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Konservergläser und -krüge in Europa Teil 4 von 4
Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Konservengläser und -krüge in Europa
und deren Marken
Eine Bestandsaufnahme aus drei Sammlungen
mit Ergänzungen aus verschiedenen Quellen
Manuskript erstellt im Jahr 2021
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Teil 4 von 4
1
Vorwort
Leicht verderbliche Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, sind heutzutage dank eines globalen Handels zumindest in Europa
fast das gesamte Jahr verfügbar. Die Lebensmittelindustrie sorgt überdies mit vielfältigen Angeboten dafür, dass eine
individuelle Vorratshaltung in den letzten Jahrzehnten weitgehend zurückgedrängt wurde. In der Bevölkerung wird daher
einem ehemals sehr wichtigen Haushaltsgegenstand,- dem Haushaltseinkochglas - kaum noch Beachtung geschenkt.
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war dies Verfahren der Konservierung jedoch Grund und Notwendigkeit zur
vielfältigen Beschäftigung in den Haushalten, wovon beim Deutschen Patent- und Markenamt noch Dokumentationen von
etwa 500 Patenten und Gebrauchsmustern zeugen. Darüber hinaus ist mit einer Vielzahl von Gebrauchsmustern vor 1934
zu rechnen, deren Beschreibungen vernichtet sind.
Im Jahr 2000 widmeten die Freunde des Museumsvereins aus Essen-Kettwig unter dem Titel „Obst und Glas“ dem
Haushalteinkochglas eine Sonderausstellung. Angeregt durch Deponiefunde und der Existenz mehrerer Glashütten im Raum
Essen und Dortmund wurde eine Vielzahl von Objekten zusammengetragen. Ergänzend dazu hatte der Leiter dieses
Heimatvereins, Herr Dr. Hans Gerd Engelhardt, bis zum Jahr 2006 einen Katalog mit den vorhandenen Beständen
zusammengestellt und veröffentlicht. Einige Museen und Privatpersonen lieferten hierzu wertvolle Hinweise.
Leider müssen die Sammlungsbestände und insbesondere die Zuarbeiten zum Katalog als verschollen gelten.
Von etwa 1900 bis in die 1960er Jahre wurden Einkochgläser vor allem in vielen deutschen Haushalten genutzt. Ab 1936
wurde die Selbstversorgung der Bevölkerung staatlich gefördert und in einer mehrjährigen Kampagne beworben. Es ist
überliefert, dass nach 1945 Werksangehörige von Glashütten mit einem Deputat von einem Glas pro Werktag bedacht
wurden, die auf dem Schwarzmarkt eingetauscht werden konnten. Aber auch Glashütten einiger Nachbarländer haben
nachweislich ihre Bevölkerung mit diesem Produkt versorgt.
Im Gegensatz zu anderem Hohlglas war die Form der Konservengläser als Aufbewahrungsbehältnis schon immer auf den
Zweck reduziert, weitestgehend ohne Anspruch auf gefällige Gestaltung. Beschriftungen dienten nur einem Zweck- der
Werbung beziehungsweise dem Markenschutz für die Herausgeber dieses Behälterglases.
Millionenfach hergestellt, sind diese Stücke inzwischen zu großen Teilen wieder der Wiederverwertung zugeführt oder auf
Deponien verbracht worden. Trödelmärke und Internetplattformen bieten heute die historischen Stücke als
Dekorationsobjekte an.
Durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges, politische Umbrüche 1949 und 1989, Werksstilllegungen oder
Besitzerwechsel wurden viele ehemals vorhandene Archivalien vernichtet. So können heute nur noch in wenigen Fällen die
Glashütten als Hersteller und Haushaltswarenhändler als Herausgeber identifiziert werden.
In vielen Fällen nur als einzelnes Exemplar bekannt, sind die vorgestellten Deckel und Gläser Beleg eines ehemals
umfangreichen Handels.
Mit dieser Ausarbeitung soll versucht werden, zumindest dokumentarisch den auffindbaren Bestand zu sichern.
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Gebedje
Keine Abb.
GH: Erste Bulgarische Glasfabrik AG, Bz. Warna/ Bulgarien (Herstellung von Hohl
verschiedene Konservengläser) gegr. 1909
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: www.Glas-
Musterbuch, Katalog Gebedje (ohne Jahr) Tafel 22, Adressbücher der Glasindustrie 1929+1936
SUCCES (Dux)
BA 1
Ohne Abb. GH:
Dux FABRICA DE STIKLARIE TURDA
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälterprägung:
Dux FABRICA DE STIKLARIE TURDA
Form:N; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0490
Abb. BA 1 Deckel: Umschrift (Trennzeichen)
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1204
266
Balkanstaaten
GH: Erste Bulgarische Glasfabrik AG, Bz. Warna/ Bulgarien (Herstellung von Hohl
- Schleif- Preß-
Ornamentglas,
Musterbuch, Katalog Gebedje (ohne Jahr) Tafel 22, Adressbücher der Glasindustrie 1929+1936
Dux FABRICA DE STIKLARIE TURDA
, Turda Kreis Cluj, Siebenbürgen/Rumänien
Dux FABRICA DE STIKLARIE TURDA
, Puntmark (Werkszeichen ST)
Abb. BA 1 Deckel: Umschrift (Trennzeichen)
SUCCES (Trennzeichen) CONSERVENGLAS
; mittig Signet
Ornamentglas,
Musterbuch, Katalog Gebedje (ohne Jahr) Tafel 22, Adressbücher der Glasindustrie 1929+1936
; mittig Signet
ST
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Ada / Alleen bruikbar
Abb. BL 1 Abb. BL
2
Abb. B
L 1 GH und H bisher unbekannt; wahrscheinlich während der Besetzung der Niederlande im 2. Weltkrieg durch
Deutschland eingeführt
Deckel:
Gedeponeerd merk / Ada / garanti
Warenzeichen
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 0857
Abb. BL 2 GH
: N.V. Nederlandsche Glasfabriek Leerdam), Leerdam
Deckel: Umschrift
ALLEEN BRUIKBAR VOOR GROEFGLAZEN
Form: R; D = 95 mm
Nachweise:
Archiv des Glasmuseums Leerdam (
BOVO
Abb. BL 3 Abb. BL
GH und H
bisher unbekannt (Waarborg (NL) = Garantie)
Abb. BL 3 Deckel 2-
zeilig Schrift in Raute
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4165
Abb. BL 4 Deckel Variante zu Abb. BL 3: unter Raute
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (H) B 18.2
267
Beneluxstaaten
2
L 1 GH und H bisher unbekannt; wahrscheinlich während der Besetzung der Niederlande im 2. Weltkrieg durch
Gedeponeerd merk / Ada / garanti
/ Rillenglas, in Schreibschrift, (Gedeponeerd merk = Eingetragenes
: N.V. Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam), Leerdam
ALLEEN BRUIKBAR VOOR GROEFGLAZEN
(= nur für Rillenglas zu gebrauchen)
techn. Zeichnung Blatt 4750, Entwurf 1943); (H) A 13.
4
bisher unbekannt (Waarborg (NL) = Garantie)
zeilig Schrift in Raute
BOVO / Waarborg, darunter MASSIVRAND
Abb. BL 4 Deckel Variante zu Abb. BL 3: unter Raute
: RILLENGLAS
L 1 GH und H bisher unbekannt; wahrscheinlich während der Besetzung der Niederlande im 2. Weltkrieg durch
/ Rillenglas, in Schreibschrift, (Gedeponeerd merk = Eingetragenes
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DE BETUWE / Elly
Abb. BL 5
Abb. BL 5 GH: N.V. Nederlandsche Glasfabriek Leerdam, Leerdam
H: J.J. Geubels, Glasvertrieb Groningen
(Im
Deutsche Warenzeichenregistrierung:
Wz. 378289, Ma
für
H: Nederlandsche Fabriek van Verduurzaamde Vruchten Maatschappij de Betuwe N.V., Tiel (Marmeladen
Konservenfabrik)
1835 als Essigfabrik gegründet; 1884 Beginn einer Marmeladenproduktion, 1888 Zufüdung des Namens De Betuwe
1961 in doie Unilever-
Gruppe eingegliedert; 1993 Betriebsschließung
Deckel: Umschrift
INMAAKGLAS / „DE BETUWE
(De Betuwe= Landstrich in der Niederländischen Provinz Gelderland)
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: RWZR;
Glasmarkenlexikon Nr. 4055; Archiv des Glasmuseums Leerdam; wikipedia.nl; (M) 7
Abb. BL 6 GH und H bisher unbekannt
Deckel: 4-zeilig Schriftzug
GEDÉPONEERD MERK / Elly / GARANTI / MARQUE DEPOSÉE
Form: R; D = 105 mm
Nachweise: (H) E 18
EXCELLENTA
Abb. BL 7
GH und H bisher unbekannt
Abb. BL 7 Deckel: Umschrift in Ring
EXCELLENTA
Form:M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1168
Abb. BL 8 Variante zu Abb. BL 7
Deckel: Umschrift
EXCELLENTA / NED FABR
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1169
Abb. BL 9 Variante zu Abb. BL 7
Deckel: Umschrift (Punkte)
EXCELLENTA
Form:M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1170
268
Abb. BL 6
Abb. BL 5 GH: N.V. Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam“, Leerdam
(Im
-
und Export von Kristallglas, Porzellan, Tonwaren und Haushaltswaren)
Wz. 378289, Ma
rke ab 1928
H: Nederlandsche Fabriek van Verduurzaamde Vruchten Maatschappij de Betuwe N.V., Tiel (Marmeladen
1835 als Essigfabrik gegründet; 1884 Beginn einer Marmeladenproduktion, 1888 Zufüdung des Namens De Betuwe
Gruppe eingegliedert; 1993 Betriebsschließung
INMAAKGLAS / DE BETUWE“
, mittig Signet GG (GG= Geubels Groningen)
(De Betuwe= Landstrich in der Niederländischen Provinz Gelderland)
Glasmarkenlexikon Nr. 4055; Archiv des Glasmuseums Leerdam; wikipedia.nl; (M) 7
-8497
GEDÉPONEERD MERK / Elly / GARANTI / MARQUE DEPOSÉE
Abb. BL 8 Abb. BL 9
EXCELLENTA
EXCELLENTA / NED FABR
EXCELLENTA
(Punkte) GARANTIE
und Export von Kristallglas, Porzellan, Tonwaren und Haushaltswaren)
H: Nederlandsche Fabriek van Verduurzaamde Vruchten Maatschappij de Betuwe N.V., Tiel (Marmeladen
- und
1835 als Essigfabrik gegründet; 1884 Beginn einer Marmeladenproduktion, 1888 Zufüdung des Namens „De Betuwe“
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EXTREEM / HENGA / HET OOS
Abb. BL 10
Abb. BL 10 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift
EXTREEM / CONSERVENGLAS
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) E 38
Abb. BL 11 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift
HENGA / INMAAKGLAS
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 0001
Abb. BL 12 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift
„HET OOSTEN“ / NED. FABR.
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 1830
KROON
Abb. BL 13
GH und H bisher unbekannt, eventuell Kroon BV, Groningen (Großhandelsgesellschaft)
(Belgien, Glazen ist flämisch)
Abb. BL 13 De
ckel: aus Perlen gebildete Krone
Conservenglazen
Form: M; D = 100 mm
Nachweise: (T) 0872
Abb. BL 14 Deckel: innerhalb eines Kreisringes moderne Rangkrone, Umschrift
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 8461
Abb. BL 15 Deckel: innerhalb eines Kreisringes aus Perlen gebildete Krone, Umschrift
KROON ist aus Perlen gebildet
Form:M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 8464
269
EXTREEM / HENGA / HET OOS
TEN
Abb. BL 11 Abb. BL 12
Abb. BL 10 GH und H bisher unbekannt
EXTREEM / CONSERVENGLAS
HENGA / INMAAKGLAS
HET OOSTEN / NED. FABR.
Abb. BL 14 Abb. BL 15
GH und H bisher unbekannt, eventuell Kroon BV, Groningen (Großhandelsgesellschaft)
ckel: aus Perlen gebildete Krone
mit Kreuz in der Mitte, flankiert von 2 Adlern
, darunter 2
Abb. BL 14 Deckel: innerhalb eines Kreisringes moderne Rangkrone, Umschrift
KROON / Conserv
engla
Abb. BL 15 Deckel: innerhalb eines Kreisringes aus Perlen gebildete Krone, Umschrift
Kroon / Conservengl
, darunter 2
-zeilig Kroon /
engla
s
Kroon / Conservengl
as; das Wort
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LEERDAM / Magneet /
MONOPOL
Abb. BL 16
Abb. BL 16 GH und H: N.V. Nederlandsche Glasfabriek Leerdam, Leerdam
Deckel: Firmenmarke (3 kleine Dreieck
e), darunter Schriftzug
Form: M; D = 100 mm
Nachweise: Archiv des Glasmuseums Leerdam; (T) 0747
Abb. BL 17 GH und H bisher nicht bekannt
Deckel: Darstellung eines Hufeisenmagneten; Umschrift (Stern)
110 / m/m (Andreaskreuz)
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (T) 0734; (H) M 06
Abb. BL 18 GH und H bisher nicht bekannt
Deckel: Umschrift
MONOPOL / INMAAKGLAS
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 0288; (H) M 03
NEUTRAAL
Abb. BL 19
GH Und H bisher unbekannt
Abb. BL 19 Deckel: Umschrift (Stern)
NEUTRAAL
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) N 02.1
Abb. BL 20 Deckel: Umschrift
NEUTRAAL
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 6509
270
MONOPOL
Abb. BL 17 Abb. BL 18
Abb. BL 16 GH und H: N.V. Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam“, Leerdam
e), darunter Schriftzug
LEERDAM
Nachweise: Archiv des Glasmuseums Leerdam; (T) 0747
Abb. BL 17 GH und H bisher nicht bekannt
Deckel: Darstellung eines Hufeisenmagneten; Umschrift (Stern)
MAGNEET (Stern) /
CONSERVENGLAS
Abb. BL 18 GH und H bisher nicht bekannt
MONOPOL / INMAAKGLAS
, mittig Signet in Sechseckrahmen: M & v H
Abb. BL 20
NEUTRAAL
(Stern) / WETTIG GEDEPONEERD
(= rechtlich registriert)
NEUTRAAL
/ CONSERVENGLAS, mittig Signet: JH
CONSERVENGLAS
, im Feld 2-zeilig
(= rechtlich registriert)
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N.V. Nederlandsche Glasfabriek + Vegla
Abb. BL 21
Abb. BL 21 Die Firmensignets der
Nederlandsche Glasfabriek Leerdam und der Vereenigde Glasfabrieken
Nachweise: Archiv des Glasmuseums Leerdam
Von der Leerdamer Glasfabrik existieren Entwürfe zu einer Reihe von Deckeln aus den Jahren 1937 und 1938. Es ist bisher
nicht belegbar, ob diese
auch fabriziert wurden. Nachfolgend werden deren Beschriftungen aufgeführt:
Schriftzug BEATRIX
und Krone
Schriftzug BRILLANT
(Blatt 4353 1934)
Umschrift C.L.V. / GARANTI
(Blatt 4612, 1938)
Umschrift
INMAAKGLAS / DE OMMELANDEN / D.P.
Umschrift
DUC / CONSERVENGLAS
Schriftzug E.B.
(Blatt 3456, 1936)
Umschrift
PRIMA / CONSERVENGLAS / E.B.
Umschrift
E.v.d.BOS / DRIEBERGEN
Umschrift
FRANS DIELS / INMAA
Schriftzug GARANTIE / G.M.
(Blatt
Umschrift
H.A.M. / INMAAKGLAS
Umschrift
H.Brouwers / SPEKHOLZERHEIDE
Umschrift
J.LAPHOR´S / CONSERVENGLAS / F.
Umschrift
JEVEHA / CONSERVENGLAS
Umschrift
KNUFMAN´S / IDEAAL
Umschrift
KOMEET / INMAAKGLAS
Schriftzug
MaWi / S / INMAAKGLAS
Umschrift
NEDERLANDSCH FABRIKAAT
Umschrift
PANTSER / INMAAKGLAS
Umschrift SCHOOK / SUCCES
(Blatt 4486, 1938
Umschrift
SMIDS´/ CONSERVENGAZEN
Umschrift
Subliem / Inmaakglazen
Umschrift
TRIO / INMAAKGLAS
Schriftzug VETTER
(unleserlich)
Umschrift
VOHA / INMAAKGLAS
Umschrift
WARENHUIS „WILLEMSEN
Umschrift
WELKERS / HOORN
Pomona
Abb. BL 22
Abb. BL 22 GH und H bisher unbekannt
Deckel:Umschrift: (Stern) POMONA-
INMAAK
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (H) P 17
271
N.V. Nederlandsche Glasfabriek + Vegla
Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam“ und der Vereenigde Glasfabrieken
Nachweise: Archiv des Glasmuseums Leerdam
Von der Leerdamer Glasfabrik existieren Entwürfe zu einer Reihe von Deckeln aus den Jahren 1937 und 1938. Es ist bisher
auch fabriziert wurden. Nachfolgend werden deren Beschriftungen aufgeführt:
und Krone
(Blatt 4469, 1938)
(Blatt 4353 1934)
(Blatt 4612, 1938)
INMAAKGLAS / DE OMMELANDEN / D.P.
/ V. (Blatt 3704, 1938)
DUC / CONSERVENGLAS
….. (Blatt 4436, 1938)
(Blatt 3456, 1936)
PRIMA / CONSERVENGLAS / E.B.
(Blatt 3458, 1936
E.v.d.BOS / DRIEBERGEN
( Blatt 4483, 1938)
FRANS DIELS / INMAA
KGLAS ( Blatt 4479, 1938)
(Blatt
3619, 1937)
H.A.M. / INMAAKGLAS
(Blatt 4480, 1938)
H.Brouwers / SPEKHOLZERHEIDE
(Blatt 3684, 1937)
J.LAPHOR´S / CONSERVENGLAS / F.
-M. (Blatt 3652, 1937)
JEVEHA / CONSERVENGLAS
(Blatt 3629, 1937)
KNUFMAN´S / IDEAAL
(Blatt 4488, 1938)
KOMEET / INMAAKGLAS
(Blatt 4430, 1938)
MaWi / S / INMAAKGLAS
(Blatt 4486, 1938)
NEDERLANDSCH FABRIKAAT
(Blatt 4481, 1938)
PANTSER / INMAAKGLAS
(Blatt 4431, 1938)
(Blatt 4486, 1938
SMIDS´/ CONSERVENGAZEN
(Blatt 3668, 1937)
Subliem / Inmaakglazen
(Blatt 4373, 1938
TRIO / INMAAKGLAS
(Blatt 4432, 1938
(unleserlich)
VOHA / INMAAKGLAS
(Blatt 4596, 1938)
WARENHUIS WILLEMSEN“
(Blatt 3569, 1937)
WELKERS / HOORN
-BEVERWUK (Blatt 3618, 1937
INMAAK
-GLAS (Stern) / GARANTIE
Nederlandsche Glasfabriek Leerdam und der Vereenigde Glasfabrieken
Von der Leerdamer Glasfabrik existieren Entwürfe zu einer Reihe von Deckeln aus den Jahren 1937 und 1938. Es ist bisher
auch fabriziert wurden. Nachfolgend werden deren Beschriftungen aufgeführt:
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STER / SUCCES
Abb. BL 23
Abb. BL 23 GH
: Glasfabriek Nieuw Buinen, Drenthe
Deckel: Umschrift (Stern) STER (Stern)
/ Conservenglazen
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0933
Abb. BL 24 Variante zu Abb. BL 23:
Deckel: Umschrift
zackiger Stern
Form: M; D = 95 m
Nachweise: (M) 6666
Abb. BL 25 GH und H bisher unbekannt
Deckel: dreigeteiltes schraffiertes Feld; im oberen Feld 3 Sterne, Mittelteil Schriftzug
Rahmen, im unteren Feld in einem Rahmen Schriftzug
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0399; (M) 4813
V & D
Abb. BL 26
GH bisher nicht bekannt
H: Vroom & Dreesmann, Weesperstraat, Amsterdam ( Kaufhauskette mit 67 Filialen))
Gegr: 1887, Insolvenz: 2016
Abb. BL 26 Deckel: Umschrift
GEGARANDEERD INMAAKGLAS
Form: M; D = 95mm
Nachweise: (T ) 1206;
Abb. BL 27
Deckel: Umschrift (Trennzeichen)
Form: M; D = 95mm
Nachweise: (M ) 4856
272
Abb. BL 24 Abb. BL 25
: Glasfabriek Nieuw Buinen, Drenthe
/ Conservenglazen
; mittig ein 5-zackiger Stern
Deckel: Umschrift
STER / CONSERVENGLAS
; mittig in gewellter Umrahmung ein 5
Deckel: dreigeteiltes schraffiertes Feld; im oberen Feld 3 Sterne, Mittelteil Schriftzug
SUCCES
(rum.: Erfolg) in gebogenem
Rahmen, im unteren Feld in einem Rahmen Schriftzug
GARANTI , am unteren Rand:
MADE IN GERMANY
Abb. BL 27
H: Vroom & Dreesmann, Weesperstraat, Amsterdam ( Kaufhauskette mit 67 Filialen))
GEGARANDEERD INMAAKGLAS
/ V&D
Deckel: Umschrift (Trennzeichen)
CONSERVENGLAS (Trennzeichen) V&D
; mittig in gewellter Umrahmung ein 5
-
(rum.: Erfolg) in gebogenem
MADE IN GERMANY
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VEGLA
Abb. BL 28
GH: Vereenigde Glasfabrieken N.V. (1899
1899 von 3 kleinen Firmen gegründet; ab 1912 Übernahme mehrerer Glasfabriken , 1938 auch Übernahme der Leerdamer
Glashütte
1995 von der Danone Gruppe übernommen und 1999 in die BSN Glaspack eingegliedert
2003 Verkauf an Owens Illinois Inc. (Werke in
2017 Schließung der Glashütte Leerdam
Nachweise: www. nl.wikipedia.org
Hier nicht zu verwechseln mit:
VEGLA Vereinigte Glaswerke GmbH Aachen, Zweigniederlassung der AG der Spiegelmanufakturen und chemischen Fabriken
von Saint
Gobain, Chauny und Cirey, Aachen, Victoriaallee 7/9
(1960: Werke in Stolberg/ Rhld, Herzogenrath/ Kr. Aachen, Mannheim
Wz. 543956, Marke ab 1939
Abb. BL 28 Deckel: Umschrift
VEGLA INMAAKGLAS / NEDERLANDS FABRIKA
Form: M; D =100 mm
Nachweise: RWZR; (T) 1207;
Abb. BL 29 Deckel: Umschrift
VEGLA / INMAAKGLAS
Form: M; D = 100 mm
Nachweise: (T ) 0941;
VSL
Abb. BL 30
GH: Verrerie et Cristallerie du
Saint Lambert; Seraing/ Belgien
Gegr: 1826,
Abb. BL 30 Deckel: Schrift VSL
Behälterprägung: keine
Bodenprägung: VSL / (Füllangabe)
Form: Fl;bzw. mit Rillen versehener Rand; D
Nachweise: (T) 0004, 0180
273
Abb. BL 29
GH: Vereenigde Glasfabrieken N.V. (1899
-1995)
1899 von 3 kleinen Firmen gegründet; ab 1912 Übernahme mehrerer Glasfabriken , 1938 auch Übernahme der Leerdamer
1995 von der Danone Gruppe übernommen und 1999 in die BSN Glaspack eingegliedert
2003 Verkauf an Owens Illinois Inc. (Werke in
Schiedam, Leerdam Maastricht
2017 Schließung der Glashütte Leerdam
VEGLA Vereinigte Glaswerke GmbH Aachen, Zweigniederlassung der AG der Spiegelmanufakturen und chemischen Fabriken
Gobain, Chauny und Cirey, Aachen, Victoriaallee 7/9
(1960: Werke in Stolberg/ Rhld, Herzogenrath/ Kr. Aachen, Mannheim
-
Waldhof, Sindorf/Bez. Köln)
VEGLA INMAAKGLAS / NEDERLANDS FABRIKA
AT
VEGLA / INMAAKGLAS
Abb. BL 31
Saint Lambert; Seraing/ Belgien
Form: Fl;bzw. mit Rillen versehener Rand; D
= 75 + 85 mm
1899 von 3 kleinen Firmen gegründet; ab 1912 Übernahme mehrerer Glasfabriken , 1938 auch Übernahme der Leerdamer
VEGLA Vereinigte Glaswerke GmbH Aachen, Zweigniederlassung der AG der Spiegelmanufakturen und chemischen Fabriken
Waldhof, Sindorf/Bez. Köln)
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Abb. BL 31
Darstellung eines Bügelverschlusses, wie er wahrscheinlich zuerst benutzt wurde für VSl
Ähnlich dem „Perfekt“-
Glas der Adlerhütten, Penzig
Nachweise: Ausschnitt aus wikipedia.fr-
Stichwort einkochen
WELBI
Abb. BL 32
GH und H nicht bekannt (Belgien)
Abb. BL 32
Deckel: Umschrift, teilweise 2
Industrielandschaft vor aufgehender Sonne und der Überschri
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (H) W 09.2
Abb. BL 33
Variante zu Abb. BL27: Schriftzug
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: belg. Kleinanzeigenplattform; (T) 0678; (H) W 09.1
274
Darstellung eines Bügelverschlusses, wie er wahrscheinlich zuerst benutzt wurde für VSl
Glas der Adlerhütten, Penzig
Stichwort einkochen
Abb. BL 33
Deckel: Umschrift, teilweise 2
-zeilig zwischen Kreisen WELBI / STERILIT / STANDARD
. Im Feld Darstellung
Industrielandschaft vor aufgehender Sonne und der Überschri
ft GARANTI
Variante zu Abb. BL27: Schriftzug
LUX statt Standard
Nachweise: belg. Kleinanzeigenplattform; (T) 0678; (H) W 09.1
Darstellung eines Bügelverschlusses, wie er wahrscheinlich zuerst benutzt wurde für VSl
-Gläser
. Im Feld Darstellung
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275
Frankreich
Die Einkochgläser in Frankreich wurden und werden noch heute überwiegend mit Drahtbügelverschlüssen produziert.
Deckel und Behälter sind miteinander verbunden und können nicht vertauscht werden. Es gibt eine große Formenvielfalt
und die Markenbezeichnung ist meist auf der Wandung des Glases aufgeprägt.
Nicolas Appert
Bildnachweis: www. wikipedia. fr, Stichwort Nicolas Appert
Nicolas Appert (geb. 17.11.1749 in Chalon sur Marne, gest: 01.06.1841 in Massy) startete erste Versuche mit
der Konservierung von Lebensmitteln. Die hierfür benötigten Weithalsflaschen lieferte die Verrerie de la Gare. 1802
eröffnet Appert in Massy die erste Konservenfabrik und versorgt die französische Marine mit seinen Produkten. Gegen
Zahlung eines Preisgeldes durch die französische Regierung verzichtet er auf eine Erteilung eines Patentes und
veröffentlicht 1810 seine Erkenntnisse in einem Buch mit einer Auflage von 6000 Stück . Sie bilden die Grundlage für
Einkochgläser des 20sten Jahrhunderts.
Nachweise: wikopedia.fr
ALBI
ohne Abb.
