 Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann Konservengläser und -krüge in Europa und deren Marken Eine Bestandsaufnahme aus drei Sammlungen mit Ergänzungen aus verschiedenen Quellen Manuskript erstellt im Jahr 2021 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 1 Vorwort Leicht verderbliche Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, sind heutzutage dank eines globalen Handels zumindest in Europa fast das gesamte Jahr verfügbar. Die Lebensmittelindustrie sorgt überdies mit vielfältigen Angeboten dafür, dass eine individuelle Vorratshaltung in den letzten Jahrzehnten weitgehend zurückgedrängt wurde. In der Bevölkerung wird daher einem ehemals sehr wichtigen Haushaltsgegenstand,- dem Haushaltseinkochglas - kaum noch Beachtung geschenkt. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war dies Verfahren der Konservierung jedoch Grund und Notwendigkeit zur vielfältigen Beschäftigung in den Haushalten, wovon beim Deutschen Patent- und Markenamt noch Dokumentationen von etwa 500 Patenten und Gebrauchsmustern zeugen. Darüber hinaus ist mit einer Vielzahl von Gebrauchsmustern vor 1934 zu rechnen, deren Beschreibungen vernichtet sind. Im Jahr 2000 widmeten die Freunde des Museumsvereins aus Essen-Kettwig unter dem Titel „Obst und Glas“ dem Haushalteinkochglas eine Sonderausstellung. Angeregt durch Deponiefunde und der Existenz mehrerer Glashütten im Raum Essen und Dortmund wurde eine Vielzahl von Objekten zusammengetragen. Ergänzend dazu hatte der Leiter dieses Heimatvereins, Herr Dr. Hans Gerd Engelhardt, bis zum Jahr 2006 einen Katalog mit den vorhandenen Beständen zusammengestellt und veröffentlicht. Einige Museen und Privatpersonen lieferten hierzu wertvolle Hinweise. Leider müssen die Sammlungsbestände und insbesondere die Zuarbeiten zum Katalog als verschollen gelten. Von etwa 1900 bis in die 1960er Jahre wurden Einkochgläser vor allem in vielen deutschen Haushalten genutzt. Ab 1936 wurde die Selbstversorgung der Bevölkerung staatlich gefördert und in einer mehrjährigen Kampagne beworben. Es ist überliefert, dass nach 1945 Werksangehörige von Glashütten mit einem Deputat von einem Glas pro Werktag bedacht wurden, die auf dem Schwarzmarkt eingetauscht werden konnten. Aber auch Glashütten einiger Nachbarländer haben nachweislich ihre Bevölkerung mit diesem Produkt versorgt. Im Gegensatz zu anderem Hohlglas war die Form der Konservengläser als Aufbewahrungsbehältnis schon immer auf den Zweck reduziert, weitestgehend ohne Anspruch auf gefällige Gestaltung. Beschriftungen dienten nur einem Zweck- der Werbung beziehungsweise dem Markenschutz für die Herausgeber dieses Behälterglases. Millionenfach hergestellt, sind diese Stücke inzwischen zu großen Teilen wieder der Wiederverwertung zugeführt oder auf Deponien verbracht worden. Trödelmärke und Internetplattformen bieten heute die historischen Stücke als Dekorationsobjekte an. Durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges, politische Umbrüche 1949 und 1989, Werksstilllegungen oder Besitzerwechsel wurden viele ehemals vorhandene Archivalien vernichtet. So können heute nur noch in wenigen Fällen die Glashütten als Hersteller und Haushaltswarenhändler als Herausgeber identifiziert werden. In vielen Fällen nur als einzelnes Exemplar bekannt, sind die vorgestellten Deckel und Gläser Beleg eines ehemals umfangreichen Handels. Mit dieser Ausarbeitung soll versucht werden, zumindest dokumentarisch den auffindbaren Bestand zu sichern. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Gebedje Keine Abb. GH: Erste Bulgarische Glasfabrik AG, Bz. Warna/ Bulgarien (Herstellung von Hohl verschiedene Konservengläser) gegr. 1909 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: www.Glas- Musterbuch, Katalog Gebedje (ohne Jahr) Tafel 22, Adressbücher der Glasindustrie 1929+1936 SUCCES (Dux) BA 1 Ohne Abb. GH: Dux FABRICA DE STIKLARIE TURDA Deckel: Original nicht vorhanden Behälterprägung: Dux FABRICA DE STIKLARIE TURDA Form:N; D = 95 mm Nachweise: (T) 0490 Abb. BA 1 Deckel: Umschrift (Trennzeichen) Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 1204 266 Balkanstaaten GH: Erste Bulgarische Glasfabrik AG, Bz. Warna/ Bulgarien (Herstellung von Hohl - Schleif- Preß- verschiedene Konservengläser) gegr. 1909 Musterbuch, Katalog Gebedje (ohne Jahr) Tafel 22, Adressbücher der Glasindustrie 1929+1936 Dux FABRICA DE STIKLARIE TURDA , Turda Kreis Cluj, Siebenbürgen/Rumänien Dux FABRICA DE STIKLARIE TURDA , Puntmark (Werkszeichen ST) Abb. BA 1 Deckel: Umschrift (Trennzeichen) SUCCES (Trennzeichen) CONSERVENGLAS Musterbuch, Katalog Gebedje (ohne Jahr) Tafel 22, Adressbücher der Glasindustrie 1929+1936 ST www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Ada / Alleen bruikbar Abb. BL 1 Abb. BL Abb. B L 1 GH und H bisher unbekannt; wahrscheinlich während der Besetzung der Niederlande im 2. Weltkrieg durch Deutschland eingeführt Deckel: Gedeponeerd merk / Ada / garanti Warenzeichen Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 0857 Abb. BL 2 GH : N.V. Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam), Leerdam Deckel: Umschrift ALLEEN BRUIKBAR VOOR GROEFGLAZEN Form: R; D = 95 mm Nachweise: Archiv des Glasmuseums Leerdam ( BOVO Abb. BL 3 Abb. BL GH und H bisher unbekannt (Waarborg (NL) = Garantie) Abb. BL 3 Deckel 2- Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4165 Abb. BL 4 Deckel Variante zu Abb. BL 3: unter Raute Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) B 18.2 267 Beneluxstaaten L 1 GH und H bisher unbekannt; wahrscheinlich während der Besetzung der Niederlande im 2. Weltkrieg durch Gedeponeerd merk / Ada / garanti / Rillenglas, in Schreibschrift, (Gedeponeerd merk = Eingetragenes : N.V. Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam), Leerdam ALLEEN BRUIKBAR VOOR GROEFGLAZEN (= nur für Rillenglas zu gebrauchen) Archiv des Glasmuseums Leerdam ( techn. Zeichnung Blatt 4750, Entwurf 1943); (H) A 13. 4 bisher unbekannt (Waarborg (NL) = Garantie) BOVO / Waarborg, darunter MASSIVRAND Abb. BL 4 Deckel Variante zu Abb. BL 3: unter Raute : RILLENGLAS L 1 GH und H bisher unbekannt; wahrscheinlich während der Besetzung der Niederlande im 2. Weltkrieg durch / Rillenglas, in Schreibschrift, (Gedeponeerd merk = Eingetragenes www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 DE BETUWE / Elly Abb. BL 5 Abb. BL 5 GH: N.V. Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam“, Leerdam H: J.J. Geubels, Glasvertrieb Groningen Deutsche Warenzeichenregistrierung: für H: Nederlandsche Fabriek van Verduurzaamde Vruchten Maatschappij de Betuwe N.V., Tiel (Marmeladen Konservenfabrik) 1835 als Essigfabrik gegründet; 1884 Beginn einer Marmeladenproduktion, 1888 Zufüdung des Namens „De Betuwe“ 1961 in doie Unilever- Gruppe eingegliedert; 1993 Betriebsschließung Deckel: Umschrift (De Betuwe= Landstrich in der Niederländischen Provinz Gelderland) Form: M; D = 95 mm Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon Nr. 4055; Archiv des Glasmuseums Leerdam; wikipedia.nl; (M) 7 Abb. BL 6 GH und H bisher unbekannt Deckel: 4-zeilig Schriftzug GEDÉPONEERD MERK / Elly / GARANTI / MARQUE DEPOSÉE Form: R; D = 105 mm Nachweise: (H) E 18 EXCELLENTA Abb. BL 7 GH und H bisher unbekannt Abb. BL 7 Deckel: Umschrift in Ring Form:M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1168 Abb. BL 8 Variante zu Abb. BL 7 Deckel: Umschrift Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1169 Abb. BL 9 Variante zu Abb. BL 7 Deckel: Umschrift (Punkte) Form:M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1170 268 Abb. BL 6 Abb. BL 5 GH: N.V. Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam“, Leerdam - und Export von Kristallglas, Porzellan, Tonwaren und Haushaltswaren) rke ab 1928 H: Nederlandsche Fabriek van Verduurzaamde Vruchten Maatschappij de Betuwe N.V., Tiel (Marmeladen 1835 als Essigfabrik gegründet; 1884 Beginn einer Marmeladenproduktion, 1888 Zufüdung des Namens „De Betuwe“ Gruppe eingegliedert; 1993 Betriebsschließung , mittig Signet GG (GG= Geubels Groningen) (De Betuwe= Landstrich in der Niederländischen Provinz Gelderland) Glasmarkenlexikon Nr. 4055; Archiv des Glasmuseums Leerdam; wikipedia.nl; (M) 7 -8497 GEDÉPONEERD MERK / Elly / GARANTI / MARQUE DEPOSÉE Abb. BL 8 Abb. BL 9 (Punkte) GARANTIE und Export von Kristallglas, Porzellan, Tonwaren und Haushaltswaren) H: Nederlandsche Fabriek van Verduurzaamde Vruchten Maatschappij de Betuwe N.V., Tiel (Marmeladen - und 1835 als Essigfabrik gegründet; 1884 Beginn einer Marmeladenproduktion, 1888 Zufüdung des Namens „De Betuwe“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 EXTREEM / HENGA / HET OOS Abb. BL 10 Abb. BL 10 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) E 38 Abb. BL 11 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 0001 Abb. BL 12 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift „HET OOSTEN“ / NED. FABR. Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 1830 KROON Abb. BL 13 GH und H bisher unbekannt, eventuell Kroon BV, Groningen (Großhandelsgesellschaft) (Belgien, Glazen ist flämisch) Abb. BL 13 De ckel: aus Perlen gebildete Krone Conservenglazen Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T) 0872 Abb. BL 14 Deckel: innerhalb eines Kreisringes moderne Rangkrone, Umschrift Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 8461 Abb. BL 15 Deckel: innerhalb eines Kreisringes aus Perlen gebildete Krone, Umschrift KROON ist aus Perlen gebildet Form:M; D = 95 mm Nachweise: (M) 8464 269 EXTREEM / HENGA / HET OOS TEN Abb. BL 11 Abb. BL 12 Abb. BL 10 GH und H bisher unbekannt „HET OOSTEN“ / NED. FABR. Abb. BL 14 Abb. BL 15 GH und H bisher unbekannt, eventuell Kroon BV, Groningen (Großhandelsgesellschaft) ckel: aus Perlen gebildete Krone mit Kreuz in der Mitte, flankiert von 2 Adlern Abb. BL 14 Deckel: innerhalb eines Kreisringes moderne Rangkrone, Umschrift KROON / Conserv Abb. BL 15 Deckel: innerhalb eines Kreisringes aus Perlen gebildete Krone, Umschrift -zeilig Kroon / s as; das Wort www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 LEERDAM / Magneet / Abb. BL 16 Abb. BL 16 GH und H: N.V. Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam“, Leerdam Deckel: Firmenmarke (3 kleine Dreieck Form: M; D = 100 mm Nachweise: Archiv des Glasmuseums Leerdam; (T) 0747 Abb. BL 17 GH und H bisher nicht bekannt Deckel: Darstellung eines Hufeisenmagneten; Umschrift (Stern) 110 / m/m (Andreaskreuz) Form: M; D = 110 mm Nachweise: (T) 0734; (H) M 06 Abb. BL 18 GH und H bisher nicht bekannt Deckel: Umschrift Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 0288; (H) M 03 NEUTRAAL Abb. BL 19 GH Und H bisher unbekannt Abb. BL 19 Deckel: Umschrift (Stern) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) N 02.1 Abb. BL 20 Deckel: Umschrift Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 6509 270 Abb. BL 17 Abb. BL 18 Abb. BL 16 GH und H: N.V. Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam“, Leerdam LEERDAM Nachweise: Archiv des Glasmuseums Leerdam; (T) 0747 Abb. BL 17 GH und H bisher nicht bekannt Deckel: Darstellung eines Hufeisenmagneten; Umschrift (Stern) MAGNEET (Stern) / Abb. BL 18 GH und H bisher nicht bekannt , mittig Signet in Sechseckrahmen: M & v H Abb. BL 20 (Stern) / WETTIG GEDEPONEERD (= rechtlich registriert) / CONSERVENGLAS, mittig Signet: JH , im Feld 2-zeilig (= rechtlich registriert) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 N.V. Nederlandsche Glasfabriek + Vegla Abb. BL 21 Abb. BL 21 Die Firmensignets der Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam“ und der Vereenigde Glasfabrieken Nachweise: Archiv des Glasmuseums Leerdam Von der Leerdamer Glasfabrik existieren Entwürfe zu einer Reihe von Deckeln aus den Jahren 1937 und 1938. Es ist bisher nicht belegbar, ob diese auch fabriziert wurden. Nachfolgend werden deren Beschriftungen aufgeführt: Schriftzug BEATRIX Schriftzug BRILLANT Umschrift C.L.V. / GARANTI Umschrift INMAAKGLAS / DE OMMELANDEN / D.P. Umschrift Schriftzug E.B. Umschrift PRIMA / CONSERVENGLAS / E.B. Umschrift Umschrift Schriftzug GARANTIE / G.M. Umschrift Umschrift H.Brouwers / SPEKHOLZERHEIDE Umschrift J.LAPHOR´S / CONSERVENGLAS / F. Umschrift Umschrift Umschrift Schriftzug Umschrift Umschrift Umschrift SCHOOK / SUCCES Umschrift Umschrift Umschrift Schriftzug VETTER Umschrift Umschrift Umschrift Pomona Abb. BL 22 Abb. BL 22 GH und H bisher unbekannt Deckel:Umschrift: (Stern) POMONA- Form: N; D = 75 mm Nachweise: (H) P 17 271 N.V. Nederlandsche Glasfabriek + Vegla Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam“ und der Vereenigde Glasfabrieken Nachweise: Archiv des Glasmuseums Leerdam Von der Leerdamer Glasfabrik existieren Entwürfe zu einer Reihe von Deckeln aus den Jahren 1937 und 1938. Es ist bisher auch fabriziert wurden. Nachfolgend werden deren Beschriftungen aufgeführt: (Blatt 4469, 1938) INMAAKGLAS / DE OMMELANDEN / D.P. / V. (Blatt 3704, 1938) ….. (Blatt 4436, 1938) PRIMA / CONSERVENGLAS / E.B. (Blatt 3458, 1936 ( Blatt 4483, 1938) KGLAS ( Blatt 4479, 1938) 3619, 1937) (Blatt 4480, 1938) H.Brouwers / SPEKHOLZERHEIDE (Blatt 3684, 1937) J.LAPHOR´S / CONSERVENGLAS / F. -M. (Blatt 3652, 1937) (Blatt 3629, 1937) (Blatt 4488, 1938) (Blatt 4430, 1938) (Blatt 4486, 1938) (Blatt 4481, 1938) (Blatt 4431, 1938) (Blatt 3668, 1937) (Blatt 4373, 1938 (Blatt 4432, 1938 (Blatt 4596, 1938) (Blatt 3569, 1937) -BEVERWUK (Blatt 3618, 1937 -GLAS (Stern) / GARANTIE Nederlandsche Glasfabriek „Leerdam“ und der Vereenigde Glasfabrieken Von der Leerdamer Glasfabrik existieren Entwürfe zu einer Reihe von Deckeln aus den Jahren 1937 und 1938. Es ist bisher auch fabriziert wurden. Nachfolgend werden deren Beschriftungen aufgeführt: www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 STER / SUCCES Abb. BL 23 Abb. BL 23 GH : Glasfabriek Nieuw Buinen, Drenthe Deckel: Umschrift (Stern) STER (Stern) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0933 Abb. BL 24 Variante zu Abb. BL 23: zackiger Stern Form: M; D = 95 m Nachweise: (M) 6666 Abb. BL 25 GH und H bisher unbekannt Deckel: dreigeteiltes schraffiertes Feld; im oberen Feld 3 Sterne, Mittelteil Schriftzug Rahmen, im unteren Feld in einem Rahmen Schriftzug Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0399; (M) 4813 V & D Abb. BL 26 GH bisher nicht bekannt H: Vroom & Dreesmann, Weesperstraat, Amsterdam ( Kaufhauskette mit 67 Filialen)) Gegr: 1887, Insolvenz: 2016 Abb. BL 26 Deckel: Umschrift Form: M; D = 95mm Nachweise: (T ) 1206; Abb. BL 27 Deckel: Umschrift (Trennzeichen) Form: M; D = 95mm Nachweise: (M ) 4856 272 Abb. BL 24 Abb. BL 25 : Glasfabriek Nieuw Buinen, Drenthe ; mittig ein 5-zackiger Stern STER / CONSERVENGLAS ; mittig in gewellter Umrahmung ein 5 Deckel: dreigeteiltes schraffiertes Feld; im oberen Feld 3 Sterne, Mittelteil Schriftzug SUCCES (rum.: Erfolg) in gebogenem Rahmen, im unteren Feld in einem Rahmen Schriftzug GARANTI , am unteren Rand: Abb. BL 27 H: Vroom & Dreesmann, Weesperstraat, Amsterdam ( Kaufhauskette mit 67 Filialen)) / V&D Deckel: Umschrift (Trennzeichen) CONSERVENGLAS (Trennzeichen) V&D ; mittig in gewellter Umrahmung ein 5 - (rum.: Erfolg) in gebogenem www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 VEGLA Abb. BL 28 GH: Vereenigde Glasfabrieken N.V. (1899 1899 von 3 kleinen Firmen gegründet; ab 1912 Übernahme mehrerer Glasfabriken , 1938 auch Übernahme der Leerdamer Glashütte 1995 von der Danone Gruppe übernommen und 1999 in die BSN Glaspack eingegliedert 2003 Verkauf an Owens Illinois Inc. (Werke in 2017 Schließung der Glashütte Leerdam Nachweise: www. nl.wikipedia.org Hier nicht zu verwechseln mit: VEGLA Vereinigte Glaswerke GmbH Aachen, Zweigniederlassung der AG der Spiegelmanufakturen und chemischen Fabriken von Saint Gobain, Chauny und Cirey, Aachen, Victoriaallee 7/9 (1960: Werke in Stolberg/ Rhld, Herzogenrath/ Kr. Aachen, Mannheim Wz. 543956, Marke ab 1939 Abb. BL 28 Deckel: Umschrift VEGLA INMAAKGLAS / NEDERLANDS FABRIKA Form: M; D =100 mm Nachweise: RWZR; (T) 1207; Abb. BL 29 Deckel: Umschrift Form: M; D = 100 mm Nachweise: (T ) 0941; VSL Abb. BL 30 GH: Verrerie et Cristallerie du Saint Lambert; Seraing/ Belgien Gegr: 1826, Abb. BL 30 Deckel: Schrift VSL Behälterprägung: keine Bodenprägung: VSL / (Füllangabe) Form: Fl;bzw. mit Rillen versehener Rand; D Nachweise: (T) 0004, 0180 273 Abb. BL 29 GH: Vereenigde Glasfabrieken N.V. (1899 -1995) 1899 von 3 kleinen Firmen gegründet; ab 1912 Übernahme mehrerer Glasfabriken , 1938 auch Übernahme der Leerdamer 1995 von der Danone Gruppe übernommen und 1999 in die BSN Glaspack eingegliedert 2003 Verkauf an Owens Illinois Inc. (Werke in Schiedam, Leerdam Maastricht 2017 Schließung der Glashütte Leerdam VEGLA Vereinigte Glaswerke GmbH Aachen, Zweigniederlassung der AG der Spiegelmanufakturen und chemischen Fabriken Gobain, Chauny und Cirey, Aachen, Victoriaallee 7/9 (1960: Werke in Stolberg/ Rhld, Herzogenrath/ Kr. Aachen, Mannheim - Waldhof, Sindorf/Bez. Köln) VEGLA INMAAKGLAS / NEDERLANDS FABRIKA AT Abb. BL 31 Saint Lambert; Seraing/ Belgien Form: Fl;bzw. mit Rillen versehener Rand; D = 75 + 85 mm 1899 von 3 kleinen Firmen gegründet; ab 1912 Übernahme mehrerer Glasfabriken , 1938 auch Übernahme der Leerdamer VEGLA Vereinigte Glaswerke GmbH Aachen, Zweigniederlassung der AG der Spiegelmanufakturen und chemischen Fabriken Waldhof, Sindorf/Bez. Köln) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. BL 31 Darstellung eines Bügelverschlusses, wie er wahrscheinlich zuerst benutzt wurde für VSl Ähnlich dem „Perfekt“- Glas der Adlerhütten, Penzig Nachweise: Ausschnitt aus wikipedia.fr- WELBI Abb. BL 32 GH und H nicht bekannt (Belgien) Abb. BL 32 Deckel: Umschrift, teilweise 2 Industrielandschaft vor aufgehender Sonne und der Überschri Form: R; D = 95 mm Nachweise: (H) W 09.2 Abb. BL 33 Variante zu Abb. BL27: Schriftzug Form: M; D = 95 mm Nachweise: belg. Kleinanzeigenplattform; (T) 0678; (H) W 09.1 274 Darstellung eines Bügelverschlusses, wie er wahrscheinlich zuerst benutzt wurde für VSl Glas der Adlerhütten, Penzig Abb. BL 33 Deckel: Umschrift, teilweise 2 -zeilig zwischen Kreisen WELBI / STERILIT / STANDARD Industrielandschaft vor aufgehender Sonne und der Überschri ft GARANTI Variante zu Abb. BL27: Schriftzug LUX statt Standard Nachweise: belg. Kleinanzeigenplattform; (T) 0678; (H) W 09.1 Darstellung eines Bügelverschlusses, wie er wahrscheinlich zuerst benutzt wurde für VSl -Gläser www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 275 Frankreich Die Einkochgläser in Frankreich wurden und werden noch heute überwiegend mit Drahtbügelverschlüssen produziert. Deckel und Behälter sind miteinander verbunden und können nicht vertauscht werden. Es gibt eine große Formenvielfalt und die Markenbezeichnung ist meist auf der Wandung des Glases aufgeprägt. Nicolas Appert Bildnachweis: www. wikipedia. fr, Stichwort Nicolas Appert Nicolas Appert (geb. 17.11.1749 in Chalon sur Marne, gest: 01.06.1841 in Massy) startete erste Versuche mit der Konservierung von Lebensmitteln. Die hierfür benötigten Weithalsflaschen lieferte die Verrerie de la Gare. 1802 eröffnet Appert in Massy die erste Konservenfabrik und versorgt die französische Marine mit seinen Produkten. Gegen Zahlung eines Preisgeldes durch die französische Regierung verzichtet er auf eine Erteilung eines Patentes und veröffentlicht 1810 seine Erkenntnisse in einem Buch mit einer Auflage von 6000 Stück . Sie bilden die Grundlage für Einkochgläser des 20sten Jahrhunderts. Nachweise: wikopedia.fr ALBI ohne Abb. GH: Verrerie Ouvrières d´Albi (VOA) , Albi / Departement Tarn gegr. 1896 als genossenschaftliche Arbeiterproduktionsfirma (SCOP), ab 1989 Aktiengesellschaft (SA); 1998 zur Saint- Gobain-Gruppe gehörig; heute Tochtergesellschaft von Verallia Produktionsspezialität waren Isolatoren aus Glas; großer Produzent von Flaschen, Markenzeichen: VA (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: wikipedia.fr; Engelhardt www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 arc Abb. FR 1 GH und H: Verrerie Cristallerie d´ gegr. 1825, von 1887- 1893 keine Produktion. 1893 Gründung der SA Verrerie et Cristallerie d Árques, 1956 zur Arc Holding umfirmiert und 2015 vom Investmentfonds PHP (American Peaked Hill Partners) übernommen Abb. FR 1 Deckel: Signet: Bogenschü tze nach rechts in Wappenschild; Form: Bü; D = 85 mm Nachweise: (M) 3243 BEAUCE Abb. FR 2 GH: Société de St. Gobain, heute Hauptsitz in Courbevoie / gegr. 1665 als Spiegelfabrik, ab 1830 Umfirmierung als Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Durch Fusionen und Zukäufe mit anderen Glas- und chemischen Fabriken eine der größten französischen Firmen. Heute in 68 Ländern vertreten Die Herstellu ng von Glasverpackungen der Lebensmittel 2010 unter dem Namen „Verallia“ am Markt mit 59 Fabriken Nachweis: wikipedia.fr- Saint Gobain; Beauce = Landschaftsname und Nebenfluß der Loire Abb. FR 2 Deckel: 2-zeilig Schrift Form: Bü; D = 80 mm Nachweise: (M) 4160 ohne Abb. Variante zu Abb. FR 2: keine Deckelprägung Form: Bü; D = 85 mm Nachweise: (T) 0726); (H) B 282 Abb. FR 3 Behälter zu Abb. FR 2: Schriftzug Bodenprägung: Literangabe 1 L Form: Ru, Drahtbügel, D = 85 mm, Glas weiß Nachweise: (T) 0726; (H) B 28 276 Pas-de-Calais) 1893 keine Produktion. 