachweise: (T) 1098
Abb. K 13 Deckel: 2-zeilig Schriftzug über und unter einem Wappen SCHUTZ - MARKE / Wappen / O. & H. K.
Form: Fl: D = 55 mm
Nachweise: (H) K 10.1
Abb. K 14 Glas zum Deckel aus Abb. K 13
Behälterprägung: wie auf dem Deckel der Abb. K 13, darunter Füllangabe des Glases
Nachweise: (H) K 10.1
Abb. K 15 Darstellung des Warenzeichens Wz. 335132
Ein 4-feldiges Wappen, von einem Spangenhelm gekrönt als Helmzier ein Arm, der einen Schlüssel trägt
Wappen: erstes und drittes Feld: Rose auf silbernem Grund, zweites und viertes Feld: silberner Schlüssel auf blauem Grund
Nachweise: RWZR
Klauer (Konservenkrug)
→ siehe unter Nachträge
KASTRUP
→siehe unter Skandinavien
Kilner
→ siehe unter Großbritannien
KLUR / KOLONIA
Abb. K 16 Abb. K 17 Abb. K 18
Abb. K 16 H: Karl Klur GmbH, Köln-Kalk (Glasraffinerie, Vertrieb von Haus- und Wirtschaftsbedarfs-Gegenständen)
Wz. 346600, Marke ab 1925
Deckel: mittig Signet im Doppelkreis KK; Umschrift KLUR‘S / FRISCHHALTUNG
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: RWZR; (M) 4558
Abb. K 17 Darstellung des Warenzeichens Wz 340378; Marke ab 1925
Nachweise: RWZR
Abb. K 18 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) KONSERVENGLAS (Stern) KOLONIA
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1228
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146
Kieffer / Eki / Paradies
Abb. K 19 Abb. K 20 Abb. K 21
Abb. K 22 Abb. K 23
Abb. K 24 Abb. K 25
Abb. K 26 Abb. K 27
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147
H: Emil Kieffer, Kaiserslautern, Theaterstr. 25 (gegr. 1869, Glasgroßhandlung)
„Kieffer“ - Wz.114872, Marke ab 1908
Abb. K 19 Deckel: Umschrift Beste u. luftdichte Conservierung, im Feld Schriftzug „Kieffer“
Form: Fl, D = 55mm, 90mm
Nachweise: RWZR; (T) 0052, 0067, 0096, 0329; (M) 9068; (H) K 11.1
ohne Abb. Variante zu Abb. K 19, Konservierung mit „K
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (H) K 11.1 var.
Abb. K 20 Deckel: 4-zeilig Schriftzug „Kieffer“ / Beste / Conservierung / A /DIN
Form: Fl; D = 60 mm
Nachweise: (T) 0349
ohne Abb. Variante zu Abb. K 20, statt A/DIN: B / DIN
Form: Fl; D = 85 mm
Nachweise: (T) 0361, 0362
ohne Abb. Signet: im Perlkreis ein Einmachglas mit Birne, umgeben von Lorbeerlaub, Schrift Kieffer
Wz.250526, Marke ab 1920
Abb. K 21 Deckel: Schriftzug Kieffer / A/DIN bzw. B /DIN, unter der Marke „Kieffer ein Signet: im Perlkreis ein Einmachglas
mit Birne, umgeben von Lorbeerlaub
Form: Fl; D = 60mm, 90 mm
Nachweise: (T) 0333, 0334, 0497, 0498, 0504, 0710; (M) 4564
Abb. K 22 „Eki“ - Wz. 414919, Marke ab 1929
Deckel: Schriftzug Eki
Form: N; D = 80 mm
Nachweise: (T) 0338, 1046
Abb. K 23 Variante zu Abb. K 22; Zusatz D / DIN
Form: N; D = 95 mm
Nachweise: (M) 6291
Abb. K 24 Behälterprägung für Flachrandgläser bis etwa 1920
Vorderseite: Schriftzug Kieffer / Füllmenge; Rückseite: „Unerreicht“ / Bestes Conservenglas / für Frischhaltung
Variante nur Vs: Beste Conservierung / „Kieffer“ / Füllmenge
Nachweise: (T) verschiedene; (H) K 11.1
Abb. K 25 Behälterprägung für Flachrandgläser ab etwa 1920
Vorderseite: Schriftzug Kieffer
Bodenprägung: Füllmenge
Nachweise: (T) verschiedene; (H) K 11.1
Abb. K 26 „Paradies“ - Wz.472119, Marke ab 1935
Deckel: 5-zeilig Schriftzug Paradies / Konservenglas / C / DIN / 3 Punkte
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: Menke; (T) 0936
ohne Abb. Variante zu Abb. K 26: 2-zeilig nach rechts steigende Schrift Paradies / Konservenglas, darunter Stern und D /
DIN
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4675
Abb. K 27 Variante zu Abb. K 26: zusätzlich unter dem Stern Ziffer 24 im Quadrat
Form: M; D= 95 mm
Nachweise: (T) 1045
Koch
→ siehe unter „Glaskoch“
KÖNIG / KÖNIGIN
→ siehe unter „REX“
KÖWI
→ siehe unter „Siemens“
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148
Konsumos
Abb. K 28
Abb. K 28 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag Nr. 54264+65)
H: Leonhard Tietz Aktiengesellschaft, Stammhaus: Köln, Hohe Str./Gürzenichstr. (gegr: 1878 in Stralsund, AG ab 1905,
Warenhäuser in mehreren Städten, 1933 „arisiert“ und umgewandelt in Westdeutsche Kaufhof AG, nach 1945 zu Galeria
Kaufhof GmbH umgewandelt)
Deckel: Umschrift (Stern) Konsumos (Stern) Einkochglas, in der Mitte Ziffer 95
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm
Nachweise: Menke; (T) 0585; (M) 1440
Konserven-Flaschen-Verschluss
Abb. K 29 Abb. K 30
Abb. K 29 H: bisher unbekannt
Deckel: Inschrift KONSERV.FL.-VERSCHL. / DRPA
Form: Deckel und Halsmanschette aus Aluminium; Deckel durch Gewindestangen mit Feingewinde an den Flaschenhals
anpassbar, Halsweite der Flasche ca. 20 mm
Nachweise: ehemals Sammlung Schwietzer; (H) ohne;
Abb. K 30 Vierkantflasche ½ l, ehemals Schnapsflasche (Korn) mit dem Verschluss nach Abb. K 26
Dieser Verschluss könnte in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre hergestellt worden sein, als es noch keine Beschränkungen
wegen des benutzten Materials gab. Eine auf dem Deckel aufgeführte Patentanmeldung konnte bisher archivmäßig nicht
nachgewiesen werden.
Die Flasche wurde laut erhaltenem Etikett gefüllt mit „Sauerkirschen / für Marmelade / 1946“
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149
Kongress
Ohne Abb.
GH: Haidemühler Glashüttenwerke, Haidemühl
Wz. 466787, Marke ab 1920
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
KORSU
→ siehe unter „Edelweiss“
KOSTA
→ siehe unter Skandinavien
KOSMOS
Abb. K 31 Abb. K 32 Abb. K 33
GH: Hadrian & Co. Glasfabrik, Wiesau / Schlesien „Zylinderhütte“ ab 1921 (ab 1945: Wymiarki/Polen)
Eigenmarke für Wild & Wessel in Wiesau; ab 1937 unter der Führung von „von Poncet“ Produktion für Fa. Weck als deren
Marke
Wz. 424344, Marke ab 1930
Abb. K 31 Deckel: um einen blumenähnlichen Stern herum 2-zeilig Umschrift
KOSMOS / CONSERVENGLAS // bürgt für beste / Qualität
Form: Fl; D = 65 mm
Nachweise: RWZR; (H) K 20.1
Abb. K 32 Variante zu Abb. K 31
Form: M; D= 95mm, 115mm
Nachweise: (T) 0145; (H) K 20.2
Abb. K 33 Variante zu Abb. K 32; zusätzlich Ziffer 47 im Quadrat / DIN
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0858
KOX
ohne Abb.
GH: Glashüttenwerke Holzminden GmbH, Holzminden
Wz. 216328, Marke ab 1917
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
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150
Kraft
Abb. K 34 Abb. K 35 Abb. K 36
H: bisher nicht bekannt
Abb. K 34 Deckel: Umschrift „KRAFT“ / KONSERVENGLAS
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (H) K 22.1
Abb. K 35 Variante zu Abb. K 29, zusätzlich Signet: Anker
(GH: Aktienges. für Glasproduktion, vorm. Gebr. Hoffmann, Bernsdorf / Oberlausitz)
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0867; (M) 9303
Abb. K 36 Variante zu Abb. K 29, Signet: Krone mit SG
(GH: Sächsische Glasfabrik, vorm. Berthold & Hirsch A.G., Radeberg; 1932 Zusammenschluß mit August Walther & Söhne
A.G., Ottendorf / Okrilla; ab 1940 Sachsenglas AG, Ottendorf / Okrilla)
Form: M; D = 80 mm
Nachweise: (M) 9364
KROMER (Ulmer Einmachgefäß) / Kronprinz
Abb. K 37 Abb. K 38
Abb. K 37 H: Fa. Johann Kromer, Ulm, Golschenhof 5 (Vertrieb von Haus- und Küchengeräten, Einmachgefäße aus Glas,
Steinzeug, Ton, Porzellan)
Wz.519972, Marke ab 1939
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Abb. K 38 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift Einkochglas / Kronprinz; mittig Ordensstern (dem Bruststern des preußischen Adlerordens
nachempfunden)
Form: N; D= 75 mm
Nachweise: (M) 8482
Krumeich´s Konservenkrug
→ siehe unter Nachträge
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151
KRONENGLAS / Sachsenglas (bis 1945)
(Sachsenglas - siehe unter „Sachsenglas VEB“
Abb. K 39 Abb. K 40 Abb. K 41
Abb. K 42 Abb. K 43
Abb. K 44 Abb. K 45 Abb. K 46
Abb. K 47
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152
GH: Sächsische Glasfabrik, vorm. Berthold & Hirsch A.G., Radeberg, Güterbahnhofstr. 16
gegr: 1872, ab 1886 Aktiengesellschaft
1932 Zusammenschluß mit August Walther & Söhne A.G., Ottendorf / Okrilla; ab 1940 Sachsenglas AG, Ottendorf / Okrilla);
nach 1945 VEB Sachsenglas
Schutzmarke: „dreiarmige Perlenkrone mit SG“ - Wz. 26556, Marke ab 1897
„Kronen-Glas“ - Wz 103495, Marke ab 1906
„eckige Krone mit/ohne SG“ - Wz.547325, Marke ab 1942
Nachweise: RWZR; A.Becker: Zwischenbericht aus dem Patentamt (pk 2001-03, S.74);
Abb. K 39 Darstellung des Warenzeichens von 1897 im Reichswarenzeichenregister
Abb. K 40 Deckel Umschrift Konserven. / Kronen-Glas, mittig Schutzmarke
Form: M; D = 75 mm, 95 mm, 110 mm
Nachweise: (T) 0866; (M) 4578; (H) K 23.1
ohne Abb. Variante zu Abb. K 40: hinter dem Wort „Konserven“ kein Punkt
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (T) 0864
ohne Abb. Variante zu Abb. K 40: zwischen den Worten „Konserven.“ und „Kronen-Glas“ jeweils 2 übereinanderstehende
Punkte
Form: M; D = 100 mm
Nachweise: (T) 0870
ohne Abb. Variante zu Abb. K 40: Konserve. Ohne ‚n‘
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 1443
Abb. K 41 Deckel: Umschrift KRONEN / QUALITÄTS-GLAS, mittig große Schutzmarke
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0212
Abb. K 42 Deckel: Schriftzug KRONENGLAS , unten Darstellung der Schutzmarke, mittig Signet: P.H.N.
(Signet bisher nicht aufgelöst)
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (H) K 23.2
Abb. K 43 Deckel: Umschrift KRONEN / QUALITÄTS-GLAS , mittig Schutzmarke, darunter 2-zeilig Ziffer 38 im Quadrat / DIN
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1051; (M) 4574; (H) K 23.3
ohne Abb. Produktion für Schweden
Deckel: Umschrift Konservglas / Original ; mittig das Signet „Krone mit SG
Form: N, D= ? mm
Nachweise: Smalands Museum M 44870; glasbruks samling (…..)
Abb. K 44 Darstellung des Warenzeichens Wz. 547325, ab 1940
Nachweise: RWZR
Abb. K 45 Deckel: Umschrift KRONEN / QUALITÄTS-GLAS , mittig Schutzmarke, darunter 2-zeilig Ziffer 38 im Quadrat / DIN
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0865; (M) 4574; (H) K 23.5
Abb. K 46 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Schriftzug RILLENGLAS / Schutzmarke ; im Feld 2-zeilig MLG / Ziffer 38 im
Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0483, 1174
Abb. K 47 Deckel: Umschrift SACHSEN / GLAS , mittig Signet: H.S. / C.
(Signet bisher nicht aufgelöst)
Form: N, M; D = 85 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0905; (M) 4784; (H) S 03
KROON
→ siehe unter Beneluxstaaten
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153
Küchenchef
Abb. K 48 Abb. K 49 Abb. K 50
GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag: 54639, 54640, 54647)
H: Glasfabrik und Glasraffinerie Anna Bose, Driburg (Handel mit Press-, Hohl und Verpackungsglas, Konservengläser)
Wz. 187193, Marke ab 1914
Abb. K 48 Deckel: Schriftzug 2-zeilig Küchenchef / D.R.W.Z.
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: RWZR, Engelhardt S: 37; (M) 7231
ohne Abb. Variante zu Abb. K 48: Schriftzug 3-zeilig Küchenchef / 85 / D.R.W.Z.
Form:M; D = 85 mm
Nachweise: (T) 0369
Abb. K 49 Deckel: Schriftzug 4-zeilig KÜCHENCHEF / 95 / KONSERVENGLAS / D.R.W.Z.
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) K 26.3
ohne Abb. Variante zu Abb. K 49: Schriftzug 3-zeilig KÜCHENCHEF / CONSERVENGLAS / D.R.W.Z.