GH: Verrerie Ouvrières d´Albi (VOA) , Albi / Departement Tarn
gegr. 1896 als genossenschaftliche Arbeiterproduktionsfirma (SCOP), ab 1989 Aktiengesellschaft (SA); 1998 zur Saint-
Gobain-Gruppe gehörig; heute Tochtergesellschaft von Verallia
Produktionsspezialität waren Isolatoren aus Glas; großer Produzent von Flaschen, Markenzeichen: VA
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: wikipedia.fr; Engelhardt
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arc
Abb. FR 1
GH und H: Verrerie Cristallerie d´
Arques, Arques (
gegr. 1825, von 1887-
1893 keine Produktion. 1893 Gründung der SA Verrerie et Cristallerie d Árques, 1956 zur Arc Holding
umfirmiert und 2015 vom Investmentfonds PHP (American Peaked Hill Partners) übernommen
Abb. FR 1 Deckel: Signet: Bogenschü
tze nach rechts in Wappenschild;
Form: Bü; D = 85 mm
Nachweise: (M) 3243
BEAUCE
Abb. FR 2
GH: Société de St. Gobain, heute Hauptsitz in Courbevoie /
gegr. 1665 als Spiegelfabrik, ab 1830 Umfirmierung als Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Durch Fusionen und Zukäufe
mit anderen Glas-
und chemischen Fabriken eine der größten französischen Firmen. Heute in 68 Ländern vertreten
Die Herstellu
ng von Glasverpackungen der Lebensmittel
2010 unter dem Namen „Verallia“ am Markt mit 59 Fabriken
Nachweis: wikipedia.fr-
Saint Gobain; Beauce = Landschaftsname und Nebenfluß der Loire
Abb. FR 2 Deckel: 2-zeilig Schrift
SUPER / BEAUCE
Form: Bü; D = 80 mm
Nachweise: (M) 4160
ohne Abb. Variante zu Abb. FR 2: keine Deckelprägung
Form: Bü; D = 85 mm
Nachweise: (T) 0726); (H) B 282
Abb. FR 3 Behälter zu Abb. FR 2: Schriftzug
Bodenprägung: Literangabe 1 L
Form: Ru, Drahtbügel, D = 85 mm, Glas weiß
Nachweise: (T) 0726; (H) B 28
276
Arques, Arques (
Pas-de-Calais)
1893 keine Produktion. 1893 Gründung der SA Verrerie et Cristallerie d Árques, 1956 zur Arc Holding
umfirmiert und 2015 vom Investmentfonds PHP (American Peaked Hill Partners) übernommen
tze nach rechts in Wappenschild;
Überschrift arc
Abb. FR 3
GH: Société de St. Gobain, heute Hauptsitz in Courbevoie /
Frankreich
gegr. 1665 als Spiegelfabrik, ab 1830 Umfirmierung als Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Durch Fusionen und Zukäufe
und chemischen Fabriken eine der größten französischen Firmen. Heute in 68 Ländern vertreten
ng von Glasverpackungen der Lebensmittel
-
und Getränkeindustrie und Parfümerie 2009 ausgegliedert und ab
2010 unter dem Namen Verallia am Markt mit 59 Fabriken
Saint Gobain; Beauce = Landschaftsname und Nebenfluß der Loire
SUPER / BEAUCE
ohne Abb. Variante zu Abb. FR 2: keine Deckelprägung
Abb. FR 3 Behälter zu Abb. FR 2: Schriftzug
Beauce (= Schönheit) in Oval
Form: Ru, Drahtbügel, D = 85 mm, Glas weiß
1893 keine Produktion. 1893 Gründung der SA Verrerie et Cristallerie d Árques, 1956 zur Arc Holding
gegr. 1665 als Spiegelfabrik, ab 1830 Umfirmierung als Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Durch Fusionen und Zukäufe
und chemischen Fabriken eine der größten französischen Firmen. Heute in 68 Ländern vertreten
und Getränkeindustrie und Parfümerie 2009 ausgegliedert und ab
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BOCAL SIEMENS / BRESILIA
Abb. FR 4
Abb. FR
Abb. FR 4 GH: Aktie
ngesellschaft für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens, Dresden; wahrscheinlich währe
der Beneluxstaaten und Frankreich
im 2. Weltkrie
Deckel: Umschrift
BOCAL SIEMENS / GERMANY
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) B 13
Abb. FR 5 GH und H bisher unbekannt
Deckel: ohne Prägung
Behälter: Schriftzug BRESILIA
in ovalem Rahmen
Form: Ru, Drahtbügel, D = 100 mm, Glas hellgrün
Nachweise: (M) 2522
CF
Abb. FR 6
Abb. FR 6 GH: Verrerie de Fole
mbray, Folembray / Dep. Aisne
Deckel: Signet CF in einem Kreis
Form: Bü; D = 70 mm, Glas grün
Nachweise: folembray.pagesperso-
orange.fr; (M) 0312
277
Abb. FR
5
ngesellschaft für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens, Dresden; wahrscheinlich währe
im 2. Weltkrie
g durch Deutschland eingeführt
BOCAL SIEMENS / GERMANY
,
in ovalem Rahmen
Form: Ru, Drahtbügel, D = 100 mm, Glas hellgrün
mbray, Folembray / Dep. Aisne
orange.fr; (M) 0312
ngesellschaft für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens, Dresden; wahrscheinlich währe
nd der Besetzung
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BVB / EXCELSIOR
Abb. FR 7
Abb. FR 10
Abb. FR 13
GH und H: Verreries du Groupe Saint
Gobain
Abb. FR 7 Deckel: kreuzförmiges Relief auf der Deckeloberfläche, Umschrift
Inschrift BREVETÈ / S.G.D.G
. (Breveté Sans Garantie Du Gouvernement = Patent ohne Garantie, in Frankreich bis 1968
gültig)
Form: R; D = 95 mm, Glas weiß
Nachweise: (T) 0757; (M) 5027
Ohne Abb. Variante zu Abb. FR 7: ohne
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1134
Abb. FR 8 Deckel: bandförmiges Relief auf der Deckeloberseite, darüber Schrift
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 8873
Abb. FR 9 Deckel: Umschrift zwischen Kreisringabschnitten (aus 2 Ringen gebildet)
das Wort FRANCE
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) E 36.1
278
Abb. FR 8 Abb. FR 9
Abb. FR 11 Abb. FR 12
Gobain
Abb. FR 7 Deckel: kreuzförmiges Relief auf der Deckeloberfläche, Umschrift
BVB / MADE IN FRANCE
. (Breveté Sans Garantie Du Gouvernement = Patent ohne Garantie, in Frankreich bis 1968
Mittelteil
Abb. FR 8 Deckel: bandförmiges Relief auf der Deckeloberseite, darüber Schrift
EXCELSIOR
, darunter im Oval
Abb. FR 9 Deckel: Umschrift zwischen Kreisringabschnitten (aus 2 Ringen gebildet)
EXCELSIOR
und
BVB / MADE IN FRANCE
, mittig Kreis mit
. (Breveté Sans Garantie Du Gouvernement = Patent ohne Garantie, in Frankreich bis 1968
, darunter im Oval
BVB
und
BVB im Oval, im Feld
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Abb. FR 10 Deckel: Umschrift
EXCELSIOR
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0357
Abb. FR 11 Deckel wie Abb. FR 8: statt BVB jetzt
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 8284
Abb. FR 12 Deckel wie Abb. FR 9: statt BVB jetzt
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4327; (H) E 36.2
Abb. FR 13
Inserat in einer französischen Zeitung, Datum nicht erkennbar
Form: 21 x 14,5 cm
Nachweise: (H) ohne
DURALEX
Abb. FR 14
GH und H: Verreries du Groupe Saint Gobain
Abb. FR 14 Deckel: Schriftzug (in Schreibschrift)
Behälterprägung DURALEX
Form: Bü; Glas weiß, D= mm
Nachweise: (M) 6265
Abb. FR 15 Variante zu
Deckel: 2 Ringe, Schriftzug
in Druckschrift
Behälterprägung DURALEX
Bodenprägung: (Füllangabe
) L /FRANCE
Form: Bü; D = 85 mm, Glas weiß
Nachweise: (T) 0563, 0730
Abb. FR 16 Werbung zur Markteinführung der DURALEX
Material: Pappe, 20 x 28 cm
Nachweise: (H) ohne
279
EXCELSIOR
und 3 Sterne, auf der Innenseite ein Stempel mit
DEUTSCHLAND
Abb. FR 11 Deckel wie Abb. FR 8: statt BVB jetzt
KB
Abb. FR 12 Deckel wie Abb. FR 9: statt BVB jetzt
KB
Inserat in einer französischen Zeitung, Datum nicht erkennbar
Abb. FR 15 Abb. FR 16
GH und H: Verreries du Groupe Saint Gobain
Abb. FR 14 Deckel: Schriftzug (in Schreibschrift)
DURALEX
in Druckschrift
DURALEX
) L /FRANCE
Abb. FR 16 Werbung zur Markteinführung der „DURALEX“
- Einkochgläser im Jahr 1959
DEUTSCHLAND
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DURFOR
Abb. FR 17
Abb. FR 18
GH: Verrerie de Folembray,
Folembray / Dep. Aisne
Abb. FR 17 Deckel: Schriftzug DURFOR
Form: Bü; D = 64 mm, Glas grün
Nachweise: folembray.pagesperso-
orange.fr; (H) D 23
Abb. FR18 -FR20-
verschiedene Behälterformen zu dieser Marke
Abb. FR 18 Behälter zu Abb. FR 17, ohne Beschriftung
Bodenmarke: (Füllmenge) / Litre
Form: Bü; D = 65 mm, Glas grün,
Nachweise: (H) D 23
Abb. FR 19: Deckel ohne Beschriftung
Behälterprägung: im ovalen Rahmen Schriftzug
Form: Bü; D = 85 mm
Nachweis: (T) 1115
→ Abb. FR 20 Deckel: im Kreis
DUR / FOR
Behälterprägung: im Kreis 2-zeilig
DUR / FOR
Form: Bü; D = 65 mm, Glas dunkelgrün
Nachweise: (M) 2529
280
Abb. FR 19 Abb. FR 20
Folembray / Dep. Aisne
orange.fr; (H) D 23
verschiedene Behälterformen zu dieser Marke
Abb. FR 18 Behälter zu Abb. FR 17, ohne Beschriftung
Abb. FR 19: Deckel ohne Beschriftung
Behälterprägung: im ovalen Rahmen Schriftzug
DURFOR
DUR / FOR
DUR / FOR
Form: Bü; D = 65 mm, Glas dunkelgrün
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DURAX / Etoile / FOR EVER
Abb. FR 21
Abb. FR 21
GH und H bisher unbekannt
Deckel: Schraubverschluß aus Glasdeckel und Aluminiumschraubring; Deckel wie be
Behälter: 14-
fach facettiert und mit Noppen besetzt
Schrift senkrecht DURAX
Boden: umlaufende Prägung
BREVETÈ DEPOSE S.D.G.D.
Form: Konservenglasdose, Glas weiß; D = ??? mm
Nachweise: ebay fr.
Abb. FR 22 GH und H bisher unbekannt
Deckel: ohne Beschriftung
Behälter: im Sockelbereich des Glases in ovalem Rahmen Schriftzug (Stern)
Form: Bü; D = 65 mm, Glas grün
Nachweise: (M) 2531
Abb. FR 23 GH und H bisher unbekannt (vermutlich in Frankreich für den britischen Markt produz
Deckel: ohne Beschriftung
Behälter: im Sockelbereich des Glases in ovalem Rahmen Schriftzug
Form: Bü; D = 90 mm, Glas grün
Nachweise: (T) 0673
FAMEUX
→ siehe unter Abb. FR 70
Familia Wiss
→ siehe unter „Le Meilleur“
281
Abb. FR 22 Abb. FR 23
GH und H bisher unbekannt
Deckel: Schraubverschluß aus Glasdeckel und Aluminiumschraubring; Deckel wie be
i „La Facile“ –
kreuzförmige Linien
fach facettiert und mit Noppen besetzt
BREVETÈ DEPOSE S.D.G.D.
Form: Konservenglasdose, Glas weiß; D = ??? mm
Abb. FR 22 GH und H bisher unbekannt
Behälter: im Sockelbereich des Glases in ovalem Rahmen Schriftzug (Stern)
ETOILE (Stern)
Abb. FR 23 GH und H bisher unbekannt (vermutlich in Frankreich für den britischen Markt produz
iert
Behälter: im Sockelbereich des Glases in ovalem Rahmen Schriftzug
FOR EVER
kreuzförmige Linien
iert
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L´idéale / La Reine
Abb. FR 24
Abb. FR 27
Abb. FR 30 Abb. FR 31
282
Abb. FR 25 Abb. FR 26
Abb. FR 28 Abb. FR 29
Abb. FR 32
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Abb. FR 33
GH: Verrerie des Islettes, Les
Islettes/ Meuse (Argonnen)
Existierte 1873-
1936 ; ab etwa 1919 Produktion von Einkochflaschen
Verreries du Granrut & Cie.
Abb. FR 24 Deckel: 5-zeilig Schrift
BOUTEILLES
Form: Bü; D = 40 mm, Porzell
an mit eingegossener erhabener Schrift
Nachweise: (H) L 01.01
Abb. FR 25 Deckel: 5-
zeilig Schriftzug wie Abb. FR 23 als Unterglasurdruck
Form: Bü; D = 65 mm, Porzellan mit geänderter Halterung für den Drahtbügel, grüne Schrift; D= 61 mm
Nachweise: (H) L 01.02
Abb. FR 26 Deckel: Umschrift
L´IDÈALE BREVETÈE
Form:
Bü; D = 65 mm, Glasverschluss in der Form wie Abb. FR24
Nachweise: (T) 1104,1113, 1116;
Abb. FR 27 Deckel: Schriftzug in oval
em Rahmen
Form: Ru, Bügelverschluss, Glas grün; D= 85 mm
Nachweise: (T) 1111
Abb. FR 28 Ausschnitt aus einer Werbung für Gläser der Marke L´Ideale
Hier: Abbildung eines „Verrine“ (= Schüssel) genannten Glases mit 750 Gramm Inhalt
Form: Bü; ovales Glas 106 x 160 mm
Nachweise: (H) ohne
Abb. FR 29 Werbung für E
inkochgläser mit der Darstellung unterschiedlicher Glasformen
Nachweise: www.uni.lu
Abb. Fr. 30 Behälter zu Abb. FR 24
Behälterprägung: 3-zeilig Schriftzug
L´Ideale / MARQUE / DEPOSEE
Form: Weithalsflasche, Glas grün, Gesamthöhe 32 cm
Abb. FR 31 Behälter zu Abb. FR 26
Behälterprägung: auf der Schulter umlaufend
Bodenprägung: (Füllangabe)
Form:
Weithalsflasche Glas leicht grün,
Abb. FR 32 Behälter zu Abb. FR 26
Behälterprägung: Schriftzug in oval
em Rahmen
Bodenprägung: (Füllangabe)
Form: verschiedene Behälterformen ,Glas weiß oder grün
Nachweis: www. lamalleapapa
; www.folembray.pagesperso
Ohne Abb. Varianten zu vor
Deckel: Schrift PATENTED THE IDEAL
bzw.
Form: Bügelverschluss, glas grün; D= ??? mm
Nachweise: folembray. Pagesperso-
orange.fr
283
Islettes/ Meuse (Argonnen)
1936 ; ab etwa 1919 Produktion von Einkochflaschen
BOUTEILLES
/ (Trennstrich / L´IDÉALE / Bve S.G.D.G. / A
CONSERVES
an mit eingegossener erhabener Schrift
zeilig Schriftzug wie Abb. FR 23 als Unterglasurdruck
Form: Bü; D = 65 mm, Porzellan mit geänderter Halterung für den Drahtbügel, grüne Schrift; D= 61 mm
L´IDÈALE BREVETÈE
Bü; D = 65 mm, Glasverschluss in der Form wie Abb. FR24
em Rahmen
L`Ideale
Form: Ru, Bügelverschluss, Glas grün; D= 85 mm
Abb. FR 28 Ausschnitt aus einer Werbung für Gläser der Marke „L´Ideale“
Hier: Abbildung eines Verrine (= Schüssel) genannten Glases mit 750 Gramm Inhalt
inkochgläser mit der Darstellung unterschiedlicher Glasformen
L´Ideale / MARQUE / DEPOSEE
Form: Weithalsflasche, Glas grün, Gesamthöhe 32 cm
Behälterprägung: auf der Schulter umlaufend
L´IDEALE BREVETEE S:G:D:G:
Weithalsflasche Glas leicht grün,
em Rahmen
L`Ideale bzw.keine
Form: verschiedene Behälterformen ,Glas weiß oder grün
; www.folembray.pagesperso
-orange.fr; (T) 1104, 1111, 1113, 1116;
bzw.
PATENTED S.G.D.G.
Form: Bügelverschluss, glas grün; D= ??? mm
orange.fr
CONSERVES
Form: Bü; D = 65 mm, Porzellan mit geänderter Halterung für den Drahtbügel, grüne Schrift; D= 61 mm
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Abb. FR 33 Deckelprägung: Umschrift
IDEALE BREVETE
Behälterprägung: eine Ente nach links, darüber gebogener Lorbeerzweig,
darunter in gebog
ener Umrandung Marke
Form: Bügelverschluss,Glas weiß, D= ? mm
Nachweise: Verkaufsportal Selency.fr
La Conserve & La Facile
Abb. FR 34
Abb. FR 37
Abb. FR 34 „La Conserve“ à Agrafes Breveté
Ausschnitt aus einer Werbung mit Darstellung eines Glases mit Blechdeckel und Halteklammern
Deckel: Umschrift
LA CONSERVE / AGRAFES BREVETÉES S.G.D.G.
Variante Deckel: Umschrift
LA CONSERVE / DEPOSÉ
Nachweise : ebay.fr; (H) Französische Broschüre vor 1920, (Haushaltswarenhändler aus Brive) 10,5 x 13,3 cm
Abb. FR 35 Schnittdarstellung eines Glasrandes mit aufliegendem Blechdeckel, Gummiring und Befestigungsklammer
(Der Form nach
wird die Befestigungsklammer heute für WECK
Nachweise: (H) Französische Broschüre vor 1920, (Haushaltswarenhändler aus Brive) 10,5 x 13,3 cm
Abb. FR 36 La Conserve-
Darstellung eines Dichtgummiwechsels am Blechdeckel
Nachweise: (H) vorgenannte Broschüre
284
L´IDEALE BREVETE
Behälterprägung: eine Ente nach links, darüber gebogener Lorbeerzweig,
ener Umrandung Marke
LA REINE; unter der Marke Schrift MARQUE DEPOSEE
Form: Bügelverschluss,Glas weiß, D= ? mm
Abb. FR 35 Abb. FR 36
Abb. FR 38 Abb. FR 39
Abb. FR 34 La Conserve à Agrafes Breveté
es S.D.G.D. (= „Die Konserve“ -
die Dose mit patentierten Klammern)
Ausschnitt aus einer Werbung mit Darstellung eines Glases mit Blechdeckel und Halteklammern
LA CONSERVE / AGRAFES BREVETÉES S.G.D.G.
LA CONSERVE / DEPOSÉ
Nachweise : ebay.fr; (H) Französische Broschüre vor 1920, (Haushaltswarenhändler aus Brive) 10,5 x 13,3 cm
Abb. FR 35 Schnittdarstellung eines Glasrandes mit aufliegendem Blechdeckel, Gummiring und Befestigungsklammer
wird die Befestigungsklammer heute für „WECK“
-Rundrandgläser benutzt)
Nachweise: (H) Französische Broschüre vor 1920, (Haushaltswarenhändler aus Brive) 10,5 x 13,3 cm
Darstellung eines Dichtgummiwechsels am Blechdeckel
die Dose mit patentierten Klammern)
Abb. FR 35 Schnittdarstellung eines Glasrandes mit aufliegendem Blechdeckel, Gummiring und Befestigungsklammer
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Abb. FR 37 „La Facile“ (= Das Einfache)
Deckel: kreuzförmiges Relief
Form:Fl, Glasdeckel mit Metallschraubring, Bajonettverschluss, D= 73 mm
Nachweise: (M); (H) L 03
Abb. FR 38 Behälter zu Abb. FR 36
Behälterprägung: 3-zeilig Schrift
„La Facile / B.S.G.D.G
Bodenprägung: FABRIQUE EN FRANCE
Form: Konservenglasdose, Glas weiß
Nachweise: (H) L 03
Abb. FR 39 zeichnerische Darstellung der Bestandteile ines Einkochglases Marke La Facile mit Größenangaben
Nachweise: (H) undatierte französische Broschüre
La Lyonnaise
Abb. FR 40
GH und H bisher unbekannt
Abb. FR 40 Deckel: Schrift 2-zeilig
LA / L
Form: M; D= 95 mm
Nachweise: (T) 0977; (H) L 04
Abb. FR 41 Deckel: kreuzförmiges Relief, in 2 gegenüberliegenden Feldern Schrift 2
Form: M; D= 95 mm
Nachweise: (T) 0564;
285
Form:Fl, Glasdeckel mit Metallschraubring, Bajonettverschluss, D= 73 mm
La Facile“ / B.S.G.D.G
/ (Füllangabe) LITRE
Abb. FR 39 zeichnerische Darstellung der Bestandteile ines Einkochglases Marke „La Facile“ mit Größenangaben
Nachweise: (H) undatierte französische Broschüre
Abb. FR 41
LA / L
YONNAISE (= Das Lyoner)
Abb. FR 41 Deckel: kreuzförmiges Relief, in 2 gegenüberliegenden Feldern Schrift 2
-zeilig LA / LY
ONNAISE
Abb. FR 39 zeichnerische Darstellung der Bestandteile ines Einkochglases Marke La Facile mit Größenangaben
ONNAISE
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La Lorraine
Abb. FR 42
Abb. FR 44
GH: (?) Verreries Lorraines S.A., Sarrebourg/Moselle
Abb. FR 42 Deckel: Darstellung der Lothringischen Distel
Form: Bügelverschluss,
Glas weiß, D= 40 mm
Nachweise: (H) L 27.2
Abb. FR 43 Behälter zu vor
Behälterprägung: bogenförmig
LA LORRAINE
Bodenprägung: (Füllangabe) LITRE
Form: Weithalsflasche, Glas weiß,
Nachweise: (H) L 27.2
Abb. FR 44 Deckel: Darstellung der l
othringischen Distel
Form: Bü; D = 65 mm Glas weiß, dunkelgrün;
Nachweise: (T) 1107; (H) L 27.1
Abb. FR 45 Behälter zu vor
Behälterprägung: bogenförmig
LA LORRAINE
Bodenprägung: (Füllangabe) LITRE
Form:Bü; D = 65 mm
Nachweise: (T) 1107; (H) L 27.1
286
Abb. FR 43
Abb. FR 45
GH: (?) Verreries Lorraines S.A., Sarrebourg/Moselle
Abb. FR 42 Deckel: Darstellung der Lothringischen Distel
Glas weiß, D= 40 mm
LA LORRAINE
, darunter Distel
othringischen Distel
Form: Bü; D = 65 mm Glas weiß, dunkelgrün;
LA LORRAINE
, darunter Distel
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LE MEILLEUR / Le Parfait / FAMILIA WISS
Abb. FR 46
Abb. FR
Abb. FR 48
Abb. FR 51
GH: Verreries Mecaniques Champenoises (VMC), Reims/ Frankreich
Produziert ab etwa 1930 Einkochgläser (siehe auch Le Pratique)
Abb. FR 46 Deckel: Umschrift
LE MEILLEUR
Form: M; D= 95 mm
Nachweise: (H) L 09 var; Werbung von VMC.Le Parfait / FAMILIA WISS
287
LE MEILLEUR / Le Parfait / FAMILIA WISS
Abb. FR
47
Abb. FR 49 Abb. FR 50
Abb. FR 52
GH: Verreries Mecaniques Champenoises (VMC), Reims/ Frankreich
Produziert ab etwa 1930 Einkochgläser (siehe auch „Le Pratique“)
LE MEILLEUR
/ 3 Kreisringabschnitte
Nachweise: (H) L 09 var; Werbung von VMC.Le Parfait / FAMILIA WISS
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288
Ohne Abb Variante zu Abb FR 46: über den Kreisabschnitten MADE IN FRANCE
Form:M; D= 95 mm
Nachweise: (M) 4545
Abb. FR 47 Werbung für die drei Reihen von Verschlussmöglichkeiten der Fa. VMC
„Le Parfait“ (= Das Perfekte) mit Bügelverschluss
„Le Meilleur“ (= Das Beste)) als Massivrandglas
„Familia Wiss“ mit Schraubverschluss
Abb. FR 48 Deckel: in Schreibschrift Le Parfait
Behälterprägung: 4-zeilig Schrift NIVEAU DE REMPLISSAGE (= Füllhöhe) / Le Parfait / „Super“ / VMC REIMS 23
Bodenprägung: (Füllmenge) L / MADE In / FRANCE
Form: Bü;, D = 85 mm, Glas weiß, verschiedene Formen möglich
Nachweise: (H) L 34.1
Abb. FR 49 Deckel: 4 Zeilen Schrift BOCAL / Le Parfait / „Super“ / OUVERTURE INSTANTANEE (= sofortige Öffnung)
Behälterprägung: 3 Zeilen Schrift VMC REIMS – NIVEAU DE REMPLISSAGE / Le Parfait / „Super
Bodenprägung: MADE IN FRANCE / (Füllmenge)
Form: Bü; D= 85 mm, weißes Glas,verschiedene Gefäßformen
Nachweise: (T) 0066, 0962, 1013; (M) 4549; (H) L 34.2
ohne Abb Deckel: 5 Zeilen Schrift BOCAL A / OUVERTURE INSTANTANEE / Le Parfait / „Super“ / BREVETE S:G:D:G:
Form: Konservenglasdose
Nachweise: (T) 1080
Abb.FR 50 FAMILIA WISS
Deckel: Blechschraubkappe geprägt Umschrift: A CHAQUE UTILISATION PLACEZ UNE CAPSULE NEUVE SOUS CEBOUCHON.
im Feld 3-zeilig FAMILIA WISS / MARQUE DEPOSEE / Le Parfait
Behälterprägung: von links unten nach rechts oben FAMILIA WISS
(Bisher kein Belegexemplar)
Form:Konservenglasdose; D= 100 mm
Nachweise: Werbeanzeige der Fa. VMC (50iger Jahre)
Ohne Abb Variante zu Abb. FR 50: statt le Parfait das Firmenlogo VMC
Nachweise: (H) F 32
Abb. F 51 Behälter zum Deckel (VMC-Variante)
Behälterpägung: 3-zeilig Schriftzug Le Parfait / Familia Wiss / Füllmenge und Firmenmarke
Form: Glas mit Schraubgewinde, D Halsweite = 90 mm
Nachweise: (H) F 32
Abb. F 52 Werbung für Einkochgläser der Marke „Familia Wiss“
Papier, 38 x 28 cm
Nachweise: (H) F 32.001
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Le Pratique
Abb. FR 53
GH: BSN Glasspack
Gegr. 1966, entstanden aus der Fusion von der Danone SA
Gruppe (Deutschland); Die Danone SA , Paris, verkauft2003 restliche Anteile an die Glasspack Partipations. 2004 von Owens
Illinois übernommen
Abb. FR 53 Deckel: Umschrift in Schreibschrift
Form: Bü; D = 85 mm
Nachweise: (M) 6482;
Abb. FR 54 Variante zu Abb. FR 52: In Druckschrift
Form: Bü, D = 85 mm, Glas weiß oder bernsteinfarben
Nachweise: (T) 0974, 1007; (M) 4553; (H) L 11.1
Abb. FR 55 Behälter zu Abb. FR 53
Form: bauchiges Glas, Gla
s weiß, bernsteinfarben
Bodenprägung: geriffelter Rand, Schrift
Nachweise: Verkaufsportal Brocanteco.fr; (H) L 11.1
289
Abb. FR 54 Abb. FR 55
Gegr. 1966, entstanden aus der Fusion von der Danone SA
- Gruppe (Frankreich) mit
den 6 Glashütten der Gerresheimer
Gruppe (Deutschland); Die Danone SA , Paris, verkauft2003 restliche Anteile an die Glasspack Partipations. 2004 von Owens
Abb. FR 53 Deckel: Umschrift in Schreibschrift
Le Pratique
Abb. FR 54 Variante zu Abb. FR 52: In Druckschrift
le Pratique / FRANCE
Form: Bü, D = 85 mm, Glas weiß oder bernsteinfarben
Nachweise: (T) 0974, 1007; (M) 4553; (H) L 11.1
s weiß, bernsteinfarben
Bodenprägung: geriffelter Rand, Schrift
FRANCE / (Füllangabe) / BSN und Werksmarke
Nachweise: Verkaufsportal Brocanteco.fr; (H) L 11.1
den 6 Glashütten der Gerresheimer
Gruppe (Deutschland); Die Danone SA , Paris, verkauft2003 restliche Anteile an die Glasspack Partipations. 2004 von Owens
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290
Les ECO
Abb. FR 56
Abb. FR 56 GH und H bisher unbekannt
Deckel: ohne
Behälterprägung: im Sockelbereich des Glases im ovalen Rahmen Les ECO (= Das Ökonomische)
Form: Bü; D = 82 mm, dunkelgrünes Glas
Nachweise: (T) 1110
MAD
Ohne Abb.
Ohne Abb. GH: Verrerie de Folembray
Deckelprägung: mehrere konzentrische Ringe
Behälterprägung: in runder Umrandung MAD
Form: Bügelverschluss, Glas grün: D= ??? mm
Nachweise: folembray.pagesperso-orange.fr
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Mercur / MIRA / NOGA / PAX
Abb. FR 57
Abb. FR 60
291
Mercur / MIRA / NOGA / PAX
Abb. FR 58 Abb. FR 59
Abb. FR 61
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Abb. FR 57
GH und H bisher nicht bekannt
Deckel: Porzellan, keine Aufschrift
Behälterprägung: bogenförmig Schrift
MERCUR
Form: Bü, D = 45 mm, Glas hellgrün
Nachweise: (H) M 32
Abb. FR 58 Ausschnitt zur Vorposition
Abb. FR 59
H: J. Thévenin, Nancy, 11 rue du Général Roche (Glasgroßhandel)
Deckel: ohne Aufschrift
Behälterprägung:
im Sockelbereich des Glases im ovalen Rahmen
Form: Bü; D = 65 mm, dunkelgrünes Glas
Nachweise: Glasmarkenlexikon 4748;
(M) 2518
Abb. FR 60
GH und H bisher nicht bekannt
Deckel ohne Beschriftung
Behälterprägung: In einer Raute Schriftzug
Bodenprägung: (Füllangabe) L
Form: Bü; D = 80 mm, Glas dunkelgrün
Nachweise: (H) N 19
Abb. FR 61
GH und H bisher nicht bekannt
Deckel: ohne Beschriftung
Behälterprägung: Schriftzug PAX
kreuzweise in ovalem Rahmen
Bodenprägung: (Füllmaß)
Form: Bü; hellgrünes Glas
; Behälterform wie Abb. FR 19; D= ??? mm
Nachweise: Verkaufsportal selency.fr.