1893 Gründung der SA Verrerie et Cristallerie d Árques, 1956 zur Arc Holding umfirmiert und 2015 vom Investmentfonds PHP (American Peaked Hill Partners) übernommen tze nach rechts in Wappenschild; Überschrift arc Abb. FR 3 GH: Société de St. Gobain, heute Hauptsitz in Courbevoie / Frankreich gegr. 1665 als Spiegelfabrik, ab 1830 Umfirmierung als Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Durch Fusionen und Zukäufe und chemischen Fabriken eine der größten französischen Firmen. Heute in 68 Ländern vertreten ng von Glasverpackungen der Lebensmittel - und Getränkeindustrie und Parfümerie 2009 ausgegliedert und ab 2010 unter dem Namen „Verallia“ am Markt mit 59 Fabriken Saint Gobain; Beauce = Landschaftsname und Nebenfluß der Loire ohne Abb. Variante zu Abb. FR 2: keine Deckelprägung Abb. FR 3 Behälter zu Abb. FR 2: Schriftzug Beauce (= Schönheit) in Oval Form: Ru, Drahtbügel, D = 85 mm, Glas weiß 1893 keine Produktion. 1893 Gründung der SA Verrerie et Cristallerie d Árques, 1956 zur Arc Holding gegr. 1665 als Spiegelfabrik, ab 1830 Umfirmierung als Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Durch Fusionen und Zukäufe und chemischen Fabriken eine der größten französischen Firmen. Heute in 68 Ländern vertreten und Getränkeindustrie und Parfümerie 2009 ausgegliedert und ab www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 BOCAL SIEMENS / BRESILIA Abb. FR 4 Abb. FR 4 GH: Aktie ngesellschaft für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens, Dresden; wahrscheinlich währe der Beneluxstaaten und Frankreich Deckel: Umschrift Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) B 13 Abb. FR 5 GH und H bisher unbekannt Deckel: ohne Prägung Behälter: Schriftzug BRESILIA Form: Ru, Drahtbügel, D = 100 mm, Glas hellgrün Nachweise: (M) 2522 CF Abb. FR 6 Abb. FR 6 GH: Verrerie de Fole mbray, Folembray / Dep. Aisne Deckel: Signet CF in einem Kreis Form: Bü; D = 70 mm, Glas grün Nachweise: folembray.pagesperso- 277 5 ngesellschaft für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens, Dresden; wahrscheinlich währe g durch Deutschland eingeführt , Form: Ru, Drahtbügel, D = 100 mm, Glas hellgrün mbray, Folembray / Dep. Aisne ngesellschaft für Glasindustrie vorm. Friedr. Siemens, Dresden; wahrscheinlich währe nd der Besetzung www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 BVB / EXCELSIOR Abb. FR 7 Abb. FR 10 Abb. FR 13 GH und H: Verreries du Groupe Saint Abb. FR 7 Deckel: kreuzförmiges Relief auf der Deckeloberfläche, Umschrift Inschrift BREVETÈ / S.G.D.G . (Breveté Sans Garantie Du Gouvernement = Patent ohne Garantie, in Frankreich bis 1968 gültig) Form: R; D = 95 mm, Glas weiß Nachweise: (T) 0757; (M) 5027 Ohne Abb. Variante zu Abb. FR 7: ohne Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 1134 Abb. FR 8 Deckel: bandförmiges Relief auf der Deckeloberseite, darüber Schrift Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 8873 Abb. FR 9 Deckel: Umschrift zwischen Kreisringabschnitten (aus 2 Ringen gebildet) das Wort FRANCE Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) E 36.1 278 Abb. FR 8 Abb. FR 9 Abb. FR 11 Abb. FR 12 Abb. FR 7 Deckel: kreuzförmiges Relief auf der Deckeloberfläche, Umschrift . (Breveté Sans Garantie Du Gouvernement = Patent ohne Garantie, in Frankreich bis 1968 Mittelteil Abb. FR 8 Deckel: bandförmiges Relief auf der Deckeloberseite, darüber Schrift EXCELSIOR Abb. FR 9 Deckel: Umschrift zwischen Kreisringabschnitten (aus 2 Ringen gebildet) EXCELSIOR , mittig Kreis mit . (Breveté Sans Garantie Du Gouvernement = Patent ohne Garantie, in Frankreich bis 1968 BVB BVB im Oval, im Feld www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. FR 10 Deckel: Umschrift Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 0357 Abb. FR 11 Deckel wie Abb. FR 8: statt BVB jetzt Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 8284 Abb. FR 12 Deckel wie Abb. FR 9: statt BVB jetzt Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4327; (H) E 36.2 Abb. FR 13 Inserat in einer französischen Zeitung, Datum nicht erkennbar Form: 21 x 14,5 cm Nachweise: (H) ohne DURALEX Abb. FR 14 GH und H: Verreries du Groupe Saint Gobain Abb. FR 14 Deckel: Schriftzug (in Schreibschrift) Behälterprägung DURALEX Form: Bü; Glas weiß, D= mm Nachweise: (M) 6265 Abb. FR 15 Variante zu Deckel: 2 Ringe, Schriftzug Behälterprägung DURALEX Bodenprägung: (Füllangabe Form: Bü; D = 85 mm, Glas weiß Nachweise: (T) 0563, 0730 Abb. FR 16 Werbung zur Markteinführung der „DURALEX“ Material: Pappe, 20 x 28 cm Nachweise: (H) ohne 279 und 3 Sterne, auf der Innenseite ein Stempel mit Abb. FR 11 Deckel wie Abb. FR 8: statt BVB jetzt KB Abb. FR 12 Deckel wie Abb. FR 9: statt BVB jetzt KB Inserat in einer französischen Zeitung, Datum nicht erkennbar Abb. FR 15 Abb. FR 16 GH und H: Verreries du Groupe Saint Gobain Abb. FR 14 Deckel: Schriftzug (in Schreibschrift) DURALEX DURALEX Abb. FR 16 Werbung zur Markteinführung der „DURALEX“ - Einkochgläser im Jahr 1959 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 DURFOR Abb. FR 17 Abb. FR 18 GH: Verrerie de Folembray, Abb. FR 17 Deckel: Schriftzug DURFOR Form: Bü; D = 64 mm, Glas grün Nachweise: folembray.pagesperso- Abb. FR18 -FR20- verschiedene Behälterformen zu dieser Marke → Abb. FR 18 Behälter zu Abb. FR 17, ohne Beschriftung Bodenmarke: (Füllmenge) / Litre Form: Bü; D = 65 mm, Glas grün, Nachweise: (H) D 23 → Abb. FR 19: Deckel ohne Beschriftung Behälterprägung: im ovalen Rahmen Schriftzug Form: Bü; D = 85 mm Nachweis: (T) 1115 → Abb. FR 20 Deckel: im Kreis Behälterprägung: im Kreis 2-zeilig Form: Bü; D = 65 mm, Glas dunkelgrün Nachweise: (M) 2529 280 Abb. FR 19 Abb. FR 20 verschiedene Behälterformen zu dieser Marke Abb. FR 18 Behälter zu Abb. FR 17, ohne Beschriftung Abb. FR 19: Deckel ohne Beschriftung Behälterprägung: im ovalen Rahmen Schriftzug DURFOR Form: Bü; D = 65 mm, Glas dunkelgrün www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 DURAX / Etoile / FOR EVER Abb. FR 21 Abb. FR 21 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schraubverschluß aus Glasdeckel und Aluminiumschraubring; Deckel wie be Behälter: 14- fach facettiert und mit Noppen besetzt Schrift senkrecht DURAX Boden: umlaufende Prägung Form: Konservenglasdose, Glas weiß; D = ??? mm Nachweise: ebay fr. Abb. FR 22 GH und H bisher unbekannt Deckel: ohne Beschriftung Behälter: im Sockelbereich des Glases in ovalem Rahmen Schriftzug (Stern) Form: Bü; D = 65 mm, Glas grün Nachweise: (M) 2531 Abb. FR 23 GH und H bisher unbekannt (vermutlich in Frankreich für den britischen Markt produz Deckel: ohne Beschriftung Behälter: im Sockelbereich des Glases in ovalem Rahmen Schriftzug Form: Bü; D = 90 mm, Glas grün Nachweise: (T) 0673 FAMEUX → siehe unter Abb. FR 70 Familia Wiss → siehe unter „Le Meilleur“ 281 Abb. FR 22 Abb. FR 23 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schraubverschluß aus Glasdeckel und Aluminiumschraubring; Deckel wie be i „La Facile“ – fach facettiert und mit Noppen besetzt Form: Konservenglasdose, Glas weiß; D = ??? mm Abb. FR 22 GH und H bisher unbekannt Behälter: im Sockelbereich des Glases in ovalem Rahmen Schriftzug (Stern) ETOILE (Stern) Abb. FR 23 GH und H bisher unbekannt (vermutlich in Frankreich für den britischen Markt produz Behälter: im Sockelbereich des Glases in ovalem Rahmen Schriftzug FOR EVER www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 L´idéale / La Reine Abb. FR 24 Abb. FR 27 Abb. FR 30 Abb. FR 31 282 Abb. FR 25 Abb. FR 26 Abb. FR 28 Abb. FR 29 Abb. FR 32 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. FR 33 GH: Verrerie des Islettes, Les Islettes/ Meuse (Argonnen) Existierte 1873- 1936 ; ab etwa 1919 Produktion von Einkochflaschen Verreries du Granrut & Cie. Abb. FR 24 Deckel: 5-zeilig Schrift Form: Bü; D = 40 mm, Porzell an mit eingegossener erhabener Schrift Nachweise: (H) L 01.01 Abb. FR 25 Deckel: 5- zeilig Schriftzug wie Abb. FR 23 als Unterglasurdruck Form: Bü; D = 65 mm, Porzellan mit geänderter Halterung für den Drahtbügel, grüne Schrift; D= 61 mm Nachweise: (H) L 01.02 Abb. FR 26 Deckel: Umschrift Form: Bü; D = 65 mm, Glasverschluss in der Form wie Abb. FR24 Nachweise: (T) 1104,1113, 1116; Abb. FR 27 Deckel: Schriftzug in oval Form: Ru, Bügelverschluss, Glas grün; D= 85 mm Nachweise: (T) 1111 Abb. FR 28 Ausschnitt aus einer Werbung für Gläser der Marke „L´Ideale“ Hier: Abbildung eines „Verrine“ (= Schüssel) genannten Glases mit 750 Gramm Inhalt Form: Bü; ovales Glas 106 x 160 mm Nachweise: (H) ohne Abb. FR 29 Werbung für E inkochgläser mit der Darstellung unterschiedlicher Glasformen Nachweise: www.uni.lu Abb. Fr. 30 Behälter zu Abb. FR 24 Behälterprägung: 3-zeilig Schriftzug L´Ideale / MARQUE / DEPOSEE Form: Weithalsflasche, Glas grün, Gesamthöhe 32 cm Abb. FR 31 Behälter zu Abb. FR 26 Behälterprägung: auf der Schulter umlaufend Bodenprägung: (Füllangabe) Form: Weithalsflasche Glas leicht grün, Abb. FR 32 Behälter zu Abb. FR 26 Behälterprägung: Schriftzug in oval Bodenprägung: (Füllangabe) Form: verschiedene Behälterformen ,Glas weiß oder grün Nachweis: www. lamalleapapa ; www.folembray.pagesperso Ohne Abb. Varianten zu vor Deckel: Schrift PATENTED THE IDEAL Form: Bügelverschluss, glas grün; D= ??? mm Nachweise: folembray. Pagesperso- 283 Islettes/ Meuse (Argonnen) 1936 ; ab etwa 1919 Produktion von Einkochflaschen / (Trennstrich / L´IDÉALE / Bve S.G.D.G. / A an mit eingegossener erhabener Schrift zeilig Schriftzug wie Abb. FR 23 als Unterglasurdruck Form: Bü; D = 65 mm, Porzellan mit geänderter Halterung für den Drahtbügel, grüne Schrift; D= 61 mm Bü; D = 65 mm, Glasverschluss in der Form wie Abb. FR24 L`Ideale Form: Ru, Bügelverschluss, Glas grün; D= 85 mm Abb. FR 28 Ausschnitt aus einer Werbung für Gläser der Marke „L´Ideale“ Hier: Abbildung eines „Verrine“ (= Schüssel) genannten Glases mit 750 Gramm Inhalt inkochgläser mit der Darstellung unterschiedlicher Glasformen L´Ideale / MARQUE / DEPOSEE Form: Weithalsflasche, Glas grün, Gesamthöhe 32 cm Behälterprägung: auf der Schulter umlaufend L´IDEALE BREVETEE S:G:D:G: Weithalsflasche Glas leicht grün, L`Ideale bzw.keine Form: verschiedene Behälterformen ,Glas weiß oder grün ; www.folembray.pagesperso -orange.fr; (T) 1104, 1111, 1113, 1116; PATENTED S.G.D.G. Form: Bügelverschluss, glas grün; D= ??? mm Form: Bü; D = 65 mm, Porzellan mit geänderter Halterung für den Drahtbügel, grüne Schrift; D= 61 mm www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. FR 33 Deckelprägung: Umschrift Behälterprägung: eine Ente nach links, darüber gebogener Lorbeerzweig, darunter in gebog Form: Bügelverschluss,Glas weiß, D= ? mm Nachweise: Verkaufsportal Selency.fr La Conserve & La Facile Abb. FR 34 Abb. FR 37 Abb. FR 34 „La Conserve“ à Agrafes Breveté Ausschnitt aus einer Werbung mit Darstellung eines Glases mit Blechdeckel und Halteklammern Deckel: Umschrift LA CONSERVE / AGRAFES BREVETÉES S.G.D.G. Variante Deckel: Umschrift Nachweise : ebay.fr; (H) Französische Broschüre vor 1920, (Haushaltswarenhändler aus Brive) 10,5 x 13,3 cm Abb. FR 35 Schnittdarstellung eines Glasrandes mit aufliegendem Blechdeckel, Gummiring und Befestigungsklammer (Der Form nach wird die Befestigungsklammer heute für „WECK“ Nachweise: (H) Französische Broschüre vor 1920, (Haushaltswarenhändler aus Brive) 10,5 x 13,3 cm Abb. FR 36 La Conserve- Darstellung eines Dichtgummiwechsels am Blechdeckel Nachweise: (H) vorgenannte Broschüre 284 Behälterprägung: eine Ente nach links, darüber gebogener Lorbeerzweig, LA REINE; unter der Marke Schrift MARQUE DEPOSEE Form: Bügelverschluss,Glas weiß, D= ? mm Abb. FR 35 Abb. FR 36 Abb. FR 38 Abb. FR 39 Abb. FR 34 „La Conserve“ à Agrafes Breveté es S.D.G.D. (= „Die Konserve“ - die Dose mit patentierten Klammern) Ausschnitt aus einer Werbung mit Darstellung eines Glases mit Blechdeckel und Halteklammern LA CONSERVE / AGRAFES BREVETÉES S.G.D.G. Nachweise : ebay.fr; (H) Französische Broschüre vor 1920, (Haushaltswarenhändler aus Brive) 10,5 x 13,3 cm Abb. FR 35 Schnittdarstellung eines Glasrandes mit aufliegendem Blechdeckel, Gummiring und Befestigungsklammer wird die Befestigungsklammer heute für „WECK“ -Rundrandgläser benutzt) Nachweise: (H) Französische Broschüre vor 1920, (Haushaltswarenhändler aus Brive) 10,5 x 13,3 cm Darstellung eines Dichtgummiwechsels am Blechdeckel die Dose mit patentierten Klammern) Abb. FR 35 Schnittdarstellung eines Glasrandes mit aufliegendem Blechdeckel, Gummiring und Befestigungsklammer www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. FR 37 „La Facile“ (= Das Einfache) Deckel: kreuzförmiges Relief Form:Fl, Glasdeckel mit Metallschraubring, Bajonettverschluss, D= 73 mm Nachweise: (M); (H) L 03 Abb. FR 38 Behälter zu Abb. FR 36 Behälterprägung: 3-zeilig Schrift Bodenprägung: FABRIQUE EN FRANCE Form: Konservenglasdose, Glas weiß Nachweise: (H) L 03 Abb. FR 39 zeichnerische Darstellung der Bestandteile ines Einkochglases Marke „La Facile“ mit Größenangaben Nachweise: (H) undatierte französische Broschüre La Lyonnaise Abb. FR 40 GH und H bisher unbekannt Abb. FR 40 Deckel: Schrift 2-zeilig Form: M; D= 95 mm Nachweise: (T) 0977; (H) L 04 Abb. FR 41 Deckel: kreuzförmiges Relief, in 2 gegenüberliegenden Feldern Schrift 2 Form: M; D= 95 mm Nachweise: (T) 0564; 285 Form:Fl, Glasdeckel mit Metallschraubring, Bajonettverschluss, D= 73 mm / (Füllangabe) LITRE Abb. FR 39 zeichnerische Darstellung der Bestandteile ines Einkochglases Marke „La Facile“ mit Größenangaben Nachweise: (H) undatierte französische Broschüre Abb. FR 41 YONNAISE (= Das Lyoner) Abb. FR 41 Deckel: kreuzförmiges Relief, in 2 gegenüberliegenden Feldern Schrift 2 -zeilig LA / LY Abb. FR 39 zeichnerische Darstellung der Bestandteile ines Einkochglases Marke „La Facile“ mit Größenangaben www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 La Lorraine Abb. FR 42 Abb. FR 44 GH: (?) Verreries Lorraines S.A., Sarrebourg/Moselle Abb. FR 42 Deckel: Darstellung der Lothringischen Distel Form: Bügelverschluss, Nachweise: (H) L 27.2 Abb. FR 43 Behälter zu vor Behälterprägung: bogenförmig Bodenprägung: (Füllangabe) LITRE Form: Weithalsflasche, Glas weiß, Nachweise: (H) L 27.2 Abb. FR 44 Deckel: Darstellung der l Form: Bü; D = 65 mm Glas weiß, dunkelgrün; Nachweise: (T) 1107; (H) L 27.1 Abb. FR 45 Behälter zu vor Behälterprägung: bogenförmig Bodenprägung: (Füllangabe) LITRE Form:Bü; D = 65 mm Nachweise: (T) 1107; (H) L 27.1 286 Abb. FR 43 Abb. FR 45 GH: (?) Verreries Lorraines S.A., Sarrebourg/Moselle Abb. FR 42 Deckel: Darstellung der Lothringischen Distel , darunter Distel Form: Bü; D = 65 mm Glas weiß, dunkelgrün; , darunter Distel www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 LE MEILLEUR / Le Parfait / FAMILIA WISS Abb. FR 46 Abb. FR 48 Abb. FR 51 GH: Verreries Mecaniques Champenoises (VMC), Reims/ Frankreich Produziert ab etwa 1930 Einkochgläser (siehe auch „Le Pratique“) Abb. FR 46 Deckel: Umschrift Form: M; D= 95 mm Nachweise: (H) L 09 var; Werbung von VMC.Le Parfait / FAMILIA WISS 287 LE MEILLEUR / Le Parfait / FAMILIA WISS 47 Abb. FR 49 Abb. FR 50 Abb. FR 52 GH: Verreries Mecaniques Champenoises (VMC), Reims/ Frankreich Produziert ab etwa 1930 Einkochgläser (siehe auch „Le Pratique“) / 3 Kreisringabschnitte Nachweise: (H) L 09 var; Werbung von VMC.Le Parfait / FAMILIA WISS www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 288 Ohne Abb Variante zu Abb FR 46: über den Kreisabschnitten MADE IN FRANCE Form:M; D= 95 mm Nachweise: (M) 4545 Abb. FR 47 Werbung für die drei Reihen von Verschlussmöglichkeiten der Fa. VMC „Le Parfait“ (= Das Perfekte) mit Bügelverschluss „Le Meilleur“ (= Das Beste)) als Massivrandglas „Familia Wiss“ mit Schraubverschluss Abb. FR 48 Deckel: in Schreibschrift Le Parfait Behälterprägung: 4-zeilig Schrift NIVEAU DE REMPLISSAGE (= Füllhöhe) / Le Parfait / „Super“ / VMC REIMS 23 Bodenprägung: (Füllmenge) L / MADE In / FRANCE Form: Bü;, D = 85 mm, Glas weiß, verschiedene Formen möglich Nachweise: (H) L 34.1 Abb. FR 49 Deckel: 4 Zeilen Schrift BOCAL / Le Parfait / „Super“ / OUVERTURE INSTANTANEE (= sofortige Öffnung) Behälterprägung: 3 Zeilen Schrift VMC REIMS – NIVEAU DE REMPLISSAGE / Le Parfait / „Super“ Bodenprägung: MADE IN FRANCE / (Füllmenge) Form: Bü; D= 85 mm, weißes Glas,verschiedene Gefäßformen Nachweise: (T) 0066, 0962, 1013; (M) 4549; (H) L 34.2 ohne Abb Deckel: 5 Zeilen Schrift BOCAL A / OUVERTURE INSTANTANEE / Le Parfait / „Super“ / BREVETE S:G:D:G: Form: Konservenglasdose Nachweise: (T) 1080 Abb.FR 50 FAMILIA WISS Deckel: Blechschraubkappe geprägt Umschrift: A CHAQUE UTILISATION PLACEZ UNE CAPSULE NEUVE SOUS CEBOUCHON. im Feld 3-zeilig FAMILIA WISS / MARQUE DEPOSEE / Le Parfait Behälterprägung: von links unten nach rechts oben FAMILIA WISS (Bisher kein Belegexemplar) Form:Konservenglasdose; D= 100 mm Nachweise: Werbeanzeige der Fa. VMC (50iger Jahre) Ohne Abb Variante zu Abb. FR 50: statt le Parfait das Firmenlogo VMC Nachweise: (H) F 32 Abb. F 51 Behälter zum Deckel (VMC-Variante) Behälterpägung: 3-zeilig Schriftzug Le Parfait / Familia Wiss / Füllmenge und Firmenmarke Form: Glas mit Schraubgewinde, D Halsweite = 90 mm Nachweise: (H) F 32 Abb. F 52 Werbung für Einkochgläser der Marke „Familia Wiss“ Papier, 38 x 28 cm Nachweise: (H) F 32.001 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Le Pratique Abb. FR 53 GH: BSN Glasspack Gegr. 1966, entstanden aus der Fusion von der Danone SA Gruppe (Deutschland); Die Danone SA , Paris, verkauft2003 restliche Anteile an die Glasspack Partipations. 2004 von Owens Illinois übernommen Abb. FR 53 Deckel: Umschrift in Schreibschrift Form: Bü; D = 85 mm Nachweise: (M) 6482; Abb. FR 54 Variante zu Abb. FR 52: In Druckschrift Form: Bü, D = 85 mm, Glas weiß oder bernsteinfarben Nachweise: (T) 0974, 1007; (M) 4553; (H) L 11.1 Abb. FR 55 Behälter zu Abb. FR 53 Form: bauchiges Glas, Gla Bodenprägung: geriffelter Rand, Schrift Nachweise: Verkaufsportal Brocanteco.fr; (H) L 11.1 289 Abb. FR 54 Abb. FR 55 Gegr. 1966, entstanden aus der Fusion von der Danone SA - Gruppe (Frankreich) mit den 6 Glashütten der Gerresheimer Gruppe (Deutschland); Die Danone SA , Paris, verkauft2003 restliche Anteile an die Glasspack Partipations. 2004 von Owens Abb. FR 53 Deckel: Umschrift in Schreibschrift Le Pratique Abb. FR 54 Variante zu Abb. FR 52: In Druckschrift le Pratique / FRANCE Form: Bü, D = 85 mm, Glas weiß oder bernsteinfarben Nachweise: (T) 0974, 1007; (M) 4553; (H) L 11.1 Bodenprägung: geriffelter Rand, Schrift FRANCE / (Füllangabe) / BSN und Werksmarke Nachweise: Verkaufsportal Brocanteco.fr; (H) L 11.1 den 6 Glashütten der Gerresheimer Gruppe (Deutschland); Die Danone SA , Paris, verkauft2003 restliche Anteile an die Glasspack Partipations. 