Form: M; D = 115 mm
Nachweise: (T) 0863
Abb. K 50 Deckel: Darstellung eines Kochs mit Kochlöffel, darunter Schriftzug Küchenchef
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (T) 0649; (M) 4587
KÜCHENFREUND
ohne Abb.
GH: Aktiengesellschaft für Glasindustrie, vorm. Friedr. Siemens, Dresden A1, Freiberger Str. 91
Wz. 471827, Marke ab 1934
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Küchenmeister
ohne Abb.
H: Fa. Anna Bose, Driburg / Westfalen (Herstellung und Vertrieb von Konservengläsern und Einkochapparaten)
Wz. 204396, Marke ab 1915
(Bisher kein Belegexemplar – siehe auch unter „ABO“)
Nachweise: RWZR
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154
KÜCHENFREUND / RIXI
Abb. K 51 Abb. K 52
GH und H: Marsberger Glasfabrik, Niedermarsberg (gegr. 1904)
März 1934: Einführung des Markenzeichens M.G.M. (= Marsberger Glasfabrik Marsberg)
Dezember 1934: Eintritt des Glasgroßhändlers Heinrich Ritzenhoff aus Driburg in das Unternehmen
Nach 1935 Fa. Heinrich Ritzenhoff, Essen und Marsberg ist Eigentümer der Glashütte Marsberg
Ab 1957 Glaswerk Heinrich & Klaus Ritzenhoff KG; 1968 Marsberger Glaswerke Ritzenhoff GmbH
„Küchenfreund“ - Wz. 116569, Marke ab 1909
„M.G.M.“ - Wz. (Nr. nicht bekannt), Marke ab 1934
Abb. K 51 Deckel: Umschrift 2-zeilig KÜCHENFREUND / M.G.M. // Eingetragene / Schutzmarke
Form: M; D = 80 mm, 105 mm
Nachweise: (T) 0578, 0694; (M) 9146
Abb. K 52 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke (Auftrag Nr. 54295, -296, -443, -444, -545)
Deckel: Umschrift (Stern) „RIXI“ (Stern) / QUALITÄTS-GLAS, mittig Signet: innerhalb eines Kreises Andeutung eines
zylinderförmigen Körpers mit den Schriftzeichen H R und Beistriche (= Heinrich Ritzenhoff)
Form: M; D = 95 mm (auch 75 mm, 85 mm, 110 mm, 120 mm)
Nachweise: Menke; (T) 1025; (M) 4718
KÜCHENSCHATZ / Küchenstolz
Abb. K 53 Abb. K 54
Abb. K 53 H: Carl Huge, Minden, Bäckerstr. 11 (Großhandlung in Porzellan, Steingut, Glas, Kurzwaren, Braun- und
Emailgeschirr)
Wz. 441052, Marke ab 1932 (Marke bereits 1926 nachweisbar)
Deckel: 3-zeilig Schriftzug GARANTIERT / „KÜCHENSCHATZ“ / LUFTDICHT
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: RWZR; Rechnung 1926; (T) 0711; (M) 8349
Abb. K 54 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Darstellung eines Frauenkopfes mit Einkochglas in der Hand, darunter Schriftzug Küchenstolz
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 6090
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155
KÜCHENGLÜCK
Abb. K 55 Abb. K 56 Abb. K 57
Abb. K 58 Abb. K 59 Abb. K 60
Abb. K 61
GH: Lüner Glashüttenwerke vorm. Schulze-Berge & Schulz GmbH, Lünen / Westfalen
Wz. 466468, Marke ab 1934
Abb. K 55 Deckel: Umschrift RILLENGLAS / KÜCHENGLÜCK
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: RWZR; (M) 4582
Abb. K 56 Deckel: zwischen 2 Ringen Umschrift RILLENGLAS / KÜCHENGLÜCK; mittig ein Kleeblatt
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1121
Abb. K 57 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Einkochglas / Küchen / Glück , Kleeblatt mit kurzem Stiel
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0030, 0045, 0393, 0861; (M) 4584
Abb. K 58 Deckel: Variante zu Abb. K 55: Stiel vom Kleeblatt lang als Unterstreichung des Wortes „Glück“
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0022
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156
Abb. K 59 Deckel: Variante zu Abb. K 50; zusätzlich im Feld DIN / Ziffer 46 im Quadrat
Form: M; D= 95 mm
Nachweise: (T) 0150, 0862; (M) 6464
Abb. K 60 Deckel: Umschrift GH / RILLENGLAS / Ziffer 46 im Quadrat / KÜCHENGLÜCK; mittig Kleeblatt
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0596
Abb. K 61 Deckel: zwischen 2 Ringen Umschrift RILLENGLAS / KÜCHENGLÜCK; im Feld 3-zeilig DIN / Signet: LG im
Doppelkreis / Ziffer 46 im Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) =0701; (H) K 28.3
L (Lamprecht)
Abb. L 1 Abb. L 2 Abb. L 3
GH: Hermann Lamprecht GmbH, Zentrale: Kassel, Rühlstr. 3 (gegr.: 1876; Herstellung vorwiegend Pharmazeutisch-
technischer und Kosmetikbedarf; Medizinglas; Patent 36587 für Tropfengläser ab 1885)
Werke in: Gnarrenburg bei Bremen (ab 1876)
Breitenstein bei Stolberg / Harz (ab 1890)
Immenhausen bei Kassel (ab 1907)
Abb. L 1 Schutzmarke der Firma Lamprecht
Abb. L 2 und L 3: Werksmarken für die „J-Einkochgläser“
(Bisher keine Belegexemplare im Sammlerbestand)
Nachweise: Bestand des Glasmuseums Immenhausen (Ausstellung); Adressbuch Deutsche Glasindustrie 1930/31
La Facile / La Lorraine / La Lyonnaise / La Reine / L’Idéale /
→ siehe unter Frankreich
Lahn / Lampe’s Wertglas
Abb. L 4 Abb. L 5
Abb. L 4 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag Nr. 54211 + 219)
H: bisher unbekannt
Deckel: Umschrift LAHN / KONSERVENGLAS, mittig Signet: HK
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm
Nachweise: Menke; (M) 7-9913
→ siehe auch unter Nachträge (Abb. NT 30)
Abb. L 5 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) LAMPE‘S (Stern) / WERTGLAS
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (T) 0686; (M) 8997
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157
Lasch System / LEDA
Abb. L 6 Abb. L 7
Abb. L 6 GH und H: Hermann Gerngross, Mannheim, Büro: Rheinstr. 12 (Engros in Glas, Porzellan, Steingut)
Deckel: Umschrift D.R.G.M. / SYSTEM LASCH
Form: N; D = 70 mm (halbkugelförmiger Deckel)
Nachweise: ebay Okt 2021: Werbung von 1929; http://steinmarks.co.uk (Postkarte 1. Weltkrieg - Fabrik von Conservengefäßen System
Lasch und System Badenia); (M) 0416
Abb. L 7 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 4-zeilig Schriftzug im Kreis Leda-Glas / Signet HB / MASSIVRANDGLAS / BÜRGT FÜR QUALITÄT
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4524
LE MEILLEUR / LE PARFAIT / Le Pratique / Les ECO
→ siehe unter Frankreich
LEERDAM
→ siehe unter Beneluxstaaten
Leifheit
Abb. L 8
H: Günter Leifheit KG, Nassau / Lahn
Gegr. 1959, von 1959-1984 KG, ab 1984 AG
Marke ab 1959
ohne Abb. Deckel: Blech bedruckt: Schriftzug LEIFHEIT in einer Umrahmung, Darstellung verschiedener Früchte als Kranz
Behälterprägung: in einem Rahmen aus dem Schriftzug LEIFHEIT aus einer Früchtegirlande der Schriftzug Einkoch / Spaß
Form: Konservenglasdose mit Blechdeckel und Blechschraubring bzw. Twist Off-Verschluss, verschiedene Behälterformen
Nachweise: Handel
Abb. L 8 Variante
Deckel: Blech bedruckt schwarz oder farbig wie in der Vorposition, auch mit Schriftzug Frucht & Fun
Behälterprägung: statt des Schriftzuges Einkochspaß stehen der Schriftzug Frucht & Fun oder Confiture
Form: Twist-Off oder als Glaskonservendose mit Schraubring
Nachweise: Handel
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158
LEINESTOLZ / LEIPZIGER NEUTRAL
Abb. L 9 Abb. L 10 Abb. L 11
Abb. L 9 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 3-zeilig Schriftzug LEINESTOLZ / das / QUALITÄTS-KONSERVENGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4540
Abb. L 10 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift LEIPZIGER NEUTRAL FLEISCHGLAS.; mittig Signet: W.S. / H.
Form: N: D = 80 mm, 100 mm
Nachweise: (M) 00-445352
Abb. L 11 Variante zu Abb. L 9: Umschrift. LEIPZIGER NEUTRAL KONSERVENGLAS, mittig Signet: W.S. / H.
Form: N: D = 80 mm
Nachweise: (T) 0969; (M) 0839
Legra / LEMA / Leu
Abb. L 12 Abb. L 13 Abb. L 14
Abb. L 12 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift Legra / Einkochglas, mittig Größenangabe: 110 mm.
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (M) 0820
Abb. L 13 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) LEMA (Stern) / Einkoch-Glas, mittig Signet: im Kreis geflügelte Figur über L-M / H
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0975; (M) 0431
Abb. L 14 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift LEU / GLAS; von 2 Löwen gehaltene runde Kartusche mit den Buchstaben HL
Form: M; D = ??? mm
Nachweise: Bestand der Sammlungen Stadt Peitz
Libs
→ siehe unter Österreich-Tschechoslowakei-Ungarn
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159
LIMMARED
→ siehe unter Skandinavien
LIMBURGIA / LIPPIA
Abb. L 15 Abb. L 16
Abb. L 15 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift LIMBURGIA / CONSERVENGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) L 16
Abb. L 16 GH: Glashüttenwerk Anton Greiner & Co. GmbH, Drebkau / Niederlausitz (um 1936).
H: Heinrich Damm, Lippstadt
Deckel: Umschrift (Stern) LIPPIA (Stern) / EINKOCHGLAS
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: Menke; (M) 0208
Löwen
Abb. L 17 Abb. L 18
Abb. L 17 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 2 Löwen als Schildhalter mit dem Wappen von Bayern, darunter 2-zeilig Ziffer 455598 (=
Gebrauchsmusternummer) / Löwen Conservenglas
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 34-829574
Abb. L 18 Deckel: von 2 Löwen gehaltenes Schild- Darstellung des Wappens des Freistaates Bayern (1923- 1933);
darunter 2-zeilig (Gebrauchsmuster) No. 455598 / LÖWEN CONSERVENGLAS
Darstellung im Uhrzeigersinn: 4-Feld-Wappen mit Rauten (Altbayern), dem Löwen (Pfalz), 3 Löwen aus Stauferwappen
(Schwaben), 3 Spitzen (Franken)
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M)34-1150227
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160
LORENZ / LORMA
Abb. L 19 Abb. L 20
Abb. L 19 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) LORENZ (Stern / KONSERVENGLAS
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (M) 9909
Abb. L 20 H: Paul Lohrmann GmbH, Lübeck, Hundestr.95/101 (Fischkonservenfabrik)
Warenzeichen Wz.469287, Marke ab 1934
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter Bodenprägung: ein trinkender Kranich mit 2-zeilig Schriftzug GES. / GESCH.; Umschrift PAUL LOHRMANN LÜBECK
FISCHKONSERVEN & FEINKOST / MARKE / LORMA
Form: ovales Fischglas, 159 x 85 mm
Nachweise: (T) 1203
Louis Hirschberg
→ siehe unter Nachträge
Lotte
Abb. L 21 Abb. L 22
H: Robert Fröhlich, Leipzig (Glas- und Porzellangeschäft)
Abb. L 21 Warenzeichen Wz. 214606, Marke ab 1916
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Abb. L 22 Warenzeichen Wz. 220185, Marke ab 1917
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
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161
LINN / LUNA / WELA
Abb. L 23 Abb. L 24 Abb. L 25
Abb. L 26 Abb. L 27 Abb. L 28
Abb. L 29 Abb. L 30 Abb. L 31
Abb. L 32 Abb. L 33
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162
GH: Glaswerke Ruhr AG, Essen-Karnap
GH: Glaswerke Schleusingen
H: Wilhelm Linn sen., Arnstadt, Wachsenburgallee 12a (Haushaltswarengroßhandel, Vertrieb von Einkochgläsern und
Zubehör; gegr. 1924) ;heute Linn GmbH in Burgthann / Bayern (Großhandelsunternehmen)
Wz. 335851, Marke ab 1925
Form: Sturz- und Fleischgläser: D = 120 mm; Inhalt: 1/4, 3/4, 1, 1 ½und 2 Liter
Obstgläser: D = 90 mm; Inhalt: 1/4, 1/2, 3/4, 1 und 1 ½Liter
Normalglas: D = 85 mm; Inhalt: 1/4, 1/2, 3/4, 1 und 1 ½ Liter
Nachweise: Linn-Einkochbuch (ohne Jahr);
Abb. L 23 Darstellung des Warenzeichens Wz. 335851von 1925
Abb. L 24 Darstellung des Warenzeichens Wz. 349600 von 1926
Abb. L 25 Darstellung des Warenzeichens Wz. 349601 von 1926
Nachweise: RWZR
Abb. L 26 Deckel: Schriftzug Linn
Form: Fl; D = 60mm, 90 mm
Nachweise: (T) 0065, 0330, 0976; (M) 4529
ohne Abb. ..Variante zu Abb. L 25: Schriftzug LINN
Form: Fl; D = 33mm (für Puppenküche, 1/5 L, 1/10 L); 70mm, 90 mm
Nachweise (T) 0327, 0583, 0773; (H) L 18.1
Abb. L 27 Deckel: 2-zeilig Schriftzug LINN / Patent
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (M) 8477; (H) L 18.2
Abb. L 28 Deckel: Umschrift LINN-QUALITÄT / Massivrandglas-geschliffen; im Feld 2-zeilig DIN / 95
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4518
Abb. L 29 Deckel: Umschrift LINN – QUALITÄT / RILLENGLAS; im Feld innerhalb eines Kreises DIN / 95
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0970
Abb. L 30 Deckel: Innerhalb von 2 Kreisen Umschrift RILLENGLAS / LINN; im Feld 3-zeilig GH / Signet: Ruhrglas / Ziffer 40 im
Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4535
Abb. L 31 Deckel: 3-zeilig Schriftzug LINN / DIN / Ziffer 40 im Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0126
Abb. L 32 „LUNA“
Deckel: Umschrift LUNA / KONSERVENGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: Menke; (T) 0193; (M) 4539
Abb. L 33 „WELA“
Deckel: Umschrift WELA / KONSERVENGLAS
Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm
Nachweise: Menke; (T) 0408, 1048, 1093; (M) 4888; (H) W 08
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163
LUCULLUS / Lügder Stolz
Abb. L 34 Abb. L 35
Abb. L 34 GH: (?) AG der Gerresheimer Glashüttenwerke (Namensvorschlag von Dir. Menke, 1942)
H: Fa. P. Schmahl, Mainz ( Eisenwaren, Haus- und Küchengeräteverkauf)
Wz. 188786, Marke ab 1914
Deckel: um einen Kopf mit Lorbeerkranz Schriftzug LUCULLUS / KONSERVENGLAS / (3 Sterne verteilt im Feld)
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: RWZR; Menke; (M) 7221
Abb. L 35 H: Konsumverein Eintracht Lügde e.G.m.b.H. (Verschmelzung mit gleichnamigem Konsumverein in Bad Driburg
nach Satzung vom 17./18.12. 1930)
oder Kaufmann Heribert Hasse (Haushaltungsgeschäft; Konkursanmeldung 07.09.1931)
Deckel: Schriftzug Lügder Stolz
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: RA 1931/83 p.12; RA 1931/213 P.6 (Amt Steinheim/Westfalen); (M) 9322
LUNA
→ siehe unter „LINN“
Lusatia
→ siehe unter „Monopol“
Lutter / LUX
Abb. L 36 Abb. L 37
Abb. L 36 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 3-zeilig Schriftzug LUTTER / QUALITÄTS- / EINKOCHGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4527
Abb. L 37 GH und H bisher unbekannt.