OPSO
Abb. FR 62
Abb. FR 62
Werbebroschüre vor 1933, Deckblatt und Blatt mit Liefergrößen für Massivrandgläser Marke OPSO
Form: Papier, 16 Seiten !00 x 120 mm
Nachweise (H) ohne
292
GH und H bisher nicht bekannt
MERCUR
, darunter geflügeltes
Rad und 2 Schlangen; am Fuß (Füllangabe
H: J. Thévenin, Nancy, 11 rue du Général Roche (Glasgroßhandel)
im Sockelbereich des Glases im ovalen Rahmen
MIRA
Form: Bü; D = 65 mm, dunkelgrünes Glas
(M) 2518
GH und H bisher nicht bekannt
Behälterprägung: In einer Raute Schriftzug
NOGA
GH und H bisher nicht bekannt
kreuzweise in ovalem Rahmen
; Behälterform wie Abb. FR 19; D= ??? mm
Werbebroschüre vor 1933, Deckblatt und Blatt mit Liefergrößen für Massivrandgläser Marke OPSO
Rad und 2 Schlangen; am Fuß (Füllangabe
) Lit
Werbebroschüre vor 1933, Deckblatt und Blatt mit Liefergrößen für Massivrandgläser Marke „OPSO“
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PRIMUS
Abb. FR 63
Abb. FR 63 GH: (?) Actien-
Gesellschaft der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye ( Auftrag Nr.54262)
Deckel: ohne Beschriftung, Behälterprägung: Schriftzug
Bodenprägung: (Füllmaß) / Umschrift
Importeé d´Allemagne
Form: Bü; D = 75 mm, Glas weiß
Nachweise: (H) P 24.2
PYREX
Abb. FR 64
GH: 1922 Beginn in in Bagneaux-sur-
Loing ,
H: Société „LE PYREX“, 8, Rue Fabre.D´Èglantine, Paris
(Das hitzefeste Borosilikatglas wurde in den Jenaer Glaswerken von Otto 1887 entwickelt; 1915 in den USA unter der Marke
„PYREX“ von Amerikanern paten
tiert und 1922 in Frankreich eingeführt ; Die Firma Pyrex gehörte zu90% von Saint Gobain
und 10% zu Corning Glasworks, USA)
Abb. FR 64 Deckel: Umschrift
VERRE PYREX / B
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) ohne
293
Gesellschaft der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye ( Auftrag Nr.54262)
Deckel: ohne Beschriftung, Behälterprägung: Schriftzug
Primus
Importeé d´Allemagne
Abb. FR 65
Loing ,
Paris bis etwa 1975; heute Glaswerk in Chateauroux
H: Société LE PYREX, 8, Rue Fabre.D´Èglantine, Paris
(Das hitzefeste Borosilikatglas wurde in den Jenaer Glaswerken von Otto 1887 entwickelt; 1915 in den USA unter der Marke
tiert und 1922 in Frankreich eingeführt ; Die Firma „Pyrex gehörte zu90% von Saint Gobain
VERRE PYREX / B
SGDG
Gesellschaft der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye ( Auftrag Nr.54262)
(Das hitzefeste Borosilikatglas wurde in den Jenaer Glaswerken von Otto 1887 entwickelt; 1915 in den USA unter der Marke
tiert und 1922 in Frankreich eingeführt ; Die Firma Pyrex gehörte zu90% von Saint Gobain
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Abb. FR 65 Plakat zur Markteinführung
Form: Pappe, 34 x 26 cm
Nachweise: (H) ohne
RAC
Abb. FR 66
GH und H bisher unbekannt
Abb. FR 66 Deckel: sternförmiges Relief, 3
Form: Bü; D = 83 mm,Glas weiß,
Nachweise: (H) R 01.1
Abb. FR 67 Behälter zu Abb. FR 66
Behälterprägung RAC in
ovaler Umrandung
Bodenprägung; (Füllangabe)
Nachweise: (H) R 01.1
Ohne Abb. . Variante zu Abb. FR 67: Deckel wie Abb. FR 66
Behälterprägung: Schriftzug RAC
ohne Umrandung
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0758, 0775
Abb. FR 68 Werbung für RAC-Gläser
Record / FAMEUX
Abb. FR 69
Abb. FR 69 GH: (?)
Glashüttenwerke Phönix, Penzig/Schlesien (1939
Deckel: Umschrift ( Zweig mit Blüte)
RECORD
Behälter Bodenprägung: Ziffer 85
im Quadrat
Form:R; D = 95 mm
Nachweise: (H) R 32
294
1935 in Frankreich
Abb. FR 67 Abb. FR 68
Abb. FR 66 Deckel: sternförmiges Relief, 3
-zeilig Schrift RAC / M QUE
MODÈLE (Raute) DÉPOSÉS /RAC
ovaler Umrandung
Ohne Abb. . Variante zu Abb. FR 67: Deckel wie Abb. FR 66
ohne Umrandung
Abb. FR 70
Glashüttenwerke Phönix, Penzig/Schlesien (1939
-
1944, während der Besetzung Frankreichs
RECORD
(Zweig mit Blüte) / MARQUE DÉPOSÉE
im Quadrat
MODÈLE (Raute) DÉPOSÉS /RAC
1944, während der Besetzung Frankreichs
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295
Abb. FR 69 GH: (?) Glashüttenwerke Phönix, Penzig/Schlesien (1939-1944, während der Besetzung Frankreichs
Deckel: 2-zeilig Umschrift ( Stern) FAMEUX (Stern) / VERRE A CONSERVES // Importé / d´Allemagne
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 2149
Rapid
Abb. FR 71 Abb. FR 72 Abb. FR 73
GH: Verrerie Royal de St Pierre de Folembray, Folembray / Dep. Aisne
Abb. FR 71 Deckel: Kreisringe, mittig Schriftzug RAPID (= Schnell)
Form: Bü; D = 105 mm, Glas grün
Nachweise: folembray. Pagesperso-orange.fr; (T) 0312
Abb. FR 72 Behälter zu Abb. FR 71
Behälterprägung kreisförmiger Rahmen ohne Schriftzug
Nachweise: (T) 0312
Abb. FR 73 Behältervariante
Deckel: ohne Beschriftung
Behälterprägung: in kreisförmigem Rahmen Schriftzug RAPID
Form: Bü; D = 65 mm, Glas grün
Nachweise: (M) 2540
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SAINT ETIENNE / SAVOR
Abb. FR 74
Abb. FR 74 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Punkt) SAINT
(Punkt)
Behälterprägung: ohne
Bodenprägung: unleserlich
Form: Bü;D = 60 mm, Glas hellgrün
Nachweise: (H) S 45
Abb-
FR 75 GH: Verrerie Royale de St Pierre de Folembray, Folembray / Dep. Aisne
Deckel kreuzförmiges Relief, Umschrift
SAVOR
Form: M; Glas weiß, D = 122 mm
Nachweise: (T) 0553
ohne Abb Variante zu Abb. FR 75
Deckel kreuzförmiges Relief, Umschrift
SAVOR
Form:M; Glas grün; D = ???
Nachweise: folembray.pagesperso-
orange.fr; Verkaufsaportal Brocante co.fr
Solidor /Solidex
Abb. FR 76
GH: bis 1936: Verrerie des Islettes; danach Verrerie de Folembray, Folembray / Dep. Aisne
ohne Abb. Solidex
Deckel: Schrift in ovalem Rahmen
SOLIDEX
Behälterprägung: ohne
Form:
Bügelverschluss, Glas grün; D= ??? mm
Nachweise: folembray.pagesperso-orange.fr
296
Abb. FR 75
Abb. FR 74 GH und H bisher unbekannt
(Punkt)
ETIENNE, mittig Signet MF
FR 75 GH: Verrerie Royale de St Pierre de Folembray, Folembray / Dep. Aisne
SAVOR
(= [engl.]Genuss)
SAVOR
/ MARQUE DÉPOSÉE
orange.fr; Verkaufsaportal Brocante co.fr
Abb. FR 77 Abb. FR 78
GH: bis 1936: Verrerie des Islettes; danach Verrerie de Folembray, Folembray / Dep. Aisne
SOLIDEX
Bügelverschluss, Glas grün; D= ??? mm
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Abb. FR 76 Deckel: ohne Schrift
Behälterprägung: in ovalem Rahmen Schriftzug
Form: Bü; D = 80 mm, Glas grün
Nachweise: (M) 3800
ohne Abb. Variante zu Abb. FR 76: stat
t Solidex der Schriftzug
Deckel: ohne
Form: Bü; D = 65 mm, Glas grün
Nachweise: folembray.pagesperso-
orange. Fr; (T) 0705; (M) 2516
Abb. FR 77 geänderte Gefäßform, sonst wie Abb FR 75
Form: Bü; D = 75 mm, Glas grün
Nachweise: (T) 1108
Abb. FR 78 sogenannte „ Verrine“ (= Schale, Schüssel)
Behälter: Prägung wie die Vorpositionen
Form: Bü; D = mm
Nachweise: (H) S 57
Trefle
Abb. FR 79
Abb. FR 79 GH und H b
isher unbekannt
Deckel: Darstellung eines Kleeblattes mit der Inschrift
Form: Bü; D = 80 mm, Glas grün
Nachweise: (H) T 27
Abb. FR 80: Behälter zu Abb. FR 78
Behälterprägung: In ovalem Rahmen darstellung eines Kleeblattes und die Inschrift
297
Behälterprägung: in ovalem Rahmen Schriftzug
SOLIDEX
t Solidex der Schriftzug
Solidor in ovalem Rahmen
orange. Fr; (T) 0705; (M) 2516
Abb. FR 77 geänderte Gefäßform, sonst wie Abb FR 75
Abb. FR 78 sogenannte Verrine (= Schale, Schüssel)
Behälter: Prägung wie die Vorpositionen
Abb. FR 80
isher unbekannt
Deckel: Darstellung eines Kleeblattes mit der Inschrift
Trefle (= Kleeblatt)
Behälterprägung: In ovalem Rahmen darstellung eines Kleeblattes und die Inschrift
Trefle
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TRIOMPHE / VICASA
Abb. FR 81
Abb. FR 81 GH: Societé J.G.Durand et Cie.
Deckel: TRIOMPHE, darunter Signet –
Pfeil und Bogen;
Form: Bü; D = 80 mm
Nachweise: Emhart Glass SA; (M) 7110; (H) T 16
Abb. FR 82 GH: VICASA war eine spanische Tochtergesellschaft von Saint Gobain
Deckel: Schriftzug
in rechteckigem Rahmen
Form: N; D = 85 mm
Nachweise: (M) 6694
298
Abb. FR 82
Abb. FR 81 GH: Societé J.G.Durand et Cie.
- Verrerie Cristallerie d´Arques V.C.A., Arques
Pfeil und Bogen;
Nachweise: Emhart Glass SA; (M) 7110; (H) T 16
Abb. FR 82 GH: VICASA war eine spanische Tochtergesellschaft von Saint Gobain
in rechteckigem Rahmen
VICASA
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FORSTER
Abb. GB 1
Abb. GB 3
Abb. GB 5
GH: Atlas Glass Works, St. Helens, Lancashire
1878: Firmengründung durch John
Forster, (Herstellung von Glasflaschen und Maschinen zur Glasbearbeitung)
1905: Forster & Sons Ltd. (= Gesellschaft mit beschränkter Haftung),
1919: Umfirmierung zur Aktiengesellschaft Forsters Glass Co.
299
Großbritannien
Abb. GB 2
Abb. GB 4
Abb. GB 6
Abb. GB
GH: Atlas Glass Works, St. Helens, Lancashire
Forster, (Herstellung von Glasflaschen und Maschinen zur Glasbearbeitung)
1905: Forster & Sons Ltd. (= Gesellschaft mit beschränkter Haftung),
1919: Umfirmierung zur Aktiengesellschaft „Forsters Glass Co.“
Abb. GB
7
Forster, (Herstellung von Glasflaschen und Maschinen zur Glasbearbeitung)
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300
1966: Erwerb durch Rockware Glass Ltd , Rockware Avenue, Greenford und Doncaster und mit Garston Bottle Co. zur
Rockware Group Ltd. zusammengeschlossen
1982: Schließung des Standortes in St. Helens
2006: Teil der Ardagh- Gruppe
Nachweise: www.gracesguide. co.uk;
Abb. GB 1 „THE FORSTER JAR“
Deckel: 3 konzentrische Ringe, Umschrift FORSTER´S GLAS Co LTD / ST. HELEN´S
Form: (Glaskonservendose) – Glas mit Glasdeckel und Schraubring aus Blech; D Außen = 75 mm
Nachweise: pd&preservingjarparts.co.uk; eBay.uk; (H) F 32.1
Abb. GB 2 Randausbildung des „FORSTER“-Glases
Der Deckel greift wie bei einem deutschen Nut- oder Massivranddeckel über den Rand des Glases
Abb. GB 3 „THE FORSTER ATLAS TYPE JAR“
Deckel: 3 konzentrische Ringe, Umschrift FORSTER´S GLAS Co LTD / ATLAS TYPE LID
Form: (Glaskonservendose) – Glas mit Glasdeckel und Schraubring aus Blech; D Außen = 75 mm
Nachweis: (H) F 36.2
Abb. GB 4 Randausbildung des „Atlas“- Typs
Der Deckel liegt hier auf dem Glasrand auf
Abb. GB 5 Behälter zu Abb. G B 1
Behälterprägung: 3-zeilig Schriftzug in 2 Schriftgrößen THE / FORSTER / JAR
Form: Glas weiß mit Schraubgewinde; D Halsweite = 55 mm
Nachweise: pd&preservingjarparts.co.uk; eBay.uk; (H) F 32.1
Abb. GB 6 Behälter zu Abb. GB 3
Behälterprägung: 4-zeilig Schriftzug in unterschiedlicher Schriftgröße THE / FORSTER / (ATLAS TYPE) / JAR
Form: Glas weiß mit Schraubgewinde; D Halsweite = 65 mm
Nachweise: (H) F 32.2
Abb. GB 7 Schraubring zu den Forster-Deckeln der Abbildungen GB 1 und GB 3
Die Einzelteile ( Glas, Deckel, Gummiring und Schraubring) waren mit den Gläsern von Kilner austauschbar (etwa 1932 –
1948)
Form: Schraubring aus Stahlblech; D = 80 mm
Nachweise: ebay.uk (Nov 2021), Auskünfte von britischem Händler bzw. Anbieterpd@preserveringjarparts.uk, 18naomi85; (H) F 36.1
Fowler
(Bisher kein Belegexemplar)
Es ist bisher nicht belegt, wer für die Einmachgläser infrage kommt. Es gibt verschiedene Zuordnungsmöglichkeiten von
Personen, deren Nachname Fowler ist.
Ein Brite namens Joseph Fowler (1888 - 1972) betrieb zusammen mit seinem Bruder in Maidstone, Kent ab etwa 1905 (?)
ein Obstkonservengeschäft. Er wanderte 1912 nach Australien aus und entwickelte in Melbourne das „Vacola-
Einmachglas“; bei dem der Metallring des Deckels kein Schraubgewinde hatte, sondern der Deckel beim Vakuumieren
durch eine Klammer festgehalten wurde.
Nachweise: en.m.wikipedia.org; Australien Dictionary of Biography, Band 14, 1996
ohne Abb.
ohne Abb. H: Geo. Fowler, Lee & Co., Ltd., 72, Queens Road, Reading (Haushaltswaren)
Fowler´s Einkochthermometer (Everything for Fruit, Vegetable and Game Bottling, Jam and Jelly Making, Sweet Making,
Cake Making ans Ieing, and all the latest Kitchen Utensils and Tools)
Nachweise: ebay.uk (Nov. 2021; Southcartbooksandcomics ca 55 €); www. gracesguide.co.uk (Werbung 1933-34
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
301
„Kilner“
Abb. GB 8 Abb. GB 9 Abb. GB 10
Abb. GB 11 Abb. GB 12 Abb. GB 13
Abb. GB 14 Abb. GB 15 Abb. GB 16
Abb. GB 17 Abb. GB 18 Abb. GB 19
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302
Abb. GB 20 Abb. GB 21 Abb. GB 22
Abb. GB 23 Abb. GB 24
Abb. GB 25
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303
John Kilner & Co. Glassworks, Wakefield / Grafschaft York (gegr. 1842)
1842-1846: John Kilner & Co., Castlefort/ Yorkshire - zunächst Herstellung von Flaschen
1847- 1857 John Kilner and Sons, Wakefield/ Yorkshire
1857-1900 John Kilner, Wakefield
1857-1873 Kilner Brothers Glass Co. , Thornhill Lees und Conisbrough / Yorkshire
1873-1937 Kilner Brothers Ltd., Thornhill Lees und Conisbrough (Bankrott)
1937 Verkauf der Markenrechte und Patente an United Glass Bottle Manufacturers (= U.G.B., gegr. 1913 ,
Zusammenschluss von Ravenhead Glass (gegr. 1852 in St. Helens , Lancashire) mit 5 anderen Flaschenfabrikanten)
1959 Umbenennung in United Glass Ltd.
1972 Umbenennung von United Glass Tableware Ltd. in Ravenhead Glass (neue Markenstrategie und vermehrte
Ausrichtung auf Haushaltsglas)
2001 Ravenhead-Glass wird nach mehreren Eigentümerwechseln geschlossen.
2003 erwirbt die Rayware Group aus Liverpool die Markenrechte an Ravenhead und führt die Marke weiter
Heute: Produktion in China
Nachweise: gracesguide.co.uk (United Glass); Detaillierte Firmengeschichte und die der Flaschen und Einmachgläser unter sha.org – The
Kilner Glass Companys. Bill Lockhart, Beau Schriever, Bill Lindsey und Carol Serr ; www.en.m.wikipedia.org
Abb. GB 8 1857 - 1900 John Kilner , Wakefield
Deckel: Umschrift JOHN KILNER / WAKEFIELD, mittig Abrißnarbe
Form: Fl; D Außen = 70 mm , Glas grün
Nachweise: (H) K 12.1
Abb. GB 9 1857 - 1873 Kilner Brothers Glass Co. , Thornhill Lees (1857- 1873)
Deckel: Umschrift KILNER BROTHERS LTD / THORNHILL LEES, mittig Abrißnarbe
Form: Fl, D = ca 60 mm, Glas grün
Nachweise: Foto mit freundlicher Genehmigung von CA Antiques, Ciara and Adam, Nottingham (Angebot ebay.uk, Nov. 2021)
Abb. GB 10 Glas zu Abb. GB 9: hergestellt 1865, blasenhaltiges, mundgeblasenes grünes Glas,
Bodenmarkierung: KBC 7134
Form: runder Rand., D= 14,3 cm, H= 34,5 cm, Inhalt: 1 Gallone = 4,5 l, Glas grün
Nachweise: Foto mit freundlicher Genehmigung von CA Antiques, Ciara and Adam, Nottingham (Angebot ebay.uk, Nov. 2021
Abb. GB 11 ab etwa 1910
Deckel: mehrere Ringe und Umschrift BRITISH MADE
Form: (Konservenglasdose mit Blechschraubring wie „Forster“ Abb. GB 2); D = ?? mm, Glas hellgrün
Nachweise: sha.org - The Kilner Jar; eBay.uk
Abb. GB 12 ab etwa 1910 bis 1932
Deckel: mehrere Ringe und Umschrift BRITISH MADE
Form: (Konservenglasdose mit Blechschraubring wie „Forster“ Abb. GB 2 ); Glas hellgrün, D = ?? mm
Nachweise: sha.org - The Kilner Jar; eBay.uk
Abb. GB 12 ab etwa 1910 bis 1932
Deckel: vier konzentrische Ringe und Umschrift KILNER BROS LTD / MAKERS
Form: (Konservenglasdose mit Blechschraubring); Glas hellgrün, D = ?? mm
Nachweise: sha.org - The Kilner Jar; eBay.uk
Abb. GB 13 1932 – 1937
Deckel: mehrere Ringe und Umschrift ORIGINAL ‘‘KILNER“ JAR LID
Form: (Konservenglasdose mit Blechschraubring); D = 65 mm
Nachweise: (H) K12.4
Abb. GB 14 nach 1937 GH: United Glass Bottle Manufacturers (Ravenhead)
Deckel: 3-zeilig Schriftzug IMPROVED / ´´KILNER´´ /LID
Form: : (Konservenglasdose mit Blechschraubring wie „Forster“ Abb GB 4) – Glas mit Glasdeckel und Schraubring aus Blech;
D Außen = 65 mm
Nachweise: (H) K 12.5
Abb. GB 15 ab 1960 (Einführung eines Deckels aus lackiertem Blech)
Deckel: Umschrift (Punkt) USE ONLY FOR PRESERVING (Punkt) / LEVER WITH COIN TO BRAKE SEAL, im Feld 6-zeilig
Schriftzug SEALING DISC / FOR / KILNER / REGD / Dual Purpose / JAR
Form: (Konservenglasdose mit Blechdeckel und Blechschraubring); D = 82 mm
Nachweise: http://www.kilnerjar.co.uk/about-us; www.eBay.uk (verschiedene Angebote Nov. 2021)
ohne Abb. Variante zu Abb. GB 15: ohne die Zeile REGD
Nachweise: www.eBay.uk
Abb. GB 16 ab 1970: Einführung eines Schraubringes aus Kunststoff in orangerot oder braun,
ab 1972: Markeneinführung mit dem „Ravenhead“-Symbol eines Raben in Form eines Sektkelches
Deckel: 4-zeilig i unterschiedlicher Schriftgröße Ravenhead / KILNER / Jar / Signet: RAVENHEAD / Rabe / GLASS
Form: (Konservenglasdose
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304
Abb. GB 17 ab 1980er Jahre - 2001 Einführung von Schraubverschlüssen aus Blech
Deckel: Umschrift (Punkt) USE ONLY FOR PRESERVING (Punkt) / LEVER WITH COIN TO BRAKE SEAL, im Feld 6-zeilig
Schriftzug Ravenhead-Signet / THE ORIGINAL / PRESERVING JAR / KILNER® / SEALING / DISC
Form: Schraubdeckel, Blech lackiert,
Abb. GB 18 ab 2003 GH: Rayware Group
Deckel: Umschrift Signet: in gebogenem Rahmen KILNER / ® darunter EST. 1842 / THE ORIGINAL KILNER JAR .HOME OF
PRESERVING
Form: Schraubdeckel, Blech lackiert,
Abb. GB 19 Variante zu Abb. GB 18
Deckel: Umschrift Signet: in gebogenem Rahmen KILNER / ® darunter EST. 1842
Form: Bügelverschluss, Glas wie Abb. GB 23; D = ??? mm
Ohne Abb. ca. 1010 - 1925 Kilner (Glas ohne Zusatz einer registrierten Marke)
Deckel: siehe Abb. GB 8 und GB 9
Behälterprägung: 3-zeilig Schriftzug in unterschiedlicher Schriftgröße THE / KILNER / JAR
Form: (Glaskonservendose) - Glas mit Glasdeckel und Schraubring aus Blech; D = 65 mm, hellgrünes Glas
Nachweise ebay.uk
Abb. GB 20 1920er Jahre Kilner Brother Ltd. , Conisbrough, London (1900 - 1930)
Behälterprägung: 3-zeilig Schriftzug in unterschiedlicher Schriftgröße THE / KILNER / JAR
Behälterprägung im Fußbereich: 4-zeilig Schriftzug in unterschiedlicher Schriftgröße
MAKERS / KILNER BROTHERS Ltd / CONISBORO, DEWSBURY / AND LONDON
Form: (Glaskonservendose) – Glas mit Glasdeckel und Schraubring aus Blech; D Halsweite = 55 mm, hellgrünes Glas
Produktion mit Schraubverschluss ab 1900 in grünem Glas, manuell hergestellt, ab 1932 maschinelle Fertigung in weißem
Glas
Nachweise: http://www.kilnerjar.co.uk/about-us; 18naomi85.uk; (H) K12.3
Behälter: 3-zeilig Schriftzug Ravenhead / KILNER / Jar
Form: (Konservenglasdose mit Deckel aus Glas und Schraubring aus Kunststoff, orange bzw. braun gefärbt);
D Halsweite = 75 mm
Nachweise:
Abb. GB 21 Behälter zu Abb. GB ??
Behälterprägung: 4-zeilig Schriftzug THE / ´´KILNER´´ / JAR / REGD
Nachweise: (H) K 12.4
Abb. GB 22 Behälter zu Abb. GB ??
Behälterprägung: 5-zeilig Schriftzug THE / KILNER / JAR / IMPROVED / REGD
Nachweise: (H) K 12.5
Ohne Abb. Behälter zu Abb. GB 15
Behälterprägung: im Schulterbereich des Glases eine umlaufende Rille, darüber Schriftzug in unterschiedlichen
Schriftgrößen Vorderseite: KILNER REGD , Rückseite: Dual Purpose Jar
Form: Schraubglas, Glas weiß, D = ?? mm
Nachweise: eBay.uk
Abb. GB 23 Behälter zu Abb. GB 15 ab 1970
Behälter: 4-zeilig Schriftzug in unterschiedlichen Größen (kursiv) KILNER / REGD / Dual Purpose / JAR
Form: Schraubglas, Glas weiß
Abb. GB 24 Behälter zu Abb. GB 16 ab 1972
Behälter: 3-zeilig Schriftzug in unterschiedlichen Größen Ravenhead / KILNER ® / JAR
Form: Schraubglas, Glas weiß,
Abb. GB 25 Signet: das Warenzeichen EM013574801, Bildmarke international angemeldet 2014 (ein stilisierter Vogel,
darüber RAVENHEAD, darunter 1842)
Nachweise: Markenregister Patentamt;
ohne Abb. Signet: das Warenzeichen EM009183724, Bildmarke international angemeldet 2010
Deckel: Schriftzug gebogen in gebogener Umrandung KILNER ® ; darunter EST. 1842
Behälterprägung: wie der Deckel
Form: Fl, (Konservenglasdose mit Glasdeckel und Blechschraubring), Glas weiß, verschiedene Gefäßformen; D= ??? mm
Nachweise: Markenregister Patentamt; (M) 4599
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305
Sutcliffe
Abb. GB 26 Abb. GB 27 Abb. GB 28
Abb. GB 12 GH und H: J.W. Sutcliffe & Co., 12 Great Portland Street, London, W.1 ; 4 Knutsford Avenue, Old Trafford,
Manchester (gegr. 1898)
Pat. 499.497 für „Sutcliffe“- Frucht-Konservengläser
Behälterprägung: SUTCLIFFE / PATENT./ PRESERVING JAR
Form: so; D Halsweite = 50 mm
Nachweise: http://www.gracesguide.co.uk (Directory for t he Britisch Glass Industry 1951); Auskünfte von britischem Händler bzw.
Anbieter: pd@preserveringjarparts.uk; (H) S 64
Abb. GB 27 Deckel: Blechkappe mit Beschriftung (unleserlich)
Nachweise: Foto mit freundlicher Genehmigung von Peter Denya (pd@preserveringjarparts.uk);
Abb. GB 28 Randausbildung eines „Sutcliffe“- Glases; ähnlich eines australischen Fowler-- „Vacola“- Glases gestaltet für die
Abdeckung mit einem Blechdeckel und einer Klammer
Nachweise: (H) S 64
ohne Abb. „Weithalsglas“
Behälterprägung: 5-zeilig Schriftzug WIDE MOUTH / SUTCLIFFE / PATENT / 2LB / PRESERVING JAR
Form: so; D Halsweite = 70 mm
Nachweise: Ebay(Australien, Juni 2022, 165 AUS $)
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Bormioli (Fido / FIDENZA VETRARIA (ONLY GLASS) / Quattro
Abb. IT 1
Abb. IT 4
Abb. IT 7
Abb. IT 8
306
Italien
Bormioli (Fido / FIDENZA VETRARIA (ONLY GLASS) / Quattro
Stagnione)
Abb. IT 2 Abb. IT 3
Abb. IT 5 Abb. IT 6
Abb. IT 9
Stagnione)
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307
Abb. IT 10 Abb. IT 11
GH und H: Bormioli Rocco S.r.l., Viale Martiri della Libertà, Fidenza
Gegr: 1825 durch Luigi Bormioli in Borgo San Donnino ( umbenannt 1927 in Fidenza)
1854 nach Erwerb der Königlichen Majolika- und Glasmanufaktur (Reale Fabbrica delle Maioliche et del Vetro) in Parma
Umwandlung in die Firma Vetreria F.lli Bormioli (= Glashütte Gebrüder Bormioli) und 1880 in Vetreria Fratelli Bormioli
Rocco e Figlio S.p.a ( = Glashütte Gebrüder Bormioli Rocco und Sohn)
1911 Beginn der Behälterproduktion von Lebensmittelbehältern.
1927 Gründung der Fidenza Vetraria.
1980-99 Übernahme mehrerer Firmen Italien und Europa (1991 Fidenza Vetraria)
1976: mit der Serie „Quattro Stagnione“ ( = Vier Jahreszeiten) erstmals Fertigung von Einkochgläsern für den Hausgebrauch
sowie mit der Serie „Fido“ mit luftdichten Gläsern
Abb. IT 1 Markenzeichen der Firma BORMIOLI ROCCO & FIGLIO S.r.l.