2004 von Owens www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 290 Les ECO Abb. FR 56 Abb. FR 56 GH und H bisher unbekannt Deckel: ohne Behälterprägung: im Sockelbereich des Glases im ovalen Rahmen Les ECO (= Das Ökonomische) Form: Bü; D = 82 mm, dunkelgrünes Glas Nachweise: (T) 1110 MAD Ohne Abb. Ohne Abb. GH: Verrerie de Folembray Deckelprägung: mehrere konzentrische Ringe Behälterprägung: in runder Umrandung MAD Form: Bügelverschluss, Glas grün: D= ??? mm Nachweise: folembray.pagesperso-orange.fr www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Mercur / MIRA / NOGA / PAX Abb. FR 57 Abb. FR 60 291 Mercur / MIRA / NOGA / PAX Abb. FR 58 Abb. FR 59 Abb. FR 61 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. FR 57 GH und H bisher nicht bekannt Deckel: Porzellan, keine Aufschrift Behälterprägung: bogenförmig Schrift Form: Bü, D = 45 mm, Glas hellgrün Nachweise: (H) M 32 Abb. FR 58 Ausschnitt zur Vorposition Abb. FR 59 H: J. Thévenin, Nancy, 11 rue du Général Roche (Glasgroßhandel) Deckel: ohne Aufschrift Behälterprägung: im Sockelbereich des Glases im ovalen Rahmen Form: Bü; D = 65 mm, dunkelgrünes Glas Nachweise: Glasmarkenlexikon 4748; Abb. FR 60 GH und H bisher nicht bekannt Deckel ohne Beschriftung Behälterprägung: In einer Raute Schriftzug Bodenprägung: (Füllangabe) L Form: Bü; D = 80 mm, Glas dunkelgrün Nachweise: (H) N 19 Abb. FR 61 GH und H bisher nicht bekannt Deckel: ohne Beschriftung Behälterprägung: Schriftzug PAX kreuzweise in ovalem Rahmen Bodenprägung: (Füllmaß) Form: Bü; hellgrünes Glas ; Behälterform wie Abb. FR 19; D= ??? mm Nachweise: Verkaufsportal selency.fr. OPSO Abb. FR 62 Abb. FR 62 Werbebroschüre vor 1933, Deckblatt und Blatt mit Liefergrößen für Massivrandgläser Marke „OPSO“ Form: Papier, 16 Seiten !00 x 120 mm Nachweise (H) ohne 292 GH und H bisher nicht bekannt , darunter geflügeltes Rad und 2 Schlangen; am Fuß (Füllangabe H: J. Thévenin, Nancy, 11 rue du Général Roche (Glasgroßhandel) im Sockelbereich des Glases im ovalen Rahmen MIRA Form: Bü; D = 65 mm, dunkelgrünes Glas GH und H bisher nicht bekannt Behälterprägung: In einer Raute Schriftzug NOGA GH und H bisher nicht bekannt kreuzweise in ovalem Rahmen ; Behälterform wie Abb. FR 19; D= ??? mm Werbebroschüre vor 1933, Deckblatt und Blatt mit Liefergrößen für Massivrandgläser Marke „OPSO“ Rad und 2 Schlangen; am Fuß (Füllangabe ) Lit Werbebroschüre vor 1933, Deckblatt und Blatt mit Liefergrößen für Massivrandgläser Marke „OPSO“ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 PRIMUS Abb. FR 63 Abb. FR 63 GH: (?) Actien- Gesellschaft der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye ( Auftrag Nr.54262) Deckel: ohne Beschriftung, Behälterprägung: Schriftzug Bodenprägung: (Füllmaß) / Umschrift Form: Bü; D = 75 mm, Glas weiß Nachweise: (H) P 24.2 PYREX Abb. FR 64 GH: 1922 Beginn in in Bagneaux-sur- H: Société „LE PYREX“, 8, Rue Fabre.D´Èglantine, Paris (Das hitzefeste Borosilikatglas wurde in den Jenaer Glaswerken von Otto 1887 entwickelt; 1915 in den USA unter der Marke „PYREX“ von Amerikanern paten tiert und 1922 in Frankreich eingeführt ; Die Firma „Pyrex gehörte zu90% von Saint Gobain und 10% zu Corning Glasworks, USA) Abb. FR 64 Deckel: Umschrift Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) ohne 293 Gesellschaft der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye ( Auftrag Nr.54262) Deckel: ohne Beschriftung, Behälterprägung: Schriftzug Primus Abb. FR 65 Paris bis etwa 1975; heute Glaswerk in Chateauroux H: Société „LE PYREX“, 8, Rue Fabre.D´Èglantine, Paris (Das hitzefeste Borosilikatglas wurde in den Jenaer Glaswerken von Otto 1887 entwickelt; 1915 in den USA unter der Marke tiert und 1922 in Frankreich eingeführt ; Die Firma „Pyrex gehörte zu90% von Saint Gobain TÉ SGDG Gesellschaft der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye ( Auftrag Nr.54262) (Das hitzefeste Borosilikatglas wurde in den Jenaer Glaswerken von Otto 1887 entwickelt; 1915 in den USA unter der Marke tiert und 1922 in Frankreich eingeführt ; Die Firma „Pyrex gehörte zu90% von Saint Gobain www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. FR 65 Plakat zur Markteinführung Form: Pappe, 34 x 26 cm Nachweise: (H) ohne RAC Abb. FR 66 GH und H bisher unbekannt Abb. FR 66 Deckel: sternförmiges Relief, 3 Form: Bü; D = 83 mm,Glas weiß, Nachweise: (H) R 01.1 Abb. FR 67 Behälter zu Abb. FR 66 Behälterprägung RAC in Bodenprägung; (Füllangabe) Nachweise: (H) R 01.1 Ohne Abb. . Variante zu Abb. FR 67: Deckel wie Abb. FR 66 Behälterprägung: Schriftzug RAC Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0758, 0775 Abb. FR 68 Werbung für RAC-Gläser Record / FAMEUX Abb. FR 69 Abb. FR 69 GH: (?) Glashüttenwerke Phönix, Penzig/Schlesien (1939 Deckel: Umschrift ( Zweig mit Blüte) Behälter Bodenprägung: Ziffer 85 Form:R; D = 95 mm Nachweise: (H) R 32 294 1935 in Frankreich Abb. FR 67 Abb. FR 68 Abb. FR 66 Deckel: sternförmiges Relief, 3 -zeilig Schrift RAC / M QUE MODÈLE (Raute) DÉPOSÉS /RAC Ohne Abb. . Variante zu Abb. FR 67: Deckel wie Abb. FR 66 Abb. FR 70 Glashüttenwerke Phönix, Penzig/Schlesien (1939 - 1944, während der Besetzung Frankreichs (Zweig mit Blüte) / MARQUE DÉPOSÉE MODÈLE (Raute) DÉPOSÉS /RAC 1944, während der Besetzung Frankreichs www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 295 Abb. FR 69 GH: (?) Glashüttenwerke Phönix, Penzig/Schlesien (1939-1944, während der Besetzung Frankreichs Deckel: 2-zeilig Umschrift ( Stern) FAMEUX (Stern) / VERRE A CONSERVES // Importé / d´Allemagne Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 2149 Rapid Abb. FR 71 Abb. FR 72 Abb. FR 73 GH: Verrerie Royal de St Pierre de Folembray, Folembray / Dep. Aisne Abb. FR 71 Deckel: Kreisringe, mittig Schriftzug RAPID (= Schnell) Form: Bü; D = 105 mm, Glas grün Nachweise: folembray. Pagesperso-orange.fr; (T) 0312 Abb. FR 72 Behälter zu Abb. FR 71 Behälterprägung kreisförmiger Rahmen ohne Schriftzug Nachweise: (T) 0312 Abb. FR 73 Behältervariante Deckel: ohne Beschriftung Behälterprägung: in kreisförmigem Rahmen Schriftzug RAPID Form: Bü; D = 65 mm, Glas grün Nachweise: (M) 2540 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 SAINT ETIENNE / SAVOR Abb. FR 74 Abb. FR 74 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Punkt) SAINT Behälterprägung: ohne Bodenprägung: unleserlich Form: Bü;D = 60 mm, Glas hellgrün Nachweise: (H) S 45 Abb- FR 75 GH: Verrerie Royale de St Pierre de Folembray, Folembray / Dep. Aisne Deckel kreuzförmiges Relief, Umschrift Form: M; Glas weiß, D = 122 mm Nachweise: (T) 0553 ohne Abb Variante zu Abb. FR 75 Deckel kreuzförmiges Relief, Umschrift Form:M; Glas grün; D = ??? Nachweise: folembray.pagesperso- orange.fr; Verkaufsaportal Brocante co.fr Solidor /Solidex Abb. FR 76 GH: bis 1936: Verrerie des Islettes; danach Verrerie de Folembray, Folembray / Dep. Aisne ohne Abb. Solidex Deckel: Schrift in ovalem Rahmen Behälterprägung: ohne Form: Bügelverschluss, Glas grün; D= ??? mm Nachweise: folembray.pagesperso-orange.fr 296 Abb. FR 75 Abb. FR 74 GH und H bisher unbekannt ETIENNE, mittig Signet MF FR 75 GH: Verrerie Royale de St Pierre de Folembray, Folembray / Dep. Aisne (= [engl.]Genuss) / MARQUE DÉPOSÉE orange.fr; Verkaufsaportal Brocante co.fr Abb. FR 77 Abb. FR 78 GH: bis 1936: Verrerie des Islettes; danach Verrerie de Folembray, Folembray / Dep. Aisne Bügelverschluss, Glas grün; D= ??? mm www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. FR 76 Deckel: ohne Schrift Behälterprägung: in ovalem Rahmen Schriftzug Form: Bü; D = 80 mm, Glas grün Nachweise: (M) 3800 ohne Abb. Variante zu Abb. FR 76: stat Deckel: ohne Form: Bü; D = 65 mm, Glas grün Nachweise: folembray.pagesperso- orange. Fr; (T) 0705; (M) 2516 Abb. FR 77 geänderte Gefäßform, sonst wie Abb FR 75 Form: Bü; D = 75 mm, Glas grün Nachweise: (T) 1108 Abb. FR 78 sogenannte „ Verrine“ (= Schale, Schüssel) Behälter: Prägung wie die Vorpositionen Form: Bü; D = mm Nachweise: (H) S 57 Trefle Abb. FR 79 Abb. FR 79 GH und H b Deckel: Darstellung eines Kleeblattes mit der Inschrift Form: Bü; D = 80 mm, Glas grün Nachweise: (H) T 27 Abb. FR 80: Behälter zu Abb. FR 78 Behälterprägung: In ovalem Rahmen darstellung eines Kleeblattes und die Inschrift 297 Behälterprägung: in ovalem Rahmen Schriftzug SOLIDEX Solidor in ovalem Rahmen orange. Fr; (T) 0705; (M) 2516 Abb. FR 77 geänderte Gefäßform, sonst wie Abb FR 75 Abb. FR 78 sogenannte „ Verrine“ (= Schale, Schüssel) Behälter: Prägung wie die Vorpositionen Abb. FR 80 Deckel: Darstellung eines Kleeblattes mit der Inschrift Trefle (= Kleeblatt) Behälterprägung: In ovalem Rahmen darstellung eines Kleeblattes und die Inschrift Trefle www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 TRIOMPHE / VICASA Abb. FR 81 Abb. FR 81 GH: Societé J.G.Durand et Cie. Deckel: TRIOMPHE, darunter Signet – Form: Bü; D = 80 mm Nachweise: Emhart Glass SA; (M) 7110; (H) T 16 Abb. FR 82 GH: VICASA war eine spanische Tochtergesellschaft von Saint Gobain Deckel: Schriftzug Form: N; D = 85 mm Nachweise: (M) 6694 298 Abb. FR 82 Abb. FR 81 GH: Societé J.G.Durand et Cie. - Verrerie Cristallerie d´Arques V.C.A., Arques Nachweise: Emhart Glass SA; (M) 7110; (H) T 16 Abb. FR 82 GH: VICASA war eine spanische Tochtergesellschaft von Saint Gobain VICASA www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 FORSTER Abb. GB 1 Abb. GB 3 Abb. GB 5 GH: Atlas Glass Works, St. Helens, Lancashire 1878: Firmengründung durch John Forster, (Herstellung von Glasflaschen und Maschinen zur Glasbearbeitung) 1905: Forster & Sons Ltd. (= Gesellschaft mit beschränkter Haftung), 1919: Umfirmierung zur Aktiengesellschaft „Forsters Glass Co.“ 299 Großbritannien Abb. GB 2 Abb. GB 4 Abb. GB 6 GH: Atlas Glass Works, St. Helens, Lancashire Forster, (Herstellung von Glasflaschen und Maschinen zur Glasbearbeitung) 1905: Forster & Sons Ltd. (= Gesellschaft mit beschränkter Haftung), 1919: Umfirmierung zur Aktiengesellschaft „Forsters Glass Co.“ 7 Forster, (Herstellung von Glasflaschen und Maschinen zur Glasbearbeitung) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 300 1966: Erwerb durch Rockware Glass Ltd , Rockware Avenue, Greenford und Doncaster und mit Garston Bottle Co. zur Rockware Group Ltd. zusammengeschlossen 1982: Schließung des Standortes in St. Helens 2006: Teil der Ardagh- Gruppe Nachweise: www.gracesguide. co.uk; Abb. GB 1 „THE FORSTER JAR“ Deckel: 3 konzentrische Ringe, Umschrift FORSTER´S GLAS Co LTD / ST. HELEN´S Form: (Glaskonservendose) – Glas mit Glasdeckel und Schraubring aus Blech; D Außen = 75 mm Nachweise: pd&preservingjarparts.co.uk; eBay.uk; (H) F 32.1 Abb. GB 2 Randausbildung des „FORSTER“-Glases Der Deckel greift wie bei einem deutschen Nut- oder Massivranddeckel über den Rand des Glases Abb. GB 3 „THE FORSTER ATLAS TYPE JAR“ Deckel: 3 konzentrische Ringe, Umschrift FORSTER´S GLAS Co LTD / ATLAS TYPE LID Form: (Glaskonservendose) – Glas mit Glasdeckel und Schraubring aus Blech; D Außen = 75 mm Nachweis: (H) F 36.2 Abb. GB 4 Randausbildung des „Atlas“- Typs Der Deckel liegt hier auf dem Glasrand auf Abb. GB 5 Behälter zu Abb. G B 1 Behälterprägung: 3-zeilig Schriftzug in 2 Schriftgrößen THE / FORSTER / JAR Form: Glas weiß mit Schraubgewinde; D Halsweite = 55 mm Nachweise: pd&preservingjarparts.co.uk; eBay.uk; (H) F 32.1 Abb. GB 6 Behälter zu Abb. GB 3 Behälterprägung: 4-zeilig Schriftzug in unterschiedlicher Schriftgröße THE / FORSTER / (ATLAS TYPE) / JAR Form: Glas weiß mit Schraubgewinde; D Halsweite = 65 mm Nachweise: (H) F 32.2 Abb. GB 7 Schraubring zu den Forster-Deckeln der Abbildungen GB 1 und GB 3 Die Einzelteile ( Glas, Deckel, Gummiring und Schraubring) waren mit den Gläsern von Kilner austauschbar (etwa 1932 – 1948) Form: Schraubring aus Stahlblech; D = 80 mm Nachweise: ebay.uk (Nov 2021), Auskünfte von britischem Händler bzw. Anbieterpd@preserveringjarparts.uk, 18naomi85; (H) F 36.1 Fowler (Bisher kein Belegexemplar) Es ist bisher nicht belegt, wer für die Einmachgläser infrage kommt. Es gibt verschiedene Zuordnungsmöglichkeiten von Personen, deren Nachname Fowler ist. Ein Brite namens Joseph Fowler (1888 - 1972) betrieb zusammen mit seinem Bruder in Maidstone, Kent ab etwa 1905 (?) ein Obstkonservengeschäft. Er wanderte 1912 nach Australien aus und entwickelte in Melbourne das „Vacola- Einmachglas“; bei dem der Metallring des Deckels kein Schraubgewinde hatte, sondern der Deckel beim Vakuumieren durch eine Klammer festgehalten wurde. Nachweise: en.m.wikipedia.org; Australien Dictionary of Biography, Band 14, 1996 ohne Abb. ohne Abb. H: Geo. Fowler, Lee & Co., Ltd., 72, Queens Road, Reading (Haushaltswaren) Fowler´s Einkochthermometer (Everything for Fruit, Vegetable and Game Bottling, Jam and Jelly Making, Sweet Making, Cake Making ans Ieing, and all the latest Kitchen Utensils and Tools) Nachweise: ebay.uk (Nov. 2021; Southcartbooksandcomics ca 55 €); www. gracesguide.co.uk (Werbung 1933-34 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 301 „Kilner“ Abb. GB 8 Abb. GB 9 Abb. GB 10 Abb. GB 11 Abb. GB 12 Abb. GB 13 Abb. GB 14 Abb. GB 15 Abb. GB 16 Abb. GB 17 Abb. GB 18 Abb. GB 19 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 302 Abb. GB 20 Abb. GB 21 Abb. GB 22 Abb. GB 23 Abb. GB 24 Abb. GB 25 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 303 John Kilner & Co. Glassworks, Wakefield / Grafschaft York (gegr. 1842) 1842-1846: John Kilner & Co., Castlefort/ Yorkshire - zunächst Herstellung von Flaschen 1847- 1857 John Kilner and Sons, Wakefield/ Yorkshire 1857-1900 John Kilner, Wakefield 1857-1873 Kilner Brothers Glass Co. , Thornhill Lees und Conisbrough / Yorkshire 1873-1937 Kilner Brothers Ltd., Thornhill Lees und Conisbrough (Bankrott) 1937 Verkauf der Markenrechte und Patente an United Glass Bottle Manufacturers (= U.G.B., gegr. 1913 , Zusammenschluss von Ravenhead Glass (gegr. 1852 in St. Helens , Lancashire) mit 5 anderen Flaschenfabrikanten) 1959 Umbenennung in United Glass Ltd. 1972 Umbenennung von United Glass Tableware Ltd. in Ravenhead Glass (neue Markenstrategie und vermehrte Ausrichtung auf Haushaltsglas) 2001 Ravenhead-Glass wird nach mehreren Eigentümerwechseln geschlossen. 2003 erwirbt die Rayware Group aus Liverpool die Markenrechte an Ravenhead und führt die Marke weiter Heute: Produktion in China Nachweise: gracesguide.co.uk (United Glass); Detaillierte Firmengeschichte und die der Flaschen und Einmachgläser unter sha.org – The Kilner Glass Companys. Bill Lockhart, Beau Schriever, Bill Lindsey und Carol Serr ; www.en.m.wikipedia.org Abb. GB 8 1857 - 1900 John Kilner , Wakefield Deckel: Umschrift JOHN KILNER / WAKEFIELD, mittig Abrißnarbe Form: Fl; D Außen = 70 mm , Glas grün Nachweise: (H) K 12.1 Abb. GB 9 1857 - 1873 Kilner Brothers Glass Co. , Thornhill Lees (1857- 1873) Deckel: Umschrift KILNER BROTHERS LTD / THORNHILL LEES, mittig Abrißnarbe Form: Fl, D = ca 60 mm, Glas grün Nachweise: Foto mit freundlicher Genehmigung von CA Antiques, Ciara and Adam, Nottingham (Angebot ebay.uk, Nov. 2021) Abb. GB 10 Glas zu Abb. GB 9: hergestellt 1865, blasenhaltiges, mundgeblasenes grünes Glas, Bodenmarkierung: KBC 7134 Form: runder Rand., D= 14,3 cm, H= 34,5 cm, Inhalt: 1 Gallone = 4,5 l, Glas grün Nachweise: Foto mit freundlicher Genehmigung von CA Antiques, Ciara and Adam, Nottingham (Angebot ebay.uk, Nov. 2021 Abb. GB 11 ab etwa 1910 Deckel: mehrere Ringe und Umschrift BRITISH MADE Form: (Konservenglasdose mit Blechschraubring wie „Forster“ Abb. GB 2); D = ?? mm, Glas hellgrün Nachweise: sha.org - The Kilner Jar; eBay.uk Abb. GB 12 ab etwa 1910 bis 1932 Deckel: mehrere Ringe und Umschrift BRITISH MADE Form: (Konservenglasdose mit Blechschraubring wie „Forster“ Abb. GB 2 ); Glas hellgrün, D = ?? mm Nachweise: sha.org - The Kilner Jar; eBay.uk Abb. GB 12 ab etwa 1910 bis 1932 Deckel: vier konzentrische Ringe und Umschrift KILNER BROS LTD / MAKERS Form: (Konservenglasdose mit Blechschraubring); Glas hellgrün, D = ?? mm Nachweise: sha.org - The Kilner Jar; eBay.uk Abb. GB 13 1932 – 1937 Deckel: mehrere Ringe und Umschrift ORIGINAL ‘‘KILNER“ JAR LID Form: (Konservenglasdose mit Blechschraubring); D = 65 mm Nachweise: (H) K12.4 Abb. GB 14 nach 1937 GH: United Glass Bottle Manufacturers (Ravenhead) Deckel: 3-zeilig Schriftzug IMPROVED / ´´KILNER´´ /LID Form: : (Konservenglasdose mit Blechschraubring wie „Forster“ Abb GB 4) – Glas mit Glasdeckel und Schraubring aus Blech; D Außen = 65 mm Nachweise: (H) K 12.5 Abb. GB 15 ab 1960 (Einführung eines Deckels aus lackiertem Blech) Deckel: Umschrift (Punkt) USE ONLY FOR PRESERVING (Punkt) / LEVER WITH COIN TO BRAKE SEAL, im Feld 6-zeilig Schriftzug SEALING DISC / FOR / KILNER / REGD / Dual Purpose / JAR Form: (Konservenglasdose mit Blechdeckel und Blechschraubring); D = 82 mm Nachweise: http://www.kilnerjar.co.uk/about-us; www.eBay.uk (verschiedene Angebote Nov. 2021) ohne Abb. Variante zu Abb. GB 15: ohne die Zeile REGD Nachweise: www.eBay.uk Abb. GB 16 ab 1970: Einführung eines Schraubringes aus Kunststoff in orangerot oder braun, ab 1972: Markeneinführung mit dem „Ravenhead“-Symbol eines Raben in Form eines Sektkelches Deckel: 4-zeilig i unterschiedlicher Schriftgröße Ravenhead / KILNER / Jar / Signet: RAVENHEAD / Rabe / GLASS Form: (Konservenglasdose www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 304 Abb. GB 17 ab 1980er Jahre - 2001 Einführung von Schraubverschlüssen aus Blech Deckel: Umschrift (Punkt) USE ONLY FOR PRESERVING (Punkt) / LEVER WITH COIN TO BRAKE SEAL, im Feld 6-zeilig Schriftzug Ravenhead-Signet / THE ORIGINAL / PRESERVING JAR / KILNER® / SEALING / DISC Form: Schraubdeckel, Blech lackiert, Abb. GB 18 ab 2003 GH: Rayware Group Deckel: Umschrift Signet: in gebogenem Rahmen KILNER / ® darunter EST. 1842 / THE ORIGINAL KILNER JAR .HOME OF PRESERVING Form: Schraubdeckel, Blech lackiert, Abb. GB 19 Variante zu Abb. GB 18 Deckel: Umschrift Signet: in gebogenem Rahmen KILNER / ® darunter EST. 1842 Form: Bügelverschluss, Glas wie Abb. GB 23; D = ??? mm Ohne Abb. ca. 1010 - 1925 Kilner (Glas ohne Zusatz einer registrierten Marke) Deckel: siehe Abb. GB 8 und GB 9 Behälterprägung: 3-zeilig Schriftzug in unterschiedlicher Schriftgröße THE / KILNER / JAR Form: (Glaskonservendose) - Glas mit Glasdeckel und Schraubring aus Blech; D = 65 mm, hellgrünes Glas Nachweise ebay.uk Abb. GB 20 1920er Jahre Kilner Brother Ltd. , Conisbrough, London (1900 - 1930) Behälterprägung: 3-zeilig Schriftzug in unterschiedlicher Schriftgröße THE / KILNER / JAR Behälterprägung im Fußbereich: 4-zeilig Schriftzug in unterschiedlicher Schriftgröße MAKERS / KILNER BROTHERS Ltd / CONISBORO, DEWSBURY / AND LONDON Form: (Glaskonservendose) – Glas mit Glasdeckel und Schraubring aus Blech; D Halsweite = 55 mm, hellgrünes Glas Produktion mit Schraubverschluss ab 1900 in grünem Glas, manuell hergestellt, ab 1932 maschinelle Fertigung in weißem Glas Nachweise: http://www.kilnerjar.co.uk/about-us; 18naomi85.uk; (H) K12.3 Behälter: 3-zeilig Schriftzug Ravenhead / KILNER / Jar Form: (Konservenglasdose mit Deckel aus Glas und Schraubring aus Kunststoff, orange bzw. braun gefärbt); D Halsweite = 75 mm Nachweise: Abb. GB 21 Behälter zu Abb. GB ?? Behälterprägung: 4-zeilig Schriftzug THE / ´´KILNER´´ / JAR / REGD Nachweise: (H) K 12.4 Abb. GB 22 Behälter zu Abb. GB ?? Behälterprägung: 5-zeilig Schriftzug THE / KILNER / JAR / IMPROVED / REGD Nachweise: (H) K 12.5 Ohne Abb. Behälter zu Abb. GB 15 Behälterprägung: im Schulterbereich des Glases eine umlaufende Rille, darüber Schriftzug in unterschiedlichen Schriftgrößen Vorderseite: KILNER REGD , Rückseite: Dual Purpose Jar Form: Schraubglas, Glas weiß, D = ?? mm Nachweise: eBay.uk Abb. GB 23 Behälter zu Abb. GB 15 ab 1970 Behälter: 4-zeilig Schriftzug in unterschiedlichen Größen (kursiv) KILNER / REGD / Dual Purpose / JAR Form: Schraubglas, Glas weiß Abb. GB 24 Behälter zu Abb. GB 16 ab 1972 Behälter: 3-zeilig Schriftzug in unterschiedlichen Größen Ravenhead / KILNER ® / JAR Form: Schraubglas, Glas weiß, Abb. GB 25 Signet: das Warenzeichen EM013574801, Bildmarke international angemeldet 2014 (ein stilisierter Vogel, darüber RAVENHEAD, darunter 1842) Nachweise: Markenregister Patentamt; ohne Abb. Signet: das Warenzeichen EM009183724, Bildmarke international angemeldet 2010 Deckel: Schriftzug gebogen in gebogener Umrandung KILNER ® ; darunter EST. 1842 Behälterprägung: wie der Deckel Form: Fl, (Konservenglasdose mit Glasdeckel und Blechschraubring), Glas weiß, verschiedene Gefäßformen; D= ??? mm Nachweise: Markenregister Patentamt; (M) 4599 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 305 Sutcliffe Abb. GB 26 Abb. GB 27 Abb. GB 28 Abb. GB 12 GH und H: J.W. Sutcliffe & Co., 12 Great Portland Street, London, W.1 ; 4 Knutsford Avenue, Old Trafford, Manchester (gegr. 1898) Pat. 499.497 für „Sutcliffe“- Frucht-Konservengläser Behälterprägung: SUTCLIFFE / PATENT./ PRESERVING JAR Form: so; D Halsweite = 50 mm Nachweise: http://www.gracesguide.co.uk (Directory for t he Britisch Glass Industry 1951); Auskünfte von britischem Händler bzw. Anbieter: pd@preserveringjarparts.uk; (H) S 64 Abb. GB 27 Deckel: Blechkappe mit Beschriftung (unleserlich) Nachweise: Foto mit freundlicher Genehmigung von Peter Denya (pd@preserveringjarparts.uk); Abb. GB 28 Randausbildung eines „Sutcliffe“- Glases; ähnlich eines australischen Fowler-- „Vacola“- Glases gestaltet für die Abdeckung mit einem Blechdeckel und einer Klammer Nachweise: (H) S 64 ohne Abb. „Weithalsglas“ Behälterprägung: 5-zeilig Schriftzug WIDE MOUTH / SUTCLIFFE / PATENT / 2LB / PRESERVING JAR Form: so; D Halsweite = 70 mm Nachweise: Ebay(Australien, Juni 2022, 165 AUS $) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Bormioli (Fido / FIDENZA VETRARIA (ONLY GLASS) / Quattro Abb. IT 1 Abb. IT 4 Abb. IT 7 Abb. IT 8 306 Italien Bormioli (Fido / FIDENZA VETRARIA (ONLY GLASS) / Quattro Abb. IT 2 Abb. IT 3 Abb. IT 5 Abb. IT 6 Abb. IT 9 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 307 Abb. IT 10 Abb. IT 11 GH und H: Bormioli Rocco S.r.l., Viale Martiri della Libertà, Fidenza Gegr: 1825 durch Luigi Bormioli in Borgo San Donnino ( umbenannt 1927 in Fidenza) 1854 nach Erwerb der Königlichen Majolika- und Glasmanufaktur (Reale Fabbrica delle Maioliche et del Vetro) in Parma Umwandlung in die Firma Vetreria F.lli Bormioli (= Glashütte Gebrüder Bormioli) und 1880 in Vetreria Fratelli Bormioli Rocco e Figlio S.p.a ( = Glashütte Gebrüder Bormioli Rocco und Sohn) 1911 Beginn der Behälterproduktion von Lebensmittelbehältern. 1927 Gründung der Fidenza Vetraria. 