Deckel: Schriftzug LUX doppelt in Umrandung eines Eisernen Kreuzes
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1218; (M) 4532
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164
M (Signet im Dreieck) / M.B.
Abb. M 1 Abb. M 2
Abb. M 1 GH und H bisher unbekannt
Deckel: innerhalb mehrerer Ringe Signet: M im Dreieck
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0784; (M) 5368; (H) M 01
Abb. M 2 H: Fa. M. Brandstetter, Königsberg/ Ostpreussen, Kneiphöfsche Langgasse 39 (Vertrieb von Wirtschaftsartikeln,
Konserven-, Zubindegläser)
Wz. 479005, Marke ab 1935
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
MU Dr. J. Bares
→ siehe unter Österreich-ČSR-Ungarn
M & vH INMAAKGLAS
→ siehe Beneluxstaaten
MÄDI / Mafra
Abb. M 3 Abb. M 4
Abb. M 3 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift „MÄDI“ / Einkochglas
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0132; (M) 4621; (H) M 04
Abb. M 4 H: Offene Handelsgesellschaft Ph. Mayfarth & Co; Frankfurt am Main (Fabrik von Landwirtschaftsmaschinen und
-geräten)
Wz. 156119, Marke ab 1912
Deckel: Umschrift ORIGINAL EINKOCHGLAS / Mafra, im Feld Signet: Frauengestalt mit Besen und Zahnrädern, Schrift MA –
FRA
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: RWZR; (M) 6495
MAGNEET
→ siehe unter Beneluxstaaten
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165
Målerås
→ siehe unter Skandinavien
Manegold / MARGA
Abb. M 5 Abb. M 6 Abb. M 7
Abb. M 5 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Schriftzug Manegold
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: Sammlung Michl (Raum Paderborn)
Abb. M 6 GH und H: Menke & Co GmbH, Glasmanufaktur, Weißwasser / Oberlausitz
Wz. 221341 und 221342, Marke ab 1917
Deckel: Umschrift (Stern) MARGA (Stern) / EINKOCHGLAS
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm (weißes und grünes Glas)
Nachweise: RWZR; (M) 6499; (H) M 08
Abb. M 7 Darstellung des Warenzeichens Wz. 221341 für Glashütte Menke & Co.
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Maria / MARKTSCHLOSS / MARO
Abb. M 8 Abb. M 9 Abb. M 10
Abb. M 8 GH und H: Glasfabrik Tietze & Seidensticker Penzig / Oberlausitz
Wz. 424533; Marke ab 1930
Auch H: O. Sörgel, Hamburg
Deckel: Umschrift MARIA / CONSERVENGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: Menke; (T) 0562; (M) 4616
Abb. M 9 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Blüte) MARKTSCHLOSS (Blüte) / KONSERVENGLAS
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (H) M 10
Abb. M 10 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 3-zeilig Schriftzug „MARO“ / weltbekannt / CONSERVENGLAS
Form: N, M; D = 85 mm, 110 mm
Nachweise: (T) 0646; (M) 4977
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166
MARTHA / Martin
Abb. M 11 Abb. M 12 Abb. M 13
Abb. M 11 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Zweig, 5 Blätter) MARTHA (Zweig, 5 Blätter) / QUALITÄTSGLAS
Form: M; D = 115 mm
Nachweise: (H) M 12
Abb. M 12 GH: Glasfabrik Dr. Martin Schweig, Weißwasser/ Oberlausitz
gegr. 1894 als Tafelglashüttenwerk Thormann & Maschke, ab 1907 „ Doktorhütte“ - Dr. Martin Schweig; 1910 Schweig'sche
Glas-und Porzellanwerke AG; 1920 Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG- Werk H
„DRP 81444“ Patent für Hugo Martin, Berlin, 1894 für einen Gefäßverschluss (Klammer aus 2 Bügeln bestehend, in der
Mitte vernietet und drehbar)
„MARTIN-GLAS mit Hammer und Schlägel“- Wz. 140981; Marke ab 1910
„Martin-Glas“ in Schreibschrift - Wz. 138814; Marke ab 1910
„Martin-Glas“ – Wz. 462232, Marke ab 1933 (VLG AG- Hauptsitz: Berlin SO 36, Lausitzer Str. 10/11)
Deckel: Umschrift DRP. Martin / No. 81444, im Feld Schriftzug D.R.G.M.
Form: M; D = 70 mm (Massivrandglas, siehe Leitartikel: Bild 8); oberseitig Rille für den Verschlussbügel
Nachweise: Pressglas-Korrespondenz pk-2001-5-5; (T) 0713; (M) 6130
Ohne Abb. Variante zu Abb. M 12
Deckel: ohne D.R.G.M.
Form: M; D = 70 mm
Nachweise: DPMA; RWZR; PK -2001-5-5; (H) M 13.1
Abb. M 13 Variante zu Abb. M 12: statt D.R.G.M. nun Schriftzug D.R.GebrauchsMuster
Form: M; D = 85 mm
Nachweise: (M) 6257
Mars
→siehe unter „Heye“
MASSIV / Massiv
Abb. M 14 Abb. M 15
Abb. M 14 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) MASSIV (Stern) / DAS QUALITÄTSGLAS; im Feld Größenangabe 95 mm
Variante: ohne Sterne; im Feld Größenangabe 110 mm
Form: M; D = 95 mm, 110 mm
Nachweise: (T) 0271, 0276; (M) 3190; (H) M 16
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167
Abb. M 15 GH und H bisher unbekannt
Deckel: im Feld ein Ring mit Schriftzug Massiv, Umschrift GARANTIERT / ZUVERLÄSSIG
Form: M; D = 95mm
Nachweise: (M) 0695
MATADOR / DEUTSCHLANDS STOLZ / FELSEN / ORIGINAL JUWEL
Abb. M 16 Abb. M 17 Abb. M 18
Abb. M 19
GH: (für Original Matador gesichert) Glasfabrik Tietze & Seidensticker Penzig / Oberlausitz
Wz. 424534, Marke ab 1930
H: W. Fels & Sohn, Wuppertal-Elberfeld, Hofaue 15 (Großhandel in Porzellan, Glas, Steingut und Einkochartikeln)
Abb. M 16 Deckel: Umschrift ORIGINAL / MATADOR, im Feld DIN , darunter Signet: in einem Kreis Landschaft mit Felsen
und aufgehender Sonne und dem Schriftzug FELS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0223; (M) 4615
Abb. M 17 „Deutschlands Stolz“
Wz. 478731; Marke ab 1935
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise:RWZR
Abb. M 18 H: W. Fels & Sohn (nicht gesichert)
Deckel: Umschrift FELSEN / EINKOCHGLAS
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (T) 0040
Abb. M 19 GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag Nr. 54270+ 272)
Deckel: Umschrift ORIGINAL / JUWEL
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm
Nachweise: Menke; (T) 1132
Menlos
→siehe unter „Wick“
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168
Mercedes
Abb. M 20 Abb. M 21
Abb. M 20 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift MERCEDES / GARANTIE-GLAS , im Feld Signet: R
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 6029
Abb. M 21 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift MERCEDES / EINKOCHGLAS , im Feld Signet: JRM
Form: N; D = 80 mm
Nachweise: (T) 0556
Mercur
→ siehe unter Frankreich
Metal
Abb. M 22
Abb. M 22 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Schriftzug METAL
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) M 20
METEOR
Abb. M 23 Abb. M 24 Abb. M 25
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169
H: Fa. Bertram & Co. Haus= und Küchengeräte= Großhandlung, Celle (Großhandel mit haus-und Küchengeräten aller Art,
Waren: Einkochgläser
Warenzeichen Wz. 271297, Marke ab 1921
Abb. M 23 Deckel: Umschrift METEOR / CONSERVENGLAS
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (M) 7-8390
Abb. M 24 Deckel: Umschrift (Stern) METEOR / GES.GESCH. (Stern) KONSERVENGLAS , im Feld Signet: B.W.
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) M 21.2
Abb. M 25 Deckel: Umschrift ORIGINAL METEOR CONSERVENGLAS / GES.GESCH. / No. 271297
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (H) M 21.1
Metropol
→siehe unter „Monopol“
MG (Mittelglas) / MGS
Abb. M 26 Abb. M 27
GH: VVB (Z) Mittelglas, Sitz Cottbus (VVB (Z) = Vereinigung Volkseigener Betriebe (Zentalgeleitet))
Die Vereinigung existierte von Jan./März 1951 bis Jan./Juni 1952. Ihr gehörten 20 Firmen an.
Die Unterscheidung der Glashütten ist durch eine Zahl in/über dem Signet MG gegeben
Abb. M 26 Deckel mit dem Signet MG sind zu finden unter:
MG 01 Siehe Annahütte ( Abb. A 65)
MG 08 Siehe INKO – Pfännerhütte (Abb. I 31 d)
MG 08 Siehe Pfännerglas (Abb. P 14)
Abb. M 27 GH und H bisher unbekannt
Deckel: zwei zu einem Stern gefügte Dreiecke, in den Ecken des einen die Buchstaben M G S im anderen Rankwerk und ein
Wappenschild, bekrönt mit einem Wikingerhelm. Im Schild eine weibliche Figur mit Kranz und Spiegel auf der Erdkugel
stehend, Blitz als Beiwerk
Form: M; D = ??? mm
Nachweise: Sammlungsbestand der Stadt Peitz
MIRA
→ siehe unter Frankreich
Moll‘s Reformglas
ohne Abb.
H: Rudolf Moll & Co., Hamburg (Herstellung und Vertrieb von Konservengläsern und Gefäßverschlüssen)
Wz. 296515, Marke ab 1923
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
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170
Mosella / Mühle / Münchener Kindl
Abb. M 28 Abb. M 29 Abb. M 30
Abb. M 28 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift Conservenglas / Mosella, im Feld Ges. –Darstellung Porta Nigra- Gesch.