Ausschnitt aus Abb. I 4, vor dem Jahr 1998
ohne Abb. Markenzeichen der Firma BORMIOLI ROCCO & FIGLIO S.r.l.
Wz. EM 000977496, Anmeldung ins Unionsregister Europa im Jahr 1998
Wortlaut der Marke: I VETRI DI FIDENZA ( = die Gläser des Vertrauens), sternförmig zusammengefügte Rechtecke
Nachweise: Deutsches Patent- und Markenamt, Berlin
Abb. IT 2 Markenzeichen der Firma BORMIOLI ROCCO & FIGLIO S.r.l.
Wortlaut der Marke: FIDENZA / IDEE IN VETRO, sternförmig zusammengefügte Rechtecke
Nachweise: Internet-Handelsplattformen
Abb. IT 3 Markenzeichen der Firma BORMIOLI ROCCO & FIGLIO S.r.l.
Wz. IR 829769, Eintrag ins internationale Markenregister im Jahr 2004
Form: 8-strahliger Stern und Schrift BORMIOLI / ROCCO
Nachweise: Deutsches Patent- und Markenamt, Berlin
Abb. IT 4 Serie „Fidenza vetraria (ONLY Glass)“ für den britischen Markt
Deckel: Umschrift – ONLY GLASS – PER ALIMENTI – ITALY—( = Nur Glas- für Lebensmittel- Italien),
mittig Signet: gekröntes stilisiertes Glas (siehe Abb. I 1) mit 2-zeiligem Markenwortlaut I VETRI / DI FIDENZA
Form: Schraubverschluss, D = 85 mm
Nachweise: (M) 9468
Abb. IT 5 Variante zu Abb. I 4
Deckel: 4-zeilig ONLY GLASS / Signet aus Abb. I 2 mit dem Schriftzug FIDENZA / IDEE IN VETRO / ITALY / Piktogramm für
„spülmaschinengeeignet“
Form: Schraubverschluss; D = 85 mm
Nachweise: (M) 0485
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Abb. IT
6 Variante zur Serie „Fidenza vetraria
Deckel: 4-zeilig Schriftzug PER ALIMEN
TI / ONLY GLASS / fv
Form: Schraubverschluss; D =85 mm
Nachweise: (H) O 07.3
Abb. IT 7 Schraubring zu Abb. I 6
Beschriftung:
FIDENZA VETRARIA / PATENT PENDING
Form: Schraubverschluss Kunststoff orangerot, der Glasdeck
Nachweise: (H) O 07.3
Abb. IT 8 Serie „Fido“
Deckel: unter einem Stern 4-
zeilig Schrift Signet:
der Schriftzug „MADE IN ITALY“ ist bogenförmig angeordnet
Form: Drahtbügelverschluss, Glas
weiß; D = 70
Nachweise: (M) 4276
Abb. IT 9 Variante zu Abb. I 8: Deckel:
MADE IN ITALY
Behälter: in verschiedenen Formen, ohne Beschriftung, Bodenprägung: Füllangabe, Schriftzug
Form: Drahtbügelverschluss, D Halsweite
= 85 mm
Nachweise: (H) F 05.2
Abb. IT 10 Serie „Quattro Stagnioni“
Deckel: Blech bedruckt mit dem Schriftzug
einem Ranken
gebilde aus Früchten, einem Bienenkorb und Insekten
(Alle Teile sind international mehrfach markenrechtlich geschützt)
Form: Schraubverschluss; D Außen
= 56mm, 70 mm, 86 mm
Nachweise: Internet- Handelsplattformen
Abb. IT 11 Vorder-
und Rückseite eines Glases der Serie Quattro Stagnioni)
Behälterprägung: Vorderseite Schriftzug Quattro / Stagnioni; Rückseite Girlande wie bei Abb.I 10 beschrieben
(die gesamte Ausstattung ist mit Wz. EM 014285118 Markenrechtlich geschützt
Form: verschieden Gefäßformen
Nachweise: Internet- Handelsplattformen
FAMOS / Floral
Abb. IT12
Abb. IT 12 GH und H bisher unbekannt
Deckelprägung: innerhalb eines Kreisringes Ums
Form: R; D= 95 mm
Nachweise: (M) B-8684; (H) F 01
Abb. IT 13 GH und H bisher unbekannt
Deckel: in floralem Rahmen 3-
zeilig (Kennzahl 10
Behälter: im Fuß-
und Schulterbereich florale Bänder
Boden: ITALY / (Füllmengenangabe)
Form: Bü; D= 85 mm
Nachweise: (M) 4273
308
6 Variante zur Serie Fidenza vetraria
TI / ONLY GLASS / fv
( = Fidenza vetraria) / MADE IN ITALY
FIDENZA VETRARIA / PATENT PENDING
Form: Schraubverschluss Kunststoff orangerot, der Glasdeck
el ist im Ring eingearbeitet
zeilig Schrift Signet:
BORMIOLI / ROCCO / Fido/ MADE IN ITALY
der Schriftzug MADE IN ITALY ist bogenförmig angeordnet
weiß; D = 70
mm,
MADE IN ITALY
als gerader Schriftzug, zusätzlich Punkte ( = maschinenlesbarer Code)
Behälter: in verschiedenen Formen, ohne Beschriftung, Bodenprägung: Füllangabe, Schriftzug
MADE IN ITALY
= 85 mm
Deckel: Blech bedruckt mit dem Schriftzug
Quattro / Stagnioni
( = Vier Jahreszeiten), dem Markenzeichen aus Abb. I 3 und
gebilde aus Früchten, einem Bienenkorb und Insekten
(Alle Teile sind international mehrfach markenrechtlich geschützt)
= 56mm, 70 mm, 86 mm
und Rückseite eines Glases der Serie „Quattro Stagnioni)
Behälterprägung: Vorderseite Schriftzug Quattro / Stagnioni; Rückseite Girlande wie bei Abb.I 10 beschrieben
(die gesamte Ausstattung ist mit Wz. EM 014285118 Markenrechtlich geschützt
Abb. IT 13
Deckelprägung: innerhalb eines Kreisringes Ums
chrift FAMOS / GARANTI
zeilig (Kennzahl 10
/ Floral / Signet CoVE
und Schulterbereich florale Bänder
als gerader Schriftzug, zusätzlich Punkte ( = maschinenlesbarer Code)
MADE IN ITALY
( = Vier Jahreszeiten), dem Markenzeichen aus Abb. I 3 und
Behälterprägung: Vorderseite Schriftzug Quattro / Stagnioni; Rückseite Girlande wie bei Abb.I 10 beschrieben
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Iłowa /VITROSILIKON
Abb. PL 1
Abb. PL
GH: Zaganskie Huty Szkła Iłowa ( bis
1945 : Halbau/Schl. , Glashüttenwerke Kleinpaul)
Ab 01.09.1945 polnische Produktion; 1947 umbenannt in Zaklady Szk
1950- 1988 Ź
aganskie Huty.. : ab 1988 zur Aktiengesellschaft Ciech Vitrosilicon gehörig
Abb. PL 1 Deckel: Umschrift 2-zeilig
in Kreisringen
DETAL 300 ZŁ , mittig 2-
zeilig Herstellungsjahr und Prod.nummer
Form: R; D = 95 mm; Glas weiß oder grün
Nachweise: (T) 0943; (H) I 08.1
Abb. PL 2 Deckel: Umschrift 2-zeilig in
Kreisringen
zeilig Herstellungsjahr und Prod.nummer
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T)) 0472,
Abb. PL 3 Deckel: Umschrift zwischen Kreisringen
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T)) 0949; (M) 7-9917
Irena / Irene
Abb. PL 4
Abb. PL
GH: IRENA SA, Inowrozław (von 1904-
1920 und 1939
Szkła Gospodarczego „Irena“
Eigenmarken: „Irena“, „Irena Patent“ , „Irene ; Produktion auch für die Firma Weck GmbH
Einkochglasproduktion 1958 eingestellt
Abb. PL 4 Deckel: Umschrift (Stern)
„Irena
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4479
Abb. PL 5 Deckel: Umschrift
Jrene / Hohensalza
Form:R; D = 95 mm
Nachweise: (H) I 16.2
309
Polen
Abb. PL
2 Abb. PL 3
1945 : Halbau/Schl. , Glashüttenwerke Kleinpaul)
Ab 01.09.1945 polnische Produktion; 1947 umbenannt in Zaklady Szk
łarkie „Iłowa“
aganskie Huty.. : ab 1988 zur Aktiengesellschaft Ciech Vitrosilicon gehörig
in Kreisringen
ŹAGANSKIE HUTY SZKŁA (Punkt) / w IŁ
OWEJ // S
zeilig Herstellungsjahr und Prod.nummer
Form: R; D = 95 mm; Glas weiß oder grün
Kreisringen
ŹAGANSKIE HUTY SZKŁA (Punkt) / w IŁ
OWEJ // S
zeilig Herstellungsjahr und Prod.nummer
Abb. PL 3 Deckel: Umschrift zwischen Kreisringen
VITROSILICON SA / ILOWA , mittig Signet SV
Abb. PL
5
1920 und 1939
-
1945 unter dem deutschen Namen Hohensalza) ; nach
Eigenmarken: Irena, Irena Patent , „Irene“ ; Produktion auch für die Firma „Weck GmbH“
Irena“
(Stern) / INOWROCŁAW , darunter 2 gekreuzt
e Zweige
Jrene / Hohensalza
OWEJ // S
ŁOJ WECKA / CENA
OWEJ // S
ŁOJ WECKA , mittig 2-
1945 unter dem deutschen Namen Hohensalza) ; nach
1945 Huta
e Zweige
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ORZESZE
Abb. PL 6
GH: Huta Szkła „Orzesze“,
Orzesze (deutsch: Orzesche/ Schlesien)
Glashütte seit 1719; seit 2005 zu CP Glass S.A. gehörig (Behälterglas und Flaschen)
Abb. PL 6 Deckel: 2.zeilige Umschrift (Karo)
CENA DETAL 300 Zł
. ; mittig 4 zeilen Schrift
Form:R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0947
Abb. PL 7 Deckel: 2.zeilige Umschrift
HUTA SZK
Form:R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0942
Piensk / Rekord Hortensja
Abb. PL 8
Abb. PL
GH: Huta Szkła Łuź
yce, Piensk (deutsch bis 1945: Penzig/ Schlesien)
Nachfolge der
ehemaligen Adlerhütten bzw
Eigenmarken nach 1945
Abb. PL 8 Deckel: 2-
zeilig Umschrift außen (Punkt)
DETAL 300 ZŁ ; im Feld 3-bzw 4-
zeilig Ziffernfolge; (Jahreszahl) und Literangabe
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0946; (H) P 09
Abb. PL 9 Deckel: 3-zeilig Umschrift
ZJEDNOCZONE ZAK
Form:R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0940
Abb. Pl 10 GH und H:
Glasfabrik Hortensja, Piotrków Wojewódzwo Lodzkie (gegr. 1900
Deckel: mittig eine 7-
zackige Krone, umgeben von 2 steuerradähnlichen Ringen, Perlkreis zwischen 2 Ringen, Schrift im
Steuerrad: REK ORD / HORTENSJA
Form: N, D = ??? mm
Nachweise:
Foto: Vladen Marlenov, Rußland 2015 veröffentlicht im Forum
deutsche Truppen 1945 südlich von Königsberg eingekesselt waren ( Heiligenbeiler Kessel, Halbinsel Balga, Frische Nehrung )
Glasmarkenlexikon 4009
310
Abb. PL 7
Orzesze (deutsch: Orzesche/ Schlesien)
Glashütte seit 1719; seit 2005 zu CP Glass S.A. gehörig (Behälterglas und Flaschen)
Abb. PL 6 Deckel: 2.zeilige Umschrift (Karo)
HUTA SZKŁA ORZESZE (Karo) w ORZESZU
/ (zwischen 2 Ringen)
. ; mittig 4 zeilen Schrift
PN-61 / G- 79037 / …5 / 1L
HUTA SZK
ŁA ORZESZE / w ORZESZU
/ mittig zwischen 2 Ringen)
Abb. PL
9 Abb. PL 10
yce, Piensk (deutsch bis 1945: Penzig/ Schlesien)
ehemaligen Adlerhütten bzw
. Phönix Hütte
zeilig Umschrift außen (Punkt)
HUTA SZKŁA ŁUŻYCE (Punkt) / w PIENSKU
; innen:
zeilig Ziffernfolge; (Jahreszahl) und Literangabe
ZJEDNOCZONE ZAK
ŁADY / SZKŁARSKIE HUTA / ŁUZYCE BI /
PIENSK D/SL
Glasfabrik Hortensja, Piotrków Wojewódzwo Lodzkie (gegr. 1900
zackige Krone, umgeben von 2 steuerradähnlichen Ringen, Perlkreis zwischen 2 Ringen, Schrift im
Foto: Vladen Marlenov, Rußland 2015 veröffentlicht im Forum
www.ReviewDetektor.net
Fundort an Stellen, in denen
deutsche Truppen 1945 südlich von Königsberg eingekesselt waren ( Heiligenbeiler Kessel, Halbinsel Balga, Frische Nehrung )
/ (zwischen 2 Ringen)
SŁOJ WECKA
/ mittig zwischen 2 Ringen)
CENA / Zł / 250 .
; innen:
SŁŎJ WECKA / CENA
PIENSK D/SL
zackige Krone, umgeben von 2 steuerradähnlichen Ringen, Perlkreis zwischen 2 Ringen, Schrift im
Fundort an Stellen, in denen
deutsche Truppen 1945 südlich von Königsberg eingekesselt waren ( Heiligenbeiler Kessel, Halbinsel Balga, Frische Nehrung )
;
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REICO
Abb. PL 11
GH: Glashütte „Zawiercie“ in Zawiercie (gegr. 1880); ab 1884 S.Reich & Co., ab 1900 Aktiengesellschaft. 1945 verstaatlicht
als
„State Glass Products Factory Zawiercie
1986 Einstellung der Sodaglasherstellung; 2016 Konkurs
Abb. PL 11 Deckel: Umschrift (Punkt)
REICO
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1074; (M) 6604
Abb. PL 12
Deckel: Umschrift zwischen 2 Rin
4 Punkte ( = Produktion 1944) / Zahl
124
Form: R; D = 95mm
Nachweise: (M) 7204)
Abb. PL 13
H: Georg Reime Breslau (Vertrieb von Haus
Wz. 225876, Marke ab 1918; Wz. 234364, Mark
In einem Malteserkreuz Schriftzug
REICO
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
SIERAKOW / Wymiarki
Abb. PL 14
Abb- PL 14 GH: Huta Szkł
a, Sierakow an der Warte (gegr. 1926); ab ???? Warta Glass SA, 2011 verkauft an BA Vidro
(Portugal)
Deckel: Umschrift (Strich) HUTA SZKŁ
A WARTA
Form: R; grünliches Glas, D = 95 mm
Nachweise: (M) 50-409113900
Abb. Pl 15
GH: Huta Szkla Wymiarki S.A., Wymiarki ( deutsch bis 1945: Wiesau/ Schlesien)
Nachfolge der „Zylinderhütte“ von Hadrian & Co. Glasfabrik und Augustahütte
Deckel: 2-
zeilig Umschrift außen: (Rhombus)
CENA DETAL 300 Zl; im Feld 4-
zeilig Ziffernfolgen, Jahreszahl und Literangabe
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0792; (H) W 18
Abb. PL 16 Variante zu vor, 3-
zeilig ohne Jahresangabe
Nachweise: (M) 4691, (H) W 18var
311
Abb. PL 12 Abb. PL 13
GH: Glashütte Zawiercie in Zawiercie (gegr. 1880); ab 1884 „S.Reich & Co.“, ab 1900 Aktiengesellschaft. 1945 verstaatlicht
State Glass Products Factory Zawiercie“
1986 Einstellung der Sodaglasherstellung; 2016 Konkurs
REICO
(Punkt) / ZAWIERCIE
Deckel: Umschrift zwischen 2 Rin
gen RILLENGLAS REICO; im Feld 3-zeilig – GH- /
124
im Quadrat
H: Georg Reime Breslau (Vertrieb von Haus
- und Küchengeräten)
Wz. 225876, Marke ab 1918; Wz. 234364, Mark
e ab 1919
REICO
in Kreuzform
Abb. PL 15 Abb. PL 16
a, Sierakow an der Warte (gegr. 1926); ab ???? Warta Glass SA, 2011 verkauft an BA Vidro
A WARTA
(Strich) / SIERAKOW
GH: Huta Szkla Wymiarki S.A., Wymiarki ( deutsch bis 1945: Wiesau/ Schlesien)
Nachfolge der Zylinderhütte von Hadrian & Co. Glasfabrik und „Augustahütte“
zeilig Umschrift außen: (Rhombus)
HUTA SZKŁA WYMIARKI (Rhombus / w
WYMIARKACH
zeilig Ziffernfolgen, Jahreszahl und Literangabe
zeilig ohne Jahresangabe
GH: Glashütte Zawiercie in Zawiercie (gegr. 1880); ab 1884 S.Reich & Co., ab 1900 Aktiengesellschaft. 1945 verstaatlicht
a, Sierakow an der Warte (gegr. 1926); ab ???? Warta Glass SA, 2011 verkauft an BA Vidro
WYMIARKACH
; innen: SŁŎJ WECKA /
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Österreich
ASO
Keine Abb.
GH: O. Löwy, Sklarny Mstišov (Tischau, zwischen Zinnwald/D und Teplice/ CZ (= Teplitz
Im Adressbuch der Glasindustrie für Tschechoslowakei & Österreich 1931/32 nicht
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: Glas-
musterbuch.de (Adressbuch);
ČMS
Abb. AT 1
GH: Českomoravské
sklárny as, Usobrno/
Verwaltung in Wien)
Abb.AT 1 Deckel: Umschrift Č
MS / PERLA
Form: M; D = 95 mm
Nachweise:
rukovetprosberatele.cz; Glasmarkenlexikon 161+ 162; (
DURIT
Keine Abb.
GH: Vereinigte Böhmische Glasindustrie AG, Teplitz
Bzw. Glasfabriken und Raffinerien Josef Inwald AG, Wien
Wz. 209548, Marke ab 1916
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon 3123
312
Österreich
– Tschechoslowakei - Ungarn
GH: O. Löwy, Sklarny Mstišov (Tischau, zwischen Zinnwald/D und Teplice/ CZ (= Teplitz
-
Schönau) gelegen)
Im Adressbuch der Glasindustrie für Tschechoslowakei & Österreich 1931/32 nicht
aufgeführt
musterbuch.de (Adressbuch);
Národny zemědělske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zemědě
lstvi III., S. 125ff)
sklárny as, Usobrno/
Mähren ( Böhmisch-
Mährische Glasfabriken AG, vorm. S.Reich un
MS / PERLA
rukovetprosberatele.cz; Glasmarkenlexikon 161+ 162; (
M) 55-1461600; (H) C 09
GH: Vereinigte Böhmische Glasindustrie AG, Teplitz
-Schönau (Teplice)
Bzw. Glasfabriken und Raffinerien Josef Inwald AG, Wien
Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon 3123
Schönau) gelegen)
lstvi III., S. 125ff)
Mährische Glasfabriken AG, vorm. S.Reich un
d Co.; ab 1935
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Ferdinand Baumer
/ PRINZESS
Abb. AT 2
Abb. AT 4
Abb. AT 6
H: Ferdinand Baumer, Perchtoldsdorf bei Wien / Niederösterreich
Gründung einer Obstkonservenfabrik; zwischen 1901 und 1905 Umzug nach Wien, mehrere Patente von 1884 bis 1936
nachweisbar
Ferdinand Baumer war wohl der Erste in Europa, der kommerziell Obstkonserven in Glasbehältern anbot.
Auf der Land-
und forstwirtschaftlichen Ausstellung in Wien 1890 (Ausstellungsort: Rotunde der Weltaus
Wien) hatte er nicht nur einen eige
nen Ausstellungsstand, sondern führte auf Verlangen auch alle Schritte der
Konservierung den Interessenten vor.
Die Ausstellungszeitung zu dieser Ausstel
einen doppelseitigen Separatdruck.
Patente wurden unter anderem in Deutschland und in der Schweiz angemeldet, sind aber nur bruchstückhaft erhalten.
Die Abbildungen zeigen die Entwicklung des Verschlusses von 1884 bis 1905
313
/ PRINZESS
Abb. AT 3
Abb. AT 5
Abb. AT 7
H: Ferdinand Baumer, Perchtoldsdorf bei Wien / Niederösterreich
Gründung einer Obstkonservenfabrik; zwischen 1901 und 1905 Umzug nach Wien, mehrere Patente von 1884 bis 1936
Ferdinand Baumer war wohl der Erste in Europa, der kommerziell Obstkonserven in Glasbehältern anbot.
und forstwirtschaftlichen Ausstellung in Wien 1890 (Ausstellungsort: Rotunde der Weltaus
nen Ausstellungsstand, sondern führte auf Verlangen auch alle Schritte der
Die Ausstellungszeitung zu dieser Ausstel
lung widmete dem Patentverschluss
von Ferdinand Baumer in ihrer Nummer 26
Patente wurden unter anderem in Deutschland und in der Schweiz angemeldet, sind aber nur bruchstückhaft erhalten.
Die Abbildungen zeigen die Entwicklung des Verschlusses von 1884 bis 1905
Gründung einer Obstkonservenfabrik; zwischen 1901 und 1905 Umzug nach Wien, mehrere Patente von 1884 bis 1936
Ferdinand Baumer war wohl der Erste in Europa, der kommerziell Obstkonserven in Glasbehältern anbot.
und forstwirtschaftlichen Ausstellung in Wien 1890 (Ausstellungsort: Rotunde der Weltaus
-stellung 1873 in
nen Ausstellungsstand, sondern führte auf Verlangen auch alle Schritte der
von Ferdinand Baumer in ihrer Nummer 26
Patente wurden unter anderem in Deutschland und in der Schweiz angemeldet, sind aber nur bruchstückhaft erhalten.
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Abb. AT 2 Ausschnitt aus dem in Deutschland angemeldeten Pat
Das mit Wulsten oder einem Schraubengang versehene Glas wurde mit einer Glasplatte abgedeckt. Darüber wurde eine
Kapsel aus Zinnfolie gestülpt und fest angedrückt mittels eines Kautschukringes zwischen den Wulsten. Als Dichtmit
wurde ein leicht schmelzbarer Lack (Schellack) im Mündungsbereich aufgetragen.
Nachweis Deutsches Bundespatentamt
Abb. AT 3 Ausschnitt aus dem Zusatzpatent DRP 33085 vom 20.03.1885
In die Zinnkapsel ist eine ringförmige Vertiefung zur Aufnahme d
Pergament, Blase oder ähnlichem, um die Verunreinigung des
Nachweis: Deutsches Bundespatentamt
Abb. AT 4 Die um 1890 benutzten Konservengläser
Es handelt sich um
Röhren, von ca. 5 cm Durchmesser und einem Inhalt von ca. 0,3 Liter. Boden und Deckel werden
getrennt mit Lack auf der Röhre verschmolzen.
Nachweis: Anleitung von F. Baumer, Wien 1890: Das Conserviren der Früchte mit Baumer´s Patentverschluß
Herstellung der vorzüglichsten Compots“; Nachdruck des Originals im UNICUM Verlag, 2013
Abb. AT 5 Schnittdarstellung von Fußplatte und Deckel, wo der Schmelzlack mit Lakireisen aufgebracht wird. Die Lösung
war wohl für den Gebrauch in Kon
servenfabriken, Gaststätten und bei Konditoren gedacht.
Nachweis: wie vor
Abb. AT 6 Ausschnitt aus Patent CH 38304 vom 12.11.1906 Deckelanpreßvorrichtung für Konservenbehälter für
Ferdinand Baumer
Hier ist ein Flachrandglas dargestellt, bei dem als Dich
vergleichbare Klammerkonstruktion wurde in der Schweiz mit Patent CH 18516 bereits 1899 patentiert
(vergleiche hierzu Fa. Weck-Schweiz)
Abb. AT 7 Marke „PRINZESS“-
Wz. 549735
Reichswarenzeichenregister von 1943
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
FAVORIT TOKOD / RECORD
Abb. AT 8
GH: Tokod uveggyar,
Tokod (Landkreis Komárom
Gegr. 1892 von Bernat Kurczweil aus O.
-
1895 Verkauf an Karoly Möller, später an Brüder Müller aus Hrasznik /Serbien (Tintenfabrik Herstellung von Tintengläsern
und Kristallglas; 1921 Übernahme durch United Bulb and Electricity Factory (Glühbirnenherstellung und Gurkengläser bis 12
Liter); 1930 Zusammenschluss der Glashütten von Ajka, Tokod und Salgótarjan zu einer Aktiengesellschaft
1946 Verstaatlichung (zunächst
Herstellung Hohlglas, Einmachgläser)
2004 Insolvenz als drittgrößte ungarische Glashütte
Abb. AT 8 Deckel: Umschrift
FAVORIT / TOKOD
Bodenprägung: Umschrift
FAVORIT TOKOD
Form: M; D = 45
mm, 75 mm, 100 mm, 125 mm
Nachweise: tokod.hu-
Allando Uvegipari Kiallitas,; crystalacarte. Com
314
Abb. AT 2 Ausschnitt aus dem in Deutschland angemeldeten Pat
ent DRP 28719 vom 26.03.1884
Das mit Wulsten oder einem Schraubengang versehene Glas wurde mit einer Glasplatte abgedeckt. Darüber wurde eine
Kapsel aus Zinnfolie gestülpt und fest angedrückt mittels eines Kautschukringes zwischen den Wulsten. Als Dichtmit
wurde ein leicht schmelzbarer Lack (Schellack) im Mündungsbereich aufgetragen.
Abb. AT 3 Ausschnitt aus dem Zusatzpatent DRP 33085 vom 20.03.1885
In die Zinnkapsel ist eine ringförmige Vertiefung zur Aufnahme d
es sch
melzbaren Lackes eingepress
Pergament, Blase oder ähnlichem, um die Verunreinigung des
zu konservierenden G
utes zu verhindern.
Abb. AT 4 Die um 1890 benutzten Konservengläser
Röhren, von ca. 5 cm Durchmesser und einem Inhalt von ca. 0,3 Liter. Boden und Deckel werden
getrennt mit Lack auf der Röhre verschmolzen.
Nachweis: Anleitung von F. Baumer, Wien 1890: „Das Conserviren der Früchte mit Baumer´s Patentverschluß
Herstellung der vorzüglichsten Compots; Nachdruck des Originals im UNICUM Verlag, 2013
Abb. AT 5 Schnittdarstellung von Fußplatte und Deckel, wo der Schmelzlack mit „Lakireisen“ aufgebracht wird. Die Lösung
servenfabriken, Gaststätten und bei Konditoren gedacht.
Abb. AT 6 Ausschnitt aus Patent CH 38304 vom 12.11.1906 „Deckelanpreßvorrichtung für Konservenbehälter für
Hier ist ein Flachrandglas dargestellt, bei dem als Dich
tungszwischenlage ein Gummiring zum Einsatz kam. Eine
vergleichbare Klammerkonstruktion wurde in der Schweiz mit Patent CH 18516 bereits 1899 patentiert
Wz. 549735
- Nachtrag eines österrei
chischen Warenzeichens von 1925 im
Abb. AT 9
Tokod (Landkreis Komárom
-Estergom / Ungarn)
-
Buda; Herstellung von Einmachgläsern (Zubindehäfen)
1895 Verkauf an Karoly Möller, später an Brüder Müller aus Hrasznik /Serbien (Tintenfabrik Herstellung von Tintengläsern
und Kristallglas; 1921 Übernahme durch United Bulb and Electricity Factory (Glühbirnenherstellung und Gurkengläser bis 12
Liter); 1930 Zusammenschluss der Glashütten von Ajka, Tokod und Salgótarjan zu einer Aktiengesellschaft
Herstellung Hohlglas, Einmachgläser)
2004 Insolvenz als drittgrößte ungarische Glashütte
FAVORIT / TOKOD
, unter Schriftzug Favorit Ziffer für Deckelgröße
FAVORIT TOKOD
, mittig Füllmaß
mm, 75 mm, 100 mm, 125 mm
Allando Uvegipari Kiallitas…,; crystalacarte. Com
-
history; ung. Auktionshäuser; hu.museum
Das mit Wulsten oder einem Schraubengang versehene Glas wurde mit einer Glasplatte abgedeckt. Darüber wurde eine
Kapsel aus Zinnfolie gestülpt und fest angedrückt mittels eines Kautschukringes zwischen den Wulsten. Als Dichtmit
tel
melzbaren Lackes eingepress
t sowie eine Scheibe aus
utes zu verhindern.