1980-99 Übernahme mehrerer Firmen Italien und Europa (1991 Fidenza Vetraria) 1976: mit der Serie „Quattro Stagnione“ ( = Vier Jahreszeiten) erstmals Fertigung von Einkochgläsern für den Hausgebrauch sowie mit der Serie „Fido“ mit luftdichten Gläsern Abb. IT 1 Markenzeichen der Firma BORMIOLI ROCCO & FIGLIO S.r.l. Ausschnitt aus Abb. I 4, vor dem Jahr 1998 ohne Abb. Markenzeichen der Firma BORMIOLI ROCCO & FIGLIO S.r.l. Wz. EM 000977496, Anmeldung ins Unionsregister Europa im Jahr 1998 Wortlaut der Marke: I VETRI DI FIDENZA ( = die Gläser des Vertrauens), sternförmig zusammengefügte Rechtecke Nachweise: Deutsches Patent- und Markenamt, Berlin Abb. IT 2 Markenzeichen der Firma BORMIOLI ROCCO & FIGLIO S.r.l. Wortlaut der Marke: FIDENZA / IDEE IN VETRO, sternförmig zusammengefügte Rechtecke Nachweise: Internet-Handelsplattformen Abb. IT 3 Markenzeichen der Firma BORMIOLI ROCCO & FIGLIO S.r.l. Wz. IR 829769, Eintrag ins internationale Markenregister im Jahr 2004 Form: 8-strahliger Stern und Schrift BORMIOLI / ROCCO Nachweise: Deutsches Patent- und Markenamt, Berlin Abb. IT 4 Serie „Fidenza vetraria (ONLY Glass)“ für den britischen Markt Deckel: Umschrift – ONLY GLASS – PER ALIMENTI – ITALY—( = Nur Glas- für Lebensmittel- Italien), mittig Signet: gekröntes stilisiertes Glas (siehe Abb. I 1) mit 2-zeiligem Markenwortlaut I VETRI / DI FIDENZA Form: Schraubverschluss, D = 85 mm Nachweise: (M) 9468 Abb. IT 5 Variante zu Abb. I 4 Deckel: 4-zeilig ONLY GLASS / Signet aus Abb. I 2 mit dem Schriftzug FIDENZA / IDEE IN VETRO / ITALY / Piktogramm für „spülmaschinengeeignet“ Form: Schraubverschluss; D = 85 mm Nachweise: (M) 0485 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. IT 6 Variante zur Serie „Fidenza vetraria Deckel: 4-zeilig Schriftzug PER ALIMEN Form: Schraubverschluss; D =85 mm Nachweise: (H) O 07.3 Abb. IT 7 Schraubring zu Abb. I 6 Beschriftung: FIDENZA VETRARIA / PATENT PENDING Form: Schraubverschluss Kunststoff orangerot, der Glasdeck Nachweise: (H) O 07.3 Abb. IT 8 Serie „Fido“ Deckel: unter einem Stern 4- der Schriftzug „MADE IN ITALY“ ist bogenförmig angeordnet Form: Drahtbügelverschluss, Glas Nachweise: (M) 4276 Abb. IT 9 Variante zu Abb. I 8: Deckel: Behälter: in verschiedenen Formen, ohne Beschriftung, Bodenprägung: Füllangabe, Schriftzug Form: Drahtbügelverschluss, D Halsweite Nachweise: (H) F 05.2 Abb. IT 10 Serie „Quattro Stagnioni“ Deckel: Blech bedruckt mit dem Schriftzug einem Ranken gebilde aus Früchten, einem Bienenkorb und Insekten (Alle Teile sind international mehrfach markenrechtlich geschützt) Form: Schraubverschluss; D Außen Nachweise: Internet- Handelsplattformen Abb. IT 11 Vorder- und Rückseite eines Glases der Serie „Quattro Stagnioni) Behälterprägung: Vorderseite Schriftzug Quattro / Stagnioni; Rückseite Girlande wie bei Abb.I 10 beschrieben (die gesamte Ausstattung ist mit Wz. EM 014285118 Markenrechtlich geschützt Form: verschieden Gefäßformen Nachweise: Internet- Handelsplattformen FAMOS / Floral Abb. IT12 Abb. IT 12 GH und H bisher unbekannt Deckelprägung: innerhalb eines Kreisringes Ums Form: R; D= 95 mm Nachweise: (M) B-8684; (H) F 01 Abb. IT 13 GH und H bisher unbekannt Deckel: in floralem Rahmen 3- Behälter: im Fuß- und Schulterbereich florale Bänder Boden: ITALY / (Füllmengenangabe) Form: Bü; D= 85 mm Nachweise: (M) 4273 308 6 Variante zur Serie „Fidenza vetraria ( = Fidenza vetraria) / MADE IN ITALY FIDENZA VETRARIA / PATENT PENDING Form: Schraubverschluss Kunststoff orangerot, der Glasdeck el ist im Ring eingearbeitet BORMIOLI / ROCCO / Fido/ MADE IN ITALY der Schriftzug „MADE IN ITALY“ ist bogenförmig angeordnet mm, als gerader Schriftzug, zusätzlich Punkte ( = maschinenlesbarer Code) Behälter: in verschiedenen Formen, ohne Beschriftung, Bodenprägung: Füllangabe, Schriftzug Deckel: Blech bedruckt mit dem Schriftzug Quattro / Stagnioni ( = Vier Jahreszeiten), dem Markenzeichen aus Abb. I 3 und gebilde aus Früchten, einem Bienenkorb und Insekten (Alle Teile sind international mehrfach markenrechtlich geschützt) und Rückseite eines Glases der Serie „Quattro Stagnioni) Behälterprägung: Vorderseite Schriftzug Quattro / Stagnioni; Rückseite Girlande wie bei Abb.I 10 beschrieben (die gesamte Ausstattung ist mit Wz. EM 014285118 Markenrechtlich geschützt Abb. IT 13 Deckelprägung: innerhalb eines Kreisringes Ums chrift FAMOS / GARANTI / Floral / Signet CoVE und Schulterbereich florale Bänder als gerader Schriftzug, zusätzlich Punkte ( = maschinenlesbarer Code) ( = Vier Jahreszeiten), dem Markenzeichen aus Abb. I 3 und Behälterprägung: Vorderseite Schriftzug Quattro / Stagnioni; Rückseite Girlande wie bei Abb.I 10 beschrieben www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Iłowa /VITROSILIKON Abb. PL 1 GH: Zaganskie Huty Szkła Iłowa ( bis 1945 : Halbau/Schl. , Glashüttenwerke Kleinpaul) Ab 01.09.1945 polnische Produktion; 1947 umbenannt in Zaklady Szk 1950- 1988 Ź aganskie Huty.. : ab 1988 zur Aktiengesellschaft Ciech Vitrosilicon gehörig Abb. PL 1 Deckel: Umschrift 2-zeilig DETAL 300 ZŁ , mittig 2- zeilig Herstellungsjahr und Prod.nummer Form: R; D = 95 mm; Glas weiß oder grün Nachweise: (T) 0943; (H) I 08.1 Abb. PL 2 Deckel: Umschrift 2-zeilig in zeilig Herstellungsjahr und Prod.nummer Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T)) 0472, Abb. PL 3 Deckel: Umschrift zwischen Kreisringen Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T)) 0949; (M) 7-9917 Irena / Irene Abb. PL 4 GH: IRENA SA, Inowrozław (von 1904- Szkła Gospodarczego „Irena“ Eigenmarken: „Irena“, „Irena Patent“ , „Irene“ ; Produktion auch für die Firma „Weck GmbH“ Einkochglasproduktion 1958 eingestellt Abb. PL 4 Deckel: Umschrift (Stern) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4479 Abb. PL 5 Deckel: Umschrift Form:R; D = 95 mm Nachweise: (H) I 16.2 309 Polen 2 Abb. PL 3 1945 : Halbau/Schl. , Glashüttenwerke Kleinpaul) Ab 01.09.1945 polnische Produktion; 1947 umbenannt in Zaklady Szk łarkie „Iłowa“ aganskie Huty.. : ab 1988 zur Aktiengesellschaft Ciech Vitrosilicon gehörig ŹAGANSKIE HUTY SZKŁA (Punkt) / w IŁ zeilig Herstellungsjahr und Prod.nummer Form: R; D = 95 mm; Glas weiß oder grün ŹAGANSKIE HUTY SZKŁA (Punkt) / w IŁ zeilig Herstellungsjahr und Prod.nummer Abb. PL 3 Deckel: Umschrift zwischen Kreisringen VITROSILICON SA / ILOWA , mittig Signet SV 5 - 1945 unter dem deutschen Namen Hohensalza) ; nach Eigenmarken: „Irena“, „Irena Patent“ , „Irene“ ; Produktion auch für die Firma „Weck GmbH“ (Stern) / INOWROCŁAW , darunter 2 gekreuzt ŁOJ WECKA / CENA ŁOJ WECKA , mittig 2- 1945 unter dem deutschen Namen Hohensalza) ; nach 1945 Huta www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 ORZESZE Abb. PL 6 GH: Huta Szkła „Orzesze“, Orzesze (deutsch: Orzesche/ Schlesien) Glashütte seit 1719; seit 2005 zu CP Glass S.A. gehörig (Behälterglas und Flaschen) Abb. PL 6 Deckel: 2.zeilige Umschrift (Karo) CENA DETAL 300 Zł . ; mittig 4 zeilen Schrift Form:R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0947 Abb. PL 7 Deckel: 2.zeilige Umschrift Form:R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0942 Piensk / Rekord Hortensja Abb. PL 8 GH: Huta Szkła Łuź yce, Piensk (deutsch bis 1945: Penzig/ Schlesien) Nachfolge der ehemaligen Adlerhütten bzw Eigenmarken nach 1945 Abb. PL 8 Deckel: 2- zeilig Umschrift außen (Punkt) DETAL 300 ZŁ ; im Feld 3-bzw 4- zeilig Ziffernfolge; (Jahreszahl) und Literangabe Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0946; (H) P 09 Abb. PL 9 Deckel: 3-zeilig Umschrift Form:R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0940 Abb. Pl 10 GH und H: Glasfabrik Hortensja, Piotrków Wojewódzwo Lodzkie (gegr. 1900 Deckel: mittig eine 7- zackige Krone, umgeben von 2 steuerradähnlichen Ringen, Perlkreis zwischen 2 Ringen, Schrift im Steuerrad: REK ORD / HORTENSJA Form: N, D = ??? mm Nachweise: Foto: Vladen Marlenov, Rußland 2015 veröffentlicht im Forum deutsche Truppen 1945 südlich von Königsberg eingekesselt waren ( Heiligenbeiler Kessel, Halbinsel Balga, Frische Nehrung ) Glasmarkenlexikon 4009 310 Abb. PL 7 Orzesze (deutsch: Orzesche/ Schlesien) Glashütte seit 1719; seit 2005 zu CP Glass S.A. gehörig (Behälterglas und Flaschen) Abb. PL 6 Deckel: 2.zeilige Umschrift (Karo) HUTA SZKŁA ORZESZE (Karo) w ORZESZU . ; mittig 4 zeilen Schrift PN-61 / G- 79037 / …5 / 1L ŁA ORZESZE / w ORZESZU / mittig zwischen 2 Ringen) 9 Abb. PL 10 yce, Piensk (deutsch bis 1945: Penzig/ Schlesien) ehemaligen Adlerhütten bzw . Phönix Hütte zeilig Umschrift außen (Punkt) HUTA SZKŁA ŁUŻYCE (Punkt) / w PIENSKU zeilig Ziffernfolge; (Jahreszahl) und Literangabe ŁADY / SZKŁARSKIE HUTA / ŁUZYCE BI / Glasfabrik Hortensja, Piotrków Wojewódzwo Lodzkie (gegr. 1900 zackige Krone, umgeben von 2 steuerradähnlichen Ringen, Perlkreis zwischen 2 Ringen, Schrift im Foto: Vladen Marlenov, Rußland 2015 veröffentlicht im Forum www.ReviewDetektor.net Fundort an Stellen, in denen deutsche Truppen 1945 südlich von Königsberg eingekesselt waren ( Heiligenbeiler Kessel, Halbinsel Balga, Frische Nehrung ) SŁOJ WECKA / mittig zwischen 2 Ringen) CENA / Zł / 250 . SŁŎJ WECKA / CENA zackige Krone, umgeben von 2 steuerradähnlichen Ringen, Perlkreis zwischen 2 Ringen, Schrift im Fundort an Stellen, in denen deutsche Truppen 1945 südlich von Königsberg eingekesselt waren ( Heiligenbeiler Kessel, Halbinsel Balga, Frische Nehrung ) ; www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 REICO Abb. PL 11 GH: Glashütte „Zawiercie“ in Zawiercie (gegr. 1880); ab 1884 „S.Reich & Co.“, ab 1900 Aktiengesellschaft. 1945 verstaatlicht als „State Glass Products Factory Zawiercie“ 1986 Einstellung der Sodaglasherstellung; 2016 Konkurs Abb. PL 11 Deckel: Umschrift (Punkt) Form: M; D = 95 mm Nachweise: (T) 1074; (M) 6604 Abb. PL 12 Deckel: Umschrift zwischen 2 Rin 4 Punkte ( = Produktion 1944) / Zahl Form: R; D = 95mm Nachweise: (M) 7204) Abb. PL 13 H: Georg Reime Breslau (Vertrieb von Haus Wz. 225876, Marke ab 1918; Wz. 234364, Mark In einem Malteserkreuz Schriftzug (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR SIERAKOW / Wymiarki Abb. PL 14 Abb- PL 14 GH: Huta Szkł a, Sierakow an der Warte (gegr. 1926); ab ???? Warta Glass SA, 2011 verkauft an BA Vidro (Portugal) Deckel: Umschrift (Strich) HUTA SZKŁ Form: R; grünliches Glas, D = 95 mm Nachweise: (M) 50-409113900 Abb. Pl 15 GH: Huta Szkla Wymiarki S.A., Wymiarki ( deutsch bis 1945: Wiesau/ Schlesien) Nachfolge der „Zylinderhütte“ von Hadrian & Co. Glasfabrik und „Augustahütte“ Deckel: 2- zeilig Umschrift außen: (Rhombus) CENA DETAL 300 Zl; im Feld 4- zeilig Ziffernfolgen, Jahreszahl und Literangabe Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0792; (H) W 18 Abb. PL 16 Variante zu vor, 3- Nachweise: (M) 4691, (H) W 18var 311 Abb. PL 12 Abb. PL 13 GH: Glashütte „Zawiercie“ in Zawiercie (gegr. 1880); ab 1884 „S.Reich & Co.“, ab 1900 Aktiengesellschaft. 1945 verstaatlicht „State Glass Products Factory Zawiercie“ 1986 Einstellung der Sodaglasherstellung; 2016 Konkurs (Punkt) / ZAWIERCIE Deckel: Umschrift zwischen 2 Rin gen RILLENGLAS REICO; im Feld 3-zeilig – GH- / im Quadrat H: Georg Reime Breslau (Vertrieb von Haus - und Küchengeräten) Wz. 225876, Marke ab 1918; Wz. 234364, Mark e ab 1919 in Kreuzform Abb. PL 15 Abb. PL 16 a, Sierakow an der Warte (gegr. 1926); ab ???? Warta Glass SA, 2011 verkauft an BA Vidro (Strich) / SIERAKOW GH: Huta Szkla Wymiarki S.A., Wymiarki ( deutsch bis 1945: Wiesau/ Schlesien) Nachfolge der „Zylinderhütte“ von Hadrian & Co. Glasfabrik und „Augustahütte“ zeilig Umschrift außen: (Rhombus) HUTA SZKŁA WYMIARKI (Rhombus / w zeilig Ziffernfolgen, Jahreszahl und Literangabe GH: Glashütte „Zawiercie“ in Zawiercie (gegr. 1880); ab 1884 „S.Reich & Co.“, ab 1900 Aktiengesellschaft. 1945 verstaatlicht a, Sierakow an der Warte (gegr. 1926); ab ???? Warta Glass SA, 2011 verkauft an BA Vidro ; innen: SŁŎJ WECKA / www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 ASO Keine Abb. GH: O. Löwy, Sklarny Mstišov (Tischau, zwischen Zinnwald/D und Teplice/ CZ (= Teplitz Im Adressbuch der Glasindustrie für Tschechoslowakei & Österreich 1931/32 nicht (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Glas- musterbuch.de (Adressbuch); ČMS Abb. AT 1 GH: Českomoravské Verwaltung in Wien) Abb.AT 1 Deckel: Umschrift Č Form: M; D = 95 mm Nachweise: rukovetprosberatele.cz; Glasmarkenlexikon 161+ 162; ( DURIT Keine Abb. GH: Vereinigte Böhmische Glasindustrie AG, Teplitz Bzw. Glasfabriken und Raffinerien Josef Inwald AG, Wien Wz. 209548, Marke ab 1916 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon 3123 312 – Tschechoslowakei - Ungarn GH: O. Löwy, Sklarny Mstišov (Tischau, zwischen Zinnwald/D und Teplice/ CZ (= Teplitz - Im Adressbuch der Glasindustrie für Tschechoslowakei & Österreich 1931/32 nicht aufgeführt musterbuch.de (Adressbuch); Národny zemědělske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zemědě Mähren ( Böhmisch- Mährische Glasfabriken AG, vorm. S.Reich un rukovetprosberatele.cz; Glasmarkenlexikon 161+ 162; ( M) 55-1461600; (H) C 09 GH: Vereinigte Böhmische Glasindustrie AG, Teplitz -Schönau (Teplice) Bzw. Glasfabriken und Raffinerien Josef Inwald AG, Wien Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon 3123 Mährische Glasfabriken AG, vorm. S.Reich un d Co.; ab 1935 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Ferdinand Baumer Abb. AT 2 Abb. AT 4 Abb. AT 6 H: Ferdinand Baumer, Perchtoldsdorf bei Wien / Niederösterreich Gründung einer Obstkonservenfabrik; zwischen 1901 und 1905 Umzug nach Wien, mehrere Patente von 1884 bis 1936 nachweisbar Ferdinand Baumer war wohl der Erste in Europa, der kommerziell Obstkonserven in Glasbehältern anbot. Auf der Land- und forstwirtschaftlichen Ausstellung in Wien 1890 (Ausstellungsort: Rotunde der Weltaus Wien) hatte er nicht nur einen eige nen Ausstellungsstand, sondern führte auf Verlangen auch alle Schritte der Konservierung den Interessenten vor. Die Ausstellungszeitung zu dieser Ausstel einen doppelseitigen Separatdruck. Patente wurden unter anderem in Deutschland und in der Schweiz angemeldet, sind aber nur bruchstückhaft erhalten. Die Abbildungen zeigen die Entwicklung des Verschlusses von 1884 bis 1905 313 Abb. AT 3 Abb. AT 5 Abb. AT 7 H: Ferdinand Baumer, Perchtoldsdorf bei Wien / Niederösterreich Gründung einer Obstkonservenfabrik; zwischen 1901 und 1905 Umzug nach Wien, mehrere Patente von 1884 bis 1936 Ferdinand Baumer war wohl der Erste in Europa, der kommerziell Obstkonserven in Glasbehältern anbot. und forstwirtschaftlichen Ausstellung in Wien 1890 (Ausstellungsort: Rotunde der Weltaus nen Ausstellungsstand, sondern führte auf Verlangen auch alle Schritte der Die Ausstellungszeitung zu dieser Ausstel lung widmete dem Patentverschluss von Ferdinand Baumer in ihrer Nummer 26 Patente wurden unter anderem in Deutschland und in der Schweiz angemeldet, sind aber nur bruchstückhaft erhalten. Die Abbildungen zeigen die Entwicklung des Verschlusses von 1884 bis 1905 Gründung einer Obstkonservenfabrik; zwischen 1901 und 1905 Umzug nach Wien, mehrere Patente von 1884 bis 1936 Ferdinand Baumer war wohl der Erste in Europa, der kommerziell Obstkonserven in Glasbehältern anbot. und forstwirtschaftlichen Ausstellung in Wien 1890 (Ausstellungsort: Rotunde der Weltaus -stellung 1873 in nen Ausstellungsstand, sondern führte auf Verlangen auch alle Schritte der von Ferdinand Baumer in ihrer Nummer 26 Patente wurden unter anderem in Deutschland und in der Schweiz angemeldet, sind aber nur bruchstückhaft erhalten. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. AT 2 Ausschnitt aus dem in Deutschland angemeldeten Pat Das mit Wulsten oder einem Schraubengang versehene Glas wurde mit einer Glasplatte abgedeckt. Darüber wurde eine Kapsel aus Zinnfolie gestülpt und fest angedrückt mittels eines Kautschukringes zwischen den Wulsten. Als Dichtmit wurde ein leicht schmelzbarer Lack (Schellack) im Mündungsbereich aufgetragen. Nachweis Deutsches Bundespatentamt Abb. AT 3 Ausschnitt aus dem Zusatzpatent DRP 33085 vom 20.03.1885 In die Zinnkapsel ist eine ringförmige Vertiefung zur Aufnahme d Pergament, Blase oder ähnlichem, um die Verunreinigung des Nachweis: Deutsches Bundespatentamt Abb. AT 4 Die um 1890 benutzten Konservengläser Es handelt sich um Röhren, von ca. 5 cm Durchmesser und einem Inhalt von ca. 0,3 Liter. Boden und Deckel werden getrennt mit Lack auf der Röhre verschmolzen. Nachweis: Anleitung von F. Baumer, Wien 1890: „Das Conserviren der Früchte mit Baumer´s Patentverschluß Herstellung der vorzüglichsten Compots“; Nachdruck des Originals im UNICUM Verlag, 2013 Abb. AT 5 Schnittdarstellung von Fußplatte und Deckel, wo der Schmelzlack mit „Lakireisen“ aufgebracht wird. Die Lösung war wohl für den Gebrauch in Kon servenfabriken, Gaststätten und bei Konditoren gedacht. Nachweis: wie vor Abb. AT 6 Ausschnitt aus Patent CH 38304 vom 12.11.1906 „Deckelanpreßvorrichtung für Konservenbehälter“ für Ferdinand Baumer Hier ist ein Flachrandglas dargestellt, bei dem als Dich vergleichbare Klammerkonstruktion wurde in der Schweiz mit Patent CH 18516 bereits 1899 patentiert (vergleiche hierzu Fa. Weck-Schweiz) Abb. AT 7 Marke „PRINZESS“- Reichswarenzeichenregister von 1943 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR FAVORIT TOKOD / RECORD Abb. AT 8 GH: Tokod uveggyar, Gegr. 1892 von Bernat Kurczweil aus O. 1895 Verkauf an Karoly Möller, später an Brüder Müller aus Hrasznik /Serbien (Tintenfabrik Herstellung von Tintengläsern und Kristallglas; 1921 Übernahme durch United Bulb and Electricity Factory (Glühbirnenherstellung und Gurkengläser bis 12 Liter); 1930 Zusammenschluss der Glashütten von Ajka, Tokod und Salgótarjan zu einer Aktiengesellschaft 1946 Verstaatlichung (zunächst Herstellung Hohlglas, Einmachgläser) 2004 Insolvenz als drittgrößte ungarische Glashütte Abb. AT 8 Deckel: Umschrift Bodenprägung: Umschrift Form: M; D = 45 mm, 75 mm, 100 mm, 125 mm Nachweise: tokod.hu- Allando Uvegipari Kiallitas…,; crystalacarte. Com 314 Abb. AT 2 Ausschnitt aus dem in Deutschland angemeldeten Pat ent DRP 28719 vom 26.03.1884 Das mit Wulsten oder einem Schraubengang versehene Glas wurde mit einer Glasplatte abgedeckt. Darüber wurde eine Kapsel aus Zinnfolie gestülpt und fest angedrückt mittels eines Kautschukringes zwischen den Wulsten. Als Dichtmit wurde ein leicht schmelzbarer Lack (Schellack) im Mündungsbereich aufgetragen. Abb. AT 3 Ausschnitt aus dem Zusatzpatent DRP 33085 vom 20.03.1885 In die Zinnkapsel ist eine ringförmige Vertiefung zur Aufnahme d es sch melzbaren Lackes eingepress Pergament, Blase oder ähnlichem, um die Verunreinigung des zu konservierenden G Abb. AT 4 Die um 1890 benutzten Konservengläser Röhren, von ca. 5 cm Durchmesser und einem Inhalt von ca. 0,3 Liter. Boden und Deckel werden getrennt mit Lack auf der Röhre verschmolzen. Nachweis: Anleitung von F. Baumer, Wien 1890: „Das Conserviren der Früchte mit Baumer´s Patentverschluß Herstellung der vorzüglichsten Compots“; Nachdruck des Originals im UNICUM Verlag, 2013 Abb. AT 5 Schnittdarstellung von Fußplatte und Deckel, wo der Schmelzlack mit „Lakireisen“ aufgebracht wird. Die Lösung servenfabriken, Gaststätten und bei Konditoren gedacht. Abb. AT 6 Ausschnitt aus Patent CH 38304 vom 12.11.1906 „Deckelanpreßvorrichtung für Konservenbehälter“ für Hier ist ein Flachrandglas dargestellt, bei dem als Dich tungszwischenlage ein Gummiring zum Einsatz kam. Eine vergleichbare Klammerkonstruktion wurde in der Schweiz mit Patent CH 18516 bereits 1899 patentiert - Nachtrag eines österrei chischen Warenzeichens von 1925 im Abb. AT 9 -Estergom / Ungarn) Buda; Herstellung von Einmachgläsern (Zubindehäfen) 1895 Verkauf an Karoly Möller, später an Brüder Müller aus Hrasznik /Serbien (Tintenfabrik Herstellung von Tintengläsern und Kristallglas; 1921 Übernahme durch United Bulb and Electricity Factory (Glühbirnenherstellung und Gurkengläser bis 12 Liter); 1930 Zusammenschluss der Glashütten von Ajka, Tokod und Salgótarjan zu einer Aktiengesellschaft Herstellung Hohlglas, Einmachgläser) 2004 Insolvenz als drittgrößte ungarische Glashütte , unter Schriftzug Favorit Ziffer für Deckelgröße , mittig Füllmaß mm, 75 mm, 100 mm, 125 mm Allando Uvegipari Kiallitas…,; crystalacarte. Com - history; ung. Auktionshäuser; hu.museum Das mit Wulsten oder einem Schraubengang versehene Glas wurde mit einer Glasplatte abgedeckt. Darüber wurde eine Kapsel aus Zinnfolie gestülpt und fest angedrückt mittels eines Kautschukringes zwischen den Wulsten. Als Dichtmit tel melzbaren Lackes eingepress t sowie eine Scheibe aus Röhren, von ca. 5 cm Durchmesser und einem Inhalt von ca. 0,3 Liter. Boden und Deckel werden ein neues Verfahren zur Abb. AT 5 Schnittdarstellung von Fußplatte und Deckel, wo der Schmelzlack mit „Lakireisen“ aufgebracht wird. Die Lösung Abb. AT 6 Ausschnitt aus Patent CH 38304 vom 12.11.1906 „Deckelanpreßvorrichtung für Konservenbehälter“ für tungszwischenlage ein Gummiring zum Einsatz kam. Eine vergleichbare