Form: M; D = 100 mm
Nachweise: (T) 1227; (M) 4608
Abb. M 29 GH und H: (?) Glasfabrik Gebr. Müllensiefen, Witten-Crengeldanz (gegr. 1825)
Deckel: Darstellung einer Windmühle ( die Darstellung hat große Ähnlichkeit mit der Schutzmarke „Windmühle“ dieser
Glasfabrik)
Form: N; D = 75 mm, 95 mm
Nachweise: Adressbuch der deutschen Glasindustrie 1930/31 S. 75; (H) M 32
Abb. M 30 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Schriftzug KONSERVENGLAS; im Feld Darstellung des „Münchener Kindls“
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) M 28
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171
Monopol (VLG) / LUSATIA / METROPOL / TET / UTILA / WEG
Abb. M 31
Abb. M 32 Abb. M 33 Abb. M 34
Abb. M 35 Abb. M 36 Abb. M 37
Abb. M 38 Abb. M 39 Abb. M 40
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172
Abb. M 41 Abb. M 42
Abb. M 43 Abb. M 44 Abb. M 45
GH: Vereinigte Lausitzer Glaswerke, Weißwasser (Hauptsitz: Berlin, Lausitzer Str. 10)
Hervorgegangen 1909 aus der Übernahme der „Glashüttenwerke Warmbrunn Quilitz & Co - Elisenhütte“, Tschernitz /
Oberlausitz (gegr. 1829) durch die „Neue Oberlausitzer Glashüttenwerke Josef Schweig & Co. AG“, Weißwasser (gegr. 1899)
Übernahme der Werke:
Glashüttenwerke Weißwasser AG (1920), ehemals Oberlausitzer Glashüttenwerke Otto Hirsch;
Glashüttenwerke Weißwasser, Abt. Germania (1929), ehemals Glashüttenwerke „Germania“ Josef Schweig, bis 1933
Werk H (1920), ehemals Schweigsche Glas- und Porzellanwerke AG, bis 1933
Werk U (1927), ehemals Glashüttenwerk Janke, Mudra & Co., „Union“; bis 1945
Nach 1945 Enteignung und ab 1947 VEB Oberlausitzer Glaswerke (OLG); 1948 VVB-(Z) Ostglas (siehe auch unter OG-Ostglas)
Nachweise: pk-2001-5-5 Jochen Exner, Glashütten und Glaswerke in der Lausitz …
Abb. M 31 „Monopol“- erstmalige Eintragung des Warenzeichens für „Konservenbüchsen mit Patentverschluß“
Wz 45495, Marke ab 1900
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Abb. M 32 „WEG“ - Wz. 193761, Marke ab 1914 für Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG
Schrift WEG in Rechteck mit abgeschrägten Ecken
Nachweise: Glasmarkenlexikon Nr. 10559; RWZR
Abb. M 33 Deckel: Schriftzug WEG 2-mal kreuzförmig angeordnet
Form: M; D = 95mm
Nachweise: (T) 0685
Abb. M 34 Variante zu Pos M 33
Deckel: Schriftzug WEG kreuzförmig in einem Blatt
Form M; D = 95mm
Nachweise: (H) W05.1
Abb. M 35 „VLG in alter Raute“ - Wz. 150207, Marke ab 1911
Zunächst Übernahme der Raute aus der Marke von Warmbrunn, Quilitz & Co. (siehe obere Darstellung)
Nachweise: Glasmarkenlexikon 10541, 1951; RWZR
Abb. M 36 (?) Zuordnung nicht gesichert; Wz. 392134 (1927) und Wz.428902 (1930) für VLG wurden als Schriftzug in
Druckschrift beantragt
Deckel: Schriftzug MONOPOL
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1008
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173
Abb. M 37 Deckel: Schriftzug in Schreibschrift Monopol
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (T) 1015; (H) M 25.1
Abb. M 38 Deckel: Schriftzug wie Abb. M 37: zusätzlich Signet: „alte“ VLG-Raute
Form: N + M; D = 75mm, 95 mm
Nachweise: (H) M 25.2
Abb. M 39 Deckel: Schriftzug wie Abb. M 37: zusätzlich 3-zeilig B / DIN / Signet; „alte“ Raute
Form: Fl, D = 90 mm
Nachweise: (H) M 25.3
ohne Abb. Variante zu Abb. M 39: D/ DIN / Signet „alte“ Raute
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0007, 0183, (M) 4611
Abb. M 40 Behälterprägung zu Monopol-Gläsern Form: M - Massivrandglas; N - Nutenglas
Nachweise: (T) 0017,0095,0108, 0177,0464,0537 ; (H) M 25
Abb. M 41 „VLG in neuer Raute“ - Wz. 501680, Marke ab 1936
Nachweise: Glasmarkenlexikon 1952; RWZR
ohne Abb. Deckel: Schriftzug wie Abb. M 39, zusätzlich 3-zeilig D / DIN / Signet; „neue“ Raute
Form: M, D = 95 mm
Nachweise: (T) 0017,0108,0241, 0464,0537, 0586,
Abb. M 42 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Umschrift RILLENGLAS / Monopol , im Feld 3-zeilig GH / Signet: „neue“ Raute /
Ziffer 48 im Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0507; (M) 4628; (H) M 25.5
Ohne Abb. Variante zu Abb. M 42: statt GH: DIN
Nachweise: (H) M 25.6
Abb. 43 „LUSATIA“ - Wz. 346416, Marke ab 1925
Deckel: Schriftzug LUSATIA / Signet: „alte“ Raute
Form: N + M; D = 75mm, 95 mm
Nachweise: Glasmarkenlexikon 4583, RWZR; (T) 0788; (M) 8403; (H) L 24
Abb. M 44 „UTILA“ - Wz. 350584, Marke ab 1925
Deckel: Schriftzug UTILA / Signet: „alte“ Raute
Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm
Nachweise: Glasmarkenlexikon 5684; RWZR; (T) 0935; (M) 4846
ohne Abb. „TET“- Wz. 372140, Marke ab 1926
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise:Glasmarkenlexikon 5670; RWZR
Abb. M 45 „METROPOL“ Wz. 462081, Marke ab 1932
Deckel: Umschrift (Stern) METROPOL (Stern) / EINKOCHGLAS
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm
Nachweise:RWZR; (T) 0229; (M) 6914
Monopol
→ siehe auch unter Beneluxstaaten
→ siehe auch unter „Ruhrglas“
MQ-Union
→ siehe unter „Garantie für…“
MÜHLIG-UNION
→ siehe unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn
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174
Münzner, Warenhaus
Abb. M 46 Abb. M 47
H: Gebrüder Münzner, Bingen am Rhein
Gegr. vor 1890; 1890 im Deutschen Reichsanzeiger erstmalig erwähnt, ab 1891 Gustav Münzner alleiniger Inhaber; als
jüdisches Kaufhaus am 30.03.1939 aus dem Handelsregister in Bingen gelöscht
Abb. M 46 Deckel: Umschrift (Stern) Warenhaus Münzner (Stern) / Bingen a/Rh.; Mittig Signet M
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: RA 1890/141 p.9; RA1939/76 p.13; (T) 0648; (M) 4605
Abb. M 47 Variante zu voriger mit Glashüttenangabe
Deckel: geänderter Schrifttyp; mittig alte VLG-Raute (Vereinigte Glashütten AG Weißwasser)
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4602
N & S = Nord & Süd
→ siehe unter „Schiller-Glas“
Namenlos
→ siehe unter „Wick“
Narus
ohne Abb.
H: Leypold‘sche Blechemballagenfabrik Gebr. Barth, Stuttgart-Bad Cannstadt (Herstellung von Blechemballagen,
Konservendosen und –gläsern)
Wz. 562230, Marke ab 1943
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
NEUTRAAL
→ siehe unter Beneluxstaaten
NIEDERRHEIN / NIEDERSACHSEN / Nimbus
Abb. N 1 Abb. N 2 Abb. N 3
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175
Abb. N 1 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift ORIGINAL / NIEDERRHEIN, mittig Signet: HGI
Form: Fl; D = 85 mm
Nachweise: (T) 1219
Abb. N 2 AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Gerresheim + Lünen, Auftrag Nr. 54575 - 54577)
H: Einkaufsverband Niedersachsen
Deckel: Umschrift NIEDERSACHSEN / QUALITÄTSGLAS, mittig Signet in Form eines menschlichen Körpers mit EVN (=
Einkaufs-Verband Niedersachsen)
Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm, 110 mm, 120 mm
Nachweise: (M) 6527
Abb. N 3 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 4-zeilig Schriftzug Nimbus / D / DIN / 95mm
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 6504
NOGA
→ siehe unter Frankreich
NÖLKEN / NORDEN / NORDWEST
Abb. N 4 Abb. N 5 Abb. N 6
Abb. N 4 H: Nölken & Co. GmbH, Niederndorf, Kreis Geldern (1927: Senffabrik und Ölmühle; 1943: umfangreiches
Warensortiment einschl. Konserven)
Wz. 372348, Marke ab 1927; Wz. 560819 ab 1941
Deckel: Darstellung Fuchs mit Trauben, darunter Schriftzug NÖLKEN
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4642
Abb. N 5 H: Fa. H.C. Carstens, Elmshorn (Engrosgeschäft in Steingut, Porzellan, Glas, Email)
Wz. 246609, Marke ab 1920
Deckel: Schriftzug NORDEN
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: Menke; (M) 6521
Abb. N 6 GH: Paulinenhütte
H: Einkaufsgenossenschaft Nordwest e.G.m.b.H., Bremen
Wz. 335331, Marke ab 1924
Deckel: Umschrift „NORDWEST – STANDARD“ / KONSERVENGLAS, im Feld Signet: auf Spitze stehendes Dreieck mit Waage,
darum halten 3 Hände einen Ring
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm, 110 mm
Nachweise: Menke; (T) 0113, 0899, 0904; (M)3678
Ohne Abb. Deckel: Variante zu Abb. N 6: Umschrift NORDWEST – STANDARD ohne Anführungsstriche
Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0021, 0079, 0901
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176
NORDGLAS
Abb. N 7 Abb. N 8 Abb. N 9
Abb. N 10 Abb. N 11
GH: (?) Glaswerk Maximilian Hoffmann, Neupetershain, Kr. Calau
H: bisher unbekannt
Abb. N 7 Deckel: 3-zeilig Signet: Strahlenbündel über Kristallen (Nordlicht?) / NORDGLAS / 110 mm
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (T) 0913; (M) 9953
Abb. N 8 Deckel: 4-zeilig Signet: wie vorige / NORDGLAS / DIN / 95
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0336
Abb. N 9 Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift (Stern) QUALITÄTS (Stern) / RILLENGLAS, im Feld 4-zeilig Signet /
NORDGLAS / DIN / 95
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0416; (H) N 07.2
Abb. N 10 Variante zu Abb. N 9: innerhalb von 2 Ringen Umschrift (Stern) MASSIVRAND (Stern) / QUALITÄTSGLAS, im Feld
4-zeilig Signet / NORDGLAS / DIN / 95
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0912; (M) 9881
Abb. N 11 Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift (Punkt) RILLEN (Punkt) / EINKOCHGLAS, im Feld 3-zeilig DIN / Signet /
NORDGLAS
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4648
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177
Noelle & von Campe (FORTSCHRITT, Gloria, NOELLCA, SIEGER)
Abb. N 12 Abb. N 13
Abb. N 14 Abb. N 15
Abb. N 16 Abb. N 17 Abb. N 18
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178
Abb. N 19 Abb. N 20 Abb. N 21
Abb. N 22
GH: Noelle & Campe, Glashütte Brückfeld (Boffzen / Weser)
1866: Gründung einer Glashütte durch die Unternehmer Heinrich Schmidt (Zimmermeister aus Boffzen), Friedrich Bartling
(Bauunternehmer aus Werste) und Heinrich Witte (Porzellanproduzent aus Magdeburg)
1866 - 1874: mehrfacher Wechsel der Besitzer; die Familie Witte verkauft ihre Geschäftsanteile 1870 an August von Campe
Ab 01.10.1874: die Brüder Heinrich und August Noelle übernehmen die Geschäftsanteile von Heinrich Schmidt und
Umbenennung in „Glasfabrik Noelle & Campe“
31.10.1931: Die Glashütte wird geschlossen (Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise 1929)
22.05.1934: Wiederaufnahme der Produktion durch die Noelle & Campe GmbH
Nachweise: www. nuvc.de/unsere Geschichte; www. glas-in-boffzen.com : Artikel „Wagemut und Kapitalmangel. 1866-1874 von Uwe
Spiekermann und Stefanie Waske, Nov.2020
Abb. N 12 Notiz im „Deutschen Reichsanzeiger“ über den Eintrag der Firma „Noelle & von Campe“ ins Handelsregister des
Amtsbezirkes Holzminden
Nachweise: DRA 1875 / 3 p.6 vom 05.01.1875
Abb. N 13 Ausschnitt aus dem Patent DRP 8373 „Verschluss für Conservenbüchsen“ erteilt am 25.06.1879
Nachweise: Archiv Deutsches Bundespatentamt; DRA 1879/265 p.6 vom 11.11.1879
Ohne Abb. weitere Patente und Gebrauchsmuster
a) DRP 11782 „Verschluss von Senfbüchsen“, Zusatz zu DRP 8373 erteilt 15.02.1880
Nachweise: DRA 1880/106 vom 07.05.1880 und DRA 1880/149 vom 27.06.1880
b) DRP 63849 „Glasblasemaschine“ erteilt am 04.09.1891
Nachweise: DRA1892/149 vom 27.06.1892
c) DRP 66918 „Glaspreß- und Blasform“ erteilt 15.11.1891
Nachweise: DRA1893/1 p.8 vom 02.01.1893
d) DRGM 365089 „Konserven u dgl. Gefäß“
Nachweise: DRA1909/39 p.18; DRA 1911/279 p.15
e) DRGM 427756 „Konservengefäß“ erteilt 18.06.1910
Nachweise: DRA1910/160 p.14
f) DRGM 454159 „Saugflasche“ erteilt am 01.02.1911
Nachweise: DRA1911/62 p.19
Abb. N 14 Eintrag der ersten Warenzeichen (NC bzw. B im Dreieck, schräger Anker mit Seil) beim Herzoglichen Amtsgericht
Braunschweig (Anmeldung: 25.10.1875)
Wz. 37141 „Anker“ zweite Anmeldung 12.08.1898, erteilt 12.04.1899
Nachweise: RWZR; DRA1876/22 p.8+9 vom 25.01.1876; DRA 1899/103 p.13 vom 02.05.1899
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179
Abb. N 15 „Steuerrad“ Warenzeichen (Ausschnitt) Wz. 132222 und 133681, Marke ab 1910
Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon 11083
Abb. N 16 Deckel: Umschrift E.Wz. / No. 133681, im Feld Signet: Steuerrad
Form: Fl, D = 90 mm
Nachweise: (M) 6057
Abb. N 17 Deckel: Umschrift E.Wz. / D.R.G.M. 427756, im Feld Signet: Steuerrad
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (H) N 05.1
Abb. N 18 Deckel: Umschrift FORTSCHRITT C:V.H. / E.W.Z.; im Feld Signet: Steuerrad
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (M) 4259
Abb. N 19 Deckel: Umschrift „Sieger“ / E.Wz., im Feld Signet: Steuerrad
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (M) 9426
Abb. N 20 Deckel: von Halbkreisen eingerahmter Schriftzug NOELLCA, im oberen Halbkreis Signet: NC im Dreieck, im
unteren Schriftzug RILLENGLAS
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0267; (M) 0847
Abb. N 21 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Gloria / Signet: NC im Dreieck / MASSIVRAND
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0254
Abb. N 22 Variante zu voriger, Deckel: 3-zeilig Schriftzug Gloria / Signet: NC im Dreieck / 110
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (T) 0833; (M) 4330; (H) G 25.4
NORMA
Abb. N 23 Abb. N 24 Abb. N 25
Abb. N 26
GH: Glashüttenwerke von Poncet, Friedrichshain und Adlerhütten, Penzig
H: NORMA Konservenglasindustrie Gesellschaft m.b.H. Öflingen (Vertrieb und Herstellung von Artikeln und Einrichtungen
zur Selbstbereitung von Konserven)
Tochterunternehmen der Fa. J.Weck & Co.