Röhren, von ca. 5 cm Durchmesser und einem Inhalt von ca. 0,3 Liter. Boden und Deckel werden
ein neues Verfahren zur
Abb. AT 5 Schnittdarstellung von Fußplatte und Deckel, wo der Schmelzlack mit Lakireisen aufgebracht wird. Die Lösung
Abb. AT 6 Ausschnitt aus Patent CH 38304 vom 12.11.1906 Deckelanpreßvorrichtung für Konservenbehälter“ für
tungszwischenlage ein Gummiring zum Einsatz kam. Eine
vergleichbare Klammerkonstruktion wurde in der Schweiz mit Patent CH 18516 bereits 1899 patentiert
chischen Warenzeichens von 1925 im
1895 Verkauf an Karoly Möller, später an Brüder Müller aus Hrasznik /Serbien (Tintenfabrik Herstellung von Tintengläsern
und Kristallglas; 1921 Übernahme durch United Bulb and Electricity Factory (Glühbirnenherstellung und Gurkengläser bis 12
Liter); 1930 Zusammenschluss der Glashütten von Ajka, Tokod und Salgótarjan zu einer Aktiengesellschaft
history; ung. Auktionshäuser; hu.museum
-digital.org;
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Abb. AT 9 Künstlerpostkarte mit Werbung für die Marken FAVORIT Und RECORD
Form: Karton, 10,5 x 15,0 cm
Nachweise: (H) F 33.4; darabanth.com
ohne Abb. „RECORD“
(Bisher kein Belegexemplar)
HANA
Abb. AT 10
GH: J. Schreiber und Neffen, Glashüttenwerke, Luschitz/ Mähren und Jaronovice bei Dubnany/ Mähren
Abb. AT 10
Ausschnitt aus Musterbuch der Firma von 1932, Tafel 46
Deckel: zweimal gegenläufig Schrift
Hana
Bodenprägung: DEPOSE
/ Inhaltsangabe
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: pk 2003-4-13/014
HERMETIC
Abb. AT 11
GH: Prvny Č
eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren
Patentiert in der Č
SR, inspiriert von den Gläsern von MU Dr. Bare
Nachweise: : Národny zemědě
lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem
Abb. AT 11 Deckel: Umschrift
HERMETIC
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4463
Abb. AT 12 Deckel nicht eindeutig zuordenbar zur Kyjover Glashütte (B = Bareš ?); eventuell auch nach Italien zu ve
Deckel: Schriftzug HERMETIC
Form: Bü; D = 85 mm mm
Nachweise: (M) 4467
315
Abb. AT 9 Künstlerpostkarte mit Werbung für die Marken FAVORIT Und RECORD
GH: J. Schreiber und Neffen, Glashüttenwerke, Luschitz/ Mähren und Jaronovice bei Dubnany/ Mähren
Ausschnitt aus Musterbuch der Firma von 1932, Tafel 46
Hana
/ Inhaltsangabe
/ HANA
Abb. AT 12
eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren
SR, inspiriert von den Gläsern von MU Dr. Bare
š
lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem
ědělstvi III., S. 125ff); (M) 4476
HERMETIC
- ; im Feld 2-zeilig GH / Ziffer 102 im Quadrat
Abb. AT 12 Deckel nicht eindeutig zuordenbar zur Kyjover Glashütte („B“ = Bareš ?); eventuell auch nach Italien zu ve
GH: J. Schreiber und Neffen, Glashüttenwerke, Luschitz/ Mähren und Jaronovice bei Dubnany/ Mähren
Abb. AT 12 Deckel nicht eindeutig zuordenbar zur Kyjover Glashütte (B = Bareš ?); eventuell auch nach Italien zu ve
rorten
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316
IMPERATOR
ohne Abb.
GH: Glasfabriken und Raffinerien Josef Inwald AG, Sitz Wien, auch Werk in Teplitz-Schönau
Wz 179117, Marke ab 1913
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon 4043, 4044
Libs
Abb. AT 13
GH: Libochowitzer Glashütten AG, Libochowice / Böhmen (gegr. 1910)
Abb. AT 13 Deckel: 2 Spruchbänder- oberes mit Schriftzug EXTRA ; unteres mit 2 Perlenreihen; im Feld Schriftzug LIBS und
2 Lindenzweige
Form: M; D =95 mm
Nachweise: Adressbuch der Glasindustrie Coburg 1936 (Nr 1491);Glasmarkenlexikon 7333; (H) L 15
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Ideal/ REFORM
( PREMIER siehe weiter unten)
Abb. AT 14
Abb. AT 16
GH: Prvny Č
eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren
S. Reich & Co., Söhne, Úsobrná
/ Mähren
H: MU Dr. Josef Bareš
& PH. Mr. Karel Till / Jevi
(MU Dr. =( in Tschechien u. Slowakei) Humanmediziner ohne Promotion; PH Mr. = Magister der Pharmazie)
„Reform“ Gläser 1905 patentiert
Geschichte Glashütte Úsobrno: gegr. 1827, ab 1849 S(amuel) Reich a spol.; 1932 Liquidation, ab 1935 ČMS
(Českomoravské sklárny as), 1945-
46 in Krásenské sklaren np eingegliedert, Heute Sklárny Moravia as
Nachweise: rukovetprosberatele.cz
317
( PREMIER siehe weiter unten)
Abb. AT 15
Abb. AT 17 Abb. AT 18
eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren
/ Mähren
& PH. Mr. Karel Till / Jevi
čka nad Morave / Mähren
(MU Dr. =( in Tschechien u. Slowakei) Humanmediziner ohne Promotion; PH Mr. = Magister der Pharmazie)
Geschichte Glashütte Úsobrno: gegr. 1827, ab 1849 S(amuel) Reich a spol.; 1932 Liquidation, ab 1935 ČMS
46 in Krásenské sklaren np eingegliedert, Heute Sklárny Moravia as
(MU Dr. =( in Tschechien u. Slowakei) Humanmediziner ohne Promotion; PH Mr. = Magister der Pharmazie)
Geschichte Glashütte Úsobrno: gegr. 1827, ab 1849 S(amuel) Reich a spol.; 1932 Liquidation, ab 1935 ČMS
46 in Krásenské sklaren np eingegliedert, Heute Sklárny Moravia as
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Abb. AT 14 „Ideal“ -
Titelseite eines Einkochbuches der Firma 23x17cm
Nachweise: e-antikvariat.cz
Abb. AT 15 „Ideal“
(Glas und Deckel sind nicht eindeutig diesem Herausgeber zuordenbar. Eventuell handelt es sich nach der Menke
um ein Produkt der Georgshütte Becker & Co, Boffzen, da die Schrift stilistisch etwas anders ist)
Deckel: Schriftzug in Schreibschrift na
ch rechts steigend
Behälterprägung: wie Deckel
Form: M; D = 70 mm
Nachweise: Kat. Müller S.93, (H) I 02.1 (nur 1L
ohne Abb. Deckel: Schriftzug kreuzweise
Nachweise: Abbildung Titelblatt Abb. AT-
14
Abb. AT 16 „REFORM“ -
Titelseite eines Einkochbuches der Firma 23x15,5cm von 1941; 238 Seiten
Im ersten Abschnitt Beschreibung der Entwicklung dieser Gläser
Nachweise: (H) M 02
Abb. AT 17
Abbildungen der ersten für M.U.Dr.Bare
Die zunäch
st in Holzmodel geblasenen Gläser trugen deutsche bzw. tschechische Aufschriften
Rechtes (Bügel-)glas- ovaler Schriftzug:
ERNÄHRUNGS
M.U.Dr. J.BAREŠ
/ & PH.Mr. K.TILL / GEWITSCH /MÄHREN
Nachweise: (H) M 02
Abb. AT 18 „Reform“
Deckel: Schriftzug 3-zeilig
MU Dr J. BARE
Form: M; D = 80 mm
Nachweise: (H) M 02
PREMIER
(siehe auch Ideal und REFORM
Abb. AT 19
GH: Prvny Č
eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren
S. Reich & Co., Söhne, Úsobrná
/ Mähren
H: MU Dr. Josef Bareš
& PH. Mr. Karel Till / Jevi
Abb. AT 19 Deckelprägung ab 1938
PREMIER CONSERVENGLAS
Form: M, D = 95 mm
Nachweise: mui-
antikvariat.cz (AngebotKatalog); N
8712448
Abb AT 20 Behälterp
rägung ab 1933 mit Signet des Tschechischen Test
Feld für Beschriftungsmöglichkeit ab 1934
Nachweis: Broschüre der Herausgeber Bareš
Abb. AT 21 Vergrößerung des Signets (
Nachweise: wie vor
318
Titelseite eines Einkochbuches der Firma 23x17cm
(Glas und Deckel sind nicht eindeutig diesem Herausgeber zuordenbar. Eventuell handelt es sich nach der Menke
um ein Produkt der Georgshütte Becker & Co, Boffzen, da die Schrift stilistisch etwas anders ist)
ch rechts steigend
Ideal
Nachweise: Kat. Müller S.93, (H) I 02.1 (nur 1L
- Behälter)
ohne Abb. Deckel: Schriftzug kreuzweise
IDEAL in einem kreuzförmigen Rahmen
14
Titelseite eines Einkochbuches der Firma 23x15,5cm von 1941; 238 Seiten
Im ersten Abschnitt Beschreibung der Entwicklung dieser Gläser
Abbildungen der ersten für M.U.Dr.Bare
š gefertigten Gläser
st in Holzmodel geblasenen Gläser trugen deutsche bzw. tschechische Aufschriften
ERNÄHRUNGS
-REFORM-SPEISE-VORRAT-GLÄSER
; im Oval 4
/ & PH.Mr. K.TILL / GEWITSCH /MÄHREN
; am unteren Rand : GES
ETZLICH GESCHÜTZT
MU Dr J. BARE
Š / REFORM / PH. Mr K. TILL
(siehe auch Ideal und REFORM
)
Abb. AT 20 Abb. AT 21
eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren
/ Mähren
& PH. Mr. Karel Till / Jevi
čka nad Morave / Mähren
PREMIER CONSERVENGLAS
antikvariat.cz (AngebotKatalog); N
árodny zemědělske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zemědě
lstvi III., S. 125ff); (M) 42
rägung ab 1933 mit Signet des Tschechischen Test
-
und Forschungsinstituts für Hauswirschaft; geätztes
Feld für Beschriftungsmöglichkeit ab 1934
& Till, 1941
Vergrößerung des Signets (
ČÚh = Čheskych Ústředi hospodyň -
Zentralstelle der tschechischen Hausfrau)
(Glas und Deckel sind nicht eindeutig diesem Herausgeber zuordenbar. Eventuell handelt es sich nach der „Menke“
-Liste
Titelseite eines Einkochbuches der Firma 23x15,5cm von 1941; 238 Seiten
; im Oval 4
-zeilig
ETZLICH GESCHÜTZT
lstvi III., S. 125ff); (M) 42
-
und Forschungsinstituts für Hauswirschaft; geätztes
Zentralstelle der tschechischen Hausfrau)
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Inwald
Abb. AT 22
Abb. AT 25
GH: Glasfabriken und Raffinerien Josef Inwald AG, (Zentrale in Prag
Fabriken in: Deutschbrod (1862-
1885, N
Deutsch Schützendorf (ab 1874, N
„Rudolfshütte in Teplitz-
Schönau (1918
„Böhmische Hütte“ Podebrad /Böhmen (ab 1893, Pod
Zuckmantel bei Teplitz-
Schönau (Pozorka; Stadtteil von Dubi /Eichwald)
Wien-
Floridsdorf, Groß Briesen(Velk
Warenzeichen
Wz. 182740, Marke ab 1913
Nachweis:
RWZR; Glasmarkenlexikon 4043, 4045;
Abb. AT 22 Deckel: Schriftzug viermal in quadratischem Rahmen
Form: N; D = 95 mm
Nachweise: (M) 7227
Abb. AT 23 Variante zu vor Rahmen auf der Spitze stehend, viermal Schriftzug
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: (H) I 15.2
Abb. AT 24 Deckel: innerhalb eines Schuppenkreises das Warenzeichen
Form: M; D= 110 mm
Nachweise: (T) 1200; (M) 2100
Abb. AT 25 Behälter: Schriftzug nach rechts steigend
Nachweise: (M) 2100
319
Abb. AT 23 Abb. AT 24
GH: Glasfabriken und Raffinerien Josef Inwald AG, (Zentrale in Prag
- Smichow)
1885, N
ěmecký Brod)
Deutsch Schützendorf (ab 1874, N
ěmecký Sicendorf bei Polna)
Schönau (1918
-1945 Teplice-Šanov)
Böhmische Hütte Podebrad /Böhmen (ab 1893, Pod
ěbrady)
Schönau (Pozorka; Stadtteil von Dubi /Eichwald)
Floridsdorf, Groß Briesen(Velk
é Březno) ab 1898
Wz. 182740, Marke ab 1913
RWZR; Glasmarkenlexikon 4043, 4045;
glas-musterbuch.de (Adressbuch Č
SR 1931/32); Wikipedia .cz
Abb. AT 22 Deckel: Schriftzug viermal in quadratischem Rahmen
JNWALD
Abb. AT 23 Variante zu vor Rahmen auf der Spitze stehend, viermal Schriftzug
JNWALD
mittig das Warenzeichen
Abb. AT 24 Deckel: innerhalb eines Schuppenkreises das Warenzeichen
Abb. AT 25 Behälter: Schriftzug nach rechts steigend
Inwald
SR 1931/32); Wikipedia .cz
mittig das Warenzeichen
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Mühlig- Union
Abb. AT 26
GH: Mühlig-
Union Glasindustrie AG, Settenz / Teplitz
1924 entstanden aus dem Zusammenschluß der Glashüttenwerke Max
Labem); nach 1945 unter tschechischer Hoheit als Sklo Union bzw. Glavunion weitergeführt
Abb.AT 26 Markenzeichen der Firma aus dem Deutschen Warenzeichenregister von 1943
Wz. 562169, Marke ab 1935
Nachweise: RWZR;
Abb. AT 27 zwischen 1938 und 1945
Deckel: Umschrift (Punkt) RILLENGLAS
(Punkt)
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1018; (M) 6492
Abb. AT 28 Industrieeinkochflasche,
Bodenprägung: Umschrift
NORMALKONSERVE / 900 CCM
Form: INKO; D = 51 mm
Nachweise: (T) 1038
OLCO
keine Abb.
GH: O. Löwy, Sklarny Mstišov, (Tischau, Ortsteil von Dubi/ Eichwald; zwischen Zinnwald/D und Teplice/ CZ (= Teplitz
Schönau) gelegen
Die ältere Form des Glases ist nach französischem Vorbild hergestellt (siehe auch unter Frankreich Abb. FR 62)
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: Národny zemědě
lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem
Rex
Abb. siehe unter Rex-Deutschland
GH: Bis 1928 Fertigung in Deutschland;
ab 1928 in der Oldrichover Glashütte, Ullersdorf (Old
Weltwirtschaftskrise Verbund mit der Glashütte O. Löwy in Msti
V
ereinigte Böhmische Glasindustrie AG Sitz Teplitz
Nachweise: Národny zemědě
lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem
Siemens
Abb. siehe unter Siemens/ Deutschland
GH: Siemens AG, vorm. Fried
r. Siemens (Fertigung von Einkochgläsern)
Werke in Neusattl bei Ellbogen (Nové
Sedlo u Lokte /Böhmen) und Kosten / Böhmen
Nachweise: Národny zemědě
lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem
320
Abb. AT 27
Abb. AT
Union Glasindustrie AG, Settenz / Teplitz
- Schönau (Teplice) / Böhmen
1924 entstanden aus dem Zusammenschluß der Glashüttenwerke Max
Mühlig mit Union-
Glashütten AG in Aussig (
Labem); nach 1945 unter tschechischer Hoheit als „Sklo Union“ bzw. „Glavunion“ weitergeführt
Abb.AT 26 Markenzeichen der Firma aus dem Deutschen Warenzeichenregister von 1943
(Punkt)
MÜHLIG. – UNION, im Feld 3-zeilig –GH-
/ Signet / Ziffer
NORMALKONSERVE / 900 CCM
, mittig Signet
GH: O. Löwy, Sklarny Mstišov, (Tischau, Ortsteil von Dubi/ Eichwald; zwischen Zinnwald/D und Teplice/ CZ (= Teplitz
Die ältere Form des Glases ist nach französischem Vorbild hergestellt (siehe auch unter Frankreich Abb. FR 62)
lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem
ědělstvi III., S. 125ff)
ab 1928 in der Oldrichover Glashütte, Ullersdorf (Old
ř
ichov u Duchkova, Ortsteil von Jenikov u Duchcova / Teplice); in der
Weltwirtschaftskrise Verbund mit der Glashütte O. Löwy in Msti
šov (Tischau) zu
ereinigte Böhmische Glasindustrie AG Sitz Teplitz
-Schönau (Teplice)
lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem
ědě
lstvi III., S. 125ff); Glasmarkenlexikon 5239
r. Siemens (Fertigung von Einkochgläsern)
Sedlo u Lokte /Böhmen) und Kosten / Böhmen
lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem
ědělstvi III., S. 125ff)
Abb. AT
28
Glashütten AG in Aussig (
Ústi nad
/ Signet / Ziffer
58 im Quadrat
GH: O. Löwy, Sklarny Mstišov, (Tischau, Ortsteil von Dubi/ Eichwald; zwischen Zinnwald/D und Teplice/ CZ (= Teplitz
-
Die ältere Form des Glases ist nach französischem Vorbild hergestellt (siehe auch unter Frankreich Abb. FR 62)
ichov u Duchkova, Ortsteil von Jenikov u Duchcova / Teplice); in der
lstvi III., S. 125ff); Glasmarkenlexikon 5239
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Ultreform / Ultmodern
Abb. AT 29
Abb. AT 32
Abb. AT 34
GH: C. Stölzle Söhne AG,
gegr: 1805 in Bärnbach / Steiermark, Österreich
1867: 7 Fabriken in Böhmen, Österreich und Ungarn; 1871 Gründung der Glasfabrik Köflach
1931/32: Zentrale in Suchenthal nad Labem, Lager in Prag, V
Stölzle Glasindustrie Aktiengesellschaft (1942: Verwaltung in Wien, Rechte Wienzeile 29)
1978 Fusion der Stölzle Glasindustrie AG mit Oberglas Glashütten AG zu Stölzle
Heute Werke in mehreren Ländern, u.a. in Weißwasser (ehemals V
Hadrian & Co. Wiesau; siehe unter Polen)
Wz. 122319, Marke ab 1909 und Wz. 550937 (Erneuerung 1942)
Nachweise: RWZR; glas-
musterbuch.de (Adressbuch
Abb. AT 29 Ausführung um 1914
Deckel: Schriftzug 3-zeilig ULTREFORM
/ Ziffern
Form: M; D = 75 mm, 100 mm, bzw. 125 mm
Behälter Bodenprägung: in einem Ring 3
STÖLZLE
Nachweise: Angebotskatalog von 1914
321
Abb. AT 30 Abb. AT 31
Abb. AT 33
gegr: 1805 in Bärnbach / Steiermark, Österreich
1867: 7 Fabriken in Böhmen, Österreich und Ungarn; 1871 Gründung der Glasfabrik Köflach
1931/32: Zentrale in Suchenthal nad Labem, Lager in Prag, V
áclávské nam. 47
Stölzle Glasindustrie Aktiengesellschaft (1942: Verwaltung in Wien, Rechte Wienzeile 29)
1978 Fusion der Stölzle Glasindustrie AG mit Oberglas Glashütten AG zu Stölzle
-Oberglas AG
Heute Werke in mehreren Ländern, u.a. in Weißwasser (ehemals V
LG / Kombinat Lausitzer Glas) und Wymiarki (ehemals
Hadrian & Co. Wiesau; siehe unter Polen)
Wz. 122319, Marke ab 1909 und Wz. 550937 (Erneuerung 1942)
musterbuch.de (Adressbuch
ČSR 1931/32);
/ Ziffern
75, 100 bzw. 125 / DÉPOSÉ
Form: M; D = 75 mm, 100 mm, bzw. 125 mm
Behälter Bodenprägung: in einem Ring 3
-zeilig Deckelgröße (75, 100, 125) / ----
/ Füllmenge ; Umschrift
LG / Kombinat Lausitzer Glas) und Wymiarki (ehemals
/ Füllmenge ; Umschrift
ULTREFORM /
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Abb. AT 30 Deckel: Schriftzug 4-zeilig
ULTREFORM / DÉPOSÉ / 75 / STÖZLE
Form: M; D = 75 mm
Nachweise: (M) 5742; (H) U 04.2
Ohne Abb. Varianten zu vor
Deckel: Schriftzug 3-zeilig
ULTREFORM / 75 / DÉPOSÉ
Deckel: Schriftzug 3-zeilig
ULTREFORM / 75 / STÖLZLE
Form: M; D= 75mm,
Nachweise: (H) U 04
Abb. AT 31 Deckel: Umschrift
RILLENGLAS
Form: R; D = 95mm
Nachweise: (M) 4854
Abb. AT 32 Deckel: Umschrift
RILLENGLAS
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 0452
Abb. AT 33 Ausschnitt aus Angebotskatalog von 1914 für Saftflaschen
Form: M; D = 45 mm
Nachweise: Katalog 1914
Abb. AT 34 Ausschnitt aus dem Patent AT 45074 Deckelverschl
01.07.1910 für C. Stölzle´s Söhne Actiengesellschaft für Glasproduktion Wien
Nachweise: Deutsches Bundespatentamt
VICTORIA SPECIAL
Abb. AT 35
Abb. AT- 38
GH: Josef Rindskopf Söhne AG, Teplitz-
Schönau / Böhmen (Teplice); gegr. 1890
Werke in Dux (Duchcov), Kosten (Kostany) und Tischau (Msti
322
ULTREFORM / DÉPOSÉ / 75 / STÖZLE
ULTREFORM / 75 / DÉPOSÉ
ULTREFORM / 75 / STÖLZLE
RILLENGLAS
/ (Stölzle-Signet) ULTREFORM 95; im Feld 3-zeilig GH
/ Ziffer
RILLENGLAS
/ (Stölzle-Signet) ULTREFORM 95
Abb. AT 33 Ausschnitt aus Angebotskatalog von 1914 für Saftflaschen
Abb. AT 34 Ausschnitt aus dem Patent AT 45074 „Deckelverschl
uß mit federndem Drahtbügel“ vom 26.05.1909/
01.07.1910 für C. Stölzle´s Söhne Actiengesellschaft für Glasproduktion Wien
Abb. AT 36 Abb. AT 37
Schönau / Böhmen (Teplice); gegr. 1890
Werke in Dux (Duchcov), Kosten (Kostany) und Tischau (Msti
šov) / Böhmen
/ Ziffer
58 im Quadrat / K
uß mit federndem Drahtbügel vom 26.05.1909/
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Abb. AT 35 Deckel: Umschrift
VICTORIA SPECIAL
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (H) V 12
Abb. AT 36 Variante zu Abb. AT 35:
Deckel: Umschrift
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 4863
Abb. AT 37 Deckel: innerhalb von 2 R
ingen Umschrift
Jahreszahl 1944) / Ziffer 99 im Quadrat
Form: R; D = 95 mm
Nachweise: (T) 1229
Abb. AT 38 Auszug aus einem Musterbuch der Firma Rindskopf von 1934 ; Konservenglas Marke
Im Angebot waren Nutengläser, Marke VICTORIA mit 75 und 95 mm Deckel und Massivrandgläser, Marke VICTORIA
SPEZIAL“ mit 95mm Deckel
Nachweis: Pressglaskorrespondenz (pk-2004
Waldtorhütte
Abb. AT 39
GH: Waldtorhütte Glasindustrie-
Aktiengesellschaft, Klein
Wz: 559153, Marke ab 1941
Abb. AT 39 Darstellung des Warenzeichens Wz. 559153
( Marke auf einem „Namenlos“-
Glas, siehe unter Wick)
Nachweise: RWZR
Weck
Abb. siehe unter Weck/ Deutschland
GH: bis Ende I. WK durch Deutschland nach Böhmen geliefert;
bis etwa 1938: O. Löwy, Sklarny Mstišov, (Tischau, Ortsteil von Dubi/ Eichwald;)
Vertretung der Fa Weck & Co: J. Neff, Prag ; Auslieferungslager Prag Vinohrady, Havlickova tri
Nachweise: Národny zemědě
lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem
323
VICTORIA SPECIAL
Deckel: Umschrift
VICTORIA 99 SPECIAL
ingen Umschrift
RILLENGLAS / VICTORIA SPECIAL , im Feld 3
-
Abb. AT 38 Auszug aus einem Musterbuch der Firma Rindskopf von 1934 ; Konservenglas Marke
„VICTORIA
Im Angebot waren Nutengläser, Marke VICTORIA“ mit 75 und 95 mm Deckel und Massivrandgläser, Marke VICTORIA
2004
-1-anhang-03)
Aktiengesellschaft, Klein
-Augezd bei Teplitz-Schönau
Abb. AT 39 Darstellung des Warenzeichens Wz. 559153
Glas, siehe unter Wick)
GH: bis Ende I. WK durch Deutschland nach Böhmen geliefert;
bis etwa 1938: O. Löwy, Sklarny Mstišov, (Tischau, Ortsteil von Dubi/ Eichwald;)
Vertretung der Fa Weck & Co: J. Neff, Prag ; Auslieferungslager Prag Vinohrady, Havlickova tri
da 7
lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem
ědělstvi III., S. 125ff)
-
zeilig GH / 4 Punkte (=
VICTORIA“
Im Angebot waren Nutengläser, Marke VICTORIA mit 75 und 95 mm Deckel und Massivrandgläser, Marke „VICTORIA
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
324
Schweiz
Da Wehr/ Öflingen an der deutsch- schweizerischen Grenze liegt, wurde die Schweiz zu-nächst von der Firma Weck GmbH
mit Einkochgläsern beliefert. Die Grenznähe veranlasste Johann Weck ab 1898 auch, bei der Eidgenossenschaft um Patente
zu ersuchen. Mit Beginn des I. Weltkrieges wurde diese Versorgung gestört und es wurde von den Schweizer Behörden
beschlossen, eine eigene Produktion aufzubauen. Ab 1920 gibt es von der Form her eine eigenständige Gestaltung von
Einkochgläsern. Kennzeichnend für die Schweizer Gläser ist die grüne Färbung des Glases. Detaillierte Aussagen zur
Entwicklung der Glasindustrie in der Schweiz siehe: Karl Lüönd- „Zeitgeist im Glas, In 100 Jahren von der Verrerie de St-Prex
zu Vetropack“, Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2011; Herausgeber Vetropack Holding AG
Bülach
Abb. CH 1 Abb. CH 2 Abb. CH 3
Abb. CH 4 Abb. CH 5 Abb. CH 6
GH: Glashütte Bülach Ltd., Bülach ( Kanton Zürich / Schweiz)
gegr. 1891; 1917 erfolgt die Mehrheitsbeteiligung durch die Glashütte „Verrerie SA St. Prex“. 1966
wird mit der Bildung der „Vetropack AG“ die bis dahin bestehende Selbständigkeit der Glashütte
aufgehoben und 1969 in die „Vetropack Holding AG“ integriert. Bülach wird Verwaltungssitz und der
Rechtsträger; die Glashütte St. Prex hat in St. Prex ihren Sitz. 2002 wird die Glasproduktion in Bülach
geschlossen.
Herstellung von Einmachgläsern ab 1915
Ohne Abb. erste Produktion von Einmachgäsern ab 1915
Form: Weithalsflasche mit Öffnung D= 30mm; Korkverschluss und Schweinsblase bzw
Stearinüberzug
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: siehe Zeitgeist im Glas, wikipedia.de
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Abb. CH 1 Produktion ab 1920
Deckel zunächst aus Porzellan (
bisher kein Belegexemplar
(Glas-)Deckel: (Marke/Logo): „BÜLACH
in flacher Raute
Nachweise: (T) 0851, 0897, 0951; (H) B 24.1
Abb. C 2 Behälter zu Vorposition
Bodenprägung Umschrift:
SCHWEIZ. FABR. SUISSE / SWITZERLAND
Form: Weithalsflasche m
it Bügelverschluss
Nachweise: Zeit
geist im Glas, S.48; (H in 60mm) B24.3; (T) 851,897,951,1077;
Abb. CH3 Deckel: BÜLACH
; zentral eine Rille zur Aufnahme der Drahtklammer
Form: Ru, gegossenes Glas, Mündung D=
Nachweise: (T) 1036,1039,1041,1043;
(M) 4188
Abb. CH 4 Produktion ab 1952 (Patent
CH
Deckel: Umschrift
BÜLACH / UNIVERSAL
Bodenprägung: wie bei Abb. CH 2
Form: Ru; Mündung D= 80mm
Nachweise:
Museum für Gestaltung Zürich (eguide.ch); Ausschnitt Patentschrift; (T) 887, 910, 923, 938; (M) 4191; (H) B 24.3
Abb. CH 5 Auszug aus Patentschrift
Abb. CH 6 Produktion ab 1966
Deckel:
Variante mit dem Logo der Vetropack Ltd (ein liegender
Nachweise
: vetropack.com/ geschichte; (T) 0945; (M) 4191;
Ohne Abb
Vorratsglas mit Schraubgewinde
Form: so; grünes Glas mit Schraubgewinde und braunem Bakelitdeckel; D= ??? mm
Nachweise:www.elva-sammlung.ch
COOP
Abb. CH 7
GH: bisher nicht bekannt
H: Verband Schweizerischer Konsumvereine (Detail
gegr.: 1890, ab 1902 Hauptsitz in Basel
1960: Einführung des coop- Logos
1970: Umstrukturierung und Umbenennung des Verbandes i
Abb. CH 7 Deckel: 3-zeilig Schriftzug
V.S.K.
coopérative de consommation = USC bzw. Italienisch: Unione Svizzera delle Cooperative di Consumo = USC)
Form: Fl; D = 75 mm
Nachweise: (T) 1066, 1175; (M) 4204
325
bisher kein Belegexemplar
) , später aus Glas
“ in flacher Raute
SCHWEIZ. FABR. SUISSE / SWITZERLAND
; in Umschrift 3-zeilig: (Zahl) /
BÜLACH
it Bügelverschluss
, D = 40mm, ab 1936: D = 60mm
geist im Glas, S.48; (H in 60mm) B24.3; (T) 851,897,951,1077;
; zentral eine Rille zur Aufnahme der Drahtklammer
Form: Ru, gegossenes Glas, Mündung D=
65 mm
(M) 4188
CH
302522, eingereicht:26.03.1952/erteilt 31.10.1954)
BÜLACH / UNIVERSAL
; Ausnehmungen im Rand für den Bügel
Museum für Gestaltung Zürich (eguide.ch); Ausschnitt Patentschrift; (T) 887, 910, 923, 938; (M) 4191; (H) B 24.3
Variante mit dem Logo der Vetropack Ltd (ein liegender
Dreipass)
: vetropack.com/ geschichte; (T) 0945; (M) 4191;
Vorratsglas mit Schraubgewinde
Form: so; grünes Glas mit Schraubgewinde und braunem Bakelitdeckel; D= ??? mm
H: Verband Schweizerischer Konsumvereine (Detail
- und Großhandelsunternehmen)
1970: Umstrukturierung und Umbenennung des Verbandes i
n ´coop´
V.S.K.