Klammerkonstruktion wurde in der Schweiz mit Patent CH 18516 bereits 1899 patentiert chischen Warenzeichens von 1925 im 1895 Verkauf an Karoly Möller, später an Brüder Müller aus Hrasznik /Serbien (Tintenfabrik Herstellung von Tintengläsern und Kristallglas; 1921 Übernahme durch United Bulb and Electricity Factory (Glühbirnenherstellung und Gurkengläser bis 12 Liter); 1930 Zusammenschluss der Glashütten von Ajka, Tokod und Salgótarjan zu einer Aktiengesellschaft history; ung. Auktionshäuser; hu.museum -digital.org; www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. AT 9 Künstlerpostkarte mit Werbung für die Marken FAVORIT Und RECORD Form: Karton, 10,5 x 15,0 cm Nachweise: (H) F 33.4; darabanth.com ohne Abb. „RECORD“ (Bisher kein Belegexemplar) HANA Abb. AT 10 GH: J. Schreiber und Neffen, Glashüttenwerke, Luschitz/ Mähren und Jaronovice bei Dubnany/ Mähren Abb. AT 10 Ausschnitt aus Musterbuch der Firma von 1932, Tafel 46 Deckel: zweimal gegenläufig Schrift Bodenprägung: DEPOSE (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: pk 2003-4-13/014 HERMETIC Abb. AT 11 GH: Prvny Č eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren Patentiert in der Č SR, inspiriert von den Gläsern von MU Dr. Bare Nachweise: : Národny zemědě lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem Abb. AT 11 Deckel: Umschrift – Form: R; D = 95 mm Nachweise: (M) 4463 Abb. AT 12 Deckel nicht eindeutig zuordenbar zur Kyjover Glashütte („B“ = Bareš ?); eventuell auch nach Italien zu ve Deckel: Schriftzug HERMETIC Form: Bü; D = 85 mm mm Nachweise: (M) 4467 315 Abb. AT 9 Künstlerpostkarte mit Werbung für die Marken FAVORIT Und RECORD GH: J. Schreiber und Neffen, Glashüttenwerke, Luschitz/ Mähren und Jaronovice bei Dubnany/ Mähren Ausschnitt aus Musterbuch der Firma von 1932, Tafel 46 / HANA Abb. AT 12 eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren SR, inspiriert von den Gläsern von MU Dr. Bare š lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem ědělstvi III., S. 125ff); (M) 4476 - ; im Feld 2-zeilig GH / Ziffer 102 im Quadrat Abb. AT 12 Deckel nicht eindeutig zuordenbar zur Kyjover Glashütte („B“ = Bareš ?); eventuell auch nach Italien zu ve GH: J. Schreiber und Neffen, Glashüttenwerke, Luschitz/ Mähren und Jaronovice bei Dubnany/ Mähren Abb. AT 12 Deckel nicht eindeutig zuordenbar zur Kyjover Glashütte („B“ = Bareš ?); eventuell auch nach Italien zu ve rorten www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 316 IMPERATOR ohne Abb. GH: Glasfabriken und Raffinerien Josef Inwald AG, Sitz Wien, auch Werk in Teplitz-Schönau Wz 179117, Marke ab 1913 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR; Glasmarkenlexikon 4043, 4044 Libs Abb. AT 13 GH: Libochowitzer Glashütten AG, Libochowice / Böhmen (gegr. 1910) Abb. AT 13 Deckel: 2 Spruchbänder- oberes mit Schriftzug EXTRA ; unteres mit 2 Perlenreihen; im Feld Schriftzug LIBS und 2 Lindenzweige Form: M; D =95 mm Nachweise: Adressbuch der Glasindustrie Coburg 1936 (Nr 1491);Glasmarkenlexikon 7333; (H) L 15 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Ideal/ REFORM ( PREMIER siehe weiter unten) Abb. AT 14 Abb. AT 16 GH: Prvny Č eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren S. Reich & Co., Söhne, Úsobrná H: MU Dr. Josef Bareš & PH. Mr. Karel Till / Jevi (MU Dr. =( in Tschechien u. Slowakei) Humanmediziner ohne Promotion; PH Mr. = Magister der Pharmazie) „Reform“ Gläser 1905 patentiert Geschichte Glashütte Úsobrno: gegr. 1827, ab 1849 S(amuel) Reich a spol.; 1932 Liquidation, ab 1935 ČMS (Českomoravské sklárny as), 1945- 46 in Krásenské sklaren np eingegliedert, Heute Sklárny Moravia as Nachweise: rukovetprosberatele.cz 317 ( PREMIER siehe weiter unten) Abb. AT 15 Abb. AT 17 Abb. AT 18 eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren & PH. Mr. Karel Till / Jevi čka nad Morave / Mähren (MU Dr. =( in Tschechien u. Slowakei) Humanmediziner ohne Promotion; PH Mr. = Magister der Pharmazie) Geschichte Glashütte Úsobrno: gegr. 1827, ab 1849 S(amuel) Reich a spol.; 1932 Liquidation, ab 1935 ČMS 46 in Krásenské sklaren np eingegliedert, Heute Sklárny Moravia as (MU Dr. =( in Tschechien u. Slowakei) Humanmediziner ohne Promotion; PH Mr. = Magister der Pharmazie) Geschichte Glashütte Úsobrno: gegr. 1827, ab 1849 S(amuel) Reich a spol.; 1932 Liquidation, ab 1935 ČMS 46 in Krásenské sklaren np eingegliedert, Heute Sklárny Moravia as www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. AT 14 „Ideal“ - Titelseite eines Einkochbuches der Firma 23x17cm Nachweise: e-antikvariat.cz Abb. AT 15 „Ideal“ (Glas und Deckel sind nicht eindeutig diesem Herausgeber zuordenbar. Eventuell handelt es sich nach der „Menke“ um ein Produkt der Georgshütte Becker & Co, Boffzen, da die Schrift stilistisch etwas anders ist) Deckel: Schriftzug in Schreibschrift na Behälterprägung: wie Deckel Form: M; D = 70 mm Nachweise: Kat. Müller S.93, (H) I 02.1 (nur 1L ohne Abb. Deckel: Schriftzug kreuzweise Nachweise: Abbildung Titelblatt Abb. AT- Abb. AT 16 „REFORM“ - Titelseite eines Einkochbuches der Firma 23x15,5cm von 1941; 238 Seiten Im ersten Abschnitt Beschreibung der Entwicklung dieser Gläser Nachweise: (H) M 02 Abb. AT 17 Abbildungen der ersten für M.U.Dr.Bare Die zunäch st in Holzmodel geblasenen Gläser trugen deutsche bzw. tschechische Aufschriften Rechtes (Bügel-)glas- ovaler Schriftzug: M.U.Dr. J.BAREŠ / & PH.Mr. K.TILL / GEWITSCH /MÄHREN Nachweise: (H) M 02 Abb. AT 18 „Reform“ Deckel: Schriftzug 3-zeilig Form: M; D = 80 mm Nachweise: (H) M 02 PREMIER (siehe auch Ideal und REFORM Abb. AT 19 GH: Prvny Č eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren S. Reich & Co., Söhne, Úsobrná H: MU Dr. Josef Bareš & PH. Mr. Karel Till / Jevi Abb. AT 19 Deckelprägung ab 1938 Form: M, D = 95 mm Nachweise: mui- antikvariat.cz (AngebotKatalog); N 8712448 Abb AT 20 Behälterp rägung ab 1933 mit Signet des Tschechischen Test Feld für Beschriftungsmöglichkeit ab 1934 Nachweis: Broschüre der Herausgeber Bareš Abb. AT 21 Vergrößerung des Signets ( Nachweise: wie vor 318 Titelseite eines Einkochbuches der Firma 23x17cm (Glas und Deckel sind nicht eindeutig diesem Herausgeber zuordenbar. Eventuell handelt es sich nach der „Menke“ um ein Produkt der Georgshütte Becker & Co, Boffzen, da die Schrift stilistisch etwas anders ist) Ideal Nachweise: Kat. Müller S.93, (H) I 02.1 (nur 1L - Behälter) ohne Abb. Deckel: Schriftzug kreuzweise IDEAL in einem kreuzförmigen Rahmen Titelseite eines Einkochbuches der Firma 23x15,5cm von 1941; 238 Seiten Im ersten Abschnitt Beschreibung der Entwicklung dieser Gläser Abbildungen der ersten für M.U.Dr.Bare š gefertigten Gläser st in Holzmodel geblasenen Gläser trugen deutsche bzw. tschechische Aufschriften -REFORM-SPEISE-VORRAT-GLÄSER / & PH.Mr. K.TILL / GEWITSCH /MÄHREN ; am unteren Rand : GES Š / REFORM / PH. Mr K. TILL (siehe auch Ideal und REFORM ) Abb. AT 20 Abb. AT 21 eská sklárna akc. Spol., Kyjov /Mähren & PH. Mr. Karel Till / Jevi čka nad Morave / Mähren antikvariat.cz (AngebotKatalog); N árodny zemědělske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zemědě lstvi III., S. 125ff); (M) 42 rägung ab 1933 mit Signet des Tschechischen Test - und Forschungsinstituts für Hauswirschaft; geätztes Feld für Beschriftungsmöglichkeit ab 1934 & Till, 1941 Vergrößerung des Signets ( ČÚh = Čheskych Ústředi hospodyň - Zentralstelle der tschechischen Hausfrau) (Glas und Deckel sind nicht eindeutig diesem Herausgeber zuordenbar. Eventuell handelt es sich nach der „Menke“ -Liste Titelseite eines Einkochbuches der Firma 23x15,5cm von 1941; 238 Seiten -zeilig lstvi III., S. 125ff); (M) 42 - und Forschungsinstituts für Hauswirschaft; geätztes Zentralstelle der tschechischen Hausfrau) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Inwald Abb. AT 22 Abb. AT 25 GH: Glasfabriken und Raffinerien Josef Inwald AG, (Zentrale in Prag Fabriken in: Deutschbrod (1862- Deutsch Schützendorf (ab 1874, N „Rudolfshütte in Teplitz- „Böhmische Hütte“ Podebrad /Böhmen (ab 1893, Pod Zuckmantel bei Teplitz- Schönau (Pozorka; Stadtteil von Dubi /Eichwald) Wien- Floridsdorf, Groß Briesen(Velk Warenzeichen Wz. 182740, Marke ab 1913 Nachweis: RWZR; Glasmarkenlexikon 4043, 4045; Abb. AT 22 Deckel: Schriftzug viermal in quadratischem Rahmen Form: N; D = 95 mm Nachweise: (M) 7227 Abb. AT 23 Variante zu vor Rahmen auf der Spitze stehend, viermal Schriftzug Form: N; D = 75 mm Nachweise: (H) I 15.2 Abb. AT 24 Deckel: innerhalb eines Schuppenkreises das Warenzeichen Form: M; D= 110 mm Nachweise: (T) 1200; (M) 2100 Abb. AT 25 Behälter: Schriftzug nach rechts steigend Nachweise: (M) 2100 319 Abb. AT 23 Abb. AT 24 GH: Glasfabriken und Raffinerien Josef Inwald AG, (Zentrale in Prag - Smichow) ěmecký Brod) Deutsch Schützendorf (ab 1874, N ěmecký Sicendorf bei Polna) -1945 Teplice-Šanov) „Böhmische Hütte“ Podebrad /Böhmen (ab 1893, Pod ěbrady) Schönau (Pozorka; Stadtteil von Dubi /Eichwald) Floridsdorf, Groß Briesen(Velk é Březno) ab 1898 Wz. 182740, Marke ab 1913 RWZR; Glasmarkenlexikon 4043, 4045; glas-musterbuch.de (Adressbuch Č SR 1931/32); Wikipedia .cz Abb. AT 22 Deckel: Schriftzug viermal in quadratischem Rahmen JNWALD Abb. AT 23 Variante zu vor Rahmen auf der Spitze stehend, viermal Schriftzug JNWALD Abb. AT 24 Deckel: innerhalb eines Schuppenkreises das Warenzeichen Abb. AT 25 Behälter: Schriftzug nach rechts steigend Inwald SR 1931/32); Wikipedia .cz www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Mühlig- Union Abb. AT 26 GH: Mühlig- Union Glasindustrie AG, Settenz / Teplitz 1924 entstanden aus dem Zusammenschluß der Glashüttenwerke Max Labem); nach 1945 unter tschechischer Hoheit als „Sklo Union“ bzw. „Glavunion“ weitergeführt Abb.AT 26 Markenzeichen der Firma aus dem Deutschen Warenzeichenregister von 1943 Wz. 562169, Marke ab 1935 Nachweise: RWZR; Abb. AT 27 zwischen 1938 und 1945 Deckel: Umschrift (Punkt) RILLENGLAS Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 1018; (M) 6492 Abb. AT 28 Industrieeinkochflasche, Bodenprägung: Umschrift Form: INKO; D = 51 mm Nachweise: (T) 1038 OLCO keine Abb. GH: O. Löwy, Sklarny Mstišov, (Tischau, Ortsteil von Dubi/ Eichwald; zwischen Zinnwald/D und Teplice/ CZ (= Teplitz Schönau) gelegen Die ältere Form des Glases ist nach französischem Vorbild hergestellt (siehe auch unter Frankreich Abb. FR 62) (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: Národny zemědě lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem Rex Abb. siehe unter Rex-Deutschland GH: Bis 1928 Fertigung in Deutschland; ab 1928 in der Oldrichover Glashütte, Ullersdorf (Old Weltwirtschaftskrise Verbund mit der Glashütte O. Löwy in Msti V ereinigte Böhmische Glasindustrie AG Sitz Teplitz Nachweise: Národny zemědě lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem Siemens Abb. siehe unter Siemens/ Deutschland GH: Siemens AG, vorm. Fried r. Siemens (Fertigung von Einkochgläsern) Werke in Neusattl bei Ellbogen (Nové Sedlo u Lokte /Böhmen) und Kosten / Böhmen Nachweise: Národny zemědě lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem 320 Abb. AT 27 Union Glasindustrie AG, Settenz / Teplitz - Schönau (Teplice) / Böhmen 1924 entstanden aus dem Zusammenschluß der Glashüttenwerke Max Mühlig mit Union- Glashütten AG in Aussig ( Labem); nach 1945 unter tschechischer Hoheit als „Sklo Union“ bzw. „Glavunion“ weitergeführt Abb.AT 26 Markenzeichen der Firma aus dem Deutschen Warenzeichenregister von 1943 MÜHLIG. – UNION, im Feld 3-zeilig –GH- , mittig Signet GH: O. Löwy, Sklarny Mstišov, (Tischau, Ortsteil von Dubi/ Eichwald; zwischen Zinnwald/D und Teplice/ CZ (= Teplitz Die ältere Form des Glases ist nach französischem Vorbild hergestellt (siehe auch unter Frankreich Abb. FR 62) lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem ědělstvi III., S. 125ff) ab 1928 in der Oldrichover Glashütte, Ullersdorf (Old ř ichov u Duchkova, Ortsteil von Jenikov u Duchcova / Teplice); in der Weltwirtschaftskrise Verbund mit der Glashütte O. Löwy in Msti šov (Tischau) zu ereinigte Böhmische Glasindustrie AG Sitz Teplitz -Schönau (Teplice) lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem ědě lstvi III., S. 125ff); Glasmarkenlexikon 5239 r. Siemens (Fertigung von Einkochgläsern) Sedlo u Lokte /Böhmen) und Kosten / Böhmen lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem ědělstvi III., S. 125ff) 28 Glashütten AG in Aussig ( Ústi nad 58 im Quadrat GH: O. Löwy, Sklarny Mstišov, (Tischau, Ortsteil von Dubi/ Eichwald; zwischen Zinnwald/D und Teplice/ CZ (= Teplitz - Die ältere Form des Glases ist nach französischem Vorbild hergestellt (siehe auch unter Frankreich Abb. FR 62) ichov u Duchkova, Ortsteil von Jenikov u Duchcova / Teplice); in der lstvi III., S. 125ff); Glasmarkenlexikon 5239 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Ultreform / Ultmodern Abb. AT 29 Abb. AT 32 Abb. AT 34 GH: C. Stölzle Söhne AG, gegr: 1805 in Bärnbach / Steiermark, Österreich 1867: 7 Fabriken in Böhmen, Österreich und Ungarn; 1871 Gründung der Glasfabrik Köflach 1931/32: Zentrale in Suchenthal nad Labem, Lager in Prag, V Stölzle Glasindustrie Aktiengesellschaft (1942: Verwaltung in Wien, Rechte Wienzeile 29) 1978 Fusion der Stölzle Glasindustrie AG mit Oberglas Glashütten AG zu Stölzle Heute Werke in mehreren Ländern, u.a. in Weißwasser (ehemals V Hadrian & Co. Wiesau; siehe unter Polen) Wz. 122319, Marke ab 1909 und Wz. 550937 (Erneuerung 1942) Nachweise: RWZR; glas- musterbuch.de (Adressbuch Abb. AT 29 Ausführung um 1914 Deckel: Schriftzug 3-zeilig ULTREFORM Form: M; D = 75 mm, 100 mm, bzw. 125 mm Behälter Bodenprägung: in einem Ring 3 STÖLZLE Nachweise: Angebotskatalog von 1914 321 Abb. AT 30 Abb. AT 31 Abb. AT 33 gegr: 1805 in Bärnbach / Steiermark, Österreich 1867: 7 Fabriken in Böhmen, Österreich und Ungarn; 1871 Gründung der Glasfabrik Köflach 1931/32: Zentrale in Suchenthal nad Labem, Lager in Prag, V áclávské nam. 47 Stölzle Glasindustrie Aktiengesellschaft (1942: Verwaltung in Wien, Rechte Wienzeile 29) 1978 Fusion der Stölzle Glasindustrie AG mit Oberglas Glashütten AG zu Stölzle -Oberglas AG Heute Werke in mehreren Ländern, u.a. in Weißwasser (ehemals V LG / Kombinat Lausitzer Glas) und Wymiarki (ehemals Hadrian & Co. Wiesau; siehe unter Polen) Wz. 122319, Marke ab 1909 und Wz. 550937 (Erneuerung 1942) musterbuch.de (Adressbuch ČSR 1931/32); 75, 100 bzw. 125 / DÉPOSÉ Form: M; D = 75 mm, 100 mm, bzw. 125 mm Behälter Bodenprägung: in einem Ring 3 -zeilig Deckelgröße (75, 100, 125) / ---- LG / Kombinat Lausitzer Glas) und Wymiarki (ehemals ULTREFORM / www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. AT 30 Deckel: Schriftzug 4-zeilig ULTREFORM / DÉPOSÉ / 75 / STÖZLE Form: M; D = 75 mm Nachweise: (M) 5742; (H) U 04.2 Ohne Abb. Varianten zu vor Deckel: Schriftzug 3-zeilig Deckel: Schriftzug 3-zeilig Form: M; D= 75mm, Nachweise: (H) U 04 Abb. AT 31 Deckel: Umschrift Form: R; D = 95mm Nachweise: (M) 4854 Abb. AT 32 Deckel: Umschrift Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 0452 Abb. AT 33 Ausschnitt aus Angebotskatalog von 1914 für Saftflaschen Form: M; D = 45 mm Nachweise: Katalog 1914 Abb. AT 34 Ausschnitt aus dem Patent AT 45074 „Deckelverschl 01.07.1910 für C. Stölzle´s Söhne Actiengesellschaft für Glasproduktion Wien Nachweise: Deutsches Bundespatentamt VICTORIA SPECIAL Abb. AT 35 Abb. AT- 38 GH: Josef Rindskopf Söhne AG, Teplitz- Schönau / Böhmen (Teplice); gegr. 1890 Werke in Dux (Duchcov), Kosten (Kostany) und Tischau (Msti 322 ULTREFORM / DÉPOSÉ / 75 / STÖZLE / (Stölzle-Signet) ULTREFORM 95; im Feld 3-zeilig GH / (Stölzle-Signet) ULTREFORM 95 Abb. AT 33 Ausschnitt aus Angebotskatalog von 1914 für Saftflaschen Abb. AT 34 Ausschnitt aus dem Patent AT 45074 „Deckelverschl uß mit federndem Drahtbügel“ vom 26.05.1909/ 01.07.1910 für C. Stölzle´s Söhne Actiengesellschaft für Glasproduktion Wien Abb. AT 36 Abb. AT 37 Schönau / Böhmen (Teplice); gegr. 1890 Werke in Dux (Duchcov), Kosten (Kostany) und Tischau (Msti šov) / Böhmen 58 im Quadrat / K uß mit federndem Drahtbügel“ vom 26.05.1909/ www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. AT 35 Deckel: Umschrift Form: M; D = 95 mm Nachweise: (H) V 12 Abb. AT 36 Variante zu Abb. AT 35: Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 4863 Abb. AT 37 Deckel: innerhalb von 2 R Jahreszahl 1944) / Ziffer 99 im Quadrat Form: R; D = 95 mm Nachweise: (T) 1229 Abb. AT 38 Auszug aus einem Musterbuch der Firma Rindskopf von 1934 ; Konservenglas Marke Im Angebot waren Nutengläser, Marke VICTORIA“ mit 75 und 95 mm Deckel und Massivrandgläser, Marke „VICTORIA SPEZIAL“ mit 95mm Deckel Nachweis: Pressglaskorrespondenz (pk-2004 Waldtorhütte Abb. AT 39 GH: Waldtorhütte Glasindustrie- Aktiengesellschaft, Klein Wz: 559153, Marke ab 1941 Abb. AT 39 Darstellung des Warenzeichens Wz. 559153 ( Marke auf einem „Namenlos“- Nachweise: RWZR Weck Abb. siehe unter Weck/ Deutschland GH: bis Ende I. WK durch Deutschland nach Böhmen geliefert; bis etwa 1938: O. Löwy, Sklarny Mstišov, (Tischau, Ortsteil von Dubi/ Eichwald;) Vertretung der Fa Weck & Co: J. Neff, Prag ; Auslieferungslager Prag Vinohrady, Havlickova tri Nachweise: Národny zemědě lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem 323 VICTORIA 99 SPECIAL RILLENGLAS / VICTORIA SPECIAL , im Feld 3 Abb. AT 38 Auszug aus einem Musterbuch der Firma Rindskopf von 1934 ; Konservenglas Marke Im Angebot waren Nutengläser, Marke VICTORIA“ mit 75 und 95 mm Deckel und Massivrandgläser, Marke „VICTORIA -1-anhang-03) Aktiengesellschaft, Klein -Augezd bei Teplitz-Schönau Abb. AT 39 Darstellung des Warenzeichens Wz. 559153 GH: bis Ende I. WK durch Deutschland nach Böhmen geliefert; bis etwa 1938: O. Löwy, Sklarny Mstišov, (Tischau, Ortsteil von Dubi/ Eichwald;) Vertretung der Fa Weck & Co: J. Neff, Prag ; Auslieferungslager Prag Vinohrady, Havlickova tri da 7 lske muzeum, Prag 2013 ( Z historie zem ědělstvi III., S. 125ff) zeilig GH / 4 Punkte (= Im Angebot waren Nutengläser, Marke VICTORIA“ mit 75 und 95 mm Deckel und Massivrandgläser, Marke „VICTORIA www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 324 Schweiz Da Wehr/ Öflingen an der deutsch- schweizerischen Grenze liegt, wurde die Schweiz zu-nächst von der Firma Weck GmbH mit Einkochgläsern beliefert. Die Grenznähe veranlasste Johann Weck ab 1898 auch, bei der Eidgenossenschaft um Patente zu ersuchen. Mit Beginn des I. Weltkrieges wurde diese Versorgung gestört und es wurde von den Schweizer Behörden beschlossen, eine eigene Produktion aufzubauen. Ab 1920 gibt es von der Form her eine eigenständige Gestaltung von Einkochgläsern. Kennzeichnend für die Schweizer Gläser ist die grüne Färbung des Glases. Detaillierte Aussagen zur Entwicklung der Glasindustrie in der Schweiz siehe: Karl Lüönd- „Zeitgeist im Glas, In 100 Jahren von der Verrerie de St-Prex zu Vetropack“, Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2011; Herausgeber Vetropack Holding AG Bülach Abb. CH 1 Abb. CH 2 Abb. CH 3 Abb. CH 4 Abb. CH 5 Abb. CH 6 GH: Glashütte Bülach Ltd., Bülach ( Kanton Zürich / Schweiz) gegr. 1891; 1917 erfolgt die Mehrheitsbeteiligung durch die Glashütte „Verrerie SA St. Prex“. 