Nachweise: Handelsregistereintrag Amt Säckingen am 04.04.1932 (DRA 1932/85 vom 12.04.1932)
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180
Abb. N 23 Deckel: Schriftzug NORMA kreuzweise in kreuzförmigem Rahmen
Form: Fl, D = 90 mm
Nachweise: (T) 0902; (H) N 09.1
Ohne Abb. Variante zu vor, als Nuten- /Massivrandglas
Form: N + M; D = 75mm, 95 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0247, 0388; (M) 4636; (H) N 09.2
Abb. N 24 Deckel: Schriftzug NORMA kreuzweise im Rahmen, in den unteren Ecken des Kreuzes DIN / Ziffer 40 im Quadrat
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0418
Abb. N 25 Deckel: zwischen 2 Kreisen Umschrift – NORMA - / RILLENGLAS, im Feld 3-zeilig MLG / Ziffer 40 im Quadrat / 95
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0900
Abb. N 26 Deckel: Umschrift RILLENGLAS / 4 Punkte (= 1944) , innerhalb eines Kreises kreuzförmig der Schriftzug NORMA
im Rahmen, in den unteren Ecken des Kreuzes Ziffer 23 im Quadrat / GH
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0888
Norge
→ siehe unter Skandinavien
NORMAL LUFTDICHT / NORIS / NRVA
Abb. N 27 Abb. N 28 Abb. N 29
Abb. N 27 GH: Aktiengesellschaft Glashüttenwerke Adlerhütten, Penzig / Schlesien
H: Glasgroßhandel G.Mayer & Cie., Stuttgart (ab 1932)
Deckel: 3-zeilig Schriftzug GARANTIERT / NORMAL / LUFTDICHT
Form: Fl; D = 55 mm, 65 mm, 75 mm, 90 mm
Nachweise: (T) 0218, 0903, 1160; (M) 3258; (H) N 11
Abb. N 28 H: (?) Fa. Chr. Harrer, Nürnberg-Altstadt, Karlstr. 15 (Konservenfabrik)
Wz. 444280, Marke ab 1932
Deckel: Umschrift NORIS / 2 Bogensegmentstreifen
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (M) 9336; (H) N 12
Abb. N 29 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift NRVA / RILLEN-KONSERVENGLAS, Mittig ein 5-zackiger Stern
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (H) N 14
NOTHUNG
Ohne Abb.
H: Hans Grünewald, Hannover, Osterstr. 83 (Herstellung von Konservendosen und –gläsern)
Wz. 469520, Marke ab 1934
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
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181
Nürnberger Bund
Abb. N 30 Abb. N 31
Abb. N 32 Abb. N 33 Abb. N 34
GH: VLG - Vereinigte Lausitzer Glashüttenwerke, Weißwasser
H: Nürnberger Bund Großeinkaufsverband e.G.m.b.H., Essen / Ruhr
gegr: 1901 in Nürnberg als „Verband Deutscher Glas-, Porzellan- und Luxuswarenhändler e. G.m.b.H.
1917 Aufspaltung in die Abteilungen Eisenwaren und Haus- und Küchengeräte
Abb. N 30 Deckel: Darstellung Nürnberger Wappen, darüber oval 2-zeilig.V∙D∙G∙P∙L∙H / NÜRNBERG und 5-fach Bergfried
der Nürnberger Burg
Form: Fl; D = 60 mm
Nachweise: (M) 4937
Abb. N 31 Variante zu Abb. N 30: oval 2-zeilig Schriftzug NÜRNBERGER / . BUND .
Form: Fl, D = 65 mm
Nachweise: (T) 0652; (M) 6518
Abb. N 32 Warenzeichen Wz. 383297, Marke ab 1926 - der „Nürnberger Trichter“
Der „ Nürnberger Trichter“ bezeichnet ein scherzhaft gemeintes geflügeltes Wort zum mechanisierten Lernen, dem
‘Eintrichtern‘ und geht auf einen Titel eines Poetiklehrbuches des Nürnberger Dichters Georg Philipp Harsdörffer (1607-
1658) zurück
Nachweise: RWZR; Wikipedia
Abb. N 33 Deckel: Umschrift TRICHTER-GLAS / QUALITÄTSGEWÄHR, mittig Signet: Trichter und NB
Form: N, M, R; D = 85mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0140, 0568, 1047; (M) 5093; (H) N 15.2
Abb. N 34 Deckel: mittig Signet: Trichter und NB
Behälterprägung: in einem Kreis Trichter mit darüberstehendem NB
Form: M; D = 75mm, 95 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0896, 0909, 1161; (H) N 15.1
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182
Oberland
öl.pppppppppppppppppppp,
Abb. O 1 Abb. O 2 Abb. O 3
GH: Oberland Glas GmbH, Bad Wurzach (gegr. 1946)
Ab 1986 Oberland AG und ab 1991 Aktienmehrheit bei der Compagnie de Saint Gobain / Frankreich
Im Jahr 2000: Umbenennung in Saint Gobain-Oberland und 2016 Umfirmierung von Firma und Marke in „verallia“
Abb. O 1 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Umschrift Oberland / Massivrand ; im Feld 2-zeilig DIN / Signet: (O im Kreis)
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0353; (M) 4662; (H) O 01.1
Abb. O 2 Variante zu Abb. O 1: statt Massivrand Schriftzug Rillenglas
Form: R; D = 95 mm
Nachweise (T) 0934; (M) 4656; (H) O 01.2
Abb. O 3 Deckel: Schriftzug 2-zeilig : Oberland / GLAS AUS DEM ALLGÄU
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 0318
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183
OGA – Oldenburger Glas
Abb. O 4 Abb. O 5 Abb. O 6
Abb. O 7 Abb. O 8
GH: Oldenburgische Glashütte (gegr. 1845 in Osterburg, Orsteil von Oldenburg)
Ab 1885 Aktiengesellschaft, 1957: Konkurs und Übernahme durch Gerresheimer Glas AG
Am 31.05.1983: Schließung der Glashütte
Abb. O 4 Deckel: Umschrift innerhalb eines Kreises und eines Halbkreises SCHLEIFRANDGLAS / Signet: die 3 Türme des
Oldenburger Stadtwappens mit OGA , im Feld ein `P´und zwei stilisierte gegenständige Pferdeköpfe
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 0727
Abb. O 5 Deckel: Variante zu voriger, ohne Pferdeköpfe, großes Signet: OGA mit Türmen
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0373; (M) 4667; (H) O 02.2
Abb. O 6 Deckel: Umschrift innerhalb eines Kreises und eines Halbkreises STURZSCHLEIFRANDGLAS , im Feld großes Signet
wie vorige
Form: M; D = 95 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0372, 0383; (M) 5113
Abb. O 7 Deckel: Umschrift in Kreis und Halbkreis RILLENGLAS, Signet wie vorige
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0485; (H) O 02.4
Abb. O 8 Deckel: Umschrift innerhalb eines Kreises und Halbkreises OLDENBURGER – GLAS , Signet wie vorige
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (T) 0031, 0303, 0430, 1183, 1164; (M) 4669; (H) O 02.5
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184
OG (Ostglas)
Abb. O 9 Abb. O 10 Abb. O 11
Abb. O 12
GH: VVB (Z) Ostglas, Sitz Weißwasser (Juli 1948 - Juni 1952)
VVB (Z) = Vereinigung Volkseigener Betriebe (zentralgeleitet)
Nach der Enteignung und Überführung in Volkseigentum nach 1945wurde ein zentral verwalteter Hohlglasverbund
gegründet. Der Vereinigung gehörten 19 Firmen an und von März 1951 - Juni 1952: 23 Firmen
Unterscheidung der Firmen durch eine Zahl in/über dem Signet OG
Abb. O 9 „OG 1“ – VEB Pfännerglashütte Großräschen (ab 1946)
Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Umschrift (Stern) RILLENGLAS (Stern) / PFÄNNERGLAS, im Feld Signet: 1 / OG
(die Ziffer 1 steht oberhalb von OG)
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (H) P 12.4
Ohne Abb. Variante zu Abb. O 9: die Ziffer 1 steht innerhalb der sich kreuzenden Buchstaben
Nachweise: (M) 4704, (H) P 12.4 var.
Abb. O 10 „OG 3“ – VEB Glasfabrik Annahütte (ab 1946)
Deckel: in 6-eckigem Rahmen die Zeichen OG und 3 innerhalb der beiden Buchstaben
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (H) O 03.1
Ohne Abb. Variante zu Abb. O 10: Signet umgeben von 2 Ringen
Nachweise: (M) 7202; (H) O 03.1 var.
Abb. O 11 „OG 6“ – VEB Glashütte Haidemühl (ab 1946)
Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift (Punkt) RILLENGLAS (Punkt) / HAIDEGLAS, im Feld Signet: OG 6 im 6-eckigen
Rahmen
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0804; (M) 7200
Ohne Abb. „OG 17“ – VEB Siemens-Glas Dresden (ab 1947), Variante des Signet: OG ohne Ziffer
Form: R; D= 95 mm, Glas grün
Nachweise: (T) 0370; (H) S 21.11 var
Abb. O 12 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Umschrift (Stern) RILLENGLAS (Stern) / SIEMENS-GLAS , mittig Signet: im 6-
eckigen Rahmen OG 17
Nachweise: (M) 4843; (H) S 21.11
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185
OGW / OSTE / OSTFRIESLAND
Abb. O 13 Abb. O 14 Abb. O 15
Abb. O 13 GH und H bisher unbekannt
Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Signet: im Dreieck O / G W
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (H) O 04
Abb. O 14 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift EINKOCHGLAS / „OSTE“
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 7-8460
Abb. O 15 GH: Vereinigte Lausitzer Glashütten, Weißwasser und Glasfabrik Hoffmann, Neupetershain
H: Adolf Hibben, Leer
Deckel: Umschrift OSTFRIESLAND / MASSIVRAND, im Feld Signet: im Dreieck AH (= Adolf Hibben)
Behälterprägung: in viereckigem Rahmen von links nach rechts steigend OSTFRIESLAND
Form: Fl; D = 110 mm
Nachweise: Menke; (T) 0053; (M) 4659
Olympia
→ siehe unter „Saarglas“
OLCO
→ siehe unter Frankreich
ONLY GLASS
→ siehe unter Italien „Bormioli“
OPTIMA
→ siehe unter Frankreich
→ siehe unter „Heye“
„Original“ Dux
→ siehe unter „DUX“
ORTELT
→ siehe unter „G-O / GODEA / Ortelt“
ORZESZE
→ siehe unter Polen
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186
ohne Marke
Abb. O 16 Abb. O 17 Abb. O 18
Abb. O 19 Abb. O 20 Abb. O 21
Abb. O 22 Abb. O 23
GH/H: verschiedene Glashütten ab etwa 1943 mit einer Produktion/Vertrieb von unter 1 Million Stück Einkochgläsern / Jahr
Mit dem Vierjahresplan der NSDAP ab 1936 wurde die Industrie zunehmend auf eine Kriegsproduktion zugeschnitten mit
Einschränkungen für die Fertigung bestimmter Artikel. Die in Zwangskartellen zusammengefassten Hersteller von
Getränkeflaschen bzw. Hohlgläsern (Konservenglas) wurden beauflagt, ihre Produkte mit Werkzeichen zu versehen. Für
Haushaltskonservengläser wurde die Herkunftsbezeichnung durch ein Kennzeichennummer in einem Quadrat geregelt, die
auf Antrag durch die Wirtschaftsgruppe Glasindustrie beim Wirtschafts-, später Kriegsministerium vergeben wurde. Ab
1944 war die Verwendung von Fabrik- oder Abnehmermarken verboten, die obige Produktionszahlen nicht erreichten. Für
Glasgroßhändler lag diese Grenze bei einem Absatz unter 500000 Stück / Jahr
(Einige abgebildete Deckel können auch vor 1940 / nach 1945 entstanden sein)
Nachweise: DIN-Normen ab Frühjahr 1940; AO II/44 des Prod.beauftragten für Glas beim Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion
vom 07.06.1944 (RA 1944/129 S.1+2)
Abb. O 16 GH und H unbekannt
Deckel: Ziffer „1“ in Feld mit geriffelter Oberfläche
Form: R, D = 95 mm
Nachweise: (H) O 05.1
Abb. O 17 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Stern
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187
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) O 05.6
Abb. O 18 GH und H bisher unbekannt
Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift CONSERVENGLAS , im Feld 2-zeilig DIN / 95 mm
Form: M; D = 95mm
Nachweise: (T) 1194
Abb. O 19 GH und H bisher unbekannt
Deckel: ohne jegliche Darstellung oder Beschriftung
Form: Fl; D = 90 mm, R; D = 95 mm
Nachweise: (H) O 05.8; (T) 0105
Abb. O 20 GH bisher nicht bekannt
Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift RILLENGLAS , im Feld 2-zeilig GH / Ziffer 25 im Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0765
Abb. O 21 GH bisher nicht bekannt
Deckel: 2-zeilig Ziffer 33 im Quadrat / DIN
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 7197
Ohne Abb. GH bisher nicht bekannt
Deckel: 2-zeilig Ziffer 48 im Quadrat / DIN bzw. Ziffer 66 im Quadrat / DIN
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) O 05.4
Abb. O 22 Varianten zu voriger, GH bisher nicht bekannt
Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Ziffer 41 im Quadrat
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1054
Abb. O 23 GH bisher nicht bekannt
Deckel: Ziffer 92 im Quadrat
Form: M D = 95 mm
Nachweise: (H) O 05.2
P-Glas (Fabrikation Belge)
→ siehe unter Beneluxstaaten
PARADIES
→ siehe unter „Kieffer“
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188
P-Glas / PARI / PARMA
Abb. P 1 Abb. P 2 Abb. P 3
Abb. P GH und H bisher unbekannt
Deckel: Signet: in auf einer Ecke stehendem Quadrat in einem Kreis ein P und 2 gegenläufige E (?)