(Verbandslogo deutsch bis 1969) / coop / U.S.C.
(französisch: Union suisse des
coopérative de consommation = USC bzw. Italienisch: Unione Svizzera delle Cooperative di Consumo = USC)
BÜLACH
/ Literangabe
Museum für Gestaltung Zürich (eguide.ch); Ausschnitt Patentschrift; (T) 887, 910, 923, 938; (M) 4191; (H) B 24.3
(französisch: Union suisse des
coopérative de consommation = USC bzw. Italienisch: Unione Svizzera delle Cooperative di Consumo = USC)
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E. Schildknecht - Tobler
Abb. CH 8
Abb. CH 10
Abb. CH 8 Deckel: Original nicht vorhanden
Behälterprägung: Darstellung einer Birne ,von einem Band umrahmt. Im Band der Schriftzug
Zipfeln des Bandes E - Sch
Bodenprägung: (Punkt)
E.SCHILDKNECHT´S
Form: Fl, D = 55 mm
Nachweise: Glasmarkenlexikon 7064;
(H) E 51
Abb. CH
9 Ausschnitt des Warenzeichens
Abb. CH 10 Ausschnitt aus dem Schweizer Patent CH 18516, dass den Bügel betrifft. Die Darstellung des Deckels entspricht
der ersten Glasdeckelvariante der Firma WECK
Nachweise: Archiv des Deutschen Patent-
und Markenam
326
Abb. CH 9
Abb. CH 8 Deckel: Original nicht vorhanden
Behälterprägung: Darstellung einer Birne ,von einem Band umrahmt. Im Band der Schriftzug
SCHUTZ
E.SCHILDKNECHT´S
PATENT (Punkt) ST.GALLEN
(H) E 51
9 Ausschnitt des Warenzeichens
Abb. CH 10 Ausschnitt aus dem Schweizer Patent CH 18516, dass den Bügel betrifft. Die Darstellung des Deckels entspricht
der ersten Glasdeckelvariante der Firma „WECK“
und Markenam
SCHUTZ
- MARKE, in den
Abb. CH 10 Ausschnitt aus dem Schweizer Patent CH 18516, dass den Bügel betrifft. Die Darstellung des Deckels entspricht
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Weck / Pax
Abb. CH 11
Abb. CH 14
GH: (?) Glashüttenw
erke von Poncet, Friedrichshain
H: Johann Weck (1898-
1900) bzw. J.Weck GmbH Öflingen/ Baden
Abb. CH 11 Produktion ca. 1900- 1912
Deckel Prägung
: um das Emblem des Sch
11a WECK‚S FRISCHHALTUNG 11a / (Punkt) MODELLSCHUTZ (Punkt) 9800
Form: Fl; D = 60 mm
Nachweise: (T) 1105; (H) W 04.10
Abb. CH 12 Produktion1913/14- 1919
Deckel Prägung: um das Emblem des Schweizer Kreuzes 2 Zeilen Umschrif
13A ORIGINAL 13A WECK / MODELLSCHUTZ 19123
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (T) 1146; (H) W 04.04
Abb. CH 13 Bodenprä
gung des Behälters in Abb. CH 14
Umschrift
J. WECKS PATENTE / OEFLINGEN BADEN
Abb. CH 14 Behälter
mit Bügel nach Patent Schildknecht
Behälterprägung
: Signet der Firma Weck von 1898
und Erdbeerranke
, schmalerer Rand als in Deutschland
Bügel: Patent CH 18516-
Verschlußbügel für Konservengefäße
Nachweis: Schweizer Patentschrift
; RWZR; (H) W 04
327
Abb. CH 12 Abb. CH 13
Abb. CH 15 Abb. CH 16
erke von Poncet, Friedrichshain
- Lausitz / Deutschland)
1900) bzw. J.Weck GmbH Öflingen/ Baden
: um das Emblem des Sch
weizer Kreuzes 2 Zeilen Schrift
11a WECKS FRISCHHALTUNG 11a / (Punkt) MODELLSCHUTZ (Punkt) 9800
Deckel Prägung: um das Emblem des Schweizer Kreuzes 2 Zeilen Umschrif
t –
13A ORIGINAL 13A WECK / MODELLSCHUTZ 19123
gung des Behälters in Abb. CH 14
J. WECKS PATENTE / OEFLINGEN BADEN
mit Bügel nach Patent Schildknecht
: Signet der Firma Weck von 1898
- 1912 (Wz. 29802) -
SCHUTZMARKE / J. W. / FRISCHHALTUNG
, schmalerer Rand als in Deutschland
Verschlußbügel für Konservengefäße
, vom 12.10.1899 für E. Schildk
necht
; RWZR; (H) W 04
SCHUTZMARKE / J. W. / FRISCHHALTUNG
mit Herz
necht
- Tobler aus St. Gallen
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Abb. CH 15 Deckel: Umschrift W: 13A
(= Größenangabe)
(Eventuell nur in der Schweiz in Gebrauch)
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (H) P 07.1
Abb. CH 16 Deckel: Umschrift
W: 11A PAX W: 11A / FRISCHHALTUNG
(Auffindesituation: Der Deckel war Bestandteil des Schildknecht
Form: Fl; D = 60 mm
Nachweise: (H) P 07.2
St. Prex / Wauwil
Abb. CH 17
Abb. CH 17 GH: Verrerie S.A. St-
Prex , St. Prex (Kanton Waadt / Schweiz)
gegr: 1911, 1917 Übernahme der Aktienmehrheit der Glashütte Bülach
Glashandelsfirma Müller + Krempel AG, Zürich kommt die 1933 gegründete Glashütte in Wauwil in den Besitz der Verrerie
S.A. St.Prex. 1966 Umfirmierung der Werke Bülach, St. Prex und Wauwil zur Vetropack AG, die 196
Holding AG“ aufgehen. Weitere Übernahme von Glaswerken in Europa folgen.
Deckel: St. Prex in Schreibschrift
Form: M; D = 95 mm; Glas weiß
Nachweise : vetropack.com/ geschichte; (M) 7
Abb. CH 18 GH: Glashütte Wauwil, (
Kanton Luzern/Schweiz
gegr. 1933;
Eigenmarke des Handelshau
Verrerie S.A. Saint Prex; heute Vetropack Holding, Saint Prex
Deckel: WAUWIL über einem Signet
: 3 Flaschen auf den
Form: Ru; D = 67 mm
Nachweise: (T) 1027, 1035, 1037; (H) W03
Abb. CH 19 Behälter zur Vorposition
Bodenprägung: WAUWIL
in Dreieck mit abgerundeten Ecken
Form
: Ru (Weithalsflasche mit Drahtbügelverschluss); D
Nachweise: wie vor
328
(= Größenangabe)
PAX W: 13A / FRISCHHALTUNG
; im Feld der Schriftzug
(Eventuell nur in der Schweiz in Gebrauch)
W: 11A PAX W: 11A / FRISCHHALTUNG
(Auffindesituation: Der Deckel war Bestandteil des Schildknecht
-Glases (Abb. CH 8
Abb. CH 18 Abb. CH 19
Prex , St. Prex (Kanton Waadt / Schweiz)
gegr: 1911, 1917 Übernahme der Aktienmehrheit der Glashütte Bülach
AG. 1948: Durch Übernahme der deutschen
Glashandelsfirma Müller + Krempel AG, Zürich kommt die 1933 gegründete Glashütte in Wauwil in den Besitz der Verrerie
S.A. St.Prex. 1966 Umfirmierung der Werke Bülach, St. Prex und Wauwil zur „Vetropack AG“, die 196
Holding AG aufgehen. Weitere Übernahme von Glaswerken in Europa folgen.
Nachweise : vetropack.com/ geschichte; (M) 7
-9887; (H) S 30
Kanton Luzern/Schweiz
)
Eigenmarke des Handelshau
ses Müller & Krempel AG (Handel mit Pharmazieglas);
1959: Übernahme durch
Verrerie S.A. Saint Prex; heute Vetropack Holding, Saint Prex
: 3 Flaschen auf den
Spitzen eines „W“
in Dreieck mit abgerundeten Ecken
/ Literangabe
: Ru (Weithalsflasche mit Drahtbügelverschluss); D
Halsweite = 67mm; verschiedene Größen
; im Feld der Schriftzug
PAX
AG. 1948: Durch Übernahme der deutschen
Glashandelsfirma Müller + Krempel AG, Zürich kommt die 1933 gegründete Glashütte in Wauwil in den Besitz der Verrerie
S.A. St.Prex. 1966 Umfirmierung der Werke Bülach, St. Prex und Wauwil zur Vetropack AG, die 196
9 in der „Vetropack
1959: Übernahme durch
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Die Einkochgläser in Skandinavien wurden nach Bildern schwedischer Museen (siehe
überwiegenden Teil als Nutenglas (= N) pr
A.B. / A.B.L.
Abb. Sk 1
Abb. Sk 1
GH und H bisher unbekannt (A.B..steht eventuell für Aktiebolaget)
Deckel: in rautenförmigem Rahmen 2-
zeilig Schriftzug und eine Krone
Form: R, D = 95 mm
Nachweise: (M) 2138
Abb. Sk 2 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift A.B.L. / GARANTI
Form: N, D = 95 mm
Nachweise: (M) 2138
A.B. Alsterbro
Abb. Sk 3
GH: Aktiebolaget Alsterbro Glasbruk, Alsterbro (Gemeinde Uppvidinge/
existierte 1871 – 1969;
Abb. Sk 3 Deckel:
AB ALSTERBRO GLASBRUK
Form: N, D = ??? mm
Nachweise: wikipedia.se; precisensan.com-
glasbruks samling
Abb. Sk 4 Deckel: A(lsterbro) G
(lasbruk) und 3 Kronen
Form: N, D = 95mm
Nachweise: (M)
4152, glasbruks samling (LasseC
Abb. Sk 5 Deckel wie Abb. Sk 4, jedoch
ohne
Form: N
Nachweise: glasbruks samling (Kecke 2007); (evtl. Surte Glasbruk) nach: Miliseum MILI.002511, Kalmar läns Museum KLM 45273:31
1962-72) na
ch Smalands Museum M 44431: Alsterbro Glasbruk
329
Skandinavien
Die Einkochgläser in Skandinavien wurden nach Bildern schwedischer Museen (siehe
www.digitaltmuseum.se
überwiegenden Teil als Nutenglas (= N) pr
oduziert.
Abb. Sk 2
GH und H bisher unbekannt (A.B..steht eventuell für „Aktiebolaget“)
zeilig Schriftzug und eine Krone
A.B. / Garanti
Abb. Sk 4 Abb. Sk 5
GH: Aktiebolaget Alsterbro Glasbruk, Alsterbro (Gemeinde Uppvidinge/
Schweden)
AB ALSTERBRO GLASBRUK
glasbruks samling
(= schwedisches Sammlerforum);
(lasbruk) und 3 Kronen
4152, glasbruks samling (LasseC
2007); nach Smalands Museum M 44432; ((M) 4153
ohne
Buchstaben
Nachweise: glasbruks samling (Kecke 2007); (evtl. Surte Glasbruk) nach: Miliseum MILI.002511, Kalmar läns Museum KLM 45273:31
ch Smalands Museum M 44431: Alsterbro Glasbruk
www.digitaltmuseum.se
) zum
Nachweise: glasbruks samling (Kecke 2007); (evtl. Surte Glasbruk) nach: Miliseum MILI.002511, Kalmar läns Museum KLM 45273:31
(Prod:
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
A-
B. Flygsfors / A.B. Idesjö / A.B. M
Abb. Sk 6
Abb. Sk 9
Abb. Sk 6
GH: Aktibolaget Flygsfors Glasbruk, Orrefors (Gemeinde Nybro/ Schweden
existierte 1898- 1979
Deckel:Umschrift A-
B. FLYGSFORS GLASBRUK / ORREFORS
Form: N, D = 95mm
Nachweise: (M) 5370
Abb. Sk 7 Variante zu Abb. Sk
6: Umschrift
Form: N, D = 95mm
Nachweise: (M) 9004
Abb. Sk 8
GH: Aktibolaget Idesjö Glasbruk, Älghult (Gemeinde Uppvidinge/ Schweden)
existierte: 1887- 1937 neu: 1933-
2002; 1984 von Kosta Boda übernommen
Deckel: Umschrift
A.B. IDESJÖ GLASBRUK / ÄLGHULT
Behälterprägung:
EXCELSIOR INKOKT
Form: N, D= 85 +95 mm
Nachweise: digitaltmuseum.se -
6 Museen; glasbruks samling (LasseC 2007;..)
Abb. Sk 9 GH: Aktiebolaget Målerå
s Glasbruk , M
gegr. 1890; von 1917-
? umbenannt in AB Stromborgs Glasbruk (Hütte war mehrfach
insolvent); 1975-
1977: Krona Bruken AB; von 1977 bis 1981 von Kosta_Boda AB aufgekauft, ab 1981
Deckel: Umschrift A.B. MÅLERÅ
S GLASBRUK / M
Form:N, D = 95mm
Nachweise: m.glasriket.se (Maleras);
precisensan.com
Å.G.
ohne Abb.
GH: Å
fors Glasbruk (Gemeinde Emmaboda / Schweden)
Orrefors Kosta Boda.
Herstellung von Gebrauchsglas und Kristallglas (ab 1917)
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: wikipedia.se
330
B. Flygsfors / A.B. Idesjö / A.B. M
ålerås
Abb. Sk 7 Abb. Sk 8
GH: Aktibolaget Flygsfors Glasbruk, Orrefors (Gemeinde Nybro/ Schweden
)
B. FLYGSFORS GLASBRUK / ORREFORS
6: Umschrift
: A-B. FLYGSFORS GL. / ORREFORS
GH: Aktibolaget Idesjö Glasbruk, Älghult (Gemeinde Uppvidinge/ Schweden)
2002; 1984 von Kosta Boda übernommen
A.B. IDESJÖ GLASBRUK / ÄLGHULT
EXCELSIOR INKOKT
6 Museen; glasbruks samling (LasseC 2007;..)
s Glasbruk , M
ålerås (Gemeinde Hälleberga/ Schweden)
? umbenannt in AB Stromborgs Glasbruk (Hütte war mehrfach
1977: Krona Bruken AB; von 1977 bis 1981 von Kosta_Boda AB aufgekauft, ab 1981
S GLASBRUK / M
ÅLERÅS
precisensan.com
-glasbruks samling (Lars L. 2005); (M) 4634
fors Glasbruk (Gemeinde Emmaboda / Schweden)
gegr. 1876, gehörte als kleinste Glashütte zur Aktiengesellschaft
Herstellung von Gebrauchsglas und Kristallglas (ab 1917)
1977: Krona Bruken AB; von 1977 bis 1981 von Kosta_Boda AB aufgekauft, ab 1981
eigenständig
gegr. 1876, gehörte als kleinste Glashütte zur Aktiengesellschaft
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Berghems / BG
Abb. Sk 10
Abb. Sk 10
GH: Berghems Glasbruk, Älghult (Gemeinde Uppvidinge/ Schweden)
existierte 1887-
1951, mehrfach insolvent, abgebrannt und wieder aufgebaut
Deckel: Umschrift
BERGHEMS / GLASBRUK
Form: N; D = ??? mm
Nachweise:
facebook.com (Glass Kingdom History); panamaka
Abb. Sk 11 Glashütte wie vor
Deckel: Schriftzug BG
Form: N, D = 95mm
Nachweise: glasbruks samling (LasseC 2007)
; (M) 9054
Boda
Abb. Sk 12
GH: Boda Glasbruk, Emmaboda (Gemeinde
existierte 1864-
2003; abgebrannt: 1928,1941,1991
Abb. Sk 12 Deckel: BODA
, 2 konzentrische Ringe
Form: N, D = ??? mm
Nachweise: glasbruks samling
Abb. Sk 13 Deckel: zweizeilig:
BODA / W
Form: N, D = ? mm
Nachweise: m. glasriket.se;
glasbruks samling (LasseC 200
Nutenglas mit Bodenprägung BODA
, auf Wandung: 1Liter Na
Form, N, D= 95mm
Nachweis: Kalmar läns Museum KLM 45273:29 LasseC 2007
331
Abb. Sk 11
GH: Berghems Glasbruk, Älghult (Gemeinde Uppvidinge/ Schweden)
1951, mehrfach insolvent, abgebrannt und wieder aufgebaut
BERGHEMS / GLASBRUK
facebook.com (Glass Kingdom History); panamaka
lle.se
; (M) 9054
Abb. Sk 13
GH: Boda Glasbruk, Emmaboda (Gemeinde
Emmaboda/ Schweden)
2003; abgebrannt: 1928,1941,1991
, 2 konzentrische Ringe
BODA / W
glasbruks samling (LasseC 200
7; Björn L. 2007, )
, auf Wandung: 1Liter Na
Nachweis: Kalmar läns Museum KLM 45273:29 LasseC 2007
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C.J.SVENSSONS / CONRAD LANGAARD
Abb. Sk 14
Abb. Sk 14 H: C. J. Svennso
n, Karlstad (Provinz Värmland/
Deckel: C J SVENSSONS (Strich)
/ BOSÄTTNINGSAFFÄR
Bosättningsaffär = Haushaltswarengeschäft
Form: R (?), D = 95 (?)mm
Nachweise:
glasbruks samling (Björn L. 2005)
Abb. Sk 15
H: Conrad Langaard, Kristiania (Oslo / Norwegen)
Tabakhändler in Oslo; gründete 1854 die Fa. Conrad Langaard A/S; heute in der Olav Thon Gruppe
Deckel: (Strich) CONRAD LANGAARD
(Strich) /
Form: M, D = 95mm
Nachweise: wikipedia.no; (H) C10
CG (Bodenmarke)
ohne Abb.
GH: Christiania Glasmagasin (Oslo
/Norwegen)
Christiania Glasmagasin
zusammengeschlossen
Bodenprägung „ CG / 7 / NORSK“
Form: Glaskonservendose mit Glasdeckel und Aluschraubring
Nachweis: Ryfylkemuseet (RFG1994-001-
115A
Drammens Glass
: Norge und L
Abb. Sk 16
Abb. Sk 16 GH: Glas
hytta Drammen (Buskerud/Drammen,
existierte 1873 -1977)
Deckel: Schriftzug Norge
in Schreibschrift
Form: Glaskonservendose mit Glasdeckel und Blechschraubdeckel
Nachweis: Helgeland
Museum (VBH.G008182
ohne Abb. LØVE
(produziert etwa 1900- 1950)
Deckel: nach links schreitender Löwe über
Behälter Prägung : wie auf Deckel; Bodenmarkierung:
Form : M; D = ? mm
Nachweis:
Helgeland Museum (VBH.G003930)
332
C.J.SVENSSONS / CONRAD LANGAARD
Abb. Sk 15
n, Karlstad (Provinz Värmland/
Schweden)
/ BOSÄTTNINGSAFFÄR
(Strich) / KARL (-) 404 (-) STAD
Bosättningsaffär = Haushaltswarengeschäft
glasbruks samling (Björn L. 2005)
H: Conrad Langaard, Kristiania (Oslo / Norwegen)
Tabakhändler in Oslo; gründete 1854 die Fa. Conrad Langaard A/S; heute in der Olav Thon Gruppe
(Strich) /
KRISTIANIA zwischen 2 Perlkreisen
/Norwegen)
Die Glashütten in Drammen, Hurdal, Siri und Hadeland wurden 1898 zu AS
zusammengeschlossen
Form: Glaskonservendose mit Glasdeckel und Aluschraubring
115A
)
: Norge und L
ØVE / D T A
Abb. Sk 17
hytta Drammen (Buskerud/Drammen,
Norwegen)
in Schreibschrift
; Bodenstempel: Zirkelemblem über DG
Form: Glaskonservendose mit Glasdeckel und Blechschraubdeckel
(hergestellt 1900- 1949)
Museum (VBH.G008182
); Sunnfjord museum SUM.09837; (M) 4651
Deckel: nach links schreitender Löwe über
LØVE
Behälter Prägung : wie auf Deckel; Bodenmarkierung:
DRAMMEN GLASS
Helgeland Museum (VBH.G003930)
Die Glashütten in Drammen, Hurdal, Siri und Hadeland wurden 1898 zu AS
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
333
Abb. SK 17 GH: GH und H bisher unbekannt
Deckel:in schildförmigem Dreieck ein hammerähnlicher Gegenstand und die Buchstabeb D-A
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (M) 9064
EDA /EDSONS / ELME
Abb. Sk 18 Abb. Sk 19 Abb. Sk 20
Abb. Sk 18 GH: Eda Glasbruk, Eda (Gemeinde Eda/Schweden)
existierte von 1835- 1953; 1903- 1933 Zusammenschluss mit den Glashütten in Kosta, Reijmyre, Alsterfors und Alsterbro zur
Aktiengesellschaft „AB De Svenska Kristallglasbruken“
Deckel: Schriftzug EDA
Form: ???, D =??? mm
Nachweise: wikipedia.com; glasbruks samling (Björn L. 2007)
Abb. Sk 19 H: Edsons (Haushaltwarengeschäft) in Stockholm, weitere Daten unbekannt
Deckel: EDSONS STOCKHOLM, Umschrift zwischen Kreisen
Form: R; D = 95 (?) mm
Nachweise: glasbruks samling (Äjth 2007 )
Abb. Sk 20 GH: Elme Glasbruk, Älmhult (Stadt Älmhult/Schweden)
existierte 1917- 1970
Gründung 1917 als Elmeverkens Aktiebolag, 1922-1931 (Liquidation); Aktiebolaget Elme Glasbruk von 1931-1936
(Liquidation); (neue) Elme Glasbruk ab 1936: Merkur Anderson & Co; ab 1940: Elme Glasbruk Borgarp & Co; von 1962-
1970: Elme Nya Glashytta Aktiebolag
Deckel: Schriftzug 2-zeilig ELME / SWEDEN
Form:M; D = 95 mm
Nachweise: wikipedia.se; Börje AY Akerblom: web-Ausstellung „Elme Glashütte“; glasbruks samling (Äjth 2007); (M) 9027
„EXAKT“
Abb. Sk 21
Abb. Sk 21 GH und H bisher unbekannt
Deckel: INKOGNINGSBURKEN „EXAKT“ ; mittig 5-zackiger Stern
Form: N; D =???mm
Nachweis: glasbruks samling (Lars M. 2012)
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FÄRE GLASBRUK / FUTURUM
Abb. Sk 22
Abb. Sk 22 Färe Glasbruk,
Sibbhult (Gemeinde Östra Göinge
existierte ab etwa 1892, in den 1920er Jahren Tochtergesellschaft von Elme Glasbruk
Deckel: Umschrift
FÄRE GLASBRUK / SIBBHULT
Form: N, D = 95 mm
Nachweise: glasbruks samling (LasseC. 2007); (M) 4864
Abb. Sk 23 GH und H
bisher unbekannt
Deckel: Schriftzug FUTURUM
Form: N, D = ? mm
Nachweise: glasbruks samling (
Kecke 2007; Björn L. 2007
Glimma Glasbruk
Abb. Sk 24
GH: Glimma Glasbruk, Glimå
kra (Gemeinde Östra Göinge
Abb. Sk 24 Deckel: (Stern) GLIMMA
(Stern) /
Form: Fl; D =???mm
Nachweis: Glasbruks samling (LasseC 2007)
Abb. Sk 25 Deckel:
GLIMMA GLASBRUK
Form: N; D = 100 mm
Nachweise: Glasbruks samling
(Björn L. 2007
ohne Abb. Deckel:
GLIMMA GLASBRUK
Form: N; D = 110 mm
Nachweise: (T) 1177
Abb. Sk 26 Deckel:
GLIMMA GLASBRUK
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: (M) 9015
334
FÄRE GLASBRUK / FUTURUM
Abb. Sk 23
Sibbhult (Gemeinde Östra Göinge
/Schweden)
existierte ab etwa 1892, in den 1920er Jahren Tochtergesellschaft von Elme Glasbruk
FÄRE GLASBRUK / SIBBHULT
, im Zentrum ein S
Nachweise: glasbruks samling (LasseC. 2007); (M) 4864
bisher unbekannt
Kecke 2007; Björn L. 2007
); (M) 4268
Abb. Sk 25 Abb. Sk 26
kra (Gemeinde Östra Göinge
/Schweden)
(Stern) /
G.I.B. (G.I.B. = bisher nicht aufgeschlüsselt)
GLIMMA GLASBRUK
/ GLIMÅKRA
(Björn L. 2007
, Kecke 2007) (T) 0847
GLIMMA GLASBRUK
/ GLIMÅKRA, unter GLIMÅKRA das Wort GLIMBURKEN
GLIMMA GLASBRUK
/ GLIMÅKRA, unter GLIMÅKRA das Wort GLIMMA WECK-
MODELL
MODELL
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HAKONS
Abb. Sk 27
Abb. Sk 27 GH und H bisher unbekannt
Deckel:
PRIMA KONSERVGLAS FRAN / HAKONS / KÖPMÄNNENS INKÖPCENTRAL
Form: N, D = 95 mm
Nachweise: glasbruks samling (
LasseC 2007, Björn L. 2007
Hallberg / HB / IDEAL ( Deckel mit 3 Kronen)
Abb. Sk 28
GH (eventuell): Krona-
Bruken AB, (Gemeinde Hälleberga
1975-
1977 Zusammenschluss der Glashütten Bergdala, Björ
Aktiengesellschaft Insolvenz angemeldet
Abb. Sk 28
für einen Haushaltswarenhändler, namens Hallberg? (Hallb
Kronenform nach Herstellung in der Glashütte
Deckel: HALLBERG
und die 3 schwed. Wappenkronen
Form:??? D = ??? mm
Nachweise
: m.glasriket.se; glasbruks samling (Bergdala)
Abb. Sk 29 H: bisher unbekannt
Deckel: Signet H.B. und 3 Kronen
Form: ???; D= ??? mm
Nachweise: glasbruks samling (Äjth 2007)
Abb. Sk 30 H: bisher unbekannt
Deckel: Schriftzug “IDEAL“
und 3 Kronen
Form: ??? ; D= ??? mm
Nachweise: glasbruk samling (Lars M.2012)
Hofmantorp
ohne Abb.