1966 wird mit der Bildung der „Vetropack AG“ die bis dahin bestehende Selbständigkeit der Glashütte aufgehoben und 1969 in die „Vetropack Holding AG“ integriert. Bülach wird Verwaltungssitz und der Rechtsträger; die Glashütte St. Prex hat in St. Prex ihren Sitz. 2002 wird die Glasproduktion in Bülach geschlossen. Herstellung von Einmachgläsern ab 1915 Ohne Abb. erste Produktion von Einmachgäsern ab 1915 Form: Weithalsflasche mit Öffnung D= 30mm; Korkverschluss und Schweinsblase bzw Stearinüberzug (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: siehe Zeitgeist im Glas, wikipedia.de www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. CH 1 Produktion ab 1920 Deckel zunächst aus Porzellan ( bisher kein Belegexemplar (Glas-)Deckel: (Marke/Logo): „BÜLACH Nachweise: (T) 0851, 0897, 0951; (H) B 24.1 Abb. C 2 Behälter zu Vorposition Bodenprägung Umschrift: SCHWEIZ. FABR. SUISSE / SWITZERLAND Form: Weithalsflasche m Nachweise: Zeit geist im Glas, S.48; (H in 60mm) B24.3; (T) 851,897,951,1077; Abb. CH3 Deckel: BÜLACH ; zentral eine Rille zur Aufnahme der Drahtklammer Form: Ru, gegossenes Glas, Mündung D= Nachweise: (T) 1036,1039,1041,1043; Abb. CH 4 Produktion ab 1952 (Patent Deckel: Umschrift Bodenprägung: wie bei Abb. CH 2 Form: Ru; Mündung D= 80mm Nachweise: Museum für Gestaltung Zürich (eguide.ch); Ausschnitt Patentschrift; (T) 887, 910, 923, 938; (M) 4191; (H) B 24.3 Abb. CH 5 Auszug aus Patentschrift Abb. CH 6 Produktion ab 1966 Deckel: Variante mit dem Logo der Vetropack Ltd (ein liegender Nachweise : vetropack.com/ geschichte; (T) 0945; (M) 4191; Ohne Abb Vorratsglas mit Schraubgewinde Form: so; grünes Glas mit Schraubgewinde und braunem Bakelitdeckel; D= ??? mm Nachweise:www.elva-sammlung.ch COOP Abb. CH 7 GH: bisher nicht bekannt H: Verband Schweizerischer Konsumvereine (Detail gegr.: 1890, ab 1902 Hauptsitz in Basel 1960: Einführung des coop- Logos 1970: Umstrukturierung und Umbenennung des Verbandes i Abb. CH 7 Deckel: 3-zeilig Schriftzug coopérative de consommation = USC bzw. Italienisch: Unione Svizzera delle Cooperative di Consumo = USC) Form: Fl; D = 75 mm Nachweise: (T) 1066, 1175; (M) 4204 325 bisher kein Belegexemplar ) , später aus Glas SCHWEIZ. FABR. SUISSE / SWITZERLAND ; in Umschrift 3-zeilig: (Zahl) / , D = 40mm, ab 1936: D = 60mm geist im Glas, S.48; (H in 60mm) B24.3; (T) 851,897,951,1077; ; zentral eine Rille zur Aufnahme der Drahtklammer Form: Ru, gegossenes Glas, Mündung D= 65 mm 302522, eingereicht:26.03.1952/erteilt 31.10.1954) ; Ausnehmungen im Rand für den Bügel Museum für Gestaltung Zürich (eguide.ch); Ausschnitt Patentschrift; (T) 887, 910, 923, 938; (M) 4191; (H) B 24.3 Variante mit dem Logo der Vetropack Ltd (ein liegender Dreipass) : vetropack.com/ geschichte; (T) 0945; (M) 4191; Vorratsglas mit Schraubgewinde Form: so; grünes Glas mit Schraubgewinde und braunem Bakelitdeckel; D= ??? mm H: Verband Schweizerischer Konsumvereine (Detail - und Großhandelsunternehmen) 1970: Umstrukturierung und Umbenennung des Verbandes i n ´coop´ (Verbandslogo deutsch bis 1969) / coop / U.S.C. (französisch: Union suisse des coopérative de consommation = USC bzw. Italienisch: Unione Svizzera delle Cooperative di Consumo = USC) / Literangabe Museum für Gestaltung Zürich (eguide.ch); Ausschnitt Patentschrift; (T) 887, 910, 923, 938; (M) 4191; (H) B 24.3 (französisch: Union suisse des coopérative de consommation = USC bzw. Italienisch: Unione Svizzera delle Cooperative di Consumo = USC) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 E. Schildknecht - Tobler Abb. CH 8 Abb. CH 10 Abb. CH 8 Deckel: Original nicht vorhanden Behälterprägung: Darstellung einer Birne ,von einem Band umrahmt. Im Band der Schriftzug Zipfeln des Bandes E - Sch Bodenprägung: (Punkt) Form: Fl, D = 55 mm Nachweise: Glasmarkenlexikon 7064; Abb. CH 9 Ausschnitt des Warenzeichens Abb. CH 10 Ausschnitt aus dem Schweizer Patent CH 18516, dass den Bügel betrifft. Die Darstellung des Deckels entspricht der ersten Glasdeckelvariante der Firma „WECK“ Nachweise: Archiv des Deutschen Patent- 326 Abb. CH 9 Abb. CH 8 Deckel: Original nicht vorhanden Behälterprägung: Darstellung einer Birne ,von einem Band umrahmt. Im Band der Schriftzug PATENT (Punkt) ST.GALLEN 9 Ausschnitt des Warenzeichens Abb. CH 10 Ausschnitt aus dem Schweizer Patent CH 18516, dass den Bügel betrifft. Die Darstellung des Deckels entspricht der ersten Glasdeckelvariante der Firma „WECK“ - MARKE, in den Abb. CH 10 Ausschnitt aus dem Schweizer Patent CH 18516, dass den Bügel betrifft. Die Darstellung des Deckels entspricht www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Weck / Pax Abb. CH 11 Abb. CH 14 GH: (?) Glashüttenw erke von Poncet, Friedrichshain H: Johann Weck (1898- 1900) bzw. J.Weck GmbH Öflingen/ Baden Abb. CH 11 Produktion ca. 1900- 1912 Deckel Prägung 11a WECK‚S FRISCHHALTUNG 11a / (Punkt) MODELLSCHUTZ (Punkt) 9800 Form: Fl; D = 60 mm Nachweise: (T) 1105; (H) W 04.10 Abb. CH 12 Produktion1913/14- 1919 Deckel Prägung: um das Emblem des Schweizer Kreuzes 2 Zeilen Umschrif 13A ORIGINAL 13A WECK / MODELLSCHUTZ 19123 Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (T) 1146; (H) W 04.04 Abb. CH 13 Bodenprä gung des Behälters in Abb. CH 14 Umschrift J. WECKS PATENTE / OEFLINGEN BADEN Abb. CH 14 Behälter mit Bügel nach Patent Schildknecht Behälterprägung : Signet der Firma Weck von 1898 und Erdbeerranke , schmalerer Rand als in Deutschland Bügel: Patent CH 18516- Verschlußbügel für Konservengefäße Nachweis: Schweizer Patentschrift 327 Abb. CH 12 Abb. CH 13 Abb. CH 15 Abb. CH 16 erke von Poncet, Friedrichshain - Lausitz / Deutschland) 1900) bzw. J.Weck GmbH Öflingen/ Baden weizer Kreuzes 2 Zeilen Schrift 11a WECK‚S FRISCHHALTUNG 11a / (Punkt) MODELLSCHUTZ (Punkt) 9800 Deckel Prägung: um das Emblem des Schweizer Kreuzes 2 Zeilen Umschrif t – 13A ORIGINAL 13A WECK / MODELLSCHUTZ 19123 gung des Behälters in Abb. CH 14 J. WECKS PATENTE / OEFLINGEN BADEN mit Bügel nach Patent Schildknecht : Signet der Firma Weck von 1898 - 1912 (Wz. 29802) - SCHUTZMARKE / J. W. / FRISCHHALTUNG , schmalerer Rand als in Deutschland Verschlußbügel für Konservengefäße , vom 12.10.1899 für E. Schildk SCHUTZMARKE / J. W. / FRISCHHALTUNG mit Herz - Tobler aus St. Gallen www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. CH 15 Deckel: Umschrift W: 13A (Eventuell nur in der Schweiz in Gebrauch) Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (H) P 07.1 Abb. CH 16 Deckel: Umschrift W: 11A PAX W: 11A / FRISCHHALTUNG (Auffindesituation: Der Deckel war Bestandteil des Schildknecht Form: Fl; D = 60 mm Nachweise: (H) P 07.2 St. Prex / Wauwil Abb. CH 17 Abb. CH 17 GH: Verrerie S.A. St- Prex , St. Prex (Kanton Waadt / Schweiz) gegr: 1911, 1917 Übernahme der Aktienmehrheit der Glashütte Bülach Glashandelsfirma Müller + Krempel AG, Zürich kommt die 1933 gegründete Glashütte in Wauwil in den Besitz der Verrerie S.A. St.Prex. 1966 Umfirmierung der Werke Bülach, St. Prex und Wauwil zur „Vetropack AG“, die 196 Holding AG“ aufgehen. Weitere Übernahme von Glaswerken in Europa folgen. Deckel: St. Prex in Schreibschrift Form: M; D = 95 mm; Glas weiß Nachweise : vetropack.com/ geschichte; (M) 7 Abb. CH 18 GH: Glashütte Wauwil, ( gegr. 1933; Eigenmarke des Handelshau Verrerie S.A. Saint Prex; heute Vetropack Holding, Saint Prex Deckel: WAUWIL über einem Signet Form: Ru; D = 67 mm Nachweise: (T) 1027, 1035, 1037; (H) W03 Abb. CH 19 Behälter zur Vorposition Bodenprägung: WAUWIL in Dreieck mit abgerundeten Ecken Form : Ru (Weithalsflasche mit Drahtbügelverschluss); D Nachweise: wie vor 328 PAX W: 13A / FRISCHHALTUNG (Eventuell nur in der Schweiz in Gebrauch) W: 11A PAX W: 11A / FRISCHHALTUNG (Auffindesituation: Der Deckel war Bestandteil des Schildknecht -Glases (Abb. CH 8 Abb. CH 18 Abb. CH 19 Prex , St. Prex (Kanton Waadt / Schweiz) gegr: 1911, 1917 Übernahme der Aktienmehrheit der Glashütte Bülach AG. 1948: Durch Übernahme der deutschen Glashandelsfirma Müller + Krempel AG, Zürich kommt die 1933 gegründete Glashütte in Wauwil in den Besitz der Verrerie S.A. St.Prex. 1966 Umfirmierung der Werke Bülach, St. Prex und Wauwil zur „Vetropack AG“, die 196 Holding AG“ aufgehen. Weitere Übernahme von Glaswerken in Europa folgen. Nachweise : vetropack.com/ geschichte; (M) 7 -9887; (H) S 30 ) Eigenmarke des Handelshau ses Müller & Krempel AG (Handel mit Pharmazieglas); Verrerie S.A. Saint Prex; heute Vetropack Holding, Saint Prex Spitzen eines „W“ in Dreieck mit abgerundeten Ecken / Literangabe : Ru (Weithalsflasche mit Drahtbügelverschluss); D Halsweite = 67mm; verschiedene Größen PAX AG. 1948: Durch Übernahme der deutschen Glashandelsfirma Müller + Krempel AG, Zürich kommt die 1933 gegründete Glashütte in Wauwil in den Besitz der Verrerie S.A. St.Prex. 1966 Umfirmierung der Werke Bülach, St. Prex und Wauwil zur „Vetropack AG“, die 196 9 in der „Vetropack www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Die Einkochgläser in Skandinavien wurden nach Bildern schwedischer Museen (siehe überwiegenden Teil als Nutenglas (= N) pr A.B. / A.B.L. Abb. Sk 1 Abb. Sk 1 GH und H bisher unbekannt (A.B..steht eventuell für „Aktiebolaget“) Deckel: in rautenförmigem Rahmen 2- zeilig Schriftzug und eine Krone Form: R, D = 95 mm Nachweise: (M) 2138 Abb. Sk 2 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift A.B.L. / GARANTI Form: N, D = 95 mm Nachweise: (M) 2138 A.B. Alsterbro Abb. Sk 3 GH: Aktiebolaget Alsterbro Glasbruk, Alsterbro (Gemeinde Uppvidinge/ existierte 1871 – 1969; Abb. Sk 3 Deckel: Form: N, D = ??? mm Nachweise: wikipedia.se; precisensan.com- Abb. Sk 4 Deckel: A(lsterbro) G Form: N, D = 95mm Nachweise: (M) 4152, glasbruks samling (LasseC Abb. Sk 5 Deckel wie Abb. Sk 4, jedoch Form: N Nachweise: glasbruks samling (Kecke 2007); (evtl. Surte Glasbruk) nach: Miliseum MILI.002511, Kalmar läns Museum KLM 45273:31 1962-72) na ch Smalands Museum M 44431: Alsterbro Glasbruk 329 Skandinavien Die Einkochgläser in Skandinavien wurden nach Bildern schwedischer Museen (siehe überwiegenden Teil als Nutenglas (= N) pr oduziert. Abb. Sk 2 GH und H bisher unbekannt (A.B..steht eventuell für „Aktiebolaget“) zeilig Schriftzug und eine Krone A.B. / Garanti Abb. Sk 4 Abb. Sk 5 GH: Aktiebolaget Alsterbro Glasbruk, Alsterbro (Gemeinde Uppvidinge/ Schweden) (= schwedisches Sammlerforum); 4152, glasbruks samling (LasseC 2007); nach Smalands Museum M 44432; ((M) 4153 Buchstaben Nachweise: glasbruks samling (Kecke 2007); (evtl. Surte Glasbruk) nach: Miliseum MILI.002511, Kalmar läns Museum KLM 45273:31 ch Smalands Museum M 44431: Alsterbro Glasbruk ) zum Nachweise: glasbruks samling (Kecke 2007); (evtl. Surte Glasbruk) nach: Miliseum MILI.002511, Kalmar läns Museum KLM 45273:31 (Prod: www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 A- B. Flygsfors / A.B. Idesjö / A.B. M Abb. Sk 6 Abb. Sk 9 Abb. Sk 6 GH: Aktibolaget Flygsfors Glasbruk, Orrefors (Gemeinde Nybro/ Schweden existierte 1898- 1979 Deckel:Umschrift A- B. FLYGSFORS GLASBRUK / ORREFORS Form: N, D = 95mm Nachweise: (M) 5370 Abb. Sk 7 Variante zu Abb. Sk Form: N, D = 95mm Nachweise: (M) 9004 Abb. Sk 8 GH: Aktibolaget Idesjö Glasbruk, Älghult (Gemeinde Uppvidinge/ Schweden) existierte: 1887- 1937 neu: 1933- 2002; 1984 von Kosta Boda übernommen Deckel: Umschrift A.B. IDESJÖ GLASBRUK / ÄLGHULT Behälterprägung: Form: N, D= 85 +95 mm Nachweise: digitaltmuseum.se - 6 Museen; glasbruks samling (LasseC 2007;..) Abb. Sk 9 GH: Aktiebolaget Målerå gegr. 1890; von 1917- ? umbenannt in AB Stromborgs Glasbruk (Hütte war mehrfach insolvent); 1975- 1977: Krona Bruken AB; von 1977 bis 1981 von Kosta_Boda AB aufgekauft, ab 1981 Deckel: Umschrift A.B. MÅLERÅ Form:N, D = 95mm Nachweise: m.glasriket.se (Maleras); Å.G. ohne Abb. GH: Å fors Glasbruk (Gemeinde Emmaboda / Schweden) Orrefors Kosta Boda. Herstellung von Gebrauchsglas und Kristallglas (ab 1917) (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: wikipedia.se 330 B. Flygsfors / A.B. Idesjö / A.B. M ålerås Abb. Sk 7 Abb. Sk 8 GH: Aktibolaget Flygsfors Glasbruk, Orrefors (Gemeinde Nybro/ Schweden ) B. FLYGSFORS GLASBRUK / ORREFORS : A-B. FLYGSFORS GL. / ORREFORS GH: Aktibolaget Idesjö Glasbruk, Älghult (Gemeinde Uppvidinge/ Schweden) 2002; 1984 von Kosta Boda übernommen A.B. IDESJÖ GLASBRUK / ÄLGHULT 6 Museen; glasbruks samling (LasseC 2007;..) ålerås (Gemeinde Hälleberga/ Schweden) ? umbenannt in AB Stromborgs Glasbruk (Hütte war mehrfach 1977: Krona Bruken AB; von 1977 bis 1981 von Kosta_Boda AB aufgekauft, ab 1981 ÅLERÅS -glasbruks samling (Lars L. 2005); (M) 4634 fors Glasbruk (Gemeinde Emmaboda / Schweden) gegr. 1876, gehörte als kleinste Glashütte zur Aktiengesellschaft Herstellung von Gebrauchsglas und Kristallglas (ab 1917) 1977: Krona Bruken AB; von 1977 bis 1981 von Kosta_Boda AB aufgekauft, ab 1981 eigenständig gegr. 1876, gehörte als kleinste Glashütte zur Aktiengesellschaft www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Berghems / BG Abb. Sk 10 Abb. Sk 10 GH: Berghems Glasbruk, Älghult (Gemeinde Uppvidinge/ Schweden) existierte 1887- 1951, mehrfach insolvent, abgebrannt und wieder aufgebaut Deckel: Umschrift Form: N; D = ??? mm Nachweise: facebook.com (Glass Kingdom History); panamaka Abb. Sk 11 Glashütte wie vor Deckel: Schriftzug BG Form: N, D = 95mm Nachweise: glasbruks samling (LasseC 2007) Boda Abb. Sk 12 GH: Boda Glasbruk, Emmaboda (Gemeinde existierte 1864- 2003; abgebrannt: 1928,1941,1991 Abb. Sk 12 Deckel: BODA Form: N, D = ??? mm Nachweise: glasbruks samling Abb. Sk 13 Deckel: zweizeilig: Form: N, D = ? mm Nachweise: m. glasriket.se; glasbruks samling (LasseC 200 Nutenglas mit Bodenprägung BODA Form, N, D= 95mm Nachweis: Kalmar läns Museum KLM 45273:29 LasseC 2007 331 Abb. Sk 11 GH: Berghems Glasbruk, Älghult (Gemeinde Uppvidinge/ Schweden) 1951, mehrfach insolvent, abgebrannt und wieder aufgebaut facebook.com (Glass Kingdom History); panamaka lle.se Abb. Sk 13 GH: Boda Glasbruk, Emmaboda (Gemeinde Emmaboda/ Schweden) 2003; abgebrannt: 1928,1941,1991 glasbruks samling (LasseC 200 7; Björn L. 2007, ) Nachweis: Kalmar läns Museum KLM 45273:29 LasseC 2007 www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 C.J.SVENSSONS / CONRAD LANGAARD Abb. Sk 14 Abb. Sk 14 H: C. J. Svennso n, Karlstad (Provinz Värmland/ Deckel: C J SVENSSONS (Strich) Bosättningsaffär = Haushaltswarengeschäft Form: R (?), D = 95 (?)mm Nachweise: glasbruks samling (Björn L. 2005) Abb. Sk 15 H: Conrad Langaard, Kristiania (Oslo / Norwegen) Tabakhändler in Oslo; gründete 1854 die Fa. Conrad Langaard A/S; heute in der Olav Thon Gruppe Deckel: (Strich) CONRAD LANGAARD Form: M, D = 95mm Nachweise: wikipedia.no; (H) C10 CG (Bodenmarke) ohne Abb. GH: Christiania Glasmagasin (Oslo Christiania Glasmagasin Bodenprägung „ CG / 7 / NORSK“ Form: Glaskonservendose mit Glasdeckel und Aluschraubring Nachweis: Ryfylkemuseet (RFG1994-001- Drammens Glass Abb. Sk 16 Abb. Sk 16 GH: Glas hytta Drammen (Buskerud/Drammen, existierte 1873 -1977) Deckel: Schriftzug Norge Form: Glaskonservendose mit Glasdeckel und Blechschraubdeckel Nachweis: Helgeland ohne Abb. LØVE (produziert etwa 1900- 1950) Deckel: nach links schreitender Löwe über Behälter Prägung : wie auf Deckel; Bodenmarkierung: Form : M; D = ? mm Nachweis: Helgeland Museum (VBH.G003930) 332 C.J.SVENSSONS / CONRAD LANGAARD Abb. Sk 15 n, Karlstad (Provinz Värmland/ Schweden) (Strich) / KARL (-) 404 (-) STAD Bosättningsaffär = Haushaltswarengeschäft glasbruks samling (Björn L. 2005) H: Conrad Langaard, Kristiania (Oslo / Norwegen) Tabakhändler in Oslo; gründete 1854 die Fa. Conrad Langaard A/S; heute in der Olav Thon Gruppe KRISTIANIA zwischen 2 Perlkreisen Die Glashütten in Drammen, Hurdal, Siri und Hadeland wurden 1898 zu AS Form: Glaskonservendose mit Glasdeckel und Aluschraubring ) ØVE / D T A Abb. Sk 17 hytta Drammen (Buskerud/Drammen, Norwegen) ; Bodenstempel: Zirkelemblem über DG Form: Glaskonservendose mit Glasdeckel und Blechschraubdeckel (hergestellt 1900- 1949) ); Sunnfjord museum SUM.09837; (M) 4651 Deckel: nach links schreitender Löwe über LØVE Behälter Prägung : wie auf Deckel; Bodenmarkierung: DRAMMEN GLASS Helgeland Museum (VBH.G003930) Die Glashütten in Drammen, Hurdal, Siri und Hadeland wurden 1898 zu AS www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 333 Abb. SK 17 GH: GH und H bisher unbekannt Deckel:in schildförmigem Dreieck ein hammerähnlicher Gegenstand und die Buchstabeb D-A Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (M) 9064 EDA /EDSONS / ELME Abb. Sk 18 Abb. Sk 19 Abb. Sk 20 Abb. Sk 18 GH: Eda Glasbruk, Eda (Gemeinde Eda/Schweden) existierte von 1835- 1953; 1903- 1933 Zusammenschluss mit den Glashütten in Kosta, Reijmyre, Alsterfors und Alsterbro zur Aktiengesellschaft „AB De Svenska Kristallglasbruken“ Deckel: Schriftzug EDA Form: ???, D =??? mm Nachweise: wikipedia.com; glasbruks samling (Björn L. 2007) Abb. Sk 19 H: Edsons (Haushaltwarengeschäft) in Stockholm, weitere Daten unbekannt Deckel: EDSONS STOCKHOLM, Umschrift zwischen Kreisen Form: R; D = 95 (?) mm Nachweise: glasbruks samling (Äjth 2007 ) Abb. Sk 20 GH: Elme Glasbruk, Älmhult (Stadt Älmhult/Schweden) existierte 1917- 1970 Gründung 1917 als Elmeverkens Aktiebolag, 1922-1931 (Liquidation); Aktiebolaget Elme Glasbruk von 1931-1936 (Liquidation); (neue) Elme Glasbruk ab 1936: Merkur Anderson & Co; ab 1940: Elme Glasbruk Borgarp & Co; von 1962- 1970: Elme Nya Glashytta Aktiebolag Deckel: Schriftzug 2-zeilig ELME / SWEDEN Form:M; D = 95 mm Nachweise: wikipedia.se; Börje AY Akerblom: web-Ausstellung „Elme Glashütte“; glasbruks samling (Äjth 2007); (M) 9027 „EXAKT“ Abb. Sk 21 Abb. Sk 21 GH und H bisher unbekannt Deckel: INKOGNINGSBURKEN „EXAKT“ ; mittig 5-zackiger Stern Form: N; D =???mm Nachweis: glasbruks samling (Lars M. 2012) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. Sk 22 Abb. Sk 22 Färe Glasbruk, Sibbhult (Gemeinde Östra Göinge existierte ab etwa 1892, in den 1920er Jahren Tochtergesellschaft von Elme Glasbruk Deckel: Umschrift Form: N, D = 95 mm Nachweise: glasbruks samling (LasseC. 2007); (M) 4864 Abb. Sk 23 GH und H Deckel: Schriftzug FUTURUM Form: N, D = ? mm Nachweise: glasbruks samling ( Kecke 2007; Björn L. 2007 Glimma Glasbruk Abb. Sk 24 GH: Glimma Glasbruk, Glimå kra (Gemeinde Östra Göinge Abb. Sk 24 Deckel: (Stern) GLIMMA Form: Fl; D =???mm Nachweis: Glasbruks samling (LasseC 2007) Abb. Sk 25 Deckel: Form: N; D = 100 mm Nachweise: Glasbruks samling ohne Abb. Deckel: Form: N; D = 110 mm Nachweise: (T) 1177 Abb. Sk 26 Deckel: Form: M; D = 95 mm Nachweise: (M) 9015 334 Abb. Sk 23 Sibbhult (Gemeinde Östra Göinge /Schweden) existierte ab etwa 1892, in den 1920er Jahren Tochtergesellschaft von Elme Glasbruk , im Zentrum ein S Nachweise: glasbruks samling (LasseC. 2007); (M) 4864 Kecke 2007; Björn L. 2007 ); (M) 4268 Abb. Sk 25 Abb. Sk 26 kra (Gemeinde Östra Göinge /Schweden) G.I.B. (G.I.B. = bisher nicht aufgeschlüsselt) / GLIMÅKRA , Kecke 2007) (T) 0847 / GLIMÅKRA, unter GLIMÅKRA das Wort GLIMBURKEN / GLIMÅKRA, unter GLIMÅKRA das Wort GLIMMA WECK- www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 HAKONS Abb. Sk 27 Abb. Sk 27 GH und H bisher unbekannt Deckel: PRIMA KONSERVGLAS FRAN / HAKONS / KÖPMÄNNENS INKÖPCENTRAL Form: N, D = 95 mm Nachweise: glasbruks samling ( LasseC 2007, Björn L. 2007 Hallberg / HB / IDEAL ( Deckel mit 3 Kronen) Abb. Sk 28 GH (eventuell): Krona- Bruken AB, (Gemeinde Hälleberga 1975- 1977 Zusammenschluss der Glashütten Bergdala, Björ Aktiengesellschaft Insolvenz angemeldet Abb. Sk 28 für einen Haushaltswarenhändler, namens Hallberg? (Hallb Kronenform nach Herstellung in der Glashütte Deckel: HALLBERG und die 3 schwed. Wappenkronen Form:??? D = ??? mm Nachweise : m.glasriket.se; glasbruks samling (Bergdala) Abb. Sk 29 H: bisher unbekannt Deckel: Signet H.B. und 3 Kronen Form: ???; D= ??? mm Nachweise: glasbruks samling (Äjth 2007) Abb. Sk 30 H: bisher unbekannt Deckel: Schriftzug “IDEAL“ Form: ??? ; D= ??? mm Nachweise: glasbruk samling (Lars M.2012) Hofmantorp ohne Abb. GH: Hovmantorp (Gemeinde Lessebo existierte etwa 1902- 1917 Behälterprägung zweizeilig: SANDVIKS GLASBRUK / Hofmantorp ( bisher kein Deckel nachweisbar) Form: Schleifrand, D= 117mm (Öffnung ca. 100mm) Nachweis : (Digitaltmuseum.se) 335 PRIMA KONSERVGLAS FRAN / HAKONS / KÖPMÄNNENS INKÖPCENTRAL LasseC 2007, Björn L. 2007 ); (M) 9129 Hallberg / HB / IDEAL ( Deckel mit 3 Kronen) Abb. Sk 29 Abb. Sk 30 Bruken AB, (Gemeinde Hälleberga /Schweden) 1977 Zusammenschluss der Glashütten Bergdala, Björ gshult, Gullaskruv, Skruf und Må Aktiengesellschaft Insolvenz angemeldet für einen Haushaltswarenhändler, namens Hallberg? (Hallb erg- Rassy ist ein schwedischer Kronenform nach Herstellung in der Glashütte Alsterbro möglich und die 3 schwed. Wappenkronen : m.glasriket.se; glasbruks samling (Bergdala) SANDVIKS GLASBRUK / Hofmantorp , Form: Schleifrand, D= 117mm (Öffnung ca. 100mm) Rassy ist ein schwedischer Schiffbauer), der www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Kosta Abb. Sk 31 GH: Ko sta Glasbruk, (Gemeinde Lessebo gegr. 1742 = älteste schwedische Glashütte Herstellung von Einkochgläsern ab etwa 1931 Abb. Sk 31 Deckel: Schriftzug KOSTA, Form: N, D = 95mm, Nachweise: (T) 1201 Abb. Sk 32 Deckel: Umschrift Form: N; D = 95mm, Nachweise: glasbruks samling (Björn L. 2007); Abb. Sk 33 Deckel: 3-zeilig Schriftzug KOSTA / KUNGL. / HOVLEVERANTÖR Form: N, D = ??? mm Nachweise: glasbruks samling ohne Abb. Deckel: KOSTA / Bodenmarke : KOSTA / 1 Lit. / MADE IN SWEDEN Form N, D= 110mm+ 85mm Nachweise: Smalands Museum M 42476 Limmared / PEBECO / PRIMA SVENSK Abb. Sk 34 Abb. Sk 34 GH:Limmar ed glasbruk, Limmared (Limmared Deckel: Schriftzug LIMMARED, langgezogenes L als Unterstreichung der restlichen Buchstaben Form: N, D = 95 mm Nachweise: Glasbruks samling (Björn L. 2007); (M) 4546 Abb. Sk 35 GH und H bisher unbekannt Deckel: Schriftzug PE BE CO Form: N, D = 95 mm Nachweise: glasbruks samling 336 Abb. Sk 32 Abb. Sk 33 sta Glasbruk, (Gemeinde Lessebo /Schweden) gegr. 1742 = älteste schwedische Glashütte Herstellung von Einkochgläsern ab etwa 1931 (Bezeichnung KIB bisher nicht aufgelöst) glasbruks samling (Björn L. 2007); (M) 4590 KOSTA / KUNGL. / HOVLEVERANTÖR (= königlicher Hoflieferant) KOSTA / 1 Lit. / MADE IN SWEDEN ; Limmared / PEBECO / PRIMA SVENSK Abb. Sk 35 Abb. Sk 36 ed glasbruk, Limmared (Limmared /Schweden (gegr. 1742) langgezogenes L als Unterstreichung der restlichen Buchstaben Glasbruks samling (Björn L. 2007); (M) 4546 (= königlicher Hoflieferant) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. Sk 36 GH und H bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Punkt) Form: N, D= ? mm Nachweise : glasbruks samling (LasseC. 