Form: N + M; D = 75 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 1088, 1141; (H) P 01
Abb. P 2 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (4 Punkte) PARI ((4 Punkte) / CONSERVENGLAS , mittig Signet: Buchstabe R als schreitende Figur mit
Schüssel
Form: M; D = 75 mm, 100 (?) mm,
Nachweise: (T) 0591; (M) 4688
Abb. P 3 Variante vom gleichen Herausgeber
Deckel: Umschrift PARMA / MASSIVRANDGLAS , mittig Signet wie vor, im Kreis
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 9362
Pauerglas / PAUL HEILEMANN
Abb. P 4 Abb. P 5
Abb. P 4 H: Otto Schick, Köln, Hohenzollernring 83 (Hohlglasvertrieb- Konservengläser)
Wz. 211505, Marke ab 1915
Deckel: Schriftzug Pauerglas / S, (das S = Schick umgeben von 3 Sternen)
Form: N; D= 80 mm
Nachweise: RWZR; (M) 9374
Abb. P 7 H: Paul Heilemann, Stuttgart, Furtbachstr. 18 (1930: Spezialhaus für Großküchen- und Anstaltsbedarf)
Deckel: Umschrift PAUL HEILEMANN / STUTTGART
Form: M; D=110 mm
Nachweise: Adressbücher Stuttgart: bis 1928 Bankvorstand, ab 1929 Lebensmittel-Textil und Küchenart.,1939; (M) 0283
PAX
→ siehe unter Schweiz „Weck“
→ siehe unter Frankreich
PEBECO
→ siehe unter Skandinavien
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189
PECO
Abb. P 6 Abb. P 7
Abb. P 6 GH: Glashüttenwerke Hirsch, Janke & Co., Weißwasser (ab 1907 Aktiengesellschaft Hirsch, Janke & Co.)
H: bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) „PECO“ (Stern) / CONSERVENGLAS , mittig Signet: Hirsch innerhalb von 2 Schrift-bändern
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (T) 1034; (H) P 08.1
Abb. P 7 GH: (?) Penziger Glashüttenwerke Meißner, Kleinert & Co., (Meißnerhütte)
Deckel: Umschrift PECO / CONSERVENGLAS , mittig ein sternförmiges Gebilde mit Umschrift bürgt für beste / Qualität
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (M) 0849
Perfekt
→ siehe unter „Adlerhütten“
PERLA- ČMS
→ siehe unter Österreich-Tschechoslowakei- Ungarn
Peter Lauf
Abb. P 8
Abb. P 10 H: Peter Lauf, Brand bei Aachen
Deckel: 2-zeilige Umschrift PETER LAUFS Jr. / BRAND b. AACHEN / LANDMASCHINEN / TRIERERSTRASSE 128
Behälter: Ätzung, in einem Rahmen die Wiederholung der Deckelbeschriftung
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0308
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190
Pfänner (siehe auch INKO, Ostglas, Mittelglas)
Abb. P 9 Abb. P 10 Abb. P 11
Abb. P 12 Abb. P 13 Abb. P 14
GH und H: 1889 gegründet als Eibenstein & Co. Glashüttenwerke, Großräschen
Ab 1906: Glasfabrik „Magdalenenhütte“ GmbH
Ab 1921: Hallesche Pfännerschaft AG, Abt. Magdalenenhütte
1946: Verstaatlichung, VEB Pfännerglashütte Großräschen, ab 1973 umbenannt in VEB Glaswerk Großräschen
1990: Stillegung
Abb. P 9 Deckel: Umschrift (Zierstrich) PFÄNNER (Zierstrich) / Signet: stilisierter Hut der Halleschen Pfännerschaft =
Salzsieder
Form: N + M; D = 85 mm, 95 mm, 110 mm
Nachweise: (T) 0233, 0277; (H) P 12.1
Abb. P 10 Deckel: Umschrift zwischen 2 Ringen (Stern) RILLENGLAS (Stern) PFÄNNERGLAS, mittig 3-zeilig -GH- / Signet /
Ziffer 53 im Quadrat
Form: R: D = 95 mm
Nachweise: (T) 0037
ohne Abb. Variante zu Abb. P 10: Mittelteil ohne -GH-
Nachweise: (T) 0702; (H) P 12.2 var.
Abb. P 11 Deckel: Umschrift ohne Ringe, (Signet) PFÄNNER (Signet) / Ziffer 53 im Quadrat / RILLENGLAS
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4699; (H) P 12.2 var.
Abb. P Variante zu Abb. P 11: ohne RILLENGLAS
Nachweise: (H) P 12.2
Abb. P 12 Deckel: Umschrift wie Abb. P 10, im Mittelteil Signet: OG 1 (= Ostglas, Ziffer zwischen bzw. über den Buchstaben)
Nachweise: (M) 4704; (H) P 12.4
Abb. P 13 Deckel: Umschrift wie Abb. P 10: im Mittelteil Signet MG 8 (= Mittelglas)
Nachweise: (T) 1067; (M) 4703; (H) P 12.5
Abb. P 14 Deckel: Umschrift zwischen 2 Ringen (Zierstreifen) PFÄNNERGLAS (Zierstreifen) / Signet: Pfännerhut, mittig
In einem Kreis Buchstaben VEB und/ohne Ziffern (= Produktionsdatum)
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0781; (M) 4707; (H) P 12.6
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191
Pfingst - Heinzelmännchen
Abb. P 15 Abb. P 16
H: (1931) Fa. „Einheitspreise Alfred Pfingst“, Minden, Markt 3 (Handelsregistereintrag 17.02.1931)
(1932) Fa. „Küche und Haus Siegfried Pfingst“ (Konkursvergleichsverfahren- Handelsreg. 08.10.1932)
(1934) Fa. „Küche und Haus Heinrich Becker“ ( Arisierung der Fima, Handelsreg. 11./16.04.1934)
Nachweise: Deutscher Reichsanzeiger
Abb. P 15 Deckel: Umschrift (Punkt) Küche u. Haus Minden (Punkt) / Heinzelmännchen , mittig Schriftzug Pfingst
Form: M; D = 115 mm
Nachweise: (T) 0717; (M) 9358
Abb. P 16 Deckel: Umschrift 2-zeilig Frischhaltungsglas / Heinzelmännchen // Siegfried Pfingst / Minden i/W
Form: M; D = 115 mm
Nachweise: (T) 0723
PHÖNIX
Abb. P 17 Abb. P 18 Abb. P 19
Abb. P 20 Abb. P 21 Abb. P 22
GH: Glashüttenwerke Phönix GmbH, Penzig / Schlesien (ab 1936: Meißnersche Erben)
„ 2 stilisierte „P“ für Phönix Penzig untereinander- Wz. 401951, Marke ab 1929
Nachweise: RWZR, Glasmarkenlexikon 11164
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192
Abb. P 17 Deckel: Umschrift (kometenförmiger Stern) PHÖNIX (kometenförmiger Stern) / CONSERVENGLAS, mittig ein
Vogel (Phönix)
For: M; D = 110 mm
Nachweise: (T) 1010
Abb. P 18 Varianten zu vor, in der Mitte keine Darstellung, bzw. die Ziffern 85 oder 95
Form: N + M: D = 85 mm, 95 mm, 110 mm
Nachweise: (T) 1193, (M) 4677; (H) P 14.1
Abb. P 19 Deckel: Umschrift (veränderter Schrifttyp) PHÖNIX / KONSERVENGLAS , mittig Signet: Wz. ab 1929
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0415, 1009
Abb. P 20 Deckel: 6-zeilig Schriftzug PHÖNIX / DIN / RILLE –Signet- D.R.P. / Ziffer 85 im Quadrat / PENZIG – SCHLESIEN / 3
Punkte (1943)
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1004
Abb. P 21 Variante zur Vorposition, DIN und Ziffer 85 in Rechteck
Form: R; D = 95 mm, 110 mm
Nachweise: (T) 1003; (M) 6049; (H) P 14.3
Abb. P 22 Deckel: innerhalb von 2 Ringen Umschrift RILLENGLAS / PHÖNIX-PENZIG-SCHLESIEN , im Feld 3-zeilig GH im
Rechteck / Signet / Ziffer 85 im Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (H) P 14.4
PIENSK (Penzig)
→ siehe unter Polen
PLATANIA
→ siehe unter „Frauengold“
P.M.S. / Polar
Abb. P 23 Abb. P 24 Abb. P 25
Abb. P 23 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift QUALITÄTS - GARANTIE / EINKOCHGLAS, mittig Signet: stilisierte Darstellung eines Drachens und eines
Drachentöters, Umschrift um Darstellung GEGR. 1887 / P.M.S.
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 1659
Abb. P 24 GH und H: Fa. Paul Mohrmann, Bielefeld, Bollbrinkersweg 50 (Glashüttenniederlage)
Wz. 469913, Marke ab 1934
Deckel: Umschrift (Ziffer 5 bzw. 5 Punkte) Einkochglas (Ziffer 5 bzw. 5 Punkte) / Polar , mittig Signet HF
Form: Fl; D = 85 mm
Nachweise: RWZR; (T) 0520; (M) 6251
Abb. P 25 Variante zu Abb. P 24: Deckel: Umschrift EINKOCHGLAS / POLAR
Form: Fl; D = 60 mm
Nachweise: (T) 0728
Plein-Wagner (Konservenkrüge)
→ siehe unter Nachträge
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193
POMONA
→ siehe unter Beneluxstaaten
Porzellanbär / POSENER Glashütte
Abb. P 26 Abb. P 27 Abb. P 28
Abb. P 26 H: M(oritz). Bär & Co. GmbH, Frankfurt/ Main, Stiftstr. 8-10 und Brönner Str. 5-9 ( Vertrieb von Glas, Porzellan,
Haus- und Küchengeräten
gegr. 1897
1914- 1918 als GmbH eingetragen, ab 1929: Inhaber Otto Bonwit
1938-1942: Johann Handel, vorm. Porzellanbär (Einzelhandel für Haus- und Küchengeräte)
Wz. 206588 + 204980, Marke ab 1914
Deckel: Umschrift (Stern) PORZELLANBÄRS (Stern) / KÜCHENFEE
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: http:// sammlungen.ub.uni-frankfurt.de (Adressbücher 1903-1942); (H) P 18
Abb. P 27 GH und H: Posener Glashütte, Posen (ehemals Netzekreis Provinz Pommern, heute Stadt Piła /Polen)
Deckel: Umschrift (Strich) POSENER (Strich) / GLASHÜTTE
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) P 29.2
Abb. P 28 Variante zu Abb. P 27: Deckel: Umschrift POSENER- GLASHÜTTE / Ziffer 87 im Quadrat / DIN
Form: R; D = 95 mm Glas grün
Nachweise: (T) 0772
PREMIER
→ siehe unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn
PRESTO
→ siehe unter „Siegfried“)
PRIMA SVENSKT
→ siehe unter Skandinavien
PRIMUS
→ siehe unter Frankreich
→ siehe unter „Rex“
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194
Prima / PRIMA
Abb. P 29 Abb. P 30 Abb. P 31
Abb. P 29 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift Prima / D.R.G.M.
Form: Fl, D = 90 mm
Nachweise: (T) 1011; (H) P 20
Abb. P 30 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift PRIMA / CONSERVENGLAS , mittig Signet: G.G.
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1202; (M) 9367
Abb. P 31 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift PRIMA QUALITÄTS- / KONSERVENGLAS
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (H) P 21
PRINZESS
→ siehe „Ferdinand Baumer“ unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn
PRINZESS
Abb. P 32 Abb. P 33
H: Glasfabrik, Glasraffinerie Anna Bose, Bad Driburg, (Herstellung und Handel von Press-, Hohl-, Wirtschafts-,
Verpackungsglas, gegr: 1875)
Wz. 194877, Marke ab 1913
Abb. P 32 Deckel: Umschrift PRINZESS / CONSERVENGLAS / D.R.W.Z.
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (T) 1196; (M) 4673; (H) P 25.1
Abb. P 33 Deckel: 4-zeilig Schriftzug PRINZESS / 95 / KONSERVENGLAS / D.R.W.Z.
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0316; (H) P 25.2
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195
PRODUKTION HAMBURG / PROPAGANDA / Prüfke
Abb. P 34 Abb. P 35 Abb. P 36
Abb. P 34 H: Konsum-, Bau- und Sparverein „Produktion“ GmbH, Hamburg (gegr. 1899)
Unterhielt 1930 15 Eigenbetriebe ( z.B. Mühlen, Bäckereien,.Molkereien, Fleischwarenfabrik u.a.)
Mai 1933: im Nationalsozialismus gleichgeschaltet und der „geg“ angegliedert (siehe auch unter „geg“)
Nach 1945 weitergeführt; in den 60iger Jahren als PRO-Markt, später unter „co-op“ AG geführt. 1989 Konkurs
Deckel: Umschrift (Quadrat) PRODUKTION (Quadrat) HAMBURG
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: www. wikipedia.de (unter Gewerkschaft); (T) 1006; (M) 4682
Abb. P 35 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Punkt) KONSERVENGLAS (Punkt) / PROPAGANDA
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (T) 1006; (M) 4682
Abb. P 36 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 2-zeilig Schriftzug Prüfke / KONSERVENGLAS
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (M) 7-8375
PROGRESS
→ siehe unter „ADLER PROGRESS“
→ siehe unter „DOPPEL PROGRESS“
→ siehe unter „SCHWERTER PROGRESS“
Progress Walküre - Konservengläser
Ohne Abb.