GH: Hovmantorp (Gemeinde Lessebo
/Schweden)
existierte etwa 1902- 1917
Behälterprägung zweizeilig:
SANDVIKS GLASBRUK / Hofmantorp
( bisher kein Deckel nachweisbar)
Form: Schleifrand, D= 117mm (Öffnung ca. 100mm)
Nachweis : (Digitaltmuseum.se)
Smalands Museum, M 43289
335
PRIMA KONSERVGLAS FRAN / HAKONS / KÖPMÄNNENS INKÖPCENTRAL
LasseC 2007, Björn L. 2007
); (M) 9129
Hallberg / HB / IDEAL ( Deckel mit 3 Kronen)
Abb. Sk 29 Abb. Sk 30
Bruken AB, (Gemeinde Hälleberga
/Schweden)
1977 Zusammenschluss der Glashütten Bergdala, Björ
gshult, Gullaskruv, Skruf und Må
leras 1977 hat die
Aktiengesellschaft Insolvenz angemeldet
für einen Haushaltswarenhändler, namens Hallberg? (Hallb
erg-
Rassy ist ein schwedischer
Kronenform nach Herstellung in der Glashütte
Alsterbro möglich
und die 3 schwed. Wappenkronen
: m.glasriket.se; glasbruks samling (Bergdala)
und 3 Kronen
/Schweden)
SANDVIKS GLASBRUK / Hofmantorp
,
Form: Schleifrand, D= 117mm (Öffnung ca. 100mm)
Smalands Museum, M 43289
leras 1977 hat die
Rassy ist ein schwedischer
Schiffbauer), der
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Kosta
Abb. Sk 31
GH: Ko
sta Glasbruk, (Gemeinde Lessebo
gegr. 1742 = älteste schwedische Glashütte
Herstellung von Einkochgläsern ab etwa 1931
Abb. Sk 31 Deckel: Schriftzug KOSTA,
Form: N, D = 95mm,
Nachweise: (T) 1201
Abb. Sk 32 Deckel: Umschrift
KOSTA / KIB
Form: N; D = 95mm,
Nachweise:
glasbruks samling (Björn L. 2007);
Abb. Sk 33 Deckel: 3-zeilig Schriftzug
KOSTA / KUNGL. / HOVLEVERANTÖR
Form: N, D = ??? mm
Nachweise: glasbruks samling
ohne Abb. Deckel: KOSTA /
MADE IN SWEDEN
Bodenmarke :
KOSTA / 1 Lit. / MADE IN SWEDEN
Form N, D= 110mm+ 85mm
Produktion nach 1931
Nachweise: Smalands Museum M 42476
Limmared / PEBECO / PRIMA SVENSK
Abb. Sk 34
Abb. Sk 34 GH:Limmar
ed glasbruk, Limmared (Limmared
Deckel: Schriftzug LIMMARED,
langgezogenes L als Unterstreichung der restlichen Buchstaben
Form: N, D = 95 mm
Nachweise:
Glasbruks samling (Björn L. 2007); (M) 4546
Abb. Sk 35 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Schriftzug PE BE CO
Form: N, D = 95 mm
Nachweise: glasbruks samling
(LasseC 2007)
336
Abb. Sk 32 Abb. Sk 33
sta Glasbruk, (Gemeinde Lessebo
/Schweden)
gegr. 1742 = älteste schwedische Glashütte
Herstellung von Einkochgläsern ab etwa 1931
KOSTA / KIB
(Bezeichnung KIB bisher nicht aufgelöst)
glasbruks samling (Björn L. 2007);
(M) 4590
KOSTA / KUNGL. / HOVLEVERANTÖR
(= königlicher Hoflieferant)
MADE IN SWEDEN
KOSTA / 1 Lit. / MADE IN SWEDEN
Produktion nach 1931
;
Limmared / PEBECO / PRIMA SVENSK
Abb. Sk 35 Abb. Sk 36
ed glasbruk, Limmared (Limmared
/Schweden (gegr. 1742)
langgezogenes L als Unterstreichung der restlichen Buchstaben
Glasbruks samling (Björn L. 2007); (M) 4546
(LasseC 2007)
(= königlicher Hoflieferant)
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Abb. Sk 36 GH und H bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Punkt)
PRIMA SVENSKT FABRIKAT
Form: N, D= ? mm
Nachweise : glasbruks samling (LasseC. 2007)
Reijmyre / REKORD
Abb. Sk 37
Abb. Sk 37
GH: Reijmyre Glasbruk A.B., Reijmyre, Gemeinde Finsp
Gegr: 1810; 1903 Zusammenschluss wegen eines Überangeboteas an Glasw
Eda und Kosta zur „Aktiebolaget De svenska Kristallglasbruken. ( gemeinsame Preislisten)
1926 Einstellung der Glasproduktion. Abriß der meisten Gebäude
1932 Wiederaufnahme der Produktion; nach mehreren Besi
Deckel: Umschrift
KONSERVERINGSBURK
Form: N: D = ? mm
Nachweise: www.sv.m.wikipedia.org;
glasbruks samling (Björn L 2007)
Abb. Sk 38 GH und H bisher unbekannt
Deckel Prägung: REKORD
Form: N, D = ??? mm
Nachweise: glasbruks
samling (Björn L. 2007)
Sparkasse Schweden
Abb. Sk 39
Abb. Sk 39 H: Sparkasse Schweden
Deckel: Darstellung eines Baumes (S
ignet des schwedischen Sparkassenverba
Form: Ru; D = 80 mm
Nachweise: (M) 7218
„Standard“
ohne Abbildung
Einkochglas mit eingezogener Schulter
und Schraubgewinde; auf Behälter 3
Form: Schraubglas, D= ?mm
Nachweis:
(digitaltmuseum.se) Vänersborgs Museum VM13000
337
PRIMA SVENSKT FABRIKAT
(Punkt) ; mittig ein 8-strahliger Stern
Nachweise : glasbruks samling (LasseC. 2007)
Abb. Sk 38
GH: Reijmyre Glasbruk A.B., Reijmyre, Gemeinde Finsp
ång/Östergötland
Gegr: 1810; 1903 Zusammenschluss wegen eines Überangeboteas an Glasw
aren mit den Glashütten in Alsterbro, Alsterfors,
Eda und Kosta zur Aktiebolaget De svenska Kristallglasbruken. ( gemeinsame Preislisten)
1926 Einstellung der Glasproduktion. Abriß der meisten Gebäude
1932 Wiederaufnahme der Produktion; nach mehreren Besi
tzerwechseln 2015 Anmeldung der Insolvenz
KONSERVERINGSBURK
/ REIJMYRE
glasbruks samling (Björn L 2007)
samling (Björn L. 2007)
ignet des schwedischen Sparkassenverba
ndes)
und Schraubgewinde; auf Behälter 3
-zeilig
Standard / 2 / LITER
(digitaltmuseum.se) Vänersborgs Museum VM13000
aren mit den Glashütten in Alsterbro, Alsterfors,
tzerwechseln 2015 Anmeldung der Insolvenz
Standard / 2 / LITER
; kein Deckel
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Surte
Abb. Sk 40
GH: AB
Surte glasbruk, Surte (Gemeinde Ale , nördl. Göteborgs / Schweden)
existierte: 1863 –
1885 (Insolvenz) und
Zeitweise größte Glashütte Schwedens. Ab 1894 Umwandlung in Aktiengesellschaft. 1896: Erwerb der Liljedahls Glashütte
(in Värmland), 1906: Verschmelzung beider Glashütten zu Aktiebolag Surte
(in
Kungälf); Schließung der Glashütten in Liljedahl 1917 und in Kungälf 1956 1943 Umwandlung zu AB Surte Glasbruk ;
1960 Verkauf an Verpackungsunternehmen AB Pl
Hammar und Limmared
Abb. Sk 40 Deckel: (Stern)
KONSERVERINGSBURK
produziert 1950- 1969
Behälterboden:…Ltr. / AG
Form: N, D = ?mm
Nachweise:
Vänersborgs Museum VM22761
Abb. Sk 41
Deckel: innerhalb konzentrischer Ringe, aufgesetzter 4
Form: Fl, D = ??? mm
Nachweis: kalmar läns Museum KLM 028909
Ohne Abb. Glas mit Porzellandeckel+ Bügelverschluss, Prod. 1929
Nachweis: Tekniska Musseet TEK 0035373
SVEA
Abb. Sk 42
Abb. Sk 42 GH und H bisher unbekannt
Deckel; Umschrift (Stern) SVEA (Stern)
/
Form ???; D= ??? mm
Nachweise: glasbruks samling (Kecke 2007)
338
Abb. Sk 41
Surte glasbruk, Surte (Gemeinde Ale , nördl. Göteborgs / Schweden)
1885 (Insolvenz) und
von 1886-1978
Zeitweise größte Glashütte Schwedens. Ab 1894 Umwandlung in Aktiengesellschaft. 1896: Erwerb der Liljedahls Glashütte
(in Värmland), 1906: Verschmelzung beider Glashütten zu Aktiebolag Surte
-
Liljedahl. 1913: Erwerb der Kongelfs Glashütte
Kungälf); Schließung der Glashütten in Liljedahl 1917 und in Kungälf 1956 1943 Umwandlung zu AB Surte Glasbruk ;
1960 Verkauf an Verpackungsunternehmen AB Pl
å
tmanufaktur (PLM) in Malmö, Übernahme der Glashütten in
KONSERVERINGSBURK
(Stern) SURTE
Vänersborgs Museum VM22761
; Glasbruks samling (LasseC. 2007; Lars M); (M) 4823; (H) S 44.1
Deckel: innerhalb konzentrischer Ringe, aufgesetzter 4
-
fach unterbrochener Rand mit Schriftzug
Nachweis: kalmar läns Museum KLM 028909
-00001; (M) 4826
Ohne Abb. Glas mit Porzellandeckel+ Bügelverschluss, Prod. 1929
-31
/ ABSOLUT (Stern) LUFTTÄT
Zeitweise größte Glashütte Schwedens. Ab 1894 Umwandlung in Aktiengesellschaft. 1896: Erwerb der Liljedahls Glashütte
Liljedahl. 1913: Erwerb der Kongelfs Glashütte
Kungälf); Schließung der Glashütten in Liljedahl 1917 und in Kungälf 1956 1943 Umwandlung zu AB Surte Glasbruk ;
tmanufaktur (PLM) in Malmö, Übernahme der Glashütten in
Årns,
fach unterbrochener Rand mit Schriftzug
SURTE
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TRELLEBORG
S GLASINDUSTRI
Abb. Sk 43
Abb. Sk 43
GH: Trelleborgs Glasindustri, (Trelleborg, Trädgardsgatan
von Gullaskrufs Glasbruket
aufgekauft und von 1955
Deckel: Umschrift
TRELLEBORGS GLASINDUSTRI
braun
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: Glasbruks samling Lars M. 2015; (M)
Abb Sk 44
GH: Wiialan lasitehdas, Viialla (Or
Produzierte von 1890 – 1938
Deckel: (Firmenlogo) Ansicht der Glashütte in sechseckigem Rahmen, darunter Schriftzug
Behälterprägung: 2-zeilig
KEITTO TÖLLKI
Form: N; D = 75 mm
Nachweise: verschiedene finnische Sammlungen und Antiquariate; (T) 0722; (M) 6706
339
S GLASINDUSTRI
/ VIIALA
Abb. Sk 44
GH: Trelleborgs Glasindustri, (Trelleborg, Trädgardsgatan
, Schweden ) existierte: 1919
aufgekauft und von 1955
– 1957 als Skå
nska Glasbruket weiterbetrieben
TRELLEBORGS GLASINDUSTRI
; Bodenmarke: 5-zackiger Stern mit „T“
Vorkommen als Klarglas und in
Nachweise: Glasbruks samling Lars M. 2015; (M)
5079
GH: Wiialan lasitehdas, Viialla (Or
tsteil von Akaa, Bez. Pirkanmaa/Finnland
Deckel: (Firmenlogo) Ansicht der Glashütte in sechseckigem Rahmen, darunter Schriftzug
VIIALA
KEITTO TÖLLKI
/ …Lit. (Literangabe); darunter Firmenlogo
Nachweise: verschiedene finnische Sammlungen und Antiquariate; (T) 0722; (M) 6706
1955 (Konkurs);
nska Glasbruket weiterbetrieben
Vorkommen als Klarglas und in
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AMBERT
Abb. NT 1
Abb. NT 1 H: Bisher nicht bekannt
Konservenkrug aus Steinzeug: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf weißer Feldspatglasur darstellung einer Weltkugel
und 4-zeilig Schriftzug
AMBERTS / GROSS / KONSERVENKRUG / 10 LTR
Form: zyli
ndrisch mit stark eingezogener Schulter und glattem Halsansatz; H = 35 cm, D = 23 cm, D
Nachweise: ebay Kleinanzeigen Bamberg (mit freundlicher Genehmigung von Helga, 04.03.2022)
Abb. NT 2 Ausschnitt mit Markendarstellung
Carl Lehmann
Abb. NT 3
H: Töpferei Carl Lehmann, Muskau/Oberlausitz, Schmelzstraße (gegr. 1794)
durch Carl Gotthelf Lehmann (1831-
1892) um mehrere Produktionsgebäude erweitert, wird die Töpferei
19. Jhds zur Fabrik
1934 Konkursanmeldung; 1935 Erwerb durch die Verkaufsgesellschaft Deutscher Steinzeugwerke mbH (DTS) und
anschließendem Abriss
Abb. NT 3 Einkochkrug der Töpferei Carl Lehmann, am unteren Gefäßrand 3
MUSKAU
Form: salzglasiertes, braunes Steinzeug
Nachweise: Sammlung Helga Heinze
Abb. NT 4 Detail des Einkochkruges mit der Klammerkonstruktion. Die Firma Carl Lehmann erhielt unter Klasse 64a am
16.07.1902 für einen “Deckelverschluß für
Gebrauchsmuster D.R.G.M. 181144
Nachweise: DRA 1902/193 p.10 v. 18.08.1902
340
Nachträge
Abb. NT 2
Konservenkrug aus Steinzeug: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf weißer Feldspatglasur darstellung einer Weltkugel
AMBERTS / GROSS / KONSERVENKRUG / 10 LTR
ndrisch mit stark eingezogener Schulter und glattem Halsansatz; H = 35 cm, D = 23 cm, D
Nachweise: ebay Kleinanzeigen Bamberg (mit freundlicher Genehmigung von „Helga“, 04.03.2022)
Abb. NT 2 Ausschnitt mit Markendarstellung
Abb. NT 4
H: Töpferei Carl Lehmann, Muskau/Oberlausitz, Schmelzstraße (gegr. 1794)
1892) um mehrere Produktionsgebäude erweitert, wird die Töpferei
1934 Konkursanmeldung; 1935 Erwerb durch die “Verkaufsgesellschaft Deutscher Steinzeugwerke mbH (DTS) und
Abb. NT 3 Einkochkrug der Töpferei Carl Lehmann, am unteren Gefäßrand 3
-zeilige Pressmarke
CARL / LEHMANN /
Abb. NT 4 Detail des Einkochkruges mit der Klammerkonstruktion. Die Firma Carl Lehmann erhielt unter Klasse 64a am
16.07.1902 für einen Deckelverschluß für
Töpfe o. dgl. mit an den Deckel angeordneten Gelenkhebel=Verschlüssen das
Nachweise: DRA 1902/193 p.10 v. 18.08.1902
Konservenkrug aus Steinzeug: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf weißer Feldspatglasur darstellung einer Weltkugel
ndrisch mit stark eingezogener Schulter und glattem Halsansatz; H = 35 cm, D = 23 cm, D
Halsweite = 10 cm
1892) um mehrere Produktionsgebäude erweitert, wird die Töpferei
gegen Ende des
1934 Konkursanmeldung; 1935 Erwerb durch die Verkaufsgesellschaft Deutscher Steinzeugwerke mbH (DTS)” und
CARL / LEHMANN /
Abb. NT 4 Detail des Einkochkruges mit der Klammerkonstruktion. Die Firma Carl Lehmann erhielt unter Klasse 64a am
Töpfe o. dgl. mit an den Deckel angeordneten Gelenkhebel=Verschlüssen” das
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
C. Geiseler
Abb. NT 5
Hersteller: Doulton Pottery
, Lambeth High Street, London
→ siehe auch unter Doulton und Watts
H: C. Geiseler, Berlin, Friedrichstr. 71/Taubenstr. 39 (Handel mit Kücheneinrichtungen, Haushaltswaren, Öfen, gußeisernen
und geschmiedeten Waren wie Gartenmöbeln, Bettgestellen, Zäunen u.a.; Handel mit englischen und französischen
Haushaltsgegenständen; Herstellung und Vertrieb von Eisschränken und Blockeis, ab Mitte 1870er Jahre Ofenfabrikant)
1863: Eintrag ins Berliner Han
delsregister mit
1864: Werbung als königlicher Hoflieferant S.M. Prinz Carl von Preußen (wahrscheinlich für Blockeis)
1870: Werbung in Zeitschrift „Kladderadatsch, Berlin mit Einkochbüchsen aus Blech, Steinzeug, Glas
1881:
letztmaliger Nachweis in den Adressbüchern von Berlin
Abb. NT 5 Einmachkrug für den Berliner Händler Carl Julius Geiseler
Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausnehmungen für
eine Befestigungsk
lammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur
versehen
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: im Fußbereich ovaler Trockenstempel 3
im Schulterbereich Trockenstempel:
D.M.
Nachweise: www.de.m.wikipedia.org (Datei: preserving jar, partielly glazed stoneware. C.Geiseler, Berlin, Germany, late 19th
Autor: TEMDOR)
Abb. NT 6
Verschlusskonstruktion nach dem englischen Geschmacksmuster 1367
Deckel: Steinzeugdeckel mit einer dreiarmigen schmiedeeisernen Klammer. Die Klammer greift über den Wulstrand der
Kruke und verschließt diese bei einer Drehbewegung durch Keilwirkung.
Nachweise: www.donald-art.com
(Sammlung der Donald Art Company, USA)
Abb. NT 7 Anzeige aus dem Jahr 1870 mit Darstellung der Einmachkruke
Nachweise: Münchener Digitalisierungszentrum (M
341
Abb. NT 6 Abb. NT 7
, Lambeth High Street, London
H: C. Geiseler, Berlin, Friedrichstr. 71/Taubenstr. 39 (Handel mit Kücheneinrichtungen, Haushaltswaren, Öfen, gußeisernen
und geschmiedeten Waren wie Gartenmöbeln, Bettgestellen, Zäunen u.a.; Handel mit englischen und französischen
Haushaltsgegenständen; Herstellung und Vertrieb von Eisschränken und Blockeis, ab Mitte 1870er Jahre Ofenfabrikant)
delsregister mit „
Amerikanischer Eisherstellung“
1864: Werbung als königlicher Hoflieferant S.M. Prinz Carl von Preußen (wahrscheinlich für Blockeis)
1870: Werbung in Zeitschrift Kladderadatsch“, Berlin mit Einkochbüchsen aus Blech, Steinzeug, Glas
letztmaliger Nachweis in den Adressbüchern von Berlin
Abb. NT 5 Einmachkrug für den Berliner Händler Carl Julius Geiseler
Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausnehmungen für
lammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur
Behälter: im Fußbereich ovaler Trockenstempel 3
-zeilig Schriftzug
BERLIN / C.GEISELER / FRIEDRICHSSTR. 71
(bisher nicht eindeutig aufgeschlüsselt, eventuell „
Deutsches Muster
Nachweise: www.de.m.wikipedia.org (Datei: preserving jar, partielly glazed stoneware. C.Geiseler, Berlin, Germany, late 19th
Verschlusskonstruktion nach dem englischen Geschmacksmuster 1367
Deckel: Steinzeugdeckel mit einer dreiarmigen schmiedeeisernen Klammer. Die Klammer greift über den Wulstrand der
Kruke und verschließt diese bei einer Drehbewegung durch Keilwirkung.
(Sammlung der Donald Art Company, USA)
, verlinkt: siehe Nachweis Abb. NT 5
Abb. NT 7 Anzeige aus dem Jahr 1870 mit Darstellung der Einmachkruke
Nachweise: Münchener Digitalisierungszentrum (M
DZ): Zeitschrift „Kladderadatsch“ Jg. 23, 1870, Nr. 27-
32, Beiblatt (12.06.
H: C. Geiseler, Berlin, Friedrichstr. 71/Taubenstr. 39 (Handel mit Kücheneinrichtungen, Haushaltswaren, Öfen, gußeisernen
und geschmiedeten Waren wie Gartenmöbeln, Bettgestellen, Zäunen u.a.; Handel mit englischen und französischen
Haushaltsgegenständen; Herstellung und Vertrieb von Eisschränken und Blockeis, ab Mitte 1870er Jahre Ofenfabrikant)
1864: Werbung als königlicher Hoflieferant S.M. Prinz Carl von Preußen (wahrscheinlich für Blockeis)
1870: Werbung in Zeitschrift Kladderadatsch, Berlin mit Einkochbüchsen aus Blech, Steinzeug, Glas
Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausnehmungen für
lammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur
BERLIN / C.GEISELER / FRIEDRICHSSTR. 71
,
Deutsches Muster
“)
Nachweise: www.de.m.wikipedia.org (Datei: preserving jar, partielly glazed stoneware. C.Geiseler, Berlin, Germany, late 19th
century,
Deckel: Steinzeugdeckel mit einer dreiarmigen schmiedeeisernen Klammer. Die Klammer greift über den Wulstrand der
, verlinkt: siehe Nachweis Abb. NT 5
32, Beiblatt (12.06.
-10.07.1870)
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Doulton & Watts / J.Bos & ZOONEN
Abb. NT 8
Abb. NT 10
Hersteller: Doulton & Watts Pottery
, Lambeth High Street, London
John Doulton (1793-
1873) gründete nach vollendeter Töpferlehre mit John Watts in der Töpferei von Martha Jones in
Vauxhall Walk, London e
ine Firma für salzglasierte Steinzeugflaschen und
1826 erfolgte der Umzug in die Lambeth High Street. Später traten 6 Söhne in das Geschäft ein, die später teils eigene
Firmen gründeten
1848 wurde das britische Geschmack
smuster Nr. 1367 (Luftdichter Krug mit Deckel) für Henry Doulton registriert
1853 ging John Watts in den Ruhestand
Teilnahme (teilweise mit Auszeichnungen verbunden) bei den Weltausstellungen 1851 und 1862 in London, 1873 in Wien,
1876 in Philadelphia, 1878 in Paris
1889: Beschäftigung von 2000 Mitarbeitern (Sanitärbereich, Filtertechnik, Feuerfeststeinzeug, Porzellan, Enkaustikfliesen) in
mehreren Werken
1899: Umwandlung in GmbH ( Doulton & Co. Limited)
1901 : Erlaubnis, sich königliche Manufaktur nennen
1904: Übernahme der Tiegelproduktion durch die Firma Morgan Crucible Co (Kohlenstoff
Industrie)
Nachweise: www.gracesguide.co.uk
(gekürzte Fassung);
Abb. NT 8 Einmachkrug der Firma Doulton & Co Limited
Deckel: Steinzeug mit Stahlklammer nach dem englischen Geschmacksmuster 1367
Behälter: im Schulterbereich Schmuckband
Form: Steinzeug,
weiße Glasur, D Halsweite = 65 mm
Nachweise: (H) D 27
Abb. NT 9 Detail zu Abb NT 8: die Klammer ist drehbar, aber fest mit dem Deckel verbunden
Abb. NT 10 Einmachkrug aus der Firma Doulton und Watts (Ausschnitt)
Rhombenförmiger Trockenstempel vor 1854 mit 4
POTTERY
Sehr gut zu sehen ist die keilförmige Ausbildung des Randes
Nachweise: www.worthpoint.com
(Internetplattform für Antiquitäten, Kunst und Sammlungen, USA)
342
Doulton & Watts / J.Bos & ZOONEN
Abb. NT 9
Abb. NT 11
, Lambeth High Street, London
1873) gründete nach vollendeter Töpferlehre mit John Watts in der Töpferei von Martha Jones in
ine Firma für salzglasierte Steinzeugflaschen und
-
rohre. 1820 schied Frau Jones aus.
1826 erfolgte der Umzug in die Lambeth High Street. Später traten 6 Söhne in das Geschäft ein, die später teils eigene
smuster Nr. 1367 (Luftdichter Krug mit Deckel) für Henry Doulton registriert
1853 ging John Watts in den Ruhestand
Teilnahme (teilweise mit Auszeichnungen verbunden) bei den Weltausstellungen 1851 und 1862 in London, 1873 in Wien,
1889: Beschäftigung von 2000 Mitarbeitern (Sanitärbereich, Filtertechnik, Feuerfeststeinzeug, Porzellan, Enkaustikfliesen) in
1899: Umwandlung in GmbH ( Doulton & Co. Limited)
1901 : Erlaubnis, sich königliche Manufaktur nennen
zu dürfen
1904: Übernahme der Tiegelproduktion durch die Firma Morgan Crucible Co (Kohlenstoff
-
und Keramikprodukte für
(gekürzte Fassung);
www.discovery.nationalarchives.gov.uk
Abb. NT 8 Einmachkrug der Firma Doulton & Co Limited
Deckel: Steinzeug mit Stahlklammer nach dem englischen Geschmacksmuster 1367
Behälter: im Schulterbereich Schmuckband
weiße Glasur, D Halsweite = 65 mm
Abb. NT 9 Detail zu Abb NT 8: die Klammer ist drehbar, aber fest mit dem Deckel verbunden
Abb. NT 10 Einmachkrug aus der Firma Doulton und Watts (Ausschnitt)
Rhombenförmiger Trockenstempel vor 1854 mit 4
-zeiligem Text
DOULTON & WATTS / REGISTERED / 1367 / LAMBETH
Sehr gut zu sehen ist die keilförmige Ausbildung des Randes
(Internetplattform für Antiquitäten, Kunst und Sammlungen, USA)
1873) gründete nach vollendeter Töpferlehre mit John Watts in der Töpferei von Martha Jones in
rohre. 1820 schied Frau Jones aus.
1826 erfolgte der Umzug in die Lambeth High Street. Später traten 6 Söhne in das Geschäft ein, die später teils eigene
smuster Nr. 1367 (Luftdichter Krug mit Deckel) für Henry Doulton registriert
Teilnahme (teilweise mit Auszeichnungen verbunden) bei den Weltausstellungen 1851 und 1862 in London, 1873 in Wien,
1889: Beschäftigung von 2000 Mitarbeitern (Sanitärbereich, Filtertechnik, Feuerfeststeinzeug, Porzellan, Enkaustikfliesen) in
und Keramikprodukte für
DOULTON & WATTS / REGISTERED / 1367 / LAMBETH
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Abb. NT 11
Einmachkrug für die Rotterdamer Handelsfirma J. Bos & Zoonen (Ausschnitt)
Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausneh
eine Befestigungsklammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur
versehen
Deckel: vorhanden ebenso wie Klammer
Behälter: unterhalb des Schmuckbandes Trockenstempel mit 2
Nachweise: www.museumrotterdam.nl (Inv.
DOULTON & WATTS / REGISTERED 1367 / LAMBETH POTTERY) verlinkt: siehe Nachw
Claas / Ernst Oberwinter
Abb. NT 12
Abb. NT 12
H: H.B. Claas, Witten/ Ruhr, Breite Str. 99 (Handelsvertreter für Fleischereimaschinen und
Einmachkrug aus St
einzeug mit Muschelgriffen (10 Liter)
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf grauer Glasur, in einem Doppelkreis Schriftzug
KRUG, innerhalb des Doppelkreises 3-
zeilig
Form: D Halsweite = 10 cm
Nachweise: Adressbuch Witten 1930; (H) ohne
Abb. NT 13
Hersteller: Fa. Krumeich, Ransbach/Westerwald
Herausgeber
: Ernst Oberwinter, Lippstadt/Westfalen
1887: Eintrag in das Musterregister von Lippstadt für Tongeschirr mit aufges
1888: am 30.07.188 Eintrag des Patentes DRP 44690 (Kl.88) Vorrichtung zum Befestigen von Metallböden an irdenen
Gefäßen“ (Halteapparat, um Steinzeugtöpfe mit einem Blechboden zu ummanteln (Anmeldung: 11.05.1888)
1888: am
17.10.1888 Eintrag des Kaufmanns Ernst Oberwinter mit einem Geschäft in das Handelsregister von Lippstadt
1889: am 25.06. 1889 Eintrag beim Schweizer Patentamt CH 1363 Irdenes Gefäß mit Metallboden
1889: am 28.10.1889 wird Georg Bahrenberg Nachfolger im
Zwischen 1889 und 1899 mehrere Einträge im Deutschen Reichsanzeiger (Patentanmeldungen, Musterregistereinträge)
1899: Gebrauchsmuster DRGM 108441 Gläserteller mit aufgesetztem Abtropfgitter
Gebrauchsmuster für Einkochkrug nich
t nachweisbar (eventuell ab Mitte 1920er Jahre)
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: braun glasiertes Steinzeug, im Fußbereich Trockenstempel, in rechteckigem Rahmen 3
Ernst Oberwinter / Lippstadt i/W. / D.R.G.M.
Form: D Halsweite= nicht bekannt
Nachweise: eBay; DRA 1887/237 p.10 (10.10.); DRA 1888/124 p.7 (11.05.)+1888/194 p.6 (30.07.); DRA 1888/294 p.10 (20.11.); DRA
1889/263 p.10 (04.11.); DRA 1899/20 p.14 (23.01.)
343
Einmachkrug für die Rotterdamer Handelsfirma J. Bos & Zoonen (Ausschnitt)
Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausneh
eine Befestigungsklammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur
Deckel: vorhanden ebenso wie Klammer
Behälter: unterhalb des Schmuckbandes Trockenstempel mit 2
-zeiligem Schriftzug J. BOS &
ZOONEN / ROTTERDAM
(Inv.