2007) Reijmyre / REKORD Abb. Sk 37 Abb. Sk 37 GH: Reijmyre Glasbruk A.B., Reijmyre, Gemeinde Finsp Gegr: 1810; 1903 Zusammenschluss wegen eines Überangeboteas an Glasw Eda und Kosta zur „Aktiebolaget De svenska Kristallglasbruken. ( gemeinsame Preislisten) 1926 Einstellung der Glasproduktion. Abriß der meisten Gebäude 1932 Wiederaufnahme der Produktion; nach mehreren Besi Deckel: Umschrift Form: N: D = ? mm Nachweise: www.sv.m.wikipedia.org; glasbruks samling (Björn L 2007) Abb. Sk 38 GH und H bisher unbekannt Deckel Prägung: REKORD Form: N, D = ??? mm Nachweise: glasbruks Sparkasse Schweden Abb. Sk 39 Abb. Sk 39 H: Sparkasse Schweden Deckel: Darstellung eines Baumes (S ignet des schwedischen Sparkassenverba Form: Ru; D = 80 mm Nachweise: (M) 7218 „Standard“ ohne Abbildung Einkochglas mit eingezogener Schulter und Schraubgewinde; auf Behälter 3 Form: Schraubglas, D= ?mm Nachweis: (digitaltmuseum.se) Vänersborgs Museum VM13000 337 (Punkt) ; mittig ein 8-strahliger Stern Nachweise : glasbruks samling (LasseC. 2007) Abb. Sk 38 GH: Reijmyre Glasbruk A.B., Reijmyre, Gemeinde Finsp ång/Östergötland Gegr: 1810; 1903 Zusammenschluss wegen eines Überangeboteas an Glasw aren mit den Glashütten in Alsterbro, Alsterfors, Eda und Kosta zur „Aktiebolaget De svenska Kristallglasbruken. ( gemeinsame Preislisten) 1926 Einstellung der Glasproduktion. Abriß der meisten Gebäude 1932 Wiederaufnahme der Produktion; nach mehreren Besi tzerwechseln 2015 Anmeldung der Insolvenz / REIJMYRE glasbruks samling (Björn L 2007) ignet des schwedischen Sparkassenverba ndes) und Schraubgewinde; auf Behälter 3 -zeilig (digitaltmuseum.se) Vänersborgs Museum VM13000 aren mit den Glashütten in Alsterbro, Alsterfors, tzerwechseln 2015 Anmeldung der Insolvenz ; kein Deckel www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Surte Abb. Sk 40 GH: AB Surte glasbruk, Surte (Gemeinde Ale , nördl. Göteborgs / Schweden) existierte: 1863 – Zeitweise größte Glashütte Schwedens. Ab 1894 Umwandlung in Aktiengesellschaft. 1896: Erwerb der Liljedahls Glashütte (in Värmland), 1906: Verschmelzung beider Glashütten zu Aktiebolag Surte (in Kungälf); Schließung der Glashütten in Liljedahl 1917 und in Kungälf 1956 1943 Umwandlung zu AB Surte Glasbruk ; 1960 Verkauf an Verpackungsunternehmen AB Pl Hammar und Limmared Abb. Sk 40 Deckel: (Stern) produziert 1950- 1969 Behälterboden:…Ltr. / AG Form: N, D = ?mm Nachweise: Vänersborgs Museum VM22761 Abb. Sk 41 Deckel: innerhalb konzentrischer Ringe, aufgesetzter 4 Form: Fl, D = ??? mm Nachweis: kalmar läns Museum KLM 028909 Ohne Abb. Glas mit Porzellandeckel+ Bügelverschluss, Prod. 1929 Nachweis: Tekniska Musseet TEK 0035373 SVEA Abb. Sk 42 Abb. Sk 42 GH und H bisher unbekannt Deckel; Umschrift (Stern) SVEA (Stern) Form ???; D= ??? mm Nachweise: glasbruks samling (Kecke 2007) 338 Abb. Sk 41 Surte glasbruk, Surte (Gemeinde Ale , nördl. Göteborgs / Schweden) von 1886-1978 Zeitweise größte Glashütte Schwedens. Ab 1894 Umwandlung in Aktiengesellschaft. 1896: Erwerb der Liljedahls Glashütte (in Värmland), 1906: Verschmelzung beider Glashütten zu Aktiebolag Surte - Liljedahl. 1913: Erwerb der Kongelfs Glashütte Kungälf); Schließung der Glashütten in Liljedahl 1917 und in Kungälf 1956 1943 Umwandlung zu AB Surte Glasbruk ; 1960 Verkauf an Verpackungsunternehmen AB Pl å tmanufaktur (PLM) in Malmö, Übernahme der Glashütten in (Stern) SURTE Vänersborgs Museum VM22761 ; Glasbruks samling (LasseC. 2007; Lars M); (M) 4823; (H) S 44.1 Deckel: innerhalb konzentrischer Ringe, aufgesetzter 4 - fach unterbrochener Rand mit Schriftzug Nachweis: kalmar läns Museum KLM 028909 -00001; (M) 4826 Ohne Abb. Glas mit Porzellandeckel+ Bügelverschluss, Prod. 1929 -31 / ABSOLUT (Stern) LUFTTÄT Zeitweise größte Glashütte Schwedens. Ab 1894 Umwandlung in Aktiengesellschaft. 1896: Erwerb der Liljedahls Glashütte Liljedahl. 1913: Erwerb der Kongelfs Glashütte Kungälf); Schließung der Glashütten in Liljedahl 1917 und in Kungälf 1956 1943 Umwandlung zu AB Surte Glasbruk ; tmanufaktur (PLM) in Malmö, Übernahme der Glashütten in Årns, fach unterbrochener Rand mit Schriftzug SURTE www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 TRELLEBORG Abb. Sk 43 Abb. Sk 43 GH: Trelleborgs Glasindustri, (Trelleborg, Trädgardsgatan von Gullaskrufs Glasbruket Deckel: Umschrift braun Form: M; D = 95 mm Nachweise: Glasbruks samling Lars M. 2015; (M) Abb Sk 44 GH: Wiialan lasitehdas, Viialla (Or Produzierte von 1890 – 1938 Deckel: (Firmenlogo) Ansicht der Glashütte in sechseckigem Rahmen, darunter Schriftzug Behälterprägung: 2-zeilig Form: N; D = 75 mm Nachweise: verschiedene finnische Sammlungen und Antiquariate; (T) 0722; (M) 6706 339 / VIIALA Abb. Sk 44 GH: Trelleborgs Glasindustri, (Trelleborg, Trädgardsgatan , Schweden ) existierte: 1919 – 1957 als Skå nska Glasbruket weiterbetrieben ; Bodenmarke: 5-zackiger Stern mit „T“ Vorkommen als Klarglas und in Nachweise: Glasbruks samling Lars M. 2015; (M) 5079 GH: Wiialan lasitehdas, Viialla (Or tsteil von Akaa, Bez. Pirkanmaa/Finnland Deckel: (Firmenlogo) Ansicht der Glashütte in sechseckigem Rahmen, darunter Schriftzug VIIALA / …Lit. (Literangabe); darunter Firmenlogo Nachweise: verschiedene finnische Sammlungen und Antiquariate; (T) 0722; (M) 6706 1955 (Konkurs); nska Glasbruket weiterbetrieben Vorkommen als Klarglas und in www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 AMBERT Abb. NT 1 Abb. NT 1 H: Bisher nicht bekannt Konservenkrug aus Steinzeug: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf weißer Feldspatglasur darstellung einer Weltkugel und 4-zeilig Schriftzug AMBERTS / GROSS / KONSERVENKRUG / 10 LTR Form: zyli ndrisch mit stark eingezogener Schulter und glattem Halsansatz; H = 35 cm, D = 23 cm, D Nachweise: ebay Kleinanzeigen Bamberg (mit freundlicher Genehmigung von „Helga“, 04.03.2022) Abb. NT 2 Ausschnitt mit Markendarstellung Carl Lehmann Abb. NT 3 H: Töpferei Carl Lehmann, Muskau/Oberlausitz, Schmelzstraße (gegr. 1794) durch Carl Gotthelf Lehmann (1831- 1892) um mehrere Produktionsgebäude erweitert, wird die Töpferei 19. Jhds zur Fabrik 1934 Konkursanmeldung; 1935 Erwerb durch die “Verkaufsgesellschaft Deutscher Steinzeugwerke mbH (DTS)” und anschließendem Abriss Abb. NT 3 Einkochkrug der Töpferei Carl Lehmann, am unteren Gefäßrand 3 MUSKAU Form: salzglasiertes, braunes Steinzeug Nachweise: Sammlung Helga Heinze Abb. NT 4 Detail des Einkochkruges mit der Klammerkonstruktion. Die Firma Carl Lehmann erhielt unter Klasse 64a am 16.07.1902 für einen “Deckelverschluß für Gebrauchsmuster D.R.G.M. 181144 Nachweise: DRA 1902/193 p.10 v. 18.08.1902 340 Nachträge Abb. NT 2 Konservenkrug aus Steinzeug: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf weißer Feldspatglasur darstellung einer Weltkugel AMBERTS / GROSS / KONSERVENKRUG / 10 LTR ndrisch mit stark eingezogener Schulter und glattem Halsansatz; H = 35 cm, D = 23 cm, D Nachweise: ebay Kleinanzeigen Bamberg (mit freundlicher Genehmigung von „Helga“, 04.03.2022) Abb. NT 2 Ausschnitt mit Markendarstellung Abb. NT 4 H: Töpferei Carl Lehmann, Muskau/Oberlausitz, Schmelzstraße (gegr. 1794) 1892) um mehrere Produktionsgebäude erweitert, wird die Töpferei 1934 Konkursanmeldung; 1935 Erwerb durch die “Verkaufsgesellschaft Deutscher Steinzeugwerke mbH (DTS)” und Abb. NT 3 Einkochkrug der Töpferei Carl Lehmann, am unteren Gefäßrand 3 -zeilige Pressmarke Abb. NT 4 Detail des Einkochkruges mit der Klammerkonstruktion. Die Firma Carl Lehmann erhielt unter Klasse 64a am 16.07.1902 für einen “Deckelverschluß für Töpfe o. dgl. mit an den Deckel angeordneten Gelenkhebel=Verschlüssen” das Nachweise: DRA 1902/193 p.10 v. 18.08.1902 Konservenkrug aus Steinzeug: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf weißer Feldspatglasur darstellung einer Weltkugel ndrisch mit stark eingezogener Schulter und glattem Halsansatz; H = 35 cm, D = 23 cm, D Halsweite = 10 cm 1892) um mehrere Produktionsgebäude erweitert, wird die Töpferei gegen Ende des 1934 Konkursanmeldung; 1935 Erwerb durch die “Verkaufsgesellschaft Deutscher Steinzeugwerke mbH (DTS)” und Abb. NT 4 Detail des Einkochkruges mit der Klammerkonstruktion. Die Firma Carl Lehmann erhielt unter Klasse 64a am Töpfe o. dgl. mit an den Deckel angeordneten Gelenkhebel=Verschlüssen” das www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 C. Geiseler Abb. NT 5 Hersteller: Doulton Pottery , Lambeth High Street, London → siehe auch unter Doulton und Watts H: C. Geiseler, Berlin, Friedrichstr. 71/Taubenstr. 39 (Handel mit Kücheneinrichtungen, Haushaltswaren, Öfen, gußeisernen und geschmiedeten Waren wie Gartenmöbeln, Bettgestellen, Zäunen u.a.; Handel mit englischen und französischen Haushaltsgegenständen; Herstellung und Vertrieb von Eisschränken und Blockeis, ab Mitte 1870er Jahre Ofenfabrikant) 1863: Eintrag ins Berliner Han 1864: Werbung als königlicher Hoflieferant S.M. Prinz Carl von Preußen (wahrscheinlich für Blockeis) 1870: Werbung in Zeitschrift „Kladderadatsch“, Berlin mit Einkochbüchsen aus Blech, Steinzeug, Glas 1881: letztmaliger Nachweis in den Adressbüchern von Berlin Abb. NT 5 Einmachkrug für den Berliner Händler Carl Julius Geiseler Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausnehmungen für eine Befestigungsk lammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur versehen Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: im Fußbereich ovaler Trockenstempel 3 im Schulterbereich Trockenstempel: Nachweise: www.de.m.wikipedia.org (Datei: preserving jar, partielly glazed stoneware. C.Geiseler, Berlin, Germany, late 19th Autor: TEMDOR) Abb. NT 6 Verschlusskonstruktion nach dem englischen Geschmacksmuster 1367 Deckel: Steinzeugdeckel mit einer dreiarmigen schmiedeeisernen Klammer. Die Klammer greift über den Wulstrand der Kruke und verschließt diese bei einer Drehbewegung durch Keilwirkung. Nachweise: www.donald-art.com (Sammlung der Donald Art Company, USA) Abb. NT 7 Anzeige aus dem Jahr 1870 mit Darstellung der Einmachkruke Nachweise: Münchener Digitalisierungszentrum (M 341 Abb. NT 6 Abb. NT 7 , Lambeth High Street, London H: C. Geiseler, Berlin, Friedrichstr. 71/Taubenstr. 39 (Handel mit Kücheneinrichtungen, Haushaltswaren, Öfen, gußeisernen und geschmiedeten Waren wie Gartenmöbeln, Bettgestellen, Zäunen u.a.; Handel mit englischen und französischen Haushaltsgegenständen; Herstellung und Vertrieb von Eisschränken und Blockeis, ab Mitte 1870er Jahre Ofenfabrikant) Amerikanischer Eisherstellung“ 1864: Werbung als königlicher Hoflieferant S.M. Prinz Carl von Preußen (wahrscheinlich für Blockeis) 1870: Werbung in Zeitschrift „Kladderadatsch“, Berlin mit Einkochbüchsen aus Blech, Steinzeug, Glas letztmaliger Nachweis in den Adressbüchern von Berlin Abb. NT 5 Einmachkrug für den Berliner Händler Carl Julius Geiseler Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausnehmungen für lammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur Behälter: im Fußbereich ovaler Trockenstempel 3 -zeilig Schriftzug BERLIN / C.GEISELER / FRIEDRICHSSTR. 71 (bisher nicht eindeutig aufgeschlüsselt, eventuell „ Nachweise: www.de.m.wikipedia.org (Datei: preserving jar, partielly glazed stoneware. C.Geiseler, Berlin, Germany, late 19th Verschlusskonstruktion nach dem englischen Geschmacksmuster 1367 Deckel: Steinzeugdeckel mit einer dreiarmigen schmiedeeisernen Klammer. Die Klammer greift über den Wulstrand der Kruke und verschließt diese bei einer Drehbewegung durch Keilwirkung. (Sammlung der Donald Art Company, USA) , verlinkt: siehe Nachweis Abb. NT 5 Abb. NT 7 Anzeige aus dem Jahr 1870 mit Darstellung der Einmachkruke Nachweise: Münchener Digitalisierungszentrum (M DZ): Zeitschrift „Kladderadatsch“ Jg. 23, 1870, Nr. 27- H: C. Geiseler, Berlin, Friedrichstr. 71/Taubenstr. 39 (Handel mit Kücheneinrichtungen, Haushaltswaren, Öfen, gußeisernen und geschmiedeten Waren wie Gartenmöbeln, Bettgestellen, Zäunen u.a.; Handel mit englischen und französischen Haushaltsgegenständen; Herstellung und Vertrieb von Eisschränken und Blockeis, ab Mitte 1870er Jahre Ofenfabrikant) 1864: Werbung als königlicher Hoflieferant S.M. Prinz Carl von Preußen (wahrscheinlich für Blockeis) 1870: Werbung in Zeitschrift „Kladderadatsch“, Berlin mit Einkochbüchsen aus Blech, Steinzeug, Glas Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausnehmungen für lammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur BERLIN / C.GEISELER / FRIEDRICHSSTR. 71 , “) Nachweise: www.de.m.wikipedia.org (Datei: preserving jar, partielly glazed stoneware. C.Geiseler, Berlin, Germany, late 19th century, Deckel: Steinzeugdeckel mit einer dreiarmigen schmiedeeisernen Klammer. Die Klammer greift über den Wulstrand der , verlinkt: siehe Nachweis Abb. NT 5 -10.07.1870) www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Doulton & Watts / J.Bos & ZOONEN Abb. NT 8 Abb. NT 10 Hersteller: Doulton & Watts Pottery , Lambeth High Street, London John Doulton (1793- 1873) gründete nach vollendeter Töpferlehre mit John Watts in der Töpferei von Martha Jones in Vauxhall Walk, London e ine Firma für salzglasierte Steinzeugflaschen und 1826 erfolgte der Umzug in die Lambeth High Street. Später traten 6 Söhne in das Geschäft ein, die später teils eigene Firmen gründeten 1848 wurde das britische Geschmack smuster Nr. 1367 (Luftdichter Krug mit Deckel) für Henry Doulton registriert 1853 ging John Watts in den Ruhestand Teilnahme (teilweise mit Auszeichnungen verbunden) bei den Weltausstellungen 1851 und 1862 in London, 1873 in Wien, 1876 in Philadelphia, 1878 in Paris 1889: Beschäftigung von 2000 Mitarbeitern (Sanitärbereich, Filtertechnik, Feuerfeststeinzeug, Porzellan, Enkaustikfliesen) in mehreren Werken 1899: Umwandlung in GmbH ( Doulton & Co. Limited) 1901 : Erlaubnis, sich königliche Manufaktur nennen 1904: Übernahme der Tiegelproduktion durch die Firma Morgan Crucible Co (Kohlenstoff Industrie) Nachweise: www.gracesguide.co.uk Abb. NT 8 Einmachkrug der Firma Doulton & Co Limited Deckel: Steinzeug mit Stahlklammer nach dem englischen Geschmacksmuster 1367 Behälter: im Schulterbereich Schmuckband Form: Steinzeug, weiße Glasur, D Halsweite = 65 mm Nachweise: (H) D 27 Abb. NT 9 Detail zu Abb NT 8: die Klammer ist drehbar, aber fest mit dem Deckel verbunden Abb. NT 10 Einmachkrug aus der Firma Doulton und Watts (Ausschnitt) Rhombenförmiger Trockenstempel vor 1854 mit 4 POTTERY Sehr gut zu sehen ist die keilförmige Ausbildung des Randes Nachweise: www.worthpoint.com (Internetplattform für Antiquitäten, Kunst und Sammlungen, USA) 342 Doulton & Watts / J.Bos & ZOONEN Abb. NT 9 Abb. NT 11 , Lambeth High Street, London 1873) gründete nach vollendeter Töpferlehre mit John Watts in der Töpferei von Martha Jones in ine Firma für salzglasierte Steinzeugflaschen und - rohre. 1820 schied Frau Jones aus. 1826 erfolgte der Umzug in die Lambeth High Street. Später traten 6 Söhne in das Geschäft ein, die später teils eigene smuster Nr. 1367 (Luftdichter Krug mit Deckel) für Henry Doulton registriert 1853 ging John Watts in den Ruhestand Teilnahme (teilweise mit Auszeichnungen verbunden) bei den Weltausstellungen 1851 und 1862 in London, 1873 in Wien, 1889: Beschäftigung von 2000 Mitarbeitern (Sanitärbereich, Filtertechnik, Feuerfeststeinzeug, Porzellan, Enkaustikfliesen) in 1899: Umwandlung in GmbH ( Doulton & Co. Limited) 1901 : Erlaubnis, sich königliche Manufaktur nennen zu dürfen 1904: Übernahme der Tiegelproduktion durch die Firma Morgan Crucible Co (Kohlenstoff - www.discovery.nationalarchives.gov.uk Abb. NT 8 Einmachkrug der Firma Doulton & Co Limited Deckel: Steinzeug mit Stahlklammer nach dem englischen Geschmacksmuster 1367 Behälter: im Schulterbereich Schmuckband weiße Glasur, D Halsweite = 65 mm Abb. NT 9 Detail zu Abb NT 8: die Klammer ist drehbar, aber fest mit dem Deckel verbunden Abb. NT 10 Einmachkrug aus der Firma Doulton und Watts (Ausschnitt) Rhombenförmiger Trockenstempel vor 1854 mit 4 -zeiligem Text DOULTON & WATTS / REGISTERED / 1367 / LAMBETH Sehr gut zu sehen ist die keilförmige Ausbildung des Randes (Internetplattform für Antiquitäten, Kunst und Sammlungen, USA) 1873) gründete nach vollendeter Töpferlehre mit John Watts in der Töpferei von Martha Jones in rohre. 1820 schied Frau Jones aus. 1826 erfolgte der Umzug in die Lambeth High Street. Später traten 6 Söhne in das Geschäft ein, die später teils eigene smuster Nr. 1367 (Luftdichter Krug mit Deckel) für Henry Doulton registriert Teilnahme (teilweise mit Auszeichnungen verbunden) bei den Weltausstellungen 1851 und 1862 in London, 1873 in Wien, 1889: Beschäftigung von 2000 Mitarbeitern (Sanitärbereich, Filtertechnik, Feuerfeststeinzeug, Porzellan, Enkaustikfliesen) in DOULTON & WATTS / REGISTERED / 1367 / LAMBETH www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. NT 11 Einmachkrug für die Rotterdamer Handelsfirma J. Bos & Zoonen (Ausschnitt) Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausneh eine Befestigungsklammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur versehen Deckel: vorhanden ebenso wie Klammer Behälter: unterhalb des Schmuckbandes Trockenstempel mit 2 Nachweise: www.museumrotterdam.nl (Inv. DOULTON & WATTS / REGISTERED 1367 / LAMBETH POTTERY) verlinkt: siehe Nachw Claas / Ernst Oberwinter Abb. NT 12 Abb. NT 12 H: H.B. Claas, Witten/ Ruhr, Breite Str. 99 (Handelsvertreter für Fleischereimaschinen und Einmachkrug aus St einzeug mit Muschelgriffen (10 Liter) Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf grauer Glasur, in einem Doppelkreis Schriftzug KRUG, innerhalb des Doppelkreises 3- Form: D Halsweite = 10 cm Nachweise: Adressbuch Witten 1930; (H) ohne Abb. NT 13 Hersteller: Fa. Krumeich, Ransbach/Westerwald Herausgeber : Ernst Oberwinter, Lippstadt/Westfalen 1887: Eintrag in das Musterregister von Lippstadt für „Tongeschirr mit aufges 1888: am 30.07.188 Eintrag des Patentes DRP 44690 (Kl.88) „Vorrichtung zum Befestigen von Metallböden an irdenen Gefäßen“ (Halteapparat, um Steinzeugtöpfe mit einem Blechboden zu ummanteln (Anmeldung: 11.05.1888) 1888: am 17.10.1888 Eintrag des Kaufmanns Ernst Oberwinter mit einem Geschäft in das Handelsregister von Lippstadt 1889: am 25.06. 1889 Eintrag beim Schweizer Patentamt CH 1363 „Irdenes Gefäß mit Metallboden“ 1889: am 28.10.1889 wird Georg Bahrenberg Nachfolger im Zwischen 1889 und 1899 mehrere Einträge im Deutschen Reichsanzeiger (Patentanmeldungen, Musterregistereinträge) 1899: Gebrauchsmuster DRGM 108441 „Gläserteller mit aufgesetztem Abtropfgitter“ Gebrauchsmuster für Einkochkrug nich t nachweisbar (eventuell ab Mitte 1920er Jahre) Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: braun glasiertes Steinzeug, im Fußbereich Trockenstempel, in rechteckigem Rahmen 3 Ernst Oberwinter / Lippstadt i/W. / D.R.G.M. Form: D Halsweite= nicht bekannt Nachweise: eBay; DRA 1887/237 p.10 (10.10.); DRA 1888/124 p.7 (11.05.)+1888/194 p.6 (30.07.); DRA 1888/294 p.10 (20.11.); DRA 1889/263 p.10 (04.11.); DRA 1899/20 p.14 (23.01.) 343 Einmachkrug für die Rotterdamer Handelsfirma J. Bos & Zoonen (Ausschnitt) Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausneh eine Befestigungsklammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur Deckel: vorhanden ebenso wie Klammer Behälter: unterhalb des Schmuckbandes Trockenstempel mit 2 -zeiligem Schriftzug J. BOS & -Nr. 72874-AB, 72873-AC; Inv.-Nr. 72875- AB ohne Schmuckband, mit Trockenstempel DOULTON & WATTS / REGISTERED 1367 / LAMBETH POTTERY) verlinkt: siehe Nachw eis Abb. NT 5 Abb. NT 13 H: H.B. Claas, Witten/ Ruhr, Breite Str. 99 (Handelsvertreter für Fleischereimaschinen und einzeug mit Muschelgriffen (10 Liter) Behälter: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf grauer Glasur, in einem Doppelkreis Schriftzug H.B. / WITTEN / RUHR Nachweise: Adressbuch Witten 1930; (H) ohne Hersteller: Fa. Krumeich, Ransbach/Westerwald : Ernst Oberwinter, Lippstadt/Westfalen 1887: Eintrag in das Musterregister von Lippstadt für „Tongeschirr mit aufges 1888: am 30.07.188 Eintrag des Patentes DRP 44690 (Kl.88) „Vorrichtung zum Befestigen von Metallböden an irdenen Gefäßen“ (Halteapparat, um Steinzeugtöpfe mit einem Blechboden zu ummanteln (Anmeldung: 11.05.1888) 17.10.1888 Eintrag des Kaufmanns Ernst Oberwinter mit einem Geschäft in das Handelsregister von Lippstadt 1889: am 25.06. 1889 Eintrag beim Schweizer Patentamt CH 1363 „Irdenes Gefäß mit Metallboden“ 1889: am 28.10.1889 wird Georg Bahrenberg Nachfolger im Geschäft „Ernst Oberwinter“ Zwischen 1889 und 1899 mehrere Einträge im Deutschen Reichsanzeiger (Patentanmeldungen, Musterregistereinträge) 1899: Gebrauchsmuster DRGM 108441 „Gläserteller mit aufgesetztem Abtropfgitter“ t nachweisbar (eventuell ab Mitte 1920er Jahre) Behälter: braun glasiertes Steinzeug, im Fußbereich Trockenstempel, in rechteckigem Rahmen 3 - Ernst Oberwinter / Lippstadt i/W. / D.R.G.M. Nachweise: eBay; DRA 1887/237 p.10 (10.10.); DRA 1888/124 p.7 (11.05.)