H: Fa. Alt & Wolfram, Bayreuth (Steingut-, Glas- und Porzellangroßhandel)
Wz. 345204, Marke ab 1925
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Pyrex
→ siehe unter Frankreich – „Verre Pyrex“
Das Qualitätsglas
→ siehe unter Buchstabe D „DAS Qualitätsglas“
Qualitäts-Einkochglas
→ siehe unter „HJCO“
→ siehe unter „Siemens“
→ siehe unter „Trebula“
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196
QUALITÄTS- EINKOCHGLAS
Abb. Q 1 Abb. Q 2 Abb. Q 3
Abb. Q 1 GH und H bisher nicht bekannt (eventuell Aktiengesellschaft für Glasindustrie, Dresden
Deckel: (Umschrift (Stern) QUALITÄTS (Stern) EINKOCHGLAS
Form: N; D= 85 mm
Nachweise: (T) 0127
Abb. Q 2 Variante zu Abb. Q 1
Deckel: (Umschrift (Stern) QUALITÄTS (Stern) EINKOCHGLAS, mittig Ziffer 75
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (T) 1057
Abb. Q 3 Variante zu Abb. Q 1
Deckel: Umschrift ohne Sterne, mittig Ziffer 95
Form: M; D= 95 mm
Nachweise: (H) Q 02.var.2
QUALITÄTS-GLAS
→ siehe unter „Gerrix“
→ siehe unter „Saarglas“
QUALITÄTSGLAS / Qualitäts-Konservenglas
Abb. Q 4 Abb. Q 5 Abb. Q 6
Abb. Q 4 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift unterhalb von Sonnenstrahlen QUALITÄTSGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1016
Abb. Q 5 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift in Schreibschrift Qualitäts- Konservenglas
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (H) Q 06
Abb. Q 6 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift QUALITÄTS - KONSERVENGLAS
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (H) Q 01
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197
Qualitäts-Konservenglas
→siehe unter „Siemens“
Quil
→ siehe unter „Biene-Glas“
R.K.
→ siehe unter „Brillant“
RAC / Rapid
→ siehe unter Frankreich
RECORD / REKORD
→ siehe unter „ORTELT´S RECORD-GLAS“
→ siehe unter Frankreich
→ siehe unter Skandinavien
→ siehe unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn
Reforma
Abb. R 1 Abb. R 2
GH: Stralauer Glashütte AG, Berlin- Stralau
Wz. 257501, Marke ab 1920
Abb. R 1 Deckel: Schriftzug Reforma in Schreibschrift
Form: Fl, Bügelverschluss; D= 75 mm
Nachweise: Menke; (H) R 02
Abb. R 2 Behälter zu Abb. R 1: keine Behälter-oder Bodenprägung
Nachweise: (H) R 02
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198
REFORM
→ siehe unter Österreich - Tschechoslowakei - Ungarn
REFORM (Einkochapparat)
ohne Abb.
ohne Abb. H: Emaillier- und Stanzwerke vorm. Gebrüder Ullrich, Maikammer /Rheinland-Pfalz
DRGM 493462 vom 29.12.1911 für einen Dampfeinkochapparat
Gebrauchsanleitung und Rezeptbuch
Nachweise: www. zvab.com
REFORM
Abb. R 3 Abb. R 4
H: F.G. Zieger, Roßwein/ Sachsen (Lackier-und Metallwarenfabrik)
Gegr. vor 1879 (Einreichen von Blechdosen für Zahnpasta beim Musterregister des königlichen Gerichtsamtes in Dresden)
1906: Bestätigung des Gebrauchsmusters DRGM 284679- für Konservenglasdichtung mit ovalem inneren Ausschnitt
1936: die Handelsgesellschaft OHG wird am 17.06.1936 in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt
Nachweise: DRA 1879/138. P.7 (16.06.1879), DRA 1906/190 p.11 (13.08.1906), DRA 1936/138 p.10 (17.06.1936); insgesamt 106 Einträge
im Deutschen Reichsanzeiger
Abb. R 3 Warenzeichen der Firma F.G. Ziegler ab 1886; registriert unter Nr.13 des Königlich Sächsischen Amtsgerichts
Roßwein für Blech- und Metallwaren
Das Warenzeichen ist eines der ersten registrierten Marken und wurde in der Nummer 3 des „Central=Handels=Register(s)“
im Deutschen Reichsanzeiger veröffentlicht
Nachweise: DRA 1886/ 13. p.9 (15.01.1886); nach dem Reichsgesetz über den Markenschutz vom 30. 11. 1874
Abb. R 4 Deckel: Zusammenstellung von Formen der durch die Firma F.G. Zieger vertriebenen Einmachgläser
rechts mit Bügeln für Einzelgläser; viertes Glas von links kegelstumpfförmig (Spargelglas „1 Pfund- Büchse“)
Deckel: bisher nicht vorhanden
Gefäß: Bodenprägung REFORM und Füllmenge
Form M; D Einzelverschluß-Glas = Serie A und B: 62 mm, Serie C und D: 90 mm
D Apparatverschluß-Glas = Serie G: 110 mm, Serie H: 85 mm
Nachweise: Rezeptbuch für „Reform-Einmachgläser“, undatiert, (etwa um 1920); (H) R 33
REITER
ohne Abb.
ohne Abb. H: Engel und Mitterhusen, Lübeck (Haushaltswaren) → Siehe auch unter „ENGUMIT“
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: Menke
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199
RECORD / REGELER / REKA
Abb. R 5 Abb. R 6 Abb. R 7
Abb. R 5 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 2-zeilig Schriftzug RECORD / 100
Form: N; D = 90 mm !!
Nachweise: (T) 1021
Abb. R 6 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 3-zeilig Schriftzug QUALITÄTS / REGELER / EINKOCHGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4713
Abb. R 7 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) REKA (Stern) / CONSERVENGLAS , mittig Signet: REKA
Form: N + M; D = 85 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 1087; (H) R 06
Reichsadler
Abb. R 8
Abb. R 8 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift REICHS- (Darstellung Reichsadler) -ADLER / Qualitäts= / Garantie
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: Foto: Vladen Marlenov, Rußland 2015 veröffentlicht im Forum www. ReviewDetektor.net ; Fundort an Stellen, in denen
deutsche Truppen 1945 südlich von Königsberg eingekesselt waren ( Heiligenbeiler Kessel, Halbinsel Belga, Frische Nehrung )
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200
Reichsglas / SONNEN- Glas
Abb. R 9 Abb. R 10 Abb. R 11
Abb. R 12 Abb. R 13 Abb. R 14
Abb. R 15 Abb. R 16
GH: Thüringer Glasmanufaktur Friedrich Christ, Meiningen (Herstellung von Einkochgeräten und –gläsern)
Wz. 246782 und 256105, Marken ab 1920; Wz. 398418, Marke ab 1929
Nachweise: RWZR;
Abb. R 9 Deckel: 2-zeilig Schriftzug Reichs- / Glas
Form: Fl; D = 65 mm, 85 mm
Nachweise: (T) 0082, 0087, 0199-0202, 1151; (H) R 03.1
Abb. R 10 Deckel: Umschrift (Reichsadler) / Reichs-Glas
Form: N,M; D = 75 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 1147; (H) R 03.2
Abb. R 11 Deckel 3-zeilig Schriftzug ORIGINAL / Reichs / EINKOCHGLAS:
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201
Form: N; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1140; (H) R 03.3
Abb. R 12 Deckel: 3-zeilig Schriftzug DEUTSCHES / Reichs / EINKOCH-GLAS
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (T) 1139
Abb. R 13 Deckel: Umschrift Deutsches Reichs Einkoch-Glas / F.C.M. (F.C.M.= Friedrich Christ Meiningen)
Form: N; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0051, 0486, 0663, 1148
Abb. R 14 „SONNENGLAS“
Wz. 399491, Marke ab 1929
Deckel: Schriftzug 3-zeilig SONNEN / GARANTIE / GLAS
Form: M; D = 95mm
Nachweise: (T) 0924
Abb. R 15 Behälterätzung bzw. sandgestrahlt 4-zeilig nach rechts steigend Original / Reichs / Einkochglas / Füllangabe
Nachweise: verschiedene Vorpositionen
Abb. R 16 Behälterprägung , nach rechts steigend Reichsglas
Nachweise: verschiedene Vorpositionen
Reico
→ siehe unter Polen
REKORD / REKORD HORTENSJA
→ siehe unter Skandinavien
Rekord / RENATA
Abb. R 17 Abb. R 18 Abb. R 19
GH: Glaswerke Ruhr AG, Essen- Karnap
H; Fa. Christian Bollweg, Neuenkirchen
Abb. R 17 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Rekord / 85 m/m bzw. 110 m/m / Einkochglas , mittig ein Stern
Form: N; D = 85mm, 110 mm
Nachweise: Menke; (T) 1224; (M) 4724
Abb. R 18 Deckel: 3-zeilig Schriftzug Rekord / 85 m/m bzw. 110 m/m / Einkochglas , mittig ein auf der Ecke stehendes
Quadrat mit CBN (= Christian Bollweg Neuenkirchen)
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: Menke; (M) 1829
Abb. R 19 GH und H bisher unbekannt,
eventuell H: „BIOCHEMA“ Landwirtschaftliche Chemische Werke Aktiengesellschaft, Mödritz bei Brünn (Gemüsekonserven)
Wz. 543109, Marke ab 1941
Deckel: Umschrift (Punkt) EINKOCHGLAS (Punkt) / RENATA, mittig Signet D.L. / H.
Behälterprägung nach rechts steigend Renata
Form: N; D= 95mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0708; (M) 9113
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202
REX / IMA / König / PRIMUS
Abb. R 20 Abb. R 21
Abb. R 22 Abb. R 23 Abb. R 24
Abb. R 25 Abb. R 26 Abb. R 27
Abb. R 28 Abb. R 29 Abb. R 30
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203
Abb. R 31 Abb. R 32
Abb. R 33 Abb. R 34 Abb. R 35
GH: verschiedene, überwiegend Mähren; um 1920: Glashüttenwerke Germania GmbH, Finsterwalde
H: Friedrich Kleemann, Homburg vor der Höhe, Louisenstr. 21 (Vertrieb von Konservengläsern)
H: REX Conservenglas Gesellschaft Leonhardt & Kleemann, Bad Homburg (Großhandels- und Produktionsunternehmen)
gegr. 1908
1926 Verkauf an Firma J. Weck & Co., Öflingen; der Markenschutz wird heute noch von der Fa. Weck gehalten
1926- 1982: Produktion der „Rex“- Einkochgläser durch Fa. J. Weck, davon von 1950 - 1975 in Österreich
2015: Wiederbelebung der Marke
Vertrieb in Österreich hauptsächlich durch:
Österreichische Konservenglas- Kommanditgesellschaft Bräuer & Co., Wien, Stadiongasse 5 bzw. Bartensteingasse 5
(Generaldependence der Marken „Rex“, „Weck“, „Ultreform“ und „PONCET“);
gegr. 1919 von Walther Bräuer
Die Lieferung der „REX“-Gläser erfolgte bis 1932 komplett aus Deutschland, danach in Lizenz in Österreich; von 1941- 1946
Liefervertrag mit den Glasfabriken Oberdorf-Voitsberg / Steiermark (S. Reich); ab 1940 sind die Firmen „REX“ und „WECK“
aus Öflingen Kommanditisten der Firma bis zum 19.05.1947
Nachweise: fold3.com- Aufzeichnungen der deutschen Außenstelle der US- Amerikanischen Alliierten Kommission (USAKA) für Österreich
1945- 1950; RWZR; Badische Zeitung vom 13.06.2018
Abb. R 20 Warenzeichen Wz. 82077 von 1905 für Friedrich Kleemann
Nachweise: RWZR
Abb. R 21 Warenzeichen Wz. 212565, Marke ab 1914 für die Rex –Konservenglasgesellschaft Leonhardt und Kleemann
Für die Prägung auf den Glasbehältern genutzt, Anmeldung: 06.04.1914 und Eintrag: 20.09.1916
Nachweise: RWZR
Abb. R 22 Deckel: Umschrift (Stern) REX-CONSERVEN-GLAS (Stern) / GESETZLICH GESCHÜTZT
Form: N; D = 80 mm
Nachweise: (T) 1032
Abb. R 23 Deckel Variante zu Abb. R 19: Umschrift REX = CONSERVEN = GLAS / GESETZLICH GESCHÜTZT
Form: M; D = 75 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0515, 0517
Abb. R 24 Variante zu Abb. R 21: Umschrift REX = CONSERVEN = GLAS / GESETZLICH GESCHÜTZT; zusätzlich über der Zeile
gesetzlich geschützt D.R.G.M.
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (T) 0511
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204
Abb. R 25 Warenzeichen Wz. 203387 von 1913 Rex (kreuzweise, in einem kreuzförmigen Rahmen
Anmeldung des Warenzeichens: 05.06.1913, Eintrag ins Register: 12.05.1915)
Nachweise: RWZR, Deutsches Patent- und Markenamt
Abb. R 26 Ausschnitt aus einer Preisliste der Firma „REX“ von 1914
Darstellung eines Pudding-Glases; auch Fleischgläser waren mit überdurchschnittlichen Halsweiten möglich
Form: M; D Halsweite (1913) = 135 mm, 180 mm
Form: M; D Halsweite (1914) = 148 mm, 185 mm
Nachweise: (H) Preislisten von 1913 und 1914
Abb. R 27 Deckel: in einem von einem Kreis umgebenden kreuzförmigen Rahmen doppelt Schriftzug REX
Form: N; D = 75 mm, 85 mm, 115 mm
Nachweise: (T) 0038, 0136, 0437, 0599, 1071
Abb. R 28 Deckel: Schriftzug REX kreuzweise in einem questenkreuzförmigen Rahmen
Form: N + M; D = 75 mm, 85 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0049, 0340, 0510, 0514,1235; (H) R 09.04
Abb. R 29 Deckel: Schriftzug REX kreuzweise in einem questenkreuzförmigen Rahmen (keltenkreuzähnlich), außerhalb des
Rahmens beidseitig die Ziffern XIX-XIX (= Jahreszahl 1919 ?), unten Schriftzug ORIGINAL
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4999;
ohne Abb. Varianten zu Abb. R 29 Umschriften außerhalb des Rahmens
a) beidseitig die Ziffern 19-19, oben und unten der Schriftzug ORIGINAL D = 95 mm
Nachweise: (T) 1019, 1031; (H) R 09.08
b) unter die Ziffer (16) (= Jahr 1916?), oben Schriftzug ORIGINAL D = 95 mm
Nachweise: (T) 1234 (H) R 09.06var
c) oben Schriftzug ORIGINAL D = 45 mm, 75 mm
Nachweise: (T) 0692; (H) R 09.06
d) oben und unten Schriftzug ORIGINAL D = 75 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 1019,1031; (H) R09.05
Abb. R 30 Variante zu Abb. R 29
Deckel: oberhalb des Rahmens der Schriftzug RILLENGLAS, unterhalb des Rahmens Ziffer 23 im Quadrat und -GH. 4 Punkte
hergestellt im Glaswerk Friedrichshain (= 23- Firma von Poncet) im Jahr 1944 (= 4 Punkte)
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (H) R 09.09
Ohne Abb. oberhalb des questenförmigen Rahmens der Schriftzug RILLENGLAS
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0592, 0593, 0597
Abb. R 31 Deckel: in kreuzförmigem Rahmen Schriftzug REX kreuzweise; unter dem senkrechten X ein Punkt.
unterhalb des Rahmens Schriftzug MASSIVRANDGLAS
Form: M; D = 95 mm,
Nachweise: (T) 0141, 1020
Abb. R 32 Variante zu Abb. R 31: statt MASSIVRAND der Schriftzug RILLENGLAS
Form: R; D 95 mm
Nachweise: (T) 0033, 0487
ohne Abb. Variante zu Abb. R 32: der Schriftzug RILLENGLAS oberhalb des Rahmens
Form: R; D 95 mm
Nachweise: (T) 0598, 0600
Abb. R 33 Marke „IMA“, Warenzeichen Wz. 187829, ab 1913 für die „Rex=Conservenglas=Gesellschaft Leonhardt &
Kleemann“
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
Abb. R 34 Marke „König“, Warenzeichen Wz. 256107, ab 1919 für die „Rex=Conservenglas=Gesellschaft Leonhardt &
Kleemann“
(Bisher kein Belegexemplar)
Form: N; D = ??? mm
Nachweise: RWZR;
Abb. R 35 Marke „Primus“, Warenzeichen Wz. 256107, ab 1930 für die „Rex=Conservenglas=Gesellschaft GmbH “ in
Öflingen ( Tochter der Firma J. Weck & Co.)