-Nr. 72874-AB, 72873-AC; Inv.-Nr. 72875-
AB ohne Schmuckband, mit Trockenstempel
DOULTON & WATTS / REGISTERED 1367 / LAMBETH POTTERY) verlinkt: siehe Nachw
eis Abb. NT 5
Abb. NT 13
H: H.B. Claas, Witten/ Ruhr, Breite Str. 99 (Handelsvertreter für Fleischereimaschinen und
einzeug mit Muschelgriffen (10 Liter)
Behälter: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf grauer Glasur, in einem Doppelkreis Schriftzug
zeilig
H.B. / WITTEN / RUHR
Nachweise: Adressbuch Witten 1930; (H) ohne
Hersteller: Fa. Krumeich, Ransbach/Westerwald
: Ernst Oberwinter, Lippstadt/Westfalen
1887: Eintrag in das Musterregister von Lippstadt für „Tongeschirr mit aufges
alztem Metallboden“
1888: am 30.07.188 Eintrag des Patentes DRP 44690 (Kl.88) „Vorrichtung zum Befestigen von Metallböden an irdenen
Gefäßen (Halteapparat, um Steinzeugtöpfe mit einem Blechboden zu ummanteln (Anmeldung: 11.05.1888)
17.10.1888 Eintrag des Kaufmanns Ernst Oberwinter mit einem Geschäft in das Handelsregister von Lippstadt
1889: am 25.06. 1889 Eintrag beim Schweizer Patentamt CH 1363 „Irdenes Gefäß mit Metallboden
1889: am 28.10.1889 wird Georg Bahrenberg Nachfolger im
Geschäft „Ernst Oberwinter“
Zwischen 1889 und 1899 mehrere Einträge im Deutschen Reichsanzeiger (Patentanmeldungen, Musterregistereinträge)
1899: Gebrauchsmuster DRGM 108441 „Gläserteller mit aufgesetztem Abtropfgitter“
t nachweisbar (eventuell ab Mitte 1920er Jahre)
Behälter: braun glasiertes Steinzeug, im Fußbereich Trockenstempel, in rechteckigem Rahmen 3
-
zeilig Schriftzug
Ernst Oberwinter / Lippstadt i/W. / D.R.G.M.
Nachweise: eBay; DRA 1887/237 p.10 (10.10.); DRA 1888/124 p.7 (11.05.)+1888/194 p.6 (30.07.); DRA 1888/294 p.10 (20.11.); DRA
1889/263 p.10 (04.11.); DRA 1899/20 p.14 (23.01.)
Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausneh
mungen für
eine Befestigungsklammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur
ZOONEN / ROTTERDAM
AB ohne Schmuckband, mit Trockenstempel
H: H.B. Claas, Witten/ Ruhr, Breite Str. 99 (Handelsvertreter für Fleischereimaschinen und
-Geräte)
Behälter: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf grauer Glasur, in einem Doppelkreis Schriftzug
- CLAAS - / CONSERVEN-
alztem Metallboden
1888: am 30.07.188 Eintrag des Patentes DRP 44690 (Kl.88) Vorrichtung zum Befestigen von Metallböden an irdenen
Gefäßen (Halteapparat, um Steinzeugtöpfe mit einem Blechboden zu ummanteln (Anmeldung: 11.05.1888)
17.10.1888 Eintrag des Kaufmanns Ernst Oberwinter mit einem Geschäft in das Handelsregister von Lippstadt
1889: am 25.06. 1889 Eintrag beim Schweizer Patentamt CH 1363 Irdenes Gefäß mit Metallboden“
Zwischen 1889 und 1899 mehrere Einträge im Deutschen Reichsanzeiger (Patentanmeldungen, Musterregistereinträge)
zeilig Schriftzug
Nachweise: eBay; DRA 1887/237 p.10 (10.10.); DRA 1888/124 p.7 (11.05.)+1888/194 p.6 (30.07.); DRA 1888/294 p.10 (20.11.); DRA
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FIX (= Nachträge)
Abb. NT 14
Abb. NT 14 Nachtrag zu Abb. F5 - F 8
GH:
Rietschener Hohlglashüttenwerk Berthold Greiner, Rietschen / Lausitz (gegr. 1901)
„Greiner‘s Fix Einkochglas“-
Wz. 203858, Marke ab 1915
Evtl. GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag 54201
H: (?) Emil Oelemann, Düsseldorf, Platanenstr. 7
Deckel: 3-zeilig Schriftzug
EINKOCHGLAS / GES. GESCH.
Form: M; D = 95 mm
Nachweise: Sammlung Rudolph
George Skey
Abb. NT 15
Abb. NT
H: George Skey & Co. Ltd., Wilnecoat Works, Tam
Gegr. 1859; zunächst Betrieb von Kohlegruben. Nach dem Fund von großen Schamottelagern Beginn mit der Töpferei.
1871: Fabrikation von Gasöfen
1880: Fabrikation von glasierten Steinzeugwaren (Rohre für Kanalisation; Sanitärsteinzeug, Aufsätze für Schornsteinköpfe,
farbig glasierte Formsteine
1935: Übernahme durch die Firma Doulton Insulators (Hochspannungsisolatoren)
Nachweise: www. gracesguide.co.uk
Abb. NT 16 Einmachkrug aus Steinzeug
die Form mit Zierstreifen an der Schulter und Art der Deckelarretierung entsprechen den in Abb. NT 5 bis Abb. NT 9
aufgeführten Einmachkrügen
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: unterhalb des Zierrandes an der Schulter Trockenstempel mit den Buchstaben
Form: Steinzeug, Glasur beige, D
Halsweite
(Dieses vom Verkäufer als “pickle pot“ (Gurkentopf) offerierte Exemplar könnte höchstens für Marmelade od
genutzt worden sein)
Nachweise: www. Ebay.uk; (H) S 67
344
Rietschener Hohlglashüttenwerk Berthold Greiner, Rietschen / Lausitz (gegr. 1901)
Wz. 203858, Marke ab 1915
Evtl. GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag 54201
+ 02)
H: (?) Emil Oelemann, Düsseldorf, Platanenstr. 7
EINKOCHGLAS / GES. GESCH.
/ (Stern) FIX (Stern)
Abb. NT
16
H: George Skey & Co. Ltd., Wilnecoat Works, Tam
worth (nördlich von Birmingham/
Großbritannien)
Gegr. 1859; zunächst Betrieb von Kohlegruben. Nach dem Fund von großen Schamottelagern Beginn mit der Töpferei.
1880: Fabrikation von glasierten Steinzeugwaren (Rohre für Kanalisation; Sanitärsteinzeug, Aufsätze für Schornsteinköpfe,
1935: Übernahme durch die Firma Doulton Insulators (Hochspannungsisolatoren)
die Form mit Zierstreifen an der Schulter und Art der Deckelarretierung entsprechen den in Abb. NT 5 bis Abb. NT 9
Behälter: unterhalb des Zierrandes an der Schulter Trockenstempel mit den Buchstaben
JO
Halsweite
= 35 mm
(Dieses vom Verkäufer als pickle pot (Gurkentopf) offerierte Exemplar könnte höchstens für Marmelade od
Großbritannien)
Gegr. 1859; zunächst Betrieb von Kohlegruben. Nach dem Fund von großen Schamottelagern Beginn mit der Töpferei.
1880: Fabrikation von glasierten Steinzeugwaren (Rohre für Kanalisation; Sanitärsteinzeug, Aufsätze für Schornsteinköpfe,
die Form mit Zierstreifen an der Schulter und Art der Deckelarretierung entsprechen den in Abb. NT 5 bis Abb. NT 9
(Dieses vom Verkäufer als pickle pot (Gurkentopf) offerierte Exemplar könnte höchstens für Marmelade od
er Salbe
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Abb. NT 17 Bodenmarke des Kruges aus Abb. NT 12
Boden: ovaler Trockenstempel mit 2-
zeiligem Schriftzug (Stern)
Nachweis: (H) S 67
Gerz & Söhne
→Deckel des Gerz-
Konservenglases unter Abb. G 23 erfasst
Abb. NT 17
H: Gerz & Söhne, Höhr/Westerwald, Kirchstr. 1
Steinzeugmanufaktur
Gegr. 1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in Gerz & Söhne
1886: Übertragung der Firma an Sebastian Maas und Johann Reitz
Gegr.
1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in Gerz & Söhne
1886: Übertragung der Firma an Sebastian Maas und Johann Reitz
1910: Sebastian Maas jun. übernimmt das Geschäft und bildet daraus eine e.G.m.b.H
1965: Schließung der Firma
1906: Eintrag des Warenzeichens Wz.91960
Altenkirchen/Westerwald für den Vertrieb von Konserve=Einkochkrügen und Konserve=Gläsern
1909: Erneuerung des Warenzeic
hens Wz.119046 durch die Firma Gerz & Söhne
1905: die Gebrauchsmuster DRGM 266643
Steinzeug) werden für die Westdeutsche Patent=Vertriebsgesellschaft m.b.H., Altenkirchen/Westerwald am
beim Reichspatentamt eingetragen (wahrscheinlich die Gebrauchsmuster Für Gerz
Nachweise: RWZR; DRA1905/303 (27.12.1905); www.
Abb. NT 18 Einmachkrug aus Steinzeug
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: im Fußbere
ich linsenförmiger Trockenstempel mit 2
Mitte 1 Ltr (Literangabe)
Form: Steinzeug, grau glasiert, D
Halsweite
Nachweise: (H) G 16.2
Abb. NT 19 Einmachkrug aus Steinzeug
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: blauer Schablonenaufdruck, Umschrift in einem Doppelkreis (Stern)
mittig G & S (Gerz & Söhne)
; im Schulterbereich Trockenstempel für Literangabe
Form: Steinzeug, grau glasiert, D
Halsweite
Nachweise: (H) G.16.3
Abb. NT 20 Werbung der Firma Gerz & Söhne, Inh. Maas und Reitz 1907 mit Abbildung eines Konservenkruges
Nachweise: www. steinmarks.co.uk
345
Abb. NT 17 Bodenmarke des Kruges aus Abb. NT 12
zeiligem Schriftzug (Stern)
SKEY (Stern) / TAMWORTH
Konservenglases unter Abb. G 23 erfasst
Abb. NT 18 Abb. NT 19
H: Gerz & Söhne, Höhr/Westerwald, Kirchstr. 1
-3 (heute
Töpferstr.), Rheinstr. 17 (heute Marktstr. 10) Krug
Gegr. 1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in „Gerz & Söhne
1886: Übertragung der Firma an Sebastian Maas und Johann Reitz
1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in „Gerz & Söhne
1886: Übertragung der Firma an Sebastian Maas und Johann Reitz
1910: Sebastian Maas jun. übernimmt das Geschäft und bildet daraus eine e.G.m.b.H
1906: Eintrag des Warenzeichens Wz.91960
-
„GERZ“ durch die „Westdeutsche Patent= Vertriebsgesellschaft m.b.H. aus
Altenkirchen/Westerwald für den Vertrieb von Konserve=Einkochkrügen und Konserve=Gläsern
hens Wz.119046 durch die Firma „Gerz & Söhne“
1905: die Gebrauchsmuster DRGM 266643
-
266646 (Glasdeckel, federnder Verschlußbügel, und Einmachtöpfe aus
Steinzeug) werden für die Westdeutsche Patent=Vertriebsgesellschaft m.b.H., Altenkirchen/Westerwald am
beim Reichspatentamt eingetragen (wahrscheinlich die Gebrauchsmuster Für „Gerz
-
Einmachkrug“)
Nachweise: RWZR; DRA1905/303 (27.12.1905); www.
steinmarks.uk
ich linsenförmiger Trockenstempel mit 2
-zeiligem Schriftzug
Gerz´Conservenkrug / D.R.G.M.
Halsweite
= 83 mm
Behälter: blauer Schablonenaufdruck, Umschrift in einem Doppelkreis (Stern)
GERZ-CONSERVE-
KRUG
; im Schulterbereich Trockenstempel für Literangabe
Halsweite
= 100 mm
Abb. NT 20 Werbung der Firma Gerz & Söhne, Inh. Maas und Reitz 1907 mit Abbildung eines Konservenkruges
Töpferstr.), Rheinstr. 17 (heute Marktstr. 10) Krug
-und
Gegr. 1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in „Gerz & Söhne“
1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in „Gerz & Söhne“
GERZ durch die Westdeutsche Patent= Vertriebsgesellschaft m.b.H. aus
266646 (Glasdeckel, federnder Verschlußbügel, und Einmachtöpfe aus
Steinzeug) werden für die Westdeutsche Patent=Vertriebsgesellschaft m.b.H., Altenkirchen/Westerwald am
04.11.1905
Einmachkrug)
Gerz´Conservenkrug / D.R.G.M.
, in der
KRUG
(Stern) D.R.G.M.,
Abb. NT 20 Werbung der Firma Gerz & Söhne, Inh. Maas und Reitz 1907 mit Abbildung eines Konservenkruges
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Günthers Konservenkrug
Abb. NT 20
H: W. & W. Günther, vormals Joh. Wilhelm Günther, Ransbach (Großhandel in Steinzeugwaren)
Wz. 230327, Marke ab 1919
Nachweis: RWZR
Abb. NT 21 Einmachkrug aus Steinzeug
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: Trockenstempel mit (Punkt)
HAMMER´S (Punkt)
Trockenstempel mit Literangabe
Form: Steinzeug, braune Salzglasur, D
Halsweite
Nachweise: ebay Kleinanzeigen
Abb. NT 22 Einmachkrug aus Steinzeug
Deckel: Original nicht vorhanden
Hammer
Abb. NT 22
H: Peter Hammer bzw. Peter Hammer Wwe., Grenzhausen/Westerwald, Oststr.4
Gegr. etwa 1865 durch
Peter Hammer (gestorben 1878)
Fortführung des Geschäftes durch seine Witwe bis 1922, danach übernahm der Sohn Simon Peter Hammer die Firma(bis
1953), der Enkel Egon Hammer führte die Firma bis in die 1970er Jahre fort.
346
Abb. NT 21
H: W. & W. Günther, vormals Joh. Wilhelm Günther, Ransbach (Großhandel in Steinzeugwaren)
HAMMER´S (Punkt)
Conserven-Krug / (Punkt) D.R.G.M.
(Punkt),
Halsweite
= 85 mm
Abb. NT 23
H: Peter Hammer bzw. Peter Hammer Wwe., Grenzhausen/Westerwald, Oststr.4
Peter Hammer (gestorben 1878)
Fortführung des Geschäftes durch seine Witwe bis 1922, danach übernahm der Sohn Simon Peter Hammer die Firma(bis
1953), der Enkel Egon Hammer führte die Firma bis in die 1970er Jahre fort.
(Punkt),
über dem Schriftzug
Fortführung des Geschäftes durch seine Witwe bis 1922, danach übernahm der Sohn Simon Peter Hammer die Firma(bis
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Abb. NT 23 Einmachkrug aus Steinzeug
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: im Schulterbereich ovale blaue Schablonenbeschriftung mit 3
(Punkt)Conserven-Krug / (Punkt)
D.R.G.M.
Form: Steinzeug, braune Salzglasur, D
Halsweite
Nachweise: (H) H 65
Abb. NT 24 Werbung der Firma Hammer aus dem Führer durch Höhr, 1907
Nachweise: www. steinmarks.co.uk
Hedwig Siegling
ohne Abb.
H: Hedwig
Siegling, geb. Wagner, Bad Kreuznach, Salinenstr. 29 (Glasfabrik, Waren: Konservengläser)
Warenzeichen Wz. 462924, Marke ab 1934
(Bisher kein Belegexemplar)
Nachweise: RWZR
GUTTENS EINKOCHKRUG
Ohne Abb.
H: bisher nicht bekannt
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: Trockenstempel 10 Ltr.,
darunter
EINKOCHKRUG/ (unleserlich)
Form: Steinzeug, grau glasiert, mit Muschelhenkeln ( vgl. Claas Einmachkrug), stark eingezogene Schulter und v
Hals
Nachweis: Ebay Kleinanzeigen, Standort Warendorf
Klauer
Abb. NT 24
Abb. NT
Abb. NT 25 H: Karl Ernst Klauer, Mogendorf (Krugbäckerei) bzw. seine Witwe
Einmachkrug aus Steinzeug
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: im Fußbereich linsenförmiger Trockenstempel mit 2
Mitte 1 Ltr (Literangabe)
Form: Steinzeug, grau glasiert, D
Halsweite
Nachweise: Adressbuch Westerwald 1921; (H) G 16.2
Abb. NT 26 Vergrößerter Ausschnitt des Trockenstempels
347
Behälter: im Schulterbereich ovale blaue Schablonenbeschriftung mit 3
-
zeiligem Schriftzug (Punkt)
D.R.G.M.
(Punkt), über dem Schriftzug Trockenstempel mit
Literangabe
Halsweite
= 85 mm
Abb. NT 24 Werbung der Firma Hammer aus dem „Führer durch Höhr“, 1907
Siegling, geb. Wagner, Bad Kreuznach, Salinenstr. 29 (Glasfabrik, Waren: Konservengläser)
Warenzeichen Wz. 462924, Marke ab 1934
darunter
in einem rechteckigen Rahmen 3-zeilig Schriftzug
GUTTENS / STEINZEUG
Form: Steinzeug, grau glasiert, mit Muschelhenkeln ( vgl. Claas Einmachkrug), stark eingezogene Schulter und v
Nachweis: Ebay Kleinanzeigen, Standort Warendorf
Abb. NT
25
Abb. NT 25 H: Karl Ernst Klauer, Mogendorf (Krugbäckerei) bzw. seine Witwe
Behälter: im Fußbereich linsenförmiger Trockenstempel mit 2
-zeiligem Schriftzug
Gerz´Conservenkrug / D.R.G.M.
Halsweite
= 83 mm
Nachweise: Adressbuch Westerwald 1921; (H) G 16.2
Abb. NT 26 Vergrößerter Ausschnitt des Trockenstempels
zeiligem Schriftzug (Punkt)
HAMMER´S
Literangabe
Siegling, geb. Wagner, Bad Kreuznach, Salinenstr. 29 (Glasfabrik, Waren: Konservengläser)
GUTTENS / STEINZEUG
Form: Steinzeug, grau glasiert, mit Muschelhenkeln ( vgl. Claas Einmachkrug), stark eingezogene Schulter und v
erlängerter
Gerz´Conservenkrug / D.R.G.M.
, in der
www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
Krumeich´s Konservenkrug
Abb. NT 26
Abb. NT 28
H: Wilhelm Krumeich (Junior), Ransbach/Westerwald (Steinzeugfabrik)
Wz. 51516 -
„Krumeich´s Conservenkrug., Marke ab 1901
Wz.219421 -
„WEKARA“, Marke ab 1916
DRGM (???) etwa um 1900, bisher nicht ermittelt
DRGM 753990 - „Konserv
enkrug mit durch Gummiring abgedichtem Metalldeckel, ab 20.08.1920
04.08.1890: Die Witwe des Firmeninhabers Wilhelm Krumeich aus Baumbach, Johannette (geb. Korzilius ), wird in das
Firmenregister von Höhr-
Grenzhausen eingetragen. Prokura erhält ihr Sohn W
14.04.1904: die Firma Wilhelm Krumeich wird von Wilhelm Peter Krumeich, Aloys Jakob Krumeich und Theodor Krumeich
fortgeführt
Nachweise: DRA1890/193 p.10, DRA 1905/135 p.13, DRA1920/236 p.12; RWZR
Abb. NT 27 Einmachkrug aus Steinzeug
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: rechteckiger Trockenstempel mit doppeltem Rahmen; 3
D.R.G.M.,
darunter Trockenstempel mit Literangabe
Form: Steinzeug, braune Salzglasur, D
Halsweite
Nachweise: (H) K 38.1
Abb. NT 28 Einmachkrug aus Steinzeug
Deckel: Original nicht vorhanden
Behälter: Blaue Schablonenbeschriftung: innerhalb eines Kreises Umschrift
ovaler Stempel mit WK (= Wilhelm
Krumeich)
Form: Steinzeug, grau glasiert, D
Halsweite
Nachweise: (H) K 38.2
Abb. NT 29
Ausschnitt aus einem Rezeptbuch der Firma Krumeich, undatiert
Nachweise: www.flickr.com (Autor: Altpapiersammler)
348
Abb. NT 27
H: Wilhelm Krumeich (Junior), Ransbach/Westerwald (Steinzeugfabrik)
Krumeich´s Conservenkrug.“, Marke ab 1901
WEKARA, Marke ab 1916
DRGM (???) etwa um 1900, bisher nicht ermittelt
enkrug mit durch Gummiring abgedichtem Metalldeckel“, ab 20.08.1920
04.08.1890: Die Witwe des Firmeninhabers Wilhelm Krumeich aus Baumbach, Johannette (geb. Korzilius ), wird in das
Grenzhausen eingetragen. Prokura erhält ihr Sohn W
ilhelm Krumeich (junior).
14.04.1904: die Firma Wilhelm Krumeich wird von Wilhelm Peter Krumeich, Aloys Jakob Krumeich und Theodor Krumeich
Nachweise: DRA1890/193 p.10, DRA 1905/135 p.13, DRA1920/236 p.12; RWZR
Behälter: rechteckiger Trockenstempel mit doppeltem Rahmen; 3
-zeiliger Schriftzug
Krumeich´s /
darunter Trockenstempel mit Literangabe
Halsweite
= 80 mm, 100mm
Behälter: Blaue Schablonenbeschriftung: innerhalb eines Kreises Umschrift
Krumeich´s / Konservenkrug,
Krumeich)
Halsweite
= 100 mm
Ausschnitt aus einem Rezeptbuch der Firma Krumeich, undatiert
Nachweise: www.flickr.com (Autor: Altpapiersammler)
04.08.1890: Die Witwe des Firmeninhabers Wilhelm Krumeich aus Baumbach, Johannette (geb. Korzilius ), wird in das
ilhelm Krumeich (junior).
14.04.1904: die Firma Wilhelm Krumeich wird von Wilhelm Peter Krumeich, Aloys Jakob Krumeich und Theodor Krumeich
Krumeich´s /
Conservenkrug /
Krumeich´s / Konservenkrug,
in der Mitte
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LAHN
Abb. NT 29
Abb. NT 30 Nachtrag zu Abb. L 4
GH: Glashüttenwerke Adlerhütten H.Mayer & Co., Penzig/ Schlesien
H: bisher unbekannt
Deckel: Umschrift (Stern) LAHN
(Stern) /
Form: ???; D = ??? mm
Nachweise: Sammlung Rudolph
Louis Hirschberg / Plein-
Wagner
Abb. NT 30
Abb. NT 31 H: Louis Hirschberg, Berlin, Behrenstr. 27 (Geschäftslokal: Jägerstr. 22; Kaufmann, Magazin vollständiger Haus
und Kücheneinrichtungen, Fabrik von Kochherden
1867: erster Eintrag im Berliner Adressbuch, ab 1874 Hoflieferant I.K.H. Frau Prinzessin Friedrich Karl von Hohenzollern
(Maria Anna von Anhalt). Ab Mitte 1870er Jahre Spezialität: Handel mit Flaschenfüll
1892 noch nachweisbar
Anzeige für gläserne Einmachgefäße (Form: Zubindehäfen) mit Gummideckel
(Name unleserlich,
C. (..)ENNINGS / PATENTED / LONDON
Nachweise: www. digital.zlb.de (
Zeitschrift „Kladderadatsch, Jg. 23, 1870, 2. Beiblatt vom 17.07.1870 (Scan 434 von 544)); Adressbücher
Berlin
Abb. NT 32 H: Jakob Plein-
Wagner, Speicher/Eifel, im Eifelkreis Bitburg
1893: Erstmalige Erwähnung im Deutschen R
Milchkühlapparat“. Weitere Gebrauchsmuster für Milchverarbeitungsmaschinen aus Steinzeug in den Jahren 1900, 1901,
1903
1902: Gründung der Handelsgesellschaft Jakob Plein
1909: Jakob Plein-
Wagner wird aus dem Handelsregister gelöscht
1938 Umwandlung der Gesellschaft gemäß GmbH
Plein
Konservenkrug aus sa
lzglasiertem Steinzeug
Deckel: Original fehlt
Behälter: rechteckiger Trockenstempel in 2
Darunter weiterer Trockenstempel
mit Literangabe
Nachweise: Deutscher Reichsanzeiger von 18
349
GH: Glashüttenwerke Adlerhütten H.Mayer & Co., Penzig/ Schlesien
(Stern) /
GLAS
Wagner
Abb. NT 31
Abb. NT 31 H: Louis Hirschberg, Berlin, Behrenstr. 27 (Geschäftslokal: Jägerstr. 22; Kaufmann, Magazin vollständiger Haus
und Kücheneinrichtungen, Fabrik von Kochherden
, Gartenmöbeln und Eisschränken)
1867: erster Eintrag im Berliner Adressbuch, ab 1874 Hoflieferant I.K.H. Frau Prinzessin Friedrich Karl von Hohenzollern
(Maria Anna von Anhalt). Ab Mitte 1870er Jahre Spezialität: Handel mit Flaschenfüll
-
, Kork und Spülmas
Anzeige für gläserne Einmachgefäße (Form: Zubindehäfen) mit Gummideckel
nach einem englischen Patent
C. (..)ENNINGS / PATENTED / LONDON
)
Zeitschrift „Kladderadatsch“, Jg. 23, 1870, 2. Beiblatt vom 17.07.1870 (Scan 434 von 544)); Adressbücher
Wagner, Speicher/Eifel, im Eifelkreis Bitburg
-Prüm (Steinzeugfabrikant)
1893: Erstmalige Erwähnung im Deutschen R
eichsanzeiger mit dem Gebrauchsmuster DRGM 15968 (Kl.45) Steinzeug
Milchkühlapparat. Weitere Gebrauchsmuster für Milchverarbeitungsmaschinen aus Steinzeug in den Jahren 1900, 1901,
1902: Gründung der Handelsgesellschaft Jakob Plein
-Wagner Söhne
(alle Steinzeugfabrikanten in Speicher und Umgebung)
Wagner wird aus dem Handelsregister gelöscht
1938 Umwandlung der Gesellschaft gemäß GmbH
-
Gesetz von 1935, persönliche Haftung durch Dr. Jakob Plein und Johann
lzglasiertem Steinzeug
Behälter: rechteckiger Trockenstempel in 2
-fachem Rahmen, 3-zeilig Schriftzug
Plein Wagners / Konservenkrug / D.R.G.M.
mit Literangabe
Nachweise: Deutscher Reichsanzeiger von 18
93-1938 (14 Einträge); ex Sammlung Schwietzer
Abb. NT 31 H: Louis Hirschberg, Berlin, Behrenstr. 27 (Geschäftslokal: Jägerstr. 22; Kaufmann, Magazin vollständiger Haus
-
1867: erster Eintrag im Berliner Adressbuch, ab 1874 Hoflieferant I.K.H. Frau Prinzessin Friedrich Karl von Hohenzollern
, Kork und Spülmas
chinen
nach einem englischen Patent
Zeitschrift Kladderadatsch, Jg. 23, 1870, 2. Beiblatt vom 17.07.1870 (Scan 434 von 544)); Adressbücher
eichsanzeiger mit dem Gebrauchsmuster DRGM 15968 (Kl.45) „Steinzeug
-
Milchkühlapparat. Weitere Gebrauchsmuster für Milchverarbeitungsmaschinen aus Steinzeug in den Jahren 1900, 1901,
(alle Steinzeugfabrikanten in Speicher und Umgebung)
Gesetz von 1935, persönliche Haftung durch Dr. Jakob Plein und Johann
Plein Wagners / Konservenkrug / D.R.G.M.
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Stephen Green
Abb. NT 32
Abb. NT 33 Stephen Green Imperial Potteries, Prices Street, Lambeth, Greater London
Steinzeugfabrikant von 1831 bis 1858, stellte unter anderem zweifarbig
Henry Doulton her
Hier: Abbildung eines von der Firma genutzten Trockenstempels mit dem Hinweis innen glasiert
Nachweise: www.brritishmuseum.org; ebay
Schüddekopf / Silingen
Abb. NT 33
Abb. NT 34 GH und H bisher nicht bekannt
Deckel: 3-zeilig Schriftzug
SCHÜDDEKOPF / ORIGINAL / EINKOCHGLAS
Form: M; D = 110 mm
Nachweise: (H) S 69
Abb. NT 35 GH
und H bisher nicht bekannt (eventuell ein schlesischer Händler)
(Die Silingen = ostgermanischer Teilstamm der Vandalen, der vermutlich im Gebiet von Schlesien siedelte. Eventuell stammt
der Name „Schlesien“ von den Silingen ab. Im Jahr 406 fielen die Sili
Nordafrika)
Deckel: Schriftzug in Schreibschrift
Silingen
Form: Fl; D = 90 mm
Nachweise: (H) S 70
350
Abb. NT 33 Stephen Green Imperial Potteries, Prices Street, Lambeth, Greater London
Steinzeugfabrikant von 1831 bis 1858, stellte unter anderem zweifarbig
glasierte Konservenkrüge nach dem Patent von
Hier: Abbildung eines von der Firma genutzten Trockenstempels mit dem Hinweis „innen glasiert“
Abb. NT 34
Abb. NT 34 GH und H bisher nicht bekannt
SCHÜDDEKOPF / ORIGINAL / EINKOCHGLAS
und H bisher nicht bekannt (eventuell ein schlesischer Händler)
(Die Silingen = ostgermanischer Teilstamm der Vandalen, der vermutlich im Gebiet von Schlesien siedelte. Eventuell stammt
der Name Schlesien von den Silingen ab. Im Jahr 406 fielen die Sili
ngen in Gallien ein und wanderten später bis nach
Silingen
glasierte Konservenkrüge nach dem Patent von
(Die Silingen = ostgermanischer Teilstamm der Vandalen, der vermutlich im Gebiet von Schlesien siedelte. Eventuell stammt
ngen in Gallien ein und wanderten später bis nach
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