+1888/194 p.6 (30.07.); DRA 1888/294 p.10 (20.11.); DRA 1889/263 p.10 (04.11.); DRA 1899/20 p.14 (23.01.) Form: Steinzeug mit Schmuckband an der Schulter, oberer Rand mit Hohlkehle glatt ausgedreht mit 3 Ausneh mungen für eine Befestigungsklammer. Unterer Außenbereich farblos sowie Schulter und Halsbereich mit brauner Lehmglasur AB ohne Schmuckband, mit Trockenstempel H: H.B. Claas, Witten/ Ruhr, Breite Str. 99 (Handelsvertreter für Fleischereimaschinen und -Geräte) Behälter: Schablonenbeschriftung in kobaldblau auf grauer Glasur, in einem Doppelkreis Schriftzug - CLAAS - / CONSERVEN- 1888: am 30.07.188 Eintrag des Patentes DRP 44690 (Kl.88) „Vorrichtung zum Befestigen von Metallböden an irdenen Gefäßen“ (Halteapparat, um Steinzeugtöpfe mit einem Blechboden zu ummanteln (Anmeldung: 11.05.1888) 17.10.1888 Eintrag des Kaufmanns Ernst Oberwinter mit einem Geschäft in das Handelsregister von Lippstadt 1889: am 25.06. 1889 Eintrag beim Schweizer Patentamt CH 1363 „Irdenes Gefäß mit Metallboden“ Zwischen 1889 und 1899 mehrere Einträge im Deutschen Reichsanzeiger (Patentanmeldungen, Musterregistereinträge) Nachweise: eBay; DRA 1887/237 p.10 (10.10.); DRA 1888/124 p.7 (11.05.)+1888/194 p.6 (30.07.); DRA 1888/294 p.10 (20.11.); DRA www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 FIX (= Nachträge) Abb. NT 14 Abb. NT 14 Nachtrag zu Abb. F5 - F 8 GH: Rietschener Hohlglashüttenwerk Berthold Greiner, Rietschen / Lausitz (gegr. 1901) „Greiner‘s Fix Einkochglas“- Wz. 203858, Marke ab 1915 Evtl. GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag 54201 H: (?) Emil Oelemann, Düsseldorf, Platanenstr. 7 Deckel: 3-zeilig Schriftzug EINKOCHGLAS / GES. GESCH. Form: M; D = 95 mm Nachweise: Sammlung Rudolph George Skey Abb. NT 15 H: George Skey & Co. Ltd., Wilnecoat Works, Tam Gegr. 1859; zunächst Betrieb von Kohlegruben. Nach dem Fund von großen Schamottelagern Beginn mit der Töpferei. 1871: Fabrikation von Gasöfen 1880: Fabrikation von glasierten Steinzeugwaren (Rohre für Kanalisation; Sanitärsteinzeug, Aufsätze für Schornsteinköpfe, farbig glasierte Formsteine 1935: Übernahme durch die Firma Doulton Insulators (Hochspannungsisolatoren) Nachweise: www. gracesguide.co.uk Abb. NT 16 Einmachkrug aus Steinzeug die Form mit Zierstreifen an der Schulter und Art der Deckelarretierung entsprechen den in Abb. NT 5 bis Abb. NT 9 aufgeführten Einmachkrügen Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: unterhalb des Zierrandes an der Schulter Trockenstempel mit den Buchstaben Form: Steinzeug, Glasur beige, D (Dieses vom Verkäufer als “pickle pot“ (Gurkentopf) offerierte Exemplar könnte höchstens für Marmelade od genutzt worden sein) Nachweise: www. Ebay.uk; (H) S 67 344 Rietschener Hohlglashüttenwerk Berthold Greiner, Rietschen / Lausitz (gegr. 1901) Wz. 203858, Marke ab 1915 Evtl. GH: AG der Gerresheimer Glashüttenwerke, vorm. Ferd. Heye (Auftrag 54201 + 02) H: (?) Emil Oelemann, Düsseldorf, Platanenstr. 7 EINKOCHGLAS / GES. GESCH. / (Stern) FIX (Stern) 16 H: George Skey & Co. Ltd., Wilnecoat Works, Tam worth (nördlich von Birmingham/ Gegr. 1859; zunächst Betrieb von Kohlegruben. Nach dem Fund von großen Schamottelagern Beginn mit der Töpferei. 1880: Fabrikation von glasierten Steinzeugwaren (Rohre für Kanalisation; Sanitärsteinzeug, Aufsätze für Schornsteinköpfe, 1935: Übernahme durch die Firma Doulton Insulators (Hochspannungsisolatoren) die Form mit Zierstreifen an der Schulter und Art der Deckelarretierung entsprechen den in Abb. NT 5 bis Abb. NT 9 Behälter: unterhalb des Zierrandes an der Schulter Trockenstempel mit den Buchstaben JO = 35 mm (Dieses vom Verkäufer als “pickle pot“ (Gurkentopf) offerierte Exemplar könnte höchstens für Marmelade od Gegr. 1859; zunächst Betrieb von Kohlegruben. Nach dem Fund von großen Schamottelagern Beginn mit der Töpferei. 1880: Fabrikation von glasierten Steinzeugwaren (Rohre für Kanalisation; Sanitärsteinzeug, Aufsätze für Schornsteinköpfe, die Form mit Zierstreifen an der Schulter und Art der Deckelarretierung entsprechen den in Abb. NT 5 bis Abb. NT 9 (Dieses vom Verkäufer als “pickle pot“ (Gurkentopf) offerierte Exemplar könnte höchstens für Marmelade od er Salbe www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. NT 17 Bodenmarke des Kruges aus Abb. NT 12 Boden: ovaler Trockenstempel mit 2- zeiligem Schriftzug (Stern) Nachweis: (H) S 67 Gerz & Söhne →Deckel des Gerz- Konservenglases unter Abb. G 23 erfasst Abb. NT 17 H: Gerz & Söhne, Höhr/Westerwald, Kirchstr. 1 Steinzeugmanufaktur Gegr. 1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in „Gerz & Söhne“ 1886: Übertragung der Firma an Sebastian Maas und Johann Reitz Gegr. 1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in „Gerz & Söhne“ 1886: Übertragung der Firma an Sebastian Maas und Johann Reitz 1910: Sebastian Maas jun. übernimmt das Geschäft und bildet daraus eine e.G.m.b.H 1965: Schließung der Firma 1906: Eintrag des Warenzeichens Wz.91960 Altenkirchen/Westerwald für den Vertrieb von Konserve=Einkochkrügen und Konserve=Gläsern 1909: Erneuerung des Warenzeic hens Wz.119046 durch die Firma „Gerz & Söhne“ 1905: die Gebrauchsmuster DRGM 266643 Steinzeug) werden für die Westdeutsche Patent=Vertriebsgesellschaft m.b.H., Altenkirchen/Westerwald am beim Reichspatentamt eingetragen (wahrscheinlich die Gebrauchsmuster Für „Gerz Nachweise: RWZR; DRA1905/303 (27.12.1905); www. Abb. NT 18 Einmachkrug aus Steinzeug Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: im Fußbere ich linsenförmiger Trockenstempel mit 2 Mitte 1 Ltr (Literangabe) Form: Steinzeug, grau glasiert, D Nachweise: (H) G 16.2 Abb. NT 19 Einmachkrug aus Steinzeug Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: blauer Schablonenaufdruck, Umschrift in einem Doppelkreis (Stern) mittig G & S (Gerz & Söhne) ; im Schulterbereich Trockenstempel für Literangabe Form: Steinzeug, grau glasiert, D Nachweise: (H) G.16.3 Abb. NT 20 Werbung der Firma Gerz & Söhne, Inh. Maas und Reitz 1907 mit Abbildung eines Konservenkruges Nachweise: www. steinmarks.co.uk 345 Abb. NT 17 Bodenmarke des Kruges aus Abb. NT 12 zeiligem Schriftzug (Stern) SKEY (Stern) / TAMWORTH Konservenglases unter Abb. G 23 erfasst Abb. NT 18 Abb. NT 19 H: Gerz & Söhne, Höhr/Westerwald, Kirchstr. 1 -3 (heute Töpferstr.), Rheinstr. 17 (heute Marktstr. 10) Krug Gegr. 1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in „Gerz & Söhne“ 1886: Übertragung der Firma an Sebastian Maas und Johann Reitz 1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in „Gerz & Söhne“ 1886: Übertragung der Firma an Sebastian Maas und Johann Reitz 1910: Sebastian Maas jun. übernimmt das Geschäft und bildet daraus eine e.G.m.b.H 1906: Eintrag des Warenzeichens Wz.91960 - „GERZ“ durch die „Westdeutsche Patent= Vertriebsgesellschaft m.b.H. aus Altenkirchen/Westerwald für den Vertrieb von Konserve=Einkochkrügen und Konserve=Gläsern hens Wz.119046 durch die Firma „Gerz & Söhne“ 1905: die Gebrauchsmuster DRGM 266643 - 266646 (Glasdeckel, federnder Verschlußbügel, und Einmachtöpfe aus Steinzeug) werden für die Westdeutsche Patent=Vertriebsgesellschaft m.b.H., Altenkirchen/Westerwald am beim Reichspatentamt eingetragen (wahrscheinlich die Gebrauchsmuster Für „Gerz - Nachweise: RWZR; DRA1905/303 (27.12.1905); www. steinmarks.uk ich linsenförmiger Trockenstempel mit 2 -zeiligem Schriftzug Gerz´Conservenkrug / D.R.G.M. = 83 mm Behälter: blauer Schablonenaufdruck, Umschrift in einem Doppelkreis (Stern) GERZ-CONSERVE- ; im Schulterbereich Trockenstempel für Literangabe = 100 mm Abb. NT 20 Werbung der Firma Gerz & Söhne, Inh. Maas und Reitz 1907 mit Abbildung eines Konservenkruges Töpferstr.), Rheinstr. 17 (heute Marktstr. 10) Krug -und Gegr. 1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in „Gerz & Söhne“ 1835 durch Peter Gerz II., 1852 nach Eintritt mehrerer Söhne in das Geschäft umbenannt in „Gerz & Söhne“ „GERZ“ durch die „Westdeutsche Patent= Vertriebsgesellschaft m.b.H. aus 266646 (Glasdeckel, federnder Verschlußbügel, und Einmachtöpfe aus Steinzeug) werden für die Westdeutsche Patent=Vertriebsgesellschaft m.b.H., Altenkirchen/Westerwald am 04.11.1905 Gerz´Conservenkrug / D.R.G.M. , in der (Stern) D.R.G.M., Abb. NT 20 Werbung der Firma Gerz & Söhne, Inh. Maas und Reitz 1907 mit Abbildung eines Konservenkruges www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Günthers Konservenkrug Abb. NT 20 H: W. & W. Günther, vormals Joh. Wilhelm Günther, Ransbach (Großhandel in Steinzeugwaren) Wz. 230327, Marke ab 1919 Nachweis: RWZR Abb. NT 21 Einmachkrug aus Steinzeug Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: Trockenstempel mit (Punkt) Trockenstempel mit Literangabe Form: Steinzeug, braune Salzglasur, D Nachweise: ebay Kleinanzeigen Abb. NT 22 Einmachkrug aus Steinzeug Deckel: Original nicht vorhanden Hammer Abb. NT 22 H: Peter Hammer bzw. Peter Hammer Wwe., Grenzhausen/Westerwald, Oststr.4 Gegr. etwa 1865 durch Peter Hammer (gestorben 1878) Fortführung des Geschäftes durch seine Witwe bis 1922, danach übernahm der Sohn Simon Peter Hammer die Firma(bis 1953), der Enkel Egon Hammer führte die Firma bis in die 1970er Jahre fort. 346 Abb. NT 21 H: W. & W. Günther, vormals Joh. Wilhelm Günther, Ransbach (Großhandel in Steinzeugwaren) Conserven-Krug / (Punkt) D.R.G.M. = 85 mm Abb. NT 23 H: Peter Hammer bzw. Peter Hammer Wwe., Grenzhausen/Westerwald, Oststr.4 Peter Hammer (gestorben 1878) Fortführung des Geschäftes durch seine Witwe bis 1922, danach übernahm der Sohn Simon Peter Hammer die Firma(bis 1953), der Enkel Egon Hammer führte die Firma bis in die 1970er Jahre fort. über dem Schriftzug Fortführung des Geschäftes durch seine Witwe bis 1922, danach übernahm der Sohn Simon Peter Hammer die Firma(bis www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Abb. NT 23 Einmachkrug aus Steinzeug Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: im Schulterbereich ovale blaue Schablonenbeschriftung mit 3 (Punkt)Conserven-Krug / (Punkt) Form: Steinzeug, braune Salzglasur, D Nachweise: (H) H 65 Abb. NT 24 Werbung der Firma Hammer aus dem „Führer durch Höhr“, 1907 Nachweise: www. steinmarks.co.uk Hedwig Siegling ohne Abb. H: Hedwig Siegling, geb. Wagner, Bad Kreuznach, Salinenstr. 29 (Glasfabrik, Waren: Konservengläser) Warenzeichen Wz. 462924, Marke ab 1934 (Bisher kein Belegexemplar) Nachweise: RWZR GUTTENS EINKOCHKRUG Ohne Abb. H: bisher nicht bekannt Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: Trockenstempel 10 Ltr., EINKOCHKRUG/ (unleserlich) Form: Steinzeug, grau glasiert, mit Muschelhenkeln ( vgl. Claas Einmachkrug), stark eingezogene Schulter und v Hals Nachweis: Ebay Kleinanzeigen, Standort Warendorf Klauer Abb. NT 24 Abb. NT 25 H: Karl Ernst Klauer, Mogendorf (Krugbäckerei) bzw. seine Witwe Einmachkrug aus Steinzeug Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: im Fußbereich linsenförmiger Trockenstempel mit 2 Mitte 1 Ltr (Literangabe) Form: Steinzeug, grau glasiert, D Nachweise: Adressbuch Westerwald 1921; (H) G 16.2 Abb. NT 26 Vergrößerter Ausschnitt des Trockenstempels 347 Behälter: im Schulterbereich ovale blaue Schablonenbeschriftung mit 3 - zeiligem Schriftzug (Punkt) (Punkt), über dem Schriftzug Trockenstempel mit = 85 mm Abb. NT 24 Werbung der Firma Hammer aus dem „Führer durch Höhr“, 1907 Siegling, geb. Wagner, Bad Kreuznach, Salinenstr. 29 (Glasfabrik, Waren: Konservengläser) Warenzeichen Wz. 462924, Marke ab 1934 in einem rechteckigen Rahmen 3-zeilig Schriftzug Form: Steinzeug, grau glasiert, mit Muschelhenkeln ( vgl. Claas Einmachkrug), stark eingezogene Schulter und v Nachweis: Ebay Kleinanzeigen, Standort Warendorf 25 Abb. NT 25 H: Karl Ernst Klauer, Mogendorf (Krugbäckerei) bzw. seine Witwe Behälter: im Fußbereich linsenförmiger Trockenstempel mit 2 -zeiligem Schriftzug Gerz´Conservenkrug / D.R.G.M. = 83 mm Nachweise: Adressbuch Westerwald 1921; (H) G 16.2 Abb. NT 26 Vergrößerter Ausschnitt des Trockenstempels zeiligem Schriftzug (Punkt) HAMMER´S Siegling, geb. Wagner, Bad Kreuznach, Salinenstr. 29 (Glasfabrik, Waren: Konservengläser) Form: Steinzeug, grau glasiert, mit Muschelhenkeln ( vgl. Claas Einmachkrug), stark eingezogene Schulter und v erlängerter Gerz´Conservenkrug / D.R.G.M. , in der www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Krumeich´s Konservenkrug Abb. NT 26 Abb. NT 28 H: Wilhelm Krumeich (Junior), Ransbach/Westerwald (Steinzeugfabrik) Wz. 51516 - „Krumeich´s Conservenkrug.“, Marke ab 1901 Wz.219421 - DRGM (???) etwa um 1900, bisher nicht ermittelt DRGM 753990 - „Konserv enkrug mit durch Gummiring abgedichtem Metalldeckel“, ab 20.08.1920 04.08.1890: Die Witwe des Firmeninhabers Wilhelm Krumeich aus Baumbach, Johannette (geb. Korzilius ), wird in das Firmenregister von Höhr- Grenzhausen eingetragen. Prokura erhält ihr Sohn W 14.04.1904: die Firma Wilhelm Krumeich wird von Wilhelm Peter Krumeich, Aloys Jakob Krumeich und Theodor Krumeich fortgeführt Nachweise: DRA1890/193 p.10, DRA 1905/135 p.13, DRA1920/236 p.12; RWZR Abb. NT 27 Einmachkrug aus Steinzeug Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: rechteckiger Trockenstempel mit doppeltem Rahmen; 3 D.R.G.M., darunter Trockenstempel mit Literangabe Form: Steinzeug, braune Salzglasur, D Nachweise: (H) K 38.1 Abb. NT 28 Einmachkrug aus Steinzeug Deckel: Original nicht vorhanden Behälter: Blaue Schablonenbeschriftung: innerhalb eines Kreises Umschrift ovaler Stempel mit WK (= Wilhelm Form: Steinzeug, grau glasiert, D Nachweise: (H) K 38.2 Abb. NT 29 Ausschnitt aus einem Rezeptbuch der Firma Krumeich, undatiert Nachweise: www.flickr.com (Autor: Altpapiersammler) 348 Abb. NT 27 H: Wilhelm Krumeich (Junior), Ransbach/Westerwald (Steinzeugfabrik) „Krumeich´s Conservenkrug.“, Marke ab 1901 DRGM (???) etwa um 1900, bisher nicht ermittelt enkrug mit durch Gummiring abgedichtem Metalldeckel“, ab 20.08.1920 04.08.1890: Die Witwe des Firmeninhabers Wilhelm Krumeich aus Baumbach, Johannette (geb. Korzilius ), wird in das Grenzhausen eingetragen. Prokura erhält ihr Sohn W ilhelm Krumeich (junior). 14.04.1904: die Firma Wilhelm Krumeich wird von Wilhelm Peter Krumeich, Aloys Jakob Krumeich und Theodor Krumeich Nachweise: DRA1890/193 p.10, DRA 1905/135 p.13, DRA1920/236 p.12; RWZR Behälter: rechteckiger Trockenstempel mit doppeltem Rahmen; 3 -zeiliger Schriftzug darunter Trockenstempel mit Literangabe = 80 mm, 100mm Behälter: Blaue Schablonenbeschriftung: innerhalb eines Kreises Umschrift Krumeich´s / Konservenkrug, = 100 mm Ausschnitt aus einem Rezeptbuch der Firma Krumeich, undatiert Nachweise: www.flickr.com (Autor: Altpapiersammler) 04.08.1890: Die Witwe des Firmeninhabers Wilhelm Krumeich aus Baumbach, Johannette (geb. Korzilius ), wird in das ilhelm Krumeich (junior). 14.04.1904: die Firma Wilhelm Krumeich wird von Wilhelm Peter Krumeich, Aloys Jakob Krumeich und Theodor Krumeich Conservenkrug / Krumeich´s / Konservenkrug, in der Mitte www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 LAHN Abb. NT 29 Abb. NT 30 Nachtrag zu Abb. L 4 GH: Glashüttenwerke Adlerhütten H.Mayer & Co., Penzig/ Schlesien H: bisher unbekannt Deckel: Umschrift (Stern) LAHN Form: ???; D = ??? mm Nachweise: Sammlung Rudolph Louis Hirschberg / Plein- Abb. NT 30 Abb. NT 31 H: Louis Hirschberg, Berlin, Behrenstr. 27 (Geschäftslokal: Jägerstr. 22; Kaufmann, Magazin vollständiger Haus und Kücheneinrichtungen, Fabrik von Kochherden 1867: erster Eintrag im Berliner Adressbuch, ab 1874 Hoflieferant I.K.H. Frau Prinzessin Friedrich Karl von Hohenzollern (Maria Anna von Anhalt). Ab Mitte 1870er Jahre Spezialität: Handel mit Flaschenfüll 1892 noch nachweisbar Anzeige für gläserne Einmachgefäße (Form: Zubindehäfen) mit Gummideckel (Name unleserlich, C. (..)ENNINGS / PATENTED / LONDON Nachweise: www. digital.zlb.de ( Zeitschrift „Kladderadatsch“, Jg. 23, 1870, 2. Beiblatt vom 17.07.1870 (Scan 434 von 544)); Adressbücher Berlin Abb. NT 32 H: Jakob Plein- Wagner, Speicher/Eifel, im Eifelkreis Bitburg 1893: Erstmalige Erwähnung im Deutschen R Milchkühlapparat“. Weitere Gebrauchsmuster für Milchverarbeitungsmaschinen aus Steinzeug in den Jahren 1900, 1901, 1903 1902: Gründung der Handelsgesellschaft Jakob Plein 1909: Jakob Plein- Wagner wird aus dem Handelsregister gelöscht 1938 Umwandlung der Gesellschaft gemäß GmbH Plein Konservenkrug aus sa Deckel: Original fehlt Behälter: rechteckiger Trockenstempel in 2 Darunter weiterer Trockenstempel Nachweise: Deutscher Reichsanzeiger von 18 349 GH: Glashüttenwerke Adlerhütten H.Mayer & Co., Penzig/ Schlesien GLAS Abb. NT 31 Abb. NT 31 H: Louis Hirschberg, Berlin, Behrenstr. 27 (Geschäftslokal: Jägerstr. 22; Kaufmann, Magazin vollständiger Haus und Kücheneinrichtungen, Fabrik von Kochherden , Gartenmöbeln und Eisschränken) 1867: erster Eintrag im Berliner Adressbuch, ab 1874 Hoflieferant I.K.H. Frau Prinzessin Friedrich Karl von Hohenzollern (Maria Anna von Anhalt). Ab Mitte 1870er Jahre Spezialität: Handel mit Flaschenfüll - Anzeige für gläserne Einmachgefäße (Form: Zubindehäfen) mit Gummideckel nach einem englischen Patent C. (..)ENNINGS / PATENTED / LONDON ) Zeitschrift „Kladderadatsch“, Jg. 23, 1870, 2. Beiblatt vom 17.07.1870 (Scan 434 von 544)); Adressbücher Wagner, Speicher/Eifel, im Eifelkreis Bitburg -Prüm (Steinzeugfabrikant) 1893: Erstmalige Erwähnung im Deutschen R eichsanzeiger mit dem Gebrauchsmuster DRGM 15968 (Kl.45) „Steinzeug Milchkühlapparat“. Weitere Gebrauchsmuster für Milchverarbeitungsmaschinen aus Steinzeug in den Jahren 1900, 1901, 1902: Gründung der Handelsgesellschaft Jakob Plein -Wagner Söhne (alle Steinzeugfabrikanten in Speicher und Umgebung) Wagner wird aus dem Handelsregister gelöscht 1938 Umwandlung der Gesellschaft gemäß GmbH - Gesetz von 1935, persönliche Haftung durch Dr. Jakob Plein und Johann Behälter: rechteckiger Trockenstempel in 2 -fachem Rahmen, 3-zeilig Schriftzug Plein Wagners / Konservenkrug / D.R.G.M. Nachweise: Deutscher Reichsanzeiger von 18 93-1938 (14 Einträge); ex Sammlung Schwietzer Abb. NT 31 H: Louis Hirschberg, Berlin, Behrenstr. 27 (Geschäftslokal: Jägerstr. 22; Kaufmann, Magazin vollständiger Haus - 1867: erster Eintrag im Berliner Adressbuch, ab 1874 Hoflieferant I.K.H. Frau Prinzessin Friedrich Karl von Hohenzollern chinen nach einem englischen Patent Zeitschrift „Kladderadatsch“, Jg. 23, 1870, 2. Beiblatt vom 17.07.1870 (Scan 434 von 544)); Adressbücher eichsanzeiger mit dem Gebrauchsmuster DRGM 15968 (Kl.45) „Steinzeug - Milchkühlapparat“. Weitere Gebrauchsmuster für Milchverarbeitungsmaschinen aus Steinzeug in den Jahren 1900, 1901, (alle Steinzeugfabrikanten in Speicher und Umgebung) Gesetz von 1935, persönliche Haftung durch Dr. Jakob Plein und Johann Plein Wagners / Konservenkrug / D.R.G.M. www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
 Stephen Green Abb. NT 32 Abb. NT 33 Stephen Green Imperial Potteries, Prices Street, Lambeth, Greater London Steinzeugfabrikant von 1831 bis 1858, stellte unter anderem zweifarbig Henry Doulton her Hier: Abbildung eines von der Firma genutzten Trockenstempels mit dem Hinweis „innen glasiert“ Nachweise: www.brritishmuseum.org; ebay Schüddekopf / Silingen Abb. NT 33 Abb. NT 34 GH und H bisher nicht bekannt Deckel: 3-zeilig Schriftzug SCHÜDDEKOPF / ORIGINAL / EINKOCHGLAS Form: M; D = 110 mm Nachweise: (H) S 69 Abb. NT 35 GH und H bisher nicht bekannt (eventuell ein schlesischer Händler) (Die Silingen = ostgermanischer Teilstamm der Vandalen, der vermutlich im Gebiet von Schlesien siedelte. Eventuell stammt der Name „Schlesien“ von den Silingen ab. Im Jahr 406 fielen die Sili Nordafrika) Deckel: Schriftzug in Schreibschrift Form: Fl; D = 90 mm Nachweise: (H) S 70 350 Abb. NT 33 Stephen Green Imperial Potteries, Prices Street, Lambeth, Greater London Steinzeugfabrikant von 1831 bis 1858, stellte unter anderem zweifarbig glasierte Konservenkrüge nach dem Patent von Hier: Abbildung eines von der Firma genutzten Trockenstempels mit dem Hinweis „innen glasiert“ Abb. NT 34 Abb. NT 34 GH und H bisher nicht bekannt SCHÜDDEKOPF / ORIGINAL / EINKOCHGLAS und H bisher nicht bekannt (eventuell ein schlesischer Händler) (Die Silingen = ostgermanischer Teilstamm der Vandalen, der vermutlich im Gebiet von Schlesien siedelte. Eventuell stammt der Name „Schlesien“ von den Silingen ab. Im Jahr 406 fielen die Sili ngen in Gallien ein und wanderten später bis nach glasierte Konservenkrüge nach dem Patent von (Die Silingen = ostgermanischer Teilstamm der Vandalen, der vermutlich im Gebiet von Schlesien siedelte. Eventuell stammt ngen in Gallien ein und wanderten später bis nach www.pressglas-korrespondenz.de zur Verfügung gestellt von Ralf Tiemann, Siegfried Müller, Klaus Hartmann
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