In der „Menke“-Liste von 1942 ist von der AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye unter der
Auftragsnummer 54262 ein Exportauftrag (ohne Nennung von Auftraggeber und Land) vermerkt mit D = 95 mm
(Ein mögliches Belegexemplar ist unter Frankreich aufgeführt)
Nachweise: RWZR; Menke
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205
Rhein
→ siehe unter „Trumpf“
Rheingold / Rheingold=Kronen
Abb. R 36 Abb. R 37
Abb. R 36 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Punkt) RHEINGOLD (Punkt) / QUALITÄTSGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: Menke (Vorschlag 1942 mit Hinweis auf“ geschützte ?“ andere Marke); (M) 9063
Abb. 37 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift Rheingold=Kronen / Einkochglas
Form: M; D = 95 mm
Nachweise (T) 1217
Rheinland / Rheinperle
Abb. R 38 Abb. R 39 Abb. R 40
Abb. R 38 GH Und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift RHEINLAND / EINKOCHGLAS , mittig Signet im Perlkeis: EuSt
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 16-9245144
Abb. R 39 GH und H bisher unbekannt
Deckel: (8-strahlige Blüte) Rheinperle (8-strahlige Blüte) EINGETR. SCHUTZMARKE, mittig Signet: Perlkreis mit CSG
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4725; (H) R 12.1
Abb. R 40 Variante zu Abb. R 34: zusätzlich neben den Blüten DIN – Ziffer 46 im Quadrat
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0496
Ria-Rillenglas
ohne Abb.
H: Norma Konservenglasindustrie Gesellschaft m.b.H. Öflingen
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: Menke
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206
RICHARD SCHWAN /RIFIX / RIKNO
Abb. R 41 Abb. R 42 Abb. R 43
Abb. R 44
Abb. R 41 H: Handelsgeschäft Waldemar Sparr, Inh. Richard Schwan, Pritzwalk (30.09.1919-30.05.1940)
Deckel: Umschrift RICHARD SCHWAN / PRITZWALK , mittig ein Schwan
Form: M; D = 95 mm, 110 mm
Nachweise: (RA 1919181 p.10, RA 1940/ 130 p.13; (T) 0908; (M) 6152; (H) R 13
Abb. R 42 Variante zu Abb. R 41: Deckel: Umschrift (Stern) SCHWAN (Stern) / Konservenglas, mittig ein Schwan
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 3148
Abb. R43 GH und H bisher unbekannt
Deckel: kreuzweise der Schriftzug RIFIX
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 6606
Abb. R 44 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Keil) RIKNO (Keil) / QUALITÄTSGLAS , mittig Sonnensymbol
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1024; (M) 4719
Rhönperle
→ siehe unter „Fürst“
Riwero
Ohne Abb.
GH: Anton Greiner & Co. GmbH, Glashüttenwerke „Elisabethhütte“, Drebkau (gegr. 1908)
Ab 1958: Anton Greiner & Co. Glashüttenwerk KG
1972: VEB Behälterglas Drebkau und 1974 Zusammenschluss mit VEB Glaswerk Drebkau (ehemals Opitz, Mudrack & Co.) zu
VEB Glaswerk Drebkau
Eigenmarke ab etwa 1936
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: Glasmarkenlexikon 5260; pk-2001-5-5
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207
RILLEN…
Abb. R 45 Abb. R 46 Abb. R 47
Abb. R 48 Abb. R 49 Abb. R 50
Abb. R 51
GH: verschiedene Glashütten von 1932-1949 (?)
Form; R; D= 95 mm,
Abb. R 45 Deckel: 2-zeilig Schriftzug 95 / RILLENGLAS
Nachweise: (T) 1026
Abb. R 46 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Schriftzug RILLENGLAS / mittig GH / Ziffer 25 bzw. 37 im Quadrat
Nachweise: (T) 0765; (H) R 17.5
Ohne Abb. Variante zu Abb. R 46: Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Schriftzug RILLENGLAS / mittig MLG / Ziffer 37 im
Quadrat
Nachweise: (M) 9492
Abb. R 47 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen RILLEN / GLAS , mittig GH / Ziffer 53 im Quadrat (= Pfännerhütte Senftenberg)
Nachweise: (H) R 17.7
Abb. R 48 Deckel: 2 konzentrische Kreise mit Schriftzug RILLENGLAS , mittig DIN / schräg geteiltes Rechteck
Nachweise: (M) 6770
Abb. R 49 Deckel: 2 konzentrische Kreise mit Schriftzug RILLENGLAS
Nachweise: (T) 0154
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208
Abb. R 50 Deckel: 5 konzentrische Kreise und Umschrift (Karo) RILLEN- (Karo) / KONSERVENGLAS
Nachweise: (T) 0386; (H) R 17.1
Abb. R 51 Deckel: ein rundes strukturiertes Feld mit Buchstaben V , darunter Ziffer 95
Nachweise: (M) 0386;
ROLAND
→ siehe unter „E.G.e Keramik“
R – K / RONNA / ROTE ERDE
Abb. R 52 Abb. R 53 Abb. R 54
Abb. R 52 GH und H bisher nicht bekannt
Behälter (Ätzung): Buchstaben R K in einem wabenförmigen Rahmen, darunter Füllangabe
Form: Fl, Öffnung D = 57 mm, (Bisher nur ein Glas und eine Saftflasche bekannt)
Nachweise: (T) 0640; (H) ohne
Abb. R 53 H: Radeberger Glasniederlage Kunkel & Co., Dresden-Altstadt
Wz. 135020, Marke ab 1910
Deckel: Umschrift „RONNA“ / CONSERVEGLAS
Form: N oder M; D = ??? mm
Nachweise: Museumsbestand Stadt Peitz
Abb. R 54 H: (?) eventuell Werbung der Bochumer nationalsozialistischen Zeitung „Rote Erde“ bzw. „Rote Erde am
Sonntag“, (gegr. 1933) im Rahmen der deutschlandweiten Werbekampagne „Kampf dem Verderb“ ab Mitte 1936; siehe
auch ´RUHRLAND´(Verlag in Bochum)
Deckel: Umschrift ROTE ERDE / QUALITÄTSGLAS , mittig Signet: R E
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: Deutscher Reichsanzeiger, (T) 0736; (M) 0182
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209
Ruffia
Abb. R 55 Abb. R 56 Abb. R 57
H: Fa. G. Ruff, Stuttgart-Degerloch ( Vertrieb von Konservengläsern und –apparaten)
Wz. 116386, Marke ab 1909
Abb. 55 Deckel: Umschrift (Stern) Conserven-Glas (Stern) / Ruffia , mittig Ges.gesch
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: RWZR; (T) 1023
Abb. R 56 Behälter (Ätzung) Schriftzug Ruffia / (Füllangabe)
Nachweise: (T) 1023
Abb. 57 Deckel: Umschrift (Stern) RUFF`S KONSERVIERUNG
Form: FL; D = 75 mm
Nachweise: (T) 0627
RUHRLAND / Ero
Abb. R 58
GH: bisher nicht bekannt
H: (?) Fa. Ruhrland- Importgesellschaft mbH OHG, Gelsenkirchen (Veränderung der Geschäftsform am 01.08.1929,
veröffentlicht im Handelsregister am 26.10.1929)
H: (?) Ruhrland-Verlag in Bochum (siehe unter Rote Erde)
Nachweise: RA 1929/251 p.5; im Katalog Engelhardt S. 156 zusammen mit der Marke „Ero“ (von Gerresheim produziert) aufgeführt
Abb. R 58 Deckel: innerhalb von 2 Kreisen Umschrift RUHRLAND / Öffnungsweite: 75, 85 bzw. 95
Form: N+ M; D = 75 mm, 85 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0268; (M) 4742;
ohne Abb. „Ero“
GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke (Auftrag Nr. 54213 und 54217)
H: Fa. Ruhrland
Form: N + M; D = 75mm 95 mm
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: Menke
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210
Ruhrglas / GLÜCKAUF /Monopol
Abb. R 59 Abb. R 60 Abb. R 61
Abb. R 62 Abb. R 63 Abb. R 64
Abb. R 65 Abb. R 66 Abb. R 67
Abb. R 68 Abb. R 69
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211
Abb. R 70 Abb. R 71 Abb. R 72
Abb. G GH: Glaswerke Ruhr AG, Essen-Karnap (ab 1923)
1988 Übernahme der Ruhrglas GmbH durch die Oberland Glas AG, Bad Wurzach
2007 GmbH Gesellschafter Saint-Gobain- Oberland AG
2011 Verschmelzung der Ruhrglas GmbH mit Saint Gobain-Oberland AG
2016: Umbenennung in Verallia Deutschland AG
Schriftzug „RUHRGLAS“ – Wz. 404561, Marke ab 1929
Signet „Schlegel und Schwert“ – Wz. 496567, 496568, und 498057, Marke ab 1937
Nachweise: RWZR
Abb. R 59 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RUHRGLAS / 75 bzw. 85 bzw. 95(= Weitenangabe)
Form: N; D = 75 mm, 85 mm, 95 mm
Nachweise: (T) 0227,0263; (M) 4748; (H) R 24.1, R 24.2
Abb. R 60 Warenzeichen Wz. 496567, die Anmeldung des Warenzeichens erfolgte am 11.06.1937
Nachweise: RWZR
ohne Abb. Variante zu Abb, R 59: mittig zusätzlich das DIN-Zeichen und das Signet
Form: M; D = 95 mm, 110 mm
Nachweise: (T) 0205, 0524; (H) R 24.3 var
Abb. R 61 Variante zu Abb. R 59: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RUHRGLAS / 95 bzw. 110 (Weitenangabe),
zusätzlich in der Mitte 2-zeilig DIN / Signet
Form: M; D = 95 mm, 110 mm,
Nachweise: (T) 0016, 0048, 0083; (M) 4744
ohne Abb. Variante zu Abb. R 59: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RUHRGLAS / 90 bzw. 120, zusätzlich in der Mitte
2-zeilig DIN / Signet
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (T) 0273; (H) R 24.03
ohne Abb. Variante zu Abb. R 59: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RUHRGLAS / 120, zusätzlich in der Mitte 2-zeilig
DIN / Ziffer 40 im Quadrat
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (T) 0495
Abb. R 62 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RILLENGLAS / RUHRGLAS, mittig 3-zeilig DIN / Signet / Ziffer 95
Form: R, D = 95 mm
Nachweise: (T) 0104, 0120, 0144, 0159; (H) R 24.5
Abb. R 63 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift Ruhrglas / 95, mittig 2-zeilig DIN / Ziffer 23 im Quadrat,
oberhalb des Doppelkreises Schriftzug RILLENGLAS
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (H) R 24.7
ohne Abb. Variante zu Abb R 63; ohne Schriftzug Rillenglas
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4746;
Abb. R 64 Variante zu Abb. R 62: statt der Ziffer 95 die Ziffer 40 im Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T9) 0134, 0259, 0589
ohne Abb. Varianten zu Abb. R 64: statt des DIN- Verbandszeichens -GH- bzw. MLG
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0631; (H) R 24.10, R 24.11
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Abb. R 65 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift EINHEITSGLAS / RUHRGLAS, mittig 3-zeilig DIN / Ziffer 40 im
Quadrat / 95
Diese Gläser wurden zwischen dem 01.04.1943 und 1945 hergestellt
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0420
Abb. R 66 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift GLÜCKAUF / 95, mittig 2-zeilig DIN /Signet: Schlegel und
Schwert
Form: M; D= 95 mm
Nachweise: (T) 0891
Abb. R 67 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RILLENGLAS / GLÜCKAUF, mittig 3-zeilig DIN /Signet: Schlegel
und Schwert / 95
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 8892
Abb. R 68 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift Monopol / 95, mittig 2-zeilig DIN /Signet: Schlegel und Schwert
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0177, 1017
Abb. R 69 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift RILLENGLAS / Monopol, mittig 3-zeilig DIN /Signet: Schlegel und
Schwert / 95
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0196, 0611; (M) 4629
Abb. R 70 Deckel: innerhalb eines Doppelkreises Umschrift 25 JAHRE / 1923 - 1948 / RUHRGLAS, mittig 3-zeilig
RILLENGLAS / Signet / DIN
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0500, 1158; (H) R 24.13
Abb. R 71 Warenzeichen Wz. 708959, Marke ab 1957
Nachweise: Deutsches Bundespatentamt
Abb. R 72 Deckel: 2-zeilig Signet von 1957 / RILLENGLAS
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0937
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